{"id":17703,"date":"2012-12-19T14:40:47","date_gmt":"2012-12-19T12:40:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17703"},"modified":"2012-12-19T14:40:47","modified_gmt":"2012-12-19T12:40:47","slug":"iii-r-53-05-kindergeldrueckforderung-wegen-aufgabe-des-inlandswohnsitzes-bindung-an-die-tatsachenwuerdigung-des-fg-und-an-die-behandlung-im-rahmen-der-einkommensteuerfestsetzung-zwingende-aufhebung-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-53-05-kindergeldrueckforderung-wegen-aufgabe-des-inlandswohnsitzes-bindung-an-die-tatsachenwuerdigung-des-fg-und-an-die-behandlung-im-rahmen-der-einkommensteuerfestsetzung-zwingende-aufhebung-de\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;53\/05 &#8211; Kindergeldr&uuml;ckforderung wegen Aufgabe des Inlandswohnsitzes &#8211; Bindung an die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG und an die Behandlung im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung &#8211; zwingende Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlicher &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2008, III R 53\/05<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldr&uuml;ckforderung wegen Aufgabe des Inlandswohnsitzes &#8211; Bindung an die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG und an die Behandlung im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung &#8211; zwingende Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlicher &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) hat zwei Kinder, den 1997 geborenen Sohn D und die 2000 in den USA geborene Tochter C.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin ist seit 1996 mit einem Angeh&ouml;rigen der US-Armee verheiratet, der in Deutschland stationiert war. Sie wohnten in I. Auf ihren Antrag vom 10. Januar 1998 bezog die Kl&auml;gerin Kindergeld f&uuml;r D. Im April 1998 wurde ihr Ehemann in die USA zur&uuml;ckkommandiert. Zu diesem Zeitpunkt l&ouml;ste die Familie ihre Wohnung in I auf. Die Kl&auml;gerin meldete sich anschlie&szlig;end mit Wohnsitz in B an. Dort lebte sie zusammen mit D bis zu ihrer Abreise in die USA Mitte des Jahres 1998 in zwei m&ouml;blierten Zimmern im Hause ihrer Eltern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mitte April 2000 kam ein von der Familienkasse W an die Kl&auml;gerin unter ihrer bisherigen Adresse gerichtetes Schreiben mit der neuen Anschrift in B zur&uuml;ck. Auf die Mitteilung der Kl&auml;gerin vom 19. April 2000, sie habe ihren Wohnsitz nach B verlegt, gab die Familienkasse W die Kindergeldakte an die zust&auml;ndige Familienkasse T ab und stellte die Kindergeldzahlung mit Ablauf des Monats April 2000 ein (&Auml;nderungsverf&uuml;gung vom 19. April 2000). Mit Aktenverf&uuml;gung (&quot;Neubewilligungsverf&uuml;gung&quot;) vom 26. April 2000 bewilligte die Familienkasse T das Kindergeld ab Mai 2000 neu, teilte der Kl&auml;gerin mit, das Kindergeld werde ab Mai 2000 in der bisherigen H&ouml;he ausgezahlt und forderte sie auf, f&uuml;r die Kindergeldzahlung ihre aktuelle Bankverbindung anzugeben. Am 22. August 2000 reichte die Kl&auml;gerin sodann bei der Familienkasse T einen Vordruck mit ihrer Bankverbindung und einen ausgef&uuml;llten &quot;Fragebogen zur Pr&uuml;fung des Anspruchs auf Kindergeld&quot; ein, in dem sie ihre beiden Kinder D und C auff&uuml;hrte und zwei gegenw&auml;rtige Wohnadressen angab, sowohl die Adresse in B als auch die &#8211;als vor&uuml;bergehend bezeichnete&#8211; Anschrift in den USA. Aufgrund der Aktenverf&uuml;gung (&quot;Fortzahlungsverf&uuml;gung&quot;) vom 22. August 2000 wurde das Kindergeld f&uuml;r D weiterhin von der Familienkasse T gezahlt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 2. Januar 2003 stellte die Kl&auml;gerin beim Arbeitsamt T unter der Anschrift in B einen Antrag auf Kindergeld f&uuml;r C. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen der Beklagten und Revisionsbeklagten (Familienkasse K) ergaben, dass sich die Kl&auml;gerin in den Jahren 2000 bis 2002 nur vom 24. Juni 2000 bis Mitte September 2000 und vom 12. Juni 2001 bis 30. Juli 2001 in B im Haus ihrer Eltern aufgehalten hatte. Da ihr Ehemann ab Januar 2003 nach K versetzt worden war, wohnte sie ab 27. Dezember 2002 mit ihren Kindern wieder im Haus ihrer Eltern in B, bis sie im M&auml;rz 2003 eine Wohnung in K bezog.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Bescheid vom 18. Juli 2003 hob die Familienkasse K die Kindergeldfestsetzung f&uuml;r D ab Januar 2000 mit der Begr&uuml;ndung auf, die Kl&auml;gerin habe weder einen Wohnsitz noch einen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt in Deutschland gehabt, und forderte Kindergeld von Januar 2000 bis November 2002 in H&ouml;he von insgesamt 5 007,20 EUR zur&uuml;ck. Der Einspruch gegen den Aufhebungs- und R&uuml;ckforderungsbescheid vom 18. Juli 2003 blieb ohne Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Es f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, die Familienkasse habe zu Recht die Kindergeldfestsetzung r&uuml;ckwirkend aufgehoben, da die Kl&auml;gerin ihren Wohnsitz zusammen mit ihrer Familie in die USA verlegt gehabt habe. Ein weiterer (inl&auml;ndischer) Wohnsitz bei ihren Eltern in B habe nicht bestanden. Die ordnungsbeh&ouml;rdliche Anmeldung begr&uuml;nde noch keinen Wohnsitz. Tats&auml;chliche Umst&auml;nde, die darauf schlie&szlig;en lie&szlig;en, dass die Kl&auml;gerin die Wohnung in B beibehalten und benutzen werde, h&auml;tten nicht vorgelegen. Vielmehr habe sich die Kl&auml;gerin mit ihren Kindern bei ihren Eltern nur in kurzen Zeitr&auml;umen aufgehalten, um Ferien zu machen und den Kontakt nach Deutschland nicht abbrechen zu lassen. Diese Aufenthalte h&auml;tten lediglich Besuchscharakter gehabt. Dieses nur gelegentliche Verweilen in der Wohnung bei ihren Eltern schlie&szlig;e die Annahme aus, dass die Wohnung der Kl&auml;gerin als dauernde Bleibe i.S. des &sect; 8 der Abgabenordnung (AO) gedient habe. Es gen&uuml;ge nicht, dass sich jemand, der mit seiner Familie im Ausland wohne, nur gelegentlich im Urlaub oder zu Besuchszwecken in R&auml;umen aufhalte, die ihm unentgeltlich zur Verf&uuml;gung gestellt w&uuml;rden. Der R&uuml;ckforderung des Kindesgeldes stehe auch nicht der Grundsatz von Treu und Glauben entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision tr&auml;gt die Kl&auml;gerin im Wesentlichen vor: Sie habe mit der Einreichung des Fragebogens am 22. August 2000 zugleich sinngem&auml;&szlig; einen Antrag auf Fortzahlung des Kindergeldes &quot;bei dem gemeldeten doppelten Wohnsitz gestellt&quot;. Diesem Antrag habe die Familienkasse T mit der Fortzahlungsverf&uuml;gung vom 22. August 2000 und der Kindergeldzahlung ab September 2000 entsprochen. Da sich die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse hinsichtlich der beiden Wohnsitze jedoch nicht ge&auml;ndert h&auml;tten, sei die Aufhebung der Kindergeldfestsetzung unzul&auml;ssig. Sie, die Kl&auml;gerin, habe von der Weitergew&auml;hrung des Kindergelds ausgehen k&ouml;nnen, da sie den Fragebogen vollst&auml;ndig und wahrheitsgem&auml;&szlig; ausgef&uuml;llt habe und Deutschland keinesfalls dauerhaft habe verlassen wollen und auch nicht verlassen habe. Ihre mehrmaligen l&auml;ngeren Aufenthalte im Inland (im Jahr 2000&nbsp;&nbsp;11 Wochen, im Jahr 2001&nbsp;&nbsp;6,5 Wochen und Ende Dezember 2002 bis Ende Februar 2003&nbsp;&nbsp;8 Wochen) zeigten, dass sie einen Wohnsitz in B beibehalten habe und diesen auch k&uuml;nftig habe nutzen wollen. Im &Uuml;brigen ergebe sich aus den Einkommensteuerbescheiden 2001 und 2002 des Finanzamts (FA) B, dass dieses von ihrer unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht und damit von einem Inlandswohnsitz ausgehe. Schlie&szlig;lich sei die R&uuml;ckforderung auch wegen Zeitablaufs verwirkt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, das Urteil des FG, den Aufhebungs- und R&uuml;ckforderungsbescheid vom 18. Juli 2003 sowie die Einspruchsentscheidung vom 6. November 2003 aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Familienkasse beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Aufhebung der Kindergeldfestsetzung und die R&uuml;ckforderung des f&uuml;r D gezahlten Kindergeldes mit Bescheid vom 18. Juli 2003 f&uuml;r den Zeitraum Januar 2000 bis November 2002 ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Familienkasse W hatte im Jahr 1998 aufgrund des Kindergeldantrags der Kl&auml;gerin zu Recht Kindergeld festgesetzt, da die Kl&auml;gerin damals ihren Wohnsitz in der Familienwohnung in I hatte. Mit dem Auszug aus dieser Wohnung im April 1998 hat die Kl&auml;gerin zusammen mit ihrer Familie jedoch ihren inl&auml;ndischen Wohnsitz aufgegeben. Denn sie hat in den ihr mit D im Hause ihrer Eltern zur Verf&uuml;gung gestellten R&auml;umlichkeiten keinen neuen Wohnsitz begr&uuml;ndet und daher bereits ab diesem Zeitpunkt im Inland keinen Wohnsitz mehr aufrecht erhalten, sondern allenfalls bis zur Abreise in die USA zur Jahresmitte 1998 in B ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt begr&uuml;ndet. Sp&auml;testens mit der Abreise in die USA sind daher die Anspruchsvoraussetzungen f&uuml;r das Kindergeld entfallen. Die Aufhebung der Kindergeldfestsetzung ab Januar 2000 war daher rechtm&auml;&szlig;ig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 70 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist die Festsetzung des Kindergeldes mit Wirkung vom Zeitpunkt der &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse an aufzuheben oder zu &auml;ndern, wenn in den Verh&auml;ltnissen, die f&uuml;r den Anspruch auf Kindergeld erheblich sind, &Auml;nderungen eintreten. Die Regelung betrifft den Fall, dass eine urspr&uuml;nglich rechtm&auml;&szlig;ige Festsetzung durch &Auml;nderung der f&uuml;r den Bestand des Kindergeldanspruchs ma&szlig;geblichen Verh&auml;ltnisse des Anspruchsberechtigten oder des Kindes nachtr&auml;glich unrichtig wird (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25. Juli 2001 VI R 18\/99, BFHE 196, 260, BStBl II 2002, 81). Wegen der Aufgabe des inl&auml;ndischen Wohnsitzes war die Kl&auml;gerin f&uuml;r den Streitzeitraum nicht kindergeldberechtigt. Denn nach &sect; 62 Abs. 1 Nr. 1, &sect; 63 Abs. 1 Satz 3 EStG wird Kindergeld nur gew&auml;hrt, wenn der Elternteil und das in seinen Haushalt aufgenommene Kind &#8211;von hier nicht vorliegenden Ausnahmen abgesehen&#8211; im Inland einen Wohnsitz oder ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach &sect; 8 AO hat jemand einen Wohnsitz dort, wo er eine Wohnung unter Umst&auml;nden innehat, die darauf schlie&szlig;en lassen, dass er die Wohnung beibehalten und benutzen wird. Ob diese Voraussetzungen gegeben sind, ist nach den objektiven Umst&auml;nden zu beurteilen. Melderechtliche Angaben sind unerheblich. Ein solcher Umstand, der auf die Beibehaltung und Benutzung schlie&szlig;en l&auml;sst, ist die voraussichtliche Nutzungsdauer. Als Anhaltspunkt f&uuml;r die Beibehaltung und Nutzung ist regelm&auml;&szlig;ig auf die Sechsmonatsfrist des &sect; 9 Satz 2 AO zur&uuml;ckzugreifen, da in dieser Frist zum Ausdruck kommt, ab welcher Zeitdauer ein Aufenthalt nicht mehr nur vor&uuml;bergehend ist. Dies ist auch f&uuml;r &sect; 8 AO ma&szlig;gebend, weil eine nur vor&uuml;bergehende Nutzung einer Wohnung keinen Wohnsitz begr&uuml;ndet (Senatsurteil vom 22. August 2007 III R 89\/06, BFH\/NV 2008, 351).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei von vornherein auf mehr als ein Jahr angelegten Auslandsaufenthalten reichen kurzzeitige Besuche und sonstige kurzfristige Aufenthalte zu Urlaubs-, Berufs- oder famili&auml;ren Zwecken, die nicht einem Aufenthalt mit Wohncharakter gleichkommen und daher nicht &quot;zwischenzeitliches Wohnen&quot; in der bisherigen Wohnung bedeuten, nicht f&uuml;r die Annahme aus, der Inlandswohnsitz werde aufrechterhalten. Denn nicht nur die objektiven Wohnverh&auml;ltnisse m&uuml;ssen die M&ouml;glichkeit eines l&auml;ngeren Wohnens bieten. Insbesondere darf, wie der BFH f&uuml;r den langj&auml;hrigen Auslandsaufenthalt eines Kindes entschieden hat, die Anwesenheit in der Wohnung der Eltern im Inland nicht nur Besuchscharakter haben (BFH-Urteil vom 23. November 2000 VI R 107\/99, BFHE 193, 558, BStBl II 2001, 294). Diese Grunds&auml;tze gelten auch, wenn es sich nicht um die Beibehaltung eines inl&auml;ndischen Wohnsitzes, sondern um die Begr&uuml;ndung eines inl&auml;ndischen Wohnsitzes geht (z.B. BFH-Urteil vom 6. M&auml;rz 1968 I 38\/65, BFHE 92, 5, BStBl II 1968, 439; Kruse in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 8 AO Rz 12).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beurteilung, ob objektiv erkennbare Umst&auml;nde auf eine Beibehaltung und Nutzung der Wohnung schlie&szlig;en lassen, liegt weitgehend auf tats&auml;chlichem Gebiet. Insoweit ist der BFH als Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) an die vom FG festgestellten Tatsachen und deren W&uuml;rdigung durch das FG gebunden. Er kann die Schlussfolgerungen des FG nur auf Verst&ouml;&szlig;e gegen die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze hin &uuml;berpr&uuml;fen (Senatsurteil in BFH\/NV 2008, 351).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die W&uuml;rdigung des FG, die Aufenthalte der Kl&auml;gerin im Hause ihrer Eltern h&auml;tten nur Besuchscharakter gehabt und damit nicht ausgereicht, einen inl&auml;ndischen Wohnsitz zu begr&uuml;nden oder beizubehalten, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Das FG hat auf die kurzen Zeitr&auml;ume der Anwesenheit der Kl&auml;gerin in B, die famili&auml;re Bindung der Kl&auml;gerin zu ihren Eltern, die unentgeltliche Zurverf&uuml;gungstellung der R&auml;ume, die Nutzung zu Ferienzwecken und zur Aufrechterhaltung des Kontakts zu Deutschland abgestellt und daraus geschlossen, die R&auml;umlichkeiten h&auml;tten der Kl&auml;gerin nicht als dauernde Bleibe gedient. Diese W&uuml;rdigung ist nachvollziehbar und damit f&uuml;r den Senat nach &sect; 118 Abs. 2 FGO bindend. Dass auch eine andere W&uuml;rdigung m&ouml;glich gewesen w&auml;re, steht der Bindung des Senats nicht entgegen (BFH-Urteil vom 24. Juni 2008 IX R 12\/07, BFH\/NV 2008, 1484). Die Kl&auml;gerin nutzte die R&auml;ume im Hause ihrer Eltern in der Zeit zwischen dem Auszug aus der Wohnung in I und ihrer Abreise in die USA offenbar nur als &Uuml;bergangsl&ouml;sung bis sie ihrem Ehemann f&uuml;r mehrere Jahre in die USA nachfolgte. Dadurch wurde ebenso wenig wie durch die sp&auml;teren besuchsweisen Aufenthalte in B ein Wohnsitz begr&uuml;ndet. Da sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Familie &uuml;berwiegend in den USA aufgehalten hatte, war im Streitzeitraum auch ihr gew&ouml;hnlicher Aufenthalt nicht im Inland.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Es kann dahinstehen, ob sich aus den gegen die Kl&auml;gerin ergangenen Einkommensteuerbescheiden 2001 und 2002 ergibt, dass das FA von der unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht ausgegangen ist. Denn bei der Einkommensteuerfestsetzung und der Kindergeldfestsetzung handelt es sich um unterschiedliche Verfahren, sodass der Einkommensteuerbescheid hinsichtlich des inl&auml;ndischen Wohnsitzes f&uuml;r die Kindergeldfestsetzung nicht bindend ist (Senatsbeschluss vom 28. September 2007 III S 28\/06 (PKH), BFH\/NV 2008, 50). Das Gleiche gilt f&uuml;r die Behandlung als unbeschr&auml;nkt Einkommensteuerpflichtiger i.S. von &sect; 1 Abs. 3 i.V.m. &sect; 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin ist in der Kindergeldzahlung ab September 2000 auf die Fortzahlungsverf&uuml;gung der Familienkasse T vom 22. August 2000 keine konkludente Neufestsetzung des Kindergelds f&uuml;r D zu sehen, die nachtr&auml;glich nicht ge&auml;ndert werden darf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Kindergeldfortzahlungsverf&uuml;gung ist &#8211;jedenfalls wenn sie wie hier dem Anspruchsberechtigten nicht bekannt gegeben wird&#8211; nur eine verwaltungsinterne Ma&szlig;nahme, mit der der Sachbearbeiter die Kasse anweist, das Kindergeld in der bisherigen H&ouml;he weiterhin auszuzahlen. Darin liegt keine erneute Festsetzung des Kindergeldanspruchs. Der Kindergeldberechtigte hat hier &#8211;ebenso wie bei der unver&auml;nderten, laufenden, monatlichen Kindergeldzahlung ohne besondere Verf&uuml;gung&#8211; grunds&auml;tzlich keinen Anhalt f&uuml;r die Annahme, &uuml;ber seinen Kindergeldanspruch sei erneut entschieden worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das gilt entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch im Streitfall. Wenn sich wie hier lediglich die Kontoverbindung ge&auml;ndert hat und das Kindergeld k&uuml;nftig auf das neue Konto &uuml;berwiesen wurde, konnte die Kl&auml;gerin dies nicht als Neufestsetzung verstehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Umstand, dass die Kl&auml;gerin zusammen mit der Mitteilung der neuen Bankverbindung auch den &#8211;ihr von der Familienkasse zugesandten&#8211; Fragebogen zur Pr&uuml;fung des Anspruchs auf Kindergeld ausgef&uuml;llt und eingereicht hat, weist ebenfalls nicht auf eine erneute Kindergeldfestsetzung hin. Dieser Fragebogen ist kein Formular zur Beantragung von Kindergeld. Er dient lediglich der &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlichen Tatbestandsmerkmale noch gegeben sind. Aus der Weiterzahlung des Kindergelds in der bisherigen H&ouml;he f&uuml;r D konnte die Kl&auml;gerin daher nicht schlie&szlig;en, die Familienkasse habe &uuml;ber einen (erneut gestellten) Kindergeldantrag entschieden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Eine andere Beurteilung ergibt sich auch nicht aufgrund der Neubewilligungsverf&uuml;gung der Familienkasse T vom 26. April 2000. Auch hier handelt es sich nicht um eine erneute Kindergeldfestsetzung, sodass auch insoweit die Voraussetzungen f&uuml;r die Aufhebung der urspr&uuml;nglichen Festsetzung der Familienkasse W vom Januar 1998 wegen nachtr&auml;glicher &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse nach &sect; 70 Abs. 2 EStG gegeben sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Neubewilligungsverf&uuml;gung vom 26. April 2000 erging, nachdem die Kl&auml;gerin der Familienkasse W ihren Umzug nach B mitgeteilt hatte mit der Folge, dass die Familienkasse T f&uuml;r die Kindergeldfestsetzung gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin &ouml;rtlich zust&auml;ndig wurde. Durch den Wechsel der &ouml;rtlichen Zust&auml;ndigkeit wird jedoch die Festsetzung der urspr&uuml;nglich zust&auml;ndigen Familienkasse W aus dem Jahre 1998 nicht ber&uuml;hrt (ebenso Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des steuerlichen Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes 67.2.2 Abs. 3 Satz 6, BStBl I 2004, 742). Die Neubewilligungsverf&uuml;gung vom 26. April 2000 ist ebenso wie die Fortzahlungsverf&uuml;gung vom 22. August 2000 als Kassenanweisung eine lediglich intern wirkende Ma&szlig;nahme, mit der die zust&auml;ndige Kasse zur Weiterzahlung des schon bewilligten Kindergelds angewiesen wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Unerheblich ist auch der Einwand der Kl&auml;gerin, dass sich ihre Wohnverh&auml;ltnisse nach der Fortzahlungsverf&uuml;gung vom 22. August 2000 nicht ge&auml;ndert h&auml;tten und sie mit der Mitteilung der beiden Wohnsitze ihrer Mitwirkungspflicht entsprechende Angaben gemacht habe, deren nachtr&auml;gliche Infragestellung der Familienkasse verwehrt sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei einer f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlichen &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse &#8211;hier die Aufgabe des inl&auml;ndischen Wohnsitzes&#8211; ist die Festsetzung des Kindergelds nach &sect; 70 Abs. 2 EStG vom Zeitpunkt der &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse an aufzuheben. Die Familienkasse hat insoweit keinen Ermessensspielraum. Auf das Verschulden des Kindergeldberechtigten kommt es nicht an. Entgegen der Meinung der Kl&auml;gerin kann daher nicht darauf abgestellt werden, ob sie, wie sie vortr&auml;gt, mit der Einreichung des Fragebogens am 22. August 2000 ihrer Mitwirkungspflicht gen&uuml;gt hat (BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 VIII R 56\/01, BFHE 203, 472, BStBl II 2004, 123). Ebenso kann dahinstehen, ob die Familienkasse im Rahmen ihrer Amtsermittlungspflicht die Wohnverh&auml;ltnisse h&auml;tte n&auml;her aufkl&auml;ren m&uuml;ssen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Die Kl&auml;gerin macht auch zu Unrecht Verwirkung des R&uuml;ckforderungsanspruchs geltend. Der Zeitablauf allein gen&uuml;gt f&uuml;r die Annahme der Verwirkung nicht. Hinzukommen muss ein Verhalten des Berechtigten &#8211;hier der Familienkasse&#8211;, aus dem der Verpflichtete den Schluss ziehen darf, dass er nicht mehr in Anspruch genommen werden solle. Au&szlig;erdem muss der Verpflichtete auch tats&auml;chlich auf die Nichtgeltendmachung des Anspruchs vertraut und sich entsprechend eingerichtet haben (BFH-Urteil in BFHE 203, 472, BStBl II 2004, 123). Im Streitfall fehlt es an einem entsprechenden Verhalten der mit der Sache befassten Familienkassen, auf die die Kl&auml;gerin h&auml;tte vertrauen k&ouml;nnen. Im &Uuml;brigen ergibt sich aus dem Hinweis am Ende des Fragebogenformulars deutlich, dass wegen Aufgabe des inl&auml;ndischen Wohnsitzes zu Unrecht bezogenes Kindergeld zur&uuml;ckzuzahlen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2008, III R 53\/05 Kindergeldr&uuml;ckforderung wegen Aufgabe des Inlandswohnsitzes &#8211; Bindung an die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG und an die Behandlung im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung &#8211; zwingende Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlicher &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) hat zwei Kinder, den 1997 geborenen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-53-05-kindergeldrueckforderung-wegen-aufgabe-des-inlandswohnsitzes-bindung-an-die-tatsachenwuerdigung-des-fg-und-an-die-behandlung-im-rahmen-der-einkommensteuerfestsetzung-zwingende-aufhebung-de\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;53\/05 &#8211; Kindergeldr&uuml;ckforderung wegen Aufgabe des Inlandswohnsitzes &#8211; Bindung an die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG und an die Behandlung im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung &#8211; zwingende Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei f&uuml;r den Kindergeldanspruch wesentlicher &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17703","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17703"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17703\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}