{"id":17952,"date":"2012-12-10T16:31:32","date_gmt":"2012-12-10T14:31:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17952"},"modified":"2012-12-10T16:31:32","modified_gmt":"2012-12-10T14:31:32","slug":"x-b-62-07-unterschrift-unter-ein-urteil-ersetzung-und-anforderungen-verspaetete-urteilsbegruendung-rechtliches-gehoer-verfahrensfehler-als-zulassungsgrund-grundsaetzliche-bedeutung-bei-wertungsfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-62-07-unterschrift-unter-ein-urteil-ersetzung-und-anforderungen-verspaetete-urteilsbegruendung-rechtliches-gehoer-verfahrensfehler-als-zulassungsgrund-grundsaetzliche-bedeutung-bei-wertungsfehler\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;62\/07 &#8211; Unterschrift unter ein Urteil: Ersetzung und Anforderungen &#8211; versp&auml;tete Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Verfahrensfehler als Zulassungsgrund &#8211; grunds&auml;tzliche Bedeutung bei Wertungsfehler des Steuerpflichtigen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 2.1.2008, X B 62\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Unterschrift unter ein Urteil: Ersetzung und Anforderungen &#8211; versp&auml;tete Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Verfahrensfehler als Zulassungsgrund &#8211; grunds&auml;tzliche Bedeutung bei Wertungsfehler des Steuerpflichtigen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                A. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erzielte im Rahmen des Strukturvertriebs einer Versicherungsgesellschaft als Vermittler von Versicherungen und Kapitalanlagen, zuletzt als Gesch&auml;ftsstellenleiter, Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. F&uuml;r seine T&auml;tigkeit benutzte er ein Kfz, f&uuml;r das er ein Fahrtenbuch f&uuml;hrte. Darin waren Fahrten u.a. zu Arztbesuchen, zu Sportvereinen und zum B&uuml;ro verzeichnet. Eine private Kfz-Nutzung ber&uuml;cksichtigte der Kl&auml;ger bei seiner von einem Steuerberater erstellten Gewinnermittlung nicht; au&szlig;erdem minderte er seine Betriebsausgaben nicht um Kosten f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte. W&auml;hrend der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Fahrtenb&uuml;cher des Kl&auml;gers nicht als ordnungsgem&auml;&szlig; anerkannte und die private Kfz-Nutzung unter Anwendung der 1 %-Regelung des &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ansetzte sowie dem Gewinn des Kl&auml;gers die auf die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte entfallenden Kostenanteile zurechnete, erkl&auml;rte der Kl&auml;ger seine Vorgehensweise sowohl gegen&uuml;ber der Au&szlig;enpr&uuml;fung des FA wie im Einspruchsverfahren und im Klageverfahren damit, dass er vom betrieblichen Charakter auch dieser Fahrten ausgegangen sei. Im Klageverfahren stellte der Kl&auml;ger eine R&uuml;cknahme seiner Klage in Aussicht, falls das FA sich mit dem Ansatz eines privaten Nutzungsanteils von je 15 % in den Streitjahren 1996 und 1997 und von 11 % im Streitjahr 1998 zufrieden geben w&uuml;rde. Er bestritt die Berechtigung der Anwendung der 1 %-Regelung. Er f&uuml;hrte an, dass seine Fahrtenb&uuml;cher ordnungsgem&auml;&szlig; seien, dass er das Kfz &uuml;ber das zugestandene Ma&szlig; nicht privat genutzt habe und die vom FA beanstandeten M&auml;ngel ausschlie&szlig;lich auf der anderweitigen Wertung des Kl&auml;gers beruhten, durch einfache Rechnungen korrigiert werden k&ouml;nnten und zudem so geringf&uuml;gig seien, dass sie die Verwerfung der Fahrtenb&uuml;cher mit den daraus folgenden erheblichen steuerlichen Konsequenzen nicht rechtfertigten. Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab, ohne die Revision zuzulassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B. I. Der Kl&auml;ger r&uuml;gt einen Versto&szlig; gegen &sect; 105 Abs. 1 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) mit der Folge der Unwirksamkeit des Urteils. Der Richter am Finanzgericht R 1 habe auf der Urschrift des Urteils lediglich ein Handzeichen angebracht und dass der Richter am Finanzgericht R 2 an der Entscheidung mitgewirkt habe, sei nicht erkennbar, da dessen Unterschrift auf der Urschrift des Urteils fehle.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die R&uuml;ge des Kl&auml;gers greift nicht durch.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Soweit R 2 betroffen ist, l&auml;sst der Kl&auml;ger &sect; 105 Abs. 1 Satz 3 FGO au&szlig;er Acht. Danach ersetzt ein vom Vorsitzenden angebrachter Vermerk &uuml;ber die Verhinderung die Unterschrift eines Richters, der an der Beif&uuml;gung seiner Unterschrift verhindert war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers hat R 1 die Urschrift des Urteils eigenh&auml;ndig unterschrieben und nicht lediglich ein Handzeichen angebracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Unterschrift verlangt, dass das Schriftst&uuml;ck vom Unterzeichner stammt, ein dessen Identit&auml;t kennzeichnender, individuell gestalteter Namenszug vorliegt, der &#8211;selbst wenn nur fl&uuml;chtig geschrieben&#8211; die Absicht einer vollen Unterschrift erkennen l&auml;sst, das Schriftst&uuml;ck also nicht nur mit einem abgek&uuml;rzten Handzeichen versehen ist (Senatsurteil vom 23. Juni 1999 X R 113\/96, BFHE 189, 37, BStBl II 1999, 668; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 28. Mai 2003      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1 ObOWi 177\/03, BayObLGSt 2003, 73, VRS 105, 356; Gr&auml;ber\/ von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 64 Rz 20). Ein Schriftzug, der als bewusste und gewollte Namensabk&uuml;rzung erscheint (Handzeichen, Paraphe), stellt demgegen&uuml;ber keine formg&uuml;ltige Unterschrift dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Ob ein Schriftzug eine Unterschrift oder lediglich eine Abk&uuml;rzung darstellt, beurteilt sich dabei nach dem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild. Diesen Anforderungen ist hier gen&uuml;gt. Es kann nicht zweifelhaft sein und wird auch vom Kl&auml;ger nicht in Frage gestellt, dass R 1, dessen Name maschinenschriftlich oberhalb des handschriftlichen Schriftzugs vermerkt ist, an dem Urteil mitgewirkt hat. Schlie&szlig;lich bestreitet der Kl&auml;ger nicht die Urheberschaft des R 1 an dem handschriftlichen Gebilde, mit dem R 1 das Urteil unterzeichnet hat, sondern lediglich dessen Qualifizierung als Unterschrift. Selbst wenn sich die Unterschrift des R 1 als Grenzfall darstellt, ist sie von individuellem Gepr&auml;ge und hat charakteristische Merkmale, welche die Identit&auml;t dessen, von dem sie stammt, ausreichend kennzeichnen. Insbesondere ist f&uuml;r die &uuml;brigen am Urteil mitwirkenden Richter und die Gesch&auml;ftsstelle des Gerichts als Adressaten der Urschrift des Urteils erkennbar, dass R 1 das Urteil unterschrieben hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Abgesehen davon, dass die Unterschrift des R 1 aus wenigen Zeichen besteht, deutet nichts darauf hin, dass es sich entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers um das blo&szlig;e Handzeichen des R 1 handeln k&ouml;nnte (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Juli 1997 IX ZR 24\/97, Neue Juristische Wochenschrift 1997, 3380).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dies zeigt auch die Einsicht in die FG-Akte. Danach besteht ein auffallender Unterschied zwischen dem blo&szlig;en Handzeichen des R 1 und seiner Unterschrift. Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied auf Blatt 7 und Blatt 75 der FG-Akte. Die dort angeordnete Verf&uuml;gung hat R 1 sowohl auf der mit &quot;Unterschrift&quot; unterlegten Zeile mit demselben Buchstabengebilde wie auf der Urschrift des Urteils unterschrieben wie &#8211;wenige Zentimeter darunter&#8211; mit seinem von ihm in der Akte mehrfach verwendeten Handzeichen versehen. Die individuelle Form der Unterschrift des R 1 erf&uuml;llt die an eine eigenh&auml;ndige Unterschrift gestellten Anforderungen. Sie l&auml;sst sowohl seine (Mit-)Urheberschaft an dem unterschriebenen Schriftst&uuml;ck wie auch seinen Willen, das Schriftst&uuml;ck als endg&uuml;ltig und nicht lediglich als Entwurf zu betrachten, deutlich werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Kein Revisionszulassungsgrund l&auml;ge darin, wenn das Urteil &#8211;wie der Kl&auml;ger vorbringt&#8211; entgegen &sect; 104 Abs. 2 FGO nicht binnen zwei Wochen nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung der Gesch&auml;ftsstelle &uuml;bermittelt worden w&auml;re. Es ist anerkannt, dass eine geringf&uuml;gig versp&auml;tete &Uuml;bergabe des Urteilstenors und eine versp&auml;tete Abfassung der Begr&uuml;ndung ohne prozessuale Folgen bleiben (s. Gr&auml;ber\/von Groll, a.a.O., &sect; 104 Rz 10). Nur wenn ein Urteil erst nach einer unangemessen langen Zeit nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung abgefasst wird, garantiert es nicht mit hinreichender Sicherheit die erforderliche &Uuml;bereinstimmung von beratenen und wiedergegebenen Gr&uuml;nden und ist deshalb als nicht mit Gr&uuml;nden versehen zu qualifizieren. Davon kann jedoch im Streitfall nicht die Rede sein, in dem das aufgrund m&uuml;ndlicher Verhandlung vom 28. Februar 2007 getroffene Urteil dem Kl&auml;ger bereits am 11. April desselben Jahres zugestellt worden ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Mit den umfangreich geltend gemachten Verfahrensfehlern i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO, n&auml;mlich der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO), der Pflicht zur Ermittlung des Sachverhalts von Amts wegen (&sect; 76 Abs. 1 FGO) durch &Uuml;bergehen von Beweisantr&auml;gen und vorweggenommene Beweisw&uuml;rdigung sowie der Verletzung des Grundsatzes der prozessualen Fairness und des Verbots einer &Uuml;berraschungsentscheidung r&uuml;gt der Kl&auml;ger im Kern, dass das FG seinen Vortrag nicht zur Kenntnis genommen habe, aus welchen Gr&uuml;nden er in seiner Gewinnermittlung weder einen Privatanteil an der Kfz-Nutzung noch die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte gewinnerh&ouml;hend ber&uuml;cksichtigt habe. In beiden F&auml;llen sei er einem Wertungsfehler unterlegen. Die Arztbesuche habe er als betrieblich veranlasst angesehen, weil sie der Erhaltung seiner Arbeitskraft gedient h&auml;tten. Die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte habe er als ausschlie&szlig;lich betrieblich gewertet, weil er das Anfahren des B&uuml;ros mit dem Leeren des Postfaches verbunden und Heimfahrten h&auml;ufig im Anschluss an Kundenbesuche angetreten habe. Wegen des Wertungsfehlers habe er auch bei l&auml;ngeren Tagesfahrten auf Einzelangaben in seinem Fahrtenbuch verzichtet, weil alle Fahrten aus seiner Sicht betrieblich veranlasst gewesen seien und er zu Privatfahrten sein betriebliches Kfz nicht benutzt habe. Der Kl&auml;ger h&auml;lt die Verfahrensfehler des FG f&uuml;r entscheidungserheblich. H&auml;tte das FG das Vorbringen zur Kenntnis genommen und ihn &#8211;wie beantragt&#8211; im Wege der Beteiligtenvernehmung angeh&ouml;rt, so h&auml;tte es zu der Feststellung gelangen k&ouml;nnen, dass der Nichteintrag der Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte ebenso wie die Behandlung der Arztfahrten auf einem Wertungsfehler beruhten, der Kl&auml;ger tats&auml;chlich keine anderen Privatfahrten durchgef&uuml;hrt habe, die Fahrten zu Sportvereinen tats&auml;chlich betrieblich veranlasst gewesen seien, andere Familienangeh&ouml;rige sein betriebliches Kfz nicht zu Privatfahrten benutzt h&auml;tten und die Fahrtenb&uuml;cher ordnungsgem&auml;&szlig; seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der Kl&auml;ger l&auml;sst bei diesen R&uuml;gen zweierlei au&szlig;er Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG hat das Vorbringen des Kl&auml;gers offenkundig zur Kenntnis genommen. Dies zeigt zum einen der Hinweis auf &quot;Wertungsfehler des Kl&auml;gers&quot; im Tatbestand des angefochtenen Urteils. Zum anderen hat der Berichterstatter des FG in einem Anschreiben vom 9. Februar 2007 an den Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers auf dessen Ausf&uuml;hrungen verwiesen und die Auffassung mitgeteilt, dass es auf die objektive Richtigkeit des Fahrtenbuches ankomme, nicht aber auf die Motive f&uuml;r unzureichende Aufzeichnungen. Die R&uuml;ge des Kl&auml;gers geht somit letztlich dahin, dem FG entgegenzuhalten, es habe das Vorbringen nicht in der von ihm &#8211;dem Kl&auml;ger&#8211; als richtig angesehenen Art und Weise gew&uuml;rdigt. Darauf kann jedoch die R&uuml;ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r nicht gest&uuml;tzt werden. Wegen des Hinweises des Berichterstatters im Anschreiben vom 9. Februar 2007 geht auch der Vorwurf einer &Uuml;berraschungsentscheidung ins Leere. Aus diesem Hinweis konnte der Kl&auml;ger ersehen, dass das FG dem behaupteten Wertungsfehler keine Bedeutung beimessen werde. Dieser Hinweis schlie&szlig;t auch die Annahme aus, das FG habe dem Kl&auml;ger gegen&uuml;ber die Pflicht zu einem fairen Verfahren verletzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Zudem kommt es bei der Pr&uuml;fung, ob ein Verfahrensfehler vorliegt, auf den materiell-rechtlichen Standpunkt des FG an (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 79). Danach war aus Sicht des FG allein auf den objektiven Inhalt eines Fahrtenbuches abzustellen, w&auml;hrend subjektiven &Uuml;berlegungen des Steuerpflichtigen dazu, welche Fahrten als betrieblich bzw. privat zu behandeln waren, keine Bedeutung zukam. Von diesem Standpunkt aus hatte das FG keinen Anlass, den Kl&auml;ger als Beteiligten zu seinen Motiven f&uuml;r die Eintragungen im Fahrtenbuch zu befragen. Deshalb kann dem FG auch nicht der Vorwurf einer vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung gemacht werden. Entsprechendes gilt auch hinsichtlich der weiteren Frage, zu der er seine Vernehmung beantragt hatte, ob er mit dem betrieblich genutzten Fahrzeug neben den Fahrten zu Kunden, Gesch&auml;ftspartnern und zum B&uuml;ro andere Fahrten und am Wochenende Fahrten mit Familienangeh&ouml;rigen durchgef&uuml;hrt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Keinen Erfolg hat die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das Urteil leide auch deshalb an den n&auml;mlichen Verfahrensfehlern und an einem Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 1 FGO, weil das FG seine &#8211;der tats&auml;chlichen Stellungnahme des Kl&auml;gers widersprechende&#8211; Feststellung &quot;dementsprechend hat auch der Kl&auml;ger w&auml;hrend der Au&szlig;enpr&uuml;fung und sogar noch im Klageverfahren Privatfahrten einger&auml;umt&quot; u.a. auf einen Schriftsatz vom 6. Dezember 2001 gest&uuml;tzt habe, den es gar nicht gebe. Der Kl&auml;ger hat selbst zutreffend darauf hingewiesen, dass mit diesem Schreiben seine Klagebegr&uuml;ndung vom 3. November 2001 gemeint sein d&uuml;rfte, die beim FG zwar nicht am 6., wohl aber am 7. Dezember 2001 eingegangen ist. Aus der um einen Kalendertag abweichenden Datumsangabe abzuleiten, das FG sei bei seiner &Uuml;berzeugungsbildung von einem Sachverhalt ausgegangen, der nicht durch ausreichende tats&auml;chliche Feststellungen gedeckt sei, geht an der Sache vorbei. Gleiches gilt, wenn das FG einem Schriftsatz vom 26. Januar 2002 das Datum 28. Januar 2002 unterlegt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Soweit der Kl&auml;ger vorbringt, das FG habe &quot;tatsachen- und vortragswidrig&quot; seine Ausf&uuml;hrungen, einzelne Fahrten, die er &#8211;f&auml;lschlich&#8211; als Betriebsfahrten eingestuft habe, m&ouml;gen als Privatfahrten zu werten sein, und dass er bereit sei, zur Beilegung des Streites geringe Privatanteile zu akzeptieren, als Eingest&auml;ndnis von Privatfahrten betrachtet, l&auml;sst er zum einen nicht erkennen, welcher Verfahrensfehler damit ger&uuml;gt werden soll. Zum anderen wird mit diesem Vorbringen allenfalls eine unzutreffende Tatsachenw&uuml;rdigung angegriffen, die einen materiell-rechtlichen Fehler darstellt, auf den im Regelfall die Zulassung der Revision nicht gest&uuml;tzt werden kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Zu Unrecht als verfahrensfehlerhaft r&uuml;gt der Kl&auml;ger schlie&szlig;lich, das FG habe sein Vorbringen nicht beachtet, dass er eine T&auml;tigkeit aus&uuml;be, bei der er die von der Rechtsprechung einger&auml;umten und in Verwaltungsanweisungen (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen 12. Mai 1997 IV B 2 -S 2177- 29\/97, BStBl I 1997, 562) festgehaltenen Aufzeichnungserleichterungen f&uuml;r Vielfahrer in Anspruch habe nehmen k&ouml;nnen. Das FG hat die angesprochene Verwaltungsanweisung ausdr&uuml;cklich genannt und lediglich ihre Anwendung auf den Streitfall verneint. Infolgedessen zielt die R&uuml;ge des Kl&auml;gers auch insoweit allenfalls auf einen materiell-rechtlichen Fehler des FG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Der Kl&auml;ger sieht weiter einen Versto&szlig; des FG gegen den Grundsatz der Fairness, eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r und eine &Uuml;berraschungsentscheidung darin, dass das FG in dem angefochtenen Urteil ausgef&uuml;hrt hat, &quot;auf die dar&uuml;ber hinaus in der m&uuml;ndlichen Verhandlung er&ouml;rterten und auf Antrag des Kl&auml;gers protokollierten Unregelm&auml;&szlig;igkeiten (braucht) nicht weiter eingegangen zu werden&quot;, obwohl in dem Protokoll keine derartigen Feststellungen enthalten sind. Er l&auml;sst bei dieser R&uuml;ge unber&uuml;cksichtigt, dass das FG sein Urteil auf solche Unregelm&auml;&szlig;igkeiten ausdr&uuml;cklich nicht gest&uuml;tzt hat, ein etwaiger Verfahrensfehler f&uuml;r die Entscheidung also nicht erheblich gewesen sein k&ouml;nnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aus diesem Grund geht auch die R&uuml;ge des Kl&auml;gers in die Leere, in dem behaupteten Verfahrensfehler liege dar&uuml;ber hinaus ein schwerer Rechtsfehler i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO, der f&uuml;r sich die Zulassung der Revision rechtfertige.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                III. Der Kl&auml;ger macht zus&auml;tzlich den Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) geltend.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Er wirft eine Reihe von Fragen auf, die ihren Dreh- und Angelpunkt in dem von ihm behaupteten Fehler bei der W&uuml;rdigung der Fahrten zu &Auml;rzten, Sportvereinen und zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte als reine Betriebsfahrten und dem Umstand haben, dass das FG diesem behaupteten Wertungsfehler im Ergebnis keine Bedeutung beigemessen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. So sieht es der Kl&auml;ger als Frage von grunds&auml;tzlicher Bedeutung an, ob die beschriebenen Wertungsfehler zu einem nicht ordnungsgem&auml;&szlig;en Fahrtenbuch i.S. des &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 3 EStG f&uuml;hren, ob die daraus resultierenden Folgen allein durch die Anwendung der 1 %-Regelung gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG zu beseitigen sind oder der tats&auml;chliche Privatanteil im Rahmen des Tatbestandes des &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 3 EStG unter Ermittlung der auf die unzutreffend gewerteten Fahrten tats&auml;chlich entfallenden Kilometer ber&uuml;cksichtigt werden kann, ob diese Wertungsfehler das Unterlassen von Angaben &quot;rechtfertigen&quot;, die von Vielfahrern im Sinne der Verwaltungsauffassung nicht verlangt werden, ob ein an solchen Wertungsfehlern leidendes Fahrtenbuch erl&auml;uterungs- und berichtigungsf&auml;hig ist und als milderes Mittel gegen&uuml;ber der Qualifikation des Fahrtenbuches als nicht ordnungsgem&auml;&szlig; und der damit einhergehenden Verwerfung des Fahrtenbuches die Neuanfertigung durch den Steuerpflichtigen zur Verf&uuml;gung steht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die aufgeworfenen Fragen h&auml;lt der Kl&auml;ger f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam, weil sie kl&auml;rungsbed&uuml;rftig seien und die Rechtslage zweifelhaft sei, wann ein Fahrtenbuch ordnungsgem&auml;&szlig; sei, weil sich erkennbar keine Gerichtsentscheidung mit dem Vorliegen und den Auswirkungen eines solchen Wertungsfehlers auf die Frage der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit eines Fahrtenbuches befasse, das Gesetz zu der Frage schweige, ob neben den &quot;polarisierenden&quot; Regelungen gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 und Satz 3 EStG einzelfallbezogene Ermittlungsmethoden m&ouml;glich seien, weil die Rechtsprechung bisher zur Frage der Erl&auml;uterungs- und Berichtigungsf&auml;higkeit eines aufgrund eines Wertungsfehlers unklaren und unrichtigen Fahrtenbuches keine Stellung genommen habe und weil vor dem Hintergrund des behaupteten Wertungsfehlers eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Rechtsfortbildung erforderlich sei, um zu kl&auml;ren, ob und wie sich der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit auf die Frage auswirke, wann ein Fahrtenbuch ordnungsgem&auml;&szlig; sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers rechtfertigen die von ihm aufgeworfenen Fragen die Zulassung der Revision nicht. Sie sind ausschlie&szlig;lich von den konkreten Umst&auml;nden seines Falles und dem behaupteten Wertungsfehler abh&auml;ngig. Damit verkennt der Kl&auml;ger, dass allein das Fehlen einer Entscheidung des BFH zu einer konkreten Fallgestaltung weder einen Kl&auml;rungsbedarf noch erst recht das erforderliche Allgemeininteresse begr&uuml;ndet (BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Januar 2006 VIII B 114\/05, BFH\/NV 2006, 709; vom 11. Dezember 2006 VIII B 82\/06, BFH\/NV 2007, 453).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 2.1.2008, X B 62\/07 Unterschrift unter ein Urteil: Ersetzung und Anforderungen &#8211; versp&auml;tete Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Verfahrensfehler als Zulassungsgrund &#8211; grunds&auml;tzliche Bedeutung bei Wertungsfehler des Steuerpflichtigen Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; A. 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