{"id":16990,"date":"2012-12-10T15:11:28","date_gmt":"2012-12-10T13:11:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16990"},"modified":"2012-12-10T15:11:28","modified_gmt":"2012-12-10T13:11:28","slug":"x-b-104-07-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-die-ruegen-von-verstoessen-des-fg-gegen-die-sachaufklaerungspflicht-und-die-hinweispflicht-des-vorliegens-eines-erheblichen-rechtsanwendungsfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-104-07-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-die-ruegen-von-verstoessen-des-fg-gegen-die-sachaufklaerungspflicht-und-die-hinweispflicht-des-vorliegens-eines-erheblichen-rechtsanwendungsfehler\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;104\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 1.4.2008, X B 104\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die Beschwerdebegr&uuml;ndung der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) entspricht nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) erfordert eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Begr&uuml;ndung i.S. von &sect; 116 Abs. 3 FGO, dass sich der Beschwerdef&uuml;hrer mit den Gr&uuml;nden der Vorentscheidung auseinandersetzt. Die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss aus sich heraus erkennen lassen, dass der Beschwerdef&uuml;hrer anhand der Gr&uuml;nde des finanzgerichtlichen Urteils sein bisheriges Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6. Oktober 1982 I R 71\/82, BFHE 136, 521, BStBl II 1983, 48). Sie muss auf den zur Entscheidung stehenden Fall zugeschnitten sein. Die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss erkennen lassen, welche Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art nach Ansicht des Beschwerdef&uuml;hrers das angefochtene Urteil als unrichtig erscheinen lassen und welche Gesichtspunkte dem entgegengestellt werden (BFH-Entscheidungen vom 16. Oktober 1984 IX R 177\/83, BFHE 143, 196, BStBl II 1985, 470; vom 8. Mai 1985 I R 108\/81, BFHE 144, 40, BStBl II 1985, 523).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Verweisung auf die Begr&uuml;ndung in einem anderen Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ist deshalb grunds&auml;tzlich nicht ausreichend, denn die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss aus sich selbst heraus erkennen lassen, dass der Beschwerdef&uuml;hrer sich mit der angegriffenen Entscheidung auseinandergesetzt hat. Die Bezugnahme w&auml;re zwar im Streitfall ausnahmsweise deswegen zul&auml;ssig gewesen, weil es sich in den Verfahren im Wesentlichen um die gleiche Rechtsfrage und dieselben Prozessbeteiligten handelt. Dies gilt allerdings nur unter der weiteren Voraussetzung, dass eine Abschrift des in Bezug genommenen Schriftsatzes eingereicht und ausdr&uuml;cklich zum Gegenstand des Vortrags gemacht wird (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 28. April 1987 VIII R 307\/81, BFH\/NV 1987, 793, und vom 30. Juni 1987 VIII R 104\/83, BFH\/NV 1988, 306, jeweils m.w.N.). Im vorliegenden Fall haben die Kl&auml;ger in der Begr&uuml;ndung ihrer Nichtzulassungsbeschwerde zwar ausdr&uuml;cklich auf ihr Vorbringen in den Verfahren X B 92\/07 und X B 132\/07 sowie in den weiteren Verfahren betreffend die Jahre 1992 bis 1995 Bezug genommen, jedoch keine Abschrift der in jenen Rechtssachen eingereichten Schrifts&auml;tze beigef&uuml;gt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der verbleibende Inhalt der Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde gen&uuml;gt f&uuml;r sich allein den oben beschriebenen Anforderungen an eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die ger&uuml;gten Unrichtigkeiten im Tatbestand des finanzgerichtlichen Urteils sind nicht im Rechtsmittelverfahren beim BFH, sondern nur mit einem fristgebundenen Antrag auf Tatbestandsberichtigung beim Finanzgericht &#8211;FG&#8211; (&sect; 108 FGO) geltend zu machen (Senatsbeschluss vom 18. Juli 2006 X B 206\/05, BFH\/NV 2006, 1877).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kl&auml;ger legen einen Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) nicht in der gebotenen Weise dar. Die R&uuml;gen, das FG habe den entscheidungserheblichen Sachverhalt durch Nichterhebung angebotener Zeugenvernehmungen, Sachverst&auml;ndigengutachten, unterlassener Beiziehung von Kfz-Steuerakten und &Uuml;bernahme der Feststellungen des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ohne eigene Ermittlungsma&szlig;nahmen nicht hinreichend aufgekl&auml;rt, sind nicht schl&uuml;ssig vorgetragen worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die formgerechte R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung durch Nichterhebung angebotener Beweise setzt voraus, dass der Beschwerdef&uuml;hrer die ermittlungsbed&uuml;rftigen Tatsachen (Beweisthemen), die angebotenen Beweismittel, die genauen Fundstellen (Schriftsatz oder Terminsprotokoll, in denen die Beweismittel benannt worden sind, die das FG nicht erhoben hat), das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme, inwieweit das Urteil des FG aufgrund dessen sachlich-rechtlicher Auffassung auf der unterbliebenen Beweisaufnahme beruhen kann, darlegt und ausf&uuml;hrt, dass &#8211;sofern die Voraussetzungen des &sect; 295 der Zivilprozessordnung (ZPO) gegeben sind&#8211; bei n&auml;chster sich bietender Gelegenheit die Nichterhebung der Beweise ger&uuml;gt worden ist oder dass die Absicht des FG, die angebotenen Beweise nicht zu erheben, nicht rechtzeitig erkennbar war, um dies noch vor dem FG r&uuml;gen zu k&ouml;nnen (Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Diesen Erfordernissen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit dem Vorbringen, das FG habe die angebotenen Zeugen nicht vernommen, legen die Kl&auml;ger &#8211;abgesehen von den nachstehend er&ouml;rterten Zeugen&#8211; den von ihnen behaupteten Verfahrensfehler der Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht in der gebotenen Weise dar. Ihre Beschwerdebegr&uuml;ndung ersch&ouml;pft sich in der Darlegung, das FG habe von 18 benannten Zeugen nur 3 Zeugen vernommen. Die rechtskundig vertretenen Kl&auml;ger legen zudem nicht dar, die unterbliebenen Zeugenvernehmungen rechtzeitig ger&uuml;gt zu haben. Umst&auml;nde, die darauf hindeuten, dass die Kl&auml;ger an einer rechtzeitigen R&uuml;ge vor dem FG gehindert waren, wurden ebenfalls nicht dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r die unterbliebenen Vernehmungen der Zeugen A sowie B und C, auf die das FG in den Entscheidungsgr&uuml;nden besonders eingegangen ist, fehlt es jedenfalls an der schl&uuml;ssigen Darlegung, dass die unterbliebenen Zeugenvernehmungen rechtzeitig ger&uuml;gt worden sind. Dies gilt auch, soweit ger&uuml;gt worden ist, der Zeuge D sei nicht zu der behaupteten Schenkung befragt worden. Zwar kann auf die genaue Bezeichnung der &#8211;von den Kl&auml;gern nicht benannten&#8211; Fundstellen, in denen ein Beweisantrag wiedergegeben ist, verzichtet werden, wenn das FG in seinem Urteil selbst begr&uuml;ndet, weshalb es dem Beweisantrag nicht entsprochen hat. Denn dann w&uuml;rde die Forderung nach einer erneuten Bezeichnung der Fundstellen f&uuml;r den Beweisantrag eine unn&ouml;tige F&ouml;rmelei darstellen (Senatsbeschluss vom 8. Mai 2007 X B 43\/06, BFH\/NV 2007, 1499). Es bleibt jedoch auch in einem solchen Fall dabei, dass in der Beschwerdebegr&uuml;ndung Ausf&uuml;hrungen zum Nichteintritt des R&uuml;geverlusts zu machen sind (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2007, 1499). Hierauf geht die Beschwerdebegr&uuml;ndung aber nicht ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zu den unterbliebenen Vernehmungen der Zeugen F, H und K, deren Vernehmung in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 3. Mai 2007 wiederholend beantragt wurde, fehlen jedenfalls Darlegungen dazu, welches Ergebnis diese Beweisaufnahmen h&auml;tten haben k&ouml;nnen und inwieweit das Urteil des FG auf den unterbliebenen Beweisaufnahmen beruhte. So legen die Kl&auml;ger zur Vernehmung des Zeugen F nur dar, dieser habe im Strafprozess ausgesagt und den Sachvortrag der Kl&auml;ger best&auml;tigt. Zur beantragten Vernehmung der Zeugen H und K erkl&auml;ren sie, es sei unklar, wer den Fahndungsbericht vom 21. Juli 1999 erstellt habe. Dieses Vorbringen reicht f&uuml;r eine substantiierte Darlegung eines Beweisthemas sowie die Darstellung des erwarteten Ergebnisses der Beweisaufnahme nicht aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Aufgrund dieser M&auml;ngel der Beschwerdebegr&uuml;ndung f&uuml;hrt auch die weitere R&uuml;ge, das FG habe seine F&uuml;rsorge- und Hinweispflicht (&sect; 76 Abs. 2 FGO) verletzt, indem es den &#8211;rechtskundig vertretenen&#8211; Kl&auml;gern keine Gelegenheit und Hilfe zur substantiierten Formulierung ihrer Beweisantr&auml;ge f&uuml;r diese Zeugen gew&auml;hrt habe, nicht zur Revisionszulassung. Denn die R&uuml;ge, das FG habe seine Hinweispflicht verletzt, erfordert die substantiierte Darlegung, was ohne eine solche Rechtsverletzung &#8211;im Streitfall von den Zeugen&#8211; noch Entscheidungserhebliches vorgetragen worden w&auml;re (BFH-Beschluss vom 10. Oktober 2007 IV B 130\/06, IV B 131\/06, BFH\/NV 2008, 233). Dieser Vortrag fehlt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Mit ihrem Einwand, das FG habe das von ihnen beantragte Sachverst&auml;ndigengutachten nicht erhoben, haben die Kl&auml;ger einen Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Die Kl&auml;ger haben im FG-Verfahren beantragt, ein Sachverst&auml;ndigengutachten zu der Frage einzuholen, ob die Bargeldverkehrsrechnung im Streitfall unter Einbeziehung mehrerer Betriebe durchgef&uuml;hrt werden durfte. Hierin liegt die R&uuml;ge einer falschen Rechtsanwendung der gew&auml;hlten Sch&auml;tzungsmethode durch das FG, nicht aber eines Versto&szlig;es des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht. Denn die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen zul&auml;ssig ist, erfordert ebenso wie die Bestimmung der ma&szlig;geblichen Sch&auml;tzungskriterien eine rechtliche Beurteilung, die in erster Linie dem FG obliegt und weder regelm&auml;&szlig;ig noch in bestimmten Einzelf&auml;llen durch ein Sachverst&auml;ndigengutachten vorbereitet werden muss (Senatsbeschl&uuml;sse vom 27. Februar 2007 X B 7\/06, BFH\/NV 2007, 1167; vom 1. September 2004 X B 162\/03, BFH\/NV 2005, 224). Die R&uuml;ge der falschen Rechtsanwendung und tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Streitfalles durch das FG im Rahmen einer Sch&auml;tzung ist aber im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich unbeachtlich (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, n.v.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Die Kl&auml;ger sehen zwar einen weiteren Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht darin, dass das FG trotz ihres Antrags die Kfz-Steuerakten des FA nicht beigezogen hat. Der Verfahrensmangel wird aber wiederum nicht schl&uuml;ssig dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Selbst wenn der Senat von einem substantiierten Vortrag zum mutma&szlig;lichen Beweisergebnis ausginge und ber&uuml;cksichtigte, dass das FG Beweismittel nur unter den Voraussetzungen des &sect; 79b Abs. 3 FGO zur&uuml;ckweisen darf, ohne seine Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect; 76 Abs. 1 FGO zu verletzen (Senatsbeschluss vom 1. August 2005 X B 28\/05, BFH\/NV 2005, 2038) und sich aus den Entscheidungsgr&uuml;nden keine Feststellungen zu den Voraussetzungen des &sect; 79b FGO ergeben, ist der Verfahrensmangel nicht schl&uuml;ssig geltend gemacht worden. Es fehlen jedenfalls Ausf&uuml;hrungen dazu, dass die Kl&auml;ger nicht auf ihr R&uuml;gerecht verzichtet haben, obwohl sie nach der Niederschrift zur m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 3. Mai 2007 ihren Beweisantrag nicht wiederholt haben, so dass von einem Verlust des R&uuml;gerechts auszugehen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                f) Aus den gleichen Gr&uuml;nden ist auch ihr R&uuml;gerecht in Bezug auf die Beiziehung der Buchhaltungskonten des &#8230; W verloren gegangen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                g) Schlie&szlig;lich f&uuml;hrt die weitere R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG habe weitgehend die Feststellungen des FA aus dem Fahndungsbericht &#8211;insbesondere die Annahme, die Kl&auml;gerin habe im Streitjahr ihren Imbissbetrieb fortgef&uuml;hrt und der Kl&auml;ger habe den Verkaufstand &quot;E&quot; betrieben&#8211;, ohne eigene Ermittlungen &uuml;bernommen, nicht zur Zulassung der Revision. In der damit sinngem&auml;&szlig; erhobenen R&uuml;ge der fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung durch das FG liegt kein Verfahrensfehler, sondern ein Angriff auf die materiell-rechtliche Auffassung des FG. Diese rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision (s. hierzu z.B. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 76 und 82, m.w.N. aus der Rechtsprechung). Das Gleiche gilt f&uuml;r das Vorbringen der Kl&auml;ger, das FG habe die Aussagen der Zeugen L, P und Z nicht richtig gew&uuml;rdigt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Sollten die Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;ger &uuml;ber die Voreingenommenheit der Richter des FG und die behauptete bewusste Verhinderung der Sachverhaltsaufkl&auml;rung durch das FG als (erneute) R&uuml;ge der Befangenheit bzw. der Ablehnung ihres fr&uuml;heren Befangenheitsantrags zu verstehen sein, w&auml;ren die Einw&auml;nde unbeachtlich bzw. erf&uuml;llten nicht die Anforderungen an die Darlegung eines Verfahrensmangels. Der im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren wiederholte Einwand, die Berufsrichter des erkennenden Senats beim FG seien befangen gewesen, ist unbeachtlich. Ein Ablehnungsgesuch (&sect; 51 Abs. 1 FGO i.V.m. &sect; 44 Abs. 1 ZPO) durch einen Beteiligten &#8211;im Streitfall die Kl&auml;ger&#8211; ist grunds&auml;tzlich nur bis zur Beendigung der Instanz, also im Streitfall bis zur Beendigung des Verfahrens vor dem FG zul&auml;ssig, da dem Antrag mangels Auswirkung auf die Sachentscheidung sonst das Rechtsschutzbed&uuml;rfnis fehlt (Senatsbeschluss vom 18. Mai 2005 X B 107\/04, BFH\/NV 2005, 1617; Gr&auml;ber\/Stapperfend, a.a.O., &sect; 51 Rz 29).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Die ger&uuml;gte Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs (&sect; 119 Nr. 3 FGO) wegen einer &Uuml;berraschungsentscheidung des FG, der Ausf&uuml;hrungen auf S. 7 des FG-Urteils und der Bezugnahme des FG auf das Spendenverhalten der Kl&auml;ger in Folgejahren in den Entscheidungsgr&uuml;nden wird nicht hinreichend dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG trifft eine &Uuml;berraschungsentscheidung und verst&ouml;&szlig;t damit gegen Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect;&sect; 76 und 96 FGO wenn es seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht er&ouml;rterten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsauffassungen nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht zu rechnen brauchte (Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Mai 1991&nbsp;&nbsp;1 BvR 1383\/90, BVerfGE 84, 188, sowie des BFH vom 15. M&auml;rz 2002 X B 175\/01, BFH\/NV 2002, 944; vom 2. April 2002 X B 56\/01, BFH\/NV 2002, 947, und vom 11. Januar 2007 XI B 22\/06, BFH\/NV 2007, 909, m.w.N.). Die schl&uuml;ssige R&uuml;ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r durch Erlass einer &Uuml;berraschungsentscheidung erfordert substantiierte Darlegungen dazu, was der Beschwerdef&uuml;hrer bei ausreichender Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs noch vorgetragen h&auml;tte und inwiefern dieses Vorbringen m&ouml;glicherweise zu einer anderen Entscheidung des Gerichts h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (Senatsbeschluss vom 31. Juli 2007 X B 36\/07, n.v.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der Verfahrensmangel wird nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Das ger&uuml;gte Verhalten des FG kann schon dem Grunde nach keine &Uuml;berraschungsentscheidung begr&uuml;nden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger machen im Wesentlichen geltend, das FG habe in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 14. Dezember 2006 einen Einigungsvorschlag unterbreitet, nach dessen Inhalt der Kl&auml;gerin niedrigere Eink&uuml;nfte aus dem Verkaufsstand &quot;G&quot; und dem Kl&auml;ger keine Eink&uuml;nfte aus dem Verkaufsstand &quot;E&quot; hinzugesch&auml;tzt werden sollten. Sie h&auml;tten auf die dem Einigungsvorschlag zugrunde liegende tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG im Rahmen der Sch&auml;tzung vertraut und nicht erkennen k&ouml;nnen, dass das FG im Urteil die Zeugenaussagen anders w&uuml;rdigen, zu ihrem Nachteil neu sch&auml;tzen und keinen weiteren Einigungsvorschlag machen werde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hierin kann bereits dem Grunde nach keine &Uuml;berraschungsentscheidung nach den vorgenannten Grunds&auml;tzen liegen. Die Zurechnung der Eink&uuml;nfte und die Sch&auml;tzungsgrundlagen aus den beiden Verkaufsstellen waren Gegenstand der Zeugenvernehmungen und somit zentrale Gesichtspunkte der m&uuml;ndlichen Verhandlungen. Dass das FG die Aussage der Zeugen anders gew&uuml;rdigt hat als die Kl&auml;ger erwartet haben und es nach der Beweisaufnahme keinen Hinweis auf seine sp&auml;tere Beweisw&uuml;rdigung und das Sch&auml;tzungsergebnis gegeben hat, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen das Verfahrensgrundrecht des rechtlichen Geh&ouml;rs. Das FG ist weder zu einem Rechtsgespr&auml;ch, noch zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung in dem Sinne verpflichtet, dass es die ma&szlig;gebenden tats&auml;chlichen und rechtlichen Gesichtspunkte mit den Beteiligten vorher umfassend und im Einzelnen zu er&ouml;rtern oder ihnen die einzelnen f&uuml;r die Entscheidung erheblichen Gesichtspunkte, Schlussfolgerungen oder das Ergebnis seiner Gesamtw&uuml;rdigung im Voraus anzudeuten oder mitzuteilen h&auml;tte (Senatsbeschluss vom 23. August 2007 X B 183\/07, BFH\/NV 2007, 2320). Es musste sich den Kl&auml;gern auch ohne Hinweis des FG geradezu aufdr&auml;ngen, dass das FG &#8211;wie die Kl&auml;ger selbst betonen&#8211; den Einigungsvorschlag aus Gr&uuml;nden der Prozess&ouml;konomie vor der Beweisaufnahme und somit gerade zu einem Zeitpunkt gemacht hat, in dem die entscheidungserheblichen Tatsachen noch nicht festgestellt waren. Nach Ablehnung des Einigungsvorschlags durch die Beteiligten hat das FG die Beweisaufnahmen in den m&uuml;ndlichen Verhandlungen vom 29. M&auml;rz 2007 und 3. Mai 2007 durchgef&uuml;hrt. Es lag auf der Hand, dass es nunmehr in die Sachverhaltsaufkl&auml;rung eintreten und auf der Grundlage des festgestellten Sachverhalts entscheiden werde. Welchen weiteren Vortrag die Kl&auml;ger noch h&auml;tten bringen wollen und welchen Einfluss dieser auf die tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG h&auml;tte haben k&ouml;nnen, wird zudem von ihnen nicht ausgef&uuml;hrt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Einwand, das FG habe auf S. 7 des Urteils erstmals Feststellungen herangezogen, die weder in den Fahndungsberichten noch im Verfahren eingef&uuml;hrt worden seien, ist zu unsubstantiiert. Die Kl&auml;ger legen nicht einmal dar, welche Feststellungen sie meinen. Im &Uuml;brigen gibt das FG in der angesprochenen Passage seines Urteils nur die Begr&uuml;ndung des FA in der Einspruchsentscheidung wieder.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Schlie&szlig;lich r&uuml;gen die Kl&auml;ger, das FG habe sich in den Entscheidungsgr&uuml;nden bei seiner Sch&auml;tzung auf Feststellungen des FA zu &quot;beachtlichen Spenden an den FC T&quot; (S. 24 des FG-Urteils) aus der Rechtsbehelfsakte gest&uuml;tzt, die in den m&uuml;ndlichen Verhandlungen nicht zur Sprache gekommen seien und gegen die sie sich nicht h&auml;tten verteidigen k&ouml;nnen. Soweit hiermit ein weiterer Versto&szlig; gegen den Grundsatz des rechtlichen Geh&ouml;rs ger&uuml;gt werden sollte, fehlt es an der schl&uuml;ssigen Darlegung des Verfahrensmangels.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die schl&uuml;ssige R&uuml;ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r durch Erlass einer &Uuml;berraschungsentscheidung erfordert substantiierte Darlegungen dazu, was der Beschwerdef&uuml;hrer bei ausreichender Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs noch vorgetragen h&auml;tte und inwiefern dieses Vorbringen m&ouml;glicherweise zu einer anderen Entscheidung des Gerichts h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (Senatsbeschluss vom 31. Juli 2007 X B 36\/07, n.v.). Solche Ausf&uuml;hrungen enth&auml;lt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht. Selbst wenn dieser Gesichtspunkt weder im Einspruchs- noch im Klageverfahren eine Rolle gespielt haben sollte und ein Verfahrensfehler m&ouml;glicherweise vorliegen k&ouml;nnte, h&auml;tten die Kl&auml;ger diesen in der erforderlichen Weise darlegen m&uuml;ssen. Sie haben aber nicht erl&auml;utert, was sie den vom FG &uuml;bernommenen Feststellungen aus der Rechtsbehelfsakte des FA entgegengehalten h&auml;tten, und dass das FG aufgrund ihres hypothetischen Vortrags zu einer niedrigeren Sch&auml;tzung h&auml;tte kommen k&ouml;nnen. Hinzu kommt, dass sich das FG nur erg&auml;nzend auf diese Feststellungen gest&uuml;tzt hat. Denn es hat bei der Sch&auml;tzung der Ausgaben und Lebenshaltungskosten der Kl&auml;ger ma&szlig;geblich auf die H&ouml;he der durchschnittlichen statistischen Lebenshaltungskosten einer vierk&ouml;pfigen Familie sowie von den Kl&auml;gern geleistete Tilgungsraten f&uuml;r einen &quot;Porsche&quot; abgestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. Die von den Kl&auml;gern gegen die Sch&auml;tzung des FG erhobenen Einw&auml;nde verm&ouml;gen die Zulassung der Revision nicht zu begr&uuml;nden. Die Kl&auml;ger legen einen erheblichen Rechtsanwendungsfehler des FG bei der Sch&auml;tzung des Gewinns, der gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO zur Zulassung der Revision f&uuml;hren k&ouml;nnte (Senatsbeschl&uuml;sse vom 24. Oktober 2007 X B 126\/07, n.v.; vom 16. Januar 2007 X B 38\/06, BFH\/NV 2007, 757), nicht hinreichend dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die R&uuml;ge der falschen Rechtsanwendung und tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Streitfalles durch das FG im Rahmen einer Sch&auml;tzung ist im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich unbeachtlich (Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, n.v.). Dies gilt insbesondere f&uuml;r Einw&auml;nde gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen (Verst&ouml;&szlig;e gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze sowie materielle Rechtsfehler, vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 31. Juli 2007 X B 36\/07, n.v.). Ein zur Zulassung der Revision berechtigender erheblicher Rechtsfehler aufgrund objektiver Willk&uuml;r kann allenfalls in F&auml;llen bejaht werden, in denen das Sch&auml;tzungsergebnis des FG wirtschaftlich unm&ouml;glich und damit schlechthin unvertretbar ist (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 69, m.w.N.). Ein Versto&szlig; gegen Denkgesetze f&uuml;hrt bei Sch&auml;tzungen erst zur Zulassung der Revision wegen willk&uuml;rlich falscher Rechtsanwendung, wenn sich das Ergebnis der Sch&auml;tzung als offensichtlich realit&auml;tsfremd darstellt (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 69, m.w.N.). Das Vorliegen dieser besonderen Umst&auml;nde ist in der Beschwerdeschrift darzulegen (Senatsbeschluss vom 9. August 2007 X B 218\/06, BFH\/NV 2007, 2273).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Dies ist nicht geschehen. Die Kl&auml;ger legen nicht in der erforderlichen Weise dar, dass das Sch&auml;tzungsergebnis des FG willk&uuml;rlich und realit&auml;tsfremd ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger wenden sich gegen die Richtigkeit der Sch&auml;tzung und behaupten eine falsche Rechtsanwendung des FG. Es wird von den Kl&auml;gern aber kein erheblicher Rechtsanwendungsfehler des FG nach den vorgenannten Ma&szlig;st&auml;ben dargelegt. Ihre Ausf&uuml;hrungen ersch&ouml;pfen sich nach Art einer Revisionsbegr&uuml;ndung in kritischen &Auml;u&szlig;erungen dar&uuml;ber, dass und warum die vom FG vorgenommene rechtliche Beurteilung und tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des Streitfalles unrichtig sein soll. Es fehlen substantiierte Ausf&uuml;hrungen dazu, warum die auf allen Ebenen der Sch&auml;tzung ger&uuml;gten Rechtsfehler im Streitjahr zu einem willk&uuml;rlichen und realit&auml;tsfremden Sch&auml;tzungsergebnis gef&uuml;hrt haben sollen. Das FG h&auml;lt im Streitjahr Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 99 174 DM und der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 23 157 DM f&uuml;r schl&uuml;ssig und wirtschaftlich m&ouml;glich. Die Einw&auml;nde der Kl&auml;ger, das FG habe die Bargeldverkehrsrechnung methodisch unzutreffend unter Vermischung mehrerer Betriebe angewendet, die so ermittelten Eink&uuml;nfte in freier Sch&auml;tzung auf diese Betriebe verteilt, der Kl&auml;gerin trotz fehlender Verkaufsw&auml;gen und ohne Ber&uuml;cksichtigung eines Wareneinkaufs Eink&uuml;nfte hinzugesch&auml;tzt und das Ergebnis des FA nicht nachkalkuliert, verm&ouml;gen weder f&uuml;r sich betrachtet noch in ihrer Gesamtheit zu begr&uuml;nden, dass das Sch&auml;tzungsergebnis des FG willk&uuml;rlich und realit&auml;tsfremd sein soll. Es wird bereits nicht ausgef&uuml;hrt, zu welchen Ergebnissen eine solche Nachkalkulation des FG h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen und warum die dem Urteil zugrunde liegende Hinzusch&auml;tzung auf dieser Grundlage willk&uuml;rlich und realit&auml;tsfremd w&auml;re. Der Vortrag, die Kl&auml;ger h&auml;tten nach der Hinzusch&auml;tzung &quot;traumhafte Aufschlags&auml;tze&quot; erzielt, ist jedenfalls zu vage und unbestimmt. Im &Uuml;brigen widerspricht der Vortrag der Kl&auml;ger den nicht ger&uuml;gten Feststellungen auf S. 8 des Tatbestandes des FG-Urteils, dass das FA bei der ge&auml;nderten Steuerfestsetzung in der Einspruchsentscheidung Betriebsausgaben auch der Kl&auml;gerin gesch&auml;tzt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                7. Die von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Zulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache sowie der Rechtsfortbildung sind ebenfalls nicht in der gebotenen Weise dargelegt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wird die Nichtzulassungsbeschwerde auf diese Zulassungsgr&uuml;nde gest&uuml;tzt, muss der Beschwerdef&uuml;hrer eine f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalles ma&szlig;gebliche Rechtsfrage herausarbeiten, die das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Die Kl&auml;ger m&uuml;ssen dabei darlegen, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft ist, wobei sie sich mit den in der Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassungen auseinandersetzen m&uuml;ssen (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 32, m.w.N.). Dies ist nicht geschehen. Sie greifen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung die Rechtsanwendung des FG mit zahlreichen Argumenten an und formulieren Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Bargeldverkehrsrechnung, die aus ihrer Sicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sind. Ausf&uuml;hrungen dazu, warum diese Rechtsfragen angesichts der Rechtslage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sein sollen, fehlen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                8. Ebenso unschl&uuml;ssig ist die R&uuml;ge der Kl&auml;ger, dass eine Entscheidung des BFH im Hinblick auf die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich sei (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO). R&uuml;gt der Beschwerdef&uuml;hrer eine Abweichung des angegriffenen Urteils von der Rechtsprechung des BFH &#8211;hier zur Rechtsprechung zum Drittaufwand&#8211;, so muss er tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil einerseits und aus den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so eine Abweichung zu verdeutlichen (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 12. Juli 2002 XI B 152\/01, BFH\/NV 2002, 1484; Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 421). Daran fehlt es im Streitfall.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschlu&szlig; vom 1.4.2008, X B 104\/07 Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. 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