{"id":18011,"date":"2012-12-10T16:31:48","date_gmt":"2012-12-10T14:31:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18011"},"modified":"2012-12-10T16:31:48","modified_gmt":"2012-12-10T14:31:48","slug":"ix-b-102-07-nichtzulassungsbeschwerde-umdeutung-einer-unzulaessigen-klage-verlustausgleich-feststellung-eines-verbleibenden-verlustabzugs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-102-07-nichtzulassungsbeschwerde-umdeutung-einer-unzulaessigen-klage-verlustausgleich-feststellung-eines-verbleibenden-verlustabzugs\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;102\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Umdeutung einer unzul&auml;ssigen Klage &#8211; Verlustausgleich &#8211; Feststellung eines verbleibenden Verlustabzugs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2008, IX B 102\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: Umdeutung einer unzul&auml;ssigen Klage &#8211; Verlustausgleich &#8211; Feststellung eines verbleibenden Verlustabzugs<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 1. Der Rechtssache kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Denn eine im Interesse der Allgemeinheit zu kl&auml;rende abstrakte Rechtsfrage ist im Streitfall nicht ersichtlich. Soweit die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) die Frage formulieren, ob &quot;auch ein unbestimmter, summenm&auml;&szlig;ig noch nicht konkretisierter Antrag im Sinne des &sect; 41 FGO festzustellen&quot; sei, &quot;wenn der Kl&auml;ger ausreichend darlegt, dass eine hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass aus &#8211;wie vorliegend&#8211; Vermietung und Verpachtung oder gewerblicher Bet&auml;tigung weitere, steuerlich relevante und im Veranlagungsjahr festzustellende Verluste zu besorgen sind, diese jedoch aufgrund mangelnder oder von Dritten zur&uuml;ckgehaltener Unterlagen konkret nicht zu bestimmen sind,&quot; wird damit in der Sache das Klagebegehren im Einzelfall umschrieben, das auf die Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags nach &sect; 10d Abs. 4 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in nicht bezifferbarer H&ouml;he abzielt. Eine solche Feststellung kommt aber nach Ma&szlig;gabe von &sect; 10d EStG nicht in Betracht. Im &Uuml;brigen hat der Kl&auml;ger &#8211;unabh&auml;ngig von der konkreten Antragsformulierung (&sect; 65 Abs. 1 Satz 2, &sect; 96 Abs. 1 Satz 2 FGO)&#8211; das Klagebegehren nach Inhalt und Umfang zu fixieren (&sect; 65 Abs. 1 Satz 1 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die mit der Nichtzulassungsbeschwerde ger&uuml;gten Verfahrensfehler sind zum Teil nicht schl&uuml;ssig dargelegt (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO) und liegen im &Uuml;brigen nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die unterbliebene Umdeutung der unzul&auml;ssigen Anfechtungsklage in eine Feststellungsklage begr&uuml;ndet keinen Verfahrensfehler. Denn eine solche Feststellungsklage kam nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die mit der Nichtzulassungsbeschwerde begehrte Feststellungsklage w&auml;re auf die Feststellung eines verbleibenden Verlustvortrags gem&auml;&szlig; &sect; 10d Abs. 4 Satz 1 EStG auf den 31. Dezember 2002 gerichtet; insbesondere beziehen sich die im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren sachkundig vertretenen Kl&auml;ger nicht auf das Jahr 2001. Da der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den gesamten Verlust aus dem Veranlagungsjahr 2002 in das Jahr 2001 zur&uuml;ckgetragen hat und aus seiner Sicht der Verlust verbraucht war, erfolgte zutreffend keine Verlustfeststellung f&uuml;r das Jahr 2002. Sofern ein Verlust ausgeglichen oder zur&uuml;ckgetragen ist, kommt es mangels eines verbleibenden Verlustes nicht zu einem Verlustvortrag und darum auch nicht zu einer diesbez&uuml;glichen Verlustfeststellung (herrschende Meinung, etwa Lambrecht in Kirchhof, EStG, 7. Aufl., &sect; 10d Rz 35). Lautet ein Einkommensteuerbescheid auf 0 EUR, muss der Steuerpflichtige innerhalb der Anfechtungsfrist f&uuml;r diesen Bescheid den Erlass eines Feststellungsbescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug beantragen. Diesem Antrag w&uuml;rde durch den Erlass eines Feststellungsbescheids (Verwaltungsakt) bzw. dessen Ablehnung (ebenfalls Verwaltungsakt) entsprochen. Richtige Klageart w&auml;re ggf. die Verpflichtungsklage, in deren Vorfeld ein Einspruchsverfahren durchzuf&uuml;hren w&auml;re (&sect; 44 Abs. 1 FGO i.V.m. &sect; 347 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 der Abgabenordnung).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &Uuml;ber die H&ouml;he eines im Verlustentstehungsjahr nicht ausgeglichenen Verlusts wird im Steuerfestsetzungsverfahren f&uuml;r das Verlustr&uuml;cktragsjahr und hinsichtlich des verbleibenden Verlustvortrags f&uuml;r die dem Verlustentstehungsjahr folgenden Veranlagungszeitr&auml;ume im Feststellungsverfahren bindend entschieden (Bl&uuml;mich\/Schlenker, &sect; 10d EStG Rz 234). &Uuml;ber die Frage, ob und in welcher H&ouml;he ein abziehbarer Verlust entstanden ist, wird nicht im Verlustjahr, sondern im jeweiligen Abzugsjahr entschieden (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11. Oktober 1985 III R 71\/85, BFH\/NV 1986, 159).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die H&ouml;he des auszugleichenden Verlusts im Entstehungsjahr stellt einen unselbst&auml;ndigen Teil der Einkommensteuerfestsetzung dar und ist nicht selbst&auml;ndig anfechtbar. Mit f&ouml;rmlichem Rechtsbehelf kann nur der Steuerbescheid des Jahres angegriffen werden, in dem sich der Verlust steuermindernd auswirkt, d.h. das Jahr, in dem der Verlustabzug erstmals nicht mehr zu einer Steuer von 0 EUR f&uuml;hrt (Bl&uuml;mich\/Schlenker, &sect; 10d EStG Rz 149).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Soweit die Kl&auml;ger eine unterlassene Gew&auml;hrung von Akteneinsicht r&uuml;gen, ist ein entsprechender Antrag seitens der Kl&auml;ger nicht konkretisiert und auch nicht ersichtlich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Auch die R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung (&sect; 76 Abs. 1 FGO) verhilft der Beschwerde nicht zum Erfolg. Denn es handelt sich hierbei um einen verzichtbaren Verfahrensmangel, bei dem das R&uuml;gerecht nicht nur durch ausdr&uuml;ckliche oder konkludente Verzichtserkl&auml;rung gegen&uuml;ber dem Finanzgericht (FG) verlorengeht, sondern auch durch r&uuml;gelose Verhandlung zur Sache und damit das blo&szlig;e Unterlassen einer rechtzeitigen R&uuml;ge (&sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 295 der Zivilprozessordnung; vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29. Oktober 2002 IV B 98\/01, BFH\/NV 2003, 326; vom 24. Juli 2003 IX B 24\/03, BFH\/NV 2004, 55, m.w.N.). Die Kl&auml;ger haben sich aber in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nach Er&ouml;rterung der Streitsache mit der Stellung des Klageantrags r&uuml;gelos zur Sache eingelassen (vgl. Sitzungsprotokoll) und damit ihr R&uuml;gerecht verloren. Im &Uuml;brigen fehlt es f&uuml;r eine R&uuml;ge der Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht an der schl&uuml;ssigen Darlegung (&sect; 76 Abs. 1 FGO i.V.m. &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO), weshalb sich dem FG ohne entsprechenden Beweisantritt die Notwendigkeit einer weiteren Sachaufkl&auml;rung h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, und inwiefern die weitere Aufkl&auml;rung zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschluss vom 5. Februar 2002 IX B 175\/01, BFH\/NV 2002, 793). Insbesondere ist dem Sitzungsprotokoll nicht zu entnehmen, welche Anhaltspunkte das FG haben sollte, in den von den Kl&auml;gern als Beiladung und Streitverk&uuml;ndung benannten Instituten und Personen Beweisangebote zu sehen. Im &Uuml;brigen h&auml;tte in dem streitigen Verfahren zur Einkommensteuerfestsetzung 2002 eine weitere Verlustfeststellung zu keiner Steuerminderung f&uuml;hren k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Das FG hat auch nicht &sect; 65 Abs. 2 Satz 1 FGO verletzt. Denn lt. Protokoll der m&uuml;ndlichen Verhandlung hat das FG den Kl&auml;ger darauf hingewiesen, dass ihm f&uuml;r die erhobene Klage die Beschwer fehle. Eine weitergehende Aufkl&auml;rungspflicht dahingehend, wie ein etwaiger Verlust verfahrensrechtlich geltend zu machen w&auml;re, bestand nicht. Vielmehr enth&auml;lt regelm&auml;&szlig;ig der Bescheid zur Einkommensteuerfestsetzung auf 0 EUR eine Rechtsbehelfsbelehrung dahin, dass der Steuerpflichtige, der entgegen dem vom FA der Festsetzung zu Grunde gelegten positiven Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte seine negativen Eink&uuml;nfte f&uuml;r nicht ausgeglichen h&auml;lt, dies nur in einem Verfahren der Feststellung des verbleibenden Verlusts geltend machen kann und ggf. innerhalb der Einspruchsfrist gegen den Einkommensteuerbescheid die Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs beantragen muss. Enth&auml;lt der Einkommensteuerbescheid keine entsprechende Belehrung, so kann dieser Antrag binnen eines Jahres seit Bekanntgabe des Einkommensteuerbescheids gestellt werden (BFH-Urteil vom 9. Mai 2001 XI R 25\/99, BFHE 195, 545, BStBl II 2002, 817).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 65 Abs. 2 Satz 1 FGO betrifft die M&ouml;glichkeit einer Fristsetzung, um den Inhalt der Klageschrift den Erfordernissen des &sect; 65 Abs. 1 FGO erforderlichenfalls anzupassen. Die erhobene Klage gen&uuml;gte diesen Anforderungen jedoch. Eine Hinweispflicht des FG dahingehend, dass ggf. eine andere Klage zu erheben w&auml;re, enth&auml;lt &sect; 65 FGO nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Soweit sich der Kl&auml;ger darauf beruft, in der m&uuml;ndlichen Verhandlung einen Antrag auf Ablehnung des Einzelrichters wegen Besorgnis der Befangenheit gestellt zu haben, &uuml;ber den Antrag jedoch keine Entscheidung getroffen worden sei, steht dies im Widerspruch zu der protokollierten Aussage des Kl&auml;gers, er habe die Verhandlung vor dem abgelehnten Richter vors&auml;tzlich weiterf&uuml;hren lassen und damit auf sein Ablehnungsrecht verzichtet. Im &Uuml;brigen tragen die Kl&auml;ger keinen Grund vor, der geeignet w&auml;re, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit des Einzelrichters zu rechtfertigen (vgl. z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 2. Dezember 1992&nbsp;&nbsp;2 BvF 2\/90 und 4, 5\/92, BVerfGE 88, 17 unter II. 1. der Gr&uuml;nde; BFH-Beschluss vom 23. Oktober 2007 XI B 110\/07, BFH\/NV 2008, 235). Die schl&uuml;ssige R&uuml;ge eines Verfahrensmangels erfordert aber, diejenigen Tatsachen &#8211;ihre Richtigkeit unterstellt&#8211; genau und schl&uuml;ssig zu bezeichnen, aus denen sich der behauptete Verfahrensmangel ergeben soll (BFH-Beschluss vom 1. September 2006 VIII B 81\/05, BFH\/NV 2006, 2297, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2008, IX B 102\/07 Nichtzulassungsbeschwerde: Umdeutung einer unzul&auml;ssigen Klage &#8211; Verlustausgleich &#8211; Feststellung eines verbleibenden Verlustabzugs Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 1. Der Rechtssache kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). 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