{"id":17140,"date":"2012-12-10T15:48:03","date_gmt":"2012-12-10T13:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17140"},"modified":"2012-12-10T15:48:03","modified_gmt":"2012-12-10T13:48:03","slug":"viii-r-3-05-kapitalvermoegen-abgrenzung-zwischen-stiller-gesellschaft-und-genussrechtsverhaeltnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-3-05-kapitalvermoegen-abgrenzung-zwischen-stiller-gesellschaft-und-genussrechtsverhaeltnis\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;3\/05 &#8211; Kapitalverm&ouml;gen; Abgrenzung zwischen stiller Gesellschaft und Genussrechtsverh&auml;ltnis"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.4.2008, VIII R 3\/05<\/p>\n<p class=\"titel\">Kapitalverm&ouml;gen; Abgrenzung zwischen stiller Gesellschaft und Genussrechtsverh&auml;ltnis<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. F&uuml;r die Annahme einer stillen Gesellschaft k&ouml;nnen &#8211;vor allem in Grenzf&auml;llen&#8211; von den Vertragsparteien gew&auml;hlte Formulierungen indizielle Bedeutung haben; entscheidend ist, was die Vertragsparteien wirtschaftlich gewollt haben und ob der &#8211;unter Heranziehung aller Umst&auml;nde zu ermittelnde&#8211; Vertragswille auf die Merkmale einer (stillen) Gesellschaft gerichtet ist. Dabei darf der f&uuml;r eine stille Gesellschaft erforderliche gemeinsame Zweck der Gesellschafter nicht mit deren Motiven f&uuml;r ihre Beteiligung vermengt werden.<\/p>\n<p>2. Dass Kapitalanleger und Fondsgesellschaft beide das Ziel verfolgen, durch Handel an internationalen Finanzterminm&auml;rkten mittelfristig einen Kapitalzuwachs zu erreichen, reicht f&uuml;r die Annahme eines gemeinsamen Zwecks nicht aus. N&auml;mliches gilt f&uuml;r die Kapitaleinzahlung des Anlegers und die anschlie&szlig;ende Verwendung des gezeichneten Kapitals. Ein gemeinsamer Zweck verlangt zwischen Anleger und Anlagegesellschaft ein substantielles &quot;Mehr&quot; als die blo&szlig;e Kapitalhingabe und dessen Verwendung.<\/p>\n<p>3. Ein Genussrecht liegt vor, wenn dem Rechtsinhaber zwar schuldrechtliche Anspr&uuml;che, nicht aber gesellschaftsrechtlich gepr&auml;gte Mitgliedschaftsrechte vermittelt werden, ihm Verm&ouml;gensrechte zugestanden werden, die typischerweise nur Gesellschaftern zustehen, die Rechte in gro&szlig;er Zahl und nicht nur vereinzelt begeben und dem Rechtsinhaber keine aktiven Mitverwaltungsrechte einger&auml;umt werden.<\/p>\n<p>4. Einnahmen aus Genussrechten, mit denen sowohl eine Beteiligung am Gewinn als auch am Aufgabeerl&ouml;s bzw. Liquidationserl&ouml;s verbunden ist, fallen unter &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Beteiligten streiten um Einkommensteuer 1998; die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), zusammen zur Einkommensteuer veranlagte Eheleute, wenden sich gegen den Ansatz von Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Kl&auml;ger zun&auml;chst antragsgem&auml;&szlig; mit Einkommensteuerbescheid 1998 vom 14. Juli 2000 &#8211;unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung&#8211; zur Einkommensteuer veranlagt hatte, &auml;nderte er die Veranlagung mit &Auml;nderungsbescheid 1998 vom 22. Juni 2001, wobei er einen Betrag von 21 466 DM als Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen (Beteiligung an einem Handelsgewerbe in Form einer stillen Gesellschaft nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) erfasste.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die &Auml;nderung erfolgte aufgrund einer Kontrollmitteilung, wonach sich die Kl&auml;gerin auf Vermittlung einer Vertriebsgesellschaft mit 20 000 DM aufgrund eines Begebungsvertrages vom 20. Dezember 1993 an einer Fondsgesellschaft beteiligt hatte. Die Beteiligungsanteile an der Fondsgesellschaft wurden von der Gesellschaft als &quot;Genussrechte&quot; bezeichnet, &uuml;ber die Beteiligung wurde von der Fondsgesellschaft ein Genussschein ausgestellt. Nach dem Zeichnungsschein f&uuml;r Genussrechte war der von der Fondsgesellschaft herausgegebene Prospekt vom 31. August 1993 Vertragsgegenstand; die Genussrechte wurden lt. Prospekt in &Uuml;bereinstimmung mit den dort aufgef&uuml;hrten Angaben und Ausf&uuml;hrungen angeboten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei der Fondsgesellschaft handelte es sich um eine Kapitalgesellschaft (Anlage-Holding Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung) mit Sitz auf den Bermudas, die das im Rahmen der Genussrechtszeichnung zur Verf&uuml;gung gestellte Kapital f&uuml;r Rechnung der Genussrechtsinhaber in sog. Futures-Gesch&auml;fte investierte. Inhaber der Stammaktien der Fondsgesellschaft waren zu 49 % eine auf den Bermudas ans&auml;ssige Tochtergesellschaft der ebenfalls dort registrierten Y-Ltd. und zu 51 % die Z-Ltd., gleicherma&szlig;en auf den Bermudas registriert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Kapitalbeschaffung hatte die Fondsgesellschaft Genussrechte im Gesamtnominalbetrag von mehreren Mio. DM begeben, deren Laufzeit auf den 30. November 2001 befristet war. Den Genussrechtsinhabern wurde das Recht einger&auml;umt, das Genussrechtsverh&auml;ltnis durch K&uuml;ndigung zu bestimmten Zeitpunkten, erstmals zum 1. Juli 1996, zu beenden. Die f&uuml;r den Fall der K&uuml;ndigung vereinbarte R&uuml;ckgabegeb&uuml;hr hing ab von der Laufzeit des Vertragsverh&auml;ltnisses und nahm mit zunehmender Vertragsdauer ab. Der Begebungsvertrag sieht eine Garantie der R&uuml;ckzahlung des Genussrechtskapitals zum 30. November 2001 vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Futures-Gesch&auml;fte wurden nicht von der Fondsgesellschaft selbst, sondern von einer zu diesem Zweck von ihr errichteten 100 %igen Tochtergesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung, der T-Ltd., durchgef&uuml;hrt. Nach den Angaben im Prospekt sollte dadurch das Risiko der Insolvenz der Fondsgesellschaft minimiert werden. Au&szlig;erdem sollte lt. Begebungsvertrag ein Teil des von den Genussrechtsinhabern hingegebenen Geldes (ca. 60 %) in Finanzanlagen investiert werden, die in einem Sicherungsdepot bei der X-Bank zu hinterlegen waren. Im Hinblick auf das Sicherungsdepot hatte die Bank in einem Vertrag mit der Fondsgesellschaft zuvor unwiderruflich die Auszahlung des Gesamtzeichnungsbetrages der begebenen Genussrechte zum 30. November 2001 garantiert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r den Handel mit den Futures-Gesch&auml;ften sah der Zeichnungsprospekt die Einrichtung eines Verwaltungskontos vor, &uuml;ber das die Tochtergesellschaft die vorgesehenen Terminkontrakte abwickeln sollte. Hierf&uuml;r sollten ca. 40 % des eingezahlten Genussrechtskapitals verwendet werden. Mit der technischen Abwicklung der Gesch&auml;fte sollte die Tochtergesellschaft zuvor vertraglich bestimmte Handelsberater und Broker betrauen, bei denen es sich um Unternehmen handelte, die ebenfalls zur &quot;Y-Gruppe&quot; geh&ouml;rten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach dem Begebungsvertrag sollten Fonds- und Tochtergesellschaft alle Gesch&auml;fte im eigenen Namen t&auml;tigen. Die Verwaltung des Genussrechtskapitals sollte ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Rechnung der Genussrechtsinhaber erfolgen. Die laufende Gewinnaussch&uuml;ttung an die Genussrechtsinhaber war vertraglich ausgeschlossen, vielmehr war die Thesaurierung aller anfallenden &Uuml;bersch&uuml;sse vorgesehen, die somit nur im Rahmen der Beendigung des Genussrechtsverh&auml;ltnisses realisiert werden konnten. Im Fall der vorzeitigen K&uuml;ndigung des Genussrechtsverh&auml;ltnisses durch den Inhaber des Genussrechts war die Fondsgesellschaft lt. Prospekt zur Auszahlung des anteiligen Nettoverm&ouml;genswertes zum jeweiligen Stichtag verpflichtet. F&uuml;r den Fall der Beendigung durch Zeitablauf war die Fondsgesellschaft verpflichtet, den verbleibenden Genussrechtsinhabern ihren jeweiligen Anteil des Nettoverm&ouml;genswertes vom 30. November 2001 auszubezahlen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Erfolgsbeteiligung der Fondsgesellschaft, der Tochtergesellschaft oder der Bank war nach den vertraglichen Vereinbarungen ausgeschlossen. Fonds- und Tochtergesellschaft standen lediglich das Recht zu, aus dem eingezahlten Geld die laufenden Kosten zu decken. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergeh&auml;lter und &auml;hnliche Kosten waren im Vorhinein erfolgsunabh&auml;ngig vereinbart worden. Der Bank stand f&uuml;r die Einr&auml;umung der Garantie eine einmalige Geb&uuml;hr zu; daneben hatte sie Anspruch auf eine laufende Garantiegeb&uuml;hr. Die Gesellschafter der Fondsgesellschaft hatten auf jegliche Dividendenanspr&uuml;che und auf eine Beteiligung am Liquidationserl&ouml;s der Fondsgesellschaft verzichtet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Gestaltung der Kapitalanlage war im &Uuml;brigen dadurch gekennzeichnet, dass von den Anlegern neben der Zeichnungssumme (mindestens 20 000 DM) ein Agio in H&ouml;he von 5 % zu leisten war. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist war jeder Genussrechtsinhaber mit dem Anteil am Nettoverm&ouml;gen der Fondsgesellschaft beteiligt, das sich aus dem Verh&auml;ltnis seines Genussrechts zur Gesamtzahl aller ausstehenden Genussrechte errechnete. Mit dem Gesamterl&ouml;s aus den Emissionen der Genussrechte verfolgte die Anlagegesellschaft das Ziel, durch einen Handel an den internationalen Interbankdevisen- und Terminm&auml;rkten (Termin-, Kassa- und Swap-Kontrakte sowie Optionsgesch&auml;fte) mittelfristig einen bedeutenden Kapitalzuwachs zu erwirtschaften. Die Genussrechte waren f&uuml;r Anleger bestimmt, die beabsichtigten, diese bis zum F&auml;lligkeitstag zu halten. Die Anlagegesellschaft war zum F&auml;lligkeitstag verpflichtet, alle an jenem Datum ausstehenden Genussrechte zur&uuml;ckzunehmen. Erstmalig ca. drei Jahre nach Aufnahme des Handels durch die Fondsgesellschaft konnten die Genussrechte zweimal j&auml;hrlich vorzeitig zur&uuml;ckgegeben werden. Der jeweilige R&uuml;ckgabepreis wurde im Verh&auml;ltnis zum Nettoverm&ouml;genswert je Genussrecht berechnet. Sofern der Nettoverm&ouml;genswert der ausstehenden Genussrechte am F&auml;lligkeitstag kleiner sein sollte als der Nennwert der Genussrechte, wurde den Zeichnern unwiderruflich die R&uuml;ckzahlung des Zeichnungskapitals ohne Agio garantiert (sog. Garantiebetrag). Den Anlegern stand es frei, ihre Genussrechte an Dritte zu ver&auml;u&szlig;ern; ihnen standen auch bestimmte Kontrollrechte zu.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin hat ihr Genussrecht am 1. Juli 1998 an die Fondsgesellschaft zur&uuml;ckgegeben und hierbei einen R&uuml;ckgabepreis von 42 466,63 DM erzielt. Nach Abzug von Geb&uuml;hren, dem gezeichneten Kapital von 20 000 DM sowie dem Agio von 1 000 DM verblieb ein Nettoertrag von 21 466 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den von den Kl&auml;gern gegen den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 1998 erhobenen Einspruch wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 5. November 2001 zur&uuml;ck. Das FA wertete die Anlage als Beteiligung an einem Handelsgewerbe in Form einer stillen Gesellschaft und unterwarf den Nettoertrag von 21 466 DM nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG der Besteuerung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer dagegen erhobenen Klage machten die Kl&auml;ger geltend, ein Besteuerungstatbestand sei nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2005, 530 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 3. Dezember 2004&nbsp;&nbsp;10 K 225\/01 abgewiesen. Es entschied, das FA habe die der Kl&auml;gerin zugeflossenen Ertr&auml;ge nach K&uuml;ndigung ihrer Beteiligung an der Fondsgesellschaft zutreffend als Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. von &sect; 20 Abs. 1 EStG erfasst. Die Ertr&auml;ge stammten nicht aus einem Genussrecht i.S. von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG, sondern seien Einnahmen aus der Beteiligung an einem Handelsgewerbe als stiller Gesellschafter i.S. von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4&nbsp;&nbsp;1. Alternative EStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG). Das hier zu beurteilende Vertragsverh&auml;ltnis stelle ein Genussrecht i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG dar, nicht aber eine stille Beteiligung i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG. Eine Besteuerung des Gewinns nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG komme nicht in Betracht. Hierunter fielen nur laufende Eink&uuml;nfte. Solche habe die Kl&auml;gerin nicht erzielt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen, die Einkommensteuer 1998 unter Aufhebung des Urteils des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 3. Dezember 2004&nbsp;&nbsp;10 K 225\/01 und &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheids 1998 vom 22. Juni 2001 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 5. November 2001 soweit herabzusetzen, wie sie sich bei Ansatz von Kapitaleink&uuml;nften von 0 DM ergibt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach Auffassung des FA ist das zwischen der Kl&auml;gerin und der Fondsgesellschaft begr&uuml;ndete Rechtsverh&auml;ltnis als typisch stille Beteiligung zu werten; der Nettoertrag der Kl&auml;gerin stelle daher Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und Stattgabe der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Gewinn der Kl&auml;gerin aus der R&uuml;ckgabe ihres Genussrechts am 1. Juli 1998 an die Fondsgesellschaft unterliegt nicht als Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG der Besteuerung. Entgegen der Auffassung des FG ist mit der Beteiligung der Kl&auml;gerin von 20 000 DM am Kapitalanlagemodell der hier in Rede stehenden Fondsgesellschaft keine stille Gesellschaft begr&uuml;ndet worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Eine stille Gesellschaft setzt nach &sect; 230 des Handelsgesetzbuchs (HGB) den vertraglichen Zusammenschluss zwischen einem Unternehmenstr&auml;ger (&quot;Inhaber eines Handelsgesch&auml;fts&quot;) und einem anderen voraus, kraft dessen sich der andere ohne Bildung eines Gesellschaftsverm&ouml;gens mit einer Einlage an dem Unternehmen beteiligt und eine Gewinnbeteiligung erh&auml;lt (vgl. dazu ausf&uuml;hrlich Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. Juli 1997 VIII R 57\/95, BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755, unter II.1.a bis c der Gr&uuml;nde; VIII R 12\/96, BFHE 184, 34, BStBl II 1997, 761, unter II.1.a bis c der Gr&uuml;nde; VIII R 13\/96, BFHE 184, 46, BStBl II 1997, 767, unter II.1.a bis c der Gr&uuml;nde; vom 19. Juni 2007 VIII R 63\/03, BFH\/NV 2008, 194; ferner z.B. D&ouml;tsch, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect; 20 Rz F 2). Da die stille Gesellschaft nur als Innengesellschaft existiert und nach au&szlig;en hin nicht in Erscheinung tritt (vgl. BFH-Urteil vom 2. Mai 1984 VIII R 276\/81, BFHE 141, 498, BStBl II 1984, 820), muss die Einlage nach &sect; 230 HGB so geleistet werden, dass sie in das Verm&ouml;gen des Inhabers des Handelsgesch&auml;fts &uuml;bergeht; die Einlage wird daher kein Gesamthandsverm&ouml;gen. Ferner erfordert die stille Gesellschaft &#8211;wie jede andere Gesellschaft auch&#8211; einen gemeinsamen Zweck, das bedeutet, dass das gemeinsame Streben zur Erreichung gemeinsamer Ziele im Vordergrund stehen muss (vgl. Bundesgerichtshof &#8211;BGH&#8211;, Urteil vom 11. Juli 1951 II ZR 45\/50, BGHZ 3, 75; Blaurock, Handbuch der Stillen Gesellschaft, 6. Aufl., S. 154; Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., &sect; 59 I, S. 1735; ders. in: M&uuml;nchner Kommentar zum HGB, 2. Aufl., &sect; 230 Rz 19 f.; M&uuml;nchKommBGB\/Ulmer, 3. Aufl., &sect; 705 Rz 109 f., 229 f.; differenzierend Schulze-Osterloh, Der gemeinsame Zweck der Personengesellschaften, 1973, S. 25 f., wonach der verfolgte Zweck nur f&uuml;r diejenigen Beteiligten ein gemeinsamer ist, die das jeweils erzielte Ergebnis sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht gleichartig trifft).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Einigung auf den gemeinsamen Zweck werden die gemeinsamen Vorstellungen der Parteien &uuml;ber Grundlagen und Ziele des Vertrags zum Vertragsinhalt erhoben; diese d&uuml;rfen indes nicht mit den Motiven der Parteien f&uuml;r ihre Beteiligung an der Gesellschaft vermengt werden (vgl. M&uuml;nchKommBGB\/Ulmer, a.a.O., &sect; 705 Rz 14 ff.). Letztlich unterscheidet daher die &quot;Gemeinsamkeit des Zwecks&quot; die Gesellschaft von den reinen Austauschverh&auml;ltnissen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach den vorstehend genannten Grunds&auml;tzen ist im Streitfall keine stille Gesellschaft anzunehmen. Daf&uuml;r spricht sowohl der Wortlaut der getroffenen Vereinbarung, in der von einem Genussrecht die Rede ist, als auch die fehlende Erw&auml;hnung des Begriffs der stillen Gesellschaft. Denn von den Vertragsparteien gew&auml;hlte Formulierungen k&ouml;nnen &#8211;besonders in Grenzf&auml;llen&#8211; indizielle Bedeutung haben (BFH-Urteil in BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755). Sie schlie&szlig;en indes eine davon abweichende Beurteilung nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, was die Vertragsparteien wirtschaftlich gewollt haben und ob dieser &#8211;unter Heranziehung aller Umst&auml;nde zu ermittelnde&#8211; Vertragswille auf die Merkmale einer (stillen) Gesellschaft gerichtet ist (D&ouml;tsch, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect; 20 Rz F 52, m.w.N.). Ergibt sich danach, dass sich die Vertragspartner zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks verbunden haben und nicht lediglich jeweils ihre eigenen Interessen verfolgen, so ist die Vereinbarung als Gesellschaftsvertrag i.S. des &sect; 705 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zu qualifizieren (D&ouml;tsch, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect; 20 Rz F 3, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteil vom 25. M&auml;rz 1992 I R 41\/91, BFHE 168, 239, BStBl II 1992, 889, 890, betreffend die Abgrenzung der stillen Beteiligung vom partiarischen Darlehen).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach Auffassung des Senats fehlt es im Streitfall &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; bereits an dem f&uuml;r die Annahme einer stillen Gesellschaft i.S. des &sect; 230 HGB erforderlichen gemeinsamen Zweck. Soweit das FG insoweit zu einem anderen Ergebnis gelangt, werden dessen Schlussfolgerungen von den tats&auml;chlichen Feststellungen hinsichtlich des Inhalts und der Ausgestaltung der hier zu beurteilenden Vertr&auml;ge zwischen den Kapitalanlegern und der Fondsgesellschaft und der weiter eingeschalteten Beteiligten (X-Bank, T-Ltd., H&auml;ndler und Broker) nicht getragen und entfalten daher nach &sect; 118 Abs. 2 FGO keine Bindungswirkung f&uuml;r den Senat (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 118 Rz 24 f., m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dass im Streitfall nicht von einem gemeinsamen Zweck ausgegangen werden kann, ergibt sich aus folgenden Erw&auml;gungen: Im Emissionsprospekt hei&szlig;t es zwar, die Fondsgesellschaft und das von ihr eingerichtete Konto h&auml;tten das Ziel, durch Handel an den internationalen Interbankdevisen- und Finanzterminm&auml;rkten mittelfristig einen substantiellen Kapitalzuwachs zu erreichen. Damit wird aber kein gemeinsam zu verfolgender Zweck zwischen dem Betreiber eines Handelsgewerbes und einem am Handelsgewerbe still Beteiligten bezeichnet oder vereinbart. Das folgt bereits daraus, dass hier nicht von einem &quot;gemeinsamen Zweck&quot;, sondern lediglich von einem zu verfolgenden &quot;Ziel&quot; die Rede ist. Auch die Bezeichnung der Fondsgesellschaft im Emissionsprospekt als &quot;Ein Terminmarktprodukt mit Kapitalgarantie&quot; gibt keinerlei Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass sich ein Anleger am Handelsgewerbe eines anderen still beteiligen soll, sondern spricht eher dagegen. Insofern bezeichnet auch der &quot;Handel an den internationalen Interbankdevisen- und Finanzterminm&auml;rkten&quot; mehr die Art und Weise, wie der wirtschaftliche Erfolg des Anlageproduktes erreicht werden soll, als einen gemeinsamen Zweck zwischen Anleger und Anlagegesellschaft. Auch der Umstand, dass im Ergebnis ein Kapitalzuwachs angestrebt wird, reicht f&uuml;r einen gemeinsamen Zweck nicht aus. Denn das Erstreben eines Kapitalzuwachses ist typisch f&uuml;r fast alle Kapitalanlagen und kann allein daher keinen gemeinsamen Zweck begr&uuml;nden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es ist auch nicht erkennbar, dass die Fondsgesellschaft Zwecke verfolgt haben k&ouml;nnte, die mit den Zwecken der Anleger zu einem gemeinsamen Zweck h&auml;tten verbunden werden k&ouml;nnen. Die Interessen der Anleger k&ouml;nnen nach W&uuml;rdigung des Emissionsprospekts nur dahin verstanden werden, dass es ihnen um eine m&ouml;glichst hohe und dennoch risikoarme Rendite geht. Der Erfolg der Anlage, die Rendite, schl&auml;gt sich letztlich im Wert des &quot;Genussrechts&quot; nieder. Demgegen&uuml;ber bestehen keine vergleichbaren Interessen der Anlagegesellschaft. Das zeigt sich schon daran, dass sie &#8211;anders als die Zeichner der Genussrechte&#8211; am Erfolg der Fondsgesellschaft nicht teil hat. Die Inhaber der Stammaktien (Gesellschaftskapital 30 000 DM, verteilt auf 30 000 Stammaktien zum Nennwert von je 1 DM) haben laut Emissionsprospekt n&auml;mlich keine Dividendenanspr&uuml;che oder sonstige Anspr&uuml;che auf eine Erfolgsbeteiligung. Im Falle der Liquidation oder Aufl&ouml;sung der Fondsgesellschaft oder bei Aussch&uuml;ttung des Gesellschaftskapitals haben sie lediglich Anspr&uuml;che auf einen Betrag in H&ouml;he des Nennwerts der Aktien, sofern diese einbezahlt sind, nicht aber auf weitere Verm&ouml;genswerte. Solche sind vielmehr dem Konto der Genussrechtsinhaber zuzuf&uuml;hren. Zwar fallen &#8211;erfolgsunabh&auml;ngig&#8211; Kosten f&uuml;r die Bezahlung der Mitglieder der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Anlagegesellschaft an. Indessen sind solche Kosten bei jeder gr&ouml;&szlig;eren Kapitalanlage unvermeidlich, da bei den meisten Kapitalanlagen ohne aktives Management ein Anlageerfolg nicht zu erzielen ist. Vom Erfolg der Kapitalanlage profitieren damit im Ergebnis allein die Anleger als Zeichner der Genussrechte, nicht aber die Inhaber der Stammaktien. Das zeigt sich auch daran, dass gem&auml;&szlig; Emissionsprospekt nach Abschluss der Zeichnungsperiode jeder Inhaber von Genussrechten mit dem Anteil am Nettoverm&ouml;gen des Kontos beteiligt ist, der im Verh&auml;ltnis seines Genussrechts\/seiner Genussrechte zur Gesamtzahl aller Genussrechte steht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der gemeinsame Zweck kann auch nicht damit begr&uuml;ndet werden, dass die Kl&auml;gerin &#8211;wie auch die anderen Anleger&#8211; das von ihr gezeichnete Kapital, mit dem der Handel an den internationalen Interbankdevisen- und Finanzterminm&auml;rkten betrieben werden sollte, auf ein von der Anlagegesellschaft bezeichnetes Konto &uuml;berwiesen hat. Denn die Hingabe des Geldes k&ouml;nnte allenfalls als Leistung einer Einlage qualifiziert werden; daraus folgt aber kein gemeinsamer Zweck, er setzt diesen vielmehr voraus (so auch FG K&ouml;ln, Urteil vom 25. M&auml;rz 1998&nbsp;&nbsp;12 K 1927\/92, EFG 1998, 1214). Die anschlie&szlig;ende Verwendung des gezeichneten Kapitals f&uuml;r den Handel an den Terminm&auml;rkten kann ebenfalls nicht ausschlaggebend im Sinne eines gemeinsamen Zwecks sein, weil ansonsten die blo&szlig;e Kapitalhingabe und die nachfolgende Verwendung des Kapitals stets einen gemeinsamen Zweck und damit eine stille Gesellschaft begr&uuml;nden w&uuml;rden. Nach Auffassung des Senats setzt ein gemeinsamer Zweck aber ein substantielles &quot;Mehr&quot; als die blo&szlig;e Kapitalhingabe und die Verwendung des Kapitals zwischen Anleger und Anlagegesellschaft voraus (so im Ergebnis auch FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 1998, 1214). Wenn sich die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auf die Senatsentscheidung in BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755 beruft, l&auml;sst sie au&szlig;er Acht, dass in jenem Fall der zu Grunde liegende Lebenssachverhalt schon deshalb g&auml;nzlich anders gelagert war, weil zwischen den Beteiligten eine &quot;Risikogemeinschaft&quot; bestand. Zwar stand den Anlegern auch dort eine Erfolgsbeteiligung zu. Diese war aber begrenzt auf 70 % des Nettowertzuwachses aus den von der Anlagegesellschaft get&auml;tigten Gesch&auml;ften. Daraus folgt, dass immerhin 30 % des Nettowertzuwachses bei der Anlagegesellschaft verblieben ist, so dass allein von daher ein gemeinsames Erfolgsstreben, d.h. ein gemeinsamer Zweck i.S. des &sect; 230 HGB, auf der Hand lag.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ein substantielles &quot;Mehr&quot; ist im Streitfall nicht gegeben. Die Anlagegesellschaft verfolgte ausweislich des Emissionsprospekts aus den Vertr&auml;gen mit den Anlegern keine eigenen Vorteile. Der Emissionsprospekt l&auml;sst zwar erkennen, dass die im weitesten Sinne mit der Anlagegesellschaft verbundenen Unternehmen, die mit der Investition, Verwaltung und Abwicklung des &uuml;berlassenen Kapitals allein beauftragt waren, in Form von Beratungs- und Handelsgeb&uuml;hren sowie von Erfolgsverg&uuml;tungen durchaus eigenst&auml;ndige und f&uuml;r den Anleger nicht auf den ersten Blick erkennbare monet&auml;re Ziele im Auge hatten. Ein gemeinsamer Zweck zwischen Anlegern und Anlagegesellschaft kann daraus aber nicht abgeleitet werden. Denn die Verfolgung gemeinsamer Zwecke darf sich nicht darin ersch&ouml;pfen, dass jede Vertragspartei f&uuml;r sich allein Ziele anstrebt, die vielleicht aufeinander abgestimmt sind, mangels entsprechender rechtlicher Bindungen &#8211;wie hier&#8211; aber nicht gegenseitig eingefordert werden k&ouml;nnen (BFH-Urteil in BFHE 168, 239, BStBl II 1992, 889; FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 1998, 1214, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daher kommt eine Besteuerung nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Das Rechtsverh&auml;ltnis zwischen der Kl&auml;gerin und der Fondsgesellschaft ist vielmehr als Genussrechtsverh&auml;ltnis zu beurteilen. Zwar existiert eine gesetzliche Definition des Genussrechts nicht (vgl. statt aller: Harenberg\/Irmer, Die Besteuerung privater Kapitaleink&uuml;nfte, 3. Aufl., S. 184; Kratzsch, Die Behandlung von Genussrechten im Steuerrecht, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2005, 2603). Nach herrschender Meinung ist aber von einem Genussrecht auszugehen, wenn dem Rechtsinhaber gegen das die Genussrechte ausgebende Unternehmen zwar schuldrechtliche Anspr&uuml;che, nicht aber gesellschaftsrechtlich gepr&auml;gte Mitgliedschaftsrechte vermittelt werden, dem Rechtsinhaber Verm&ouml;gensrechte zugestanden werden, die typischerweise nur Gesellschaftern zustehen, die Rechte in gro&szlig;er Zahl und nicht nur vereinzelt begeben und dem Rechtsinhaber keine aktiven Mitverwaltungsrechte einger&auml;umt werden (vgl. FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 1998, 1214; BGH-Urteile vom 5. Oktober 1992 II ZR 172\/91, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1993, 57; vom 9. November 1992 II ZR 230\/91, NJW 1993, 400; FG K&ouml;ln, Urteil vom 23. Mai 1996&nbsp;&nbsp;2 K 2536\/94, EFG 1996, 836, rechtskr&auml;ftig; Lutter in KK-AktG, 2. Aufl., &sect; 221 Rz 198 ff.; Karsten Schmidt, a.a.O., &sect; 18 II 2 d, S. 520 und &sect; 26 IV 1 g, S. 779; M&uuml;nchHdb.GesR IV\/Krieger, 3. Aufl., &sect; 63 Rz 62).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Diese Voraussetzungen sind hier erf&uuml;llt. Die Genussrechte wurden laut Emissionsprospekt in gro&szlig;er Zahl begeben (angeboten wurden 1 000 Genussrechte zum Preis von je 20 000 DM zzgl. 5 % Agio). Den Rechtsinhabern stehen laut Emissionsprospekt keinerlei Stimmrechte zu, sie haben lediglich Anspruch auf bestimmte Informationen durch Erhalt einer Einladung zur Jahreshauptversammlung und einer Kopie des gepr&uuml;ften Jahresabschlusses; au&szlig;erdem erhalten sie quartalsweise einen Auszug der Nettoverm&ouml;genswerte, der Anzahl der Genussrechte im Publikumsbesitz und des Nettoverm&ouml;genswerts je Genussrecht mit Stellungnahmen zum Handelsergebnis der Tochtergesellschaft. Durchschlagende gesellschaftsrechtlich gepr&auml;gte Mitgliedschaftsrechte sind damit wegen des explizit erfolgten Ausschlusses vom Stimmrecht nicht verbunden. Das gilt umso mehr, als erweiterte und &uuml;ber die in &sect; 233 HGB vorgesehenen Kontroll- und Mitwirkungsrechte hinaus gehende Rechte der Anleger nicht vereinbart worden sind und diesen auch keine Weisungsbefugnis hinsichtlich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Anlagegesellschaft zusteht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Steuerrechtlich sind die Vereinbarungen zwischen der Kl&auml;gerin und der Anlagegesellschaft daher als Genussrechtsverh&auml;ltnis i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu bewerten, weil sie der Kl&auml;gerin nicht nur eine Teilhabe am Gewinn, sondern auch am Aufgabe- bzw. Liquidationserl&ouml;s verschafften. Denn Einnahmen aus Genussrechten, mit denen sowohl eine Beteiligung am Gewinn als auch am Aufgabe- bzw. Liquidationserl&ouml;s verbunden ist, fallen nicht unter &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG, sondern unter &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG (vgl. Harenberg\/Irmer, a.a.O., S. 186; Bl&uuml;mich\/Stuhrmann, &sect; 20 EStG Rz 129; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 27. Aufl., &sect; 20 Rz 52; Wrede in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect; 20 EStG Rz 165; Hamacher in Korn, &sect; 20 EStG Rz 66). Die Kl&auml;gerin hat aus dem Genussrecht keine laufenden Ertr&auml;ge bezogen, sondern dieses im Juli 1998, d.h. ca. 4,5 Jahre nach Zeichnung des Kapitals und ca. 3,5 Jahre vor Ablauf der zum 30. November 2001 befristeten Laufzeit, zur&uuml;ckgegeben. Die Ver&auml;u&szlig;erung origin&auml;r erworbener und &#8211;wie hier&#8211; im Privatverm&ouml;gen befindlicher Genussrechte stellt keinen Vorgang in der Einkunftssph&auml;re, sondern in der Verm&ouml;genssph&auml;re dar; die Ver&auml;u&szlig;erung solcher Genussrechte f&uuml;hrt daher nur im Rahmen der &sect;&sect; 17 bzw. 23 EStG zur Steuerpflicht (HHR\/Wrede, &sect; 20 EStG Rz 185; Bl&uuml;mich\/Stuhrmann, a.a.O., &sect; 20 EStG Rz 133; Wassermeyer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect; 20 Rz A 17 ff., Rz C 40, 49; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect; 17 Rz 22; so im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 14. Juni 2005 VIII R 73\/03, BFHE 210, 272, BStBl II 2005, 861). Da die Jahresfrist des &sect; 23 EStG unstreitig deutlich &uuml;berschritten ist und die Kl&auml;gerin mit ihrer Anlage auch die Beteiligungsgrenzen des &sect; 17 EStG bei weitem nicht erreicht hat, war die R&uuml;ckgabe des Genussrechts im Juli 1998 steuerfrei. Zwar hat die Kl&auml;gerin ihre Rechtsposition nicht &quot;ver&auml;u&szlig;ert&quot;, was ihr ohne Weiteres m&ouml;glich gewesen w&auml;re, sondern an die Anlagegesellschaft zur&uuml;ckgegeben. Der Senat sieht aber keine Veranlassung, die gem&auml;&szlig; Emissionsprospekt vor Ablauf der vorgesehenen Laufzeit m&ouml;gliche R&uuml;ckgabe anders zu behandeln, als die &#8211;ebenfalls m&ouml;gliche&#8211; Ver&auml;u&szlig;erung an fremde Dritte. Denn es kann f&uuml;r die steuerliche Bewertung letztlich keine Rolle spielen, ob sich der Anleger f&uuml;r eine Ver&auml;u&szlig;erung an Dritte oder aber f&uuml;r den m&ouml;glicherweise bequemeren Weg der R&uuml;ckgabe an die Anlagegesellschaft entscheidet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Aus den n&auml;mlichen Erw&auml;gungen scheidet auch eine Steuerpflicht gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG aus. Die Kl&auml;gerin hat aus ihrem Genussrecht weder besondere Entgelte oder Vorteile bezogen, die neben den in den Abs. 1 und 2 bezeichneten Einnahmen gew&auml;hrt werden, noch solche, die an deren Stelle gegeben werden. Die Wertsteigerung, die das Genussrecht der Kl&auml;gerin bis zum Zeitpunkt der R&uuml;ckgabe erfahren hat, geschieht auf der nicht steuerbaren Verm&ouml;gensebene und der R&uuml;ckgabepreis, den die Kl&auml;gerin erl&ouml;st, ist das nicht steuerbare Entgelt f&uuml;r die Aufgabe des Genussrechts (vgl. nur (HHR\/Wrede, &sect; 20 EStG Rz 185; Bl&uuml;mich\/Stuhrmann, a.a.O., &sect; 20 EStG Rz 133; Wassermeyer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect; 20 Rz A 17 ff., Rz C 40, 49).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach alledem ist die Revision begr&uuml;ndet und der Klage stattzugeben. Die Berechnung der Steuer wird gem&auml;&szlig; &sect; 100 Abs. 2 Satz 2 FGO dem FA &uuml;bertragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.4.2008, VIII R 3\/05 Kapitalverm&ouml;gen; Abgrenzung zwischen stiller Gesellschaft und Genussrechtsverh&auml;ltnis Leits&auml;tze 1. F&uuml;r die Annahme einer stillen Gesellschaft k&ouml;nnen &#8211;vor allem in Grenzf&auml;llen&#8211; von den Vertragsparteien gew&auml;hlte Formulierungen indizielle Bedeutung haben; entscheidend ist, was die Vertragsparteien wirtschaftlich gewollt haben und ob der &#8211;unter Heranziehung aller Umst&auml;nde zu ermittelnde&#8211; Vertragswille auf die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-3-05-kapitalvermoegen-abgrenzung-zwischen-stiller-gesellschaft-und-genussrechtsverhaeltnis\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;3\/05 &#8211; Kapitalverm&ouml;gen; Abgrenzung zwischen stiller Gesellschaft und Genussrechtsverh&auml;ltnis<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17140","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17140","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17140"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17140\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}