{"id":17158,"date":"2012-12-19T14:33:24","date_gmt":"2012-12-19T12:33:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17158"},"modified":"2012-12-19T14:33:24","modified_gmt":"2012-12-19T12:33:24","slug":"iv-r-51-07-betriebsverpachtung-bei-liquidation-einer-personengesellschaft-auch-dann-moeglich-wenn-nur-die-sich-bisher-im-sonderbetriebsvermoegen-befindliche-alleinige-wesentliche-betriebsgrundlage-ver","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-51-07-betriebsverpachtung-bei-liquidation-einer-personengesellschaft-auch-dann-moeglich-wenn-nur-die-sich-bisher-im-sonderbetriebsvermoegen-befindliche-alleinige-wesentliche-betriebsgrundlage-ver\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;51\/07 &#8211; Betriebsverpachtung bei Liquidation einer Personengesellschaft auch dann m&ouml;glich, wenn nur die sich bisher im Sonderbetriebsverm&ouml;gen befindliche, alleinige wesentliche Betriebsgrundlage verpachtet wird &#8211; Betriebsgrundst&uuml;ck die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage bei einem Einzelhandelsbetrieb &#8211; Betriebsverpachtung setzt Fortf&uuml;hrung des bisherigen Betriebs durch ein branchengleiches Unternehmen nicht mehr voraus &#8211; Einstellung der werbenden T&auml;tigkeit und Verpachtung des Betriebs unter Aus&uuml;bung des Verp&auml;chterwahlrechts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2008, IV R 51\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Betriebsverpachtung bei Liquidation einer Personengesellschaft auch dann m&ouml;glich, wenn nur die sich bisher im Sonderbetriebsverm&ouml;gen befindliche, alleinige wesentliche Betriebsgrundlage verpachtet wird &#8211; Betriebsgrundst&uuml;ck die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage bei einem Einzelhandelsbetrieb &#8211; Betriebsverpachtung setzt Fortf&uuml;hrung des bisherigen Betriebs durch ein branchengleiches Unternehmen nicht mehr voraus &#8211; Einstellung der werbenden T&auml;tigkeit und Verpachtung des Betriebs unter Aus&uuml;bung des Verp&auml;chterwahlrechts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein Grundst&uuml;ck im Sonderbetriebsverm&ouml;gen, das bisher alleinige wesentliche Betriebsgrundlage des Betriebs einer Personengesellschaft war, kann auch dann Gegenstand einer Betriebsverpachtung sein, wenn die Personengesellschaft liquidiert wurde.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die &#8230; KG (KG) betrieb in den Gesch&auml;ftsr&auml;umen &#8230;stra&szlig;e &#8230; (P-Stra&szlig;e) in X einen Einzelhandel mit Uhren, Gold- und Silberwaren. An der KG waren als Komplement&auml;r JB sowie als Kommanditistin dessen Ehefrau IB beteiligt. Das Grundst&uuml;ck P-Stra&szlig;e stand im Eigentum des Komplement&auml;rs JB. Es diente zu 79 % den betrieblichen Zwecken der KG und war insoweit in der Bilanz der KG als (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen ausgewiesen. Im &Uuml;brigen diente das Grundst&uuml;ck Wohnzwecken und geh&ouml;rte zum Privatverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>JB verstarb am 12. Dezember 1988. Er wurde von seinen S&ouml;hnen A, B und C (Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger zu 1. bis 3. &#8211;Kl&auml;ger&#8211;) zu je 1\/3 beerbt. Seine Witwe IB wurde mit einem Verm&auml;chtnis bedacht. Nach dem Testament mussten alle Entscheidungen, auch &uuml;ber die Vermietung des Grundst&uuml;cks, von den Erben einstimmig getroffen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect; 11 des Gesellschaftsvertrages der KG war diese beim Tod des Komplement&auml;rs aufzul&ouml;sen. Der aktive Gesch&auml;ftsbetrieb der KG wurde nach Durchf&uuml;hrung eines R&auml;umungsverkaufs, der noch zu Lebzeiten des Komplement&auml;rs begonnen hatte, am 22. Dezember 1988 eingestellt. In der Zeit bis zum 28. Februar 1989 erfolgte die Liquidation der KG. Am 19. Juli 1991 wurde das Erl&ouml;schen der Gesellschaft beim Registergericht angemeldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger zu 1. und 2. hatten bereits zum 10. November 1988 die &#8230; GmbH (GmbH) gegr&uuml;ndet. Der Gesellschaftszweck der GmbH war mit dem der KG identisch. Die GmbH lie&szlig; Ende des Jahres 1988 beziehungsweise Anfang des Jahres 1989 in den Gesch&auml;ftsr&auml;umen des Geb&auml;udes P-Stra&szlig;e Umbau- und Modernisierungsarbeiten durchf&uuml;hren, um die R&auml;ume nach ihren Vorstellungen als Juweliergesch&auml;ft nutzen zu k&ouml;nnen. Die Bauma&szlig;nahmen f&uuml;hrten weder zu einer Wesens- oder Nutzungs&auml;nderung der Gesch&auml;ftsr&auml;ume noch ergaben sich ver&auml;nderte Nutzfl&auml;chen. Weitere Umbauma&szlig;nahmen an dem Geb&auml;ude wurden in der Folgezeit nicht mehr durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Fertigstellung der Bauma&szlig;nahmen nutzte die GmbH die Gesch&auml;ftsr&auml;ume des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e zun&auml;chst f&uuml;r ihr Juweliergesch&auml;ft und zahlte hierf&uuml;r an die aus den Kl&auml;gern bestehende Erbengemeinschaft ein Entgelt. Die Erbengemeinschaft erkl&auml;rte die von der GmbH gezahlten Entgelte f&uuml;r die Jahre 1989 bis 1992 als gewerbliche Eink&uuml;nfte aus einem ruhenden Gewerbebetrieb. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte die Eink&uuml;nfte f&uuml;r diese Jahre erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; als solche aus Gewerbebetrieb gesondert und einheitlich fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH beantragte am 19. Mai 1993 die Er&ouml;ffnung des Konkursverfahrens &uuml;ber ihr Verm&ouml;gen. Dieser Antrag wurde durch Beschluss des zust&auml;ndigen Amtsgerichts vom 18. Oktober 1993 mangels Masse abgelehnt. Am 11. Januar 1994 wurde die GmbH im Handelsregister gel&ouml;scht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH hatte die Gesch&auml;ftsr&auml;ume im Geb&auml;ude P-Stra&szlig;e bereits zum 1. Juni 1993 an die &#8230; GmbH (B-GmbH) zum Betrieb eines Textileinzelhandelsgesch&auml;fts untervermietet. Nach dem Ende der GmbH vermieteten die Kl&auml;ger zu 1. und 2. im Namen der Erbengemeinschaft die R&auml;umlichkeiten an die B-GmbH zu denselben Konditionen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1993 erkl&auml;rte die Erbengemeinschaft erstmals Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung. Au&szlig;erdem wurde die Auffassung vertreten, auch in den Vorjahren seien die nicht zu Wohnzwecken genutzten Geb&auml;udeteile des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e zu Unrecht als Betriebsverm&ouml;gen eines ruhenden Gewerbebetriebs behandelt worden. Das Objekt sei mit dem Tod des Komplement&auml;rs JB notwendiges Privatverm&ouml;gen der Erben nach JB geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte der Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r 1993 nicht. Es ging vielmehr davon aus, dass durch die branchenfremde Vermietung an die B-GmbH der Betrieb zum 1. Juni 1993 aufgegeben worden sei. Dementsprechend stellte das FA f&uuml;r 1993 neben dem laufenden Gewinn auch einen Aufgabegewinn fest. Die Kl&auml;ger erhoben gegen den Feststellungsbescheid f&uuml;r 1993 nach erfolglosem Einspruchsverfahren Klage. W&auml;hrend des Klageverfahrens erlie&szlig; das FA einen ge&auml;nderten Feststellungsbescheid, mit dem es den Aufgabegewinn nicht mehr ber&uuml;cksichtigte und nur noch laufende Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb feststellte. Die Kl&auml;ger und das FA erkl&auml;rten jenen Rechtsstreit daraufhin in der Hauptsache f&uuml;r erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 13. Juli des Streitjahres (1995) schlossen die Kl&auml;ger und IB einen notariell beurkundeten Erbauseinandersetzungsvertrag. Gem&auml;&szlig; diesem Vertrag wurde die Erbengemeinschaft zum 1. August 1995 auseinandergesetzt. Nach dem Erbauseinandersetzungsvertrag &uuml;bernahm der Kl&auml;ger zu 3. unter anderem das Grundst&uuml;ck P-Stra&szlig;e zu Alleineigentum und musste hierf&uuml;r an die weichenden Miterben, die Kl&auml;ger zu 1. und 2., Ausgleichszahlungen leisten. Das FA vertrat die Auffassung, dieser Vorgang habe bei den Kl&auml;gern zu 1. und 2. zu einem steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn und beim Kl&auml;ger zu 3. zu Anschaffungskosten gef&uuml;hrt. Dementsprechend stellte das FA mit Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung 1995 vom 30. Januar 2001 neben laufenden Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb auch einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn fest, den es je zur H&auml;lfte den Kl&auml;gern zu 1. und 2. zurechnete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger legten gegen den Feststellungsbescheid Einspruch ein. Mit der Einspruchsentscheidung setzte das FA unter Zur&uuml;ckweisung des Einspruchs im &Uuml;brigen den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn geringf&uuml;gig herab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2008, 790 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab. Das FA sei zutreffend davon ausgegangen, dass die Erbengemeinschaft bis zu ihrer Auseinandersetzung im Streitjahr aus der Vermietung des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e gewerbliche Eink&uuml;nfte erzielt habe. Aufgrund der Ausgleichszahlungen, die der Kl&auml;ger zu 3. f&uuml;r den Erwerb des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e geleistet habe, h&auml;tten die Kl&auml;ger zu 1. und 2. au&szlig;erdem einen steuerpflichtigen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn erzielt, soweit sich das Grundst&uuml;ck im Betriebsverm&ouml;gen befunden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 1995 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung vom 30. Januar 2001 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 30. Dezember 2004 dahin zu &auml;ndern, dass die laufenden Eink&uuml;nfte als solche aus Vermietung und Verpachtung festgestellt werden und ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nicht angesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die Erbengemeinschaft im Streitjahr bis zu ihrer Auseinandersetzung Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielte. Das FG hat auch zutreffend die Abfindungszahlung, die der Kl&auml;ger zu 3. an die Kl&auml;ger zu 1. und 2. f&uuml;r die &Uuml;bernahme des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e in sein Alleineigentum geleistet hat, insoweit als der Einkommensteuer unterliegenden Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s der weichenden Miterben angesehen, als sich das Grundst&uuml;ck im Betriebsverm&ouml;gen befand und die Kl&auml;ger zu 1. und 2. durch den Verm&ouml;gensverzicht weniger erhielten, als ihnen nach ihren Erbteilen zustand.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Entscheidung des FG, der zufolge die Erbengemeinschaft bis zu ihrer Auseinandersetzung den vormals von der KG genutzten Teil des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e gewerblich verpachtete, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die KG wurde mit dem Tod des Komplement&auml;rs JB nach &sect; 11 des Gesellschaftsvertrages aufgel&ouml;st. Dies entsprach auch der seinerzeit geltenden gesetzlichen Regelung in &sect; 131 Nr. 4, &sect; 161 Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs (HGB) a.F. Die Mitgliedschaft von JB in der KG ging mit dem Erbfall ungeteilt auf seine Erben, die Kl&auml;ger, &uuml;ber. Die Erbengemeinschaft wurde zivilrechtlich Gesellschafterin der Liquidationsgesellschaft (vgl. Schlegelberger-Hildebrandt-Steckhan, Handelsgesetzbuch, 5. Aufl., &sect; 131 Rz 25, m.w.N.). Ertragsteuerrechtlich wurde sie Mitunternehmerin der KG in Liquidation (vgl. dazu Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29. Oktober 1991 VIII R 51\/84, BFHE 166, 431, BStBl II 1992, 512, unter II.2.c der Gr&uuml;nde; Schmidt\/Wacker, EStG, 27. Aufl., &sect; 16 Rz 680, jeweils m.w.N.). Damit wurde auch der von der KG zu betrieblichen Zwecken genutzte Teil des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e Sonderbetriebsverm&ouml;gen der Erbengemeinschaft.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach den Feststellungen des FG wurde die KG in der Folgezeit bis zum 28. Februar 1989 liquidiert und das Erl&ouml;schen der Firma am 19. Juli 1991 beim Handelsregister angemeldet. Der vormals von der Gesellschaft betrieblich genutzte Teil des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e ging mit der Betriebsaufgabe der KG jedoch nicht in das Privatverm&ouml;gen der Kl&auml;ger &uuml;ber. Denn die Verpachtung dieses Grundst&uuml;cksteils durch die Erbengemeinschaft stellte sich als gewerbliche Betriebsverpachtung dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Auch eine Erbengemeinschaft geh&ouml;rt nach der Rechtsprechung des BFH zu den Mitunternehmerschaften i.S. von &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG), sofern sie ein Gewerbe (&sect; 15 Abs. 2 EStG) betreibt (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.V.3.b bb der Gr&uuml;nde, und vom 5. Juli 1990 GrS 2\/89, BFHE 161, 322, BStBl II 1990, 837, unter C.I.2.c der Gr&uuml;nde). Unterh&auml;lt eine Erbengemeinschaft einen Gewerbebetrieb, so sind die Miterben Mitunternehmer. Sie tragen Mitunternehmerrisiko, da das Unternehmen nunmehr f&uuml;r ihre Rechnung und Gefahr gef&uuml;hrt wird, sie am Gewinn und Verlust beteiligt sind und f&uuml;r die Unternehmensschulden haften. Aufgrund ihrer erbrechtlichen Mitwirkungsrechte k&ouml;nnen sie auch Mitunternehmerinitiative aus&uuml;ben (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 322, BStBl II 1990, 837, unter C.I.2.c der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Im Streitfall unterhielt die Erbengemeinschaft mit der entgeltlichen &Uuml;berlassung der Gesch&auml;ftsr&auml;ume des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e einen Gewerbebetrieb.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH f&uuml;hrt die Verpachtung eines Gewerbebetriebs nicht zwangsl&auml;ufig zu einer Betriebsaufgabe und damit zur Aufdeckung der stillen Reserven. Ein Gewerbetreibender braucht vielmehr die in seinem Betriebsverm&ouml;gen enthaltenen stillen Reserven dann nicht aufzudecken, wenn er zwar selbst seine werbende T&auml;tigkeit einstellt, aber entweder den Betrieb im Ganzen als geschlossenen Organismus oder zumindest alle wesentlichen Grundlagen des Betriebs verpachtet und der Steuerpflichtige gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden nicht (klar und eindeutig) die Aufgabe des Betriebs erkl&auml;rt (Urteil des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 13. November 1963 GrS 1\/63 S, BFHE 78, 315, BStBl III 1964, 124; BFH-Urteile vom 17. April 1997 VIII R 2\/95, BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388, unter II.2.a der Gr&uuml;nde; vom 11. Mai 1999 VIII R 72\/96, BFHE 188, 397, BStBl II 2002, 722, unter II.2. der Gr&uuml;nde; vom 28. August 2003 IV R 20\/02, BFHE 203, 143, BStBl II 2004, 10, unter II.1.b der Gr&uuml;nde, und vom 11. Oktober 2007 X R 39\/04, BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220, unter II.3. der Gr&uuml;nde, jeweils m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Welche Gegenst&auml;nde in diesem Sinne als wesentliche, dem Betrieb das Gepr&auml;ge gebenden Betriebsgrundlagen in Betracht kommen, bestimmt sich nach den tats&auml;chlichen Umst&auml;nden des Einzelfalles unter Ber&uuml;cksichtigung der spezifischen Verh&auml;ltnisse des betreffenden Betriebs (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 219, 144, BStBl II 2008, 220, unter II.3.b der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Ma&szlig;gebend ist dabei auf die sachlichen Erfordernisse des verpachtenden Unternehmens abzustellen (sog. funktionale Betrachtungsweise; BFH-Urteile in BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388, unter II.2.b der Gr&uuml;nde; in BFHE 203, 143, BStBl II 2004, 10, unter II.1.c der Gr&uuml;nde, m.w.N., und vom 11. Februar 1999 III R 112\/96, BFH\/NV 1999, 1198).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei einem Einzelhandelsbetrieb bildet regelm&auml;&szlig;ig das Betriebsgrundst&uuml;ck die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage, wenn ihm durch seine Lage, den hierdurch bedingten &ouml;rtlichen Wirkungskreis und den dadurch wiederum bestimmten Kundenkreis im Verh&auml;ltnis zu den &uuml;brigen Wirtschaftsg&uuml;tern besondere Bedeutung zukommt (vgl. BFH-Urteil vom 29. Oktober 1992 III R 5\/92, BFH\/NV 1993, 233; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 697, jeweils m.w.N.). Demgegen&uuml;ber geh&ouml;ren Inventar und Warenbestand bei einem Einzelhandelsbetrieb grunds&auml;tzlich nicht zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen (vgl. BFH-Urteile vom 14. Dezember 1979 IV R 106\/75, BFHE 127, 21, BStBl II 1979, 300; vom 7. August 1979 VIII R 153\/77, BFHE 129, 325, BStBl II 1980, 181, und in BFH\/NV 1993, 233; zur Wesentlichkeit des Warenlagers, insbesondere im Teppichhandel, bei der Abgrenzung des Aufgabegewinns i.S. des &sect; 16 EStG vom laufenden Gewinn, s. aber BFH-Urteil vom 29. November 1988 VIII R 316\/82, BFHE 156, 408, BStBl II 1989, 602).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Bedeutet hiernach die Verpachtung eines Gewerbebetriebs seine Fortf&uuml;hrung in anderer Form, so ist die &Uuml;bernahme der Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens in das Privatverm&ouml;gen auch dann nicht geboten, wenn der Betriebsinhaber bei der Beendigung einer Personengesellschaft die wesentlichen Betriebsgrundlagen beh&auml;lt bzw. &uuml;bernimmt und den Betrieb im Wege der Verpachtung fortf&uuml;hrt. Dies gilt auch, wenn es sich bei den wesentlichen Betriebsgrundlagen um Sonderbetriebsverm&ouml;gen handelt (BFH-Urteil in BFHE 127, 21, BStBl II 1979, 300).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zwar betraf das vorgenannte BFH-Urteil einen Fall, in dem die Wirtschaftsg&uuml;ter, die vom Betriebsinhaber (dem ehemaligen Gesellschafter der beendeten Personengesellschaft) verpachtet worden waren, nicht ausschlie&szlig;lich in dessen Sonderbetriebsverm&ouml;gen, sondern auch im Gesamthandsverm&ouml;gen der (beendeten) Gesellschaft gestanden hatten und vom Betriebsinhaber bei der Liquidation der Gesellschaft &uuml;bernommen worden waren. Im Ergebnis nichts anderes gilt aber, wenn es sich bei den wesentlichen Betriebsgrundlagen ausschlie&szlig;lich um Sonderbetriebsverm&ouml;gen handelt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Annahme, dass die Verpachtung eines Gewerbebetriebs dessen Fortf&uuml;hrung in anderer Form darstellt (so der Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 78, 315, BStBl III 1964, 124, 126 linke Spalte), beruht auf der &Uuml;berlegung, dass der Steuerpflichtige einen Gewerbebetrieb, dessen Eigent&uuml;mer er ist, zur Nutzung &uuml;berl&auml;sst. Dazu reicht es nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH &#8211;wie oben bereits dargelegt wurde&#8211; aus, wenn zumindest alle wesentlichen Grundlagen des Betriebs verpachtet werden. Die wesentlichen Grundlagen eines Betriebs m&uuml;ssen sich nicht im Gesellschafts- bzw. Gesamthandsverm&ouml;gen befinden. Die Rechtsprechung hat seit jeher angenommen, dass es neben dem Betriebsverm&ouml;gen der Gesellschaft auch weiteres Betriebsverm&ouml;gen des einzelnen Mitunternehmers, das Sonderbetriebsverm&ouml;gen, gibt. Die Einbeziehung des Sonderbetriebsverm&ouml;gens in das steuerliche Betriebsverm&ouml;gen beruht auf der Wertung der Gesellschafter als (Mit-)Unternehmer des Betriebs. Auch bei der Bestimmung des Begriffs der wesentlichen Betriebsgrundlagen im Rahmen von &sect; 16 EStG ist das Sonderbetriebsverm&ouml;gen mit zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Urteil vom 2. Oktober 1997 IV R 84\/96, BFHE 184, 425, BStBl II 1998, 104).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sonderbetriebsverm&ouml;gen sind nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH Wirtschaftsg&uuml;ter, die einem Mitunternehmer geh&ouml;ren, die jedoch geeignet und bestimmt sind, dem Betrieb der Personengesellschaft (Sonderbetriebsverm&ouml;gen I) oder der Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft (Sonderbetriebsverm&ouml;gen II) zu dienen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 18. Dezember 2001 VIII R 27\/00, BFHE 197, 483, BStBl II 2002, 733, und vom 1. Februar 2001 IV R 3\/00, BFHE 194, 13, BStBl II 2001, 520, jeweils m.w.N.). Die Wirtschaftsg&uuml;ter des Sonderbetriebsverm&ouml;gens sind damit letztlich aus denselben Gr&uuml;nden steuerliches Betriebsverm&ouml;gen wie die Wirtschaftsg&uuml;ter des Gesellschaftsverm&ouml;gens. Sie werden von den den Gewerbebetrieb betreibenden Steuerpflichtigen, hier den Gesellschaftern als Mitunternehmern, eingesetzt, um gewerbliche Eink&uuml;nfte zu erzielen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Vor diesem Hintergrund ist es nicht gerechtfertigt, einem Wirtschaftsgut, das nach der oben dargelegten Begriffsbestimmung eine oder die allein wesentliche Betriebsgrundlage des Betriebs einer Mitunternehmerschaft ist, diese Eigenschaft nur deshalb abzusprechen, weil sie sich im Sonderbetriebsverm&ouml;gen eines Mitunternehmers befindet. Ma&szlig;gebend f&uuml;r die Bejahung einer gewerblichen Betriebsverpachtung ist, ob der Verp&auml;chter den Betrieb (der vormaligen Gesellschaft) mit dem &uuml;berlassenen Betriebsverm&ouml;gen h&auml;tte fortf&uuml;hren k&ouml;nnen (BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 1198, 1999 rechte Spalte). Ist diese Frage zu bejahen, liegt eine gewerbliche Betriebsverpachtung auch dann vor, wenn das &uuml;berlassene Betriebsverm&ouml;gen ausschlie&szlig;lich (ehemaliges) Sonderbetriebsverm&ouml;gen darstellte. Es besteht kein sachlicher Grund, die Einr&auml;umung des Verp&auml;chterwahlrechts davon abh&auml;ngig zu machen, ob es sich bei der &uuml;berlassenen wesentlichen Betriebsgrundlage um (ehemaliges) Gesamthands- oder Sonderbetriebsverm&ouml;gen handelte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben erfolgte die entgeltliche &Uuml;berlassung des vormals von der KG genutzten Teils des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e durch die Erbengemeinschaft gewerblich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) Die Erbengemeinschaft behielt das (anteilig) in ihrem Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der KG (in Liquidation) befindliche Grundst&uuml;ck P-Stra&szlig;e nach Beendigung der Gesellschaft zur&uuml;ck. Die Erbengemeinschaft h&auml;tte den zuvor von der KG betriebenen Einzelhandel mit Uhren, Gold- und Silberwaren dort auch in eigener Regie fortf&uuml;hren k&ouml;nnen. Das FG ist ohne Rechtsversto&szlig; davon ausgegangen, dass es sich bei dem Grundst&uuml;ck um die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage der KG handelte. In grunds&auml;tzlicher &Uuml;bereinstimmung mit der Rechtsprechung des BFH hat die Vorinstanz entschieden, dass bei dem im Streitfall zu beurteilenden Einzelhandelsgesch&auml;ft die gewerblich genutzten R&auml;ume den wesentlichen Betriebsgegenstand bildeten. Das FG hat insoweit zutreffend auf die Lage der Gesch&auml;ftsr&auml;ume und den durch diese Lage bestimmten Kundenkreis abgestellt. Diese, auf den tats&auml;chlichen Umst&auml;nden des vorliegenden Einzelfalls beruhende W&uuml;rdigung des FG, gegen die die Beteiligten keine Einw&auml;nde erhoben haben, ist von Rechts wegen nicht zu beanstanden. Sie ist m&ouml;glich und verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch Erfahrungss&auml;tze.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG wurden die Gesch&auml;ftsr&auml;ume auch nicht so umgestaltet, dass sie nicht mehr f&uuml;r den Einzelhandel mit Uhren, Gold- und Silberwaren h&auml;tten genutzt werden k&ouml;nnen. Der Annahme einer Betriebsverpachtung steht dar&uuml;ber hinaus nicht entgegen, dass die Erbengemeinschaft das Betriebsgrundst&uuml;ck seit dem 1. Juni 1993 nicht mehr an ein Juweliergesch&auml;ft, sondern an einen Textileinzelhandel &uuml;berlassen hat. Denn die Betriebsverpachtung setzt nach der neueren Rechtsprechung des BFH die Fortf&uuml;hrung des bisherigen Betriebs durch ein branchengleiches Unternehmen nicht mehr voraus (BFH-Urteil in BFHE 203, 143, BStBl II 2004, 10, unter II.2.b und c der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Die Kl&auml;ger k&ouml;nnen sich f&uuml;r ihre Rechtsauffassung auch nicht auf die BFH-Urteile vom 24. April 1975 IV R 115\/73 (BFHE 115, 495, BStBl II 1975, 580), vom 18. Mai 1983 I R 5\/82 (BFHE 138, 548, BStBl II 1983, 771) und vom 5. Februar 2002 VIII R 53\/99 (BFHE 197, 546, BStBl II 2003, 237) berufen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den vorgenannten BFH-Urteilen lagen F&auml;lle zugrunde, in denen der Steuerpflichtige durch Tod (BFH-Urteile in BFHE 115, 495, BStBl II 1975, 580, und in BFHE 197, 546, BStBl II 2003, 237) oder durch Ver&auml;u&szlig;erung seines Anteils (BFH-Urteil in BFHE 138, 548, BStBl II 1983, 771) aus einer Personengesellschaft ausgeschieden ist und dadurch seine Stellung als (Mit-)Unternehmer verloren hat. Die Erben der durch Tod ausgeschiedenen Gesellschafter r&uuml;ckten in den F&auml;llen, die den BFH-Urteilen in BFHE 115, 495, BStBl II 1975, 580 und in BFHE 197, 546, BStBl II 2003, 237 zugrunde lagen, auch nicht in die Gesellschafterstellung des ausgeschiedenen Gesellschafters bei den unter den verbliebenen Gesellschaftern jeweils fortgesetzten Gesellschaften nach. F&uuml;r derartige Fallgestaltungen hat der BFH entschieden, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter des Sonderbetriebsverm&ouml;gens des durch Tod oder Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung ausscheidenden Gesellschafters mit dem Ausscheiden aus der Gesellschaft Privatverm&ouml;gen werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall wurde die KG mit dem Tod des Komplement&auml;rs JB jedoch nicht fortgesetzt, sondern aufgel&ouml;st. Zudem verblieb den Kl&auml;gern als Rechtsnachfolgern nach ihrem Vater JB mit dem Grundst&uuml;ck P-Stra&szlig;e zur Betriebsverpachtung geeignetes (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen. Wird eine gewerblich t&auml;tige Personengesellschaft beendet, und f&uuml;hrt ein Gesellschafter bzw. dessen Rechtsnachfolger unter &Uuml;bernahme wenigstens der wesentlichen Betriebsgrundlagen den Betrieb des Unternehmens fort, so realisiert jedenfalls der Fortf&uuml;hrende die in dem von ihm &uuml;bernommenen (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen enthaltenen stillen Reserven nicht. Diese Folge tritt auch ein, wenn die werbende T&auml;tigkeit eingestellt und der Betrieb unter Aus&uuml;bung des Verp&auml;chterwahlrechts verpachtet wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 127, 21, BStBl II 1979, 300).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das von den Kl&auml;gern f&uuml;r ihren Standpunkt noch herangezogene BFH-Urteil vom 22. Oktober 1992 III R 7\/91 (BFH\/NV 1993, 358) ist im Streitfall schon deshalb nicht einschl&auml;gig, weil jener Entscheidung ein Sachverhalt zugrunde lag, in dem nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen verpachtet wurden; verpachtet wurde vielmehr lediglich das Betriebsgrundst&uuml;ck, welches dort &#8211;anders als im Streitfall&#8211; nicht die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage darstellte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (3) Nach alledem kann im vorliegenden Fall von einer Zwangsaufgabe des Gewerbebetriebs vor der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft nicht ausgegangen werden. Daher k&ouml;nnte eine Betriebsaufgabe nur bei einer unmissverst&auml;ndlichen Betriebsaufgabeerkl&auml;rung gegen&uuml;ber dem FA angenommen werden (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 78, 315, BStBl III 1964, 124, 127, und BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 1198, 1200 linke Spalte, m.w.N.). Im Streitfall hat die Erbengemeinschaft eine solche Erkl&auml;rung indessen nicht abgegeben. Vielmehr hat sie bis 1992 selbst Eink&uuml;nfte aus (einem ruhenden) Gewerbebetrieb erkl&auml;rt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Erstmals mit der Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r 1993, die im Jahr 1996 beim FA einging, wurden Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung deklariert. Dar&uuml;ber hinaus wurde die Auffassung vertreten, die nicht zu Wohnzwecken genutzten Geb&auml;udeteile des Grundst&uuml;cks P-Stra&szlig;e seien schon in den Jahren 1988 bis 1992 zu Unrecht als Betriebsverm&ouml;gen eines ruhenden Gewerbebetriebs behandelt worden. Indessen gen&uuml;gt es f&uuml;r die Erkl&auml;rung der Betriebsaufgabe nicht, dass der Verp&auml;chter in seiner Steuererkl&auml;rung die Pachteinnahmen als Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung bezeichnet. Vielmehr ist zu verlangen, dass zu der Erkl&auml;rung einer bestimmten Einkunftsart noch besondere Umst&auml;nde hinzutreten, die auf einen Betriebsaufgabewillen schlie&szlig;en lassen (BFH-Urteil vom 12. M&auml;rz 1992 IV R 29\/91, BFHE 168, 405, BStBl II 1993, 36, unter A.II.4. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Solche Umst&auml;nde hat das FG im Streitfall jedoch nicht festgestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch in der Mitteilung an das FA, der Betrieb sei bereits 1988 aufgegeben worden, lag &#8211;jedenfalls prim&auml;r&#8211; die &Auml;u&szlig;erung einer Rechtsansicht (vgl. BFH-Urteil vom 17. April 2002 X R 8\/00, BFHE 199, 124, BStBl II 2002, 527, unter B.II.4. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Ob in der Mitteilung zugleich auch eine rechtsgestaltende (Aufgabe-)Erkl&auml;rung f&uuml;r den Fall abgegeben werden sollte, dass sich das FA dieser Rechtsansicht nicht anschlie&szlig;en werde, kann im Streitfall dahinstehen. Denn jedenfalls konnte eine r&uuml;ckwirkende Betriebsaufgabe nicht erkl&auml;rt werden, da steuerrechtliche Gestaltungserkl&auml;rungen, zu denen die Betriebsaufgabeerkl&auml;rung geh&ouml;rt, nicht mit r&uuml;ckwirkender Kraft abgegeben werden k&ouml;nnen (BFH-Urteil in BFHE 168, 405, BStBl II 1993, 36, unter A.II.4. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Die Betriebsaufgabe gilt im Zweifel erst mit dem Zugang der Betriebsaufgabeerkl&auml;rung beim Finanzamt als vollzogen (BFH-Urteil vom 18. August 2005 IV R 9\/04, BFHE 211, 1, BStBl II 2006, 581, unter 4. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Die von der Finanzverwaltung zugelassene dreimonatige R&uuml;ckwirkung der Aufgabeerkl&auml;rung (vgl. R 139 Abs. 5 Satz 13 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR&#8211; 1993; R 139 Abs. 5 Satz 7 EStR 1996 bzw. R 16 Abs. 5 S&auml;tze 6 und 13 EStR 2005) f&uuml;hrt im Streitfall zu keinem anderen Ergebnis.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. War die Erbengemeinschaft somit auch im Streitjahr noch als gewerblicher Verp&auml;chter t&auml;tig, handelte es sich bei der Abfindungszahlung des Kl&auml;gers zu 3. an die Kl&auml;ger zu 1. und 2. um einen der Einkommensteuer unterliegenden Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s der weichenden Miterben insoweit, als sich das Grundst&uuml;ck P-Stra&szlig;e im Betriebsverm&ouml;gen befand und die Kl&auml;ger zu 1. und 2. durch den Verm&ouml;gensverzicht weniger erhielten, als ihnen nach ihren Erbteilen zustand.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach der Rechtsprechung des BFH ist die Erbauseinandersetzung auch einkommensteuerrechtlich ein selbst&auml;ndiger Rechtsvorgang, der nicht als Bestandteil des Erbfalls angesehen werden kann (grundlegend: Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 322, BStBl II 1990, 837). Erlangt ein Miterbe in der Erbauseinandersetzung mehr an Verm&ouml;gen, als ihm nach seinem Erbanteil zusteht, muss er eine Ausgleichsleistung f&uuml;r den Mehrempfang erbringen, die der benachteiligte Miterbe als Abfindung f&uuml;r den Verm&ouml;gensverzicht erh&auml;lt. F&uuml;r den &uuml;bernehmenden Miterben stellen die Leistungen Anschaffungskosten f&uuml;r den Mehrempfang, f&uuml;r den weichenden Erben ein einem Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s gleichkommendes Entgelt f&uuml;r aufgegebenes Verm&ouml;gen dar (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 161, 322, BStBl II 1990, 837, unter C.II.1.d der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Gegen die H&ouml;he des vom FA in der Einspruchsentscheidung festgestellten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns haben die Kl&auml;ger keine Einwendungen erhoben. Insoweit ist der Bescheid bestandskr&auml;ftig (vgl. BFH-Urteil vom 10. Februar 1988 VIII R 352\/82, BFHE 152, 414, BStBl II 1988, 544, unter 2. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2008, IV R 51\/07 Betriebsverpachtung bei Liquidation einer Personengesellschaft auch dann m&ouml;glich, wenn nur die sich bisher im Sonderbetriebsverm&ouml;gen befindliche, alleinige wesentliche Betriebsgrundlage verpachtet wird &#8211; Betriebsgrundst&uuml;ck die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage bei einem Einzelhandelsbetrieb &#8211; Betriebsverpachtung setzt Fortf&uuml;hrung des bisherigen Betriebs durch ein branchengleiches Unternehmen nicht mehr voraus &#8211; Einstellung der werbenden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-51-07-betriebsverpachtung-bei-liquidation-einer-personengesellschaft-auch-dann-moeglich-wenn-nur-die-sich-bisher-im-sonderbetriebsvermoegen-befindliche-alleinige-wesentliche-betriebsgrundlage-ver\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;51\/07 &#8211; Betriebsverpachtung bei Liquidation einer Personengesellschaft auch dann m&ouml;glich, wenn nur die sich bisher im Sonderbetriebsverm&ouml;gen befindliche, alleinige wesentliche Betriebsgrundlage verpachtet wird &#8211; Betriebsgrundst&uuml;ck die alleinige wesentliche Betriebsgrundlage bei einem Einzelhandelsbetrieb &#8211; Betriebsverpachtung setzt Fortf&uuml;hrung des bisherigen Betriebs durch ein branchengleiches Unternehmen nicht mehr voraus &#8211; Einstellung der werbenden T&auml;tigkeit und Verpachtung des Betriebs unter Aus&uuml;bung des Verp&auml;chterwahlrechts<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17158","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17158","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17158"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17158\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17158"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17158"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}