{"id":16488,"date":"2012-12-18T16:23:25","date_gmt":"2012-12-18T14:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16488"},"modified":"2012-12-18T16:23:25","modified_gmt":"2012-12-18T14:23:25","slug":"viii-b-9-07-verletzung-der-sachaufklaerungspflicht-freie-beweiswuerdigung-bindung-des-bfh-an-vorinstanzliche-schlussfolgerungen-verlust-des-ruegerechts-fehler-der-finanzverwaltung-keine-verfahrensmaen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-9-07-verletzung-der-sachaufklaerungspflicht-freie-beweiswuerdigung-bindung-des-bfh-an-vorinstanzliche-schlussfolgerungen-verlust-des-ruegerechts-fehler-der-finanzverwaltung-keine-verfahrensmaen\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;9\/07 &#8211; Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; freie Beweisw&uuml;rdigung &#8211; Bindung des BFH an vorinstanzliche Schlussfolgerungen &#8211; Verlust des R&uuml;gerechts &#8211; Fehler der Finanzverwaltung keine Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 22.10.2008, VIII B 9\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; freie Beweisw&uuml;rdigung &#8211; Bindung des BFH an vorinstanzliche Schlussfolgerungen &#8211; Verlust des R&uuml;gerechts &#8211; Fehler der Finanzverwaltung keine Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann offenlassen, ob die Beschwerdebegr&uuml;ndung den Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden i.S. von &sect; 115 Abs. 2 i.V.m. &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO in jeder Hinsicht entspricht, denn jedenfalls ist die Beschwerde unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) Einwendungen gegen die materielle Richtigkeit des angefochtenen Urteils erheben, wird damit kein Zulassungsgrund dargelegt. Von vornherein unbeachtlich sind Einw&auml;nde gegen die Richtigkeit des angefochtenen Urteils, die nur im Rahmen einer Revisionsbegr&uuml;ndung erheblich sein k&ouml;nnen. Denn das prozessuale Rechtsinstitut der Nichtzulassungsbeschwerde dient nicht dazu, allgemein die Richtigkeit finanzgerichtlicher Urteile zu gew&auml;hrleisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine unrichtige Rechtsanwendung im Einzelfall k&ouml;nnte allenfalls dann zur Zulassung der Revision f&uuml;hren, wenn dieser Fehler von erheblichem Gewicht und zudem geeignet ist, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu besch&auml;digen oder aber, wenn die Entscheidung des Finanzgerichts (FG) objektiv willk&uuml;rlich ist (vgl. Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 115 FGO Rz 201 f., 204; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 55 und 68). Daf&uuml;r bestehen jedoch keine Anhaltspunkte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die R&uuml;ge, das FG habe seine Sachaufkl&auml;rungspflicht verletzt, ist nicht zul&auml;ssig erhoben. Denn bei einer R&uuml;ge der Verletzung der von Amts wegen gebotenen Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 FGO) geh&ouml;ren nach st&auml;ndiger Rechtsprechung (vgl. Senatsbeschluss vom 9. Dezember 1998 VIII B 54\/97, BFH\/NV 1999, 802, m.w.N.; Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 7. Januar 1993 VII B 115\/92, BFH\/NV 1994, 37, und vom 22. M&auml;rz 1999 X B 142\/98, BFH\/NV 1999, 1236) zu einem schl&uuml;ssigen Sachvortrag u.a. Ausf&uuml;hrungen dazu, welche Tatsachen das FG h&auml;tte aufkl&auml;ren oder welche Beweise es h&auml;tte erheben m&uuml;ssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufkl&auml;rung oder Beweisaufnahme voraussichtlich ergeben h&auml;tten und inwiefern eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Substantiierter Vortrag der Kl&auml;ger in diesem Sinne liegt nicht vor. Die Kl&auml;ger greifen zwar eine Vielzahl von Einzelpunkten auf, mit denen sie die Feststellungen und Schlussfolgerungen des FG hinterfragen und in Zweifel ziehen. Im Ergebnis wenden sie sich aber inhaltlich gegen die umfangreiche Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung des FG. Darin liegt jedoch nicht die Geltendmachung eines Verfahrensfehlers, sondern falscher materieller Rechtsanwendung, die nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hrt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29. Oktober 1998 X B 132\/98, BFH\/NV 1999, 510; vom 4. August 1999 IV B 96\/98, BFH\/NV 2000, 70). Denn die Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (vgl. BFH-Beschluss vom 3. Februar 2000 I B 40\/99, BFH\/NV 2000, 874).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Zusammenhang verkennen die Kl&auml;ger auch, dass die tatrichterliche &Uuml;berzeugungsbildung der Vorinstanz (&sect; 96 Abs. 1 FGO) nur insoweit revisibel ist, als Verst&ouml;&szlig;e gegen die Verfahrensordnung, gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze vorliegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 118 Rz 30; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 118 FGO Rz 87, m.w.N.). Solche Verst&ouml;&szlig;e sind jedoch im Streitfall nicht erkennbar. Aus revisionsrechtlicher Sicht ist es nicht zu beanstanden, wenn das FG aus den ihm vorliegenden Umst&auml;nden nach W&uuml;rdigung der Gesamtumst&auml;nde des Streitfalls abgeleitet hat, die Kl&auml;ger h&auml;tten in den Streitjahren ausl&auml;ndische Kapitaleink&uuml;nfte aus Papieren bei einem Konto der X-Bank in B (Ausland) bezogen. Denn die vorinstanzlichen Schlussfolgerungen binden den BFH als Revisionsgericht schon dann, wenn sie nur m&ouml;glich, d.h. vertretbar sind; sie m&uuml;ssen nicht zwingend sein (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 14. Februar 1995 IX R 95\/93, BFHE 177, 95, BStBl II 1995, 462; BFH-Beschluss vom 10. Februar 2005 VI B 113\/04, BFHE 209, 211, BStBl II 2005, 488).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im &Uuml;brigen k&ouml;nnte ein ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegter etwaiger Verfahrensmangel nicht mehr mit Erfolg geltend gemacht werden. Er betr&auml;fe eine Verfahrensvorschrift, auf deren Beachtung verzichtet wurde. Zu den verzichtbaren M&auml;ngeln geh&ouml;rt auch die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect; 76 FGO (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 17. M&auml;rz 2000 VII B 1\/00, BFH\/NV 2000, 1125). Das R&uuml;gerecht geht dabei bereits durch das Unterlassen einer rechtzeitigen R&uuml;ge vor dem FG verloren (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 103, mit Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG ausweislich der Sitzungsniederschrift weder entsprechende Beweisantr&auml;ge gestellt noch rechtzeitig eine vermeintlich mangelhafte Sachaufkl&auml;rung ger&uuml;gt. Dies w&auml;re &#8211;auch wenn sie nicht rechtskundig vertreten waren&#8211; aus ihrer Sicht aber notwendig gewesen, weil die Problematik der Zurechnung des ausl&auml;ndischen Kontos &#8230; der X-Bank zwischen den Beteiligten durchweg streitig war und sowohl im Er&ouml;rterungstermin vom 2. M&auml;rz 2006 als auch in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 1. Dezember 2006 umfangreich zur Sprache gekommen ist. Deshalb kann eine etwaige Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde nicht mehr geltend gemacht werden (BFH-Beschl&uuml;sse vom 4. September 2002 IX B 194\/01, juris; vom 28. Februar 2007 V B 107\/06, BFH\/NV 2007, 1170, und vom 28. Februar 2007 IX B 174\/06, BFH\/NV 2007, 1171).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Unschl&uuml;ssig ist auch der Vortrag der Kl&auml;ger, das FG-Urteil beruhe auf dem &quot;Vermerk&quot; des Vorsitzenden der Strafkammer des Landgerichts Y, die insoweit durchgef&uuml;hrte Akteneinsicht seitens des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sei unzul&auml;ssig und damit komme auch eine Verwertung des &quot;Vermerks&quot; nicht in Betracht. Eine solche unzul&auml;ssige Akteneinsicht k&ouml;nnte allenfalls einen Verfahrensfehler der Finanzverwaltung bezeichnen, nicht aber einen solchen des FG. Fehler der Finanzverwaltung sind aber keine Verfahrensm&auml;ngel im Sinne des Revisionsrechts; im &Uuml;brigen sind auch Fehler des FG bei der Auslegung der Vorschriften der Abgabenordnung (AO) und anderer das Besteuerungsverfahren regelnder Vorschriften keine Verfahrens-, sondern nur materiell-rechtliche M&auml;ngel (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 77, m.w.N.), die nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren. Abgesehen davon verkennen die Kl&auml;ger, dass das FA diesen Vermerk mit der &Uuml;berreichung an das FG als Prozessstoff in das Verfahren eingef&uuml;hrt hat und auch die Kl&auml;ger eine Abschrift des Vermerks erhalten und damit Gelegenheit bekommen haben, dazu Stellung zu nehmen. Dass die FG-Entscheidung auf dem &quot;Vermerk&quot; gr&uuml;ndet, ist im &Uuml;brigen nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nicht schl&uuml;ssig erhoben ist auch die R&uuml;ge der Verletzung des &sect; 119 Nr. 3 FGO. Wenn die Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang vortragen, es sei kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, inwieweit durch Verweis auf &sect; 30 AO und sch&uuml;tzenswerte Daten Dritter der Verpflichtung eines Gerichts, den Sachverhalt umfassend zu ermitteln, Grenzen gesetzt werden und damit der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r beschnitten werde und es sei ferner kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, inwieweit solche Grenzen des &sect; 30 AO objektiv zu bestimmen seien, machen sie im Ergebnis die grunds&auml;tzliche Bedeutung dieser Rechtsfragen geltend. Ihrer Darlegungslast gen&uuml;gen sie damit indes nicht. Denn grunds&auml;tzliche Bedeutung hat eine Rechtssache, wenn eine Frage zu entscheiden ist, an deren Beantwortung ein allgemeines Interesse besteht, weil ihre Kl&auml;rung das Interesse der Allgemeinheit an der Entwicklung und Handhabung des Rechts betrifft (st&auml;ndige Rechtsprechung zu &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO a.F., vgl. die Nachweise bei Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 23 ff., m.w.N.; BFH-Beschluss vom 31. Mai 2000 IV B 55\/99, juris). Es muss sich um eine aus rechtssystematischen Gr&uuml;nden bedeutsame und auch f&uuml;r die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Frage handeln. Diese Voraussetzungen m&uuml;ssen in der Beschwerdeschrift dargelegt werden (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO). Hierzu gen&uuml;gt die blo&szlig;e Behauptung, die Streitsache habe grunds&auml;tzliche Bedeutung, nicht. Vielmehr muss die Beschwerde konkret auf die Rechtsfrage, ihre Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit und ihre &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung eingehen (vgl. Senatsbeschluss vom 31. Januar 2005 VIII B 18\/02, BFH\/NV 2005, 1212, m.w.N., st&auml;ndige Rechtsprechung). Insbesondere sind Ausf&uuml;hrungen erforderlich, aus welchen Gr&uuml;nden, in welchem Umfang und von welcher Seite die Rechtsfrage umstritten ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. z.B. BFH-Beschluss vom 30. August 2001 IV B 79, 80\/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Anforderungen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht im Ansatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die von den Kl&auml;gern behauptete Divergenz zwischen der angefochtenen FG-Entscheidung und dem Senatsurteil vom 18. Dezember 1984 VIII R 195\/82 (BFHE 142, 558, BStBl II 1986, 226) ist nicht gegeben. Der BFH hat den Rechtssatz aufgestellt, das Steuergeheimnis schlie&szlig;e nicht aus, dass das FG anhand der f&uuml;r die Vergleichsbetriebe gef&uuml;hrten Steuerakten pr&uuml;ft, ob gegen die Zahlen der Vergleichsbetriebe Bedenken bestehen. Einen davon abweichenden Rechtssatz hat das FG nicht aufgestellt, sondern lediglich darauf hingewiesen, bei einem vertrauensvollen Verh&auml;ltnis zu den Eltern der Kl&auml;gerin m&uuml;sse es m&ouml;glich sein, sich dort nach der Art des erbrachten Nachweises zu erkundigen und sodann einen entsprechenden Nachweis zu f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Divergenz zwischen der angefochtenen Entscheidung und dem Urteil des FG N&uuml;rnberg vom 19. Januar 2006 VII 338\/2001 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2006, 1169) ist ebenfalls nicht gegeben. Dem vom FG N&uuml;rnberg aufgestellten Rechtssatz, &quot;Kapitalertr&auml;ge seien nach der Tatsachenvermutung grunds&auml;tzlich dem Kontoinhaber zuzurechnen&quot;, hat das FG D&uuml;sseldorf in der angefochtenen Entscheidung nicht widersprochen, sondern sich lediglich mit der Frage befasst, ob die Kl&auml;ger als Bevollm&auml;chtigte oder aufgrund sonstiger vertraglicher Dispositionsbefugnis &uuml;ber die Ertr&auml;ge des Kontos &#8230; verf&uuml;gen konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine etwaige Divergenz zwischen der angefochtenen Entscheidung und dem Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 20. November 2002&nbsp;&nbsp;3 K 1659\/00 (Deutsches Steuerrecht\/ Entscheidungsdienst 2004, 86) haben die Kl&auml;ger nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Hier scheitert es bereits daran, dass das FG D&uuml;sseldorf die von den Kl&auml;gern behaupteten Rechtss&auml;tze (vgl. Bl. 35 der Beschwerdebegr&uuml;ndung) so nicht aufgestellt hat. Das FG hat vielmehr eine umfangreiche Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung vorgenommen und ist in Anbetracht einer Vielzahl von Ungereimtheiten in der Darstellung der Kl&auml;ger zu dem Schluss gekommen, dass ihren Angaben zu den von ihnen im Laufe der Jahre get&auml;tigten Investitionen nicht gefolgt werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer weiteren Begr&uuml;ndung bedarf die Entscheidung nicht (&sect; 116 Abs. 5 Satz 2, 2. Halbsatz FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 22.10.2008, VIII B 9\/07 Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; freie Beweisw&uuml;rdigung &#8211; Bindung des BFH an vorinstanzliche Schlussfolgerungen &#8211; Verlust des R&uuml;gerechts &#8211; Fehler der Finanzverwaltung keine Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Der Senat kann offenlassen, ob die Beschwerdebegr&uuml;ndung den Anforderungen an die Darlegung von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-9-07-verletzung-der-sachaufklaerungspflicht-freie-beweiswuerdigung-bindung-des-bfh-an-vorinstanzliche-schlussfolgerungen-verlust-des-ruegerechts-fehler-der-finanzverwaltung-keine-verfahrensmaen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;9\/07 &#8211; Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; freie Beweisw&uuml;rdigung &#8211; Bindung des BFH an vorinstanzliche Schlussfolgerungen &#8211; Verlust des R&uuml;gerechts &#8211; Fehler der Finanzverwaltung keine Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-16488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16488\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}