{"id":17849,"date":"2012-12-19T14:50:06","date_gmt":"2012-12-19T12:50:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17849"},"modified":"2012-12-19T14:50:06","modified_gmt":"2012-12-19T12:50:06","slug":"i-r-82-07-hinzurechnung-bei-dauerschulden-dauerschuldzinsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-82-07-hinzurechnung-bei-dauerschulden-dauerschuldzinsen\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;82\/07 &#8211; Hinzurechnung bei Dauerschulden\/Dauerschuldzinsen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2008, I R 82\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Hinzurechnung bei Dauerschulden\/Dauerschuldzinsen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist die gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von sog. Dauerschulden bzw. Dauerschuldzinsen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, betrieb in den Streitjahren 1988 bis 1991 u.a. &quot;die Verwaltung von Darlehens-Fonds und die &Uuml;bernahme von Treuhandschaften in diesem Zusammenhang&quot;. Die Kl&auml;gerin hatte Treuhandvertr&auml;ge mit verschiedenen Gesellschaften b&uuml;rgerlichen Rechts (Fondsgesellschaften) abgeschlossen. Nach diesen Vertr&auml;gen sollte sie im Namen und f&uuml;r Rechnung dieser Gesellschaften Darlehen nach &sect; 17 Abs. 2 des Gesetzes zur F&ouml;rderung der Berliner Wirtschaft (BerlinFG) 1987 (Berlinf&ouml;rderungsgesetz 1987 vom 10. Dezember 1986, BGBl I 1986, 2416, BStBl I 1987, 5) bzw. 1990 (Berlinf&ouml;rderungsgesetz 1990 vom 2. Februar 1990, BGBl I 1990, 174, BStBl I 1990, 84) an geschlossene Immobilienfonds (Objektgesellschaften) in der Rechtsform der GmbH &#038; Co. KG, die H&auml;user im sozialen Wohnungsbau errichteten, vergeben. F&uuml;r den das Eigenkapital der jeweiligen Fondsgesellschaft &uuml;bersteigenden Darlehensbetrag war eine Refinanzierung durch Kredite von Banken vorgesehen. Diese Kredite sollte die Kl&auml;gerin &#8211;zur Erleichterung des Vollzugs der Kreditaufnahme, der Mittelverwendung und insbesondere des grundbuchlichen Vollzugs f&uuml;r die Grundpfandrechte&#8211; im eigenen Namen, aber f&uuml;r Rechnung der jeweiligen Fondsgesellschaft aufnehmen. Die Kl&auml;gerin erhielt von den Fondsgesellschaften jeweils eine einmalige Haftungsverg&uuml;tung sowie eine j&auml;hrliche Verg&uuml;tung zwischen 0,8 und 2 &#8240; des refinanzierten Darlehensbetrages (in den Streitjahren durchschnittlich 1,3 &#8240;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der &uuml;berwiegenden Zahl der Gesellschaftsvertr&auml;ge der Fondsgesellschaften hei&szlig;t es zur Haftung der Gesellschafter:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;&sect; 4 Haftung der Gesellschafter      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Jeder Gesellschafter haftet den Gl&auml;ubigern der Fonds-Gesellschaft nur beschr&auml;nkt bis zur H&ouml;he der jeweils von ihm &uuml;bernommenen Einlage. Eine unmittelbare pers&ouml;nliche Haftung ist ausgeschlossen, soweit der Gesellschafter die Einlage an die Gesellschaft geleistet hat. Eine Nachschu&szlig;pflicht der Gesellschafter kann auch nicht durch mehrheitlich gefassten Gesellschafterbeschlu&szlig; begr&uuml;ndet werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Beschr&auml;nkung der Haftung der Gesellschafter auf die Eigenmittel der Gesellschaft besteht nicht hinsichtlich der Verpflichtung gegen&uuml;ber den Darlehensnehmern auf Auszahlung der von der Fonds-Gesellschaft zugesagten Darlehen. &#8230;&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bzw.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;&#8230; 2. Die Haftungsbeschr&auml;nkung besteht nicht hinsichtlich der Verpflichtung gegen&uuml;ber den Darlehensnehmern auf Auszahlung der von der Fonds-Gesellschaft zugesagten Darlehen &#8230;&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In den Treuhandvertr&auml;gen zwischen der Kl&auml;gerin und den Fondsgesellschaften war bestimmt:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;&sect; 3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Fonds-Gesellschaft stellt im Innenverh&auml;ltnis den Treuh&auml;nder von allen Verpflichtungen frei, die dieser im Rahmen dieses Treuhandverh&auml;ltnisses im eigenen Namen f&uuml;r Rechnung der Fonds-Gesellschaft nach Ma&szlig;gabe dieses Treuhandvertrages und des Gesellschaftsvertrages des &#8230;-Fonds [Name der jeweiligen Fondsgesellschaft] eingehen durfte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Dem Treuh&auml;nder ist die Haftungsregelung zugunsten der Gesellschafter des &#8230;-Fonds bekannt. Dem Treuh&auml;nder ist bekannt, da&szlig; einzelne Gesellschafter der Fonds-Gesellschaft im Au&szlig;enverh&auml;ltnis nur beschr&auml;nkt bis zur H&ouml;he der von jedem einzelnen Gesellschafter jeweils gezeichneten Einlage haften. Die unmittelbare pers&ouml;nliche Haftung eines jeden Gesellschafters ist ausgeschlossen, soweit der Gesellschafter seine Einlage in die Gesellschaft geleistet hat. Der Treuh&auml;nder erkennt diese Haftungsbeschr&auml;nkung f&uuml;r s&auml;mtliche Anspr&uuml;che an, die ihm gegen&uuml;ber der Fonds-Gesellschaft zustehen bzw. k&uuml;nftig zustehen werden. Anspr&uuml;che aus dem Treuhandverh&auml;ltnis &#8211; insbesondere der Freistellungsanspruch &#8211; entstehen und bestehen nur mit der Haftungsregelung als inhaltliche Beschr&auml;nkung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der Treuh&auml;nder ist dar&uuml;ber hinaus verpflichtet, gegen&uuml;ber Dritten auf die beschr&auml;nkte Haftung der Gesellschafter der Fonds-Gesellschaft hinzuweisen, soweit zu diesen durch Willenserkl&auml;rungen des Treuh&auml;nders Rechtsbeziehungen entstehen.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kreditvertr&auml;ge schloss die Kl&auml;gerin jeweils im eigenen Namen als Treuh&auml;nderin f&uuml;r die jeweilige Fondsgesellschaft ab. Die in den Gesellschaftsvertr&auml;gen der Fondsgesellschaften vorgesehenen Haftungsbeschr&auml;nkungen wurden &#8211;abweichend von den Ma&szlig;gaben des Treuhandvertrages&#8211; nicht zum Gegenstand der Kreditvertr&auml;ge gemacht. Die Kl&auml;gerin reichte die Darlehen (Gesamt-Darlehensvolumen ca. 200 Mio. DM) im Namen der Fondsgesellschaften an die Objektgesellschaften zu denselben Bedingungen aus, zu denen sie sie erhalten hatte (Zinsbelastung ca. 18 Mio. DM p.a.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In den Jahresabschl&uuml;ssen f&uuml;r die Streitjahre ber&uuml;cksichtigte die Kl&auml;gerin weder die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten noch die Zinsertr&auml;ge\/-aufwendungen aus den an die Objektgesellschaften vergebenen und refinanzierten Darlehen. Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Streitjahre behandelte das damals zust&auml;ndige Finanzamt die Darlehen bzw. die Zinsen hingegen als sog. Dauerschulden bzw. als Dauerschuldzinsen i.S. des &sect; 8 Nr. 1, &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 des Gewerbesteuergesetzes 1984\/1991 (GewStG 1984\/1991).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage gegen die hiernach ge&auml;nderten Gewerbesteuermessbescheide und Gewerbesteuerbescheide war nur zu einem Teil (Ansatz von Dauerschulden und Dauerschuldzinsen zu den Refinanzierungsdarlehen, soweit die Gesellschaftsvertr&auml;ge einzelner Fondsgesellschaften keine Haftungsbeschr&auml;nkungen der Gesellschafter regelten) erfolgreich (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16. Oktober 2007&nbsp;&nbsp;12 K 6461\/99 B).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt einen Versto&szlig; gegen materielles und formelles Recht. Sie beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Festsetzungen dahin zu &auml;ndern, dass die Hinzurechnung von Dauerschulden und Dauerschuldzinsen in allen Streitjahren r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wird, hilfsweise, die Festsetzungen dahin zu &auml;ndern, dass die Kl&auml;gerin keine Forderungen aus der Vergabe von Darlehen an die Objektgesellschaften in ihrem Betriebsverm&ouml;gen zu aktivieren hat und die aus diesen Forderungen resultierenden Zinsertr&auml;ge nicht der Kl&auml;gerin zuzurechnen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der im Klageverfahren zust&auml;ndig gewordene Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision, die vom erkennenden Senat dahin ausgelegt wird, dass sie sich auf das FG-Urteil bezieht, soweit dem Klagebegehren zum Ansatz von Dauerschulden bzw. Dauerschuldzinsen nicht entsprochen wurde, ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil wird insoweit aufgehoben und der Klage stattgegeben (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;); bei der Festsetzung der Gewerbesteuermessbetr&auml;ge und der Gewerbesteuer sind Dauerschulden und Dauerschuldzinsen zu den Refinanzierungsdarlehen nicht anzusetzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Gewerbeertrag ist der nach den Vorschriften des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) zu ermittelnde Gewinn aus dem Gewerbebetrieb, der bei der Ermittlung des Einkommens f&uuml;r den dem Erhebungszeitraum entsprechenden Veranlagungszeitraum zu ber&uuml;cksichtigen ist, vermehrt und vermindert um die in den &sect;&sect; 8 und 9 GewStG 1984\/1991 bezeichneten Betr&auml;ge (&sect; 7 Satz 1 GewStG 1984\/1991). Die Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen nach &sect; 8 Nr. 1 GewStG 1984\/1991 bzw. Dauerschulden nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 GewStG 1984\/1991 setzt voraus, dass die entsprechenden Verbindlichkeiten der Kl&auml;gerin zuzurechnen sind. Verbindlichkeiten sind nach &sect; 8 Abs. 1 Satz 1 KStG i.V.m. &sect; 5 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (und den &sect;&sect; 238 Abs. 1, 240 Abs. 1, 242 des Handelsgesetzbuchs) grunds&auml;tzlich dem zivilrechtlichen Schuldner zuzurechnen. Ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen hiervon abweichend in entsprechender Anwendung des &sect; 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 der Abgabenordnung (AO) bei Treuhandverh&auml;ltnissen eine abweichende Zurechnung von Schulden in Betracht kommt, kann dahingestellt bleiben. Denn das FG hat in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise entschieden, dass im Streitfall eine von der Zivilrechtslage abweichende Zurechnung der Verbindlichkeiten angesichts der Haftungsbeschr&auml;nkungen in den Gesellschaftsvertr&auml;gen der Fondsgesellschaften nicht in Betracht kommt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG konnte dabei darauf hinweisen, dass die Kl&auml;gerin infolge des Vertragsabschlusses im eigenen Namen Schuldnerin der Darlehen geworden war. Zwar mussten die einzelnen Fondsgesellschaften nach den Treuhandvertr&auml;gen die Kl&auml;gerin im Innenverh&auml;ltnis von allen Verpflichtungen freistellen. Aufgrund der in den Gesellschafts- und Treuhandvertr&auml;gen vereinbarten Haftungsbeschr&auml;nkungen, die der kreditgebenden Bank bei Vergabe der Darlehen nicht offengelegt wurden, war die Kl&auml;gerin gleichwohl mit den Risiken der Darlehensvertr&auml;ge belastet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; (Urteile vom 28. November 1990 X R 109\/89, BFHE 163, 264, BStBl II 1991, 327; vom 4. November 1992 X R 212\/87, BFH\/NV 1993, 235; vom 5. November 2003 X R 34\/02, BFH\/NV 2004, 610; vom 7. September 2005 VIII R 80\/99, BFH\/NV 2006, 57) sind f&uuml;r den Streitfall nicht einschl&auml;gig. Sie sind zu der Frage ergangen, wer die Eink&uuml;nfte aus der Vergabe von Darlehen an Objektgesellschaften in entsprechenden Komibfonds-Modellen erzielt, nicht jedoch dazu, ob die Darlehen auch dem Betriebsverm&ouml;gen der Treuh&auml;nderin zuzurechnen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach &sect; 8 Nr. 1 GewStG 1984\/1991 werden dem Gewinn aus Gewerbebetrieb die Entgelte f&uuml;r Schulden, die der nicht nur vor&uuml;bergehenden Verst&auml;rkung des Betriebskapitals dienen, zur H&auml;lfte wieder hinzugerechnet, soweit sie bei der Ermittlung des Gewinns abgesetzt worden sind. Die bei der Kl&auml;gerin zu erfassenden Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung erf&uuml;llen diese Voraussetzung nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Schuld dient nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH grunds&auml;tzlich der nicht nur vor&uuml;bergehenden Verst&auml;rkung des Betriebskapitals, wenn ihr Gegenwert das Betriebskapital l&auml;nger als ein Jahr verst&auml;rkt (vgl. z.B. Senatsurteil vom 29. Januar 2003 I R 50\/02, BFHE 202, 74, BStBl II 2003, 768). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz wird jedoch insbesondere f&uuml;r sog. durchlaufende Kredite gemacht. Um solche handelt es sich, wenn dem Steuerpflichtigen aus der Kreditaufnahme und der Weitergabe des Kredits an einen Dritten kein &uuml;ber einen Ersatz der Verwaltungskosten hinausgehender Nutzen erw&auml;chst und der Steuerpflichtige den Kredit nicht im eigenen, sondern im fremden Interesse aufgenommen hat (vgl. BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 XI R 65\/03, BFHE 207, 340, BStBl II 2005, 102, m.w.N. aus der Rechtsprechung; G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, GewStG, 6. Aufl., &sect; 8 Nr. 1 Rz 48; K&ouml;ster in Lenski\/Steinberg, GewStG, &sect; 8 Nr. 1 Rz 154 ff.; Hofmeister in Bl&uuml;mich, EStG\/ KStG\/GewStG, &sect; 8 GewStG Rz 423 f.). Von einer Aufnahme im fremden Interesse kann gesprochen werden, wenn das weiterleitende Unternehmen keinen eigenen wirtschaftlichen Nutzen aus der Weitergabe der Kreditmittel ziehen kann (BFH-Urteile vom 11. Dezember 1997 IV R 92\/96, BFH\/NV 1998, 1222; vom 15. Mai 2008 IV R 77\/05, BFHE 221, 248, BStBl II 2008, 767), wenn also z.B. der Kreditnehmer die Kreditmittel zu einem ausschlie&szlig;lich au&szlig;erhalb seines Betriebs liegenden Zweck an einen Dritten weiterleitet (Senatsurteil vom 24. Januar 1996 I R 160\/94, BFHE 180, 160, BStBl II 1996, 328, m.w.N.). Eine solche Kreditaufnahme im fremden Interesse ist indiziell anzunehmen, wenn gegen&uuml;ber dem Darlehensgeber offengelegt wird, dass die Darlehensaufnahme f&uuml;r Rechnung eines Dritten erfolgt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Eine Qualifizierung als durchlaufende Kredite hat das FG abgelehnt. Der betriebliche Zweck der Kl&auml;gerin habe ganz wesentlich in der Aufnahme und Weitergabe von Krediten gelegen. Sie sei gerade eingeschaltet worden, um die Refinanzierungskredite aufzunehmen. Kredite, deren Aufnahme den eigentlichen Gesch&auml;ftsbetrieb der Kl&auml;gerin ausmachten, k&ouml;nnten schlechterdings nicht solche sein, die ohne eigenen wirtschaftlichen Nutzen der Kl&auml;gerin aufgenommen worden seien. Im &Uuml;brigen habe die Kl&auml;gerin neben einer laufenden Verg&uuml;tung in H&ouml;he eines bestimmten Promille-Satzes des refinanzierten Darlehensbetrages jeweils eine einmalige Haftungsverg&uuml;tung erhalten, so dass sie tats&auml;chlich einen eigenbetrieblichen Vorteil aus der Darlehensaufnahme bzw. der Darlehensweitergabe gezogen habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Diese Schlussfolgerung des FG h&auml;lt einer revisionsgerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht stand. Die Darlehensaufnahme fand ausschlie&szlig;lich im Interesse der Fondsgesellschaften statt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach den Feststellungen des FG zu den vertraglichen Grundlagen der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin sollte diese im Rahmen der Verwaltung von Darlehens-Fonds die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Fonds erm&ouml;glichen (Darlehensvergabe im Namen und f&uuml;r Rechnung dieser Gesellschaften) und treuh&auml;nderisch in eine Refinanzierung der Gesellschaften &#8211;zur Erleichterung des Vollzugs der Kreditaufnahme, der Mittelverwendung und insbesondere des grundbuchlichen Vollzugs f&uuml;r die Grundpfandrechte&#8211; eingeschaltet werden (Darlehensaufnahme im eigenen Namen, aber f&uuml;r Rechnung der jeweiligen Gesellschaft). Diese Grundlagen waren den refinanzierenden Banken unstreitig offengelegt worden und spiegeln sich in dem vom FG festgestellten Umstand wider, dass die Kl&auml;gerin die Darlehensforderungen\/-verbindlichkeiten in ihren Jahresabschl&uuml;ssen nicht bilanziert und die Zinsertr&auml;ge bzw. den Zinsaufwand nicht einkommenswirksam behandelt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es besteht damit keine ausreichende Grundlage f&uuml;r die Schlussfolgerung des FG, die Kl&auml;gerin h&auml;tte die Darlehensmittel auch aus eigenen Best&auml;nden bzw. auf andere Weise aufbringen m&uuml;ssen. Insbesondere kann aus &quot;der Konstruktion der Fonds- und Objektgesellschaften&quot; und dem Umstand, &quot;dass die Fondsgesellschaften bzw. deren Gesellschafter die erforderlichen Darlehensbetr&auml;ge f&uuml;r die Objektgesellschaften nicht allein&quot; aufbringen konnten, der Kl&auml;gerin keine Finanzierungsfunktion oder sogar eine Finanzierungsverpflichtung zugewiesen werden: Die Kl&auml;gerin war in die &quot;Konstruktion&quot; (Darlehensvergabe durch die Fondsgesellschaften an die Objektgesellschaften, um den Gesellschaftern der Fondsgesellschaften eine Steuererm&auml;&szlig;igung zu vermitteln) nur eingeschaltet worden, um die Gesch&auml;ftsabwicklung angesichts der zahlreichen Gesellschafter der Fonds zu erleichtern (Abwicklungsfunktion). Ein Scheitern der Refinanzierungsbem&uuml;hungen h&auml;tte den Zweck der Fondsgesellschaften betroffen (Verfehlung des Zwecks, eine Steuererm&auml;&szlig;igung an die Gesellschafter zu vermitteln), ohne eine eigenst&auml;ndige Finanzierungsverpflichtung der Kl&auml;gerin zu begr&uuml;nden. Dass die Kl&auml;gerin im Zuge der Wahrnehmung dieser Funktion von den Fondsgesellschaften Verg&uuml;tungen erhalten hat, begr&uuml;ndet als Risikoausgleich (Kreditaufnahme im eigenen Namen mit einem damit verbundenen Haftungsrisiko) &#8211;und damit als einer Art Verwaltungskostenersatz&#8211; kein eigenbetriebliches Interesse an der Darlehensvergabe an die Objektgesellschaften. An einem eigenen Nutzen der Kl&auml;gerin f&uuml;r ihren Gesch&auml;ftsbereich aus der dem Gestaltungsinteresse entsprechenden Weiterleitung der Darlehensbetr&auml;ge an die Objektgesellschaften &#8211;wie z.B. bei der Weiterleitung von Darlehen durch die Besitzgesellschaft an die Betriebgesellschaft zur Modernisierung von angepachteten Betriebsgeb&auml;uden des Besitzunternehmens (Gegenstand des BFH-Urteils in BFHE 207, 340, BStBl II 2005, 102) oder der Weitergabe von Brauereidarlehen bei Bestehen einer Getr&auml;nkebezugsverpflichtung (Gegenstand des BFH-Urteils in BFHE 221, 248, BStBl II 2008, 767)&#8211; fehlt es.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Wenn auf dieser Grundlage eine Hinzurechnung von Darlehenszinsen gem&auml;&szlig; &sect; 8 Nr. 1 GewStG 1984\/1991 ausscheidet, kommt auch eine Hinzurechnung als sog. Dauerschulden gem&auml;&szlig; &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 GewStG 1984\/1991 bei der Ermittlung des Gewerbekapitals nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Die Berechnung der festzusetzenden Steuermessbetr&auml;ge bzw. Steuern wird dem FA &uuml;bertragen (&sect; 121 Satz 1 i.V.m. &sect; 100 Abs. 2 Satz 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2008, I R 82\/07 Hinzurechnung bei Dauerschulden\/Dauerschuldzinsen Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist die gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von sog. Dauerschulden bzw. Dauerschuldzinsen. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, betrieb in den Streitjahren 1988 bis 1991 u.a. &quot;die Verwaltung von Darlehens-Fonds und die &Uuml;bernahme von Treuhandschaften in diesem Zusammenhang&quot;. Die Kl&auml;gerin hatte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-82-07-hinzurechnung-bei-dauerschulden-dauerschuldzinsen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;82\/07 &#8211; Hinzurechnung bei Dauerschulden\/Dauerschuldzinsen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-17849","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17849\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}