{"id":17319,"date":"2012-12-10T15:46:14","date_gmt":"2012-12-10T13:46:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17319"},"modified":"2012-12-10T15:46:14","modified_gmt":"2012-12-10T13:46:14","slug":"ix-r-68-07-barausgleich-cash-settlement-fuehrt-nicht-zu-werbungskosten-bei-den-stillhalterpraemien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-68-07-barausgleich-cash-settlement-fuehrt-nicht-zu-werbungskosten-bei-den-stillhalterpraemien\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;68\/07 &#8211; Barausgleich (cash-settlement) f&uuml;hrt nicht zu Werbungskosten bei den Stillhalterpr&auml;mien"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.2.2008, IX R 68\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Barausgleich (cash-settlement) f&uuml;hrt nicht zu Werbungskosten bei den Stillhalterpr&auml;mien<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der vom Stillhalter einer Kaufoption auf den DAX an den Optionsberechtigten gezahlte Barausgleich (cash-settlement) ist nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 3 EStG abziehbar.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) unternahm im Streitjahr (1994) an der Deutschen Terminb&ouml;rse Optionsgesch&auml;fte. Er r&auml;umte u.a. Kaufoptionen auf den Deutschen Aktienindex (DAX) mit der Verpflichtung ein, zum Ende der Laufzeit die Differenz zwischen dem vereinbarten Basiswert und dem jeweiligen Tageskurs auszugleichen und erhielt daf&uuml;r als Stillhalter Optionspr&auml;mien von 340 870 DM. Er zahlte zum Ausgleich 556 720 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rte der Kl&auml;ger die erhaltenen Pr&auml;mien als Einnahmen im Rahmen von Eink&uuml;nften aus Leistungen (&sect; 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) und die im Barausgleich geleisteten Zahlungen als Werbungskosten bei dieser Einkunftsart. Infolge einer Au&szlig;enpr&uuml;fung lehnte es der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ab, die Ausgleichszahlungen zu ber&uuml;cksichtigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch die Klage blieb erfolglos: Entst&uuml;nden dem Stillhalter Aufwendungen, weil die Option ausge&uuml;bt werde, handele es sich &#8211;so das Finanzgericht (FG)&#8211; nicht um Werbungskosten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen richtet sich die Revision des Kl&auml;gers, die er auf Verletzung von &sect; 9 Abs. 1 Satz 1, &sect; 22 Nr. 3 EStG st&uuml;tzt. Das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r den Barausgleich liege im steuerlichen Bereich. Glattstellung und Barausgleich seien wirtschaftlich gleichartige Handlungsalternativen. Sie d&uuml;rften ohne Versto&szlig; gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) nicht unterschiedlich behandelt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung des FA aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid vom 7. Januar 1998 dahin abzu&auml;ndern, dass negative sonstige Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Leistungen in H&ouml;he von 128 501 DM zugrunde gelegt werden.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zutreffend hat das FG die Ausgleichszahlungen des Kl&auml;gers nicht als Werbungskosten bei seinen Eink&uuml;nften aus Leistungen gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 3 EStG abgezogen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Werbungskosten sind gem&auml;&szlig; &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen, die bei der Einkunftsart abzuziehen sind, bei der sie erwachsen (&sect; 9 Abs. 1 Satz 2 EStG), und das hei&szlig;t, durch die sie veranlasst sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ausgleichszahlungen des Kl&auml;gers sind nicht durch seine Eink&uuml;nfte als Stillhalter veranlasst.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eink&uuml;nfte aus Leistungen sind Entgelte, die der Stillhalter als Entsch&auml;digung f&uuml;r die Bindung und die Risiken, die er durch das Begeben des Optionsrechts eingeht, unabh&auml;ngig vom Zustandekommen des Basisgesch&auml;fts (hier Gesch&auml;fte auf den DAX) allein f&uuml;r das Stillhalten erh&auml;lt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29. Juni 2004 IX R 26\/03, BFHE 206, 418, BStBl II 2004, 995, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der BFH trennt zwischen Er&ouml;ffnungs- und Basisgesch&auml;ft (so BFH-Urteile vom 24. Juni 2003 IX R 2\/02, BFHE 202, 351, BStBl II 2003, 752, und vom 18. Dezember 2002 I R 17\/02, BFHE 201, 234, BStBl II 2004, 126). Deshalb bilden das die Pr&auml;mie ausl&ouml;sende Stillhaltergesch&auml;ft und das Basisgesch&auml;ft kein einheitliches Termingesch&auml;ft. Der Optionsgeber erh&auml;lt die Pr&auml;mie als Gegenleistung f&uuml;r eine wirtschaftlich und rechtlich selbst&auml;ndige Leistung, n&auml;mlich f&uuml;r seine vertraglich eingegangene Bindung und das damit verbundene Risiko, in Anspruch genommen zu werden. Er beh&auml;lt sie auch dann, wenn er aus der Option nicht in Anspruch genommen wird und ein Basisgesch&auml;ft nicht durchf&uuml;hren muss. Er erzielt sie mithin unabh&auml;ngig davon, ob es je zu einem Basisgesch&auml;ft kommt oder wie das Optionsgesch&auml;ft sonst beendet wird (eingehend BFH-Urteil vom 17. April 2007 IX R 40\/06, BFHE 217, 566, BStBl II 2007, 608).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Folge des Trennungsprinzips ist auch: Verluste aus dem Basisgesch&auml;ft erwachsen nicht bei den Eink&uuml;nften aus den Stillhaltergesch&auml;ften. Sie sind &#8211;wie der BFH schon in seinem Urteil vom 28. November 1990 X R 197\/87 (BFHE 163, 175, BStBl II 1991, 300) ausgef&uuml;hrt hat&#8211; keine bei den Eink&uuml;nften aus &sect; 22 Nr. 3 EStG abziehbaren Werbungskosten. Ist das Basisgesch&auml;ft &#8211;wie hier&#8211; lediglich auf die Differenz zwischen verschiedenen Preisen (Verh&auml;ltnis des Basispreises zum B&ouml;rsenpreis) eines Basiswerts zu bestimmten Stichtagen gerichtet, ist es nicht nach &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG i.d.F. des Streitjahres (EStG 1994) steuerbar. Denn sein Gegenstand ist eben nicht &#8211;wie dies &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG 1994 voraussetzt&#8211; ein lieferbares Wirtschaftsgut (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 25. August 1987 IX R 65\/86, BFHE 151, 132, BStBl II 1988, 248, m.w.N.). Erst durch das Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I, 402) wurden derartige Differenzgesch&auml;fte mit &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG der Besteuerung unterworfen (vgl. im Einzelnen BTDrucks 14\/23, S. 180 zu Nummer 27 und BTDrucks 14\/443, S. 28 zu Nummer 31). Zuvor aber &#8211;und damit auch im Streitjahr&#8211; waren weder eine positive Differenz (Gewinn) als Einnahmen noch eine negative Differenz (Verlust) als Werbungskosten zu erfassen. Vielmehr liegt der Verm&ouml;gensnachteil, den der Stillhalter erleidet, weil er aufgrund des Basisgesch&auml;fts in Anspruch genommen wird und einen Ausgleich entrichten muss, auf der Verm&ouml;gensebene (so zutreffend auch Bundesministerium der Finanzen, Schreiben vom 27. November 2001, BStBl I 2001, 986 Rz 24).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Das unterscheidet den Verlust aufgrund des Differenzausgleichs von den in einem Gegengesch&auml;ft gezahlten Pr&auml;mien, die der BFH als Erwerbsaufwendungen bei den Eink&uuml;nften aus &sect; 22 Nr. 3 EStG beurteilt (BFH-Urteil vom 17. April 2007 IX R 23\/06, BFHE 217, 562, BStBl II 2007, 606). Zwar ist auch das Glattstellungsgesch&auml;ft vom Er&ouml;ffnungsgesch&auml;ft zu trennen. Der Steuerpflichtige zahlt die Pr&auml;mien im Rahmen einer Glattstellung aber vor allem, um damit seine Einnahmen aus dem Stillhaltergesch&auml;ft zu sichern. Das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r die Ausgaben ist dem steuerbaren Bereich zuzuordnen, weil der Steuerpflichtige das Risiko, das er als Stillhalter eingegangen ist und das darin liegt, Verm&ouml;genseinbu&szlig;en durch ein Ausf&uuml;hrungsgesch&auml;ft zu erleiden, durch ein Glattstellungsgesch&auml;ft vermindern will. Muss er das Basisgesch&auml;ft aber durchf&uuml;hren, verwirklicht sich das Risiko der Spekulation, das nach den Wertungen des Gesetzes &#8211;ebenso wie ein dadurch erzielter Vorteil&#8211; vor der Neuregelung durch &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG der nicht steuerbaren Verm&ouml;genssph&auml;re zuzuordnen war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Hierin liegt kein Versto&szlig; gegen Art. 3 Abs. 1 GG. Vielmehr ist das Ergebnis (kein Werbungskostenabzug der im Basisgesch&auml;ft erlittenen Verluste) die folgerichtige Auspr&auml;gung der Systematik des &sect; 22 Nr. 2 und 3 EStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.2.2008, IX R 68\/07 Barausgleich (cash-settlement) f&uuml;hrt nicht zu Werbungskosten bei den Stillhalterpr&auml;mien Leits&auml;tze Der vom Stillhalter einer Kaufoption auf den DAX an den Optionsberechtigten gezahlte Barausgleich (cash-settlement) ist nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 3 EStG abziehbar. Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. 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