{"id":17233,"date":"2012-12-10T15:10:18","date_gmt":"2012-12-10T13:10:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17233"},"modified":"2012-12-10T15:10:18","modified_gmt":"2012-12-10T13:10:18","slug":"vii-r-3-07-keine-ablaufhemmung-nach-par-171-abs-3-ao-durch-wiedereinsetzung-in-eine-versaeumte-frist-zur-beantragung-einer-steuerverguetung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-3-07-keine-ablaufhemmung-nach-par-171-abs-3-ao-durch-wiedereinsetzung-in-eine-versaeumte-frist-zur-beantragung-einer-steuerverguetung\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;3\/07 &#8211; Keine Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO durch Wiedereinsetzung in eine vers&auml;umte Frist zur Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2008, VII R 3\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO durch Wiedereinsetzung in eine vers&auml;umte Frist zur Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>F&auml;llt der Ablauf der Frist f&uuml;r die Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung mit dem Ablauf der Festsetzungsfrist zusammen und wird ein entsprechender Antrag erst nach Ablauf der Festsetzungsfrist und damit nach dem Erl&ouml;schen des Verg&uuml;tungsanspruchs gestellt, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach &sect; 110 Abs. 1 AO mit der Folge einer r&uuml;ckwirkenden Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO nicht in Betracht.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) &uuml;bersandte dem Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) mit Schreiben vom 20. Februar 2006 die Kopie eines Antrages auf Gew&auml;hrung einer Stromsteuerverg&uuml;tung nach &sect; 10 Abs. 1 des Stromsteuergesetzes (StromStG), den sie nach eigenen Angaben bereits am 15. Dezember 2005 f&uuml;r das Jahr 2004 gestellt hatte. Mit Schreiben vom 6. M&auml;rz 2006 wies die Kl&auml;gerin erg&auml;nzend darauf hin, dass sie den ersten Antrag fristgerecht mit der Post versandt habe, so dass sie kein Verschulden daran treffe, dass er nicht beim HZA eingegangen sei. Das HZA wies den Verg&uuml;tungsantrag mit dem Hinweis ab, dass der Antrag f&uuml;r das Jahr 2004 gem&auml;&szlig; &sect; 18 Abs. 1 der Stromsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (StromStV) bis zum 31. Dezember 2005 h&auml;tte gestellt werden m&uuml;ssen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die nach erfolglosem Einspruch erhobene Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) legte das Schreiben der Kl&auml;gerin vom 6. M&auml;rz 2006 als Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aus (&sect; 110 Abs. 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) und stellte fest, dass die Kl&auml;gerin ohne Verschulden daran gehindert gewesen sei, die Antragsfrist des &sect; 18 Abs. 1 StromStV einzuhalten. Die Kl&auml;gerin habe hinreichend glaubhaft gemacht, dass der Brief von einer ihrer Mitarbeiterinnen am 15. Dezember 2005 bei der Post aufgegeben worden sei, so dass die Kl&auml;gerin hinsichtlich des nicht fristgerechten Eingangs des Schreibens beim HZA kein Verschulden treffe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall sei der Ablauf der einj&auml;hrigen Festsetzungsfrist (&sect; 169 Abs. 2 Nr. 1 AO) gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3 AO gehemmt gewesen. Denn aufgrund der rechtlichen Wirkung der gew&auml;hrten Wiedereinsetzung gelte der Verg&uuml;tungsantrag als vor dem Fristende, also vor dem 31. Dezember 2005, und damit vor Ablauf der Festsetzungsfrist gestellt. Bei dieser Betrachtung komme es auf die Frage nicht an, ob es &uuml;berhaupt m&ouml;glich sei, eine Wiedereinsetzung in eine bereits abgelaufene Festsetzungsfrist zu gew&auml;hren. Der Entscheidung des FG Rheinland-Pfalz vom 22. Januar 2004&nbsp;&nbsp;6 K 2157\/01 (Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern 2004, 283), das in einem vergleichbaren Fall wegen des Erl&ouml;schens des Verg&uuml;tungsanspruchs infolge Fristablaufs eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand f&uuml;r ausgeschlossen gehalten habe, k&ouml;nne nicht gefolgt werden. Denn die Wiedereinsetzung in die Antragsfrist f&uuml;hre zum r&uuml;ckwirkenden Eintritt der Ablaufhemmung und damit zum Aufleben des zun&auml;chst erloschenen Verg&uuml;tungsanspruchs. Diesem Ergebnis stehe das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19. August 1999 III R 57\/98 (BFHE 191, 198, BStBl II 2000, 330) nicht entgegen. Da im Streitfall die Voraussetzungen des &sect; 10 Abs. 1 StromStG vorl&auml;gen, habe die Kl&auml;gerin einen Anspruch auf Gew&auml;hrung der beantragten Stromsteuerverg&uuml;tung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das HZA die Verletzung von Bundesrecht (&sect; 118 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Regelung des &sect; 110 AO finde lediglich auf verfahrensrechtliche und materiell-rechtliche Fristen Anwendung, die vom Steuerpflichtigen auch eingehalten werden k&ouml;nnten. Die Wiedereinsetzung in eine abgelaufene Festsetzungsfrist komme daher nicht in Betracht. Zu ber&uuml;cksichtigen sei ferner, dass der Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung nach &sect; 47 AO zum Erl&ouml;schen des Anspruchs aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis f&uuml;hre. Eine Aufhebung oder &Auml;nderung der Steuerfestsetzung sei daher unzul&auml;ssig. Entgegen der Ansicht des FG k&ouml;nne ein kraft Gesetzes erloschener Anspruch nicht wieder aufleben. Im Streitfall liege weder ein r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. von &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO noch eine Anfechtung eines Steuerbescheids nach Ablauf der Festsetzungsfrist vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen k&ouml;nnten. Eine Ablaufhemmung k&ouml;nne nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Antrag vor Ablauf der Festsetzungsfrist gestellt worden sei. Schlie&szlig;lich habe der Gesetzgeber bei der Konzeption der Regelung des &sect; 18 Abs. 1 StromStV das Zusammenfallen des Endes der Antragsfrist mit dem Ablauf der Festsetzungsfrist bewusst in Kauf genommen. Der Steuerpflichtige sei nicht daran gehindert, den Antrag fristgerecht zu stellen. Insoweit sei die Regelung verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das HZA beantragt die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und die Abweisung der Klage.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt die Zur&uuml;ckweisung der Revision.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dabei schlie&szlig;t sie sich im Wesentlichen den Ausf&uuml;hrungen des FG an. Es sei unstreitig, dass Wiedereinsetzung in eine abgelaufene Festsetzungsverj&auml;hrungsfrist nach &sect; 110 Abs. 1 AO nicht gew&auml;hrt werden k&ouml;nne. Im Streitfall gehe es jedoch um die Antragsfrist nach &sect; 18 Abs. 1 StromStV, was das HZA verkenne. Aufgrund der Fiktionswirkung der Wiedereinsetzung sei die Festsetzungsfrist &uuml;berhaupt nicht betroffen; der Verg&uuml;tungsanspruch sei nie erloschen. Das FG habe sich auch nicht in Widerspruch zur h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung gesetzt. Dar&uuml;ber hinaus sei zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Auffassung des HZA zu einer verfassungswidrigen Rechtslage f&uuml;hre. Denn danach k&ouml;nne es aufgrund des Zusammenfallens des Endes der Antragsfrist mit dem Ablauf der Festsetzungsfrist eine Wiedereinsetzung in die vers&auml;umte Frist des &sect; 18 Abs. 1 StromStV in keinem Fall geben. Dies sei jedoch mit der Rechtsschutzgarantie (Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) und dem Geh&ouml;rsanspruch des Art. 103 Abs. 1 GG unvereinbar. Im &Uuml;brigen gebe das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in st&auml;ndiger Rechtsprechung der Rechtsrichtigkeit den Vorrang gegen&uuml;ber der Rechtssicherheit.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und zur Abweisung der Klage. Das FG hat zu Unrecht angenommen, dass der erloschene Verg&uuml;tungsanspruch durch Wiedereinsetzung in die vers&auml;umte Antragsfrist wieder zur Entstehung gelangt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der Anspruch der Kl&auml;gerin auf eine Stromsteuerverg&uuml;tung nach &sect; 10 Abs. 1 StromStG ist infolge des Ablaufs der Festsetzungsfrist erloschen (&sect; 169 Abs. 1 und 2 Nr. 1 i.V.m. &sect; 47 AO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gem&auml;&szlig; &sect; 155 Abs. 4 AO sind die f&uuml;r die Steuerfestsetzung geltenden Vorschriften auf die Festsetzung von Steuerverg&uuml;tungen sinngem&auml;&szlig; anzuwenden. Nach &sect; 169 Abs. 1 Satz 1 AO sind eine Steuerfestsetzung sowie ihre Aufhebung oder &Auml;nderung nicht mehr zul&auml;ssig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist. Diese betr&auml;gt f&uuml;r Verbrauchsteuern und Verbrauchsteuerverg&uuml;tungen ein Jahr (&sect; 169 Abs. 2 Nr. 1 AO). Im Streitfall macht die Kl&auml;gerin einen Anspruch auf Verg&uuml;tung der Stromsteuer nach &sect; 10 Abs. 1 StromStG f&uuml;r den im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2004 zu betrieblichen Zwecken entnommenen und f&uuml;r beg&uuml;nstigte Zwecke i.S. von &sect; 9 Abs. 3 StromStG verwendeten Strom geltend. Gem&auml;&szlig; &sect; 18 Abs. 1 StromStV ist die Verg&uuml;tung der Steuer f&uuml;r innerhalb eines Kalenderjahres entnommenen Strom bis zum 31. Dezember des folgenden Kalenderjahres schriftlich beim HZA zu beantragen. Folglich h&auml;tte die Kl&auml;gerin einen entsprechenden Antrag bis zum 31. Dezember 2005 stellen m&uuml;ssen. Nach den Feststellungen des FG ging ein entsprechender Antrag jedoch erst am 21. Februar 2006 beim HZA ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall begann die Festsetzungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahres, f&uuml;r das die Kl&auml;gerin eine Stromsteuerverg&uuml;tung begehrt, also mit Ablauf des 31. Dezember 2004 (&sect; 170 Abs. 1 AO), und endete mit Ablauf des 31. Dezember 2005. Weder &sect; 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO noch &sect; 170 Abs. 3 AO finden im Streitfall Anwendung. Es bedarf keiner n&auml;heren Darlegung, dass ein Verg&uuml;tungsantrag gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 StromStG, der vom Steuerpflichtigen nach Belieben gestellt werden kann, keine Steueranmeldung nach &sect; 8 Abs. 1 StromStG darstellt, f&uuml;r deren Abgabe eine gesetzliche Verpflichtung besteht (vgl. zur vergleichbaren Problematik bei einem Anspruch nach dem Investitionszulagengesetz: BFH-Urteil vom 29. M&auml;rz 2001 III R 1\/99, BFHE 194, 331, BStBl II 2001, 432). Auch eine Anzeige nach &sect; 138 oder &sect; 139 AO liegt nicht vor. Schlie&szlig;lich geht es im Streitfall weder um eine Aufhebung noch um eine &Auml;nderung oder Berichtigung einer bereits erfolgten Steuerfestsetzung. Es bleibt daher beim Beginn der Festsetzungsfrist mit Ablauf des Jahres 2004, so dass im Zeitpunkt des Eingangs des Verg&uuml;tungsantrages am 21. Februar 2006 die einj&auml;hrige Festsetzungsfrist bereits abgelaufen war. Wie das FG zutreffend erkannt hat, ist der Verg&uuml;tungsanspruch mit Ablauf der Festsetzungsfrist (31. Dezember 2005) gem&auml;&szlig; &sect; 47 AO erloschen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Entgegen der Rechtsauffassung des FG kann die durch den Ablauf der Festsetzungsfrist eingetretene Rechtsfolge nicht dadurch r&uuml;ckwirkend beseitigt werden, dass der Kl&auml;gerin nach &sect; 110 Abs. 1 AO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in die vers&auml;umte Antragsfrist gew&auml;hrt wird. Selbst wenn der Auslegung des FG zu folgen w&auml;re, nach der das Vorbringen der Kl&auml;gerin in ihrem Schreiben vom 6. M&auml;rz 2006 als Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gedeutet werden k&ouml;nnte, kann ein solcher Antrag nicht dazu f&uuml;hren, den Ablauf der Festsetzungsfrist nach &sect; 171 Abs. 3 AO r&uuml;ckwirkend zu hemmen. Denn es ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Verg&uuml;tungsantrag und der Wiedereinsetzungsantrag erst nach Ablauf der Festsetzungsfrist gestellt worden sind, d.h. zu einem Zeitpunkt, zu dem der geltend gemachte Anspruch aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis bereits erloschen war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 110 Abs. 1 AO ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, wenn der Steuerpflichtige ohne Verschulden an der Einhaltung einer gesetzlichen Frist gehindert war. Ob die in &sect; 18 Abs. 1 StromStV normierte Antragsfrist einer Wiedereinsetzung f&auml;hig ist, oder ob es sich um eine Ausschlussfrist handelt, braucht der Senat nicht abschlie&szlig;end zu entscheiden. Jedenfalls geh&ouml;ren zu den in &sect; 110 Abs. 1 AO genannten Fristen solche, die dem Steuerpflichtigen kein bestimmtes Verhalten nahelegen und von diesem nicht durch eine entsprechende Ausrichtung seines Handelns befolgt werden k&ouml;nnen. Nicht wiedereinsetzungsf&auml;hig sind daher die gesetzlichen Fristen, die von den Finanzbeh&ouml;rden als Verwaltungstr&auml;ger im Verwaltungsverfahren zu beachten sind. Daher kommt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in eine abgelaufene Festsetzungsfrist nicht in Betracht (BFH-Urteil in BFHE 191, 198, BStBl II 2000, 330, sowie BFH-Entscheidungen vom 21. Oktober 1996 VI R 4\/94, BFH\/NV 1997, 330, und vom 13. Juni 1995 I B 108\/94, BFH\/NV 1996, 104).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Das vom FG dargelegte Verst&auml;ndnis von &sect; 110 Abs. 1 und &sect; 171 Abs. 3 AO und die Annahme einer r&uuml;ckwirkenden Ablaufhemmung k&auml;men einer Wiedereinsetzung in eine bereits abgelaufene Festsetzungsfrist gleich. Sinn und Zweck der Festsetzungsverj&auml;hrung stehen einem solchen Ergebnis jedoch entgegen. Die Festsetzungsfrist dient der Rechtssicherheit und dem Rechtsfrieden; denn die Erweisbarkeit eines Anspruchs wird um so schwieriger, je mehr Zeit nach Entstehung des Anspruchs verstrichen ist (BFH-Entscheidungen vom 28. September 2000 III R 43\/97, BFHE 193, 28, BStBl II 2001, 211; vom 18. Juni 1998 V R 24\/97, BFH\/NV 1999, 281; vom 31. Januar 1989 VII R 77\/86, BFHE 156, 30, BStBl II 1989, 442, und BVerfG-Beschluss vom 22. Oktober 1981&nbsp;&nbsp;1 BvR 172\/81, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Einkommensteuergesetz 1974, &sect; 46, Rechtsspruch 2). Im Gegensatz zur Verwirkung, die ebenfalls dazu f&uuml;hrt, dass der Anspruchsinhaber dauerhaft daran gehindert ist, seinen Anspruch geltend zu machen, treten die Rechtsfolgen der Festsetzungsverj&auml;hrung durch blo&szlig;en Zeitablauf ein. Nach Ablauf der in &sect; 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO festgelegten Frist sollen Rechtssicherheit und Rechtsfrieden herrschen. Dabei dient die Regelung sowohl dem Interesse des Steuerpflichtigen als auch den Belangen der Finanzverwaltung. Die am Steuerschuldverh&auml;ltnis Beteiligten sollen nach Ablauf der Festsetzungsfrist darauf vertrauen d&uuml;rfen, dass sie endg&uuml;ltig nicht mehr in Anspruch genommen werden. Schlie&szlig;lich dient die Festsetzungsverj&auml;hrung auch dem Allgemeininteresse an einem geordneten Arbeitsablauf der Finanzverwaltung (BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 281).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Hemmung des Ablaufs der Festsetzungsfrist und damit ein Hinausschieben des Eintritts der Festsetzungsverj&auml;hrung sieht das Gesetz nur f&uuml;r den Fall vor, dass ein Antrag auf Steuerfestsetzung vor Ablauf der Festsetzungsfrist gestellt worden ist (&sect; 171 Abs. 3 AO). In dieser Situation soll der Finanzverwaltung die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt werden, den Antrag sorgf&auml;ltig zu pr&uuml;fen, indem es einer Bescheidung des Antrages unter Zeitdruck noch vor Ablauf der regul&auml;ren Festsetzungsfrist nicht bedarf. Im Interesse des Steuerpflichtigen an einer sachgerechten Entscheidung und im Interesse der Finanzverwaltung an einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Aus&uuml;bung ihrer Befugnisse sind die Hemmung des Fristablaufs und der damit verbundene Fortbestand der Rechtsunsicherheit hinzunehmen. Hat es der Steuerpflichtige dagegen unterlassen, einen Antrag auf Steuerfestsetzung bzw. einen Verg&uuml;tungsantrag innerhalb der Festsetzungsfrist zu stellen, muss die Finanzverwaltung nicht mehr damit rechnen, einen Antrag bescheiden und einen Verg&uuml;tungsanspruch befriedigen zu m&uuml;ssen. Ist innerhalb der Festsetzungsfrist kein Antrag des Steuerpflichtigen eingegangen, ist das Erl&ouml;schen des Anspruchs aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis unabweisbar. Selbst bei unverschuldeter S&auml;umnis des Steuerpflichtigen kann eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach &sect; 110 Abs. 1 AO mit dem Ziel einer r&uuml;ckwirkenden Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO nicht gew&auml;hrt werden (Kruse in Tipke\/ Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 171 AO Rz 10; Frotscher in Schwarz, AO, &sect; 171 Rz 9a; Klein\/R&uuml;sken, AO, 9. Aufl., &sect; 171 Rz 11; a.A. ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung Ruban in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 171 AO Rz 19, und Hartmann in Beermann\/Gosch, AO &sect; 171 Rz 17).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Ansicht der Kl&auml;gerin, dass aufgrund der zu gew&auml;hrenden Wiedereinsetzung in den vorigen Stand der Verg&uuml;tungsanspruch zu keinem Zeitpunkt erloschen war, vermag der Senat nicht zu folgen. Denn der Ablauf der Festsetzungsfrist wird nicht bereits durch die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit gehemmt, dass der Steuerpflichtige innerhalb der in &sect; 110 Abs. 2 und 3 AO festgelegten Fristen einen Antrag auf Wiedereinsetzung stellen k&ouml;nnte. Vielmehr l&auml;uft die Festsetzungsfrist unabh&auml;ngig davon ab, ob der Antrag infolge eines schuldhaften Verhaltens des Steuerpflichtigen oder ohne dessen Verschulden nicht fristgerecht bei der Finanzbeh&ouml;rde eingegangen ist. Ist die Festsetzungsfrist verstrichen, ohne dass ein Antrag gestellt worden ist, tritt durch blo&szlig;en Zeitablauf die in &sect; 47 AO angeordnete Rechtsfolge ein. Zu diesem Zeitpunkt ist n&auml;mlich ungewiss, ob der Steuerpflichtige &uuml;berhaupt einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu stellen beabsichtigt. L&auml;sst er die Dinge auf sich beruhen, liegt es auf der Hand, dass das Steuerschuldverh&auml;ltnis durch Erl&ouml;schen des Anspruchs beendet ist. Auch Sinn und Zweck der Festsetzungsverj&auml;hrung stehen der Auffassung der Kl&auml;gerin entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ist ein Verg&uuml;tungsanspruch aufgrund des Eintritts der Festsetzungsverj&auml;hrung nach &sect; 47 AO erloschen, kommt eine r&uuml;ckwirkende Anwendung von &sect; 171 Abs. 3 AO nicht mehr in Betracht. Wie bereits ausgef&uuml;hrt, geh&ouml;rt die Festsetzungsfrist zu den nicht wiedereinsetzungsf&auml;higen Fristen. Daher scheidet auch eine Wiedereinsetzung in die Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO aus. Ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach &sect; 110 Abs. 1 AO wegen Vers&auml;umung einer zur Ablaufhemmung f&uuml;hrenden Antragsfrist geht somit in den F&auml;llen ins Leere, in denen die Festsetzungsfrist bereits abgelaufen und der geltend gemachte Anspruch erloschen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Dieses Ergebnis begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Insbesondere ist der Gesetzgeber nicht daran gehindert, eine gesetzliche Antragsfrist so zu bemessen, dass ihr Ablauf mit dem Ablauf der Festsetzungsfrist zusammenf&auml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei der Ausgestaltung von Verwaltungsverfahren kommt dem Gesetzgeber eine weite Gestaltungsfreiheit zu, insbesondere der Vorrang, zwischen Erfordernissen der Rechtssicherheit und der Herstellung der Gerechtigkeit im Einzelfall abzuw&auml;gen (BVerfG-Beschluss vom 20. April 1982&nbsp;&nbsp;2 BvL 26\/81, BVerfGE 60, 253, 268). Unter Ber&uuml;cksichtigung dieses Grundsatzes begegnet die Normierung nicht wiedereinsetzungsf&auml;higer Festsetzungsfristen (&sect; 169 Abs. 2 AO) keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Denn diese Fristen dienen der Rechtssicherheit und dem Rechtsfrieden; sie gew&auml;hrleisten damit die Durchsetzung des Rechtsstaatsprinzips. Diese Zielsetzung legitimiert zugleich eine Beschr&auml;nkung der in &sect; 171 Abs. 3 AO er&ouml;ffneten M&ouml;glichkeit, den Ablauf der Verj&auml;hrungsfrist zu hemmen. Nur f&uuml;r den Fall, dass der Antrag vor Ablauf der Festsetzungsverj&auml;hrungsfrist gestellt worden ist, tritt nach dem eindeutigen Wortlaut der gesetzlichen Bestimmung eine Hemmung des Fristablaufs ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da das FG zu einem von der Rechtsauffassung des Senats abweichenden Ergebnis gelangt ist, war das erstinstanzliche Urteil aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Das HZA hat den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und die Verg&uuml;tung der Stromsteuer f&uuml;r das Jahr 2004 zu Recht abgelehnt. Die Klage ist daher abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2008, VII R 3\/07 Keine Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO durch Wiedereinsetzung in eine vers&auml;umte Frist zur Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung Leits&auml;tze F&auml;llt der Ablauf der Frist f&uuml;r die Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung mit dem Ablauf der Festsetzungsfrist zusammen und wird ein entsprechender Antrag erst nach Ablauf der Festsetzungsfrist und damit nach &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-3-07-keine-ablaufhemmung-nach-par-171-abs-3-ao-durch-wiedereinsetzung-in-eine-versaeumte-frist-zur-beantragung-einer-steuerverguetung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;3\/07 &#8211; Keine Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO durch Wiedereinsetzung in eine vers&auml;umte Frist zur Beantragung einer Steuerverg&uuml;tung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17233\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}