{"id":17958,"date":"2012-12-10T16:34:01","date_gmt":"2012-12-10T14:34:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=17958"},"modified":"2012-12-10T16:34:01","modified_gmt":"2012-12-10T14:34:01","slug":"x-b-102-07-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-die-ruegen-von-verstoessen-des-fg-gegen-die-sachaufklaerungspflicht-und-die-hinweispflicht-des-vorliegens-eines-erheblichen-rechtsanwendungsfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-102-07-nichtzulassungsbeschwerde-anforderungen-an-die-ruegen-von-verstoessen-des-fg-gegen-die-sachaufklaerungspflicht-und-die-hinweispflicht-des-vorliegens-eines-erheblichen-rechtsanwendungsfehler\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;102\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht &#8211; neuer Tatsachenvortrag in der Revisionsinstanz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 1.4.2008, X B 102\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht &#8211; neuer Tatsachenvortrag in der Revisionsinstanz<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die Beschwerdebegr&uuml;ndung des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) entspricht nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) erfordert eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Begr&uuml;ndung i.S. von &sect; 116 Abs. 3 FGO, dass sich der Beschwerdef&uuml;hrer mit den Gr&uuml;nden der Vorentscheidung auseinandersetzt. Die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss aus sich heraus erkennen lassen, dass der Beschwerdef&uuml;hrer anhand der Gr&uuml;nde des finanzgerichtlichen Urteils sein bisheriges Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6. Oktober 1982 I R 71\/82, BFHE 136, 521, BStBl II 1983, 48). Sie muss auf den zur Entscheidung stehenden Fall zugeschnitten sein. Die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss erkennen lassen, welche Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art nach Ansicht des Beschwerdef&uuml;hrers das angefochtene Urteil als unrichtig erscheinen lassen und welche Gesichtspunkte dem entgegengestellt werden (BFH-Entscheidungen vom 16. Oktober 1984 IX R 177\/83, BFHE 143, 196, BStBl II 1985, 470; vom 8. Mai 1985 I R 108\/81, BFHE 144, 40, BStBl II 1985, 523).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Verweisung auf die Begr&uuml;ndung in einem anderen Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ist deshalb grunds&auml;tzlich nicht ausreichend, denn die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde muss aus sich selbst heraus erkennen lassen, dass der Beschwerdef&uuml;hrer sich mit der angegriffenen Entscheidung auseinandergesetzt hat. Ausnahmsweise reicht aus, dass eine Abschrift des in Bezug genommenen Schriftsatzes eingereicht und ausdr&uuml;cklich zum Gegenstand des Vortrags gemacht wird (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 28. April 1987 VIII R 307\/81, BFH\/NV 1987, 793, und vom 30. Juni 1987 VIII R 104\/83, BFH\/NV 1988, 306, jeweils m.w.N.). Im vorliegenden Fall hat der Kl&auml;ger in der Begr&uuml;ndung seiner Nichtzulassungsbeschwerde zwar ausdr&uuml;cklich auf das Vorbringen in den Verfahren X B 92\/07 sowie X B 132\/07 Bezug genommen, jedoch keine Abschrift der in jenen Rechtssachen eingereichten Schrifts&auml;tze beigef&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der verbleibende Inhalt der Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde gen&uuml;gt f&uuml;r sich allein den oben beschriebenen Anforderungen an eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die ger&uuml;gten Unrichtigkeiten im Tatbestand des finanzgerichtlichen Urteils sind nicht im Rechtsmittelverfahren beim BFH, sondern nur mit einem fristgebundenen Antrag auf Tatbestandsberichtigung beim Finanzgericht &#8211;FG&#8211; (&sect; 108 FGO) geltend zu machen (Senatsbeschluss vom 18. Juli 2006 X B 206\/05, BFH\/NV 2006, 1877).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit der Kl&auml;ger vortr&auml;gt, dass die Genehmigung zum Betreiben des Verkaufsstandes &quot;E&quot; nicht dem Kl&auml;ger, sondern der Firma L GmbH erteilt worden sei, handelt es sich um einen neuen Tatsachenvortrag, der in der Revisionsinstanz keine Ber&uuml;cksichtigung findet (BFH-Urteile vom 20. Mai 1969 II 25\/61, BFHE 96, 129, BStBl II 1969, 550; vom 23. Juli 1981 IV R 156\/76, BFHE 133, 421, BStBl II 1981, 672). Eine abweichende Sachverhaltsdarstellung ist f&uuml;r sich nicht geeignet, die Bindung der Revisionsinstanz an den vom FG festgestellten Sachverhalt zu beseitigen (BFH-Urteil vom 1. Dezember 1995 III R 125\/93, BFHE 179, 115, BStBl II 1996, 91, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Kl&auml;ger legt einen Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) nicht in der gebotenen Weise dar. Seine R&uuml;gen, das FG habe den entscheidungserheblichen Sachverhalt durch Nichterhebung angebotener Zeugenvernehmungen, Sachverst&auml;ndigengutachten, unterlassener Beiziehung von Kfz-Steuerakten und &Uuml;bernahme der Feststellungen des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ohne eigene Ermittlungsma&szlig;nahmen nicht hinreichend aufgekl&auml;rt, sind nicht schl&uuml;ssig vorgetragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die formgerechte R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung durch Nichterhebung angebotener Beweise setzt voraus, dass der Beschwerdef&uuml;hrer die ermittlungsbed&uuml;rftigen Tatsachen (Beweisthemen), die angebotenen Beweismittel, die genauen Fundstellen (Schriftsatz oder Terminsprotokoll, in denen die Beweismittel benannt worden sind, die das FG nicht erhoben hat), das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme, inwieweit das Urteil des FG aufgrund dessen sachlich-rechtlicher Auffassung auf der unterbliebenen Beweisaufnahme beruhen kann, darlegt und ausf&uuml;hrt, dass &#8211;sofern die Voraussetzungen des &sect; 295 der Zivilprozessordnung (ZPO) gegeben sind&#8211; bei n&auml;chster sich bietender Gelegenheit die Nichterhebung der Beweise ger&uuml;gt worden ist oder dass die Absicht des FG, die angebotenen Beweise nicht zu erheben, nicht rechtzeitig erkennbar war, um dies noch vor dem FG r&uuml;gen zu k&ouml;nnen (Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Erfordernissen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Vorbringen, das FG habe die angebotenen Zeugen nicht vernommen, legt der Kl&auml;ger &#8211;abgesehen von den nachstehend er&ouml;rterten Zeugen&#8211; den von ihm behaupteten Verfahrensfehler der Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht in der gebotenen Weise dar. Seine Beschwerdebegr&uuml;ndung ersch&ouml;pft sich in dem Vorbehalt, dass von 18 benannten Zeugen durch das FG nur drei vernommen wurden. Der rechtskundig vertretene Kl&auml;ger legt zudem nicht dar, die unterbliebenen Zeugenvernehmungen rechtzeitig ger&uuml;gt zu haben. Umst&auml;nde, die darauf hindeuten, dass er an einer rechtzeitigen R&uuml;ge vor dem FG gehindert war, wurden ebenfalls nicht dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die unterbliebenen Vernehmungen der Zeugen K sowie B und W, auf die das FG in den Entscheidungsgr&uuml;nden besonders eingegangen ist, fehlt es jedenfalls an der schl&uuml;ssigen Darlegung, dass die unterbliebenen Zeugenvernehmungen rechtzeitig ger&uuml;gt worden sind. Zwar kann auf die genaue Bezeichnung der &#8211;vom Kl&auml;ger nicht benannten&#8211; Fundstellen, in denen ein Beweisantrag wiedergegeben ist, verzichtet werden, wenn das FG in seinem Urteil selbst begr&uuml;ndet, weshalb es dem Beweisantrag nicht entsprochen hat. Denn dann w&uuml;rde die Forderung nach einer erneuten Bezeichnung der Fundstellen f&uuml;r den Beweisantrag eine unn&ouml;tige F&ouml;rmelei darstellen (Senatsbeschluss vom 8. Mai 2007 X B 43\/06, BFH\/NV 2007, 1499). Es bleibt jedoch auch in einem solchen Fall dabei, dass in der Beschwerdebegr&uuml;ndung Ausf&uuml;hrungen zum Nichteintritt des R&uuml;geverlusts zu machen sind (Senatsbeschluss in BFH\/NV 2007, 1499). Hierauf geht die Beschwerdebegr&uuml;ndung aber nicht ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Zeugin K kann es aufgrund des vorgenannten Darlegungsmangels zum R&uuml;gerecht im &Uuml;brigen dahinstehen, ob das FG die Beweisantr&auml;ge des Kl&auml;gers in den Urteilsgr&uuml;nden zu Unrecht als unsubstantiiert behandelt hat und vom Fehlen einer ladungsf&auml;higen Anschrift ausgegangen ist. Der Einwand, das FG habe die Vernehmung der Eheleute X in den Urteilsgr&uuml;nden mit einer unzul&auml;ssigen vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung abgelehnt, ist aus diesem Grund ebenfalls unbeachtlich. Selbst wenn nach Aktenlage ein Verfahrensfehler vorliegen k&ouml;nnte, weil das FG entgegen der tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Strafgerichts die zu bezeugende Tatsache als nicht nachgewiesen angesehen hat, ohne die Eheleute X selbst als Zeugen zu vernehmen, scheitert die schl&uuml;ssige Darlegung des Verfahrensfehlers wiederum daran, dass der Kl&auml;ger zum Bestehen des R&uuml;gerechts nichts ausgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den unterbliebenen Vernehmungen der Zeugen F, H und Z, deren Vernehmung der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 3. Mai 2007 wiederholend beantragt hat, fehlen jedenfalls Darlegungen dazu, welches Ergebnis diese Beweisaufnahmen h&auml;tten haben k&ouml;nnen und inwieweit das Urteil des FG auf den unterbliebenen Beweisaufnahmen beruhte. So wird zur Vernehmung des Zeugen F nur ausgef&uuml;hrt, dieser habe im Strafprozess ausgesagt und den Sachvortrag des Kl&auml;gers best&auml;tigt. Zur beantragten Vernehmung der Zeugen H und Z erkl&auml;rt der Kl&auml;ger, es sei unklar, wer den Fahndungsbericht vom 21. Juli 1999 erstellt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aufgrund dieser M&auml;ngel der Beschwerdebegr&uuml;ndung f&uuml;hrt auch die weitere R&uuml;ge, das FG habe seine F&uuml;rsorge- und Hinweispflicht (&sect; 76 Abs. 2 FGO) verletzt, indem es dem &#8211;rechtskundig vertretenen&#8211; Kl&auml;ger keine Gelegenheit und Hilfe zur substantiierten Formulierung seiner Beweisantr&auml;ge f&uuml;r diese Zeugen gew&auml;hrt habe, ebenfalls nicht zur Revisionszulassung. Denn die R&uuml;ge, das FG habe seine Hinweispflicht verletzt, erfordert die substantiierte Darlegung, was ohne eine solche Rechtsverletzung &#8211;im Streitfall von den Zeugen&#8211; noch Entscheidungserhebliches vorgetragen worden w&auml;re (BFH-Beschluss vom 10. Oktober 2007 IV B 130\/06, IV B 131\/06, BFH\/NV 2008, 233). Dieser Vortrag fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Mit dem Einwand, das FG habe das von ihm beantragte Sachverst&auml;ndigengutachten nicht erhoben, legt der Kl&auml;ger einen Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht schl&uuml;ssig dar. Er r&uuml;gt im Kern einen Rechtsfehler des FG und keinen Verfahrensmangel. Der Kl&auml;ger hat im FG-Verfahren beantragt, ein Sachverst&auml;ndigengutachten zu der Frage einzuholen, ob die Bargeldverkehrsrechnung im Streitfall unter Einbeziehung mehrerer Betriebe durchgef&uuml;hrt werden durfte. Hierin liegt die R&uuml;ge einer falschen Rechtsanwendung der gew&auml;hlten Sch&auml;tzungsmethode durch das FG, nicht aber eines Versto&szlig;es des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht. Denn die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen zul&auml;ssig ist, erfordert ebenso wie die Bestimmung der ma&szlig;geblichen Sch&auml;tzungskriterien eine rechtliche Beurteilung, die in erster Linie dem FG obliegt und weder regelm&auml;&szlig;ig noch in bestimmten Einzelf&auml;llen durch ein Sachverst&auml;ndigengutachten vorbereitet werden muss (Senatsbeschl&uuml;sse vom 27. Februar 2007 X B 7\/06, BFH\/NV 2007, 1167; vom 1. September 2004 X B 162\/03, BFH\/NV 2005, 224). Die R&uuml;ge der falschen Rechtsanwendung und tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Streitfalles durch das FG im Rahmen einer Sch&auml;tzung ist aber im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich unbeachtlich (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, n.v.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Kl&auml;ger sieht zwar einen weiteren Versto&szlig; des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht darin, dass das FG trotz seines Antrags die Kfz-Steuerakten des FA nicht beigezogen habe. Der Verfahrensmangel wird aber ebenfalls nicht schl&uuml;ssig dargelegt, da es jedenfalls an Ausf&uuml;hrungen zum Bestehen des R&uuml;gerechts fehlt. Selbst wenn der Senat von einem substantiierten Vortrag zum mutma&szlig;lichen Beweisergebnis ausginge und ber&uuml;cksichtigte, dass das FG Beweismittel nur unter den Voraussetzungen des &sect; 79b Abs. 3 FGO zur&uuml;ckweisen darf, ohne seine Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect; 76 Abs. 1 FGO zu verletzen (Senatsbeschluss vom 1. August 2005 X B 28\/05, BFH\/NV 2005, 2038) und sich aus den Entscheidungsgr&uuml;nden keine Feststellungen zu den Voraussetzungen des &sect; 79b FGO ergeben, ist der Verfahrensmangel nicht schl&uuml;ssig geltend gemacht worden. Denn Ausf&uuml;hrungen dazu, dass der Kl&auml;ger nicht auf das R&uuml;gerecht verzichtet hat, enth&auml;lt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht, obwohl nach der Niederschrift der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 3. Mai 2007 der Beweisantrag nicht wiederholt worden und demnach von einem Verlust des R&uuml;gerechts auszugehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Schlie&szlig;lich f&uuml;hrt die weitere R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG habe die Darstellung des FA aus dem Fahndungsbericht ohne eigene Ermittlungen &uuml;bernommen, nicht zur Zulassung der Revision. In der damit sinngem&auml;&szlig; erhobenen R&uuml;ge der fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung durch das FG liegt kein Verfahrensfehler, sondern ein Angriff auf die materiell-rechtliche Auffassung des FG. Diese rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision (s. hierzu z.B. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 76 und 82, m.w.N. aus der Rechtsprechung). Das Gleiche gilt f&uuml;r das Vorbringen des Kl&auml;gers, das Gericht habe die Aussagen der Zeugen L, P und D nicht richtig gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Sollten die Ausf&uuml;hrungen des Kl&auml;gers &uuml;ber die Voreingenommenheit der Richter des FG und die gezielte Verhinderung der Sachverhaltsaufkl&auml;rung durch das FG als (erneute) R&uuml;ge der Befangenheit bzw. der Ablehnung ihres fr&uuml;heren Befangenheitsantrags zu verstehen sein, w&auml;ren die Einw&auml;nde unbeachtlich bzw. erf&uuml;llten nicht die Anforderungen an die Darlegung eines Verfahrensmangels. Der im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren wiederholte Einwand, die Berufsrichter des erkennenden Senats beim FG seien befangen gewesen, ist unbeachtlich. Ein Ablehnungsgesuch (&sect; 51 Abs. 1 FGO i.V.m. &sect; 44 Abs. 1 ZPO) durch einen Beteiligten &#8211;im Streitfall den Kl&auml;ger&#8211; ist grunds&auml;tzlich nur bis zur Beendigung der Instanz, also im Streitfall bis zur Beendigung des Verfahrens vor dem FG zul&auml;ssig, da dem Antrag mangels Auswirkung auf die Sachentscheidung sonst das Rechtschutzbed&uuml;rfnis fehlt (Senatsbeschluss vom 18. Mai 2005 X B 107\/04, BFH\/NV 2005, 1617; Gr&auml;ber\/Stapperfend, a.a.O., &sect; 51 Rz 29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die vom Kl&auml;ger gegen die Sch&auml;tzung des FG erhobenen Einw&auml;nde verm&ouml;gen die Zulassung der Revision nicht zu begr&uuml;nden. Er legt einen erheblichen Rechtsanwendungsfehler des FG bei der Sch&auml;tzung des Gewinns, der gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO zur Zulassung der Revision f&uuml;hren k&ouml;nnte (Senatsbeschl&uuml;sse vom 24. Oktober 2007 X B 126\/07, n.v.; vom 16. Januar 2007 X B 38\/06, BFH\/NV 2007, 757), nicht hinreichend dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die R&uuml;ge der falschen Rechtsanwendung und tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des Streitfalles durch das FG im Rahmen einer Sch&auml;tzung ist im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren grunds&auml;tzlich unbeachtlich (Senatsbeschluss vom 17. Februar 2004 X B 142\/03, n.v.). Dies gilt insbesondere f&uuml;r Einw&auml;nde gegen die Richtigkeit von Steuersch&auml;tzungen (Verst&ouml;&szlig;e gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze sowie materielle Rechtsfehler, vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 31. Juli 2007 X B 36\/07, n.v.). Ein zur Zulassung der Revision berechtigender erheblicher Rechtsfehler aufgrund objektiver Willk&uuml;r kann allenfalls in F&auml;llen bejaht werden, in denen das Sch&auml;tzungsergebnis des FG wirtschaftlich unm&ouml;glich und damit schlechthin unvertretbar ist (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 69, m.w.N.). Ein Versto&szlig; gegen Denkgesetze f&uuml;hrt bei Sch&auml;tzungen erst zur Zulassung der Revision wegen willk&uuml;rlich falscher Rechtsanwendung, wenn sich das Ergebnis der Sch&auml;tzung als offensichtlich realit&auml;tsfremd darstellt (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 69, m.w.N.). Das Vorliegen dieser besonderen Umst&auml;nde ist in der Beschwerdeschrift darzulegen (Senatsbeschluss vom 9. August 2007 X B 218\/06, BFH\/NV 2007, 2273).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies ist nicht geschehen. Der Kl&auml;ger legt nicht in der erforderlichen Weise dar, dass das Sch&auml;tzungsergebnis des FG willk&uuml;rlich und realit&auml;tsfremd ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erhebt zahlreiche Einw&auml;nde gegen die Sch&auml;tzung des FG. Einen erheblichen Rechtsanwendungsfehler des FG legt der Kl&auml;ger damit aber nicht in der erforderlichen Weise dar. Seine Ausf&uuml;hrungen ersch&ouml;pfen sich nach Art einer Revisionsbegr&uuml;ndung in kritischen &Auml;u&szlig;erungen dar&uuml;ber, dass und warum die vom FG vorgenommene rechtliche Beurteilung und tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des Streitfalles unrichtig sein soll. Es fehlen Ausf&uuml;hrungen dazu, warum die auf allen Ebenen der Sch&auml;tzung ger&uuml;gten Rechtsfehler im Streitjahr zu einem willk&uuml;rlichen und realit&auml;tsfremden Sch&auml;tzungsergebnis gef&uuml;hrt haben sollen. Das FG h&auml;lt im Streitjahr Hinzusch&auml;tzungen f&uuml;r schl&uuml;ssig und wirtschaftlich m&ouml;glich, die zu Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Gewerbebebtrieb in H&ouml;he von 71 348 DM f&uuml;hren. Weder die Einw&auml;nde, die Bargeldverkehrsrechnung sei methodisch falsch &uuml;ber mehrere Betriebe angewendet worden, noch die Angriffe auf die Beweisw&uuml;rdigung des FG zu den Sch&auml;tzungsgrundlagen noch die pauschale Behauptung, dem FG seien bei der Sch&auml;tzung Denkfehler unterlaufen, ergeben einzeln oder in ihrer Gesamtheit eine schl&uuml;ssige Begr&uuml;ndung daf&uuml;r, dass die f&uuml;r den Kl&auml;ger nach Hinzusch&auml;tzung vom FG ermittelten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebebtrieb im Streitjahr willk&uuml;rlich hoch und realit&auml;tsfremd sein sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrten Zulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache sowie der Rechtsfortbildung sind nicht in der gebotenen Weise dargelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird die Nichtzulassungsbeschwerde auf diese Zulassungsgr&uuml;nde gest&uuml;tzt, muss der Beschwerdef&uuml;hrer eine f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalles ma&szlig;gebliche Rechtsfrage herausarbeiten, die das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Er muss dabei darlegen, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft ist, wobei er sich mit den in der Literatur und Rechtsprechung vertretenen Auffassungen auseinandersetzen muss (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 32, m.w.N.). Dies ist nicht geschehen. Der Kl&auml;ger greift in der Beschwerdebegr&uuml;ndung die Rechtsanwendung des FG mit zahlreichen Argumenten an und formuliert Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Bargeldverkehrsrechnung, die aus seiner Sicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sind. Ausf&uuml;hrungen dazu, warum diese Rechtsfragen angesichts der Rechtslage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sein soll, fehlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die ger&uuml;gte Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs (&sect; 119 Nr. 3 FGO) wegen einer &Uuml;berraschungsentscheidung des FG wird nicht hinreichend dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG trifft eine &Uuml;berraschungsentscheidung und verst&ouml;&szlig;t damit gegen Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect;&sect; 76 und 96 FGO, wenn es seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht er&ouml;rterten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsauffassungen nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht zu rechnen brauchte (Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Mai 1991&nbsp;&nbsp;1 BvR 1383\/90, BVerfGE 84, 188, sowie des BFH vom 15. M&auml;rz 2002 X B 175\/01, BFH\/NV 2002, 944; vom 2. April 2002 X B 56\/01, BFH\/NV 2002, 947, und vom 11. Januar 2007 XI B 22\/06, BFH\/NV 2007, 909, m.w.N.). Die schl&uuml;ssige R&uuml;ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r durch Erlass einer &Uuml;berraschungsentscheidung erfordert substantiierte Darlegungen dazu, was der Beschwerdef&uuml;hrer bei ausreichender Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs noch vorgetragen h&auml;tte und inwiefern dieses Vorbringen m&ouml;glicherweise zu einer anderen Entscheidung des Gerichts h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (Senatsbeschluss vom 31. Juli 2007 X B 36\/07, n.v.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Verfahrensmangel wird nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Das ger&uuml;gte Verhalten des FG kann schon dem Grunde nach keine &Uuml;berraschungsentscheidung begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger macht im Wesentlichen geltend, das FG habe in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 14. Dezember 2006 einen Einigungsvorschlag unterbreitet, nach dessen Inhalt dem Kl&auml;ger keine Eink&uuml;nfte aus dem Verkaufsstand &quot;E&quot; hinzugesch&auml;tzt werden sollten. Er habe auf die dem Einigungsvorschlag zugrunde liegende tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG im Rahmen der Sch&auml;tzung vertraut und nicht erkennen k&ouml;nnen, dass das FG im Urteil die Zeugenaussagen anders w&uuml;rdigen, zu seinem Nachteil neu sch&auml;tzen und keinen weiteren Einigungsvorschlag machen werde. Hierin liegt aber keine &Uuml;berraschungsentscheidung. Die Zurechnung der Eink&uuml;nfte und die Sch&auml;tzungsgrundlagen aus der Verkaufsstelle waren Gegenstand der Beweisaufnahmen und somit zentraler Gegenstand der m&uuml;ndlichen Verhandlungen vom 29. M&auml;rz 2007 und 3. Mai 2007. Dass das FG die Aussage der Zeugen anders gew&uuml;rdigt hat, als vom Kl&auml;ger erwartet und es nach der Beweisaufnahme keinen Hinweis auf seine sp&auml;tere Beweisw&uuml;rdigung und das Sch&auml;tzungsergebnis gegeben hat, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen das Verfahrensgrundrecht des rechtlichen Geh&ouml;rs. Denn das FG ist hieraus weder zu einem Rechtsgespr&auml;ch, noch zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung in dem Sinne verpflichtet, dass es die ma&szlig;gebenden tats&auml;chlichen und rechtlichen Gesichtspunkte mit den Beteiligten vorher umfassend und im Einzelnen zu er&ouml;rtern oder ihnen die einzelnen f&uuml;r die Entscheidung erheblichen Gesichtspunkte, Schlussfolgerungen oder das Ergebnis seiner Gesamtw&uuml;rdigung im Voraus anzudeuten oder mitzuteilen h&auml;tte (Senatsbeschluss vom 23. August 2007 X B 183\/07, BFH\/NV 2007, 2320). Es musste sich dem Kl&auml;ger auch ohne Hinweis des FG geradezu aufdr&auml;ngen, dass das FG &#8211;wie der Kl&auml;ger selbst betont&#8211; aus Gr&uuml;nden der Prozess&ouml;konomie den Einigungsvorschlag vor der Beweisaufnahme und somit gerade zu einem Zeitpunkt gemacht hat, in dem die entscheidungserheblichen Tatsachen noch nicht festgestellt waren. Nach Ablehnung des Einigungsvorschlags durch die Beteiligten hat das FG die Beweisaufnahmen in den m&uuml;ndlichen Verhandlungen vom 29. M&auml;rz 2007 und 3. Mai 2007 durchgef&uuml;hrt. Es lag auf der Hand, dass es nunmehr in die Sachverhaltsaufkl&auml;rung eintreten und auf der Grundlage des festgestellten Sachverhalts entscheiden werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Welchen weiteren Vortrag der Kl&auml;ger noch h&auml;tte bringen wollen und welchen Einfluss dieser Vortrag auf die tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG h&auml;tte haben k&ouml;nnen, wird von ihm zudem nicht ausgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 1.4.2008, X B 102\/07 Nichtzulassungsbeschwerde: Anforderungen an die R&uuml;gen von Verst&ouml;&szlig;en des FG gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht und die Hinweispflicht, des Vorliegens eines erheblichen Rechtsanwendungsfehlers bei Sch&auml;tzungen sowie einer &Uuml;berraschungsentscheidung &#8211; R&uuml;geverzicht &#8211; neuer Tatsachenvortrag in der Revisionsinstanz Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. 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