{"id":16716,"date":"2012-12-10T06:27:01","date_gmt":"2012-12-10T04:27:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16716"},"modified":"2012-12-10T06:27:01","modified_gmt":"2012-12-10T04:27:01","slug":"vii-s-62-07-zur-begruendung-einer-anhoerungsruege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-s-62-07-zur-begruendung-einer-anhoerungsruege\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;S&nbsp;62\/07 &#8211; Zur Begr&uuml;ndung einer Anh&ouml;rungsr&uuml;ge"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 14.2.2008, VII S 62\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Begr&uuml;ndung einer Anh&ouml;rungsr&uuml;ge<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Mit Beschluss vom 6. September 2007 VII B 87\/07 hat der Senat die Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) wegen Nichtzulassung der Revision als unzul&auml;ssig verworfen. Dagegen wendet sich der Kl&auml;ger mit seiner Eingabe, mit der er Abhilfe i.S. des &sect; 133a Abs. 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) begehrt. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt er aus, dass er die Nichterhebung von Beweisen in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ger&uuml;gt habe, auch wenn dies nicht aus dem Sitzungsprotokoll hervorgehe. Auf die Protokollierung einer solchen R&uuml;ge habe die betroffene Prozesspartei grunds&auml;tzlich keinen Einfluss. Ein R&uuml;geverzicht sei nicht erfolgt. Aus seiner Sicht habe er dar&uuml;ber hinaus in der Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde die grunds&auml;tzliche Bedeutung der aufgeworfenen Rechtsfrage hinreichend dargelegt. Mit den Fragen zur Zul&auml;ssigkeit der vor dem Finanzgericht (FG) erhobenen Feststellungsklage habe sich der Bundesfinanzhof (BFH) unter Verletzung des Geh&ouml;rsanspruchs deshalb nicht befasst, weil die Beschwerde bereits aus formalen Gr&uuml;nden als unzul&auml;ssig verworfen worden sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge hat keinen Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Begr&uuml;ndung eines auf &sect; 133a FGO gest&uuml;tzten Rechtsbehelfs ist darzulegen, aus welchen Gr&uuml;nden das Gericht den Anspruch des Beteiligten auf rechtliches Geh&ouml;r in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat (&sect; 133a Abs. 2 Satz 6 FGO). Erforderlich ist der Vortrag, zu welchen Sach- oder Rechtsfragen der R&uuml;gef&uuml;hrer sich nicht hat &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen oder welches entscheidungserhebliche Vorbringen das Gericht nicht zur Kenntnis genommen und in Erw&auml;gung gezogen hat (BFH-Beschluss vom 30. September 2004 IV S 9\/03, BFHE 207, 501, BStBl II 2005, 142, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Vorliegend l&auml;sst die R&uuml;ge nicht erkennen, in welcher Weise der Senat den Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt haben soll. Vielmehr richtet sich dessen Vorbringen gegen die Wertung des vom Senat zur Kenntnis genommenen Beschwerdeinhalts als zur Darlegung eines Zulassungsgrundes i.S. von &sect; 115 Abs. 2 FGO nicht ausreichend und gegen eine vermeintlich rechtsfehlerhafte Auslegung bzw. Anwendung von &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO. Die vom Kl&auml;ger geltend gemachte Verletzung des Geh&ouml;rsanspruchs wird damit jedoch nicht belegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zudem hat der Kl&auml;ger in der Beschwerdeschrift den geltend gemachten Verfahrensmangel der Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs ausdr&uuml;cklich nur damit begr&uuml;ndet, dass das FG s&auml;mtliche Beweisangebote in seinen beiden Schrifts&auml;tzen vom 18. September 2005 und vom 16. Januar 2006 kommentarlos unber&uuml;cksichtigt gelassen habe. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung habe der Vorsitzende Richter des FG die unprotokollierte Bemerkung gemacht, es mache wohl keinen Sinn, den Beweisangeboten nachzugehen. Entgegen der Behauptung des Kl&auml;gers ist diesem Vorbringen nicht zu entnehmen, dass er &#8211;entweder vor dieser Bemerkung oder danach&#8211; die Nichterhebung von Beweisen tats&auml;chlich ger&uuml;gt hat. Die nachgeschobene klarstellende Deutung dieser Ausf&uuml;hrungen in der nunmehr erhobenen Anh&ouml;rungsr&uuml;ge kann der Nichtzulassungsbeschwerde nicht mehr zum Erfolg verhelfen. Dar&uuml;ber hinaus &uuml;bersieht der Kl&auml;ger, dass der BFH seine Entscheidung nur erg&auml;nzend auf den anzunehmenden R&uuml;geverzicht gest&uuml;tzt hat. Getragen wird die Verwerfung der Beschwerde bereits von den Ausf&uuml;hrungen in Bezug auf die unzureichende Darlegung des geltend gemachten Verfahrensmangels.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge nicht in der gesetzlichen Form erhoben wurde, war sie nach &sect; 133a Abs. 4 Satz 1 FGO als unzul&auml;ssig zu verwerfen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 14.2.2008, VII S 62\/07 Zur Begr&uuml;ndung einer Anh&ouml;rungsr&uuml;ge Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Mit Beschluss vom 6. 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