{"id":17407,"date":"2012-12-10T16:20:46","date_gmt":"2012-12-10T14:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17407"},"modified":"2012-12-10T16:20:46","modified_gmt":"2012-12-10T14:20:46","slug":"iv-r-50-06-rechtmaessigkeit-eines-aenderungsbescheides-wenn-die-voraussetzungen-des-par-174-abs-4-ao-nachtraeglich-eingetreten-sind-zeitpunkt-der-einspruchsentscheidung-massgeblich-zweck-des-par-174-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-50-06-rechtmaessigkeit-eines-aenderungsbescheides-wenn-die-voraussetzungen-des-par-174-abs-4-ao-nachtraeglich-eingetreten-sind-zeitpunkt-der-einspruchsentscheidung-massgeblich-zweck-des-par-174-a\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;50\/06 &#8211; Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines &Auml;nderungsbescheides, wenn die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO nachtr&auml;glich eingetreten sind &#8211; Zeitpunkt der Einspruchsentscheidung ma&szlig;geblich &#8211; Zweck des &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO &#8211; keine Anwendung von &sect; 127 AO auf Korrekturvorschriften &#8211; Auslegung eines &Auml;nderungsantrags des Steuerpflichtigen durch das FG &#8211; Bindung des BFH"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2008, IV R 50\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines &Auml;nderungsbescheides, wenn die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO nachtr&auml;glich eingetreten sind &#8211; Zeitpunkt der Einspruchsentscheidung ma&szlig;geblich &#8211; Zweck des &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO &#8211; keine Anwendung von &sect; 127 AO auf Korrekturvorschriften &#8211; Auslegung eines &Auml;nderungsantrags des Steuerpflichtigen durch das FG &#8211; Bindung des BFH<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Hat ein Steuerpflichtiger wegen unzutreffender Aufteilung des Gewinns Einspruch nur f&uuml;r das Vorjahr eingelegt, beantragt er damit nicht zugleich konkludent, die Einkommensteuer f&uuml;r das Folgejahr heraufzusetzen.<\/p>\n<p>2. &sect; 127 AO ist auf die Korrekturvorschrift des &sect; 174 Abs. 4 AO nicht anwendbar.<\/p>\n<p>3. F&uuml;r den rechtm&auml;&szlig;igen Erlass eines &Auml;nderungsbescheides nach &sect; 174 Abs. 4 AO reicht es (aber) aus, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r die &Auml;nderung, insbesondere die Aufhebung oder &Auml;nderung des anderen Steuerbescheides zugunsten des Steuerpflichtigen, bis zur Entscheidung &uuml;ber den Einspruch gegen den (auf &sect; 174 Abs. 4 AO gest&uuml;tzten) &Auml;nderungsbescheid vorliegen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob der angefochtene &Auml;nderungsbescheid rechtm&auml;&szlig;ig (geworden) ist, weil ein das Vorjahr betreffender Einspruch zugleich als Antrag nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a der Abgabenordnung (AO) auszulegen war oder weil nachtr&auml;glich die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO eingetreten sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind zusammen zur Einkommensteuer veranlagte Eheleute. Der Kl&auml;ger erzielte in den Jahren 1992 und 1993 Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. Den Betrieb hatten ihm seine Eltern unter Nie&szlig;brauchsvorbehalt &uuml;bertragen. Sp&auml;testens ab dem Wirtschaftsjahr 1991\/92 zahlte der Kl&auml;ger die f&uuml;r die nie&szlig;brauchsbelasteten Grundst&uuml;cke an die Eltern zu zahlende Pacht nicht mehr, behandelte sie jedoch weiter als Aufwand und wies in entsprechender H&ouml;he Verbindlichkeiten in der Bilanz aus. Aufgrund einer Umstrukturierung des landwirtschaftlichen Betriebs zum Gem&uuml;sebaubetrieb bestimmte der Kl&auml;ger ab 1993 (Streitjahr) das Kalenderjahr zum Wirtschaftsjahr.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach einer Betriebspr&uuml;fung erkannte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Pacht ab dem Wirtschaftsjahr 1991\/92 nicht mehr als Aufwand an. F&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1991\/92 ergab sich ein Gewinn von 894 238 DM, der zur H&auml;lfte (447 119 DM) im Jahr 1992 angesetzt wurde. Der Pr&uuml;fer ermittelte den Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft im Zeitraum vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1993 in der Weise, dass er ein Wirtschaftsjahr vom 1. Juli 1992 bis zum 30. Juni 1993 und ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Juli 1993 bis zum 31. Dezember 1993 bildete. Das FA erfasste den Gewinn des Wirtschaftsjahres 1992\/93 (486 823 DM) jeweils zur H&auml;lfte in den Einkommensteuerbescheiden f&uuml;r 1992 und 1993 und ber&uuml;cksichtigte den Verlust des Rumpfwirtschaftsjahres (.\/. 237 098 DM) in voller H&ouml;he im Bescheid f&uuml;r das Streitjahr (1993). Auf diese Weise ergaben sich f&uuml;r 1992 Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft von 690 531 DM und f&uuml;r das Streitjahr solche von 6 313 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA setzte dem entsprechend die Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr mit Bescheid vom 27. M&auml;rz 1998 auf 0 DM herab und hob den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger legten gegen die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1991 und 1992 (ebenfalls vom 27. M&auml;rz 1998) Einspruch ein und machten geltend, dass der Pachtvertrag weiterhin anzuerkennen sei. Au&szlig;erdem entspreche die vom FA vorgenommene Aufteilung des Gewinns f&uuml;r den Zeitraum vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1993 nicht der Regelung des &sect; 8c Abs. 2 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV). Der Gesamtgewinn dieses Zeitraums sei danach in H&ouml;he von 6\/18 im Kalenderjahr 1992 und in H&ouml;he von 12\/18 im Streitjahr zu ber&uuml;cksichtigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA &auml;nderte daraufhin zun&auml;chst mit Bescheid vom 8. Mai 1998 die Steuerfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr zu Lasten der Kl&auml;ger, indem es den Gewinn des Zeitraums vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1993 unter Einschluss des Verlustes f&uuml;r den Zeitraum vom 1. Juli 1993 bis 31. Dezember 1993 (saldiert 249 725 DM) nunmehr zu 12\/18 (166 483 DM) im Streitjahr (1993) ber&uuml;cksichtigte. Die &Auml;nderung begr&uuml;ndete es mit &sect; 129 AO. Sp&auml;ter &#8211;am 18. November 1998&#8211; &auml;nderte das FA auch den Einkommensteuerbescheid 1992 und ber&uuml;cksichtigte den Gewinn des Zeitraums vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1993 in H&ouml;he von 6\/18 (83 242 DM) im Jahr 1992, so dass die Eink&uuml;nfte unter Einbeziehung des h&auml;lftigen Gewinns des Wirtschaftsjahres 1991\/92 (447 119 DM) auf 530 361 DM sanken.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den Einspruch gegen den &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 8. M&auml;rz 2001 zur&uuml;ck. Die &Auml;nderung sei zwar nicht nach &sect; 129 AO, hingegen aber nach &sect; 174 Abs. 4 AO statthaft. Die Bezeichnung der falschen &Auml;nderungsvorschrift sei unerheblich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die dagegen gerichtete Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied, das FA sei gem&auml;&szlig; &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu der &Auml;nderung berechtigt gewesen. Denn es habe der Sache nach einem Antrag der Kl&auml;ger entsprochen. Diese h&auml;tten zwar nicht ausdr&uuml;cklich beantragt, die Festsetzung f&uuml;r das Streitjahr zu &auml;ndern. Der Einspruch f&uuml;r die Jahre 1991 und 1992 enthalte jedoch einen konkludenten &Auml;nderungsantrag, weil die Kl&auml;ger eine abweichende Aufteilung der Eink&uuml;nfte des Zeitraums vom 1. Juli 1992 bis 31. Dezember 1993 beantragt h&auml;tten. Das ergebe sich daraus, dass eine &Auml;nderung des Steuerbescheides f&uuml;r das Streitjahr im Anschluss an die beantragte &Auml;nderung f&uuml;r das Jahr 1992 nach &sect; 174 Abs. 4 AO ohnehin zul&auml;ssig gewesen w&auml;re und sich insgesamt eine niedrigere Steuerfestsetzung ergebe. Dass in dem Einspruchsschreiben lediglich die Jahre 1991 und 1992 angesprochen worden seien, folge daraus, dass lediglich f&uuml;r diese beiden Jahre Einspruch eingelegt worden sei, w&auml;hrend f&uuml;r das Streitjahr wegen der Steuerfestsetzung auf 0 DM ein Einspruch nicht in Frage gekommen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &Uuml;berdies folge die &Auml;nderungsbefugnis auch aus &sect; 174 Abs. 4 AO. Zwar k&ouml;nne nach dem Gesetzeswortlaut eine &Auml;nderung nur &quot;nachtr&auml;glich&quot; erfolgen, sodass im Zeitpunkt des Erlasses des &Auml;nderungsbescheides die &Auml;nderungsbefugnis nach &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO noch nicht gegeben gewesen sei. Der urspr&uuml;nglich rechtswidrige Bescheid sei jedoch nachtr&auml;glich in dem Zeitpunkt rechtm&auml;&szlig;ig geworden, ab dem die &Auml;nderungsvoraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO erf&uuml;llt gewesen seien, n&auml;mlich ab &Auml;nderung des Bescheides f&uuml;r 1992 am 18. November 1998. Das folge aus &sect; 127 AO. Danach k&ouml;nne die Aufhebung eines Verwaltungsaktes nicht allein deshalb beansprucht werden, weil er unter Verletzung von Vorschriften &uuml;ber das Verfahren zustande gekommen sei, wenn keine andere Entscheidung in der Sache h&auml;tte getroffen werden k&ouml;nnen. Auch die &sect;&sect; 172 ff. AO seien als Vorschriften &uuml;ber das Verfahren i.S. des &sect; 127 AO anzusehen. Entgegen einer vereinzelt vertretenen Auffassung (FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 13. Januar 1999&nbsp;&nbsp;7 K 7\/95 E, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 1999, 638; Tipke in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 127 AO Rz 6; von Wedelst&auml;dt in Beermann\/Gosch, AO &sect; 127 Rz 10) komme es im Rahmen der Voraussetzungen des &sect; 127 AO nicht auf den Charakter der Vorschriften an, sondern darauf, ob eine andere Entscheidung in der Sache h&auml;tte getroffen werden k&ouml;nnen. &Uuml;berdies stehe diese Ansicht bez&uuml;glich des Merkmals &quot;nachtr&auml;glich&quot; in &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO im Widerspruch zu der Entscheidung des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10. November 1997 GrS 1\/96 (BFHE 184, 1, BStBl II 1998, 83, 85), der ausdr&uuml;cklich von einer &quot;verfahrensm&auml;&szlig;igen Abfolge&quot; spreche und damit verdeutliche, dass es sich um eine Regelung des Verfahrensrechts handele. Zwar sei es danach unzul&auml;ssig, durch die &Auml;nderung eines Bescheides einen Widerstreit zu erzeugen, um so die M&ouml;glichkeit f&uuml;r die &Auml;nderung eines bestandskr&auml;ftigen Bescheides f&uuml;r ein anderes Jahr zu er&ouml;ffnen. So l&auml;gen die Verh&auml;ltnisse im Streitfall jedoch nicht, weil die &Auml;nderung f&uuml;r 1992 wegen des Einspruchs m&ouml;glich gewesen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision wenden sich die Kl&auml;ger gegen die Auslegung ihres Einspruchs gegen den Einkommensteuerbescheid 1992 als Antrag auf &Auml;nderung (auch) des Einkommensteuerbescheides f&uuml;r das Streitjahr (1993). Schon der Beweis des ersten Anscheins spreche daf&uuml;r, dass die Kl&auml;ger mit ihren insoweit eindeutigen Antr&auml;gen f&uuml;r die Veranlagungszeitr&auml;ume 1991 und 1992 keine &Auml;nderung f&uuml;r das Streitjahr begehrt haben k&ouml;nnten. Zudem sei zu ber&uuml;cksichtigen, dass sie sich durch eine rechtskundige Steuerberaterin h&auml;tten vertreten lassen, so dass davon auszugehen sei, dass der Wortlaut des Antrags ihr Begehren zutreffend wiedergegeben habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Auffassung des FG, dass es ins Belieben der Finanzbeh&ouml;rde gestellt sei, in welcher zeitlichen Reihenfolge innerhalb der Festsetzungsverj&auml;hrung die &Auml;nderungen erfolgten, soweit eine materiell richtige Regelung getroffen werde, widerspreche der ausdr&uuml;cklichen gesetzlichen Formulierung, die nur eine nachtr&auml;gliche &Auml;nderung zulasse. Soweit eine &Auml;nderungsvorschrift nicht einschl&auml;gig sei, k&ouml;nne ein Steuerbescheid nicht ge&auml;ndert werden, losgel&ouml;st davon, ob durch die &Auml;nderung eine materiell-rechtlich zutreffende Steuerfestsetzung vorgenommen werden k&ouml;nne oder nicht. Fehle es an einer &Auml;nderungsbefugnis, sei die Bestandskraft aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit immer vorrangig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen, das Urteil des FG K&ouml;ln vom 25. Mai 2005&nbsp;&nbsp;14 K 2275\/01 und den Einkommensteuerbescheid vom 8. Mai 1998 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 8. M&auml;rz 2001 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Einkommensteuer unter Ber&uuml;cksichtigung von Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft in H&ouml;he von 6 313 DM auf 0 DM festgesetzt wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Fallgestaltungen, in denen die Finanzrechtsprechung die Anwendung des &sect; 174 AO verneint h&auml;tte, l&auml;gen nicht vor. Weder sei mit einem rechtsfehlerhaften Bescheid eine Konkurrenzlage des &sect; 174 Abs. 4 AO geschaffen worden, um eine Berichtigung durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 184, 1, BStBl II 1998, 83) noch sei bis zum Zeitpunkt des Ergehens der Einspruchsentscheidung Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten (FG D&uuml;sseldorf, Urteil in EFG 1999, 638). Deshalb sei der materiellen Richtigkeit der Steuerfestsetzung der Vorrang vor der verfahrensrechtlich zutreffenden Anwendung einer &Auml;nderungsvorschrift einzur&auml;umen. Jedenfalls aber sei eine &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO gegeben. Wenn bei einem einheitlichen Gesamtgewinn von einer &Auml;nderung des Gewinnanteils eines Jahres zwangsl&auml;ufig auch der Gewinnanteil des anderen Jahres betroffen sei, k&ouml;nne es nicht von der Formulierung des Antrags abh&auml;ngen, die &Auml;nderung auf ein Kalenderjahr zu beschr&auml;nken.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist nicht begr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der angefochtene &Auml;nderungsbescheid konnte zwar weder auf &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO gest&uuml;tzt werden (dazu unter 1.), noch ist &sect; 127 AO auf die Korrekturvorschriften nach &sect;&sect; 172 ff. AO anwendbar (dazu unter 2.). Die Rechtm&auml;&szlig;igkeit folgt jedoch aus &sect; 174 Abs. 4 AO, weil die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach dieser Vorschrift bis zum Erlass der Einspruchsentscheidung eingetreten sind (dazu unter 3.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der bestandskr&auml;ftige Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr durfte nicht nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO ge&auml;ndert werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach dieser Vorschrift darf ein Steuerbescheid zu Ungunsten des Steuerpflichtigen ge&auml;ndert werden, soweit dieser zustimmt oder seinem Antrag der Sache nach entsprochen wird. Antrag bedeutet das Begehren des Steuerpflichtigen, den Steuerbescheid aufzuheben oder in bestimmter Weise zu &auml;ndern (von Wedelst&auml;dt in Beermann\/Gosch, a.a.O., &sect; 172 Rz 35). Aus dem Antrag muss sich der Aufhebungs- oder &Auml;nderungsrahmen ergeben (BFH-Urteil vom 27. Oktober 1993 XI R 17\/93, BFHE 172, 493, BStBl II 1994, 439, unter II.3.a der Gr&uuml;nde, zur &Auml;nderung zu Gunsten des Steuerpflichtigen). Der Antrag ist nicht formgebunden (BFH-Urteil vom 30. Oktober 2001 VIII R 29\/00, BFHE 197, 114, BStBl II 2006, 223, unter II.2. der Gr&uuml;nde); er kann auch konkludent erkl&auml;rt werden (BFH-Urteil vom 14. November 1989 VIII R 270\/84, BFH\/NV 1990, 776, unter 1. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach &sect; 118 Abs. 2 FGO ist der BFH an die tats&auml;chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil gebunden, soweit dagegen nicht zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete R&uuml;gen vorgebracht sind. Unter diese Bindung fallen auch W&uuml;rdigungen tats&auml;chlicher Art (Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 118 FGO Rz 64). Die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen obliegt danach grunds&auml;tzlich dem FG als Tatsacheninstanz. Sie ist jedoch darauf zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect; 133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) beachtet sind und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en wurde (vgl. BFH-Urteile vom 3. August 2005 I R 94\/03, BFHE 210, 398, BStBl II 2006, 20, und vom 20. September 2000 II R 65\/98, BFH\/NV 2001, 732; BFH-Beschluss vom 28. November 2001 I B 71\/00, BFH\/NV 2002, 523; Beermann in Beermann\/Gosch, FGO &sect; 118 Rz 23; Seer in Tipke\/ Kruse, a.a.O., &sect; 118 FGO Rz 69 ff.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Entgegen der Auffassung des FG lagen danach die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO nicht vor. Denn die Kl&auml;ger haben einen Antrag, den bestandskr&auml;ftigen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr zu &auml;ndern, weder ausdr&uuml;cklich noch konkludent oder stillschweigend gestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Einspruch hatten die Kl&auml;ger wegen der unzutreffenden Aufteilung des Gewinns nur f&uuml;r das Vorjahr eingelegt, f&uuml;r das sich daraus eine zu hohe Einkommensteuer ergeben hatte. F&uuml;r das Streitjahr fehlte es wegen der Einkommensteuerfestsetzung auf 0 DM an einer Beschwer. Dem entsprechend haben die Kl&auml;ger ausdr&uuml;cklich &Auml;nderungen nur f&uuml;r die Einkommensteuerbescheide 1991 und 1992 beantragt, wie das FG festgestellt hat. Zwar ergab sich aus einer zutreffenden Gewinnaufteilung die Konsequenz, dass auf das Streitjahr ein h&ouml;herer Gewinn entfallen musste. Daraus l&auml;sst sich f&uuml;r sich gesehen jedoch nicht darauf schlie&szlig;en, die Kl&auml;ger h&auml;tten mit ihrem das Vorjahr betreffenden Einspruch konkludent zugleich eine Heraufsetzung der Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr (als Folgejahr) beantragt. Denn es ist &#8211;wie die &Auml;nderungsbefugnis nach &sect; 174 Abs. 4 AO zeigt&#8211; grunds&auml;tzlich Sache des FA, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Es fehlt jeder Anhaltspunkt daf&uuml;r, dass die Kl&auml;ger dem FA eine zus&auml;tzliche &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit einr&auml;umen wollten. Auch das FA hat den Einspruch nicht so verstanden, wie sich aus der Begr&uuml;ndung des angefochtenen Bescheides mit &sect; 129 AO ergibt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Der Hinweis des FG, die zutreffende Gewinnaufteilung h&auml;tte &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung der h&ouml;heren Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr&#8211; insgesamt zu einer niedrigeren Steuerbelastung gef&uuml;hrt, rechtfertigt seine Auslegung ebenfalls nicht. Zwar l&auml;sst dieser Gesichtspunkt die Einspruchseinlegung f&uuml;r die Vorjahre auch unter Ber&uuml;cksichtigung der (m&ouml;glichen) Konsequenzen f&uuml;r das Streitjahr als sinnvoll erscheinen. F&uuml;r die weiter gehende Annahme, dass die Kl&auml;ger deshalb zugleich konkludent selbst eine &Auml;nderung der Einkommensteuerfestsetzung im Streitjahr zu ihren Lasten beantragt h&auml;tten, ergibt sich daraus jedoch nichts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Die Auslegung des FG, die Kl&auml;ger h&auml;tten mit ihrem Einspruch f&uuml;r die Vorjahre zugleich einen konkludenten Antrag auf schlichte &Auml;nderung nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO f&uuml;r das Streitjahr gestellt, widerspricht danach Denkgesetzen und Erfahrungss&auml;tzen. Der Senat ist somit nicht daran gebunden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. &sect; 127 AO ist &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; vorliegend weder unmittelbar noch analog anwendbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach dieser Vorschrift kann die Aufhebung eines Verwaltungsaktes, der nicht nach &sect; 125 AO nichtig ist, nicht allein deshalb beansprucht werden, weil er unter Verletzung von Vorschriften &uuml;ber das Verfahren, die Form oder die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit zustande gekommen ist, wenn keine andere Entscheidung in der Sache h&auml;tte getroffen werden k&ouml;nnen. Verfahrens- und Formfehler sollen nicht Anlass zur Aufhebung eines Verwaltungsaktes sein, wenn sie die Entscheidung in der Sache nicht beeinflusst haben (von Wedelst&auml;dt in Beermann\/Gosch, AO &sect; 127 Rz 2). Dem liegt die Erw&auml;gung zu Grunde, dass der Steuerpflichtige allein durch die Verletzung solcher Vorschriften nicht beschwert ist, wenn sich die Entscheidung als sachlich richtig erweist; &sect; 127 AO dient somit der Prozess&ouml;konomie (BFH-Urteil vom 13. Dezember 2001 III R 13\/00, BFHE 197, 12, BStBl II 2002, 406, unter II.2. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach allgemeiner Ansicht ist &sect; 127 AO auf die Verfahrensvorschriften zur Korrektur von Verwaltungsakten (&sect;&sect; 130 f., &sect;&sect; 172 ff. AO) nicht anwendbar (Tipke in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 127 AO Rz 6; Frotscher in Schwarz, AO, &sect; 127 Rz 4; von Wedelst&auml;dt in Beermann\/Gosch, AO &sect; 127 Rz 10; Pahlke\/Koenig\/ Pahlke, Abgabenordnung &sect; 127 Rz 12). Denn diese Vorschriften regeln nicht, wie beim Erlass eines Verwaltungsaktes zu verfahren ist, sondern ob und unter welchen Voraussetzungen ein Verwaltungsakt erlassen oder ge&auml;ndert werden kann. Wird ein Steuerbescheid erlassen, obwohl die Voraussetzungen nicht erf&uuml;llt sind, h&auml;tte eine andere Entscheidung ergehen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen (Frotscher in Schwarz, a.a.O., &sect; 127 Rz 4).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit sich das FG zur St&uuml;tzung seiner Auffassung darauf beruft, dass der Gro&szlig;e Senat des BFH im Beschluss in BFHE 184, 1, BStBl II 1998, 83 die Formulierung einer &quot;verfahrensm&auml;&szlig;igen Abfolge&quot; verwendet hat, erlaubt dies wegen des anderen Regelungszusammenhangs nicht den R&uuml;ckschluss, es handele sich insoweit um Verfahrensvorschriften i.S. des &sect; 127 AO. Denn es geht dabei erkennbar um die inhaltlichen Voraussetzungen einer &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO, nicht um blo&szlig;e Formvorschriften.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 127 AO kann somit nicht schon f&uuml;r sich gesehen den Erlass eines &Auml;nderungsbescheides nach &sect; 174 Abs. 4 AO rechtfertigen, wenn es aufgrund eines Rechtsbehelfs oder sonst auf Antrag des Steuerpflichtigen noch nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides zu seinen Gunsten gekommen ist, auch wenn diese Voraussetzung sp&auml;ter eingetreten ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Eine analoge Anwendung des &sect; 127 AO auf die &sect;&sect; 172 ff. AO kommt nicht in Betracht (Rozek in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &#8211;HHSp&#8211;, &sect; 127 AO Rz 13; vgl. auch Frotscher in Schwarz, a.a.O., &sect; 127 Rz 1). Zum einen ist &sect; 127 AO eine Ausnahmevorschrift, weil danach der Betroffene die Aufhebung eines Verwaltungsaktes trotz dessen Rechtswidrigkeit nicht verlangen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zum anderen betreffen die Korrekturvorschriften der &sect;&sect; 172 ff. AO die Voraussetzungen f&uuml;r eine Durchbrechung der Bestandskraft. Es handelt sich daher ebenfalls um Vorschriften, f&uuml;r die ihrer Zielrichtung entsprechend eine erweiternde Auslegung durch analoge Anwendung des &sect; 127 AO nicht in Betracht kommt (von Groll in HHSp, &sect; 172 AO Rz 186 f.; vgl. zur Anwendung des &sect; 127 AO bei der Verl&auml;ngerung der Festsetzungsfrist nach &sect; 169 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 AO das BFH-Urteil in BFHE 197, 12, BStBl II 2002, 406). Denn es ist gerade Zweck dieser Vorschriften, das Spannungsverh&auml;ltnis zwischen der materiellen Richtigkeit der Steuerfestsetzung auf der einen Seite und den Prinzipien des Vertrauensschutzes sowie der Rechtssicherheit auf der anderen Seite zu regeln (vgl. von Groll in HHSp, Vor &sect;&sect; 172 bis 177 AO Rz 1 ff.; Loose in Tipke\/Kruse, a.a.O., Vor &sect; 172 AO Rz 2 ff.). Damit l&auml;sst es sich &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; nicht vereinbaren, der materiellen Richtigkeit der Steuerfestsetzung &uuml;ber den gesetzlich geregelten Rahmen hinaus den Vorrang vor der verfahrensrechtlich zutreffenden Anwendung einer &Auml;nderungsvorschrift einzur&auml;umen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Befugnis zum Erlass des angefochtenen &Auml;nderungsbescheides ergab sich jedoch aus &sect; 174 Abs. 4 AO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Ist aufgrund irriger Beurteilung eines bestimmten Sachverhalts ein Steuerbescheid ergangen, der aufgrund eines Rechtsbehelfs oder sonst auf Antrag des Steuerpflichtigen zu seinen Gunsten aufgehoben oder ge&auml;ndert wird, so k&ouml;nnen nach &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO aus dem Sachverhalt nachtr&auml;glich durch Erlass oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides die richtigen steuerlichen Folgerungen gezogen werden. Die Regelung bezweckt den Ausgleich einer zugunsten des Steuerpflichtigen eingetretenen &Auml;nderung; derjenige, der erfolgreich f&uuml;r seine Rechtsansicht gestritten hat, muss auch die damit verbundenen Nachteile hinnehmen (BFH-Urteil vom 10. M&auml;rz 1999 XI R 28\/98, BFHE 188, 409, BStBl II 1999, 475, unter II.2. der Gr&uuml;nde; Anwendungserlass zur Abgabenordnung &#8211;AEAO&#8211; zu &sect; 174 AO Nr. 5). Wie der Gro&szlig;e Senat des BFH entschieden hat, regelt die Vorschrift die verfahrensrechtlichen (inhaltlichen) Folgerungen aus einer vorherigen Aufhebung oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides auf Antrag des Steuerpflichtigen zu dessen Gunsten. Diese Aufhebung oder &Auml;nderung l&ouml;st sodann &#8211;&quot;nachtr&auml;glich&quot;&#8211; die Rechtsfolge des &sect; 174 Abs. 4 AO aus, dass ein anderer Bescheid erlassen oder ge&auml;ndert werden kann. Die Vorschrift zieht somit die verfahrensrechtliche Konsequenz daraus, dass der andere Bescheid nunmehr eine &quot;widerstreitende Steuerfestsetzung&quot; enth&auml;lt, wie sie das Gesetz nach seiner amtlichen &Uuml;berschrift zu &sect; 174 AO voraussetzt (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 184, 1, BStBl II 1998, 83, unter C.II.1. der Gr&uuml;nde; im Ergebnis gl.A. Urteile des FG D&uuml;sseldorf in EFG 1999, 638; vom 30. Oktober 2003&nbsp;&nbsp;15 K 7289\/00 F, EFG 2004, 160; Loose in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 174 AO Rz 48).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO lagen danach zwar zu dem Zeitpunkt noch nicht vor, als der vorliegend angefochtene &Auml;nderungsbescheid erlassen wurde. Denn den (anderen) &Auml;nderungsbescheid, mit dem das FA dem dagegen erhobenen Einspruch (teilweise) abgeholfen hat, erlie&szlig; es erst mehr als ein halbes Jahr sp&auml;ter. Bei Erlass des vorliegend angefochtenen &Auml;nderungsbescheides bestand daher noch kein Widerstreit, der Anlass f&uuml;r die &Auml;nderung sein konnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen &Auml;nderungsbescheides ergibt sich jedoch daraus, dass die (hier ma&szlig;gebende) Einspruchsentscheidung zu einem Zeitpunkt ergangen ist, zu dem die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO vorgelegen h&auml;tten (ebenso BFH-Urteil vom 12. Dezember 2000 VIII R 12\/00, BFHE 193, 505, BStBl II 2001, 218, zu &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 AO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Der angefochtene Bescheid wurde vorliegend &#8211;anders als in den vom FG D&uuml;sseldorf in EFG 1999, 638 und in EFG 2004, 160 entschiedenen F&auml;llen&#8211; innerhalb der Festsetzungsfrist erlassen. Die Steuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr reichten die Kl&auml;ger im Jahr 1994 ein. Die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist des &sect; 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AO endete daher mit Ablauf des Jahres 1998 (&sect; 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO). Der angefochtene &Auml;nderungsbescheid erging am 8. Mai 1998. Da die Kl&auml;ger dagegen Einspruch eingelegt haben, wurde der Ablauf der Festsetzungsfrist nach &sect; 171 Abs. 3a AO gehemmt. Die Einspruchsentscheidung ist daher ebenfalls vor Ablauf der Festsetzungsfrist ergangen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Bei Erlass der Einspruchsentscheidung am 8. M&auml;rz 2001 lagen die Voraussetzungen f&uuml;r die &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO vor, nachdem der &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r das Vorjahr auf Grund des dagegen gerichteten Einspruchs am 18. November 1998 ergangen war. Dass bis zum 8. M&auml;rz 2001 die regul&auml;re Festsetzungsfrist und die Jahresfrist des &sect; 174 Abs. 4 Satz 3 AO abgelaufen gewesen w&auml;ren, ist unbeachtlich, wie sich aus dem Zweck der Festsetzungsverj&auml;hrung ergibt (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 193, 505, BStBl II 2001, 218, unter 2.b bb der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Der Mangel des urspr&uuml;nglichen &Auml;nderungsbescheides (vom 8. Mai 1998) konnte danach durch die Einspruchsentscheidung geheilt werden. Denn f&uuml;r die Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist grunds&auml;tzlich auf den Zeitpunkt der letzten Beh&ouml;rdenentscheidung, vorliegend also der Einspruchsentscheidung abzustellen (vgl. Lange in HHSp, &sect; 100 FGO Rz 39, m.w.N.; Eyermann\/Schmidt, Verwaltungsgerichtsordnung, 12. Aufl., &sect; 113 Rz 45; Tipke in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 100 FGO Rz 6 ff.). Das folgt aus &sect; 367 Abs. 2 Satz 1 AO; danach hat die Finanzbeh&ouml;rde, die &uuml;ber den Einspruch entscheidet, die Sache in vollem Umfang neu zu pr&uuml;fen. Dem entsprechend ist gem&auml;&szlig; &sect; 44 Abs. 2 FGO Gegenstand der Anfechtungsklage nach einem Vorverfahren der urspr&uuml;ngliche Verwaltungsakt in der Gestalt, die er durch die Entscheidung &uuml;ber den au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelf gefunden hat (vgl. BFH-Urteil in BFHE 193, 505, BStBl II 2001, 218, unter 2.b bb der Gr&uuml;nde). Entsprechendes muss daher auch f&uuml;r die Frage gelten, ob die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO vorliegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.4.2008, IV R 50\/06 Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines &Auml;nderungsbescheides, wenn die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO nachtr&auml;glich eingetreten sind &#8211; Zeitpunkt der Einspruchsentscheidung ma&szlig;geblich &#8211; Zweck des &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO &#8211; keine Anwendung von &sect; 127 AO auf Korrekturvorschriften &#8211; Auslegung eines &Auml;nderungsantrags des Steuerpflichtigen durch das FG &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-50-06-rechtmaessigkeit-eines-aenderungsbescheides-wenn-die-voraussetzungen-des-par-174-abs-4-ao-nachtraeglich-eingetreten-sind-zeitpunkt-der-einspruchsentscheidung-massgeblich-zweck-des-par-174-a\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;50\/06 &#8211; Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines &Auml;nderungsbescheides, wenn die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO nachtr&auml;glich eingetreten sind &#8211; Zeitpunkt der Einspruchsentscheidung ma&szlig;geblich &#8211; Zweck des &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO &#8211; keine Anwendung von &sect; 127 AO auf Korrekturvorschriften &#8211; Auslegung eines &Auml;nderungsantrags des Steuerpflichtigen durch das FG &#8211; Bindung des BFH<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17407","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17407\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}