{"id":16658,"date":"2012-12-10T15:11:42","date_gmt":"2012-12-10T13:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16658"},"modified":"2012-12-10T15:11:42","modified_gmt":"2012-12-10T13:11:42","slug":"ii-r-59-06-schaetzung-des-einheitswerts-1935-fuer-denkmalgeschuetztes-wasserschloss-im-beitrittsgebiet-erlass-einer-bewertungsrechtlichen-verwaltungsvorschrift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-59-06-schaetzung-des-einheitswerts-1935-fuer-denkmalgeschuetztes-wasserschloss-im-beitrittsgebiet-erlass-einer-bewertungsrechtlichen-verwaltungsvorschrift\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;59\/06 &#8211; Sch&auml;tzung des Einheitswerts 1935 f&uuml;r denkmalgesch&uuml;tztes Wasserschloss im Beitrittsgebiet &#8211; Erlass einer bewertungsrechtlichen Verwaltungsvorschrift"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2008, II R 59\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Sch&auml;tzung des Einheitswerts 1935 f&uuml;r denkmalgesch&uuml;tztes Wasserschloss im Beitrittsgebiet &#8211; Erlass einer bewertungsrechtlichen Verwaltungsvorschrift<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eigent&uuml;mer eines im Beitrittsgebiet belegenen denkmalgesch&uuml;tzten Wasserschlosses. Das seinerzeit zust&auml;ndige Finanzamt stellte den Einheitswert durch ge&auml;nderten Einheitswertbescheid (Wertfortschreibung auf den 1. Januar 2002) vom 11. Juni 2003 auf &#8230; EUR fest. Das Finanzamt berechnete den Geb&auml;udewert auf der Grundlage des Erlasses des Finanzministeriums Th&uuml;ringen &quot;Einheitsbewertung des Grundbesitzes, hier: Grundbesitz, der unter Denkmalschutz steht&quot; vom 22. Dezember 1994 (Denkmalerlass). Es erm&auml;&szlig;igte den Geb&auml;udenormalherstellungswert entsprechend Tz. 2.2.4 Denkmalerlass um einen Abschlag f&uuml;r Denkmalschutz in H&ouml;he von 10 v.H. und k&uuml;rzte den verbleibenden Geb&auml;udenormalherstellungswert um die Alterswertminderung, wobei der insgesamt angesetzte Abschlag (Tz. 2.2.3 Denkmalerlass) auf 40 v.H. des Geb&auml;udenormalherstellungswerts begrenzt wurde. Der Einspruch hatte keinen Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) setzte, nachdem die Beteiligten hinsichtlich der nutzbaren Teile des Geb&auml;udes sowie des anzusetzenden Kubikmeterpreises eine tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung erzielt hatten, mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2007, 741 ver&ouml;ffentlichten Urteil den Einheitswert auf &#8230; EUR herab. Es vertrat die Auffassung, dass die durch die Verwaltungserlasse vorgegebene Begrenzung des Abschlags auf den Geb&auml;udenormalherstellungswert auf h&ouml;chstens 60 v.H. einer gesetzlichen Grundlage entbehre. Die Begrenzung sei in entsprechender Anwendung des &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 des Bewertungsgesetzes (BewG) auf 70 v.H. der Geb&auml;udenormalherstellungskosten festzulegen. Dar&uuml;ber hinaus sei ein Abschlag wegen behebbarer Baum&auml;ngel gem&auml;&szlig; &sect; 87 BewG sowie schlie&szlig;lich ein Denkmalabschlag (Ziff. 2.2.4 Denkmalerlass) in H&ouml;he von 10 v.H. anzusetzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit seiner Revision r&uuml;gt der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das nunmehr zust&auml;ndige Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Verletzung des &sect; 129 Abs. 2 BewG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur anderweitigen Feststellung des Einheitswerts (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat unzutreffend angenommen, dass der H&ouml;chstbetrag einer Wertminderung wegen Alters nach &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG auch im Anwendungsbereich des &sect; 129 Abs. 2 BewG gelte und dass &uuml;ber den Abzug der Alterswertminderung hinaus noch eine Erm&auml;&szlig;igung f&uuml;r behebbare Baum&auml;ngel vorzunehmen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 129 Abs. 1 BewG gelten f&uuml;r die im Beitrittsgebiet liegenden wirtschaftlichen Einheiten des Grundverm&ouml;gens und f&uuml;r Betriebsgrundst&uuml;cke die festgestellten oder noch festzustellenden Einheitswerte nach den Wertverh&auml;ltnissen zum 1. Januar 1935 weiter. Nach Abs. 2 dieser Vorschrift werden &#8211;vorbehaltlich der &sect;&sect; 129a bis 131 BewG&#8211; f&uuml;r die Ermittlung der Einheitswerte 1935 statt der &sect;&sect; 27, 68 bis 94 BewG u.a. im Einzelnen genannte Bestimmungen des Bewertungsgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik (BewG DDR) i.d.F. vom 18. September 1970 (Gesetzblatt der DDR, Sonderdruck Nr. 674) und der Durchf&uuml;hrungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz (RBewDV) vom 2. Februar 1935 (RGBl I 1935, 81) mit sp&auml;teren &Auml;nderungen weiter angewandt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sonstige bebaute Grundst&uuml;cke i.S. des &sect; 32 Abs. 1 Nr. 5 RBewDV, zu denen das Geb&auml;ude der Kl&auml;ger nach den zwischen den Beteiligten unstreitigen Feststellungen des FG geh&ouml;rt, sind mit dem gemeinen Wert zu bewerten (&sect; 33 Abs. 2 Satz 1 RBewDV). Diesen beschreibt &sect; 10 Abs. 1 BewG DDR als den Preis, der im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Ver&auml;u&szlig;erung zu erzielen w&auml;re; dabei sind alle Umst&auml;nde, die den Preis beeinflussen, zu ber&uuml;cksichtigen und ungew&ouml;hnliche oder pers&ouml;nliche Verh&auml;ltnisse nicht zu ber&uuml;cksichtigen. Hinsichtlich der ma&szlig;geblichen Wertverh&auml;ltnisse bestimmt &sect; 3a Abs. 1 RBewDV, dass bei Nachfeststellungen der Einheitswerte f&uuml;r Grundbesitz der tats&auml;chliche Zustand des Grundbesitzes (Bestand, bauliche Verh&auml;ltnisse usw.) vom Nachfeststellungszeitpunkt und die Wertverh&auml;ltnisse vom 1. Januar 1935 zugrunde zu legen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r ein sonstiges Geb&auml;ude i.S. des &sect; 32 Abs. 1 Nr. 5 RBewDV scheidet der Ansatz einer Jahresrohmiete gem&auml;&szlig; &sect; 33 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 RBewDV von vornherein aus. Da nach den vom FG getroffenen Feststellungen auch Verk&auml;ufe auf den Stichtag 1. Januar 1935 nicht vorliegen, kommt in Anwendung der allgemeinen Grunds&auml;tze f&uuml;r die Wertermittlung nur eine Sch&auml;tzung (&sect; 162 Abs. 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) des am freien Markt erzielbaren Einzelver&auml;u&szlig;erungspreises in Betracht (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 28. Oktober 1998 II R 37\/97, BFHE 187, 99, BStBl II 1999, 51; vom 31. M&auml;rz 2004 II R 2\/02, BFH\/NV 2004, 1626; vom 24. Mai 2005 II R 2\/03, BFH\/NV 2006, 29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r die Sch&auml;tzung des Grundst&uuml;ckswerts kann nur auf die Grundz&uuml;ge des Sachwertverfahrens in Anlehnung an die Regelungen der &sect;&sect; 83 ff. BewG, die gem&auml;&szlig; &sect; 129 Abs. 2 BewG nicht unmittelbar anwendbar sind, zur&uuml;ckgegriffen werden (BFH-Beschluss vom 24. Juli 2002 II B 52\/02, BFH\/NV 2003, 8; BFH-Urteile in BFHE 187, 99, BStBl II 1999, 51, und in BFH\/NV 2004, 1626). Danach ist die im Denkmalerlass vorgesehene Sch&auml;tzungsmethode, mit der das FA den gemeinen Wert des Geb&auml;udes der Kl&auml;ger auf der Grundlage des Bodenwerts und des Geb&auml;udewerts ermittelt und jeweils die durchschnittlichen Herstellungskosten f&uuml;r vergleichbare Objekte auf den Stichtag 1. Januar 1935 zugrunde gelegt hat, nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Soweit die Kl&auml;ger demgegen&uuml;ber im Anwendungsbereich des &sect; 129 Abs. 2 BewG eine (entsprechende) Anwendung des Sachwertverfahrens der &sect;&sect; 83 ff. BewG mit allen Detailregelungen f&uuml;r zwingend geboten erachten, kann dem nicht gefolgt werden. Der Eingangssatz des &sect; 129 Abs. 2 BewG schlie&szlig;t nach seinem klaren Wortlaut die Anwendung der &sect;&sect; 83 ff. BewG aus. Auch f&uuml;r eine analoge Anwendung der &sect;&sect; 83 ff. BewG ist kein Raum. Eine Analogie setzt eine planwidrige L&uuml;cke voraus. Eine solche L&uuml;cke liegt vor, wenn eine Regelung gemessen an ihrem Zweck unvollst&auml;ndig, d.h. erg&auml;nzungsbed&uuml;rftig ist und wenn ihre Erg&auml;nzung nicht einer vom Gesetzgeber beabsichtigten Beschr&auml;nkung auf bestimmte Tatbest&auml;nde widerspricht (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 26. Juni 2002 IV R 39\/01, BFHE 199, 374, BStBl II 2002, 697). Daran fehlt es, weil &sect; 129 Abs. 2 BewG die Nichtanwendung der &sect;&sect; 83 ff. BewG ausdr&uuml;cklich anordnet und insoweit nicht planwidrig l&uuml;ckenhaft ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die durch &sect; 129 Abs. 2 BewG angeordnete Nichtanwendung der &sect;&sect; 83 ff. BewG beruht auch nicht &#8211;wie die Kl&auml;ger vermuten&#8211; auf einem gesetzgeberischen Versehen. &sect; 129 BewG liegt die eindeutige Regelungsabsicht des Gesetzgebers zugrunde, dass anstelle des Bewertungsrechts f&uuml;r die Feststellung der Einheitswerte 1964 &quot;vorbehaltlich der &sect;&sect; 130, 131 noch die f&uuml;r die Einheitsbewertung 1935 ma&szlig;gebenden Vorschriften insgesamt gelten&quot; sollen (Erl&auml;uterungen zu den Anlagen zum Einigungsvertrag, BTDRucks 11\/7817, S. 116). Von diesem Regelungswillen sind die &sect;&sect; 83 ff. BewG schon deshalb nicht umfasst, weil diese erstmals das Sachwertverfahren festlegenden Gesetzesregelungen erst durch das Gesetz zur &Auml;nderung des Bewertungsgesetzes vom 13. August 1965 (BGBl I 1965, 851) in das BewG eingef&uuml;gt wurden. F&uuml;r die von den Kl&auml;gern angeregte Beitrittsaufforderung gem&auml;&szlig; &sect; 122 Abs. 2 Satz 3 FGO im Hinblick auf die Frage, ob &sect; 129 Abs. 2 BewG auf einem Versehen beruht, bestand daher kein Anlass.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die von den Kl&auml;gern ge&auml;u&szlig;erten Bedenken gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Einheitsbewertung im Beitrittsgebiet teilt der Senat nicht; insoweit wird auf den BFH-Beschluss vom 11. April 2007 II B 104\/06 (BFH\/NV 2007, 1280, m.w.N.) verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Auffassung des FG ist der Geb&auml;udewert nach Abzug der Alterswertminderung mit einem Restwert von 40 v.H. des Geb&auml;udenormalherstellungswerts anzusetzen (Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass); eine Erm&auml;&szlig;igung des Restwerts auf 30 v.H. in entsprechender Anwendung des &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG kommt nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect; 129 Abs. 2 BewG und die dort in Bezug genommenen Vorschriften enthalten keine Regelung &uuml;ber den H&ouml;chstsatz einer Wertminderung wegen Alters. Das Fehlen einer solchen Bestimmung rechtfertigt aus den unter II.1.c. dargelegten Gr&uuml;nden nicht die Annahme des FG, &sect; 129 Abs. 2 BewG enthalte eine &quot;planwidrige Gesetzesl&uuml;cke&quot;, die durch eine entsprechende Anwendung des &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG zu schlie&szlig;en sei. Die unmittelbare oder entsprechende Anwendung des &sect; 86 Abs. 3 BewG ist durch den Eingangssatz des &sect; 129 Abs. 2 BewG ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen. Entgegen der Annahme des FG ergibt sich etwas anderes auch nicht aus der Rechtsprechung des BFH. Die dort ausdr&uuml;cklich gebilligte &quot;Anlehnung an die Regelungen der &sect;&sect; 83 ff. BewG&quot; (so z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV 2004, 1626) betrifft lediglich die Grundz&uuml;ge der Sch&auml;tzungsmethode, nicht aber die in &sect;&sect; 83 ff. BewG getroffenen Detailregelungen des Sachwertverfahrens und bedeutet insbesondere nicht, dass der in &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG geregelte H&ouml;chstsatz des Abschlags wegen Alterswertminderung auch im Anwendungsbereich des &sect; 129 Abs. 2 BewG ma&szlig;gebend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Denkmalerlass kann &#8211;entgegen der Meinung des FG&#8211; weder allgemein noch speziell im Hinblick auf die Abweichung von &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG als &quot;unzul&auml;ssige normersetzende Verwaltungsvorschrift&quot; qualifiziert werden und ist, anders als die Kl&auml;ger meinen, wegen seines auch die Sachverhaltsermittlung betreffenden Gegenstands keine norminterpretierende Verwaltungsvorschrift (vgl. auch Birk in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect; 4 AO Rz 92). Vielmehr handelt es sich um eine Verwaltungsvorschrift, die den von &sect; 10 Abs. 1 BewG DDR erteilten &quot;generellen Sch&auml;tzungsauftrag&quot; (dazu allgemein Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 162 AO Rz 12) umsetzt. F&uuml;r den Erlass einer solchen Verwaltungsvorschrift, die die in &sect; 10 I BewG DDR oder &sect; 9 BewG verwendeten unbestimmten Rechtsbegriffe im Interesse der Einheitlichkeit und Praktikabilit&auml;t ausf&uuml;llt, bedarf die Finanzverwaltung keiner ausdr&uuml;cklichen gesetzlichen Erm&auml;chtigung (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 31. Mai 1988&nbsp;&nbsp;1 BvR 520\/83, BVerfGE 78, 214); ob sich eine solche Erm&auml;chtigung &#8211;wie das FA meint&#8211; aus &sect; 52 Abs. 1 BewG DDR ableiten k&ouml;nnte, kann deshalb offen bleiben. Dementsprechend hat der BFH auch bereits die Anwendung dem Denkmalerlass vergleichbarer Verwaltungserlasse f&uuml;r die Ermittlung von Einheitswerten im Beitrittsgebiet gebilligt (z.B. BFH-Urteile in BFHE 187, 99, BStBl II 1999, 51, und in BFH\/NV 2006, 29, m.w.N.). Ein Versto&szlig; gegen Art. 20 des Grundgesetzes (GG), wie von den Kl&auml;gern geltend gemacht, liegt nicht vor; die von den Kl&auml;gern insoweit angeregte Einholung einer Entscheidung des BVerfG gem&auml;&szlig; Art. 100 Abs. 1 GG ist nicht veranlasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Abweichung von den im Denkmalerlass getroffenen Regelungen kommt nur unter engen Voraussetzungen in Betracht. Dies folgt aus der einer bewertungsrechtlichen Verwaltungsvorschrift zukommenden Bedeutung, eine m&ouml;glichst gleichm&auml;&szlig;ige Besteuerung sowie Rechtssicherheit zu gew&auml;hrleisten und die &#8211;sowohl im Interesse der Finanzverwaltung als auch in dem der Steuerpflichtigen gebotene&#8211; Praktikabilit&auml;t des Bewertungsverfahrens sicherzustellen (vgl. BFH-Urteile vom 26. Juni 1981 III R 3\/79, BFHE 133, 437, BStBl II 1981, 643, und in BFH\/NV 2006, 29, m.w.N.). Eine Abweichung vom Denkmalerlass kann nur geboten sein, wenn der sich ergebende Grundst&uuml;ckswert au&szlig;erhalb jeder noch vertretbaren Toleranz liegt (BFH-Urteile vom 12. Juni 2002 II R 15\/99, BFH\/NV 2002, 1282; in BFHE 133, 437, BStBl II 1981, 643). Insofern kann &#8211;entgegen der Annahme der Kl&auml;ger&#8211; nicht von einer &quot;unwiderlegbaren&quot; Fiktion des Denkmalerlasses gesprochen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Ma&szlig;stab noch vertretbarer Toleranz entspricht der Bandbreite der Werte, die sich bei der Ermittlung des Verkehrswerts von Grundst&uuml;cken ergeben k&ouml;nnen. Es gibt f&uuml;r Grundst&uuml;cke keinen absoluten und sicher realisierbaren Marktwert, sondern allenfalls ein Marktniveau (vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 7. November 2006&nbsp;&nbsp;1 BvL 10\/02, BVerfGE 117, 1). Schon deshalb kann der auf der Grundlage einer Verwaltungsvorschrift ermittelte Wert nur darauf &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob er sich noch innerhalb des Korridors vertretbarer Verkehrswerte bewegt. Dies gilt auch f&uuml;r die nach den Wertverh&auml;ltnissen am 1. Januar 1935 festzustellenden Einheitswerte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach diesen Rechtsgrunds&auml;tzen ist der in Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass angesetzte Restwert von 40 v.H. des Geb&auml;udenormalherstellungswerts nicht zu beanstanden. Dieser Restwert liegt innerhalb einer noch vertretbaren Toleranz. Der vom FG angestellte Vergleich zu dem H&ouml;chstwert der Wertminderung wegen Alters nach &sect; 86 Abs. 3 Satz 1 BewG rechtfertigt &#8211;wie dargelegt&#8211; keine weitere Verringerung des Restwerts. Auch die von den Kl&auml;gern geltend gemachte Grundrechtsverletzung durch den in Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass bestimmten Restwert liegt ersichtlich nicht vor. Schon unter Ber&uuml;cksichtigung der noch auf die Wertverh&auml;ltnisse am 1. Januar 1935 ausgerichteten Einheitsbewertung im Beitrittsgebiet sowie der einem Sch&auml;tzungsverfahren ohnehin eigenen Bandbreite der ermittelten Werte scheidet ein strikter Anspruch auf Ansatz eines Restwerts von lediglich 30 v.H. des Geb&auml;udenormalherstellungswerts aus. Es kommt hinzu, dass die Ausgestaltung des Sachwertverfahrens durch den Denkmalerlass &#8211;so etwa hinsichtlich der Ermittlung des Bodenwerts, der zur Ermittlung des Raummeterpreises getroffenen Regelungen sowie des Ansatzes eines Denkmalabschlags&#8211; von vornherein einen hinreichenden Abstand zum gemeinen Wert auf den 1. Januar 1935 wahrt. Zu einer abweichenden Beurteilung geben auch die ganz allgemein gehaltenen Angaben in dem von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Bauschadenbericht der Bundesregierung vom 25. Januar 1996 (BTDrucks 13\/3593) keinen Anlass.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiernach w&uuml;rde ein zwingendes Gebot, den Restwert des Geb&auml;udenormalherstellungswerts mit lediglich 30 v.H. anzusetzen, die dem Denkmalerlass zugrunde liegende sachgerechte Sch&auml;tzungsmethode &uuml;berstrapazieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch nach dem Ma&szlig;stab der von den Kl&auml;gern begehrten &quot;realit&auml;tsgerecht typisierten Sch&auml;tzung&quot; k&auml;me insgesamt kein niedrigerer gemeiner Wert in Betracht. Der von den Kl&auml;gern angeregten Einholung einer Entscheidung des BVerfG gem&auml;&szlig; Art. 100 Abs. 1 GG zu der Frage, welche Grenzen Typisierungen in Verwaltungsanweisungen gezogen sind, bedurfte es mangels Entscheidungserheblichkeit nicht. Ebenso bestand f&uuml;r den Senat keine Veranlassung zu einer von den Kl&auml;gern angeregten Beitrittsaufforderung gem&auml;&szlig; &sect; 122 Abs. 2 Satz 3 FGO und Einholung einer Stellungnahme des Bundesministers der Finanzen sowie des Landes Th&uuml;ringen zu der Frage, auf Grund welcher Erfahrungen von einem Restwert der Geb&auml;udenormalherstellungskosten von 40 v.H. auszugehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit das FG einen weiteren Abschlag wegen behebbarer Baum&auml;ngel sowie wegen des bestehenden Denkmalschutzes angesetzt hat, kann dem nur zum Teil gefolgt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Entgegen der Auffassung des FG ist der nach Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass anzusetzende Restwert nicht in entsprechender Anwendung des &sect; 87 BewG i.V.m. Abschn. 43 der Richtlinien f&uuml;r die Bewertung des Grundverm&ouml;gens um einen weiteren Abschlag f&uuml;r behebbare Baum&auml;ngel zu k&uuml;rzen. Nach Ziff. 2.2.3 Satz 3 Denkmalerlass sind zwar behebbare bauliche Sch&auml;den nach dem Schadensgrad und dem Verh&auml;ltnis der Wertigkeit des besch&auml;digten Bauteils zum Gesamtbauwerk in dem Umfang zu ber&uuml;cksichtigen, in dem sie tats&auml;chlich bestehen. Die Ber&uuml;cksichtigung dieser behebbaren Bausch&auml;den unterliegt jedoch ebenfalls der Restwertregelung der Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass und unterliegt aus den unter II. 2. c und d dargelegten Gr&uuml;nden keinen rechtlichen Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine entsprechende Anwendung des &sect; 87 BewG, der gem&auml;&szlig; &sect; 129 Abs. 2 BewG im Beitrittsgebiet ebenfalls keine Anwendung findet, kommt insoweit nicht in Betracht. Die Restwertgrenze des Denkmalerlasses k&ouml;nnte allenfalls dann Bedenken unterliegen, wenn sie auch f&uuml;r den Fall zu gelten h&auml;tte, dass f&uuml;r das bewertete Geb&auml;ude die Notwendigkeit eines baldigen Abbruchs best&uuml;nde. Eine Entscheidung dieser Frage kann jedoch vorliegend deshalb offen bleiben, weil nach den vom FG getroffenen Feststellungen die Notwendigkeit eines baldigen Geb&auml;udeabbruchs nicht besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem FG ist hingegen darin zu folgen, dass der sich im Streitfall aus Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass ergebende Restwert wegen der denkmalschutzrechtlichen Beschr&auml;nkungen zu erm&auml;&szlig;igen ist. Dies folgt aus Ziff. 2.2.4 Denkmalerlass, wonach eine Erm&auml;&szlig;igung &quot;au&szlig;erdem&quot; wegen der denkmalschutzrechtlichen Beschr&auml;nkungen in Betracht kommt. Diese Erm&auml;&szlig;igung ist ersichtlich auf den nach Ziff. 2.2.3 Denkmalerlass ermittelten Restwert bezogen und kann deshalb nicht bereits &#8211;wie in dem angegriffenen Einheitswertbescheid geschehen&#8211; auf der Ebene des Geb&auml;udenormalherstellungswerts vor Ansatz der Alterswertminderung ber&uuml;cksichtigt werden. Da sich diese Reihenfolge der Abschl&auml;ge bei der Ermittlung des Geb&auml;udewerts bereits aus dem Denkmalerlass ergibt, stellt sich die vom FG aufgeworfene Frage nach einer f&uuml;r das Beitrittsgebiet durch &sect;&sect; 85, 88 BewG vorgegebenen Reihenfolge der Abschl&auml;ge bei der Ermittlung des Geb&auml;udewerts nicht. Der H&ouml;he nach kann diese Erm&auml;&szlig;igung in &Uuml;bereinstimmung mit dem FG mit 10 v.H. des Restwerts angesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da das FG die vorstehenden Rechtsgrunds&auml;tze nicht beachtet hat, war die Vorentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif. Der Einheitswert ist auf der Grundlage der von den Beteiligten nicht angegriffenen Berechnungen des FG zum Rauminhalt des Herrenhauses sowie der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung der Beteiligten &uuml;ber die H&ouml;he des anzusetzenden Raummeterpreises wie folgt festzustellen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">Bodenwert<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">&#8230; DM<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">Geb&auml;udenormalherstellungswert<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">des Herrenhauses<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">&#8230; DM<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">daraus Restwert 40 v.H.<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">&#8230; DM<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">davon Denkmalabschlag 10 v.H.<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">.\/. &#8230; DM<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">Geb&auml;ude 200 bis 600<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">&#8230; DM<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\">Einheitswert<\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">&#8230; DM<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\">(=&#8230; EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" align=\"left\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" align=\"right\" rowspan=\"1\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2008, II R 59\/06 Sch&auml;tzung des Einheitswerts 1935 f&uuml;r denkmalgesch&uuml;tztes Wasserschloss im Beitrittsgebiet &#8211; Erlass einer bewertungsrechtlichen Verwaltungsvorschrift Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eigent&uuml;mer eines im Beitrittsgebiet belegenen denkmalgesch&uuml;tzten Wasserschlosses. Das seinerzeit zust&auml;ndige Finanzamt stellte den Einheitswert durch ge&auml;nderten Einheitswertbescheid (Wertfortschreibung auf den 1. Januar 2002) vom &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-59-06-schaetzung-des-einheitswerts-1935-fuer-denkmalgeschuetztes-wasserschloss-im-beitrittsgebiet-erlass-einer-bewertungsrechtlichen-verwaltungsvorschrift\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;59\/06 &#8211; Sch&auml;tzung des Einheitswerts 1935 f&uuml;r denkmalgesch&uuml;tztes Wasserschloss im Beitrittsgebiet &#8211; Erlass einer bewertungsrechtlichen Verwaltungsvorschrift<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-16658","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16658"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16658\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}