{"id":17817,"date":"2012-12-19T14:50:01","date_gmt":"2012-12-19T12:50:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17817"},"modified":"2012-12-19T14:50:01","modified_gmt":"2012-12-19T12:50:01","slug":"viii-r-27-07-freiberufliche-oder-gewerbliche-einkuenfte-wissenspruefung-hinsichtlich-der-vergleichbarkeit-der-kenntnisse-eines-edv-beraters-mit-denen-eines-ingenieurs-diplom-informatikers-anforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-27-07-freiberufliche-oder-gewerbliche-einkuenfte-wissenspruefung-hinsichtlich-der-vergleichbarkeit-der-kenntnisse-eines-edv-beraters-mit-denen-eines-ingenieurs-diplom-informatikers-anforderung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;27\/07 &#8211; Freiberufliche oder gewerbliche Eink&uuml;nfte: Wissenspr&uuml;fung hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Kenntnisse eines EDV-Beraters mit denen eines Ingenieurs\/Diplom-Informatikers &#8211; Anforderung an Revisionsbegr&uuml;ndung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2008, VIII R 27\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Freiberufliche oder gewerbliche Eink&uuml;nfte: Wissenspr&uuml;fung hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Kenntnisse eines EDV-Beraters mit denen eines Ingenieurs\/Diplom-Informatikers &#8211; Anforderung an Revisionsbegr&uuml;ndung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) in den Streitjahren gewerblich t&auml;tig war oder einen freien Beruf ausge&uuml;bt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger hat nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann 1985 erfolgreich abgeschlossen und w&auml;hrend der Ausbildungszeit sowie in den Folgejahren weitere Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der EDV, insbesondere SAP, besucht. Seit 1992 ist er selbst&auml;ndig auf dem Gebiet der EDV-Beratung t&auml;tig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nachdem er f&uuml;r das Jahr 1994 eine Gewerbesteuererkl&auml;rung abgegeben hatte, legte er gegen den erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; ergangenen Gewerbesteuermessbescheid und gegen den dazu erlassenen Zerlegungsbescheid (mit Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags auf zwei Gemeinden) mit der Begr&uuml;ndung Einspruch ein, er sei nicht gewerbesteuerpflichtig. Nach seinen Ausbildungsunterlagen und T&auml;tigkeitsbeschreibungen entspreche seine T&auml;tigkeit derjenigen eines Wirtschafts-Informatikers und sei deshalb freiberuflich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch f&uuml;r das Streitjahr 1995 gab der Kl&auml;ger eine Erkl&auml;rung zur gesonderten Feststellung des Gewinns und eine Gewerbesteuererkl&auml;rung mit dem Hinweis ab, er sei freiberuflich t&auml;tig. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte mit seinem daraufhin ergangenen Feststellungsbescheid Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Gewerbebetrieb gesondert fest. Dagegen legte der Kl&auml;ger Einspruch ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aufgrund einer Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1996 und der dazu vorgelegten Aufgabenbeschreibungen zu T&auml;tigkeiten des Kl&auml;gers f&uuml;r mehrere Firmen, aufgrund vorgelegter Teilnahmebest&auml;tigungen f&uuml;r Schulungen zum Nachweis seiner Ausbildung sowie aufgrund vorgelegter Vertr&auml;ge aus dem Jahr 1996 mit einer jeweiligen Projektspezifikation bzw. -dokumentation sowie T&auml;tigkeitsbeschreibungen ging das FA davon aus, dass die streitige T&auml;tigkeit lediglich die Auswahl der Anwendersoftware f&uuml;r die Kunden seines Arbeitgebers sowie die Anpassung der Software an die jeweiligen betrieblichen Abl&auml;ufe der Datenverarbeitung umfasse. Eine solche T&auml;tigkeit sei nicht als ingenieurm&auml;&szlig;ig und damit nicht als freiberufliche T&auml;tigkeit anzuerkennen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dementsprechend erfasste das FA die streitigen Eink&uuml;nfte mit den Bescheiden &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung des Gewinns f&uuml;r die Streitjahre 1995 bis 1999 sowie mit den Gewerbesteuermessbescheiden f&uuml;r diese Jahre als gewerbliche Eink&uuml;nfte. Zugleich forderte das FA den Kl&auml;ger auf, ab dem 1. Januar 2002 nach &sect; 141 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) B&uuml;cher zu f&uuml;hren, da der Gewinn 1999 den Betrag von 48 000 DM &uuml;bersteige.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Einspr&uuml;che gegen die Bescheide blieben erfolglos. Die dagegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2008, 135 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab, ohne dem Antrag des Kl&auml;gers auf Durchf&uuml;hrung einer Wissenspr&uuml;fung zur Ingenieur&auml;hnlichkeit seiner Ausbildung und T&auml;tigkeit zu entsprechen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zuvor hatte das FG durch Sachverst&auml;ndigengutachten Beweis erhoben, ob      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &#8211; die konkrete T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers ingenieur&auml;hnlich ist, weil sie sich durch klassische ingenieurm&auml;&szlig;ige Vorgehensweise (Planung, Konstruktion und &Uuml;berwachung) z.B. bei der Entwicklung von Software auszeichnet;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &#8211; die praktischen Arbeiten des Kl&auml;gers in Verbindung mit seinem Ausbildungsgang den Schluss zulassen, dass er &#8230; &uuml;ber ingenieur&auml;hnliche Kenntnisse verf&uuml;gt, die ihrer Breite und Tiefe nach denjenigen der an einer Fachhochschule oder wissenschaftlichen Hochschule ausgebildeten Ingenieure oder Diplominformatiker entsprechen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hierzu hatte der Gutachter &#8211;unter Verzicht auf die Beantwortung der ersten Beweisfrage (aus Kostengr&uuml;nden)&#8211; zur zweiten Beweisfrage ausgef&uuml;hrt, die vom Kl&auml;ger &uuml;berlassenen Arbeitsproben legten die Vermutung nahe, dass die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers die typischen Merkmale ingenieur&auml;hnlicher T&auml;tigkeit aufweist und damit insgesamt als ingenieur&auml;hnlich einzustufen sei, die Ausbildungsnachweise aber vermuten lie&szlig;en, dass die durch Ausbildungszertifikate unter Beweis gestellte Ausbildung bzw. die durch Arbeitsproben zu best&auml;tigenden Erkenntnisse dem Vergleich mit dem Kenntnisstand eines Informatikers mit abgeschlossenem (Fach-)Hochschuldiplom nicht in Breite und Tiefe w&uuml;rden standhalten k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von Verfahrensrecht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Ablehnung seines Antrags auf Durchf&uuml;hrung einer Wissenspr&uuml;fung habe das FG gegen seine Sachaufkl&auml;rungs-, seine Prozessf&ouml;rderungs- und F&uuml;rsorgepflicht sowie gegen den Grundsatz der freien Beweisw&uuml;rdigung versto&szlig;en. Das FG h&auml;tte die beantragte Wissenspr&uuml;fung nur ablehnen d&uuml;rfen, wenn er lediglich pauschal behauptet h&auml;tte, die erforderlichen Fachkenntnisse zu haben. Dies sei nicht der Fall, da der Sachverst&auml;ndige ihm in allen F&auml;chern eines Informatikstudiums zwischen 50 und 100 % der erforderlichen Kenntnisse best&auml;tigt habe und lediglich f&uuml;r das Fach Hardware von nur 25 % der Kenntnisse ausgegangen sei. Insoweit m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigt werden, dass nicht ausreichende Kenntnisse in einem der ma&szlig;geblichen F&auml;cher nach der Rechtsprechung dann einer Anerkennung als freiberufliche T&auml;tigkeit nicht entgegenst&uuml;nden, wenn gleichwohl eine mit solchen unzureichenden Kenntnissen abgelegte Pr&uuml;fung bestanden werden k&ouml;nnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision als unzul&auml;ssig zu verwerfen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Revision sei schon unzul&auml;ssig, weil sie keinen bestimmten Antrag i.S. des &sect; 120 Abs. 3 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), sondern nur einen solchen auf Zulassung der (bereits vom FG ausgesprochenen) Revision enthalte. Im &Uuml;brigen habe das FG keine weitere Wissenspr&uuml;fung veranlassen m&uuml;ssen, nachdem der Gutachter aufgrund der vorgelegten Ausbildungsnachweise keinen hinreichenden Anhaltspunkt f&uuml;r eine Vergleichbarkeit der Kenntnisse des Kl&auml;gers mit denjenigen eines Fachholschulabsolventen im Fach Informatik habe feststellen k&ouml;nnen und der Kl&auml;ger mit seinem Antrag auf Wissenspr&uuml;fung dazu weder weitere Tatsachen vorgetragen noch Unterlagen vorgelegt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II 1. Die Revision ist zul&auml;ssig; ihre Begr&uuml;ndung gen&uuml;gt den gesetzlichen Anforderungen nach &sect; 120 Abs. 3 Nr. 1 FGO. Danach muss sich aus der Revisionsbegr&uuml;ndung eindeutig ergeben, inwieweit sich der Revisionskl&auml;ger durch das angefochtene Urteil beschwert f&uuml;hlt und inwieweit er eine &Auml;nderung erstrebt (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4. November 1997 VIII R 19\/95, BFH\/NV 1998, 1094, und vom 4. August 2004 II R 33\/03, BFH\/NV 2005, 241). Dies erfordert die Angabe des Umfangs, in dem das Urteil angefochten und dessen Aufhebung beantragt wird (&sect; 120 Abs. 3 Nr. 1 FGO) sowie die Darlegung der aus der Sicht des Revisionskl&auml;gers vorliegenden materiellen Rechtsfehler oder Verfahrensfehler (BFH-Beschluss vom 25. Juni 2004 III R 16\/04, BFH\/NV 2004, 1539; BFH-Urteil vom 11. Oktober 2007 V R 69\/06, BFHE 219, 287).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diesen Anforderungen entspricht die Revisionsbegr&uuml;ndungsschrift. Denn sie bringt in Auseinandersetzung mit dem angegriffenen Urteil hinreichend deutlich zum Ausdruck, dass der Kl&auml;ger die Aufhebung des Urteils des FG und eine erneute Sachentscheidung unter Ber&uuml;cksichtigung seines Antrags auf Wissenspr&uuml;fung begehrt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Revision ist auch begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Verfahrensfehlerhaft hat das FG die Klage abgewiesen, weil es die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragte Wissenspr&uuml;fung unterlassen hat, ob der Kl&auml;ger &uuml;ber die Kenntnisse eines Ingenieurs verf&uuml;gt und auf dieser Grundlage eine ingenieur&auml;hnliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) aus&uuml;bt. Da die bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG eine abschlie&szlig;ende Beurteilung dieser Frage nicht zulassen, muss es die dazu erforderliche weitere Sachaufkl&auml;rung nachholen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Freiberufliche Eink&uuml;nfte erzielt, wer die selbst&auml;ndige Berufst&auml;tigkeit der in &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG genannten sog. Katalogberufe aus&uuml;bt. Der Kl&auml;ger ist nicht im Sinne dieser Norm als Ingenieur &#8211;als dem allein in Betracht kommenden Katalogberuf&#8211; t&auml;tig. Wie der BFH in st&auml;ndiger Rechtsprechung entschieden hat, ist &quot;Ingenieur&quot; nur derjenige, der wegen der Pr&auml;gung des Berufsbildes des Ingenieurs durch die Ingenieurgesetze der Bundesl&auml;nder aufgrund eines Studiums an einer wissenschaftlichen Hochschule, einer Fachhochschule, einer Ingenieurschule oder eines Betriebsf&uuml;hrerlehrganges an einer Bergschule befugt ist, die Berufsbezeichnung &quot;Ingenieur&quot; zu f&uuml;hren (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 9. Februar 2006 IV R 27\/05, BFH\/NV 2006, 1270, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Erf&uuml;llt der Steuerpflichtige &#8211;wie der Kl&auml;ger mangels Abschluss einer entsprechenden Hochschulausbildung&#8211; diese Voraussetzung nicht, so kann er gleichwohl freiberufliche Eink&uuml;nfte erzielen, wenn er eine diesem Beruf (oder einem der anderen Katalogberufe des &sect; 18 Abs. 1 EStG) &auml;hnliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, sofern sie in Ausbildung und beruflicher T&auml;tigkeit in wesentlichen Punkten mit dem Katalogberuf vergleichbar ist (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 16. Oktober 1997 IV R 19\/97, BFHE 184, 456, BStBl II 1998, 139; vom 21. M&auml;rz 1996 XI R 82\/94, BFHE 180, 316, BStBl II 1996, 518).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Die danach in Tiefe und Breite &#8211;einem Ingenieur&#8211; vergleichbaren Kenntnisse (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 31. August 2005 XI R 62\/04, BFH\/NV 2006, 505; in BFH\/NV 2006, 1270, jeweils m.w.N.) kann nach st&auml;ndiger BFH-Rechtsprechung auch ein Diplom-Informatiker geltend machen, weil das Studium der Informatik an einer (Fach-)Hochschule dem der traditionellen Ingenieurwissenschaften gleichwertig ist, auch wenn das Ingenieurstudium im Grundsatz allgemeiner sein kann (BFH-Urteile vom 28. Januar 1993 IV R 105\/92, BFH\/NV 1994, 613; vom 4. August 1983 IV R 6\/80, BFHE 139, 84, BStBl II 1983, 677, unter 2.b der Entscheidungsgr&uuml;nde; vom 7. Dezember 1989 IV R 115\/87, BFHE 159, 171, BStBl II 1990, 337; vom 4. Mai 2004 XI R 9\/03, BFHE 206, 233, BStBl II 2004, 989).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Dies gilt auch, wenn der Steuerpflichtige &#8211;ohne entsprechende Hochschulausbildung&#8211; nachweisen kann, dass er sich das Wissen eines Diplom-Informatikers in vergleichbarer Breite und Tiefe auf andere Weise im Wege der Fortbildung und\/oder des Selbststudiums oder ggf. anhand eigener praktischer Arbeiten angeeignet hat, sofern die erworbenen Kenntnisse der Tiefe und der Breite nach dem Wissen des Kernbereichs des jeweiligen Fachstudiums entsprechen (st&auml;ndige Rechtsprechung; vgl. z.B. BFH-Urteile vom 18. Juni 1980 I R 109\/77, BFHE 132, 16, BStBl II 1981, 118; vom 11. August 1999 XI R 47\/98, BFHE 189, 422, BStBl II 2000, 31; vom 28. August 2003 IV R 21\/02, BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919, jeweils m.w.N.). Dies erfordert Erfahrungen und Kenntnisse in allen Kernbereichen des Katalogberufs (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 10. November 1988 IV R 63\/86, BFHE 155, 109, BStBl II 1989, 198; BFH-Beschluss vom 6. Juni 2003 IV B 52\/01, BFH\/NV 2003, 1413; BFH-Urteil vom 18. April 2007 XI R 29\/06, BFHE 218, 65, BStBl II 2007, 781). Dementsprechend kann auch ein EDV-Berater geltend machen, einen ingenieur&auml;hnlichen Beruf auszu&uuml;ben (vgl. in BFHE 206, 233, BStBl II 2004, 989).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Macht der Steuerpflichtige im Prozess geltend, er habe die erforderlichen Kenntnisse, muss er Tatsachen dazu vortragen, wie er die Kenntnisse erworben hat und inwieweit er sie in der Praxis einsetzt. Stehen diese Tatsachen nicht bereits zur &Uuml;berzeugung des Gerichts fest, muss das FG aufgrund seiner Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) den vom Kl&auml;ger gestellten Antr&auml;gen zur Erhebung von Beweisen entsprechen, die geeignet erscheinen, den erforderlichen Nachweis der Kenntnisse zu erbringen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Dazu kann auch die Vornahme einer Wissenspr&uuml;fung geh&ouml;ren, wenn sich aus den vorgetragenen Tatsachen zum Erwerb und Einsatz der Kenntnisse bereits erkennen l&auml;sst, dass der Kl&auml;ger &uuml;ber hinreichende Kenntnisse verf&uuml;gen k&ouml;nnte. Dabei d&uuml;rfen die Darlegungsanforderungen nach der BFH-Rechtsprechung nicht &uuml;berspannt werden (BFH-Urteile vom 26. Juni 2002 IV R 56\/00, BFHE 199, 367, BStBl II 2002, 768; vom 18. April 2007 XI R 34\/06, BFH\/NV 2007, 1495). Zu Recht weist der Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang daraufhin, dass es ggf. unsch&auml;dlich ist, wenn die bei einer solchen Pr&uuml;fung festgestellten Kenntnisse auf einem Gebiet nicht denen entsprechen, wie sie in der vergleichbaren staatlichen Pr&uuml;fung verlangt werden, sofern auch eine solche Pr&uuml;fung mit nicht ausreichenden Kenntnissen in (nur) einem Fach bestanden werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 19. September 2002 IV R 74\/00, BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Erf&uuml;llt ein Beweisantrag des Steuerpflichtigen diese Voraussetzungen, muss das FG ihm nachgehen und kann ihn nur ablehnen, wenn es auf das Beweismittel f&uuml;r die Entscheidung nicht ankommt, das Gericht die Richtigkeit der durch das Beweismittel zu beweisenden Tatsachen zu Gunsten der betreffenden Partei unterstellt oder das Beweismittel nicht erreichbar ist (BFH-Urteil vom 12. April 1994 IX R 101\/90, BFHE 174, 301, BStBl II 1994, 660; BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. September 2003 I B 18\/03, BFH\/NV 2004, 207; vom 5. Juni 2007 I B 130\/06, BFH\/NV 2007, 1909).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG seine Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) verletzt, indem es die vom Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragte Wissenspr&uuml;fung durch Sachverst&auml;ndigengutachten nicht veranlasst hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Zum einen weist die konkrete T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers nach den Ausf&uuml;hrungen des Sachverst&auml;ndigengutachtens die &quot;typischen Merkmale ingenieur&auml;hnlicher T&auml;tigkeit auf&quot;. Es gen&uuml;gt f&uuml;r den Nachweis der Voraussetzung einer Wissenspr&uuml;fung, dass der Kl&auml;ger i.S. der BFH-Rechtsprechung &uuml;ber hinreichende Kenntnisse verf&uuml;gen &quot;k&ouml;nnte&quot; (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2007, 1495 mit dem Hinweis, die Anforderungen nicht zu &uuml;berspannen). Dies gilt f&uuml;r den Streitfall umso mehr, als der Gutachter die Beweisfrage 1 des gerichtlichen Beweisbeschlusses,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        ob die konkrete T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers ingenieur&auml;hnlich ist, weil sie sich durch klassische ingenieurm&auml;&szlig;ige Vorgehensweise (Planung, Konstruktion und &Uuml;berwachung) z.B. bei der Entwicklung von Software auszeichnet          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aus Kostengr&uuml;nden nicht beantwortet hat und hinsichtlich der Beweisfrage 2,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        ob die praktischen Arbeiten des Kl&auml;gers in Verbindung mit seinem Ausbildungsgang den Schluss zulassen, dass er &#8230; &uuml;ber ingenieur&auml;hnliche Kenntnisse verf&uuml;gt, die ihrer Breite und Tiefe nach denjenigen der an einer Fachhochschule oder wissenschaftlichen Hochschule ausgebildeten Ingenieure oder Diplominformatiker entsprechen,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                lediglich die &quot;Vermutung&quot; ge&auml;u&szlig;ert hat, die Ausbildungsnachweise &quot;k&ouml;nnten&quot; dem Vergleich mit dem Kenntnisstand eines Informatikers mit abgeschlossenem Studium in Breite und Tiefe nicht standhalten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Zum anderen rechtfertigt die Tatsache des zeitlichen Abstands zwischen der Wissenspr&uuml;fung und den Streitjahren nach st&auml;ndiger Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteile in BFHE 199, 367, BStBl II 2002, 768, und in BFH\/NV 2007, 1495) nicht die Auffassung des FG, eine solche Pr&uuml;fung sei f&uuml;r den Nachweis der Voraussetzungen freiberuflicher T&auml;tigkeit in den Streitjahren grunds&auml;tzlich ungeeignet. Vielmehr ist es der nach Durchf&uuml;hrung einer solchen Wissenspr&uuml;fung vorzunehmenden Beweisw&uuml;rdigung vorbehalten festzustellen, ob im Einzelfall ein R&uuml;ckschluss von den Ergebnissen der Pr&uuml;fung auf den Kenntnisstand des Steuerpflichtigen in fr&uuml;heren Jahren aufgrund besonderer Umst&auml;nde in Zweifel zu ziehen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Sache ist nicht spruchreif. Nach den bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG kann ohne die vom Kl&auml;ger beantragte Wissenspr&uuml;fung nicht abschlie&szlig;end beurteilt werden, ob der Kl&auml;ger in den Streitjahren eine ingenieur&auml;hnliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt hat. Die entsprechenden tats&auml;chlichen Feststellungen hat das FG nachzuholen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2008, VIII R 27\/07 Freiberufliche oder gewerbliche Eink&uuml;nfte: Wissenspr&uuml;fung hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Kenntnisse eines EDV-Beraters mit denen eines Ingenieurs\/Diplom-Informatikers &#8211; Anforderung an Revisionsbegr&uuml;ndung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) in den Streitjahren gewerblich t&auml;tig war oder einen freien Beruf ausge&uuml;bt hat. 2&nbsp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-27-07-freiberufliche-oder-gewerbliche-einkuenfte-wissenspruefung-hinsichtlich-der-vergleichbarkeit-der-kenntnisse-eines-edv-beraters-mit-denen-eines-ingenieurs-diplom-informatikers-anforderung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;27\/07 &#8211; Freiberufliche oder gewerbliche Eink&uuml;nfte: Wissenspr&uuml;fung hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Kenntnisse eines EDV-Beraters mit denen eines Ingenieurs\/Diplom-Informatikers &#8211; Anforderung an Revisionsbegr&uuml;ndung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17817","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17817"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17817\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}