{"id":17413,"date":"2012-12-19T14:40:06","date_gmt":"2012-12-19T12:40:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17413"},"modified":"2012-12-19T14:40:38","modified_gmt":"2012-12-19T12:40:38","slug":"iii-r-66-07-wiedereinsetzung-bei-bekanntgabe-eines-vordatierten-steuerbescheids-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-von-einspruchsentscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-66-07-wiedereinsetzung-bei-bekanntgabe-eines-vordatierten-steuerbescheids-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-von-einspruchsentscheidungen\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;66\/07 &#8211; Wiedereinsetzung bei Bekanntgabe eines vordatierten Steuerbescheids &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung von Einspruchsentscheidungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2008, III R 66\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Wiedereinsetzung bei Bekanntgabe eines vordatierten Steuerbescheids &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung von Einspruchsentscheidungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Steuerbescheid, der vor dem Datum des Bescheids zugestellt wird, ist wirksam bekanntgegeben, so dass die Einspruchsfrist mit Bekanntgabe des Bescheids zu laufen beginnt.<\/p>\n<p>2. Vers&auml;umt der Empf&auml;nger die Einspruchsfrist, weil er darauf vertraut hat, die Frist ende nicht vor Ablauf eines Monats nach dem Datum des Bescheids, ist regelm&auml;&szlig;ig Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist selbst&auml;ndig t&auml;tig. Seine Ehefrau, die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), ist bei ihm angestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte f&uuml;r das Streitjahr 2003 die Zusammenveranlagung der Kl&auml;ger zur Einkommensteuer und die Veranlagung des Kl&auml;gers zur Umsatzsteuer sowie die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags f&uuml;r den Betrieb des Kl&auml;gers unter Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen durch, da die Kl&auml;ger trotz Aufforderung keine Steuererkl&auml;rungen eingereicht hatten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Bescheide tragen das Datum 14. November 2005 sowie einen Stempelaufdruck &quot;Zugestellt durch Postzustellungsurkunde&quot;. Als Zahlungsfrist f&uuml;r die festgesetzten Steuern ist im Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbescheid jeweils der 19. Dezember 2005 angegeben. In der Einkommensteuerakte befindet sich auf dem Eingabebogen ein Vermerk mit Datum vom 24. Oktober 2005 &quot;Bitte mit ZU&quot; und ein Stempelaufdruck, in dem handschriftlich eingetragen ist, dass die Bescheidausfertigungen an die Kl&auml;ger am 14. November 2005 &quot;mit ZU&quot; abgesandt worden seien. Entsprechendes ist in den Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerakten vermerkt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Tats&auml;chlich wurden die Bescheide den Kl&auml;gern bereits am 7. November 2005 mit Postzustellungsurkunde durch Einwurf in den zu ihrer Wohnung geh&ouml;renden Briefkasten zugestellt. Die Einkommensteuerbescheide wurden den Kl&auml;gern einzeln bekannt gegeben. In den Zustellungsurkunden (betreffend die Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuermessbetragsbescheide f&uuml;r den Kl&auml;ger, betreffend den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r die Kl&auml;gerin) ist angegeben, der Tag der Zustellung sei auf dem Umschlag des Schriftst&uuml;cks vermerkt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Schreiben vom 14. Dezember 2005, beim FA eingegangen am selben Tage, legten die Kl&auml;ger gegen die Einkommensteuerbescheide und der Kl&auml;ger gegen den Umsatzsteuer- sowie den Gewerbesteuermessbescheid, jeweils vertreten durch ihren damaligen steuerlichen Berater, den Steuerbevollm&auml;chtigten M, Einspr&uuml;che ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Schreiben vom 8. Februar 2006, zur Post gegeben am 9. Februar 2006, wies das FA M darauf hin, die Bescheide seien bereits am 7. November 2005 zugestellt worden, sodass die Einspruchsfrist am 8. November 2005 begonnen und am 7. Dezember 2005 geendet habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daraufhin beantragten die Kl&auml;ger mit Schreiben des M vom 13. M&auml;rz 2006, eingegangen laut Eingangsstempel des FA am 14. M&auml;rz 2006, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte M aus, dem FA sei mit der verfr&uuml;hten &Uuml;bergabe der Bescheide an das mit der Zustellung beauftragte Unternehmen ein Fehler unterlaufen, der nicht zu Lasten der Kl&auml;ger gehen k&ouml;nne. Die Kl&auml;ger h&auml;tten sich auf das in den Bescheiden angegebene Datum (14. November 2005) verlassen k&ouml;nnen. Dies entspreche auch den aus den Bescheiden ersichtlichen F&auml;lligkeitsdaten der jeweiligen Nachzahlungen (19. Dezember 2005). Dementsprechend seien die Einspr&uuml;che am 14. Dezember 2005 eingelegt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Unter dem 7. April 2006 wies das FA die Rechtsanw&auml;lte K und A, die das Mandat &uuml;bernommen hatten, darauf hin, dass die Frist f&uuml;r den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand am 13. M&auml;rz 2006 geendet habe, der Antrag des M aber erst am 14. M&auml;rz 2006 und damit versp&auml;tet eingegangen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 3. Mai 2006 machten die Kl&auml;ger durch K und A geltend, der Wiedereinsetzungsantrag des M sei rechtzeitig gestellt. M habe den Antrag am 13. M&auml;rz 2006 gefertigt und das Schreiben an diesem Tag pers&ouml;nlich in den Hausbriefkasten des FA eingelegt. Der Eingangsvermerk mit Datum vom 14. M&auml;rz 2006 sei unzutreffend. Zur Glaubhaftmachung reichten sie eine eidesstattliche Versicherung des M ein, in der dieser erkl&auml;rt, den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand am 13. M&auml;rz 2006 gefertigt und am selben Tag pers&ouml;nlich in den Hausbriefkasten des FA eingeworfen zu haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA verwarf die Einspr&uuml;che als unzul&auml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage durch Urteil vom 13. Juni 2007&nbsp;&nbsp;11 K 3243\/06 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 1742) ab. Es f&uuml;hrte aus:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA habe die angefochtenen Bescheide am 7. November 2005 mit Bekanntgabewillen und damit wirksam bekannt gegeben. Die am 14. Dezember 2005 eingegangenen Einspr&uuml;che seien daher versp&auml;tet. Es k&ouml;nne offen bleiben, ob die Tatsachen zur Begr&uuml;ndung des Wiedereinsetzungsantrags fristgerecht vorgetragen worden seien. Der Antrag sei jedenfalls unbegr&uuml;ndet, da die Vers&auml;umung der Einspruchsfrist nicht unverschuldet sei. M habe die Frist nicht unter Beiziehung der Briefumschl&auml;ge, auf denen das Zustellungsdatum vermerkt sei, und damit nicht sorgf&auml;ltig ermittelt. Wenn er angenommen habe, f&uuml;r die Fristberechnung sei das Datum der Bescheide zugrunde zu legen, sei er einem nicht entschuldbaren Rechtsirrtum erlegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision tragen die Kl&auml;ger vor, die Bescheide seien ohne Bekanntgabewillen des FA und damit nicht ordnungsgem&auml;&szlig; bekannt gegeben worden. Sofern die Bekanntgabe als wirksam beurteilt werde, sei wegen der vers&auml;umten Einspruchsfrist jedenfalls Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG und die Einspruchsentscheidungen vom 10. Juli 2006 aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt nach &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des Urteils des FG und zur Stattgabe der Klage durch Aufhebung der angefochtenen Einspruchsentscheidungen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Einspr&uuml;che sind zwar erst nach Ablauf der Einspruchsfrist eingegangen. Zu Unrecht hat das FG aber eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der vers&auml;umten Einspruchsfristen abgelehnt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Den Kl&auml;gern sind die angefochtenen Bescheide wirksam bekannt gegeben worden, sodass die einmonatige Einspruchsfrist (&sect; 355 Abs. 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) am 7. November 2005 in Lauf gesetzt wurde und die Einspr&uuml;che vom 14. Dezember 2005 somit versp&auml;tet waren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 124 Abs. 1 Satz 1 AO wird ein Verwaltungsakt gegen&uuml;ber demjenigen, f&uuml;r den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird, in dem Zeitpunkt wirksam, in dem er ihm bekannt gegeben wird. Die angefochtenen Bescheide wurden den Kl&auml;gern mit Zustellungsurkunde gem&auml;&szlig; &sect; 122 Abs. 5 AO i.V.m. &sect; 3 des Verwaltungszustellungsgesetzes und &sect; 180 der Zivilprozessordnung durch Einlegung in den zu ihrer Wohnung geh&ouml;renden Briefkasten ausweislich der Zustellungsurkunden am 7. November 2005 ordnungsgem&auml;&szlig; bekannt gegeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Dem Wirksamwerden der Bescheide im Zeitpunkt ihrer Bekanntgabe am 7. November 2005 steht nicht entgegen, dass sie zeitlich vor dem in den Bescheiden angegebenen Datum (14. November 2005) bekannt gegeben wurden. Nach &sect; 124 Abs. 1 Satz 2 AO wird ein Verwaltungsakt mit dem Inhalt wirksam, mit dem er bekannt gegeben wurde. Zum Inhalt des Verwaltungsakts geh&ouml;rt neben der Angabe des Adressaten der Verf&uuml;gungs- oder Entscheidungssatz &#8211;sog. Ausspruch oder Tenor&#8211; (Tipke in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 124 AO Rz 15). Das ist bei einem Steuerbescheid die Steuerfestsetzung bzw. Steuermessbetragsfestsetzung. Nicht zum Inhalt geh&ouml;rt das Datum des Bescheids. Das Bescheiddatum hat lediglich die Funktion, die Steuerfestsetzung zeitlich zu fixieren und in diesem Sinne den Bescheid zu kennzeichnen (Senatsurteil vom 3. Mai 2001 III R 56\/98, BFH\/NV 2001, 1365, m.w.N.; Tipke in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 119 AO Rz 7). Entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger ist bei einem vor dem Bescheiddatum bekannt gegebenen Steuerbescheid nicht von einem fehlenden Bekanntgabewillen der Beh&ouml;rde auszugehen. Der Bekanntgabewille ergibt sich vielmehr aus der Aktenverf&uuml;gung des Sachbearbeiters, die auf den Zeitpunkt, zu dem der Bescheid maschinell im Rechenzentrum ausgedruckt wird, und auf das Datum, mit dem der Bescheid versehen wird, grunds&auml;tzlich keinen Einfluss hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Im Streitfall wurden die maschinell gefertigten Bescheide vom Rechenzentrum dem FA zur Pr&uuml;fung &uuml;bersandt und vordatiert, um dem FA ausreichend Zeit zur Pr&uuml;fung einzur&auml;umen. Nach dem g&auml;ngigen Verwaltungsverfahren sollten die Bescheide sodann fr&uuml;hestens zu dem aufgedruckten Datum das FA verlassen. Dass die Bescheide &#8211;offenbar aufgrund eines Versehens&#8211; nicht erst am 14. November 2005, sondern bereits zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt mit Postzustellungsurkunde abgesandt wurden und den Kl&auml;gern daher schon am 7. November 2005 zugestellt wurden, stellt den Bekanntgabewillen des FA und die Wirksamkeit des Bescheids nicht in Frage.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Entgegen der Auffassung des FG ist wegen der vers&auml;umten Einspruchsfristen Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (&sect; 110 AO) zu gew&auml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Dahinstehen kann, ob M den Wiedereinsetzungsantrag vom 13. M&auml;rz 2006 innerhalb der einmonatigen Wiedereinsetzungsfrist (&sect; 110 Abs. 2 Satz 1 AO) gestellt hat, die mit dem Hinweis des FA vom 8. Februar 2006 in Lauf gesetzt worden war. Denn nach &sect; 110 Abs. 2 Satz 4 AO kann Wiedereinsetzung auch ohne Antrag gew&auml;hrt werden, wenn die vers&auml;umte Handlung &#8211;hier die Einspruchseinlegung&#8211; innerhalb der Antragsfrist nachgeholt worden ist und die Tatsachen, aus denen sich das fehlende Verschulden ergibt, offenkundig oder der Beh&ouml;rde bekannt sind (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6. Oktober 1993 X B 85-86\/93, BFH\/NV 1994, 680). Diese Voraussetzungen sind im Streitfall gegeben. Der Ablauf des Geschehens und der Vortrag des M ergeben hinreichend deutlich, dass sich M &#8211;ohne Verschulden&#8211; bei der Einspruchseinlegung bzw. der Ermittlung der Rechtsbehelfsfrist an dem Datum der Bescheide orientiert hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach &sect; 110 Abs. 1 Satz 1 AO ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, wenn jemand ohne Verschulden verhindert war, eine gesetzliche Frist einzuhalten. Das Verschulden eines Vertreters ist dem Vertretenen zuzurechnen (&sect; 110 Abs. 1 Satz 2 AO). &quot;Ohne Verschulden&quot; verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, ist jemand dann, wenn er die f&uuml;r einen gewissenhaft und sachgem&auml;&szlig; handelnden Verfahrensbeteiligten gebotene und ihm nach den Umst&auml;nden zumutbare Sorgfalt beachtet hat. Wegen unverschuldeten Rechtsirrtums kann Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gew&auml;hrt werden, wenn sich der Irrtum auf die Frist selbst oder die Form der Fristwahrung bezieht. Zur Gew&auml;hrleistung eines effektiven Rechtsschutzes nach Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes d&uuml;rfen die Anforderungen an das Vorliegen der Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht &uuml;berspannt werden (z.B. BFH- Urteil vom 29. November 2006 VI R 48\/05, BFH\/NV 2007, 861, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Entgegen der Auffassung des FG ist M nicht vorzuwerfen, dass er f&uuml;r die Ermittlung der Einspruchsfrist nicht die Briefumschl&auml;ge, auf denen der Tag der Zustellung jeweils vermerkt war, hinzugezogen hat, sondern davon ausgegangen ist, dass die Einspr&uuml;che jedenfalls dann rechtzeitig sind, wenn sie innerhalb eines Monats ab dem Datum des Bescheids dem FA zugehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach der Verwaltungspraxis werden Steuerbescheide grunds&auml;tzlich nicht vor dem auf dem Bescheid angegebenen Datum zur Post gegeben. Das gilt auch dann, wenn das Rechenzentrum &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Bescheide nicht unmittelbar an den Steuerpflichtigen verschickt, sondern den Finanz&auml;mtern vordatiert zur Pr&uuml;fung und anschlie&szlig;enden Bekanntgabe zuleitet. Die Finanz&auml;mter senden in diesen F&auml;llen die Bescheide fr&uuml;hestens zu dem vom Rechenzentrum maschinell ausgedruckten Datum ab. Erscheint ausnahmsweise aus besonderen Gr&uuml;nden eine vorherige Bekanntgabe erforderlich, wird das ausgedruckte Bescheiddatum manuell ge&auml;ndert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r M war nicht erkennbar, dass das FA von dem &uuml;blichen Bekanntgabeverfahren &#8211;Absendung der Bescheide nicht vor dem Bescheiddatum&#8211; abgewichen ist. Obwohl die Bescheide den Stempelaufdruck enthielten, dass sie durch Postzustellungsurkunde zugestellt wurden, war M nicht gehalten, sich bei den Kl&auml;gern oder beim FA nach dem Zustelldatum zu erkundigen oder sich von den Kl&auml;gern die Briefumschl&auml;ge aush&auml;ndigen zu lassen. Denn auch bei einer f&ouml;rmlichen Zustellung wird der Bescheid regelm&auml;&szlig;ig nicht vor dem aufgedruckten Datum bekannt gegeben. Da Abschlusszahlungen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Steuerbescheids zu entrichten sind (&sect; 36 Abs. 4 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes, &sect; 18 Abs. 4 Satz 2 des Umsatzsteuergesetzes), deuteten die in den Bescheiden angegebenen F&auml;lligkeitszeitpunkte 19. Dezember 2005 zudem darauf hin, dass die Bescheide wie &uuml;blich nicht vor dem Bescheiddatum zur Post gegeben worden waren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Auch den Kl&auml;gern ist kein Schuldvorwurf zu machen, dass sie M nicht &uuml;ber die vorzeitige Bekanntgabe der Bescheide informiert bzw. ihm nicht die Briefumschl&auml;ge mit dem Vermerk &uuml;ber das Zustelldatum vorgelegt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wenn ihnen nicht aufgefallen war, dass das FA die Bescheide vor dem aufgedruckten Datum verschickt hatte, durften auch sie &#8211;aufgrund der Praxis der Finanz&auml;mter bei der Versendung der Steuerbescheide&#8211; darauf vertrauen, dass innerhalb eines Monats ab Bescheiddatum eingelegte Einspr&uuml;che rechtzeitig sind. Es kann ihnen nicht vorgeworfen werden, dass sie die Briefumschl&auml;ge nicht aufbewahrt haben bzw. nicht den Tag der Zustellung notiert hatten, um anhand des Bekanntgabedatums das Fristende zu berechnen oder durch M berechnen zu lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ebenso wenig liegt ein schuldhaftes Verhalten vor, wenn den Kl&auml;gern der Zugang vor dem Bescheiddatum aufgefallen ist und sie irrt&uuml;mlich angenommen haben, ma&szlig;gebend f&uuml;r die Fristberechnung sei das Datum des Bescheids und nicht das Datum der davor liegenden Bekanntgabe. Ein solcher Irrtum konnte insbesondere auch dadurch entstehen oder verst&auml;rkt werden, dass die F&auml;lligkeit der Abschlusszahlungen nach dem Bescheiddatum berechnet war. Da die Umst&auml;nde, die zu diesem Rechtsirrtum und der daraus folgenden Fristvers&auml;umnis gef&uuml;hrt haben, im Bereich des FA liegen, w&auml;re dieser Rechtsirrtum entschuldbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der Senat hat den Antrag der Kl&auml;ger ihrem Klageziel entsprechend als Antrag auf isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidungen ausgelegt (zur Zul&auml;ssigkeit s. BFH-Urteil vom 7. Juli 1976 I R 66\/75, BFHE 119, 368, BStBl II 1976, 680).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger sind dadurch beschwert, dass das FA den Einspruch zu Unrecht aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden verworfen und die nachgereichten Steuererkl&auml;rungen nicht gepr&uuml;ft hat. Diese Beschwer kann durch Aufhebung der Einspruchsentscheidungen beseitigt werden, ohne dass es einer Aufhebung der angefochtenen Bescheide bedarf, denn das FA wird die Steuererkl&auml;rungen im Rahmen des Einspruchsverfahrens zu pr&uuml;fen haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Antrag der Kl&auml;ger, auch die angefochtenen Bescheide aufzuheben und das FA zu verpflichten, die Steuer bzw. den Messbetrag entsprechend den nachgereichten Steuererkl&auml;rungen festzusetzen, hilfsweise Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, l&auml;sst erkennen, dass die Kl&auml;ger nicht die &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide durch das FG erstrebten, sondern die Beseitigung des Hindernisses f&uuml;r eine Veranlagung durch das FA. Mit der Aufhebung der Einspruchsentscheidungen hat die Klage in vollem Umfang Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2008, III R 66\/07 Wiedereinsetzung bei Bekanntgabe eines vordatierten Steuerbescheids &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung von Einspruchsentscheidungen Leits&auml;tze 1. Ein Steuerbescheid, der vor dem Datum des Bescheids zugestellt wird, ist wirksam bekanntgegeben, so dass die Einspruchsfrist mit Bekanntgabe des Bescheids zu laufen beginnt. 2. Vers&auml;umt der Empf&auml;nger die Einspruchsfrist, weil er darauf &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-66-07-wiedereinsetzung-bei-bekanntgabe-eines-vordatierten-steuerbescheids-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-von-einspruchsentscheidungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;66\/07 &#8211; Wiedereinsetzung bei Bekanntgabe eines vordatierten Steuerbescheids &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung von Einspruchsentscheidungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17413\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}