{"id":16765,"date":"2012-12-10T06:27:09","date_gmt":"2012-12-10T04:27:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16765"},"modified":"2012-12-10T06:27:09","modified_gmt":"2012-12-10T04:27:09","slug":"vii-s-45-07-pkh-anfechtung-einer-abtretung-durch-duldungsbescheid-mehrfache-begruendung-der-fg-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-s-45-07-pkh-anfechtung-einer-abtretung-durch-duldungsbescheid-mehrfache-begruendung-der-fg-entscheidung\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;S&nbsp;45\/07&nbsp;(PKH) &#8211; Anfechtung einer Abtretung durch Duldungsbescheid &#8211; mehrfache Begr&uuml;ndung der FG-Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 7.3.2008, VII S 45\/07 (PKH)<\/p>\n<p class=\"titel\">Anfechtung einer Abtretung durch Duldungsbescheid &#8211; mehrfache Begr&uuml;ndung der FG-Entscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin, Beschwerdef&uuml;hrerin und Antragstellerin (Antragstellerin) ist eine Ende der 1980er Jahre gegr&uuml;ndete GbR, deren Gesellschafter die Geschwister A, B und C sind. Gesellschaftszweck ist das private Erwerben, Halten und Verwalten von Grundbesitz. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GbR und notariell Bevollm&auml;chtigter der Geschwister ist ihr Vater K., der von den Beschr&auml;nkungen des &sect; 181 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs befreit ist und dem dar&uuml;ber hinaus die Gesellschaftsanteile der Kinder mit der Ma&szlig;gabe abgetreten sind, dass die Abtretung erst durch eine Annahmeerkl&auml;rung von K. wirksam werde. Trotz sp&auml;terer Streitigkeiten zwischen Vater und Kindern gehen sie &uuml;bereinstimmend von einem Fortbestehen dieser Rechtslage aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem eine urspr&uuml;nglich an der GbR beteiligte weitere Tochter des K. gegen ihren Vater Strafanzeige mit dem Vorwurf erhoben hatte, erhebliche Summen von Firmenkonten genommen, diese in die Schweiz transferiert und davon Wertpapiere gekauft zu haben, um sich selber zu bereichern, wurde K. im Verlauf des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens verhaftet. Der Haftbefehl wurde au&szlig;er Vollzug gesetzt, nachdem auf den Namen des K. eine Kaution beim Amtsgericht hinterlegt worden war. Sowohl der Haftbefehl als auch der Au&szlig;ervollzugsetzungsbeschluss wurden sp&auml;ter aufgehoben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Pf&auml;ndung des Anspruchs des K. auf R&uuml;ckzahlung der Kaution durch den Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) wegen vollziehbarer und f&auml;lliger Steuerforderungen blieb erfolglos, da K. den Anspruch bereits zuvor schriftlich an seine drei Kinder als Gesellschafter der GbR abgetreten hatte. Daraufhin erkl&auml;rte das FA mit Duldungsbescheiden gegen&uuml;ber den Geschwistern. als Gesellschaftern der Antragstellerin die Anfechtung der von K. zu ihren Gunsten vorgenommenen Abtretung seines Anspruchs auf R&uuml;ckzahlung des hinterlegten Betrages gem&auml;&szlig; &sect; 4 des Anfechtungsgesetzes (AnfG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Einspruch und Klage, die die Antragstellerin darauf st&uuml;tzte, dass das Geld f&uuml;r die Kaution aus ihrem Verm&ouml;gen stamme und dem K. nur leihweise zur Verf&uuml;gung gestellt worden sei, blieben erfolglos. Eine Aufkl&auml;rungsverf&uuml;gung des Finanzgerichts (FG) mit dem Ziel der Kl&auml;rung, ob und aus welchem Rechtsgrund bestimmte von dem Gesch&auml;ftskonto der GbR an eine Schweizer Managementfirma &uuml;berwiesene Betr&auml;ge auf eine eigene oder eine fremde Verpflichtung geleistet worden waren, beantwortete die Antragstellerin im Wesentlichen damit, dass K. mit diesem Geld f&uuml;r die Antragstellerin in Generalvollmacht gearbeitet habe und es daf&uuml;r keine Verpflichtungen und dar&uuml;ber keine Unterlagen gebe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG urteilte, die angefochtenen Duldungsbescheide seien aufgrund der offenen, anderweitig nicht vollstreckbaren Steuerforderungen gegen K. und weil die Anfechtungsvoraussetzungen sowohl des &sect; 4 Abs. 1 AnfG als auch des &sect; 3 Abs. 2 AnfG vorl&auml;gen, rechtm&auml;&szlig;ig. Die Abtretung des Anspruchs auf R&uuml;ckzahlung der Kaution sei nach &sect; 4 Abs. 1 AnfG anfechtbar, weil die Antragstellerin nicht hinreichend substantiiert dargelegt habe, worin die in der Abtretungserkl&auml;rung selbst nicht ersichtliche Gegenleistung f&uuml;r die Abtretung bestehe bzw. wann und aus welchem Rechtsgrund eine etwaige Schuld des K. gegen&uuml;ber der Antragstellerin begr&uuml;ndet worden sei und wie diese Schuld von der Abtretung ber&uuml;hrt werde. Aber auch, wenn &#8211;dem Vortrag der Antragstellerin folgend&#8211; Entgeltlichkeit anzunehmen w&auml;re, sei die Anfechtung nach &sect; 3 Abs. 2 AnfG rechtm&auml;&szlig;ig erfolgt. Bei den Abtretungsempf&auml;ngern, den Kindern des K., handele es sich um nahestehende Personen i.S. des &sect; 138 Abs. 1 Nr. 2 der Insolvenzordnung, die Abtretung f&uuml;hre unmittelbar zur Gl&auml;ubigerbenachteiligung, die Anfechtung sei innerhalb der Zweijahresfrist erfolgt und der der Antragstellerin obliegende Beweis, dass K. ohne Benachteiligungsvorsatz gehandelt oder sie selbst hiervon keine Kenntnis gehabt habe, sei nicht erbracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Nichtzulassungsbeschwerde, f&uuml;r die Prozesskostenhilfe (PKH) begehrt wird, r&uuml;gt die Antragstellerin Verfahrensm&auml;ngel gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Ein Ermittlungsfehler liege vor, weil das FG zu Unrecht davon ausgegangen sei, die Antragstellerin sei hinsichtlich der Unentgeltlichkeit der Abtretung beweisbelastet. Die Antragstellerin habe alles ihr M&ouml;gliche zur Sachverhaltsaufkl&auml;rung getan, das FG habe ihr hingegen rechtliches Geh&ouml;r nicht gew&auml;hrt, sondern die beantragte Hinzuziehung der Akten eines anderen FG-Verfahrens betreffend den Nachweis wirtschaftlichen Eigentums des K. unterlassen und die Aussagen der Gesellschafter der GbR in einem Zivilrechtsstreit, dass es sich bei den umstrittenen Geldmitteln um solche der GbR handele, nicht beachtet. Auch liege im Verzicht auf die beantragte Vernehmung des Rechtsanwalts des K. als Zeugen eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r, da dieser &uuml;ber ausreichende Kenntnisse des vorliegenden Sachverhalts (die famili&auml;re Veranlassung der Kautionsgestellung) verf&uuml;ge.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA tritt der Beschwerde und dem PKH-Antrag entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Der Antrag auf Gew&auml;hrung von PKH ist abzulehnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gem&auml;&szlig; &sect; 142 FGO i.V.m. &sect; 116 Satz 2, &sect; 114 Satz 1 letzter Halbsatz der Zivilprozessordnung setzt die Bewilligung von PKH jedenfalls voraus, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint. Eine beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet hinreichende Aussicht auf Erfolg, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung f&uuml;r den Eintritt des Erfolges eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht (z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21. Juli 1999 V S 6\/99, BFH\/NV 2000, 193). Diese Voraussetzung ist im Streitfall nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die von der Antragstellerin ger&uuml;gten Verfahrensm&auml;ngel k&ouml;nnten, selbst wenn sie vorl&auml;gen, die Zulassung der Revision nicht rechtfertigen. Denn die Einwendungen richten sich allein gegen die Ausf&uuml;hrungen des FG zur Berechtigung der Abtretungsanfechtung nach &sect; 4 Abs. 1 AnfG. Die Antragstellerin hat weder im Klageverfahren noch in der Beschwerde bestritten, dass K. Inhaber des Anspruchs auf R&uuml;ckerstattung der Kautionssumme war. Wenn die Antragstellerin nun meint, das FG habe weiter aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, ob das als Kaution f&uuml;r K. eingezahlte Geld aus ihrem, dem Verm&ouml;gen der Antragstellerin, stamme, argumentiert sie im Ergebnis gegen die &#8211;vom FG als nicht widerlegt angesehene&#8211; Unentgeltlichkeit der Abtretung i.S. des &sect; 4 Abs. 1 AnfG. Es mag schon zweifelhaft sein, ob mit diesem Vorbringen ein die Revision rechtfertigender Verfahrensfehler i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO dargelegt, oder ob damit nicht vielmehr ein revisionsrechtlich unbeachtlicher materiell-rechtlicher Fehler der Entscheidung behauptet wird. Das gilt insbesondere f&uuml;r die R&uuml;ge, das FG habe die Beweislast zu Unrecht umgekehrt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 22. Juni 1999 X B 25\/99, BFH\/NV 1999, 1612).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat seine Entscheidung aber alternativ auch darauf gest&uuml;tzt, dass das FA zur Anfechtung nach &sect; 3 Abs. 2 AnfG berechtigt gewesen sei. Hat das FG sein Urteil kumulativ begr&uuml;ndet, d.h. auf mehrere selbst&auml;ndig tragende Gr&uuml;nde gest&uuml;tzt, so muss wegen jeder der Urteilsbegr&uuml;ndungen ein Zulassungsgrund i.S. des &sect; 115 Abs. 2 FGO dargelegt werden und vorliegen (z.B. BFH-Beschluss vom 23. Dezember 2004 III B 14\/04, BFH\/NV 2005, 667). Dieser Anforderung gen&uuml;gt die Beschwerde nicht. Die Einwendungen ersch&ouml;pfen sich im Ergebnis darin, dass der als Kaution gestellte Betrag aus dem Verm&ouml;gen der Antragstellerin stamme und dem K. nur leih- bzw. darlehensweise zur Verf&uuml;gung gestellt worden sei. Dabei &uuml;bersieht die Beschwerde, dass es aus der Sicht des FG nicht darauf ankam, ob die Kaution aus dem Verm&ouml;gen der Antragstellerin geleistet worden ist. Ausdr&uuml;cklich hat das FG darauf hingewiesen, dass K. einen Anspruch abgetreten hat, dessen Inhaber er unstreitig gewesen ist. Im &Uuml;brigen erfasst das Anfechtungsrecht nach &sect; 3 Abs. 2 AnfG aber auch entgeltliche Vertr&auml;ge, d.h. es kommt nicht darauf an, ob die Antragstellerin einen Anspruch gegen K. auf R&uuml;ckzahlung der f&uuml;r ihn verauslagten Kaution hatte. Nach &sect; 3 Abs. 2 AnfG muss das anfechtende FA nur vortragen, dass der Schuldner (K.) mit einer ihm nahestehenden Person (seinen Kindern, den Gesellschaftern der Antragstellerin) innerhalb von zwei Jahren vor der Anfechtung einen &#8211;entgeltlichen&#8211; Vertrag geschlossen hat; der Gl&auml;ubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners (K.) sowie die Kenntnis des Anfechtungsgegners davon werden gesetzlich vermutet (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Oktober 2005 IX ZR 276\/02, Zeitschrift f&uuml;r Wirtschaftsrecht 2006, 387). Einwendungen dazu sind der Beschwerde nicht zu entnehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da nach alledem die Nichtzulassungsbeschwerde keine Aussicht auf Erfolg hat, kann der Antragstellerin PKH nicht gew&auml;hrt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 7.3.2008, VII S 45\/07 (PKH) Anfechtung einer Abtretung durch Duldungsbescheid &#8211; mehrfache Begr&uuml;ndung der FG-Entscheidung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin, Beschwerdef&uuml;hrerin und Antragstellerin (Antragstellerin) ist eine Ende der 1980er Jahre gegr&uuml;ndete GbR, deren Gesellschafter die Geschwister A, B und C sind. 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