{"id":17844,"date":"2012-12-19T14:50:02","date_gmt":"2012-12-19T12:50:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17844"},"modified":"2012-12-19T14:50:02","modified_gmt":"2012-12-19T12:50:02","slug":"i-r-96-05-nachversteuerung-auslaendischer-betriebsstaettenverluste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-96-05-nachversteuerung-auslaendischer-betriebsstaettenverluste\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;96\/05 &#8211; Nachversteuerung ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;ttenverluste"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, I R 96\/05<\/p>\n<p class=\"titel\">Nachversteuerung ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;ttenverluste<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob in fr&uuml;heren Jahren einkommensmindernd ber&uuml;cksichtigte Verluste einer ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte im Streitjahr 1999 nachzuversteuern sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, errichtete 1996 in den USA eine Betriebsst&auml;tte f&uuml;r den dortigen Vertrieb ihrer Industrieprodukte. Die Betriebsst&auml;tte erzielte Verluste, die bei der Besteuerung der Kl&auml;gerin auf der Grundlage des &sect; 2a Abs. 3 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes 1990\/1997 (EStG 1990\/1997) i.V.m. &sect; 8 Abs. 1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes 1996 (KStG 1996) einkommensmindernd ber&uuml;cksichtigt wurden. Im Streitjahr 1999, in dem die Kl&auml;gerin in der Betriebsst&auml;tte ebenfalls einen Verlust erzielte, kam es zu einer Ver&auml;u&szlig;erung der Betriebsst&auml;tte an die A-Corp. Alleingesellschafter dieser US-amerikanischen Gesellschaft ist X, der auch an der Kl&auml;gerin zu 99,82 % beteiligt ist. Der &Uuml;bertragungsvertrag datiert vom 25. Februar 1999. Als &Uuml;bertragungszeitpunkt (&Uuml;bergang von Besitz, Nutzungen und Lasten, &Uuml;bertragung des Anlageverm&ouml;gens und des Mietverh&auml;ltnisses) war der 31. Dezember 1999 vereinbart; der Kaufpreis, der nach bestimmten Ma&szlig;gaben auf der Grundlage der Bilanz zum &Uuml;bertragungszeitpunkt errechnet werden sollte, wurde sp&auml;ter auf ca. 1,1 Mio. US-$ festgelegt (Schuldversprechen der K&auml;uferin vom 25. September 2000).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Ermittlung des Einkommens des Streitjahres lie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den laufenden Betriebsst&auml;ttenverlust (504 483 DM) unber&uuml;cksichtigt; dar&uuml;ber hinaus setzte er die Betriebsst&auml;ttenverluste der Vorjahre (1 495 049 DM) einkommenserh&ouml;hend an (Hinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect; 2a Abs. 4 EStG 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften &#8211;Steuerbereinigungsgesetz 1999&#8211; vom 22. Dezember 1999, BGBl I 1999, 2601, BStBl I 2000, 13 &#8211;EStG 1997 n.F.&#8211;). Die gegen die Nachversteuerung der Betriebsst&auml;ttenverluste der Jahre 1996 bis 1998 gerichtete Klage blieb erfolglos (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; M&uuml;nchen, Urteil vom 25. Oktober 2005, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2006, 420).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts. Sie beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die K&ouml;rperschaftsteuer 1999 herabzusetzen bzw. die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, um den Herabsetzungsantrag auf den laufenden Verlust der Betriebsst&auml;tte ausweiten zu k&ouml;nnen, hilfsweise, das Verfahren auszusetzen und eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) dar&uuml;ber einzuholen, ob &sect; 2a Abs. 4 i.V.m. &sect; 52 Abs. 3 Satz 5 EStG 1997 n.F. insoweit mit dem Grundgesetz vereinbar ist, als eine r&uuml;ckwirkende Anwendung ab dem 1. Januar 1999 normiert werde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Das durch Senatsbeschluss vom 21. Dezember 2006 bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) &uuml;ber den Vorlagebeschluss des Senats vom 22. August 2006 in der Sache I R 116\/04 (BFHE 214, 536, BStBl II 2006, 864) gem&auml;&szlig; &sect; 74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ausgesetzte Verfahren ist durch Senatsbeschluss vom 23. Januar 2008 fortgef&uuml;hrt worden, nachdem der EuGH dar&uuml;ber durch Beschluss vom 6. November 2007 in der Rechtssache C-415\/06 &quot;Stahlwerk Ergste Westig&quot; (Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2008, 107) entschieden hatte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                III. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect; 126a FGO. Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet &#8211;weil das FG &sect; 2a Abs. 4 EStG 1997 n.F. ohne Rechtsversto&szlig; im Streitjahr 1999 angewendet hat und eine unzul&auml;ssige R&uuml;ckwirkung nicht vorliegt&#8211; und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach &sect; 2a Abs. 3 Satz 1 EStG 1990\/1997 k&ouml;nnen unter bestimmten Voraussetzungen Verluste aus einer gewerblich t&auml;tigen ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte (auch dann) bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte abgezogen werden, wenn die Eink&uuml;nfte aus der betreffenden Betriebsst&auml;tte nach einem Doppelbesteuerungsabkommen von der Einkommensteuer zu befreien sind. Der daf&uuml;r notwendige Antrag des Steuerpflichtigen ist im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung zu stellen. Ein nach &sect; 2a Abs. 3 Satz 1 EStG 1990\/1997 abgezogener Betrag ist gem&auml;&szlig; &sect; 2a Abs. 3 Satz 3 EStG 1990\/1997 unter bestimmten, in der Vorschrift n&auml;her bezeichneten Voraussetzungen in einem nachfolgenden Veranlagungszeitraum bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte wieder hinzuzurechnen. Diese Grunds&auml;tze gelten bei der Besteuerung von Kapitalgesellschaften entsprechend (&sect; 8 Abs. 1 KStG 1996). Dass die im Zusammenhang mit der US-amerikanischen Betriebsst&auml;tte erzielten (negativen) Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect; 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG 1990\/1997 erf&uuml;llen, ist zwischen den Beteiligten nicht im Streit.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach &sect; 52 Abs. 3 Satz 3 EStG 1997 n.F. ist &sect; 2a Abs. 3 Satz 3 EStG 1990\/1997 f&uuml;r die Veranlagungszeitr&auml;ume 1999 bis 2008 (nunmehr unbegrenzt, vgl. &sect; 52 Abs. 3 Satz 3 EStG 2002 i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2008 vom 20. Dezember 2007, BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218) u.a. dann weiter anzuwenden, wenn eine in einem ausl&auml;ndischen Staat belegene Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect; 2a Abs. 4 i.V.m. &sect; 52 Abs. 3 Satz 5 EStG 1997 n.F. &uuml;bertragen wird. Die in dem genannten Satz 5 angef&uuml;hrte Gesetzesfassung sieht vor, dass dann, wenn eine in einem ausl&auml;ndischen Staat belegene Betriebsst&auml;tte in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt (Nr. 1), entgeltlich oder unentgeltlich &uuml;bertragen (Nr. 2) oder aufgegeben wird (Nr. 3 &#8211; unter Fortf&uuml;hrung der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit durch eine &quot;nahestehende&quot; andere Person), ein nach Abs. 3 S&auml;tze 1 und 2 abgezogener Verlust, soweit er nach Abs. 3 Satz 3 nicht wieder hinzugerechnet worden ist oder nicht noch hinzuzurechnen ist, im Veranlagungszeitraum der Umwandlung, &Uuml;bertragung oder Aufgabe in entsprechender Anwendung des Abs. 3 Satz 3 dem Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte hinzuzurechnen ist. Damit wird ein entgegen der Freistellungsanordnung eines Doppelbesteuerungsabkommens gew&auml;hrter Verlustausgleich\/-abzug wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht; diese Rechtsfolge ist von der H&ouml;he des (z.B. infolge der &Uuml;bertragung) erzielten Gewinns unabh&auml;ngig (vgl. Probst in Flick\/ Wassermeyer\/Baumhoff, Au&szlig;ensteuerrecht, &sect; 2a EStG Rz 380; ders. in Herrmann\/Heuer\/Raupach, EStG\/KStG, &sect; 2a EStG Rz 279, 282, 286; Gosch in Kirchhof, EStG, 8. Aufl., &sect; 2a Rz 100; Bl&uuml;mich\/Wagner, EStG\/KStG\/GewStG, &sect; 2a EStG Rz 166; Schmidt\/ Heinicke, EStG, 27. Aufl., &sect; 2a Rz 66).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Nachversteuerungstatbest&auml;nde des &sect; 2a Abs. 4 Nrn. 1 bis 3 i.V.m. &sect; 52 Abs. 3 Satz 5 EStG 1997 n.F. sind materiell-rechtlich unmittelbar mit &sect; 2a Abs. 3 Satz 3 EStG 1990\/1997 verkn&uuml;pft. &sect; 2a Abs. 4 EStG 1997 n.F. soll verhindern, dass die Hinzurechnung nach &sect; 2a Abs. 3 Satz 3 EStG 1990\/1997 umgangen wird (BTDrucks 14\/2070, S. 22; Probst in Flick\/Wassermeyer\/ Baumhoff, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 367.9; ders. in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 279; Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect; 2a Rz 100; s.a. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 30. April 1991 VIII R 68\/86, BFHE 165, 46, BStBl II 1991, 873 [zu &sect; 2 des Auslandsinvestitionsgesetzes &#8211;AIG&#8211;]).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin hat durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Betriebsst&auml;tte an die A-Corp. die Betriebsst&auml;tte i.S. des &sect; 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 n.F. entgeltlich &uuml;bertragen. Zugleich ist der Tatbestand des &sect; 2a Abs. 4 Nr. 3 EStG 1997 n.F. erf&uuml;llt, da die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Betriebsst&auml;tte durch die A-Corp. fortgef&uuml;hrt wird und diese mit Blick auf die Beteiligungsverh&auml;ltnisse an der Kl&auml;gerin bzw. der A-Corp. &#8211;es besteht nach den Feststellungen des FG ein beherrschender Einfluss des X in beiden Gesellschaften&#8211; als &quot;nahestehende Person&quot; i.S. des &sect; 1 Abs. 2 des Gesetzes &uuml;ber die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Au&szlig;ensteuergesetz) &#8211;AStG&#8211; angesehen werden kann. Beide Tatbest&auml;nde werden mit Ablauf des 31. Dezember des Streitjahres verwirklicht. Zu diesem Zeitpunkt kommt es infolge des &Uuml;bergangs des wirtschaftlichen Eigentums der Wirtschaftsg&uuml;ter (s. insoweit M&ouml;ssner in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect; 2a Rz F 20; zustimmend Probst in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 373; ders. in Herrmann\/Heuer\/Raupach, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 282) zu einer Gewinn- bzw. Verlustrealisation (betreffend &sect; 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 n.F.) bzw. zu einer Einstellung der werbenden T&auml;tigkeit (betreffend &sect; 2a Abs. 4 Nr. 3 EStG 1997 n.F. &#8211; s. insoweit Probst in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 373.2 bzw. in Herrmann\/Heuer\/Raupach, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 283).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Neuregelungen des am 29. Dezember 1999 im Bundesgesetzblatt (BGBl I 1999, 2601) verk&uuml;ndeten Steuerbereinigungsgesetzes 1999 wirken entgegen der Revision nicht in verfassungsrechtlich unzul&auml;ssiger Weise zur&uuml;ck. Sie greifen nicht in rechtsstaatlich unzul&auml;ssiger Weise r&uuml;ckwirkend in bereits abgeschlossene Lebenssachverhalte ein und verletzen nicht das Vertrauen der Kl&auml;gerin.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Es entspricht st&auml;ndiger Rechtsprechung des BVerfG (vgl. z.B. eingehend Beschluss vom 3. Dezember 1997&nbsp;&nbsp;2 BvR 882\/97, BVerfGE 97, 67, BGBl I 1998, 725), dass eine Rechtsnorm R&uuml;ckwirkung entfaltet, wenn der Beginn ihres zeitlichen Anwendungsbereichs auf einen Zeitpunkt festgelegt wird, der vor dem Zeitpunkt liegt, zu dem die Norm g&uuml;ltig geworden ist. Grunds&auml;tzlich erlaubt die Verfassung nur ein belastendes Gesetz, dessen Rechtsfolgen fr&uuml;hestens ab dem mit der Verk&uuml;ndung beginnenden Zeitraum eintreten. Die Anordnung, eine Rechtsfolge schon f&uuml;r einen davor liegenden Zeitraum eintreten zu lassen, ist &#8211;als echte R&uuml;ckwirkung&#8211; regelm&auml;&szlig;ig unzul&auml;ssig. Der von einem Gesetz Betroffene muss bis zum Zeitpunkt der Verk&uuml;ndung einer Neuregelung darauf vertrauen k&ouml;nnen, dass er nicht nachtr&auml;glich einer bisher nicht geltenden Belastung unterworfen wird. Dieser Schutz des Vertrauens in den Bestand der urspr&uuml;nglich geltenden Rechtsfolgenlage findet seinen verfassungsrechtlichen Grund vorrangig in den allgemeinen rechtsstaatlichen Grunds&auml;tzen insbesondere des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit. So verh&auml;lt es sich regelm&auml;&szlig;ig bei Steueranspr&uuml;chen, soweit diese entstehen, sobald der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Leistungspflicht kn&uuml;pft (vgl. &sect; 38 i.V.m. &sect; 37 Abs. 1 der Abgabenordnung), nach der Rechtsprechung des BVerfG (Beschl&uuml;sse in BVerfGE 97, 67, BGBl I 1998, 725, sowie vom 5. Februar 2002&nbsp;&nbsp;2 BvR 305, 348\/93, BVerfGE 105, 17, 40) aber auch bei steuerlichen Subventionen, die der Steuerpflichtige nur w&auml;hrend des Veranlagungszeitraums &#8211;vor Entstehen des Steueranspruchs&#8211; annehmen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Demgegen&uuml;ber betrifft die tatbestandliche R&uuml;ckankn&uuml;pfung (&quot;unechte&quot; R&uuml;ckwirkung) nicht den zeitlichen, sondern den sachlichen Anwendungsbereich einer Norm. Die Rechtsfolgen treten erst nach Verk&uuml;ndung der Norm ein, deren Tatbestand erfasst aber Sachverhalte, die bereits vor Verk&uuml;ndung &quot;ins Werk gesetzt&quot; worden sind. Solche Tatbest&auml;nde unterliegen weniger strengen Beschr&auml;nkungen als die R&uuml;ckbewirkung von Rechtsfolgen (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 97, 67, BGBl I 1998, 72, m.w.N.). Betroffen hiervon sind vor allem periodische Steueranspr&uuml;che, die erst mit Ablauf des Kalenderjahres als Veranlagungszeitraum entstehen (vgl. f&uuml;r die K&ouml;rperschaftsteuer &sect; 48 Buchst. c KStG 1996; BVerfG-Beschluss vom 14. Mai 1986 2 BvL 2\/83, BVerfGE 72, 200, 241 f., BStBl II 1986, 628, 645).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) &Auml;nderungen in der Unternehmensstruktur, wie z.B. die Ver&auml;u&szlig;erung einer Betriebsst&auml;tte, beeinflussen in der Regel den erst am Ende eines Veranlagungszeitraumes entstehenden Steueranspruch; sie sind insofern zeitraumbezogen. Tats&auml;chlich liegen ihnen jedoch zeitpunktbezogene Gestaltungen zugrunde, die &#8211;&auml;hnlich wie die Inanspruchnahme steuergesetzlicher Subventionsangebote&#8211; Verhaltensdispositionen des Steuerpflichtigen sind. Solche Dispositionen sind oftmals bereits abschlie&szlig;end vollzogen, wenn das Gesetz ge&auml;ndert wird. Angesichts dessen mag zweifelhaft sein, ob in solchen F&auml;llen dem Steuerpflichtigen nachteilige Gesetzes&auml;nderungen nach den Ma&szlig;st&auml;ben der &quot;echten&quot; oder aber nur der &quot;unechten&quot; R&uuml;ckwirkung zu beurteilen sind. In diese Richtung geht auch die j&uuml;ngere Spruchpraxis des IX. Senats des BFH, der, ausgehend von der Rechtsprechung des BVerfG zum Dispositionsschutz im Bereich steuerlicher Lenkungsnormen (BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 97, 67, 78, und in BVerfGE 105, 17, 40) und unter Ber&uuml;cksichtigung der im Schrifttum ge&auml;u&szlig;erten Kritik an der bisherigen Rechtsprechung, der Auffassung ist, dass der vom BVerfG bislang nur f&uuml;r (Verschonungs-)Subventionen und Steuerverg&uuml;nstigungen gew&auml;hrte verst&auml;rkte Schutz von Dispositionen auf alle Steuerrechtsnormen zu erstrecken sei (gl.A. BFH-Beschluss vom 19. April 2007 IV R 4\/06, BFHE 217, 117, BStBl II 2008, 140 unter B.III.1.e bb). Auch bei einer tatbestandlichen R&uuml;ckankn&uuml;pfung m&uuml;sse &#8211;so der IX. Senat&#8211; in jedem Einzelfall gepr&uuml;ft werden, inwieweit und mit welchem Gewicht das Vertrauen des Steuerpflichtigen in die bestehende (g&uuml;nstige) Rechtslage sch&uuml;tzenswert sei und ob die &ouml;ffentlichen Belange, die eine nachteilige &Auml;nderung rechtfertigten, dieses Vertrauen &uuml;berw&ouml;gen. Das gelte f&uuml;r den r&uuml;ckwirkenden Wegfall einer Steuerverg&uuml;nstigung in gleicher Weise wie f&uuml;r die r&uuml;ckwirkende Belastung mit einem neu begr&uuml;ndeten Steueranspruch und ebenso f&uuml;r die Aufhebung von steuerlichen &quot;Freir&auml;umen&quot; (BFH-Beschluss vom 16. Dezember 2003 IX R 46\/02, BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284, m.w.N.). Der IX. Senat hat in dem bei ihm gef&uuml;hrten Verfahren das BVerfG angerufen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Ob dieser letzteren Auffassung zu folgen ist, kann im Streitfall jedoch dahingestellt bleiben (offenlassend auch Senatsurteile vom 29. April 2008 I R 103\/01, BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723; vom 24. April 2007 I R 16\/06, BFHE 218, 102, BStBl II 2007, 707; vom 19. Oktober 2005 I R 76\/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274; vom 8. November 2006 I R 69, 70\/05, BFHE 215, 491, BStBl II 2007, 662; Senatsbeschluss vom 3. Februar 2005 I B 208\/04, BFHE 209, 204, BStBl II 2005, 351). Im Streitfall ist das Vertrauen der Kl&auml;gerin in die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses am 25. Februar 1999 bestehende (g&uuml;nstige) Rechtslage nicht in besonderem Ma&szlig;e sch&uuml;tzenswert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es bedarf in diesem Zusammenhang keiner Entscheidung, ob dem Vertrauensschutz bereits der auf Missbrauchsverhinderung ausgerichtete Gesetzeszweck des &sect; 2a Abs. 4 EStG 1997 n.F. (Vermeidung einer missbr&auml;uchlichen Aufgabe der Betriebsst&auml;tte, vgl. BTDrucks 14\/1514, S. 28 f. und 14\/2070, S. 22) entgegensteht. Ebenso wenig muss der Senat dar&uuml;ber befinden, inwiefern ein sch&uuml;tzenswertes Vertrauen der Kl&auml;gerin dadurch beeintr&auml;chtigt sein k&ouml;nnte, dass die im Streitfall angewendete Nachversteuerungsregelung schon vor dem Februar 1999 Gegenstand von Gesetzesentw&uuml;rfen und Diskussionen in der Fachliteratur war (vgl. zu diesem Aspekt z.B. Inzelmann\/Mutscher, IStR 1999, 40, 43; Probst in Herrmann\/Heuer\/Raupach, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 32, 279; ders. in Flick\/Wassermeyer\/Baumhoff, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 367.10; Bl&uuml;mich\/Wagner, a.a.O., &sect; 2a EStG Rz 119; Hey\/Glo&szlig;ner, IStR 2001, 233, 236 ff.; Offerhaus, Der Betrieb 2001, 556). Denn jedenfalls ist das Vertrauen der Kl&auml;gerin in den Fortbestand der zum Februar 1999 geltenden Rechtslage deshalb nicht in besonderem Ma&szlig;e sch&uuml;tzenswert, weil der f&uuml;r die Nachversteuerung ma&szlig;gebliche Tatbestand &#8211;die &Uuml;bertragung der Betriebsst&auml;tte&#8211; nach den getroffenen Vereinbarungen erst zum 31. Dezember 1999 erfolgen sollte; zu diesem Zeitpunkt war die Neuregelung jedoch bereits im Bundesgesetzblatt verk&uuml;ndet. Entscheiden sich die Vertragspartner daf&uuml;r, eine bestimmte Ma&szlig;nahme erst nach Ablauf einer geraumen Zeit in der Zukunft durchzuf&uuml;hren, k&ouml;nnen sie nicht redlicherweise darauf vertrauen, dass nach dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Recht die Ma&szlig;nahme noch die gleichen steuerlichen Folgen zeitigen wird, die eingetreten w&auml;ren, wenn sie die Ma&szlig;nahme sofort und unter Geltung des zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Rechts durchgef&uuml;hrt h&auml;tten. Andernfalls h&auml;tten es die Vertragspartner in der Hand, die gegenw&auml;rtige Gesetzeslage durch die Vereinbarung erst nach Ablauf einer geraumen Zeit auszuf&uuml;hrender Tatbest&auml;nde gleichsam f&uuml;r die Zukunft zu konservieren. Eine solche M&ouml;glichkeit erfordert das Verfassungsgebot des Vertrauensschutzes nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Insoweit weicht der hier zu entscheidende Sachverhalt von der Konstellation ab, die dem Vorlagebeschluss des IX. Senats in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 zugrunde liegt. Insoweit kann die Kl&auml;gerin auch nicht mit Erfolg auf die Vorlagebeschl&uuml;sse des XI. Senats des BFH vom 2. August 2006 XI R 34\/02 (BFHE 214, 386, BStBl II 2006, 887) und XI R 30\/03 (BFHE 214, 406, BStBl II 2006, 895) verweisen, in denen der XI. Senat die Auffassung vertreten hat, dass die Verk&uuml;ndung des &Auml;nderungsgesetzes derjenige Zeitpunkt sei, &quot;bis zu dem das Vertrauen des Steuerpflichtigen in die alte Rechtslage nach den Grunds&auml;tzen einer echten R&uuml;ckwirkung schutzw&uuml;rdig ist&quot; (s. dazu das Senatsurteil in BFHE 215, 491, BStBl II 2007, 662).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.12.2008, I R 96\/05 Nachversteuerung ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;ttenverluste Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist, ob in fr&uuml;heren Jahren einkommensmindernd ber&uuml;cksichtigte Verluste einer ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tte im Streitjahr 1999 nachzuversteuern sind. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, errichtete 1996 in den USA eine Betriebsst&auml;tte f&uuml;r den dortigen Vertrieb ihrer Industrieprodukte. Die Betriebsst&auml;tte erzielte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-96-05-nachversteuerung-auslaendischer-betriebsstaettenverluste\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;96\/05 &#8211; Nachversteuerung ausl&auml;ndischer Betriebsst&auml;ttenverluste<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17844","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17844"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17844\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}