{"id":17798,"date":"2012-12-19T14:49:58","date_gmt":"2012-12-19T12:49:58","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17798"},"modified":"2012-12-19T14:49:58","modified_gmt":"2012-12-19T12:49:58","slug":"viii-b-29-07-besteuerung-einer-drittleistung-als-einnahme-aus-kapitalvermoegen-keine-begrenzung-auf-dividendenersatzleistungen-abgrenzung-zu-parpar-304-305-aktg-keine-hinweispflicht-auf-bereits-in-der","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-29-07-besteuerung-einer-drittleistung-als-einnahme-aus-kapitalvermoegen-keine-begrenzung-auf-dividendenersatzleistungen-abgrenzung-zu-parpar-304-305-aktg-keine-hinweispflicht-auf-bereits-in-der\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;29\/07 &#8211; Besteuerung einer Drittleistung als Einnahme aus Kapitalverm&ouml;gen: keine Begrenzung auf Dividendenersatzleistungen, Abgrenzung zu &sect;&sect; 304, 305 AktG &#8211; Keine Hinweispflicht auf bereits in der Klageerwiderung er&ouml;rterten Teilaspekt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, VIII B 29\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Besteuerung einer Drittleistung als Einnahme aus Kapitalverm&ouml;gen: keine Begrenzung auf Dividendenersatzleistungen, Abgrenzung zu &sect;&sect; 304, 305 AktG &#8211; Keine Hinweispflicht auf bereits in der Klageerwiderung er&ouml;rterten Teilaspekt<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die geltend gemachten Revisionszulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung, der Divergenz und des Verfahrensmangels liegen nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO ist die Revision zuzulassen, wenn die Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung hat. Die grunds&auml;tzliche Bedeutung muss im Hinblick auf eine bestimmte &#8211;abstrakte und im Streitfall entscheidungserhebliche&#8211; Rechtsfrage gegeben sein. Die Rechtsfrage muss ferner kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sein. An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es u.a. dann, wenn die in Rede stehende Rechtsfrage bereits durch die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) hinreichend gekl&auml;rt ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, welche eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH erfordern (BFH-Beschl&uuml;sse vom 13. Juni 2007 X B 34\/06, BFH\/NV 2007, 1703; vom 14. Juli 2008 VIII B 179\/07, BFH\/NV 2008, 1874).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die in der Beschwerdeschrift aufgeworfene Rechtsfrage, ob Leistungen Dritter auch dann als Einnahmen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) anzusehen sind, wenn sie nicht als Substitut f&uuml;r die von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG erfassten Kapitaleinnahmen, sondern neben diesen erbracht werden, ist in der Rechtsprechung des BFH hinreichend gekl&auml;rt. Die Rechtssache hat daher keine grunds&auml;tzliche Bedeutung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG geh&ouml;ren zu den Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen u.a. Gewinnanteile und sonstige Bez&uuml;ge aus Anteilen an Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung sowie nach &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG besondere Entgelte und Vorteile, die neben den in &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG bezeichneten Einnahmen oder an deren Stelle gew&auml;hrt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dabei stellt die Regelung in &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG lediglich klar, dass unter die sonstigen &#8211;d.h. nicht als Gewinnanteil ausgekehrten&#8211; Bez&uuml;ge i.S. von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG alle Zuwendungen in Geld oder Geldeswert zu fassen sind, die dem Gesellschafter &#8211;entweder von der Kapitalgesellschaft selbst oder von einem Dritten&#8211; aufgrund eines Gesellschaftsverh&auml;ltnisses zuflie&szlig;en, soweit die Vorteilszuwendungen nicht als &#8211;von der Steuerbarkeit ausgeschlossene&#8211; Kapitalr&uuml;ckzahlung zu werten sind. Unerheblich ist hiernach, ob die Bez&uuml;ge zu Lasten des Gewinns oder zu Lasten der Verm&ouml;genssubstanz der Gesellschaft geleistet werden. Ferner kommt es weder auf die Bezeichnung der Ertr&auml;ge noch darauf an, ob sie in offener oder verschleierter Form zuflie&szlig;en. Schlie&szlig;lich ist es auch nicht relevant, ob die Leistungen von der Gesellschaft oder einem Dritten gew&auml;hrt werden. Denn der Einnahmencharakter einer Vorteilszuwendung bestimmt sich bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen auch dann nach dem Veranlassungsprinzip, wenn Leistungen in Frage stehen, die von einem nicht an dem die Einkunftsquelle begr&uuml;ndenden Rechtsverh&auml;ltnis beteiligten Dritten erbracht werden (Senatsurteile vom 2. M&auml;rz 1993 VIII R 13\/91, BFHE 171, 48, BStBl II 1993, 602; vom 7. Dezember 2004 VIII R 70\/02, BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ma&szlig;geblich ist mithin allein, ob die Vorteilszuwendung nach dem Veranlassungsprinzip als dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis i.S. von &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zugeh&ouml;rig anzusehen ist (BFH-Urteil in BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Unter Zugrundelegung dieser Rechtsgrunds&auml;tze haben Reichsfinanzhof (RFH) und BFH, ohne eine weitere Differenzierung vorzunehmen, wiederholt entschieden, dass den Gesellschaftern aufgrund von Drittleistungen, etwa in Form einer Dividendengarantie, Kapitalertr&auml;ge i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zuflie&szlig;en k&ouml;nnen (RFH-Urteil vom 29. Oktober 1929 I A a 378\/29, RStBl 1929, 667; BFH-Gutachten vom 27. November 1956 I D 1\/56 S, BFHE 64, 368, BStBl III 1957, 139; BFH-Urteile in BFHE 171, 48, BStBl II 1993, 602, und in BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468). Weil es allein darauf ankommt, ob die Leistung durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis veranlasst ist, spielt es keine Rolle, ob eine Leistung des Dritten &#8211;oder auch eine Zuwendung der Gesellschaft&#8211; an die Stelle der oder neben die Einnahmen gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG tritt. Der BFH hat es daher ausdr&uuml;cklich abgelehnt, Leistungen Dritter nur unter der zus&auml;tzlichen Voraussetzung zu den Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen zu rechnen, dass sie als Substitut einer ausgefallenen Dividende geleistet werden (BFH-Urteil in BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468). Hierbei handelt es sich entgegen dem Vorbringen in der Beschwerdeschrift um eine allgemeine rechtsgrunds&auml;tzliche Aussage. Der Hinweis im BFH-Urteil in BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468 auf die in &sect; 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG enthaltene Differenzierung zwischen Dividende und sonstigem Bezug stellte lediglich ein Argument dar, das dem BFH zur Begr&uuml;ndung seiner rechtsgrunds&auml;tzlichen Ausf&uuml;hrungen diente. Die ausdr&uuml;ckliche Absage an die entgegenstehende Literaturauffassung von Gondert\/Schimmelschmidt (Der Betrieb 1999, 1570) belegt, dass der Besteuerungstatbestand bei Leistungen Dritter generell nicht im Sinne einer Begrenzung auf Dividendenersatzleistungen eingeengt ist. Nach der Rechtsprechung des BFH ist damit gekl&auml;rt, dass die Steuerbarkeit von Drittleistungen allein davon abh&auml;ngt, ob der erforderliche Veranlassungszusammenhang zum Gesellschaftsverh&auml;ltnis besteht oder nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Die Beschwerdeschrift enth&auml;lt keine Gesichtspunkte, welche eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung der in Rede stehenden Rechtsfrage durch den BFH erforderlich machen w&uuml;rden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Divergenz      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine die Rechtseinheit gef&auml;hrdende Divergenz i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO liegt nur vor, wenn das Finanzgericht (FG) bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von einer Entscheidung eines anderen Gerichts abgewichen ist (vgl. Gr&auml;ber\/ Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 48). Das FG muss dabei seiner Entscheidung einen abstrakten Rechtssatz zugrunde gelegt haben, der mit den tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen in der Divergenzentscheidung nicht &uuml;bereinstimmt (vgl. BFH-Beschluss vom 15. September 2005 V B 126\/04, BFH\/NV 2006, 557). Die R&uuml;ge eines blo&szlig;en Subsumtionsfehlers und eine Divergenz in der W&uuml;rdigung von Tatsachen reichen nicht aus. Denn nicht schon die Unrichtigkeit des FG-Urteils im Einzelnen, sondern erst dessen Fehlerhaftigkeit im Grunds&auml;tzlichen rechtfertigt die Zulassung der Revision wegen Divergenz gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO (vgl. BFH-Beschluss vom 22. Februar 2007 VI B 29\/06, BFH\/NV 2007, 969).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Im Streitfall hat das FG unter Verweis auf die RFH- und BFH-Entscheidungen in RStBl 1929, 667, in BFHE 64, 368, BStBl III 1957, 139, in BFHE 171, 48, BStBl II 1993, 602 und in BFHE 208, 546, BStBl II 2005, 468 ausdr&uuml;cklich die h&ouml;chstrichterlich entwickelten Ma&szlig;st&auml;be zur Besteuerung einer Drittleistung als Einnahme aus Kapitalverm&ouml;gen seinem Urteil zugrunde gelegt. Einen eigenen, von der BFH-Rechtsprechung abweichenden abstrakten Rechtssatz hat es nicht aufgestellt. Insbesondere ist dem Urteil nicht der in der Beschwerdebegr&uuml;ndung bezeichnete Rechtssatz zu entnehmen, dass ein Kaufpreis, der f&uuml;r mehrere Kaufdaten formelm&auml;&szlig;ig fortentwickelt wird, in einen Festbetrag und eine Kapital&uuml;berlassungsverg&uuml;tung aufgespaltet werden muss (S. 22 der Beschwerdeschrift). Vielmehr stellt sich die dem angegriffenen Urteil zugrunde liegende Beurteilung des Aufgeldes als Einnahme aus Kapitalverm&ouml;gen &#8211;und nicht als Teil eines Kaufpreises&#8211; als das Ergebnis der Subsumtion der vom FG festgestellten und gew&uuml;rdigten Tatsachen unter die Rechtsprechungsgrunds&auml;tze des BFH dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die hiernach allein in Betracht kommende Abweichung der BFH-Rechtsprechung zur angeblichen Divergenzentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) liegt nicht vor. Es fehlt an der Vergleichbarkeit der Sachverhalte. Aus diesem Grund kommt eine Vorlage an den Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes nach &sect; 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes vom 19. Juni 1968 (BGBl I 1968, 661) nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Der BGH-Beschluss vom 21. Juli 2003 II ZB 17\/01 (BGHZ 156, 57) befasst sich mit der Frage, wie die angemessene Ausgleichszahlung (&sect; 304 des Aktiengesetzes &#8211;AktG&#8211;) und der Abfindungsanspruch (&sect; 305 AktG) des au&szlig;enstehenden Aktion&auml;rs zu bestimmen ist. &sect; 305 AktG regelt den Sachverhalt, dass eine Aktiengesellschaft einen Gewinnabf&uuml;hrungs- oder Beherrschungsvertrag mit einem anderen geschlossen hat. Die au&szlig;enstehenden Aktion&auml;re sind hierdurch insbesondere in ihrem Gewinnbezugsrecht beschr&auml;nkt, weil im Fall der Gewinnabf&uuml;hrung die Aktiengesellschaft keinen Bilanzgewinn erzielt, der an ihre Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet werden kann, oder im Fall der Beherrschung sonstige negative Gewinnauswirkungen drohen (vgl. im Einzelnen Bilda in M&uuml;nchener Kommentar, AktG, 2. Aufl., &sect; 304 Rz 5, 42). &sect; 304 AktG sieht zum Schutz der au&szlig;enstehenden Aktion&auml;re vor, dass der Gewinnabf&uuml;hrungs- oder der Beherrschungsvertrag zu deren Gunsten einen angemessenen Ausgleich (&sect; 304 Abs. 1 Satz 1 AktG) bzw. eine &quot;Dividendengarantie&quot; (&sect; 304 Abs. 1 Satz 2 AktG) enthalten muss. Der Vertrag muss ferner eine Abfindungsregelung enthalten (&sect; 305 AktG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Abgesehen von der Unterschiedlichkeit der Normzwecke von &sect;&sect; 304, 305 AktG einerseits und von &sect;&sect; 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG andererseits, die es bei Pr&uuml;fung einer Divergenz zu beachten gilt (vgl. BFH-Beschluss vom 29. Januar 2008 VIII B 37\/07, juris), ist der Streitfall schon in tats&auml;chlicher Hinsicht ganz anders gelagert. Es gab keinen Gewinnabf&uuml;hrungs- oder Beherrschungsvertrag zwischen der GmbH und den Drittfirmen. Auch ein Stimmrechtsbindungsvertrag ist unstreitig nicht zustande gekommen. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) war kein schutzbed&uuml;rftiger au&szlig;enstehender Gesellschafter, vielmehr beherrschte er zun&auml;chst zusammen mit seinen Verwandten das Familienunternehmen. Die Vertragsbedingungen waren zwischen den Familiengesellschaftern und den Drittfirmen frei auszuhandeln, es galten im Unterschied zu einer Abfindung i.S. des &sect; 305 AktG keine zwingenden gesetzlichen Kriterien. Das streitige Aufgeld war keine &quot;Dividendengarantie&quot; i.S. des &sect; 304 Abs. 1 Satz 2 AktG. Das FG hat den Begriff ersichtlich auch nicht in diesem Sinne gebraucht. Wie der hinzugesetzte Klammerzusatz &quot;Garantie einer Mindestrendite&quot; zeigt, wollte das FG zum Ausdruck bringen, dass die Drittfirmen von vornherein das Versprechen abgegeben hatten, anstelle der wegen hoher Abschreibungen nicht zu erwartenden Gewinnaussch&uuml;ttungen eine von der konkreten Gewinn- und Wertentwicklung unabh&auml;ngige feststehende Zahlung an den Kl&auml;ger und die anderen Familiengesellschafter zu leisten. Die Veranlassung im Gesellschaftsverh&auml;ltnis erblickte das FG darin, dass die Zahlungen dem Grunde und der H&ouml;he nach davon abhingen, dass der Kl&auml;ger an der GmbH in bestimmter H&ouml;he beteiligt ist und bis zur Aus&uuml;bung einer der beiden im notariellen Rahmenvertrag vorgesehenen Optionsrechte beteiligt bleibt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Zu einer &Auml;hnlichkeit der Sachverhalte kommt man im Streitfall &uuml;berhaupt nur dann, wenn die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG &#8211;unzul&auml;ssigerweise&#8211; durch die Tatsachenw&uuml;rdigung der Kl&auml;ger ersetzt wird. Wenn in der Beschwerde sinngem&auml;&szlig; geltend gemacht wird, dass auch das vereinbarte Aufgeld Teil des nach &uuml;blichen Methoden ermittelten Unternehmenskaufpreises gewesen sei, weil beide Vertragsparteien von einer positiven Weiterentwicklung des Unternehmenswerts ausgegangen seien, so machen diese Ausf&uuml;hrungen deutlich, dass sich die Kl&auml;ger nicht gegen die Abweichung von rechtsgrunds&auml;tzlich entwickelten Unternehmensbewertungskriterien des BGH, sondern gegen die ihres Erachtens unrichtige W&uuml;rdigung der abgeschlossenen Vertr&auml;ge durch das FG wenden. Denn entgegen dem kl&auml;gerischen Vorbringen, wonach das Aufgeld als Gegenleistung f&uuml;r einen k&uuml;nftigen Wertzuwachs des Unternehmens gew&auml;hrt worden sei (nicht steuerbare Verm&ouml;genssph&auml;re), ist das FG bei seiner W&uuml;rdigung des notariellen Rahmenvertrags davon ausgegangen, dass mit dem Aufgeld im Streitfall gerade kein Wertausgleich, sondern eine Mindestrendite f&uuml;r das der GmbH &uuml;berlassene Eigenkapital vereinbart worden ist (steuerbare Erwerbssph&auml;re). Die Kl&auml;ger wenden sich somit gegen die an den Umst&auml;nden des konkreten Einzelfalles orientierte Interpretation des notariellen Rahmenvertrags als Teil der Sachverhaltsw&uuml;rdigung des FG, d.h. im Ergebnis gegen die materielle Richtigkeit des FG-Urteils. Dies rechtfertigt die Revisionszulassung nach st&auml;ndiger Rechtsprechung jedoch nicht (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 28. April 2003 VIII B 260\/02, BFH\/NV 2003, 1336; vom 23. Juni 2003 IX B 119\/02, BFH\/NV 2003, 1289; vom 27. April 2007 VIII B 250\/05, BFH\/NV 2007, 1675, zur fehlerhaften Vertragsauslegung).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Verfahrensmangel      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Kl&auml;ger machen geltend, das angefochtene Urteil stelle eine &Uuml;berraschungsentscheidung dar und leide an einem Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO, weil es unter Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO) ohne ausdr&uuml;cklichen Hinweis zum einen die Schlussfolgerung enthalte, dass eine &quot;Dividendengarantie&quot; vorliege. Zum anderen habe das Gericht sein Urteil auf den rechtlichen Gesichtspunkt gest&uuml;tzt, dass ein m&ouml;glicher Stimmrechtsbindungsvertrag den Beschluss &uuml;ber die Aussch&uuml;ttung eines angefallenen Gewinns mit umfasst habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH liegt eine &Uuml;berraschungsentscheidung und damit ein Versto&szlig; gegen den Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r vor, wenn das Gericht ohne vorherigen Hinweis seine Entscheidung auf einen rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt, der weder im Besteuerungsverfahren noch im gerichtlichen Verfahren zur Sprache gekommen ist und mit dem auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsauffassungen nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht zu rechnen brauchte (BFH-Beschluss vom 7. Dezember 2005 I B 90\/95, BFH\/NV 2006, 601, m.w.N.; BFH-Urteil vom 2. Oktober 2007 IX B 24\/07, BFH\/NV 2008, 92). Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verlangt jedoch nicht, dass das Gericht die ma&szlig;gebenden Rechtsfragen mit den Beteiligten umfassend er&ouml;rtert oder sogar die einzelnen f&uuml;r die Entscheidung erheblichen (tats&auml;chlichen oder rechtlichen) Gesichtspunkte im Voraus andeutet. Das Gericht ist grunds&auml;tzlich weder zu einem Rechtsgespr&auml;ch noch zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung verpflichtet (BFH-Urteil vom 3. M&auml;rz 1998 VIII R 66\/96, BFHE 185, 422, BStBl II 1998, 383, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 26. April 2000 III B 47\/99, BFH\/NV 2000, 1451).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die fachkundig vertretenen Kl&auml;ger mussten ihren Vortrag darauf einrichten, dass die Gesichtspunkte &quot;Dividendengarantie&quot; und &quot;M&ouml;glichkeit zum Abschluss eines Stimmrechtsbindungsvertrages&quot; bei der Entscheidung des Finanzrechtsstreits eine Rolle spielen k&ouml;nnten. Denn beide Aspekte wurden im Laufe des Verfahrens er&ouml;rtert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Bereits in der Einspruchsentscheidung hat der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unter Hinweis auf die einschl&auml;gige RFH- und BFH-Rechtsprechung auf den Gedanken der &quot;Dividendengarantie&quot; abgestellt, um seine These, dass es sich bei dem streitigen Aufgeld um einen Kapitalertrag handelt, zu st&uuml;tzen. In der Klageerwiderung nahm das FA ausdr&uuml;cklich auf die Gr&uuml;nde der Einspruchsentscheidung Bezug und zog den Aspekt der &quot;Dividendengarantie&quot; erneut unter Bezugnahme auf die h&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung heran. Es kann daher keine Rede davon sein, dass, wie die Beschwerde meint, das Beklagtenvorbringen sich nur am Rande zur &quot;Dividendengarantie&quot; verhalten habe. Dass in der m&uuml;ndlichen Verhandlung die Tatsache des Nichtabschlusses eines Stimmrechtsbindungsvertrages unstreitig gestellt wurde, hat an der prozessualen Situation nichts ge&auml;ndert. Sowohl das FA wie sp&auml;ter auch das FG haben ihre Auffassung, es liege eine Garantie einer Mindestrendite vor, nicht ma&szlig;geblich auf den Gesichtspunkt gest&uuml;tzt, dass die Drittfirmen &uuml;ber einen Stimmrechtsbindungsvertrag das Aussch&uuml;ttungsverhalten der GmbH rechtlich zum Nachteil der Familiengesellschafter beeinflussen konnten. Ganz im Vordergrund stand die Einsch&auml;tzung, dass wegen der hohen Abschreibungen rein tats&auml;chlich f&uuml;r die n&auml;here Zukunft nicht mit Gewinnen zu rechnen war und dieses Risiko durch das Versprechen einer Mindestrendite ausgeglichen werden sollte. Dass das Thema &quot;Dividendengarantie&quot; mit dem Unstreitigstellen der Tatsache, dass ein Stimmrechtsbindungsvertrag nicht geschlossen wurde, nicht &quot;erledigt&quot; war, zeigt sich auch daran, dass das FA bereits zuvor nicht mit dem abgeschlossenen Stimmrechtsbindungsvertrag, sondern mit der blo&szlig;en M&ouml;glichkeit des Vertragsabschlusses argumentiert hatte (vgl. hierzu den n&auml;chsten Abschnitt der Beschlussgr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Abgesehen davon, dass der m&ouml;gliche Inhalt eines Stimmrechtsbindungsvertrages nach Auffassung des Senats lediglich einen Teilaspekt des rechtlichen Gesichtspunkts &quot;Dividendengarantie&quot; (Garantie einer Mindestrendite) darstellt, hatten die Kl&auml;ger Anlass und Gelegenheit, speziell hierzu umfassend vorzutragen. Denn das FA hat in der Klageerwiderung im Zusammenhang mit der ma&szlig;geblichen Streitfrage, ob es sich bei dem Aufgeld um einen Kaufpreis f&uuml;r die &Uuml;bertragung der Verm&ouml;genssubstanz oder einen Kapitalertrag handelt, ausdr&uuml;cklich ausgef&uuml;hrt, dass die Absicherung durch eine Bankb&uuml;rgschaft und die M&ouml;glichkeit zum Abschluss eines Stimmrechtsbindungsvertrages f&uuml;r seine Rechtsposition spreche. Nachdem dieser Gesichtspunkt f&ouml;rmlich in den Prozess eingef&uuml;hrt war, musste das FG die Beteiligten nicht darauf hinweisen, welche Erkenntnisse rechtlicher oder tats&auml;chlicher Art aus der M&ouml;glichkeit zum Abschluss eines Stimmrechtsbindungsvertrages im Einzelnen f&uuml;r den Streitfall zu gewinnen sein k&ouml;nnten. Es lag jetzt vielmehr an den fachkundig vertretenen Kl&auml;gern, das Argument der Gegenseite zu entkr&auml;ften. Vor diesem Hintergrund stellt es auch keine &Uuml;berraschung im Rechtssinne mehr dar, wenn das FG aus dem zuvor vom FA er&ouml;rterten Umstand im nachfolgenden Urteil den nach Ansicht der Kl&auml;ger falschen Schluss zieht, der Stimmrechtsbindungsvertrag habe auch die Herbeif&uuml;hrung eines Beschlusses erm&ouml;glicht, die Gewinnverwendung zum Nachteil der Familiengesellschafter zu beeinflussen. Denn der hierin allein zu erblickende Angriff gegen die finanzgerichtliche Vertragsauslegung stellt allenfalls einen materiell-rechtlichen Fehler dar, der die Revisionszulassung nicht rechtfertigt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 23. April 2008 IX B 240\/07, juris; in BFH\/NV 2007, 1675).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, VIII B 29\/07 Besteuerung einer Drittleistung als Einnahme aus Kapitalverm&ouml;gen: keine Begrenzung auf Dividendenersatzleistungen, Abgrenzung zu &sect;&sect; 304, 305 AktG &#8211; Keine Hinweispflicht auf bereits in der Klageerwiderung er&ouml;rterten Teilaspekt Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 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