{"id":17241,"date":"2012-12-10T15:10:21","date_gmt":"2012-12-10T13:10:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17241"},"modified":"2012-12-10T15:10:21","modified_gmt":"2012-12-10T13:10:21","slug":"v-r-36-06-zulaessigkeit-einer-feststellungsklage-wegen-nichtigkeit-eines-verwaltungsakts-interesse-des-klaegers-an-der-baldigen-feststellung-gesetzlich-nicht-vorgesehenes-vorverfahren-als-zulaessigkei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-36-06-zulaessigkeit-einer-feststellungsklage-wegen-nichtigkeit-eines-verwaltungsakts-interesse-des-klaegers-an-der-baldigen-feststellung-gesetzlich-nicht-vorgesehenes-vorverfahren-als-zulaessigkei\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;36\/06 &#8211; Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage wegen Nichtigkeit eines Verwaltungsakts &#8211; Interesse des Kl&auml;gers an der baldigen Feststellung &#8211; Gesetzlich nicht vorgesehenes Vorverfahren als Zul&auml;ssigkeitsschranke"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2008, V R 36\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage wegen Nichtigkeit eines Verwaltungsakts &#8211; Interesse des Kl&auml;gers an der baldigen Feststellung &#8211; Gesetzlich nicht vorgesehenes Vorverfahren als Zul&auml;ssigkeitsschranke<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Zul&auml;ssigkeit einer Nichtigkeits-Feststellungsklage (&sect; 41 FGO) ist nicht davon abh&auml;ngig, dass der Kl&auml;ger vor der Klageerhebung ein entsprechendes Antragsverfahren nach &sect; 125 Abs. 5 AO beim FA durchgef&uuml;hrt hat. Nichts anderes gilt regelm&auml;&szlig;ig auch dann, wenn der Steuerpflichtige zun&auml;chst (freiwillig) einen derartigen Antrag beim FA gestellt hat, jedoch das Ergebnis der Bescheidung vor Klageerhebung nicht abwartet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist im Hinblick auf die Kosten des Verfahrens die Zul&auml;ssigkeit einer Klage, mit der der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) die Feststellung der Nichtigkeit eines Umsatzsteuervorauszahlungsbescheides begehrt hatte, den der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Verlauf des Klageverfahrens aufgehoben hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger ist Konkursverwalter der R-GmbH &#038; Co. KG, &uuml;ber deren Verm&ouml;gen am 1. Dezember 1995 das Konkursverfahren er&ouml;ffnet wurde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit einem nach Er&ouml;ffnung des Verfahrens an den Kl&auml;ger gerichteten Bescheid vom 12. Februar 1996 setzte das FA die Umsatzsteuervorauszahlung f&uuml;r November 1995 auf &#8230; DM fest, wobei es im Sch&auml;tzungswege die Vorsteuern der letzten neun Monate vor Konkurser&ouml;ffnung gem&auml;&szlig; &sect; 17 des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG) als uneinbringlich ansah.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen erhob der Kl&auml;ger Einspruch mit dem Hinweis, dass der Steuerbescheid nichtig sei, weil Steuern f&uuml;r Zeitr&auml;ume vor Konkurser&ouml;ffnung nicht mehr festgesetzt, sondern nur noch zur Konkurstabelle angemeldet werden d&uuml;rften.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hierauf bat das FA den Kl&auml;ger mit Schreiben vom 11. M&auml;rz 1996, den Bescheid &uuml;ber die Festsetzung der Umsatzsteuervorauszahlung &quot;nicht als Bescheid, sondern als Mitteilung &uuml;ber die Festsetzung anzusehen&quot;. Demgem&auml;&szlig; meldete das FA die in dem Bescheid genannten Betr&auml;ge zur Konkurstabelle an.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem die Beteiligten Einigkeit hinsichtlich der H&ouml;he der Vorsteuerberichtigung erzielt hatten, &uuml;bersandte das FA dem Kl&auml;ger am 9. Dezember 1997 ein Schreiben, das nach Art eines Steuerbescheides aufgebaut war, in dem jedoch die Worte &quot;Bescheid&quot; und &quot;Steuerfestsetzung&quot; gestrichen waren und die H&ouml;he der Steuer antragsgem&auml;&szlig; auf &#8230; DM herabgesetzt war. In der Anlage zu dem Schreiben erl&auml;uterte das FA, dass es sich bei dem Schreiben nicht um eine Steuerfestsetzung, sondern um eine Steuerberechnung zum Zwecke der Anmeldung zur Konkurstabelle handele. Hierdurch erledige sich der Einspruch des Kl&auml;gers.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem das FA am 20. Mai 1998 den Umsatzsteuer-Jahresbescheid 1995 erlassen hatte, betrieb der Kl&auml;ger hiergegen ein Klageverfahren, in dessen Verlauf das FA diesen Jahresbescheid am 26. Juni 2001 wegen Nichtigkeit f&ouml;rmlich aufhob.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Etwa vier Jahre sp&auml;ter (am 25. Juli 2005) beantragte der Kl&auml;ger beim FA nach &sect; 125 Abs. 5 der Abgabenordnung (AO) die Aufhebung von 10 Steuerbescheiden, unter denen sich auch der Umsatzsteuervorauszahlungsbescheid November 1995 vom 12. Februar 1996 befand, und setzte dem FA eine (einmal verl&auml;ngerte) Frist zum 12. August 2005.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem das FA am 8. August 2005 den (zun&auml;chst wegen Urlaubs abwesenden) Kl&auml;ger um Erl&auml;uterung des Antrags gebeten hatte mit der Begr&uuml;ndung, die verschiedenen Bescheide seien zu unterschiedlichen Steuernummern und Bekanntgabedaten ergangen, wartete der Kl&auml;ger das Verwaltungsverfahren nicht weiter ab, sondern erhob am 15. August 2005 Klage, mit der er die gerichtliche Feststellung der Nichtigkeit des Bescheides begehrte. Das Rechtsschutzinteresse f&uuml;r die Feststellungsklage ergebe sich daraus, dass sichergestellt werden m&uuml;sse, dass neben den zur Tabelle angemeldeten Forderungen keine weiteren Forderungen gegen die Masse oder etwa nach Aufhebung des Konkursverfahrens gegen den Gemeinschuldner geltend gemacht werden k&ouml;nnten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem das FA zun&auml;chst die Abweisung der Klage als unzul&auml;ssig beantragt hatte, weil sich die Aufhebung des Bescheides bereits aus der dem Kl&auml;ger &uuml;bersandten Berechnung vom 9. Dezember 1997 ergebe, stellte es am 11. Januar 2006 f&ouml;rmlich die Nichtigkeit des Bescheides fest, worauf der Kl&auml;ger die Erledigung erkl&auml;rte und beantragte, dem FA die Kosten aufzuerlegen. Das FA gab hingegen keine Erledigungserkl&auml;rung ab, da es die Feststellungsklage als unzul&auml;ssig ansah, weil der Kl&auml;ger vor Klageerhebung zun&auml;chst die Bescheidung seines Antrags nach &sect; 125 Abs. 5 AO h&auml;tte abwarten m&uuml;ssen (Hinweis u.a. auf den Beschluss des 11. Senates des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts &#8211;FG&#8211; vom 17. Oktober 2005&nbsp;&nbsp;11 K 467\/05, nicht ver&ouml;ffentlicht).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daraufhin beantragte der Kl&auml;ger vor dem FG, die Erledigung der Hauptsache festzustellen. Die Erhebung der Nichtigkeitsklage sei nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Oktober 1985 VII R 185\/83 (BFH\/NV 1986, 720) auch ohne vorherigen Antrag nach &sect; 125 Abs. 5 AO beim FA zul&auml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG wies die Feststellungsklage mit den in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; (EFG) 2007, 139 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden als unzul&auml;ssig ab und f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung aus: &sect; 41 der Finanzgerichtsordnung (FGO) erfordere neben dem berechtigten Feststellungsinteresse zus&auml;tzlich ein berechtigtes Interesse an einer &quot;baldigen&quot; Feststellung. Daran fehle es, weil der Kl&auml;ger mit dem bereits beim FA gestellten Antrag nach &sect; 125 Abs. 5 AO sein Ziel schneller, einfacher und billiger h&auml;tte erreichen k&ouml;nnen, auch wenn die Entscheidung des FA nach der Rechtsprechung des BFH lediglich den Charakter einer Auskunft habe. Einem berechtigten Interesse an einer baldigen Feststellung der Nichtigkeit durch das FG habe entgegengestanden, dass das Konkursverfahren nach den damaligen Planungen des Kl&auml;gers noch bis Ende 2005 gedauert h&auml;tte und er keinen Grund dargelegt habe, weshalb er die Entscheidung des FA &uuml;ber den gestellten Antrag nicht h&auml;tte abwarten k&ouml;nnen. Ein Interesse an einer baldigen Feststellung habe schlie&szlig;lich auch deshalb nicht bestanden, weil das FA bereits vor Jahren deutlich gemacht habe, dass von dem Vorauszahlungsbescheid keinerlei rechtliche Wirkungen ausgingen und das FA auch keinerlei Rechtsschein hierf&uuml;r gesetzt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Revision begr&uuml;ndet der Kl&auml;ger wie folgt: Das FG habe zu Unrecht die Feststellungsklage als unzul&auml;ssig angesehen und damit seiner Erledigungserkl&auml;rung die Wirksamkeit abgesprochen. Wenn nach dem BFH-Urteil in BFH\/NV 1986, 720 eine Feststellungsklage auch ohne vorherigen Antrag nach &sect; 125 Abs. 5 AO zul&auml;ssig sei, k&ouml;nne nichts anderes gelten, wenn ein freiwillig gestellter Antrag beim FA noch nicht beschieden worden sei. Denn nach dem genannten BFH-Urteil sei der Entscheidung des FA nur der Rechtscharakter einer unverbindlichen Meinungs&auml;u&szlig;erung beizumessen. Die Verfahren nach &sect; 125 Abs. 5 AO und das gerichtliche Klageverfahren nach &sect; 41 FGO seien wegen der unterschiedlichen Rechtskraftwirkung nicht gleichwertig. Eine Feststellungsklage sei erst dann unzul&auml;ssig, wenn das FA auf einen Antrag nach &sect; 125 Abs. 5 AO die Nichtigkeit festgestellt habe und zus&auml;tzliche Umst&auml;nde zeigten, dass sich das FA auch daran halte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        unter Aufhebung des FG-Urteils festzustellen, dass die Hauptsache hinsichtlich der Feststellung der Nichtigkeit des Umsatzsteuervorauszahlungsbescheides November 1995 vom 12. Februar 1996 erledigt ist, und die Kosten des Verfahrens dem FA aufzuerlegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Revision zur&uuml;ckzuweisen und die Kosten des Verfahrens dem Kl&auml;ger aufzuerlegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Rechtsauffassung des VII. Senates des BFH (Urteil in BFH\/NV 1986, 720) werde in der Literatur nicht geteilt (Frotscher in Schwarz, AO, &sect; 125 Rz 11; Rozek in H&uuml;bschmann\/ Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect; 125 AO Rz 106; Pahlke in Pahlke\/ Koenig, Abgabenordnung, &sect; 125 Rz 40; Kopp\/Ramsauer, Verwaltungsverfahrensgesetz, 10. Aufl., &sect; 44 Rz 64, 66). Danach handele es sich bei der Feststellung der Nichtigkeit durch das FA um einen bindenden Verwaltungsakt. Gehe man von der Rechtsauffassung des BFH aus, wonach ein Wahlrecht zwischen dem Antrag nach &sect; 125 Abs. 5 AO beim FA und der Feststellungsklage nach &sect; 41 FGO bestehe, sei die Klage erst nach Zur&uuml;ckweisung des Antrags durch das FA zul&auml;ssig, woran es fehle.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass die vom Kl&auml;ger erhobene Feststellungsklage unzul&auml;ssig war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Gem&auml;&szlig; &sect; 41 FGO kann die Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes im Klagewege begehrt werden, wenn der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an einer baldigen Feststellung hat (besonderes Feststellungsinteresse). Die Einschr&auml;nkung des &sect; 41 Abs. 2 Satz 1 FGO, wonach eine Feststellungsklage unzul&auml;ssig ist, soweit der Kl&auml;ger seine Rechte durch Gestaltungs- oder Leistungsklage h&auml;tte verfolgen k&ouml;nnen, gilt f&uuml;r die Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes nicht (&sect; 41 Abs. 2 Satz 2 FGO), sodass diese unabh&auml;ngig von Fristen oder der Durchf&uuml;hrung eines Vorverfahrens zul&auml;ssig ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Das vom Gesetzgeber geforderte besondere Feststellungsinteresse fehlte entgegen der Ansicht des FG nicht deshalb, weil der Kl&auml;ger vor der Klageerhebung die Bescheidung seines zuvor beim FA gestellten Antrags auf Feststellung der Nichtigkeit nach &sect; 125 Abs. 5 AO nicht abgewartet hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage wegen Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes ist grunds&auml;tzlich unabh&auml;ngig von der vorherigen Durchf&uuml;hrung eines Vorverfahrens oder &#8211;was dem gleichsteht&#8211; eines Antragsverfahrens nach &sect; 125 Abs. 5 AO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Offen bleiben kann hierbei, ob dies bereits daraus folgt, dass nach der Rechtsprechung des BFH sowie einer Mindermeinung in der Literatur in der Feststellung des FA &uuml;ber die Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes nur eine unverbindliche, deklaratorische Wissenserkl&auml;rung ohne Regelungsgehalt zu sehen sein soll, die dem Kl&auml;ger keinen dem Klageverfahren gleichwertigen Rechtsschutz biete (so BFH-Urteile in BFH\/NV 1986, 720; vom 15. November 1991 VI R 81\/89, BFHE 165, 566, BStBl II 1992, 224; vom 21. Juni 2005 X B 72\/05, BFH\/NV 2005, 1490; vom 22. August 2007 II R 44\/05, BFH\/NV 2007, 2379; K&uuml;hn\/ v.Wedelst&auml;dt, 18. Aufl., AO, &sect; 125 Rz 24; Brockmeyer in Klein, AO, 9. Aufl., &sect; 125 Rz 13) oder ob nicht vielmehr &#8211;wozu auch der Senat neigt&#8211; entsprechend der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes (BSG) sowie der herrschenden Meinung der Rechtslehre von einem die Beh&ouml;rde bindenden, feststellenden Verwaltungsakt auszugehen ist (BSG-Urteil vom 23. Februar 1989&nbsp;&nbsp;11\/7 RAr 103\/87, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 1989, 902; Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 124 AO Rz 25; Rozek in HHSp, &sect; 125 AO Rz 106; Frotscher in Schwarz, AO, &sect; 125 Rz 11; Pahlke in Pahlke\/K&ouml;nig, a.a.O., &sect; 125 Rz 40). H&auml;tte der Gesetzgeber die Zul&auml;ssigkeit der Nichtigkeitsfeststellungsklage von der vorherigen Durchf&uuml;hrung eines Antragsverfahrens nach &sect; 125 Abs. 5 AO beim FA abh&auml;ngig machen wollen, h&auml;tte dies einer ausdr&uuml;cklichen Erw&auml;hnung in &sect; 41 Abs. 2 FGO bedurft (ebenso Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 124 AO Rz 24; Rozek in HHSp, &sect; 125 AO Rz 108; Sodan\/Ziekow, VwGO, &sect; 43 Rz 109).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Kommt es f&uuml;r die Zul&auml;ssigkeit der Klage auf die Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes nicht auf die vorherige Durchf&uuml;hrung eines Antragsverfahrens nach &sect; 125 Abs. 5 AO an, verliert der Kl&auml;ger sein Klagerecht grunds&auml;tzlich auch dann nicht, wenn er bereits vor der Klageerhebung einen derartigen Antrag beim FA gestellt hat. Ein gesetzlich nicht vorgesehenes Vorverfahren kann auch dann nicht zur Zul&auml;ssigkeitsschranke werden, wenn der Kl&auml;ger freiwillig einen derartigen Antrag gestellt hat (a.A. Steinhauff in HHSp, &sect; 41 FGO Rz 531; Sodan\/Ziekow, VwGO, &sect; 43 Rz 109). Vergleichbares gilt, wenn ein Steuerpflichtiger einen Einspruch gegen die Ablehnung seines Antrags auf Aussetzung der Vollziehung eingelegt hat und vor Bescheidung durch das FA einen gerichtlichen Antrag nach &sect; 69 FGO stellt. Auch insoweit ist anerkannt, dass das Rechtsschutzbed&uuml;rfnis f&uuml;r den gerichtlichen Antrag wegen der noch ausstehenden Verwaltungsentscheidung nicht entf&auml;llt (BFH-Beschluss vom 16. Dezember 1966 V S 8\/66, BFHE 87, 340, BStBl III 1967, 144; Gr&auml;ber, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 69 Rz 12, m.w.N.). An einem Feststellungsinteresse f&uuml;r die Klageerhebung nach &sect; 41 Abs. 1 FGO k&ouml;nnte es allenfalls dann ausnahmsweise fehlen, wenn aufgrund eines Antrags nach &sect; 125 Abs. 5 AO die Aufhebung des nichtigen Verwaltungsaktes vom FA bereits zugesagt war oder unmittelbar bevorstand (Tipke\/Kruse, a.a.O., FGO, &sect; 41 Rz 15). Dies war aber nicht der Fall, da das FA auf den Antrag des Kl&auml;gers diesen zur Begr&uuml;ndung seines Antrags aufgefordert hatte und sich das Verwaltungsverfahren noch im Anfangsstadium befand.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Unabh&auml;ngig von der Frage des Vorrangs eines Antragsverfahrens nach &sect; 125 Abs. 5 AO folgt der Senat im Ergebnis dem FG jedoch darin, dass wegen der besonderen Umst&auml;nde des Streitfalles kein &quot;berechtigtes Interesse an einer baldigen Feststellung&quot; der Nichtigkeit des Steuerbescheides f&uuml;r das durchgef&uuml;hrte Klageverfahren anzuerkennen ist (&sect; 41 Abs. 1 FGO). Ein Interesse des Kl&auml;gers an der baldigen Feststellung i.S. des &sect; 41 Abs. 1 FGO ist nur dann zu bejahen, wenn er ohne eine gerichtliche Feststellung die Gef&auml;hrdung seiner Rechte besorgen muss (BFH-Urteil vom 20. Februar 1990 IX R 83\/88, BFHE 160, 391, BStBl II 1990, 789). Das besondere Feststellungsinteresse ist bei einem Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes zwar grunds&auml;tzlich gegeben, weil von einem nichtigen Verwaltungsakt der Rechtsschein der Wirksamkeit ausgehen kann und die Gefahr besteht, dass sich das FA bei unklarer Rechtslage eines nicht gegebenen Rechtsanspruchs ber&uuml;hmt (BFH-Urteil vom 10. November 1987 VIII R 94\/87, BFH\/NV 1988, 214; Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 41 FGO Rz 8).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Unter den vorliegenden Umst&auml;nden bestand jedoch keine Gefahr der Vollstreckung aus dem nichtigen Steuerbescheid, weil das FA dem Kl&auml;ger mit Schreiben vom 11. M&auml;rz 1996 bereits mitgeteilt hatte, dass es den Bescheid nicht als f&ouml;rmlichen Bescheid, sondern als Mitteilung &uuml;ber die Steuerberechnung ansehe, und sich das FA auch entsprechend dieser Mitteilung tats&auml;chlich verhalten und die Steuerforderung lediglich zur Konkurstabelle angemeldet hat. Auch in dem Schreiben vom 9. Dezember 1997, durch das das FA dem Kl&auml;ger antragsgem&auml;&szlig; die Minderung der zur Konkurstabelle anzumeldenden Steuerforderung mitteilte, wies das FA in der Anlage erneut ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass es sich bei dem Schreiben nicht um eine Steuerfestsetzung, sondern nur um eine ge&auml;nderte Steuerberechnung zum Zwecke der Anmeldung zur Konkurstabelle handele. Nachdem das FA w&auml;hrend der folgenden neun Jahre entsprechend seinen schriftlichen Erl&auml;uterungen keinen Gebrauch mehr von dem nichtigen Steuerbescheid gemacht hatte, sondern der Rechtsauffassung des Kl&auml;gers tats&auml;chlich gefolgt war, ging von dem nichtigen Bescheid im Zeitpunkt der Klageerhebung (15. August 2005) keinerlei Rechtsbeeintr&auml;chtigung in Form einer Gefahr der Einzelvollstreckung au&szlig;erhalb des Konkursverfahrens mehr aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch im Klageverfahren hat sich das FA nicht der Wirksamkeit der Steuerforderung ber&uuml;hmt, denn beide Beteiligten gehen &uuml;bereinstimmend von der Nichtigkeit des Bescheides aus und streiten lediglich im Hinblick auf die Verfahrenskosten darum, ob das FA dem Interesse des Kl&auml;gers an der Beseitigung des Rechtsscheins des nichtigen Verwaltungsaktes durch die bisherigen Schreiben gen&uuml;gt hat oder ob es zus&auml;tzlich noch einer f&ouml;rmlichen Bescheidaufhebung bedurfte. Schon wegen des langen Zeitablaufs von &uuml;ber neun Jahren vermag der Senat unter diesen Umst&auml;nden das vom Gesetz in &sect; 41 Abs. 1 FGO vorausgesetzte &quot;berechtigte Interesse an einer baldigen Feststellung&quot; der Nichtigkeit des Steuerbescheides im Wege eines Klageverfahrens nicht zu erkennen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.1.2008, V R 36\/06 Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage wegen Nichtigkeit eines Verwaltungsakts &#8211; Interesse des Kl&auml;gers an der baldigen Feststellung &#8211; Gesetzlich nicht vorgesehenes Vorverfahren als Zul&auml;ssigkeitsschranke Leits&auml;tze Die Zul&auml;ssigkeit einer Nichtigkeits-Feststellungsklage (&sect; 41 FGO) ist nicht davon abh&auml;ngig, dass der Kl&auml;ger vor der Klageerhebung ein entsprechendes Antragsverfahren nach &sect; 125 Abs. 5 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-36-06-zulaessigkeit-einer-feststellungsklage-wegen-nichtigkeit-eines-verwaltungsakts-interesse-des-klaegers-an-der-baldigen-feststellung-gesetzlich-nicht-vorgesehenes-vorverfahren-als-zulaessigkei\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;36\/06 &#8211; Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage wegen Nichtigkeit eines Verwaltungsakts &#8211; Interesse des Kl&auml;gers an der baldigen Feststellung &#8211; Gesetzlich nicht vorgesehenes Vorverfahren als Zul&auml;ssigkeitsschranke<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17241\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}