{"id":16235,"date":"2012-12-19T14:43:50","date_gmt":"2012-12-19T12:43:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16235"},"modified":"2012-12-19T14:43:50","modified_gmt":"2012-12-19T12:43:50","slug":"iii-b-197-07-darlegung-der-grundsaetzlichen-bedeutung-bei-geruegtem-verstoss-gegen-sog-halbteilungsgrundsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-197-07-darlegung-der-grundsaetzlichen-bedeutung-bei-geruegtem-verstoss-gegen-sog-halbteilungsgrundsatz\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;197\/07 &#8211; Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung bei ger&uuml;gtem Versto&szlig; gegen sog. Halbteilungsgrundsatz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.11.2008, III B 197\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung bei ger&uuml;gtem Versto&szlig; gegen sog. Halbteilungsgrundsatz<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und wird durch Beschluss verworfen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) hat die vorgetragenen Zulassungsgr&uuml;nde nicht in der durch &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gebotenen Weise dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. a) Voraussetzung f&uuml;r die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung einer Rechtssache i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO ist, dass der Kl&auml;ger eine hinreichend bestimmte Rechtsfrage darlegt, deren Kl&auml;rung im Interesse der Allgemeinheit erforderlich ist und die im konkreten Streitfall kl&auml;rungsf&auml;hig ist (vgl. z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 7. September 2005 IV B 67\/04, BFH\/NV 2006, 234). Eine Rechtsfrage ist nicht mehr kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wenn sie bereits hinreichend gekl&auml;rt ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den BFH erforderlich machen (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 28; BFH-Beschluss vom 31. August 2005 IV B 24\/04, BFH\/NV 2006, 91). Wird die Verfassungswidrigkeit einer Norm ger&uuml;gt, so muss der Beschwerdef&uuml;hrer nicht nur konkret die Rechtsfrage und damit Sinn und Zweck sowie den systematischen Zusammenhang der in Frage stehenden Vorschrift i.S. von &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO darlegen, sondern muss auch darauf eingehen, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden ein Versto&szlig; gegen das Grundgesetz (GG) angenommen wird (z.B. BFH-Beschluss vom 15. Juli 2002 VIII B 65\/02, BFH\/NV 2003, 49).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Dem Vorbringen des Kl&auml;gers l&auml;sst sich entnehmen, dass er die Frage f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam h&auml;lt, ob seine Belastung mit Abgaben, die er &#8211;unter Einbeziehung diverser Aufwendungen&#8211; mit ca. 80 % der Einnahmen errechnet hat, noch verfassungskonform ist. Zwar hat der Kl&auml;ger den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Januar 2006&nbsp;&nbsp;2 BvR 2194\/99 (BVerfGE 115, 97) zitiert, in dem dieses entschieden hat, dass sich aus Art. 14 GG keine allgemein verbindliche, absolute Belastungsgrenze in der N&auml;he einer h&auml;lftigen Teilung ableiten l&auml;sst. Er hat jedoch nicht ausgef&uuml;hrt, warum trotz dieses Beschlusses in seinem Fall eine Verletzung von Art. 14 GG anzunehmen sein soll. Insbesondere ist er nicht darauf eingegangen, weshalb die von ihm beispielhaft aufgef&uuml;hrten Aufwendungen wie Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Sozialabgaben, IHK-Beitr&auml;ge oder Rundfunkgeb&uuml;hren in die Berechnung der Belastungsh&ouml;he einzubeziehen sein sollten. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb der Kl&auml;ger durch den angefochtenen Bescheid &uuml;ber die Zerlegung des einheitlichen Gewerbesteuermessbetrages 1996 in verfassungswidriger Weise belastet sein sollte. Sein Vorbringen gen&uuml;gt nicht den Darlegungserfordernissen nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.11.2008, III B 197\/07 Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung bei ger&uuml;gtem Versto&szlig; gegen sog. Halbteilungsgrundsatz Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und wird durch Beschluss verworfen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). 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