{"id":17206,"date":"2012-12-10T15:46:19","date_gmt":"2012-12-10T13:46:19","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17206"},"modified":"2012-12-10T15:46:19","modified_gmt":"2012-12-10T13:46:19","slug":"ii-r-4-06-lotteriesteuerpflicht-einer-an-eine-genehmigte-lotterie-angehaengten-lotterie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-4-06-lotteriesteuerpflicht-einer-an-eine-genehmigte-lotterie-angehaengten-lotterie\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;4\/06 &#8211; Lotteriesteuerpflicht einer an eine genehmigte Lotterie angeh&auml;ngten Lotterie"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2008, II R 4\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Lotteriesteuerpflicht einer an eine genehmigte Lotterie angeh&auml;ngten Lotterie<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Beh&auml;lt ein Unternehmen, dessen Gesch&auml;ftszweck nach au&szlig;en lediglich auf die Vermittlung von Spielgemeinschaften und Spielvertr&auml;gen gerichtet ist, die ihm von den Spielern zum Einsatz bei einer genehmigten Lotterie &uuml;berlassenen Mittel f&uuml;r sich und erhalten die Spieler die Gewinne, die beim absprachegem&auml;&szlig;en Abschluss von Lotterievertr&auml;gen angefallen w&auml;ren, aus den Eins&auml;tzen ausgezahlt, veranstaltet es eine der Lotteriesteuer unterliegende Lotterie.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine inl&auml;ndische KG, wurde im Januar 2000 gegr&uuml;ndet und nahm den Gesch&auml;ftsbetrieb im M&auml;rz 2000 auf. Pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin war ein in den Niederlanden ans&auml;ssiges Unternehmen, dessen alleiniger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer S war. Kommanditistin war eine weitere im Inland ans&auml;ssige KG. Den Gegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin bilden nach dem Gesellschaftsvertrag der Zusammenschluss von Spielern, die in verschiedene Spielgemeinschaften investieren, der Vertrieb von Anteilen dieser Gemeinschaften durch international t&auml;tige Vertriebsgesellschaften und die Durchf&uuml;hrung s&auml;mtlicher damit zusammenh&auml;ngender Gesch&auml;fte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin sollte nach dem von ihr ausgearbeiteten Vertragswerk und den allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen (Teilnahmebedingungen) auf den Zusammenschluss einer Vielzahl von Spielern in inl&auml;ndischen Spielgemeinschaften hinwirken und dazu mit den Spielern entsprechende Gesch&auml;ftsbesorgungsvertr&auml;ge abschlie&szlig;en. Sie sollte die f&uuml;r die Spielgemeinschaften einzusetzenden Systemreihen (Zahlenkombinationen) entwickeln und den Mitspielern monatlich die Spielgemeinschaft oder die Spielgemeinschaften, an der\/denen sie beteiligt sind, die Anzahl der Anteile, die je Spielgemeinschaft vom Spieler eingesetzt werden, und die Spielscheinnummern der f&uuml;r die jeweiligen Spielgemeinschaften eingesetzten Lottoscheine mitteilen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Spielvertr&auml;ge mit den nationalen Lottogesellschaften sollte ein in den Niederlanden ans&auml;ssiges Unternehmen, dessen Direktor S war, als Treuh&auml;nder abschlie&szlig;en und dabei knapp die H&auml;lfte der von den Spielern gezeichneten Anteilpreise einsetzen. Der verbleibende Teil der Anteilpreise sollte der Kl&auml;gerin und ihren Beauftragten f&uuml;r die Spielervermittlung, die Serviceleistungen und die Konzeption zustehen. Der Treuh&auml;nder sollte die anfallenden Gewinne an sich auszahlen lassen und anteilig an die Mitspieler verteilen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Falls nicht alle Anteile einer Spielgemeinschaft an Mitspieler vergeben werden konnten, sollte die Kl&auml;gerin berechtigt sein, sich selbst an der Spielgemeinschaft zu beteiligen und\/oder den von ihr gestellten Treuh&auml;nder anzuweisen, f&uuml;r die Spielgemeinschaft keinen Spielvertrag mit den Lottogesellschaften abzuschlie&szlig;en. F&uuml;r den zuletzt genannten Fall sollte &quot;der Mitspieler auf andere Weise an Ersatz gelangen&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Tats&auml;chlich wurden nur f&uuml;r rd. 2 % der Eins&auml;tze der Spieler Lottoscheine abgegeben. Im &Uuml;brigen erhielten die Spieler anteilig die Gewinne ausgezahlt, die angefallen w&auml;ren, wenn mit einem zum Deutschen Lotto- und Totoblock geh&ouml;renden Unternehmen (Lottounternehmen) Spielvertr&auml;ge mit den den Spielern mitgeteilten Zahlenkombinationen und Spielscheinnummern zustande gekommen w&auml;ren. Lotteriesteueranmeldungen gab die Kl&auml;gerin nicht ab.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem dies bei einer Steuerfahndungspr&uuml;fung festgestellt worden war, setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) durch Bescheide vom 10. Juli 2003 gegen die Kl&auml;gerin Lotteriesteuer in H&ouml;he von &#8230; EUR f&uuml;r die Zeit vom 1. M&auml;rz bis 31. Dezember 2000, von &#8230; EUR f&uuml;r das Jahr 2001 und von &#8230; EUR f&uuml;r die Zeit vom 1. Januar bis 30. November 2002 sowie Versp&auml;tungszuschl&auml;ge von je &#8230; EUR f&uuml;r diese drei Zeitr&auml;ume fest. Das FA zog dabei als Bemessungsgrundlage der Steuer die von den Spielern geleisteten Eins&auml;tze einschlie&szlig;lich der f&uuml;r Spielervermittlung, Serviceleistungen und Konzeption bestimmten Anteile abz&uuml;glich von 2 % f&uuml;r tats&auml;chlich gespielte Lottoscheine und von 1\/6 f&uuml;r die Lotteriesteuer heran.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA wies die Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck und f&uuml;hrte zur Festsetzung der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge aus, die Kl&auml;gerin habe schuldhaft keine Lotteriesteueranmeldungen abgegeben. S sei schon fr&uuml;her &uuml;ber ein anderes Unternehmen auf vergleichbare Art und Weise t&auml;tig geworden und habe aufgrund einer im Oktober 1998 erfolgten Durchsuchung der Gesch&auml;ftsr&auml;ume der jetzigen Kommanditistin der Kl&auml;gerin und insbesondere aufgrund der ihm am 9. April 1999 schriftlich mitgeteilten Einleitung eines Steuerstrafverfahrens wegen des Verdachts der durch Nichtabgabe von Steueranmeldungen begangenen Lotteriesteuerhinterziehung die Ansicht der Finanzverwaltung gekannt, dass Lotteriesteuerpflicht bestehe. Dass die Kl&auml;gerin die Frage der Steuerpflicht anders beurteilt habe, habe sie nicht von der Verpflichtung zur Abgabe der Steueranmeldungen entbunden. Sie h&auml;tte vielmehr bei der Abgabe der Erkl&auml;rungen auf ihre abweichende Ansicht hinweisen und ggf. Einspruch einlegen k&ouml;nnen. Das Ausstehen der Entscheidung &uuml;ber die gegen die Lotteriesteuerbescheide f&uuml;r das fr&uuml;her auf vergleichbare Art und Weise t&auml;tig gewordene Unternehmen gerichteten Einspr&uuml;che und die von ihr vorgelegten Rechtsgutachten k&ouml;nnten die Nichtabgabe der Lotteriesteueranmeldungen ebenfalls nicht entschuldigen. Die Versp&auml;tungszuschl&auml;ge seien im Hinblick auf die H&ouml;he der Steuerfestsetzungen und des sich durch die Nichtabgabe der Steuererkl&auml;rungen ergebenden Vorteils sowie unter Ber&uuml;cksichtigung des Umstandes, dass bereits in der Vergangenheit festgesetzte Versp&auml;tungszuschl&auml;ge zu keiner &Auml;nderung des Abgabeverhaltens des S als der hinter der Kl&auml;gerin stehenden Person gef&uuml;hrt h&auml;tten, nicht zu hoch bemessen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage durch das in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2006, 849 ver&ouml;ffentlichte Urteil mit der Begr&uuml;ndung ab, die Lotteriesteuerpflicht ergebe sich aus &sect; 17 des Rennwett- und Lotteriegesetzes (RennwLottG). Die sachlichen Voraussetzungen des Lotteriebegriffs seien erf&uuml;llt. Die Mitspieler h&auml;tten durch die Zahlung eines bestimmten Einsatzes einen Anspruch auf Auszahlung eines Gewinnanteils erhalten, der von der durch die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Spielgemeinschaft gew&auml;hlten Systemreihe und den jeweiligen Gewinnzahlen und -quoten des Deutschen Lotto- und Totoblocks abh&auml;ngig gewesen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Steuerschuldnerin sei nach &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 RennwLottG die Kl&auml;gerin als Veranstalterin der Lotterie. Sie habe als geistige Urheberin die planm&auml;&szlig;ige Ausf&uuml;hrung des gesamten Unternehmens ins Werk gesetzt und das Spielgeschehen in tats&auml;chlicher und rechtlicher Hinsicht ma&szlig;geblich gestaltet. Sie habe f&uuml;r die von ihr geworbenen Spieler bzw. Spielgemeinschaften unter Einsatz der von ihr entwickelten Zahlenkombinationen Lottozahlen ausgew&auml;hlt und in 98 % der F&auml;lle daf&uuml;r gesorgt, dass der Treuh&auml;nder keine entsprechenden Spielvertr&auml;ge mit einem Lottounternehmen abgeschlossen habe. In diesen F&auml;llen habe sie f&uuml;r die Spielgemeinschaften das Ergebnis der amtlichen Lottoziehung &uuml;bernommen. Die Spieler h&auml;tten entsprechende Gewinnanteile aus den Eins&auml;tzen der Mitspieler ausgezahlt erhalten. Die Kl&auml;gerin habe dadurch eine eigene neue Lotterie veranstaltet. Bei dem in den Teilnahmebedingungen vorgesehenen Ersatzanspruch handle es sich nach dem Vortrag der Kl&auml;gerin um ein vertraglich einger&auml;umtes, vom Eintritt eines zuf&auml;lligen Ereignisses abh&auml;ngiges Recht der Mitspieler bzw. Spielgemeinschaften auf einen bestimmten Geldgewinn nach einem bestimmten Plan gegen einen bestimmten Geldeinsatz. F&uuml;r die steuerliche Beurteilung sei nicht die formale Gestaltung, sondern der tats&auml;chlich verwirklichte Sachverhalt ma&szlig;gebend. Nicht zu beanstanden sei auch die H&ouml;he der festgesetzten Steuer.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gegen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der festgesetzten Versp&auml;tungszuschl&auml;ge best&uuml;nden ebenfalls keine Bedenken. Die Nichtabgabe der Steueranmeldungen sei nicht entschuldbar, da S die Ansicht der Finanzverwaltung, der von der Kl&auml;gerin verwirklichte Sachverhalt l&ouml;se Lotteriesteuer aus, gekannt habe. Die von der Kl&auml;gerin eingeholten Rechtsausk&uuml;nfte h&auml;tten sich nicht auf diesen Sachverhalt bezogen oder daf&uuml;r die Lotteriesteuerpflicht nicht ausgeschlossen. Ermessensfehler insbesondere auch hinsichtlich der H&ouml;he der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge seien dem FA nicht unterlaufen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung des &sect; 17 RennwLottG sowie von Gemeinschafts- und Verfassungsrecht. Sie habe keine &ouml;ffentliche Lotterie im Sinn dieser Vorschrift veranstaltet. Sie habe vielmehr den Spielern lediglich in den F&auml;llen, in denen es nicht zum Abschluss eines Spielvertrags mit einem Lottounternehmen gekommen sei, entsprechend den Teilnahmebedingungen Ersatz geleistet und dabei die vom Deutschen Lotto- und Totoblock gezogenen Gewinnzahlen und festgelegten Gewinnquoten nachvollzogen. Der in den Teilnahmebedingungen vorgesehene Ersatzanspruch habe sich auf das positive Interesse gerichtet, n&auml;mlich auf die Auszahlung der anteiligen Gewinne, die bei Zustandekommen eines Spielvertrags mit einem Lottounternehmen angefallen w&auml;ren. Die Durchf&uuml;hrung eines eigenst&auml;ndigen Gewinnspiels liege darin nicht. Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) d&uuml;rfe f&uuml;r den steuerrechtlichen Begriff einer Lotterie nicht auf die entsprechende strafrechtliche Begriffsbildung zur&uuml;ckgegriffen werden. Die Lotteriesteuer f&uuml;hre zudem zu einer unzul&auml;ssigen Beschr&auml;nkung der Dienstleistungsfreiheit und habe dar&uuml;ber hinaus den Charakter einer Umsatzsteuer, weshalb sie nicht erhoben werden d&uuml;rfe. Da lotteriesteuerpflichtige und umsatzsteuerpflichtige Unternehmer ungleich behandelt w&uuml;rden, liege ferner ein Versto&szlig; gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) vor. Die Versp&auml;tungszuschl&auml;ge seien zu Unrecht festgesetzt worden. Sie, die Kl&auml;gerin, habe sich fachkundig beraten lassen und die Auskunft erhalten, es falle bei ihrem Gesch&auml;ftsmodell keine Lotteriesteuer an.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung, die Einspruchsentscheidung und die Bescheide des FA vom 10. Juli 2003 ersatzlos aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zutreffend angenommen, dass die angefochtene Festsetzung von Lotteriesteuer gegen die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Zeit vom 1. M&auml;rz 2000 bis 30. November 2002 sowie der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge rechtm&auml;&szlig;ig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Steuerfestsetzungen gegen die Kl&auml;gerin finden ihre Rechtsgrundlage in &sect; 17 i.V.m. &sect; 19 RennwLottG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es handelt sich um eine nach &sect; 17 RennwLottG der Lotteriesteuer unterliegende Lotterie.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect; 17 Satz 1 RennwLottG unterliegen u.a. im Inland veranstaltete &ouml;ffentliche Lotterien, die nicht Rennwetten nach<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Abschn. I RennwLottG sind, einer Steuer, die 20 % des planm&auml;&szlig;igen Preises (Nennwert) s&auml;mtlicher Lose ausschlie&szlig;lich der Steuer (&sect; 17 Satz 3 RennwLottG) betr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Lotterie gegeben ist, geht die Straf-, Zivil- und Steuerrechtsprechung im Wesentlichen &uuml;bereinstimmend von der vom Reichsgericht (RG) aufgestellten und vom Reichsfinanzhof (RFH) &uuml;bernommenen Begriffsbestimmung aus (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19. Juni 1996 II R 29\/95, BFH\/NV 1997, 68, mit Nachweisen zur Rechtsprechung des RG, des RFH und des BFH sowie zur Literatur). Nach dieser Begriffsbestimmung liegt eine Lotterie vor, wenn sich jemand f&uuml;r eigene Rechnung einem anderen gegen&uuml;ber schuldrechtlich verpflichtet, nach einem festgesetzten Plan beim Eintritt eines ungewissen, wesentlich vom Zufall abh&auml;ngigen Ereignisses dem anderen einen bestimmten Geldgewinn zu gew&auml;hren, w&auml;hrend der andere unbedingt einen bestimmten Geldbetrag, den Einsatz, zu zahlen hat (vgl. BFH-Urteil vom 2. Februar 1977 II R 11\/74, BFHE 121, 534, BStBl II 1977, 495). An dieser Begriffsbestimmung hat der BFH mit dem Urteil in BFH\/NV 1997, 68 f&uuml;r den Bereich der Lotteriesteuer festgehalten. Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin liegt danach bei einer Lotterie nicht ein lediglich die Spieler verpflichtender Vertrag, sondern ein Vertrag mit gegenseitigen Pflichten vor. Dabei ist lediglich die Zahlungspflicht des Veranstalters aufschiebend bedingt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Ouml;ffentlich ist eine Lotterie, wenn die M&ouml;glichkeit der Teilnahme f&uuml;r einen unbestimmten Personenkreis besteht (BFH-Entscheidungen vom 27. April 1951 II 111\/50 S, BFHE 55, 289, BStBl III 1951, 112, und vom 11. November 1953 II 57\/51 U, BFHE 58, 286, BStBl III 1954, 23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die eigene Verlosung von Gewinnen ist nicht Tatbestandsmerkmal einer Lotterie i.S. des &sect; 17 Satz 1 RennwLottG. Eine Lotterie kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) auch in der Weise veranstaltet werden, dass der Unternehmer sich an eine bereits bestehende andere Lotterie anschlie&szlig;t und den Teilnehmern die Zahlung von Gewinnen verspricht, welche auf die Lose jener Lotterie entfallen werden (BGH-Urteil vom 18. Januar 1977&nbsp;&nbsp;1 StR 643\/76, juris). Soweit der BGH in dem Urteil weiter ausgef&uuml;hrt hat, es sei dabei vorauszusetzen, dass der Veranstalter Eigent&uuml;mer der Lose bleibe und seine Abnehmer eine Forderung auf Zahlung des Gewinns allein gegen ihn erwerben sollten, diente dies lediglich der Abgrenzung zur blo&szlig;en Vermittlung von Lotterievertr&auml;gen zwischen einem Lottounternehmen und den einzelnen Spielern oder Mitgliedern von Spielgemeinschaften. Bei einer solchen Vermittlung werden die Spieler Eigent&uuml;mer der erworbenen Lose (vgl. bereits RG-Urteil vom 16. Mai 1895 Rep. 1081\/95, RGSt 27, 233, 237). Entscheidend f&uuml;r das Vorliegen einer Lotterie, die sich an eine andere, bereits bestehende Lotterie anschlie&szlig;t, ist, dass die Teilnehmer lediglich schuldrechtliche Anspr&uuml;che gegen ihren Vertragspartner erlangen, zum Unternehmer der ersten Lotterie jedoch in keine rechtliche Beziehung treten (vgl. BGH-Beschluss vom 9. M&auml;rz 1999 KVR 20\/97, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungsreport Zivilrecht &#8211;NJW-RR&#8211; 1999, 1266, unter II.2.b), nicht aber, dass der Veranstalter der angelehnten Lotterie tats&auml;chlich Lose der ersten Lotterie erwirbt. F&uuml;r den Lotteriebegriff i.S. des &sect; 17 Satz 1 RennwLottG gilt nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrte EuGH-Urteil vom 6. November 2003 C-243\/01, Gambelli (Slg. 2003, I-13031) f&uuml;hrt zu keinem anderen Verst&auml;ndnis des Lotteriebegriffs. Mit dieser Entscheidung hat der EuGH gekl&auml;rt, unter welchen Voraussetzungen eine nationale Regelung, die strafbewehrte Verbote der Entfaltung der T&auml;tigkeit des Sammelns, der Annahme, der Bestellung und der &Uuml;bertragung von Wetten, insbesondere &uuml;ber Sportereignisse, enth&auml;lt, eine zul&auml;ssige Beschr&auml;nkung der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs darstellt, wenn der betreffende Mitgliedstaat keine Konzession oder Genehmigung erteilt. Der EuGH hat sich in der Entscheidung weder mit dem straf- und steuerrechtlichen Begriff der &quot;Lotterie&quot; noch mit der Lotteriesteuer befasst und insbesondere auch nicht entschieden, dass die Veranstaltung &ouml;ffentlicher Lotterien nicht von einer Genehmigung abh&auml;ngig gemacht werden d&uuml;rfe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat zudem bereits wiederholt anerkannt, dass die staatlichen Stellen &uuml;ber ein ausreichendes Ermessen verf&uuml;gen, um festzulegen, welche Erfordernisse sich bez&uuml;glich der Art und Weise der Veranstaltung von Lotterien, der H&ouml;he der Eins&auml;tze sowie der Verwendung der dabei erzielten Gewinne, aus dem Schutz der Spieler insbesondere auch vor Betrug und anderen Straftaten und allgemeiner nach Ma&szlig;gabe der soziokulturellen Besonderheiten jedes Mitgliedstaats aus dem Schutz der sozialen Ordnung ergeben (EuGH-Urteile vom 24. M&auml;rz 1994 C-275\/92, Schindler, Slg. 1994, I-1039, und vom 21. Oktober 1999 C-67\/98, Zenatti, Slg. 2003, I-7289). Diese Rechtsprechung hat der EuGH im Urteil in Slg. 2003, I-13031 nochmals best&auml;tigt (Rz 67). Nicht diskriminierende Genehmigungserfordernisse sind danach bei der Veranstaltung von Lotterien aus gemeinschaftsrechtlicher Sicht zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das ferner von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrte EuGH-Urteil vom 13. November 2003 C-42\/02, Lindman (Slg. 2003, I-13519) betrifft ebenfalls nicht den Begriff &quot;Lotterie&quot;. Nach dieser Entscheidung ist es mit dem gemeinschaftsrechtlich garantierten freien Dienstleistungsverkehr nicht vereinbar, wenn die Gewinne aus in anderen Mitgliedstaaten veranstalteten Lotterien bei der Einkommensteuer des Gewinners erfasst werden, Gewinne aus inl&auml;ndischen Lotterien aber nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit dem Urteil vom 28. M&auml;rz 2006&nbsp;&nbsp;1 BvR 1054\/01 (BVerfGE 115, 276) ebenfalls nichts am Begriff &quot;Lotterie&quot; ge&auml;ndert. Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin ist aufgrund dieser Entscheidung auch die Strafvorschrift des &sect; 287 des Strafgesetzbuchs &uuml;ber die unerlaubte Veranstaltung eines Gl&uuml;cksspiels nicht &uuml;berholt. Das BVerfG hat nicht entschieden, dass die Veranstaltung &ouml;ffentlicher Lotterien genehmigungsfrei m&ouml;glich sein m&uuml;sse, sondern lediglich die Zul&auml;ssigkeit staatlicher Gl&uuml;cksspielmonopole an bestimmte Voraussetzungen gekn&uuml;pft. Genehmigungsvorbehalte im Interesse des Verbraucher- und Jugendschutzes sowie der Vermeidung von Folge- und Begleitkriminalit&auml;t hat es ausdr&uuml;cklich als zul&auml;ssig beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Voraussetzungen f&uuml;r das Vorliegen einer steuerbaren Lotterie nach &sect; 17 Satz 1 RennwLottG sind im Streitfall erf&uuml;llt, soweit die Eins&auml;tze der Spieler bzw. Spielgemeinschaften weder zum Abschluss von Spielvertr&auml;gen mit einem Unternehmen des Deutschen Lotto- und Totoblocks (vgl. zu dessen Organisation und Aufgaben BGH-Beschluss in NJW-RR 1999, 1266, unter I.) verwendet noch an die Spieler zur&uuml;ckgezahlt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Inland ans&auml;ssige Kl&auml;gerin wandte sich mit ihren Spielangeboten an eine unbestimmte Vielzahl von Inl&auml;ndern und somit an die inl&auml;ndische &Ouml;ffentlichkeit. Die Spieler hatten unbedingt einen bestimmten Geldbetrag, den Einsatz, zu zahlen. Soweit die Eins&auml;tze nicht mit dem vertraglich vorgesehenen Anteil zum Abschluss von Spielvertr&auml;gen mit einem Lottounternehmen verwendet wurden, wurden sie den Spielern nicht erstattet. Stattdessen erhielten die Spieler Gelder in H&ouml;he der Betr&auml;ge, die beim Erwerb entsprechender Lottoscheine als Gewinne angefallen w&auml;ren. So verfuhr die Kl&auml;gerin bei etwa 98 % der von den Spielern geleisteten Eins&auml;tze, indem sie den Treuh&auml;nder anwies, keine Lottoscheine zu erwerben und stattdessen jene an den Gewinnen der staatlichen Lotterie ausgerichteten Betr&auml;ge zu zahlen, oder selbst entsprechende Gelder auszahlte. Soweit die Kl&auml;gerin in dieser Verfahrensweise eine M&ouml;glichkeit des Vorgehens sieht, die gleichrangig neben dem Erwerb von Lottoscheinen mit anschlie&szlig;ender Auszahlung etwaiger Gewinne bestehe und die trotz der unterbliebenen Spielevermittlung keine Lotterie darstelle, weil nicht Gewinne ausgekehrt, sondern Schadensersatzzahlungen geleistet worden seien, kann dem nicht gefolgt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schon die Gleichrangigkeit beider Verfahrensweisen ist nach den Vertr&auml;gen der Kl&auml;gerin mit den Spielern zweifelhaft. Das Wort &quot;Ersatz&quot; deutet vielmehr auf einen (an sich) ungewollten Ausnahmefall hin. Wenn die Ersatzleistungen aber &#8211;ob vertraglich vorgesehen oder nicht&#8211; tats&auml;chlich den Regelvollzug der Vertr&auml;ge bildeten, ist zur rechtlichen Einordnung des tats&auml;chlichen Geschehens nicht auf dessen von den Vertragsparteien gew&auml;hlte Bezeichnung abzustellen. Vielmehr ist dieses Geschehen durch die Gerichte eigenst&auml;ndig zu w&uuml;rdigen. F&uuml;r die Besteuerung kommt es nicht auf die Bezeichnung, sondern den wirtschaftlichen Gehalt der &quot;Ersatzanspr&uuml;che&quot; in der tats&auml;chlichen Handhabung durch die Kl&auml;gerin an. Dass die Leistung von &quot;Ersatz&quot; den Spielern gegen&uuml;ber ausdr&uuml;cklich so bezeichnet worden sei, hat das FG im &Uuml;brigen nicht festgestellt und wird von der Kl&auml;gerin auch nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin h&auml;tten die Spieler kraft Gesetzes bei einem von ihr nicht gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 276 und 278 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zu vertretenden Nichtzustandekommen von Spielvertr&auml;gen mit einem Lottounternehmen von ihr nicht Schadensersatz in H&ouml;he des positiven Interesses, also in H&ouml;he der etwaigen entgangenen Gewinne, fordern k&ouml;nnen, sondern lediglich die vollst&auml;ndige oder teilweise R&uuml;ckzahlung der geleisteten Eins&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der f&uuml;r das Vorliegen einer Lotterie erforderliche Plan bestand darin, dass im Regelfall keine Spielvertr&auml;ge mit einem Lottounternehmen abgeschlossen werden sollten. Vielmehr sollten die Spieler in diesem Fall einerseits aus der H&ouml;he der geleisteten Eins&auml;tze und andererseits auf der Grundlage der von der Kl&auml;gerin gew&auml;hlten Zahlenkombinationen aus den Gewinnzahlen und -quoten des Deutschen Lotto- und Totoblocks errechnete Gewinnanteile erhalten. Bei diesen Gewinnzahlen und -quoten handelt es sich um ungewisse, wesentlich vom Zufall abh&auml;ngige Ereignisse. Dass die Kl&auml;gerin nicht selbst Gewinne ausgespielt, sondern sich an die Lotterie des Deutschen Lotto- und Totoblocks angeh&auml;ngt hat, steht der Lotteriesteuerpflicht nicht entgegen (oben 1.a aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist, ob durch die zwischen der Kl&auml;gerin und den Spielern geschlossenen Vertr&auml;ge Verbindlichkeiten begr&uuml;ndet wurden oder ob dem gem&auml;&szlig; &sect; 763 i.V.m. &sect; 762 Abs. 1 Satz 1 BGB die fehlende staatliche Genehmigung der Lotterie entgegenstand. Entscheidend sind die Leistung der Spieleins&auml;tze durch die Spieler einerseits und die Auszahlung der errechneten Gewinnanteile andererseits. Diese Leistungen k&ouml;nnen nach &sect; 763 Satz 2 i.V.m. &sect; 762 Abs. 1 Satz 2 BGB nicht deshalb zur&uuml;ckgefordert werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat. Die Unwirksamkeit eines Rechtsgesch&auml;fts ist &uuml;berdies nach &sect; 41 Abs. 1 Satz 1 der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r die Besteuerung unerheblich, soweit und solange die Beteiligten das wirtschaftliche Ergebnis des Rechtsgesch&auml;fts gleichwohl eintreten und bestehen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Verbot, nicht genehmigte Lotterien zu veranstalten, schlie&szlig;t die Besteuerung ebenfalls nicht aus. F&uuml;r die Besteuerung ist es unerheblich, ob ein Verhalten, das den Tatbestand eines Steuergesetzes ganz oder zum Teil erf&uuml;llt, gegen ein gesetzliches Gebot oder Verbot oder gegen die guten Sitten verst&ouml;&szlig;t (&sect; 40 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin ist als Veranstalterin der Lotterie Steuerschuldnerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Steuerschuldner ist der Veranstalter der Lotterie (&sect; 19 Abs. 1 Satz 1 RennwLottG). Dies ist nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung, wer die planm&auml;&szlig;ige Ausf&uuml;hrung des gesamten Unternehmens selbst oder durch andere ins Werk setzt (BFH-Beschluss vom 22. M&auml;rz 2005 II B 14\/04, BFH\/NV 2005, 1379, mit Nachweisen zur Rechtsprechung des RG, des RFH und des BFH). Das ist derjenige, der &#8211;soweit vorhanden&#8211; Inhaber der entsprechenden (&ouml;ffentlich-rechtlichen) Genehmigung zur Veranstaltung ist, als solcher durch die ihm erteilte Genehmigung die Abhaltung der Gl&uuml;cksspiele erm&ouml;glicht bzw. die Genehmigung h&auml;tte einholen m&uuml;ssen und das Spiel- oder Wettgeschehen in tats&auml;chlicher oder rechtlicher Hinsicht ma&szlig;geblich gestaltet. Kennzeichnend f&uuml;r die Veranstaltereigenschaft ist das Gestaltungsrecht f&uuml;r die vertragsrechtliche Ordnung des Spielgeschehens einschlie&szlig;lich der M&ouml;glichkeit, die regelungsbed&uuml;rftigen Fragen im Verh&auml;ltnis zu den teilnehmenden Spielern, z.B. durch vorformulierte Vertragsbedingungen (allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen), zu ordnen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2005, 1379).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Begriffsbestimmung des &quot;Veranstalters&quot; dient vor allem der Abgrenzung zu Personen, die lediglich als Helfer t&auml;tig sind. Nicht entscheidend ist, ob das Gesch&auml;ft auf eigene oder fremde Rechnung get&auml;tigt wird. Es kommt auch nicht darauf an, ob die Veranstaltereigenschaft nach au&szlig;en hervortritt oder nicht<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(BFH-Beschluss in BFH\/NV 2005, 1379). Die von der Kl&auml;gerin zur Begr&uuml;ndung ihrer gegenteiligen Ansicht angef&uuml;hrte Rechtsprechung zum Begriff der Eink&uuml;nfteerzielung im Ertragsteuerrecht (BFH-Urteil vom 5. November 2002 IX R 48\/01, BFHE 201, 46, BStBl II 2003, 646), zur Verwendungsabsicht im Umsatzsteuerrecht (BFH-Urteil vom 25. April 2002 V R 58\/00, BFHE 200, 434, BStBl II 2003, 435) und zur Bedeutung der Sicht des Durchschnittsverbrauchers f&uuml;r die Auslegung umsatzsteuerrechtlicher Begriffe (BFH-Urteile vom 31. Mai 2001 V R 97\/98, BFHE 194, 555, BStBl II 2001, 658; vom 9. Oktober 2002 V R 5\/02, BFHE 200, 135, BStBl II 2004, 470; vom 24. Februar 2005 V R 26\/03, BFH\/NV 2005, 1395; vom 9. Juni 2005 V R 50\/02, BFHE 210, 182, BStBl II 2006, 98, und vom 10. August 2006 V R 38\/05, BFHE 214, 480, BStBl II 2007, 482; BFH-Beschluss vom 8. M&auml;rz 2006&nbsp;&nbsp;V B 156\/05, BFH\/NV 2006, 1527) ist nicht einschl&auml;gig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;gerin war danach Lotterieveranstalterin i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 RennwLottG, da sie eine eigenst&auml;ndige, an die Lotterie des Deutschen Lotto- und Totoblocks angelehnte Lotterie ins Werk gesetzt hat (vgl. oben 1.a bb). Sie hat die ma&szlig;gebenden Vertr&auml;ge einschlie&szlig;lich der Teilnahmebedingungen gestaltet und f&uuml;r die Spieler bzw. Spielgemeinschaften verbindlich gemacht, das Spielgeschehen in rechtlicher und tats&auml;chlicher Hinsicht beherrscht, die H&ouml;he der von den Spielern zu leistenden Eins&auml;tze bestimmt und sich nicht darauf beschr&auml;nkt, das Zustandekommen von Spielgemeinschaften und den Abschluss von Spielvertr&auml;gen mit Lottounternehmen zu vermitteln. Sie hat vielmehr in nahezu allen F&auml;llen &uuml;ber die von den Spielern geleisteten Eins&auml;tze vergleichbar einem Lottounternehmen eigenst&auml;ndig verf&uuml;gt und den Spielern die Gewinnanteile zukommen lassen, die sich bei einer Teilnahme an der staatlichen Lotterie ergeben h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das (zugelassene) Lottounternehmen war insoweit nicht Veranstalter, da es die zugrunde liegenden Vertr&auml;ge nicht gestaltet und auf das Spielgeschehen keinen Einfluss hatte und nach dem in die Tat umgesetzten Plan der Kl&auml;gerin die Eins&auml;tze der Spieler von Ausnahmen abgesehen nicht erhalten hat. Auch der Treuh&auml;nder war nicht Veranstalter; er hatte weder das ma&szlig;gebende Vertragswerk noch das Spielgeschehen ma&szlig;geblich gestaltet oder beherrscht und musste zudem Weisungen der Kl&auml;gerin befolgen. Ob die Kl&auml;gerin die von den Spielern gezahlten Geldbetr&auml;ge an den Treuh&auml;nder weitergeleitet hat oder nicht &#8211;was das FG offen gelassen hat&#8211;, bedarf keiner Kl&auml;rung. Auch eine solche Weiterleitung h&auml;tte nichts an der beherrschenden Stellung der Kl&auml;gerin ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat zu Recht auch die H&ouml;he der festgesetzten Steuer nicht beanstandet. Da Bemessungsgrundlage der Steuer der planm&auml;&szlig;ige Preis i.S. des &sect; 17 Satz 3 RennwLottG ist, kommt es auf die vorgesehene interne Aufteilung der Eins&auml;tze der Spieler nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Lotteriesteuer ist mit Gemeinschaftsrecht vereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es liegt kein Versto&szlig; gegen Art. 33 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dieser in den Streitjahren geltenden Regelung sind unbeschadet anderer Gemeinschaftsbestimmungen die Mitgliedstaaten nicht gehindert, u.a. Abgaben auf Spiele und Wetten,&nbsp;&nbsp;die nicht den Charakter von Umsatzsteuern haben, beizubehalten oder einzuf&uuml;hren, sofern sie im Verkehr zwischen den Mitgliedstaaten nicht mit Formalit&auml;ten beim Grenz&uuml;bergang verbunden sind. Das Verbot, Steuern, Abgaben und Geb&uuml;hren, die den Charakter von Umsatzsteuern haben, beizubehalten oder einzuf&uuml;hren, soll verhindern, dass das Funktionieren des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems durch steuerliche Ma&szlig;nahmen eines Mitgliedstaats beeintr&auml;chtigt wird, die den Waren- und Dienstleistungsverkehr belasten und gewerbliche Ums&auml;tze in einer mit der Mehrwertsteuer vergleichbaren Art und Weise erfassen. Unzul&auml;ssig sind danach Steuern, Abgaben und Geb&uuml;hren, die die wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer aufweisen, auch wenn sie nicht in allen Punkten mit dieser &uuml;bereinstimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer sind die folgenden vier: Allgemeine Geltung der Steuer f&uuml;r alle sich auf Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen beziehenden Gesch&auml;fte; Festsetzung ihrer H&ouml;he proportional zum Preis, den der Steuerpflichtige als Gegenleistung f&uuml;r die Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen erh&auml;lt; Erhebung der Steuer auf jeder Produktions- und Vertriebsstufe einschlie&szlig;lich der Einzelhandelsstufe, ungeachtet der Zahl der vorher bewirkten Ums&auml;tze; Abzug der auf den vorhergehenden Produktions- und Vertriebsstufen bereits entrichteten Betr&auml;ge von der vom Steuerpflichtigen geschuldeten Steuer, so dass sich die Steuer auf einer bestimmten Stufe nur auf den auf dieser Stufe vorhandenen Mehrwert bezieht und die Belastung letztlich vom Verbraucher getragen wird (EuGH-Urteile vom 3. Oktober 2006 C-475\/03, Banca popolare di Cremona, Slg. 2006, I-9373, m.w.N., und vom 11. Oktober 2007 C-283\/06, K&Ouml;GAZ u.a., Umsatzsteuer-Rundschau 2007, 906; BFH-Urteil vom 9. Oktober 2002 V R 81\/01, BFHE 199, 507, BStBl II 2002, 887; BFH-Beschluss vom 1. Februar 2007 II B 51\/06, BFH\/NV 2007, 987).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weist eine Steuer, Abgabe oder Geb&uuml;hr auch nur eines dieser wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer nicht auf, steht Art. 33 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG nach diesen Entscheidungen der Beibehaltung oder Einf&uuml;hrung dieser Steuer, Abgabe oder Geb&uuml;hr nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Lotteriesteuer hat danach nicht den Charakter einer Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer). Sie gilt nicht allgemein f&uuml;r alle sich auf Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen beziehenden Gesch&auml;fte, sondern nur f&uuml;r einen eng begrenzten Bereich. Sie wird nur auf einer Stufe erhoben und es gibt keinen Abzug einer bei einem vorhergehenden Umsatz (Bezug von Gegenst&auml;nden und Dienstleistungen durch den Veranstalter) entrichteten Steuer. Bemessungsgrundlage der Lotteriesteuer ist nicht der auf der Stufe des Lotterieveranstalters vorhandene Mehrwert, sondern der planm&auml;&szlig;ige Preis (Nennwert) s&auml;mtlicher Lose oder&nbsp;&nbsp;&#8211;bei Wetten&#8211; des Wettscheines ausschlie&szlig;lich der Steuer (&sect; 17 Satz 3 RennwLottG). Formalit&auml;ten beim Grenz&uuml;bergang fallen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Lotteriesteuer stellt auch keine unzul&auml;ssige Beschr&auml;nkung der Dienstleistungsfreiheit (Art. 49, 50 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft) dar. Sie hat keinen diskriminierenden Charakter und kommt aufgrund ihrer H&ouml;he nicht praktisch einem Verbot der Veranstaltung von Lotterien gleich. Von der Zul&auml;ssigkeit der Lotteriesteuer geht auch&nbsp;&nbsp;Art. 33 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG aus, wonach die Mitgliedstaaten grunds&auml;tzlich nicht gehindert sind, Abgaben auf Spiele und Wetten zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Lotteriesteuer verst&ouml;&szlig;t nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG). Ein solcher Versto&szlig; ergibt sich insbesondere nicht daraus, dass die Lotteriesteuer nur einen bestimmten, eng begrenzten Steuertatbestand erfasst. Insoweit gilt nichts anderes als f&uuml;r Vergn&uuml;gungsteuern, insbesondere in Form der Spielger&auml;testeuer, die im Grundsatz verfassungsgem&auml;&szlig; sind (vgl. BFH-Urteil vom 29. M&auml;rz 2006 II R 59\/04, BFH\/NV 2006, 1354; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2007, 987). Die Lotteriesteuer ist eine Verkehrsteuer, die schon vor Inkrafttreten des GG bestand und f&uuml;r die bereits Art. 105 Abs. 2 GG in seiner urspr&uuml;nglichen Fassung dem Bund die konkurrierende Gesetzgebung zuwies (BFH-Urteil in BFH\/NV 1997, 68). Sie dient der Erzielung von Einnahmen der L&auml;nder (Art. 106 Abs. 2 Nr. 4 GG; &sect; 3 Abs. 1 AO) und zugleich zul&auml;ssigen Lenkungszwecken, n&auml;mlich der Abwehr von Gefahren, die der Bev&ouml;lkerung aus der Ausnutzung der Spielleidenschaft zu Gewinnzwecken drohen. Die Vermeidung und Abwehr von Suchtgefahren ist ein &uuml;berragend wichtiges Gemeinwohlziel, da die Spielsucht schwerwiegende Folgen nicht nur f&uuml;r die Betroffenen selbst, sondern auch f&uuml;r ihre Familien und f&uuml;r die Gemeinschaft haben kann (BVerfG-Urteil in BVerfGE 115, 276; BFH-Urteil in BFH\/NV 2006, 1354). Die Besteuerung verfolgt danach einen hinreichenden, legitimen Gemeinschaftszweck (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2005, 1379).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auferlegung einer besonderen Steuer ist zur Erreichung dieses Zwecks geeignet und erforderlich. Auch wenn der Spieltrieb des Menschen nicht vollst&auml;ndig unterdr&uuml;ckt werden kann, kann er doch einged&auml;mmt werden, wozu &#8211;neben den einschl&auml;gigen ordnungsrechtlichen Ma&szlig;nahmen&#8211; auch eine Verteuerung des Gl&uuml;cksspiels mit Hilfe einer Steuer geeignet ist. Ein milderes, aber gleich geeignetes Mittel ist nicht ersichtlich. Selbst eine sehr weitgehende Gewinnabsch&ouml;pfung durch eine Sondersteuer ist gegen&uuml;ber dem Verbot der T&auml;tigkeit immer noch ein milderes Mittel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit im engeren Sinne ist ebenfalls gegeben. Der Gesichtspunkt, dass Gewinne aus der Veranstaltung von Gl&uuml;cksspielen angesichts des streng regulierten und auf wenige Anbieter beschr&auml;nkten Marktes relativ risikolos erzielt werden k&ouml;nnen, rechtfertigt die teilweise Absch&ouml;pfung der Gewinne durch staatliche Abgaben, zumal mit der Lotteriesteuerpflicht eine Befreiung von der Umsatzsteuer einhergeht (&sect; 4 Nr. 9&nbsp;&nbsp;&nbsp;Buchst. b des Umsatzsteuergesetzes; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2005, 1379).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat zu Recht auch die Festsetzung der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge nicht beanstandet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 152 Abs. 1 AO kann gegen denjenigen, der seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung nicht oder nicht fristgem&auml;&szlig; nachkommt, ein Versp&auml;tungszuschlag festgesetzt werden (Satz 1). Von einer solchen Festsetzung ist abzusehen, wenn die Vers&auml;umnis entschuldbar erscheint (Satz 2). Ob die Voraussetzungen f&uuml;r die Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags vorliegen, ist von den Gerichten uneingeschr&auml;nkt nachpr&uuml;fbar. Sind sie erf&uuml;llt, muss die zust&auml;ndige Finanzbeh&ouml;rde nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen entscheiden, ob und inwieweit im Einzelfall ein Versp&auml;tungszuschlag festgesetzt wird. Diesen Teil der Entscheidung darf das FG gem&auml;&szlig; &sect; 102 FGO nur eingeschr&auml;nkt daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Beh&ouml;rde den entscheidungserheblichen Sachverhalt einwandfrei und ersch&ouml;pfend ermittelt, die gesetzlichen Grenzen des Ermessens eingehalten und von dem Ermessen in einer dem Zweck der Erm&auml;chtigung entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat (BFH-Urteile vom 14. Juni 2000 X R 56\/98, BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60, und vom 29. M&auml;rz 2007 IX R 9\/05, BFH\/NV 2007, 1617).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen f&uuml;r die Festsetzung der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge waren im Streitfall erf&uuml;llt. Die Steuerschuld entsteht nach &sect; 19 Abs. 1 Satz 2 RennwLottG bei Lotterien mit der Genehmigung, sp&auml;testens aber in dem Zeitpunkt, zu dem die Genehmigung h&auml;tte eingeholt werden m&uuml;ssen. Die Steuer f&uuml;r Lotterien ist von dem Veranstalter zu entrichten, bevor mit dem Losabsatz begonnen wird (&sect; 19 Abs. 2 Satz 1 RennwLottG; vgl. auch BFH-Urteil vom 30. M&auml;rz 1955 II 88\/54 U, BFHE 60, 409, BStBl III 1955, 156). Die Pflicht zur Entrichtung der Steuer umfasst auch die Verpflichtung, eine entsprechende Steuererkl&auml;rung abzugeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Verpflichtung ist die Kl&auml;gerin nicht nachgekommen. Dieses Vers&auml;umnis erscheint nicht entschuldbar. Das Verschulden des S als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ihrer Komplement&auml;rin steht nach &sect; 152 Abs. 1 Satz 3 AO ihrem eigenen Verschulden gleich. S war bekannt, dass die Finanzverwaltung die Lotteriesteuerpflicht bejahte. Dass dar&uuml;ber noch nicht endg&uuml;ltig entschieden worden war, entschuldigt die Nichtabgabe der Steuererkl&auml;rungen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unklarheiten in der Beurteilung einer Rechtsfrage entbinden nicht von der Verpflichtung, Steuererkl&auml;rungen abzugeben. Sie m&uuml;ssen im anschlie&szlig;enden Besteuerungs- und ggf. Rechtsschutzverfahren gekl&auml;rt werden (BFH-Urteil vom 14. Juni 2000 X R 56\/98, BFH\/NV 2000, 1518, unter 4.b). Den von der Kl&auml;gerin eingeholten Rechtsgutachten kommt danach keine Bedeutung zu. Wie das FG zudem festgestellt hat, wird in keinem der Gutachten das Bestehen einer Lotteriesteuerpflicht f&uuml;r den von der Kl&auml;gerin tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt klar verneint. Der BFH ist nach &sect; 118 Abs. 2 FGO an diese Feststellungen gebunden, da die Kl&auml;gerin in Bezug darauf keine zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten Revisionsgr&uuml;nde vorgebracht hat. Sie verweist vielmehr nur unsubstantiiert auf eine eingeholte fachkundige Auskunft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ermessensfehler bei der Festsetzung der Versp&auml;tungszuschl&auml;ge sind insbesondere unter Ber&uuml;cksichtigung der im Vergleich zu den festgesetzten Steuern geringen H&ouml;he der Zuschl&auml;ge nicht ersichtlich und werden von der Kl&auml;gerin auch nicht geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2008, II R 4\/06 Lotteriesteuerpflicht einer an eine genehmigte Lotterie angeh&auml;ngten Lotterie Leits&auml;tze Beh&auml;lt ein Unternehmen, dessen Gesch&auml;ftszweck nach au&szlig;en lediglich auf die Vermittlung von Spielgemeinschaften und Spielvertr&auml;gen gerichtet ist, die ihm von den Spielern zum Einsatz bei einer genehmigten Lotterie &uuml;berlassenen Mittel f&uuml;r sich und erhalten die Spieler die Gewinne, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-4-06-lotteriesteuerpflicht-einer-an-eine-genehmigte-lotterie-angehaengten-lotterie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;4\/06 &#8211; Lotteriesteuerpflicht einer an eine genehmigte Lotterie angeh&auml;ngten Lotterie<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17206\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}