{"id":17218,"date":"2012-12-10T16:28:16","date_gmt":"2012-12-10T14:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17218"},"modified":"2012-12-10T16:28:16","modified_gmt":"2012-12-10T14:28:16","slug":"xi-r-60-06-segeljachtvercharterung-besteuerung-des-aufwendungseigenverbrauchs-bis-zum-31-maerz-1999-vorsteuerabzugsverbot-fuer-repraesentationsaufwendungen-ab-dem-1-april-1999-vorsteuerberichtigung-we","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-60-06-segeljachtvercharterung-besteuerung-des-aufwendungseigenverbrauchs-bis-zum-31-maerz-1999-vorsteuerabzugsverbot-fuer-repraesentationsaufwendungen-ab-dem-1-april-1999-vorsteuerberichtigung-we\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;60\/06 &#8211; Segeljachtvercharterung: Besteuerung des Aufwendungseigenverbrauchs bis zum 31. M&auml;rz 1999, Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Repr&auml;sentationsaufwendungen ab dem 1. April 1999, Vorsteuerberichtigung wegen der vor dem 1. April 1999 angefallenen Kosten f&uuml;r den Erwerb einer Segeljacht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.7.2008, XI R 60\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Segeljachtvercharterung: Besteuerung des Aufwendungseigenverbrauchs bis zum 31. M&auml;rz 1999, Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Repr&auml;sentationsaufwendungen ab dem 1. April 1999, Vorsteuerberichtigung wegen der vor dem 1. April 1999 angefallenen Kosten f&uuml;r den Erwerb einer Segeljacht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Vorsteuerbetr&auml;ge, die auf laufende Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten entfallen, sind ab dem 1. April 1999 gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht abziehbar, wenn der Unternehmer die Segeljachten zwar nachhaltig und zur Erzielung von Einnahmen, jedoch ohne Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielungsabsicht vermietet.<\/p>\n<p>2. Hat der Unternehmer die Segeljachten bereits vor dem 1. April 1999 erworben und die Vorsteuer f&uuml;r die Kosten des Erwerbs abgezogen, ist der Vorsteuerabzug nach &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 zu berichtigen, soweit er auf die AfA in der Zeit ab dem 1. April 1999 entf&auml;llt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist nunmehr Rechtsanwalt A, der als Insolvenzverwalter das Verfahren nach der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen des fr&uuml;heren Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers B aufgenommen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B war als Konstrukteur selbst&auml;ndig t&auml;tig. Im Jahr 1992 erwarb er f&uuml;r jeweils ca. 210 000 DM zwei Segeljachten, die er &uuml;ber die Firma X vercharterte. Mit X hatte er befristete Vermittlungsvertr&auml;ge f&uuml;r die Zeit vom 1. April 1992 bis zum 30. September 1993 bzw. 30. September 1994 abgeschlossen. Nach einer Renditeberechnung der X sollten die Jachten durchschnittlich zwanzig Wochen im Kalenderjahr zu einem Wochenpreis von jeweils 3 000 DM verchartert werden k&ouml;nnen. Die unter Mitwirkung eines Steuerberaters erstellte Wirtschaftlichkeitsberechnung mit einer Ertragsvorschau f&uuml;r 1992 bis 2020 wies f&uuml;r den Beginn der Vermietungst&auml;tigkeit in 1992 Nettoeinnahmen in H&ouml;he von 78 000 DM und Nettofixkosten in H&ouml;he von 42 000 DM aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem sich die Chartervermittlung durch die X nicht wie von dieser prognostiziert entwickelt hatte, trennte sich B im Fr&uuml;hjahr 1994 von der X und schloss sich der Eignergemeinschaft Y an, die in Eigenregie einen eigenen B&uuml;roraum und eine eigene Organisation am St&uuml;tzpunkt unterhielt. Die Eignergemeinschaft schaltete Werbeanzeigen, nahm Kontakt mit Charteragenturen auf und trat auf Messen und Bootsausstellungen in H und D auf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ums&auml;tze aus den Vercharterungen betrugen 1992&nbsp;&nbsp;41 002 DM, 1993 60 925 DM, 1994&nbsp;&nbsp;60 376 DM, 1995&nbsp;&nbsp;71 629 DM, 1996&nbsp;&nbsp;66 228 DM, 1997 56 815 DM, 1998&nbsp;&nbsp;66 910 DM, 1999&nbsp;&nbsp;47 478 DM, 2000&nbsp;&nbsp;67 399 DM und 2001&nbsp;&nbsp;63 254 DM. Im November 2001 verkaufte B eine Yacht f&uuml;r netto 107 758,92 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B erzielte in den Jahren 1992 bis 1999 jeweils Verluste, und zwar 1992 in H&ouml;he von 38 243 DM, 1993 in H&ouml;he von 45 558 DM, 1994 in H&ouml;he von 42 550 DM, 1995 in H&ouml;he von 48 143 DM, 1996 in H&ouml;he von 50 812 DM, 1997 in H&ouml;he von 53 365 DM, 1998 in H&ouml;he von 28 284 DM und 1999 in H&ouml;he von 36 212 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte in den jeweiligen Umsatzsteuerbescheiden f&uuml;r die Zeit vom 1. Januar 1994 bis 31. M&auml;rz 1999 wegen der Aufwendungen f&uuml;r die Segeljachten (einschlie&szlig;lich der Absetzungen f&uuml;r Abnutzung &#8211;AfA&#8211;) einen Eigenverbrauch gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG 1993) in der bis zum 31. M&auml;rz 1999 geltenden Fassung i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) an. F&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 versagte das FA den Vorsteuerabzug aus den Aufwendungen (ohne AfA) gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 in der ab 1. April 1999 geltenden Fassung i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG und f&uuml;hrte wegen der AfA eine Vorsteuerberichtigung nach &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 durch.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) ging davon aus, dass die Voraussetzungen f&uuml;r den Ansatz des Aufwendungseigenverbrauchs und f&uuml;r das Vorsteuerabzugsverbot erf&uuml;llt seien. Die Vermietung der Segeljachten sei nicht als gewerbliche T&auml;tigkeit i.S. von &sect; 15 Abs. 2 EStG anzusehen. B habe vielmehr dem Grunde nach sonstige Einnahmen i.S. des &sect; 22 Nr. 3 Satz 1 EStG erzielt. Denn es l&auml;gen keine besonderen Umst&auml;nde vor, die der Vermieterleistung als Ganzes ein gewerbliches Gepr&auml;ge g&auml;ben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B habe die Jachtvercharterung nicht mit &Uuml;berschusserzielungsabsicht betrieben; er habe in den Jahren 1992 bis 2003 nur Verluste erzielt. Bei objektiver Betrachtung habe er keinen Gesamt&uuml;berschuss erreichen k&ouml;nnen. Die von ihm erstellte Wirtschaftlichkeitsberechnung basiere auf zu optimistischen Prognosen &uuml;ber erzielbare Erl&ouml;se und entstehende Aufwendungen. Es seien keine ernsthaften Bem&uuml;hungen des B erkennbar, die verlustbringende T&auml;tigkeit zu beenden oder betriebswirtschaftlich sinnvolle Umstrukturierungen vorzunehmen. Die von ihm geplante Erweiterung des Unternehmens sei keine geeignete Ma&szlig;nahme zur Verlustbegrenzung. Zudem habe B in der m&uuml;ndlichen Verhandlung einger&auml;umt, dass die Umsetzung dieses Vorhabens aufgrund seiner angespannten finanziellen Verh&auml;ltnisse nicht abzusehen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Festsetzung der Umsatzsteuer f&uuml;r den Eigenverbrauch (bis 31. M&auml;rz 1999) und der Vorsteuerausschluss f&uuml;r Repr&auml;sentationsaufwendungen (ab 1. April 1999) f&uuml;hrten nicht zu einem Versto&szlig; gegen das Gemeinschaftsrecht. Die Vorschrift des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 und die Neuregelung in &sect; 15 Abs. 1a UStG 1999 k&ouml;nnten auf Art. 17 Abs. 6 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) gest&uuml;tzt werden. Durch die Umstellung der Gesetzestechnik sei keine gemeinschaftsrechtlich bedeutsame &Auml;nderung eingetreten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der vom Bundesfinanzhof (BFH) zugelassenen Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig; die unrichtige Anwendung von &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 sowie von &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1, &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999, jeweils i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG. Das FG habe nicht ber&uuml;cksichtigt, dass eine &uuml;ber lange Zeit nur zu Verlusten f&uuml;hrende T&auml;tigkeit nicht bereits dann als Liebhaberei zu beurteilen sei, wenn eine objektive betriebswirtschaftliche Beurteilung ergebe, dass das Unternehmen auf absehbare Zeit nicht zur Eink&uuml;nfteerzielung geeignet sei. F&uuml;r eine Gewinnerzielung k&ouml;nne n&auml;mlich sprechen, dass ein Steuerpflichtiger Ma&szlig;nahmen zur Herstellung und zur Steigerung der Rentabilit&auml;t ergreife (unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 29. April 1999 III R 38\/97, BFH\/NV 1999, 1510). Derartige Ma&szlig;nahmen habe B ergriffen. So habe er zur Jachtvercharterung zus&auml;tzlich Kojencharter angeboten. Weiter sei er einer Eignergemeinschaft beigetreten, mit dem Ziel, Kosten zu senken. Au&szlig;erdem habe er &Uuml;berlegungen angestellt, wie er sein Chartergesch&auml;ft durch geeignete Ma&szlig;nahmen in die Gewinnzone bringe und mittelfristig in einem &uuml;berschaubaren Zeitraum einen Totalgewinn erziele. B habe bereits konkret geplant, seine Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit im Rahmen der Vercharterung auszubauen und zu erweitern. Sein neues Konzept &#8211;Ankauf restaurierungsbed&uuml;rftiger Boote zu Verkaufszwecken und der Aufbau einer Charterflotte von zehn bis f&uuml;nfzehn Booten&#8211; h&auml;tte es ihm erlaubt, das Gesch&auml;ft mit Booten ganzj&auml;hrig und nicht nur saisonbedingt auszu&uuml;ben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung aufzuheben und die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r 1994 bis 2000 dahingehend zu &auml;ndern, dass f&uuml;r die Zeit bis 31. M&auml;rz 1999 ein Aufwendungseigenverbrauch f&uuml;r die Segeljachten nicht angesetzt wird und f&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 die im Zusammenhang mit der Jachtvercharterung erkl&auml;rten Vorsteuerbetr&auml;ge abgezogen werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat zu Recht hinsichtlich der Segeljachten f&uuml;r die Zeit bis 31. M&auml;rz 1999 einen steuerpflichtigen Aufwendungseigenverbrauch bejaht und f&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 die Vorsteuer f&uuml;r die Aufwendungen (ohne AfA) nicht zum Abzug zugelassen. Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs wegen der auf die Zeit ab 1. April 1999 entfallenden AfA f&uuml;r die Segeljachten ist rechtm&auml;&szlig;ig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Soweit die angefochtene Entscheidung ohne Weiteres davon ausgeht, dass die Vermietung der Segeljachten eine unternehmerische T&auml;tigkeit i.S. von &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 UStG 1993\/1999 darstellt, ist dies revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B war als Konstrukteur Unternehmer gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 1 UStG 1993\/ 1999. Gewerblich oder beruflich ist nach &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 UStG 1993\/1999 jede nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt. Bei richtlinienkonformer Anwendung muss dabei eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit (Art. 4 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG) ausge&uuml;bt werden (vgl. BFH-Urteil vom 28. Oktober 2004 V R 19\/04, BFH\/NV 2005, 725). Die Vermietung eines k&ouml;rperlichen Gegenstands ist eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit, wenn sie zur nachhaltigen Erzielung von Einnahmen vorgenommen wird (vgl. Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;EuGH&#8211; vom 26. September 1996 Rs. C-230\/94 &#8211;Enkler&#8211;, Slg. 1996, I-4517; BFH-Urteil vom 12. Dezember 1996 V R 23\/93, BFHE 182, 388, BStBl II 1997, 368).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Vercharterung der Segeljachten erf&uuml;llt diese Voraussetzungen. B hat die Segeljachten &#8211;wie die erkl&auml;rten Erl&ouml;se zeigen&#8211; dauerhaft zur Erzielung von Einnahmen eingesetzt. Seine T&auml;tigkeit war aufgrund der mit X abgeschlossenen Vermittlungsvertr&auml;ge bzw. der ab dem Fr&uuml;hjahr 1994 unternommenen eigenen Bem&uuml;hungen um eine Vercharterung von vornherein auf Wiederholung angelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Ansatz eines Aufwendungseigenverbrauchs f&uuml;r die Zeit bis 31. M&auml;rz 1999 ist zutreffend.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 liegt Eigenverbrauch u.a. vor, wenn ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens Aufwendungen t&auml;tigt, die unter das Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 7 EStG fallen. Dieses Abzugsverbot, nach dem bestimmte Betriebsausgaben den Gewinn nicht mindern d&uuml;rfen, erfasst ausdr&uuml;cklich Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten (&sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG). Es gilt jedoch nicht, wenn die in den Nrn. 2 bis 4 bezeichneten Zwecke Gegenstand einer mit Gewinnabsicht ausge&uuml;bten Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen sind (&sect; 4 Abs. 5 Satz 2 EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Danach unterliegen Aufwendungen f&uuml;r eine Jacht, die vom Erwerber nachhaltig und zur Erzielung von Einnahmen, jedoch ohne Gewinnabsicht vermietet wird, dem Eigenverbrauch gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG (vgl. BFH-Urteile vom 6. August 1998 V R 74\/96, BFHE 186, 454, BStBl II 1999, 104, betreffend eine Motorjacht; vom 24. August 2000 V R 9\/00, BFHE 193, 161, BStBl II 2001, 76, betreffend eine Segeljacht). Zu den Aufwendungen in diesem Sinne geh&ouml;ren insbesondere laufende Aufwendungen und AfA gem&auml;&szlig; &sect; 7 EStG (vgl. BFH-Urteile vom 23. Januar 1992 V R 66\/85, BFHE 167, 221; in BFHE 193, 161, BStBl II 2001, 76).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Voraussetzungen des in &sect; 4 Abs. 5 EStG enthaltenen Abzugsverbots sind im Rahmen der jeweiligen Umsatzsteuerfestsetzung eigenst&auml;ndig zu pr&uuml;fen; eine Bindung an die ertragsteuerrechtliche Behandlung besteht nicht. Entscheidend ist f&uuml;r den Eigenverbrauchstatbestand, dass der Unternehmer Aufwendungen t&auml;tigt, die ihrer Art nach unter &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 7 EStG fallen (BFH-Urteil in BFHE 167, 221). Solche Aufwendungen k&ouml;nnen auch dann zu einem Eigenverbrauch f&uuml;hren, wenn &sect; 4 Abs. 5 EStG bei dem Unternehmer ertragsteuerrechtlich keine Bedeutung hat (vgl. BFH-Urteil in BFHE 167, 221).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Der Besteuerung des Eigenverbrauchs steht deshalb nicht entgegen, dass der Unternehmer wegen fehlender Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielungsabsicht keine ertragsteuerrechtlich relevanten Eink&uuml;nfte erzielt und somit ein Abzugsverbot weder f&uuml;r Gewinneink&uuml;nfte nach &sect; 4 Abs. 5 EStG noch f&uuml;r &Uuml;berschusseink&uuml;nfte nach &sect; 9 Abs. 5 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 EStG greift. Ebenso unerheblich ist die Qualifizierung der Aufwendungen als Betriebsausgaben oder als Werbungskosten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) &sect; 4 Abs. 5 EStG betrifft im Einzelnen genannte Aufwendungen, die nicht abziehbar sind und damit im Ergebnis den privaten Aufwendungen gleichgestellt werden. An diese durch das EStG getroffene Entscheidung kn&uuml;pft &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 f&uuml;r die Umsatzsteuer die Eigenverbrauchsfolge. Die genannten Aufwendungen, d.h. die Gegenst&auml;nde, bleiben mit Umsatzsteuer belastet, weil sie der Gesetzgeber dem &quot;Endverbrauch&quot; zuordnet (vgl. BFH-Urteil in BFHE 167, 221). Die Regelung in &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 erm&ouml;glicht auch bei sog. &quot;Liebhaberei-Unternehmen&quot;, die mit Hilfe von Repr&auml;sentationsgegenst&auml;nden betrieben werden, den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Gegenstands &uuml;ber den Eigenverbrauch auszugleichen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 167, 221). An dieser Rechtsprechung h&auml;lt der Senat trotz der in der Literatur ge&auml;u&szlig;erten Kritik (vgl. Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect; 15 Rz 688, 689) fest.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Der Anwendungsbereich des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG ist zwar dem Zweck der Vorschrift entsprechend einzuschr&auml;nken (vgl. BFH-Urteile vom 3. Februar 1993 I R 18\/92, BFHE 170, 537, BStBl II 1993, 367; vom 10. Mai 2001 IV R 6\/00, BFHE 195, 323, BStBl II 2001, 575; vom 7. Februar 2007 I R 27-29\/05, BFHE 216, 536). Unter das Abzugsverbot fallen Aufwendungen f&uuml;r die in der Vorschrift genannten Zwecke nur dann, wenn sie einer sportlichen Bet&auml;tigung, der Unterhaltung von Gesch&auml;ftsfreunden, der Freizeitgestaltung oder der Repr&auml;sentation dienen. Zur Vermeidung von Abgrenzungsschwierigkeiten ist aber bei der Pr&uuml;fung, ob Aufwendungen vom Abzug ausgeschlossen sind, eine typisierende Betrachtungsweise ma&szlig;gebend (vgl. BFH-Urteil in BFHE 216, 536). Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten sind nicht abziehbar und unterliegen deshalb der Eigenverbrauchsbesteuerung, wenn die Verwendung der Jachten bei typisierender Betrachtung dazu geeignet ist, private Neigungen zu befriedigen. Davon kann bei einer Jachtvercharterung ohne Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht regelm&auml;&szlig;ig ausgegangen werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine weitere, f&uuml;r Zwecke der Umsatzsteuerfestsetzung geltende Einschr&auml;nkung des Anwendungsbereichs des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG dahingehend, dass Aufwendungen f&uuml;r solche Segeljachten nicht erfasst werden, die bei fehlender Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielungsabsicht gleichwohl nachhaltig zur Erzielung von Einnahmen eingesetzt werden, h&auml;lt der Senat nicht f&uuml;r zul&auml;ssig. Dies w&auml;re weder mit dem Wortlaut noch mit dem Zweck der Vorschrift vereinbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Die Regelung in &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 wirkt wie eine Einschr&auml;nkung des Vorsteuerabzugs (vgl. BFH-Urteil vom 12. August 2004 V R 49\/02, BFHE 207, 71, BStBl II 2004, 1090, betreffend Bewirtungsaufwendungen). Der Gesetzgeber verwendet nur eine andere Technik. Bei der Einf&uuml;hrung der Besteuerung des Repr&auml;sentationseigenverbrauchs durch das UStG 1967 vom 29. Mai 1967 (BGBl I 1967, 545) erschien dem Gesetzgeber im Interesse der leichten Durchf&uuml;hrbarkeit des Gesetzes eine eng begrenzte Eigenverbrauchsbesteuerung geeigneter als die Versagung des Vorsteuerabzugs f&uuml;r alle aus Repr&auml;sentationsgr&uuml;nden veranlassten Leistungsbez&uuml;ge (vgl. Bericht des Finanzausschusses zu BTDrucks V\/1581, S. 10, Einzelbegr&uuml;ndung zu &sect; 1).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                f) Die Einschr&auml;nkung des Vorsteuerabzugs durch Ansatz des Eigenverbrauchs nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG ist mit Art. 17 der Richtlinie 77\/388\/EWG vereinbar (vgl. BFH-Urteil in BFHE 186, 454, BStBl II 1999, 104).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Mitgliedstaaten sind gem&auml;&szlig; Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG berechtigt, bis zum Inkrafttreten der in Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG bezeichneten Bestimmungen alle Ausschl&uuml;sse beizubehalten, die in ihren zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Richtlinie bestehenden innerstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehen sind. Art. 17 Abs. 6 der Richtlinie 77\/388\/EWG enth&auml;lt eine Stillhalteklausel, die die Beibehaltung der innerstaatlichen Ausschl&uuml;sse des Rechts auf Vorsteuerabzug vorsieht, die vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG, also vor dem 1. Januar 1979, galten (vgl. EuGH-Urteil vom 19. September 2000 Rs. C-177\/99, C-181\/99 &#8211;Ampafrance und Sanofi&#8211;, Slg. 2000, I-7013, Randnr. 5). Aus dem Wortlaut und der Entstehungsgeschichte von Art. 17 Abs. 6 der Richtlinie 77\/388\/EWG ergibt sich, dass diese Vorschrift so auszulegen ist, dass sich der Ausdruck &quot;alle Ausschl&uuml;sse&quot; auch auf Ausgaben mit streng gesch&auml;ftlichem Charakter bezieht (vgl. EuGH-Urteil vom 5. Oktober 1999 Rs. C-305\/97 &#8211;Royscot Leasing Ltd.&#8211;, Slg. 1999, I-6671, Randnr. 20).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da Gemeinschaftsbestimmungen i.S. von Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG noch nicht ergangen sind, kann die Besteuerung des Eigenverbrauchs gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 auf die Stillhalteklausel des Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Soweit das FA bei den streitigen Umsatzsteuerfestsetzungen 1999 und 2000 f&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 die Vorsteuer aus den Aufwendungen f&uuml;r die Segeljachten (ohne AfA) nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht ber&uuml;cksichtigt hat, gelten die vorstehenden Ausf&uuml;hrungen entsprechend.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 sind nicht abziehbar Vorsteuerbetr&auml;ge, die auf Aufwendungen entfallen, f&uuml;r die das Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 bis 4, 7, Abs. 7 oder des &sect; 12 Nr. 1 EStG gilt. Das Vorsteuerabzugsverbot erfasst demnach auch Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Vorschrift des &sect; 15 Abs. 1a UStG 1999 ist durch Art. 7 Nr. 11 Buchst. b des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 (StEntlG 1999\/2000\/2002) vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) eingef&uuml;hrt worden und gilt mit Wirkung vom 1. April 1999 an (Art. 18 Abs. 2 StEntlG 1999\/2000\/2002).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Gemeinschaftsrechtliche Grundlage ist Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG. Der Vorsteuerausschluss gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 stellt, soweit er &#8211;wie im Streitfall&#8212; laufende Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten i.S. von &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG betrifft, im Ergebnis nur eine Ersatzregelung f&uuml;r einen bereits bestehenden Ausschlusstatbestand dar und ist damit keine dem Gemeinschaftsrecht widersprechende Erweiterung bzw. erstmalige Einf&uuml;gung eines Ausschlusstatbestands.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Bei Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG war der Vorsteuerabzug f&uuml;r die Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten zwar nicht unmittelbar durch das UStG 1973 ausgeschlossen, wenn ansonsten die allgemeinen Voraussetzungen des &sect; 15 UStG 1973 erf&uuml;llt waren. Der einem Unternehmer zustehende Vorsteuerabzug wurde aber durch eine ebenso hohe Besteuerung der Aufwendungen als Eigenverbrauch nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1973 ausgeglichen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Damit war zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinie 77\/388\/EWG bereits ein mittelbares Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Leistungsbez&uuml;ge, die mit einer Segeljacht zusammenh&auml;ngen, normiert. Der Ersatz des Aufwendungseigenverbrauchs gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 durch ein unmittelbares Vorsteuerabzugsverbot gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 ist daher f&uuml;r Aufwendungen i.S. von &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG durch Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG gedeckt (vgl. Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect; 15 Rz 481; Hundt-E&szlig;wein in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect; 15 UStG Rz 290b; Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, a.a.O., &sect; 15 Rz 653; Lohse, Internationales Steuerrecht 2000, 232, 236 f.; zweifelnd Heidner in Bunjes\/Geist, UStG, 8. Aufl., &sect; 15 Rz 297). Die &Auml;nderung der Gesetzestechnik begr&uuml;ndet keinen Versto&szlig; gegen Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG, weil der Umfang des Vorsteuerausschlusses bzw. die Steuerbelastung des Unternehmers im Ergebnis nicht ge&auml;ndert wurde. Dies gilt jedenfalls in Bezug auf die laufenden Aufwendungen, f&uuml;r die der Vorsteuerabzug im Streitfall geltend gemacht wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, wie die Rechtslage hinsichtlich des Abzugs der Vorsteuer f&uuml;r die Kosten des Erwerbs des Wirtschaftsguts zu beurteilen w&auml;re.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der Literatur wird hierzu die Auffassung vertreten, dass bei der Lieferung von abnutzbaren Wirtschaftsg&uuml;tern &#8211;wie im Streitfall der Jachten&#8212; der Vorsteuerausschluss f&uuml;r die Aufwendungen des Erwerbs nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 sich in zeitlicher Hinsicht von der Eigenverbrauchsbesteuerung nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 unterscheide und deshalb eine nicht mit Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG zu vereinbarende Versch&auml;rfung beinhalte (vgl. Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, a.a.O., &sect; 17 Rz 293). Denn &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 schlie&szlig;e den Abzug der Vorsteuer auch f&uuml;r die Kosten des Erwerbs bereits zum Zeitpunkt des Leistungsbezugs aus, w&auml;hrend im Geltungsbereich des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 die gem&auml;&szlig; &sect; 15 UStG 1993 abgezogene Vorsteuer in der Folgezeit sukzessive &uuml;ber die Besteuerung des Eigenverbrauchs ausgeglichen worden sei. Der Eigenverbrauch sei nach den Aufwendungen (&sect; 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 UStG 1993) bemessen worden, wobei in die Bemessungsgrundlage die AfA einzubeziehen gewesen seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da der Kl&auml;ger f&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 keinen Vorsteuerabzug f&uuml;r Kosten des Erwerbs von Segeljachten beansprucht, kann dahinstehen, ob der mit der Gesetzes&auml;nderung bewirkte Wegfall des Finanzierungsvorteils, der sich aus der sofortigen Abziehbarkeit der Vorsteuer gem&auml;&szlig; &sect; 15 UStG 1993 ergeben hat, zu einem gemeinschaftsrechtlich unzul&auml;ssigen neuen Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;hrt oder ob durch die &Auml;nderung der Gesetzestechnik, die der Anpassung der nationalen Vorschriften an die Bestimmungen in Art. 17 Abs. 6 der Richtlinie 77\/388\/EWG dient (vgl. Gesetzentwurf des StEntlG 1999\/2000\/2002, BTDrucks 14\/23, S. 195, Einzelbegr&uuml;ndung zu Art. 8), in zul&auml;ssiger Weise lediglich Zinsvorteile beseitigt wurden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Das FA konnte in den Steuerfestsetzungen f&uuml;r die Streitjahre 1999 und 2000 auch den beim Erwerb der Segeljachten im Jahr 1992 vorgenommenen Vorsteuerabzug berichtigen, soweit Vorsteuerbetr&auml;ge auf die AfA f&uuml;r die Zeit ab 1. April 1999 entfallen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Durch das StEntlG 1999\/2000\/2002 wurde mit Wirkung vom 1. April 1999 an (Art. 18 Abs. 2 StEntlG 1999\/2000\/2002) die Vorschrift des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 eingef&uuml;hrt. Danach gilt &sect; 17 Abs. 1 UStG 1999 sinngem&auml;&szlig;, wenn Aufwendungen i.S. von &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 get&auml;tigt werden. &sect; 17 Abs. 1 UStG 1999 regelt die Rechtsfolgen bei einer &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage f&uuml;r einen steuerpflichtigen Umsatz i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1999 dahingehend, dass (1.) der Unternehmer, der diesen Umsatz ausgef&uuml;hrt hat, den daf&uuml;r geschuldeten Steuerbetrag und (2.) der Unternehmer, an den dieser Umsatz ausgef&uuml;hrt worden ist, den daf&uuml;r in Anspruch genommenen Vorsteuerabzug entsprechend zu berichtigen hat. Die sinngem&auml;&szlig;e Anwendung dieser Vorschrift bedeutet f&uuml;r den Regelungsbereich des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999, dass der Vorsteuerabzug zu berichtigen ist, wenn Aufwendungen i.S. des &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 get&auml;tigt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach dem Wortlaut schlie&szlig;t &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 an die Regelung des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 zum Eigenverbrauch an. Ebenso wie der Eigenverbrauch nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 setzt die Vorsteuerberichtigung nach &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 voraus, dass Aufwendungen get&auml;tigt werden, f&uuml;r die das jeweils im Einzelnen genannte einkommensteuerrechtliche Abzugsverbot gilt. Dies deutet darauf hin, dass die Vorschrift des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 unmittelbar mit der &Auml;nderung der Gesetzestechnik zusammenh&auml;ngt und der Umstellung der Eigenverbrauchsbesteuerung auf einen unmittelbaren Vorsteuerausschluss f&uuml;r bestimmte Aufwendungen dient.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Einf&uuml;gung der Nr. 5 in &sect; 17 Abs. 2 UStG 1999 sollte erreicht werden, dass eine eventuelle Berichtigung des Vorsteuerabzugs f&uuml;r Aufwendungen i.S. von &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 in dem Besteuerungszeitraum vorzunehmen ist, in dem diese Aufwendungen get&auml;tigt werden (Gesetzentwurf des StEntlG 1999\/ 2000\/2002, BTDrucks 14\/23, S. 199, Einzelbegr&uuml;ndung zu Art. 8 Nr. 11 Buchst. b). Die Gesetzesbegr&uuml;ndung geht also davon aus, dass der Tatbestand des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 die F&auml;lle erfasst, in denen der Vorsteuerabzug f&uuml;r die Aufwendungen bei Leistungsbezug gew&auml;hrt wurde und sp&auml;ter bei T&auml;tigung der Aufwendungen zu berichtigen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Aufwendungen werden i.S. von &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 get&auml;tigt, wenn die bezogene Leistung tats&auml;chlich f&uuml;r abzugssch&auml;dliche Zwecke i.S. der in &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 genannten Vorschriften des EStG verwendet wird (vgl. Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, a.a.O., &sect; 17 Rz 279). Zu diesen Aufwendungen k&ouml;nnen auch AfA f&uuml;r abnutzbare Wirtschaftsg&uuml;ter geh&ouml;ren, die vor dem 1. April 1999 erworben wurden und f&uuml;r deren Anschaffungskosten der Vorsteuerabzug nach &sect; 15 UStG 1993 gew&auml;hrt wurde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Vorschrift des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 setzt &#8211;anders als &sect; 15a UStG 1993\/1999 (vgl. BFH-Urteile vom 11. November 1993 XI R 51\/90, BFHE 174, 253, BStBl II 1994, 582; vom 28. Juni 1995 XI R 40\/94, BFHE 178, 251, BStBl II 1995, 805)&#8212; nicht zwingend voraus, dass sich die Verh&auml;ltnisse in Bezug auf die Verwendungsums&auml;tze ge&auml;ndert haben. Die Regelung in &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 stellt vielmehr nur darauf ab, dass abzugssch&auml;dliche Aufwendungen get&auml;tigt werden und deshalb eine Vorsteuerberichtigung vorzunehmen ist. Sie erfasst nach ihrem Wortlaut und ihrem Zweck auch ohne gesonderte &Uuml;bergangsregelung AfA f&uuml;r vor dem 1. April 1999 erworbene Wirtschaftsg&uuml;ter, wenn diese ab dem 1. April 1999 (weiterhin) abzugssch&auml;dlich verwendet werden und der urspr&uuml;nglich gew&auml;hrte Vorsteuerabzug nunmehr zu berichtigen ist, weil f&uuml;r derartige Aufwendungen der Abzug der Vorsteuer nach der Umstellung der Gesetzestechnik ausgeschlossen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Senat folgt damit nicht den in der Literatur vertretenen Auffassungen, die f&uuml;r derartige Sachverhalte eine Anwendung von &sect; 15a UStG 1999 bef&uuml;rworten (Fritsch, Betriebs-Berater 1999, 1576, Tz. II.1.e; Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, a.a.O., &sect; 17 Rz 296; unklar Birkenfeld, Umsatzsteuer-Handbuch, &sect; 179 Rz 165, Fn 1) oder davon ausgehen, dass keine Berichtigungsvorschrift vorhanden sei (Rondorf, Deutsches Steuerrecht 1999, 576, Tz. 1.4; Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect; 15 Rz 510; Tehler in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect; 17 Rz 167).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Die Neuregelung in &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 kann auf die Stillhalteklausel des Art. 17 Abs. 6 Unterabs. 2 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzt werden, soweit &#8211;wie im Streitfall&#8212; die Berichtigung des Vorsteuerabzugs auf der &Auml;nderung der Gesetzestechnik zur Anpassung der nationalen Vorschriften an die Vorgaben des Art. 17 der Richtlinie 77\/388\/EWG beruht. Insoweit gelten die Ausf&uuml;hrungen zum Ausschluss des Vorsteuerabzugs gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 sinngem&auml;&szlig; (vgl. unter II.3.c der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs hinsichtlich der AfA f&uuml;r die vor der Gesetzes&auml;nderung erworbenen Segeljachten beinhaltet keine unzul&auml;ssige R&uuml;ckwirkung. Denn sie f&uuml;hrt zu keiner h&ouml;heren Steuerbelastung als dies bei einer Fortf&uuml;hrung der Besteuerung des Eigenverbrauchs nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG 1993 der Fall gewesen w&auml;re.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ausgestaltung des &sect; 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 als Vorsteuerberichtigungsvorschrift ist im Vergleich zur Eigenverbrauchsbesteuerung f&uuml;r den Steuerpflichtigen sogar g&uuml;nstiger, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8212; der Steuersatz, der im Jahr des Erwerbs der Segeljachten ma&szlig;geblich war (14 % im Jahr 1992), f&uuml;r Ums&auml;tze sp&auml;terer Jahre erh&ouml;ht wurde (ab 1. Januar 1993 auf 15 % und ab 1. April 1998 auf 16 %). Denn der Eigenverbrauch w&auml;re als Umsatz dem jeweils h&ouml;heren Steuersatz unterlegen, w&auml;hrend f&uuml;r die Vorsteuerberichtigung der urspr&uuml;ngliche Steuersatz ma&szlig;gebend geblieben ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Im Streitfall sind der Ansatz des Eigenverbrauchs sowie die Versagung und die Berichtigung des Vorsteuerabzugs rechtm&auml;&szlig;ig. B hat die Jachtvercharterung ohne &Uuml;berschusserzielungsabsicht betrieben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Absicht der steuerrechtlich relevanten Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielung zeigt sich in dem Bestreben, w&auml;hrend des Bestehens der &quot;Einkunftsquelle&quot; insgesamt einen &quot;Totalgewinn&quot; bzw. Einnahmen&uuml;berschuss zu erzielen. Ob der Unternehmer eine derartige Absicht hatte, l&auml;sst sich als innere Tatsache nicht anhand seiner Erkl&auml;rungen, sondern nur aufgrund &auml;u&szlig;erer Umst&auml;nde feststellen (vgl. BFH-Urteil vom 31. Juli 2002 X R 48\/99, BFHE 200, 504, BStBl II 2003, 282, unter II.1.b). Hierf&uuml;r ist insbesondere von Bedeutung, ob die Bet&auml;tigung bei objektiver Betrachtung nach ihrer Art, ihrer Gestaltung und den gegebenen Ertragsaussichten einen Total&uuml;berschuss erwarten l&auml;sst (vgl. BFH-Urteil vom 27. Januar 2000 IV R 33\/99, BFHE 191, 119, BStBl II 2000, 227).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Verluste der Anlaufzeit sind steuerrechtlich nicht anzuerkennen, wenn aufgrund der bekannten Entwicklung der unternehmerischen Bet&auml;tigung eindeutig feststeht, dass sie so, wie sie vom Steuerpflichtigen betrieben wurde, von vornherein nicht in der Lage war, nachhaltige &Uuml;bersch&uuml;sse zu erzielen und deshalb nach objektiver Beurteilung von Anfang an keine Einkunftsquelle im Sinne des Einkommensteuerrechts dargestellt hat (vgl. BFH-Urteile vom 25. Juni 1996 VIII R 28\/94, BFHE 181, 133, BStBl II 1997, 202, unter II.3.a; vom 14. Dezember 2004 XI R 6\/02, BFHE 208, 557, BStBl II 2005, 392, unter II.2.c).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                So hat der BFH einen Liebhabereibetrieb von Anfang an f&uuml;r den Fall angenommen, dass der Gegenstand des Unternehmens in der Vercharterung eines Motorbootes oder einer Segeljacht besteht, deren Nutzung in erster Linie der Freizeitgestaltung dient, da pers&ouml;nliche Interessen und Neigungen unter diesen Umst&auml;nden nach der Lebenserfahrung eine erhebliche Rolle spielen werden (vgl. BFH-Urteile vom 28. August 1987 III R 273\/83, BFHE 151, 42, BStBl II 1988, 10; vom 11. April 1990 I R 22\/88, BFH\/NV 1990, 768). Auch bei der Vercharterung von zwei Segeljachten kann eine ertragsteuerrechtlich unbeachtliche Liebhaberei vorliegen (vgl. BFH-Beschluss vom 14. April 2000 X B 118\/99, BFH\/NV 2000, 1333).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Feststellung, ob eine T&auml;tigkeit mit Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielungsabsicht ausge&uuml;bt wird, liegt im Wesentlichen auf dem Gebiet der Tatsachenw&uuml;rdigung (vgl. BFH-Urteil in BFHE 191, 119, BStBl II 2000, 227, unter 2. der Entscheidungsgr&uuml;nde). Insoweit ist der BFH als Revisionsgericht an die tatrichterlichen Feststellungen gebunden (&sect; 118 Abs. 2 FGO). Er kann jedoch die Schlussfolgerungen &uuml;berpr&uuml;fen, die aus den festgestellten Tatsachen auf der Grundlage der Denkgesetze und von Erfahrungss&auml;tzen gezogen wurden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Das FG ist bei seiner Entscheidung nicht von den vorstehend angef&uuml;hrten Rechtsgrunds&auml;tzen abgewichen. Die W&uuml;rdigung des FG, B habe die Jachtvercharterung ohne &Uuml;berschusserzielungsabsicht betrieben, ist rechtlich m&ouml;glich und weist keinen Versto&szlig; gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze auf. Sie ist daher f&uuml;r den erkennenden Senat bindend.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat im Rahmen der Beurteilung, ob die Jachtvercharterung mit &Uuml;berschusserzielungsabsicht betrieben wurde, auch gepr&uuml;ft, ob B geeignete Umstrukturierungsma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Ertragssituation ergriffen hat. Denn das Unterlassen derartiger Ma&szlig;nahmen ist im Hinblick auf das darin liegende nicht marktgerechte Verhalten als gewichtiges Beweisanzeichen f&uuml;r eine fehlende &Uuml;berschusserzielungsabsicht zu werten (vgl. BFH-Urteil vom 23. Mai 2007 X R 33\/04, BFHE 218, 163, BStBl II 2007, 874, unter II.2.b bb). Der von B geplante Ausbau und die Erweiterung des Unternehmens zu einem Boots- und Charterzentrum sind jedoch vom FG nicht als betriebswirtschaftlich geeignete Ma&szlig;nahmen zur Verlustbegrenzung angesehen worden. Die diesbez&uuml;glichen Planungen des B h&auml;tten sich noch in einem fr&uuml;hen Anfangsstadium befunden. Die von ihm vorgelegten Berechnungen h&auml;tten keine konkrete betriebswirtschaftliche &Uuml;berpr&uuml;fung des Vorhabens erlaubt. Zudem habe B in der m&uuml;ndlichen Verhandlung einger&auml;umt, dass die Umsetzung des Vorhabens aufgrund seiner angespannten finanziellen Verh&auml;ltnisse nicht abzusehen sei. Es seien keine ernsthaften Bem&uuml;hungen des B erkennbar gewesen, die verlustbringende T&auml;tigkeit fr&uuml;hzeitig zu beenden bzw. betriebswirtschaftlich sinnvolle Umstrukturierungen vorzunehmen. Unter diesen Umst&auml;nden konnte das FG den Schluss ziehen, dass die geplante Erweiterung des Chartergesch&auml;fts kein Indiz f&uuml;r eine &Uuml;berschusserzielungsabsicht des B sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.7.2008, XI R 60\/06 Segeljachtvercharterung: Besteuerung des Aufwendungseigenverbrauchs bis zum 31. M&auml;rz 1999, Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Repr&auml;sentationsaufwendungen ab dem 1. April 1999, Vorsteuerberichtigung wegen der vor dem 1. April 1999 angefallenen Kosten f&uuml;r den Erwerb einer Segeljacht Leits&auml;tze 1. Vorsteuerbetr&auml;ge, die auf laufende Aufwendungen f&uuml;r Segeljachten entfallen, sind ab dem 1. April 1999 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-60-06-segeljachtvercharterung-besteuerung-des-aufwendungseigenverbrauchs-bis-zum-31-maerz-1999-vorsteuerabzugsverbot-fuer-repraesentationsaufwendungen-ab-dem-1-april-1999-vorsteuerberichtigung-we\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;60\/06 &#8211; Segeljachtvercharterung: Besteuerung des Aufwendungseigenverbrauchs bis zum 31. M&auml;rz 1999, Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Repr&auml;sentationsaufwendungen ab dem 1. April 1999, Vorsteuerberichtigung wegen der vor dem 1. 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