{"id":17802,"date":"2012-12-19T14:49:59","date_gmt":"2012-12-19T12:49:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17802"},"modified":"2012-12-19T14:49:59","modified_gmt":"2012-12-19T12:49:59","slug":"v-b-228-07-kein-vorsteuerabzug-aus-beratungsleistungen-bei-unzureichender-leistungsbeschreibung-minderung-der-bemessungsgrundlage-nach-par-17-ustg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-228-07-kein-vorsteuerabzug-aus-beratungsleistungen-bei-unzureichender-leistungsbeschreibung-minderung-der-bemessungsgrundlage-nach-par-17-ustg\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;228\/07 &#8211; Kein Vorsteuerabzug aus &quot;Beratungsleistungen&quot; bei unzureichender Leistungsbeschreibung &#8211; Minderung der Bemessungsgrundlage nach &sect; 17 UStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, V B 228\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Vorsteuerabzug aus &quot;Beratungsleistungen&quot; bei unzureichender Leistungsbeschreibung &#8211; Minderung der Bemessungsgrundlage nach &sect; 17 UStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), einer GmbH, die zu einer aus mehreren Gesellschaften bestehenden Firmengruppe geh&ouml;rt, auf Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs sowie auf Anerkennung von Umsatzminderungen nach &sect; 17 des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG) abgewiesen. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG im Wesentlichen aus, der Vorsteuerabzug sei bereits aus formellen Gr&uuml;nden zu versagen, weil die Leistungsbeschreibungen in den Rechnungen zu unbestimmt seien, in denen &quot;Beratungsleistungen&quot;, &quot;erh&ouml;hte Beratungsleistungen&quot; und &quot;Dienstleistungen&quot; abgerechnet worden seien. Im &Uuml;brigen spr&auml;chen erhebliche Umst&auml;nde daf&uuml;r, dass es sich bei den Eingangsums&auml;tzen der Kl&auml;gerin um Scheingesch&auml;fte gehandelt habe. Die Ein- und Ausgangsums&auml;tze der Firmen h&auml;tten im Wesentlichen in gegenseitigen Beratungsleistungen innerhalb des Firmenverbundes durch Verrechnungen, Forderungsabtretungen und Gutschriften bestanden. Tats&auml;chliche Zahlungen seien nur in geringem Umfang feststellbar gewesen, ebenso wenig wie eine Au&szlig;enwirkung des gesamten Firmenverbundes. Die Kl&auml;gerin habe nicht nachgewiesen, dass vom Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer T tats&auml;chlich Leistungen an die Kl&auml;gerin erbracht worden seien. Die geltend gemachten Forderungsminderungen seien nicht anzuerkennen, weil nicht feststellbar sei, welche der Entgelte f&uuml;r &quot;Beratungsleistungen&quot; gew&auml;hrt wurden und welche &quot;Teile der Dienstleistungen&quot; konkret von Entgeltsminderungen betroffen seien. Gegen eine Entgeltsminderung spreche zudem, dass sich der Entgeltsverzicht auf ein Unternehmen beziehe, an dem die Kl&auml;gerin als Gesellschafterin ma&szlig;geblich beteiligt sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit der auf Divergenz (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) und Verfahrensfehler (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) gest&uuml;tzten Nichtzulassungsbeschwerde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg; die Kl&auml;gerin hat Zulassungsgr&uuml;nde zum Teil nicht in der gebotenen Form dargelegt und im &Uuml;brigen lagen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zulassungsgr&uuml;nde hinsichtlich der vom FG best&auml;tigten Vorsteuerk&uuml;rzungen sind nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Beschwerde ist nicht wegen Divergenz (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) zuzulassen, da das FG weder von dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 24. September 1987 V R 50\/85 (BFHE 153, 66, BStBl II 1988, 688) noch vom Beschluss des BFH vom 18. Mai 2000 V B 178\/99 (BFH\/NV 2000, 1504) abgewichen ist. Die Kl&auml;gerin hat es bereits vers&auml;umt, einen Rechtssatz aus den genannten Entscheidungen wiederzugeben und diesen einem vom FG gebildeten Rechtssatz gegen&uuml;berzustellen, aus dem sich die Divergenz ergeben soll (zu diesem Erfordernis den von der Kl&auml;gerin zitierten Beschluss in BFH\/NV 2000, 1504).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen liegt dem erstgenannten Urteil ein mit dem Streitfall nicht vergleichbarer Sachverhalt zu Grunde, da es im Urteil in BFHE 153, 66, BStBl II 1988, 688 um die Frage ging, ob eine Leistungsbeschreibung &quot;Montage von Einbauschr&auml;nken&quot; ausreicht, wenn entweder eine Leistung als Subunternehmer oder eine dahingehende Arbeitnehmer&uuml;berlassung in Betracht kam. Damit steht nicht im Widerspruch die Entscheidung des FG, wonach die Beschreibung der Leistung als &quot;Beratungsleistung&quot; ohne weitere Konkretisierung nicht die Identifizierung der Leistung erm&ouml;glicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Divergenz zu dem BFH-Beschluss in BFH\/NV 2000, 1504 besteht im &Uuml;brigen schon deshalb nicht, weil sich der BFH in diesem Beschluss zu der ma&szlig;geblichen Rechtsfrage nicht ge&auml;u&szlig;ert hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Revision ist auch nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung oder zur Fortbildung des Rechts zuzulassen (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des erkennenden Senats dient das Abrechnungspapier (Rechnung oder Gutschrift) f&uuml;r den Vorsteuerabzug als Belegnachweis. Das Abrechnungspapier muss Angaben tats&auml;chlicher Art enthalten, welche die Identifizierung der abgerechneten Leistung erm&ouml;glichen. Der Aufwand zur Identifizierung der Leistung muss dahin gehend begrenzt sein, dass die Rechnungsangaben eine eindeutige und leicht nachpr&uuml;fbare Feststellung der Leistung erm&ouml;glichen, &uuml;ber die abgerechnet worden ist. Was zur Erf&uuml;llung dieser Voraussetzungen erforderlich ist, richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls (z.B. BFH-Urteil vom 10. November 1994 V R 45\/93, BFHE 176, 472, BStBl II 1995, 395, unter II. 2.; BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2000, 1504, und vom 29. November 2002 V B 119\/02, BFH\/NV 2003, 518, jeweils m.w.N.). Angesichts dessen gen&uuml;gt es nicht, wenn die Kl&auml;gerin ausf&uuml;hrt, von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sei, ob zur Leistungsbeschreibung &quot;nur die Art der Leistung (&#8230;) genannt werden muss oder ob eine Identifizierbarkeit der konkreten Leistung innerhalb einer Vielzahl von Leistungen erforderlich ist (z.B. durch die Beif&uuml;gung von Stundenzetteln)&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem hat der Senat mit dem Urteil vom 8. Oktober 2008 V R 59\/07, BFHE 222, 189 (juris) entschieden, dass die Bezeichnung als &quot;technische Beratung und technische Kontrolle&quot; diesen Anforderungen nicht gerecht wird, wenn sich weder aus den weiteren Angaben in der Rechnung noch aus den ggf. in Bezug genommenen Gesch&auml;ftsunterlagen die Leistung weiter konkretisieren l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Revision ist auch nicht wegen eines Verfahrensmangels (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) zuzulassen, der darin bestehen soll, dass das FG &quot;die Zeugen, die die Leistungserbringung h&auml;tten best&auml;tigen k&ouml;nnen&quot;, nicht geh&ouml;rt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ordnungsgem&auml;&szlig;e R&uuml;ge der Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht durch &Uuml;bergehen von Beweisantr&auml;gen setzt voraus, dass dargelegt wird, zu welchen Tatsachen die Beweiserhebung durch welche Zeugen nach der ma&szlig;geblichen Rechtsauffassung des FG erforderlich gewesen w&auml;re, was das Ergebnis nach Ansicht der Kl&auml;gerin gewesen w&auml;re, weshalb das Beweisergebnis zu einer anderen Entscheidung des FG h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen und weshalb die Nichterhebung der Beweise in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht ger&uuml;gt worden ist (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2000, 1504, m.w.N.). Da das FG bereits die formellen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs als nicht gegeben angesehen hat, kam es nach seiner f&uuml;r die Beurteilung als Verfahrensfehler ma&szlig;geblichen Rechtsauffassung auf eine weitere Beweiserhebung nicht mehr an. Auch hat die Kl&auml;gerin nicht vorgetragen, dass in der m&uuml;ndlichen Verhandlung die Nichtvernehmung von Zeugen ger&uuml;gt worden war, was nach dem ma&szlig;geblichen Sitzungsprotokoll auch tats&auml;chlich nicht der Fall war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch hinsichtlich der Ablehnung der Umsatzminderungen nach &sect; 17 UStG ist kein Zulassungsgrund gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die von der Kl&auml;gerin als rechtsgrunds&auml;tzlich aufgeworfene Rechtsfrage, ob besondere Formvorschriften f&uuml;r eine Umsatzminderung nach &sect; 17 UStG zu beachten sind, ist nicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung. Denn diese Rechtsfrage ist leicht und eindeutig anhand des Gesetzestextes zu verneinen, wonach eine Minderung der Bemessungsgrundlage lediglich davon abh&auml;ngt, dass sich die Bemessungsgrundlage tats&auml;chlich ge&auml;ndert hat, ohne dass hierf&uuml;r besondere Formvorschriften gelten. Entgegen der Rechtsauffassung der Kl&auml;gerin hat das FG auch keine derartigen Anforderungen gestellt. Es hat lediglich ausgef&uuml;hrt, der Umsatz, bei dem sich angeblich die Bemessungsgrundlage ge&auml;ndert haben solle, lasse sich weder aus dem Inhalt der Gutschriften noch aus den Protokollen der Gesellschafterversammlung und auch nicht aus dem Vortrag der Kl&auml;gerin im weiteren Verfahren bestimmen (Urteil S. 22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die als rechtsgrunds&auml;tzlich bezeichnete weitere Frage, ob die Anwendung des &sect; 17 UStG bereits an dem N&auml;heverh&auml;ltnis zwischen Leistendem und Leistungsempf&auml;nger wegen der wechselseitigen Beteiligungen scheitert (Hinweis auf Stadie in Rau\/ D&uuml;rrw&auml;chter, UStG, &sect; 17 Rz 141 f.), f&uuml;hrt ebenfalls nicht zur Revisionszulassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>St&uuml;tzt ein FG sein Urteil auf eine Doppelbegr&uuml;ndung, so muss hinsichtlich jeder Begr&uuml;ndung ein Zulassungsgrund dargelegt werden und vorliegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 5. Oktober 1992 V B 88\/92, BFH\/NV 1993, 426; vom 27. Juli 1993 VII B 214\/92, BFH\/NV 1994, 559, und vom 31. Oktober 2001 X B 11\/01, BFH\/NV 2002, 193; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 116 Rz 28). Dies ist nicht der Fall, weil das FG die Entgeltsminderung nach &sect; 17 UStG bereits wegen der fehlenden Identifizierbarkeit der Leistungen abgelehnt hat und insoweit kein Zulassungsgrund vorliegt (s.o. unter 2. a). Auch ein Verfahrensmangel ist nicht gegeben, da jedenfalls die fehlende Einvernahme von Zeugen in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht ger&uuml;gt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, V B 228\/07 Kein Vorsteuerabzug aus &quot;Beratungsleistungen&quot; bei unzureichender Leistungsbeschreibung &#8211; Minderung der Bemessungsgrundlage nach &sect; 17 UStG Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), einer GmbH, die zu einer aus mehreren Gesellschaften bestehenden Firmengruppe geh&ouml;rt, auf Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs sowie auf Anerkennung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-228-07-kein-vorsteuerabzug-aus-beratungsleistungen-bei-unzureichender-leistungsbeschreibung-minderung-der-bemessungsgrundlage-nach-par-17-ustg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;228\/07 &#8211; Kein Vorsteuerabzug aus &quot;Beratungsleistungen&quot; bei unzureichender Leistungsbeschreibung &#8211; Minderung der Bemessungsgrundlage nach &sect; 17 UStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17802","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17802\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}