{"id":16246,"date":"2012-12-19T14:49:06","date_gmt":"2012-12-19T12:49:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16246"},"modified":"2012-12-19T14:49:06","modified_gmt":"2012-12-19T12:49:06","slug":"vi-r-3-08-bemessung-des-arbeitslohns-bei-mehrfachen-leistungen-aus-gruppenunfallversicherung-tarifermaessigung-bei-mehrjaehriger-praemienzahlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-3-08-bemessung-des-arbeitslohns-bei-mehrfachen-leistungen-aus-gruppenunfallversicherung-tarifermaessigung-bei-mehrjaehriger-praemienzahlung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;3\/08 &#8211; Bemessung des Arbeitslohns bei mehrfachen Leistungen aus Gruppenunfallversicherung &#8211; Tariferm&auml;&szlig;igung bei mehrj&auml;hriger Pr&auml;mienzahlung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2008, VI R 3\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Bemessung des Arbeitslohns bei mehrfachen Leistungen aus Gruppenunfallversicherung &#8211; Tariferm&auml;&szlig;igung bei mehrj&auml;hriger Pr&auml;mienzahlung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der alleinstehende, 1965 geborene Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) war als Schuhtechniker bei einer Schuhfabrik (Arbeitgeber) im Inland angestellt. Zur Produktions&uuml;berwachung war er von seinem Arbeitgeber zu dessen Niederlassung nach Ungarn entsandt worden. Auf dem Weg zur dortigen Arbeitsst&auml;tte mit dem PKW erlitt er am 9. Oktober 1999 in Ungarn einen Verkehrsunfall. Dabei zog er sich schwere Hirnquetschungen zu und ist seitdem Vollinvalide. Er bezieht eine Sozialversicherungsrente; der Grad seiner Behinderung wurde durch Bescheid vom 14. Oktober 2003 mit 50 % festgestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Arbeitgeber hatte im Rahmen einer Gruppenunfallversicherung auch f&uuml;r den Kl&auml;ger eine Versicherung &quot;gegen die wirtschaftlichen Folgen k&ouml;rperlicher Unf&auml;lle&quot; abgeschlossen, die &quot;Unf&auml;lle in der ganzen Welt&quot; im beruflichen und privaten Bereich umfasste.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Jahr 2003 zahlte die Versicherung an den Arbeitgeber als Versicherungsnehmer wegen des Unfalls einen Betrag von 76 694 EUR. Nach Abzug von Lohnsteuer, Zuschlagsteuern und Sozialabgaben &uuml;berwies der Arbeitgeber im M&auml;rz 2003 einen Betrag von 51 129 EUR an den Kl&auml;ger. Weil nach dem einschl&auml;gigen Doppelbesteuerungsabkommen das Besteuerungsrecht f&uuml;r den Kl&auml;ger im Jahr 2003 Ungarn zugestanden habe, erstattete der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) dem Kl&auml;ger die im Jahr 2003 einbehaltene Lohnsteuer einschlie&szlig;lich Zuschlagsteuern. Insoweit wurde der Kl&auml;ger in Ungarn zur Steuer herangezogen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 20. Dezember des Streitjahres (2006) &uuml;bergab der Arbeitgeber dem Kl&auml;ger einen Verrechnungsscheck &uuml;ber 11 605 EUR als Teil der restlichen Versicherungsleistung in H&ouml;he von 25 564 EUR. U.a. wegen des Differenzbetrags erhob der Kl&auml;ger Klage vor dem Arbeitsgericht. Dort kam es am 25. Januar 2007 zu einem Zwischenvergleich, wonach dem Kl&auml;ger eine Entgeltbescheinigung f&uuml;r 2006 zur Vorlage beim Finanzamt zu erteilen war. Der Arbeitgeber bescheinigte daraufhin dem Kl&auml;ger f&uuml;r das Streitjahr einen Bruttoarbeitslohn in H&ouml;he von 25 564 EUR, den das FA in seinem Einkommensteuerbescheid 2006 vom 21. Juni 2007 ber&uuml;cksichtigte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit seinem hiergegen eingelegten Einspruch machte der Kl&auml;ger geltend, dass die Versicherungsleistung keinen Lohnersatz darstelle, sondern Entsch&auml;digung f&uuml;r die k&ouml;rperliche Beeintr&auml;chtigung sei und den immateriellen Schaden ausgleiche. Im &Uuml;brigen h&auml;tten wegen des Unfalls gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber sozial- und zivilrechtliche Anspr&uuml;che bestanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach erfolglosem Einspruchsverfahren gab das Finanzgericht (FG) der Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 376 ver&ouml;ffentlichen Gr&uuml;nden statt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es beantragt, das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung an die Vorinstanz zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zwar hat das FG im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die im Streitjahr vom Arbeitgeber des Kl&auml;gers an diesen weitergeleitete Versicherungsleistung selbst nicht als Arbeitslohn anzusehen ist. Im zweiten Rechtsgang wird das FG jedoch noch zu pr&uuml;fen haben, inwieweit die vom Arbeitgeber entrichteten Beitr&auml;ge zur Gruppenunfallversicherung im Streitfall zu Arbeitslohn gef&uuml;hrt haben und als Werbungskostenersatz geleistet worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Leistungen aus einer vom Arbeitgeber als Versicherung f&uuml;r fremde Rechnung abgeschlossenen Gruppenunfallversicherung sind kein Arbeitslohn. Der erkennende Senat hat mit Urteil vom heutigen Tage in der Sache VI R 9\/05, BFHE 224, 70, entschieden, dass die aufgrund einer vom Arbeitgeber abgeschlossenen Gruppenunfallversicherung an den Arbeitnehmer ausgezahlte Versicherungsleistung nicht zu Arbeitslohn f&uuml;hrt. Zum Zufluss von Arbeitslohn im Zeitpunkt der Auszahlung einer Versicherungsleistung an den Arbeitnehmer f&uuml;hren vielmehr die vom Arbeitgeber zur Erlangung des Versicherungsschutzes des Arbeitnehmers bis zur Auskehrung der Versicherungsleistung erbrachten Beitr&auml;ge, der H&ouml;he nach begrenzt auf die an den Arbeitnehmer ausgezahlte Versicherungsleistung. Bei dem auf das Risiko beruflicher Unf&auml;lle entfallenden Teil der vom Arbeitgeber geleisteten Beitr&auml;ge zu einer Gruppenunfallversicherung handelt es sich um Werbungskostenersatz. Der als Werbungskostenersatz anzusehende Beitragsanteil f&uuml;hrt deshalb auch zu &#8211;fiktiv anzusetzenden&#8211; Werbungskosten des Arbeitnehmers, mit denen der entsprechende steuerpflichtige Arbeitslohn zu saldieren ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat auf die Gr&uuml;nde seines Urteils vom 11. Dezember 2008 VI R 9\/05, BFHE 224, 70.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Vorentscheidung ist von anderen rechtlichen Grunds&auml;tzen ausgegangen und deshalb aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ausgehend von den genannten Rechtsgrunds&auml;tzen f&uuml;hrt im Streitfall die an den Kl&auml;ger im Jahr 2006 weitergeleitete Leistung aus der Gruppenunfallversicherung &#8211;nach den mit zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Revisionsr&uuml;gen nicht angegriffenen und deshalb den Senat bindenden Feststellungen des FG nur ein Betrag in H&ouml;he von 11 605 EUR&#8211; nicht zu Arbeitslohn. Als Arbeitslohn zu erfassen sind vielmehr die bis zur Auszahlung dieser Versicherungsleistung vom Arbeitgeber aufgebrachten, auf den Versicherungsschutz des Kl&auml;gers entfallenden Pr&auml;mienzahlungen, der H&ouml;he nach begrenzt auf die an den Kl&auml;ger tats&auml;chlich ausgereichte Versicherungssumme. Allerdings sind die bereits bei einer fr&uuml;heren Auszahlung von Versicherungsleistungen als Arbeitslohn ber&uuml;cksichtigten Pr&auml;mien bei einer sp&auml;teren Versicherungsleistung nicht erneut zu erfassen. Da sich der Vorteil der Beitragszuwendung nicht auf einen konkreten Versicherungsfall, sondern ganz allgemein auf das Bestehen von Versicherungsschutz des Arbeitnehmers bezieht, sind jedoch zumindest die seit der vorangegangenen Auszahlung einer Versicherungsleistung entrichteten Beitr&auml;ge zu ber&uuml;cksichtigen. Die bindenden Feststellungen des FG lassen keine Umst&auml;nde erkennen, nach denen im Streitfall von einem ganz &uuml;berwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers an der Finanzierung des Unfallversicherungsschutzes auszugehen w&auml;re; der Kl&auml;ger hat solches auch nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat &#8211;nach seinem Rechtsstandpunkt zu Recht&#8211; keine Feststellungen zur H&ouml;he der auf den Versicherungsschutz des Kl&auml;gers entfallenden, von dessen Arbeitgeber bis zur Auszahlung der streitbefangenen Versicherungsleistung gezahlten Pr&auml;mien getroffen. Im zweiten Rechtsgang wird das FG diese Feststellungen nachzuholen haben; der auf den Kl&auml;ger entfallende Teil der Pr&auml;mien wird ggf. auch im Wege der Sch&auml;tzung (&sect; 162 Abs. 1 der Abgabenordnung) zu bestimmen sein. Des Weiteren wird das FG zu pr&uuml;fen haben, inwieweit die entsprechenden Beitr&auml;ge auf das Risiko beruflicher Unf&auml;lle entfallen und damit als Werbungskostenersatz geleistet worden sind. Sollten sich insoweit keine hinreichenden tats&auml;chlichen Feststellungen treffen lassen, kann auch dieser Anteil im Sch&auml;tzungswege bestimmt werden, denn &sect; 12 Nr. 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) findet auf der Einnahmenseite keine Anwendung (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 18. August 2005 VI R 32\/03, BFHE 210, 420, BStBl II 2006, 30, m.w.N.). Sollte keiner der Beteiligten einen anderen Aufteilungsma&szlig;stab substantiiert vortragen und nachweisen, so best&uuml;nden keine Bedenken, von einer h&auml;lftigen Aufteilung der durch die Versicherung abgedeckten beruflichen und privaten Risiken und damit einer h&auml;lftigen Aufteilung der Beitr&auml;ge auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Bemessung des im Jahr 2006 in Gestalt der zugewendeten Beitr&auml;ge zugeflossenen Arbeitslohns ist zwar der auf den Kl&auml;ger entfallende Anteil der Versicherungspr&auml;mien ma&szlig;geblich, den der Arbeitgeber des Kl&auml;gers bis zur Auszahlung der streitbefangenen Versicherungsleistung geleistet hat. Allerdings wird im Streitfall zu ber&uuml;cksichtigen sein, dass nach den Feststellungen des FG eine bereits im Jahr 2003 an den Kl&auml;ger ausgezahlte Versicherungsleistung als Arbeitslohn behandelt und lohnversteuert worden ist; soweit hierdurch betragsm&auml;&szlig;ig Pr&auml;mienzahlungen bereits als Arbeitslohn erfasst worden sind, k&ouml;nnen diese im Jahr 2006 nicht erneut ber&uuml;cksichtigt werden. Sollte der Arbeitgeber des Kl&auml;gers seither weitere Pr&auml;mienzahlungen zugunsten des Kl&auml;gers geleistet haben, w&auml;ren jedenfalls diese Beitr&auml;ge zum Zeitpunkt der Auszahlung der streitbefangenen Versicherungsleistung als Arbeitslohn zu erfassen. Der im Zeitpunkt dieser Versicherungsleistung zugeflossene Arbeitslohn w&auml;re der H&ouml;he nach auf die dem Kl&auml;ger im Streitjahr ausgekehrte Versicherungssumme zu begrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit danach der streitbefangene Sachverhalt &uuml;berhaupt zu Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;hrt, wird das FG im zweiten Rechtsgang auch noch zu pr&uuml;fen haben, ob eine Tariferm&auml;&szlig;igung nach &sect; 34 Abs. 1 EStG f&uuml;r au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte in Gestalt von Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten (&sect; 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG) zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2008, VI R 3\/08 Bemessung des Arbeitslohns bei mehrfachen Leistungen aus Gruppenunfallversicherung &#8211; Tariferm&auml;&szlig;igung bei mehrj&auml;hriger Pr&auml;mienzahlung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. 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