{"id":17809,"date":"2012-12-19T14:24:54","date_gmt":"2012-12-19T12:24:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17809"},"modified":"2012-12-19T14:24:54","modified_gmt":"2012-12-19T12:24:54","slug":"xi-r-76-07-kapitalzufuehrungen-oeffentlich-rechtlicher-gmbh-gesellschafter-an-die-gmbh-auch-bei-strukturpolitischem-interesse-der-gesellschafter-an-der-taetigkeit-der-gmbh-nicht-umsatzsteuerbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-76-07-kapitalzufuehrungen-oeffentlich-rechtlicher-gmbh-gesellschafter-an-die-gmbh-auch-bei-strukturpolitischem-interesse-der-gesellschafter-an-der-taetigkeit-der-gmbh-nicht-umsatzsteuerbar\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;76\/07 &#8211; Kapitalzuf&uuml;hrungen &ouml;ffentlich-rechtlicher GmbH-Gesellschafter an die GmbH auch bei strukturpolitischem Interesse der Gesellschafter an der T&auml;tigkeit der GmbH nicht umsatzsteuerbar"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.10.2008, XI R 76\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Kapitalzuf&uuml;hrungen &ouml;ffentlich-rechtlicher GmbH-Gesellschafter an die GmbH auch bei strukturpolitischem Interesse der Gesellschafter an der T&auml;tigkeit der GmbH nicht umsatzsteuerbar<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Mehrere Bundesl&auml;nder schlossen am 26. November 1997 eine Verwaltungsvereinbarung &uuml;ber die gemeinsame wirtschaftliche F&ouml;rderung von &#8230; Produkten in ihren L&auml;ndern. Die F&ouml;rderma&szlig;nahmen sollten in einer f&uuml;r sie treuh&auml;nderisch arbeitenden GmbH koordiniert werden. Die Vertragsparteien vereinbarten, w&auml;hrend der Laufzeit der Vereinbarung der GmbH f&uuml;r wirtschaftliche F&ouml;rderma&szlig;nahmen die vertraglich vereinbarten finanziellen Mittel zur treuh&auml;nderischen Bewirtschaftung zu &uuml;berlassen. Die j&auml;hrlichen Finanzierungsbeitr&auml;ge, die von den Gesellschaftern entsprechend ihrer Stammkapitalanteile aufzubringen waren, sollten nach Ma&szlig;gabe ihrer Haushalte zur Verf&uuml;gung gestellt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Vollzug der Verwaltungsvereinbarung wurde die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) gegr&uuml;ndet. Ihr Gegenstand ist die F&ouml;rderung bestimmter Produkte. Mit Gesellschafterbeschluss vom 8. Oktober 1998 einigten sich die Gesellschafter darauf, die Mittel zur Finanzierung in Form einer Kapitalzuf&uuml;hrung zu erbringen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 17. November 1998 wurde das Stammkapital auf 100 000 DM erh&ouml;ht. Die neuen Stammeinlagen wurden von neuen Gesellschaftern &uuml;bernommen, die sich auch zur Leistung von Finanzierungsbeitr&auml;gen verpflichteten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin gew&auml;hrte in der Folgezeit teils verzinsliche, teils unverzinsliche Darlehen sowie Zusch&uuml;sse nach Ma&szlig;gabe ihrer Vergaberichtlinien und erbrachte u.a. Dienstleistungen wie Beratung, Betreuung, Promotion, Akquisition von Projekten, Abstimmung mit anderen F&ouml;rderinstituten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auf Anfrage der Kl&auml;gerin teilte das zust&auml;ndige Staatsministerium der Finanzen mit, dass auf sie die Grunds&auml;tze in den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 4. Dezember 1996 I R 54\/95 (BFHE 182, 123) und vom 8. Juli 1998 I R 123\/97 (BFHE 186, 540) anzuwenden seien. Da die Kl&auml;gerin nur erfolgsbedingt r&uuml;ckzahlbare Darlehen sowie Zusch&uuml;sse vergebe, erwirtschafte sie einen Totalverlust. Dieser habe seine Ursache im Gesellschaftsverh&auml;ltnis. Insoweit liege eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) vor, die umsatzsteuerlich zu einer unentgeltlichen Wertabgabe nach &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 2 des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG 1999) f&uuml;hre. Dieser Auffassung folgend legte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 UStG 1999 den gesamten bei der Kl&auml;gerin entstandenen Aufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung 1999 von 14 348 993 DM zzgl. der erkl&auml;rten Ums&auml;tze aus Anzeigen der Umsatzsteuerfestsetzung zugrunde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die hiergegen erhobene Klage hatte nur insoweit Erfolg, als das FA Aufwand, welcher den erkl&auml;rten Ums&auml;tzen in H&ouml;he von 18 000 DM zugrunde lag, als Bemessungsgrundlage ber&uuml;cksichtigt hatte. Im &Uuml;brigen liege eine umsatzsteuerpflichtige Wertabgabe vor, wie das Finanzgericht (FG) bereits in seinem das Jahr 1998 betreffenden Urteil vom 27. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 K 1636\/02 ausgef&uuml;hrt habe. Die Einwendungen der Kl&auml;gerin gegen dieses Urteil seien nicht geeignet, die seinerzeit vertretene Auffassung aufzugeben. Die Kl&auml;gerin sei Unternehmerin i.S. des &sect; 2 UStG 1999, da sie verzinsliche Darlehen ausreiche. Es l&auml;gen steuerbare entgeltliche Leistungen i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1999 vor, weil ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung bestehe. Auch im Verh&auml;ltnis Gesellschaft zu Gesellschafter k&ouml;nnten umsatzsteuerpflichtige Leistungen gegen Entgelt vorliegen. Das sei hier der Fall, weil die Erf&uuml;llung der satzungsm&auml;&szlig;igen Aufgaben der Kl&auml;gerin Leistungen an deren Gesellschafter darstellten, die sie lediglich treuh&auml;nderisch erf&uuml;lle. Die Wirtschaftsf&ouml;rderung sei eine Aufgabe der &ouml;ffentlichen Hand. Die Kl&auml;gerin und ihre Gesellschafter h&auml;tten ihre wesentlichen Rechtsbeziehungen zur Erf&uuml;llung ihres Unternehmensgegenstandes im Rahmen der Verwaltungsvereinbarung vom 26. November 1997 dergestalt geregelt, dass sie die Erf&uuml;llung der Aufgaben der Gesellschafter &uuml;bernehme und damit diesen gegen&uuml;ber Dienstleistungen in H&ouml;he der daf&uuml;r erforderlichen Kosten erbringe. Damit sei der Tatbestand des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993 bzw. &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 2 UStG 1999 erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ums&auml;tze seien nach &sect; 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 UStG 1999 anhand der Kosten zu bemessen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 2 UStG 1999 bzw. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993. Sie sei mangels Einnahmeerzielungsabsicht kein Unternehmer. Entgegen der Auffassung des FG habe sie im Streitjahr 1999 keine verzinslichen Darlehen ausgereicht. Die Darlehen seien zudem nur erfolgsbedingt r&uuml;ckzahlbar gewesen. Ihr, der Kl&auml;gerin, Zweck sei die Wirtschaftsf&ouml;rderung, nicht die Erzielung von Einnahmen gewesen. Zwischen ihr und ihren Gesellschaftern finde auch kein Leistungsaustausch statt, wie es &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1993\/1999 voraussetze. Es bestehe nicht der vom Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften geforderte unmittelbare Zusammenhang zwischen einer von ihr erbrachten Dienstleistung und einem Entgelt (vgl. BFH-Urteil vom 26. Oktober 2000 V R 12\/00, BFH\/NV 2001, 494). Zwar dienten die Finanzierungsbeitr&auml;ge der Gesellschafter auch deren Interessen. Sie leiste aber nicht an diese als &quot;identifizierbare Verbraucher&quot;, sondern an die nach ihren F&ouml;rderrichtlinien antragsberechtigten Personen. Damit erf&uuml;lle sie lediglich ihren Gesellschaftszweck. Es sei zudem ausgeschlossen, sowohl die Antragsteller als auch ihre Gesellschafter als Leistungsempf&auml;nger zu betrachten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit das Urteil des FG sich darauf st&uuml;tze, dass eine umsatzsteuerpflichtige Wertabgabe vorliege, fehle es an jeglicher Begr&uuml;ndung. Das in Bezug genommene Urteil vom 27. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 K 1636\/02 gebe nur die einschl&auml;gige Vorschrift wieder, enthalte aber keine Begr&uuml;ndung. Die Ums&auml;tze seien zudem falsch bemessen. Nach &sect; 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 UStG 1999 seien die Ausgaben Bemessungsgrundlage. Aufwendungen seien nur im Rahmen der Mindestbemessungsgrundlage heranzuziehen, wenn sie auch Ausgaben seien. Das sei hier aber insbesondere bei den Abschreibungen auf F&ouml;rderdarlehen nicht der Fall.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, das Urteil des FG insofern aufzuheben, als die Klage abgewiesen wurde, und den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1999 vom 3. Dezember 2001 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28. Juli 2005 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer auf 241,90 DM (123,68 EUR) festgesetzt wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es liege eine vGA der Kl&auml;gerin an ihre Gesellschafter vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben, soweit es die Klage abgewiesen hat. Der Klage ist vollumf&auml;nglich stattzugeben (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Kl&auml;gerin hat entgegen der Auffassung des FA und der Vorentscheidung gegen&uuml;ber ihren Gesellschaftern keine steuerbaren sonstigen Leistungen erbracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Kl&auml;gerin ist entgegen ihrer Auffassung Unternehmer i.S. des &sect; 2 Abs. 1 UStG 1993\/1999. Danach ist Unternehmer, wer eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig aus&uuml;bt. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt oder eine Personenvereinigung nur gegen&uuml;ber ihren Mitgliedern t&auml;tig wird. Die Kl&auml;gerin ist danach schon deswegen Unternehmer, weil sie entweder &#8211;wie im Klageverfahren vorgetragen&#8211; Ums&auml;tze aus Anzeigenwerbung oder aus den in der Anlage zur Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 1999 angegebenen Gr&uuml;nden t&auml;tigte (vgl. auch den Antrag der Kl&auml;gerin im Klage- und Revisionsverfahren).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Kl&auml;gerin hat im Rahmen ihres Unternehmens gegen&uuml;ber ihren Gesellschaftern keine entgeltlichen Leistungen erbracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1993\/1999 unterliegen der Umsatzsteuer die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt. F&uuml;r die Frage, ob im Verh&auml;ltnis zwischen Gesellschaft und Gesellschafter entgeltliche Leistungen im Sinne dieser Vorschrift vorliegen, gelten keine Besonderheiten, sodass es darauf ankommt, ob zwischen Leistendem und Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Leistung und dem erhaltenen Gegenwert begr&uuml;ndet (vgl. BFH-Urteil vom 5. Dezember 2007 V R 60\/05, BFHE 219, 455). Der Leistungsempf&auml;nger muss einen Vorteil erhalten, der zu einem Verbrauch im Sinne des gemeinsamen Mehrwertsteuerrechts f&uuml;hrt (vgl. BFH-Urteile vom 8. November 2007 V R 20\/05, BFHE 219, 403; vom 5. Dezember 2007 V R 63\/05, BFH\/NV 2008, 996; vom 11. April 2002 V R 65\/00, BFHE 198, 233, BStBl II 2002, 782).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) In F&auml;llen, in denen ein Unternehmer die Erf&uuml;llung von Aufgaben einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts &uuml;bernimmt und im Zusammenhang damit Geldzahlungen erh&auml;lt, bestimmt sich in erster Linie nach den Vereinbarungen des Leistenden mit dem Zahlenden, ob die Leistung des Unternehmers derart mit der Zahlung verkn&uuml;pft ist, dass sie sich auf die Erlangung einer Gegenleistung (Zahlung) richtet. Zahlungen der &ouml;ffentlichen Hand k&ouml;nnen Entgelt f&uuml;r eine steuerbare Leistung sein, wenn der Zahlungsempf&auml;nger im Auftrag des Geldgebers eine Aufgabe &uuml;bernimmt und die Zahlung damit zusammenh&auml;ngt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Kein Entgelt liegt hingegen vor, wenn ein Gesellschafter im allgemeinen Interesse lediglich zur F&ouml;rderung der Gesellschaft zahlt und die Zahlung nicht der Gegenwert f&uuml;r eine steuerbare Leistung des Zahlungsempf&auml;ngers an den Geldgeber sein soll. In diesem Sinn fehlt es regelm&auml;&szlig;ig an dem notwendigen Zusammenhang zwischen erbrachter Leistung und erhaltenem Gegenwert, soweit ein Gesellschafter aus Gr&uuml;nden, die im Gesellschaftsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet sind, die Verluste seiner Gesellschaft &uuml;bernimmt, um ihr die weitere T&auml;tigkeit zu erm&ouml;glichen, wenn also die Zahlung nur dazu dient, die Gesellschaft mit dem f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit notwendigen Kapital auszustatten. Dabei spielt es allerdings keine Rolle, ob eine GmbH nach handelsrechtlichen Bilanzierungsgrunds&auml;tzen einen Gesellschafterbeitrag erhalten hat oder nicht (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2008, 996, unter II.1.a, m.w.N.). Bei Leistungen, zu deren Ausf&uuml;hrung sich eine K&ouml;rperschaft und ihre Gesellschafter in einem gegenseitigen Vertrag verpflichtet haben, liegt demgegen&uuml;ber grunds&auml;tzlich ein Leistungsaustausch vor (vgl. BFH-Urteile in BFHE 219, 403, unter II.1.b, m.w.N.; in BFH\/NV 2008, 996, unter II.1.a, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Danach erbrachte die Kl&auml;gerin keine entgeltlichen Leistungen an ihre Gesellschafter (&sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG 1993\/1999).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Unmittelbare Leistungsempf&auml;nger ihrer T&auml;tigkeiten, der Vergabe von Darlehen, Zusch&uuml;ssen, Beratung u.&auml;. waren Unternehmen. Weder im Gesellschaftsvertrag noch durch ein sonstiges Rechtsverh&auml;ltnis wurde ein gegenseitiges Austauschverh&auml;ltnis zwischen der Kl&auml;gerin und ihren Gesellschaftern begr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Die Kl&auml;gerin verfolgte mit ihrer T&auml;tigkeit ausschlie&szlig;lich ihren in &sect; 2 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrags vom 30. Januar 1998 festgelegten Gesellschaftszweck. Die Tatsache, dass der Gesellschaftszweck zugleich Neigungen, Interessen oder ggf. Verpflichtungen der Gesellschafter befriedigt, begr&uuml;ndet als solche keinen Leistungsaustausch im konkreten Individualinteresse der Gesellschafter. Zahlungen, durch die lediglich, wie hier in &sect; 2 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrags n&auml;her umschrieben, eine aus strukturpolitischen, volkswirtschaftlichen oder allgemeinpolitischen Gr&uuml;nden erw&uuml;nschte T&auml;tigkeit des Zahlungsempf&auml;ngers gef&ouml;rdert werden soll, sind dementsprechend kein Entgelt f&uuml;r eine steuerbare Leistung (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2001, 494, unter II.1.a; vom 24. August 2006 V R 19\/05, BFHE 215, 321, BStBl II 2007, 187, unter II.3.a bb).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist auch nicht entscheidend, dass die Gesellschafter der Kl&auml;gerin F&ouml;rderbeitr&auml;ge zu zahlen hatten, bevor die Gefahr einer &Uuml;berschuldung der Kl&auml;gerin bestand. Zwar hat der BFH im Urteil in BFHE 198, 233, BStBl II 2002, 782 ausgesprochen, dass regelm&auml;&szlig;ig keine Leistung gegen Entgelt vorliegt, soweit ein Gesellschafter aus Gr&uuml;nden, die im Gesellschaftsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet sind, die Verluste seiner Gesellschaft &uuml;bernimmt, um ihr die weitere T&auml;tigkeit zu erm&ouml;glichen. Daraus ist aber nicht der Umkehrschluss zu ziehen, dass Gesellschafterbeitr&auml;ge solange Entgelt f&uuml;r eine Leistung sind, als die Gefahr der &Uuml;berschuldung der Gesellschaft noch nicht besteht. Eine Gesellschafterleistung ist auch dann im Gesellschaftsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet, wenn sie nur dazu dient, die Gesellschaft mit dem f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit notwendigen Kapital auszustatten. In diesem Sinn hat der BFH im Urteil in BFH\/NV 2008, 996 (unter II.1.d) Zahlungen zur St&auml;rkung des Eigenkapitals &#8211;ohne Ber&uuml;cksichtigung der Gewinn- oder Verlustsituation&#8211; nicht als Entgelt beurteilt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Auch die Verwaltungsvereinbarung vom 26. November 1997 ist &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; kein sonstiges Rechtsverh&auml;ltnis, das einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen einer Leistung und einem erhaltenen Gegenwert begr&uuml;ndet. Sie wurde zwischen den Gesellschaftern in Vorbereitung der Gr&uuml;ndung der Kl&auml;gerin abgeschlossen und begr&uuml;ndete folglich ausschlie&szlig;lich Anspr&uuml;che zwischen den k&uuml;nftigen Gesellschaftern. Die Kl&auml;gerin war seinerzeit noch nicht existent und auch nicht &#8211;z.B. als Vorgesellschaft&#8211; Vertragspartnerin dieser Vereinbarung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Anders als in dem vom BFH im Urteil in BFHE 198, 233, BStBl II 2002, 782 entschiedenen Fall, hat die Kl&auml;gerin auch nach ihrer Gr&uuml;ndung mit ihren Gesellschaftern weder schriftlich noch &quot;stillschweigend&quot; einen Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag gem&auml;&szlig; &sect; 675 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs geschlossen. Ausweislich des Gesellschafterbeschlusses vom 8. Oktober 1998 einigten sich ihre Gesellschafter darauf, zun&auml;chst die Mittel zu ihrer Finanzierung gem&auml;&szlig; der Verwaltungsvereinbarung vom 26. November 1997 in Form einer Kapitalzuf&uuml;hrung zu erbringen. Laut TOP 3 der Niederschrift wurden drei Wege zu ihrer Finanzierung er&ouml;rtert, zu denen auch der Abschluss eines Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrags geh&ouml;rte. Abschlie&szlig;end wurde festgehalten, dass die Meinungsbildung der Gr&uuml;ndungsgesellschafter hinsichtlich der g&uuml;nstigsten Methode nicht abgeschlossen sei und jedenfalls f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 1998 die in den jeweiligen Haushalten eingestellten Mittel ihr in Form von Kapital zugef&uuml;hrt werden sollten. Auch wurden die Gesamtfinanzierungsbeitr&auml;ge im Verh&auml;ltnis der Beteiligungsquote auf die Gesellschafter aufgeteilt. Dabei verblieb es laut Niederschrift vom 8. Dezember 1998 der dritten Gesellschafterversammlung vom 17. November 1998 auch nach dem Beitritt der neuen Gesellschafter.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kl&auml;gerin hat im Rahmen ihres Unternehmens auch keine steuerbaren Ums&auml;tze nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b oder Nr. 3 UStG 1993 in der bis zum 31. M&auml;rz 1999 geltenden Fassung bzw. i.S. des &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 2 UStG 1999 in der ab 1. April 1999 geltenden Fassung get&auml;tigt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993 liegt Eigenverbrauch vor, wenn ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens sonstige Leistungen der in &sect; 3 Abs. 9 UStG 1993 bezeichneten Art f&uuml;r Zwecke ausf&uuml;hrt, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen. Der Tatbestand dieser Norm ist schon deswegen nicht erf&uuml;llt, weil &#8211;wie bereits dargestellt&#8211; die F&ouml;rderung der Wirtschaft Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin ist und sie damit nur ihren Unternehmenszwecken nachgekommen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 3 UStG 1993 unterliegen der Umsatzsteuer auch Lieferungen und sonstige Leistungen, die u.a. K&ouml;rperschaften i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) im Rahmen ihres Unternehmens an ihre Gesellschafter erbringen, f&uuml;r die die Leistungsempf&auml;nger kein Entgelt aufwenden. Es kann dahingestellt bleiben, ob diese Norm neben &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 UStG 1993 &uuml;berhaupt einen Anwendungsbereich hat. Jedenfalls setzt auch diese Vorschrift eine Leistung &quot;an ihre&quot; Gesellschafter voraus. Der Leistungsempf&auml;nger muss einen Vorteil erhalten, der zu einem Verbrauch im Sinne des gemeinsamen Mehrwertsteuerrechts f&uuml;hrt. Das ist nicht der Fall, soweit eine K&ouml;rperschaft in Verfolgung satzungsm&auml;&szlig;iger Zwecke im Allgemeininteresse der Wirtschaftsentwicklung t&auml;tig wird. Die Gesellschafter der Kl&auml;gerin waren weder Verbraucher noch erhielten sie einen sonstigen Vorteil, der am Ende der Unternehmerkette zu einem Verbrauch im Sinne des gemeinsamen Mehrwertsteuerrechts f&uuml;hrte (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 198, 233, BStBl II 2002, 782, unter II.2.a). Auch insoweit reicht es nicht aus, dass sich die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin auch im Interesse der Gesellschafter auswirkt (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV 2001, 494). Ein steuerbarer Umsatz kann auch nicht allein mit der Begr&uuml;ndung bejaht werden, es liege eine vGA i.S. des &sect; 8 Abs. 3 KStG vor. Die gegenteilige Auffassung des Staatsministeriums der Finanzen widerspricht der BFH-Rechtsprechung (vgl. Urteil vom 12. Oktober 2004 V R 37\/02, BFH\/NV 2005, 923).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Wortlaut des ab 1. April 1999 geltenden &sect; 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 2 UStG 1999 deckt sich, soweit hier entscheidungserheblich, mit dem &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b UStG 1993 in der bis dahin geltenden Fassung, sodass auf die Ausf&uuml;hrungen unter II.3.a Bezug genommen werden kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.10.2008, XI R 76\/07 Kapitalzuf&uuml;hrungen &ouml;ffentlich-rechtlicher GmbH-Gesellschafter an die GmbH auch bei strukturpolitischem Interesse der Gesellschafter an der T&auml;tigkeit der GmbH nicht umsatzsteuerbar Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Mehrere Bundesl&auml;nder schlossen am 26. November 1997 eine Verwaltungsvereinbarung &uuml;ber die gemeinsame wirtschaftliche F&ouml;rderung von &#8230; Produkten in ihren L&auml;ndern. Die F&ouml;rderma&szlig;nahmen sollten in einer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-76-07-kapitalzufuehrungen-oeffentlich-rechtlicher-gmbh-gesellschafter-an-die-gmbh-auch-bei-strukturpolitischem-interesse-der-gesellschafter-an-der-taetigkeit-der-gmbh-nicht-umsatzsteuerbar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;76\/07 &#8211; Kapitalzuf&uuml;hrungen &ouml;ffentlich-rechtlicher GmbH-Gesellschafter an die GmbH auch bei strukturpolitischem Interesse der Gesellschafter an der T&auml;tigkeit der GmbH nicht umsatzsteuerbar<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17809","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17809\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}