{"id":18041,"date":"2012-12-10T16:32:44","date_gmt":"2012-12-10T14:32:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18041"},"modified":"2012-12-10T16:32:44","modified_gmt":"2012-12-10T14:32:44","slug":"viii-b-133-07-darlegung-von-zulassungsgruenden-bei-kumulativer-urteilsbegruendung-steuerfreiheit-von-arbeitgeberbeitraegen-fuer-freie-mitarbeiter-keine-vergleichbarkeit-mit-der-steuerrechtlichen-behan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-133-07-darlegung-von-zulassungsgruenden-bei-kumulativer-urteilsbegruendung-steuerfreiheit-von-arbeitgeberbeitraegen-fuer-freie-mitarbeiter-keine-vergleichbarkeit-mit-der-steuerrechtlichen-behan\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;133\/07 &#8211; Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden bei kumulativer Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; Steuerfreiheit von Arbeitgeberbeitr&auml;gen f&uuml;r freie Mitarbeiter &#8211; keine Vergleichbarkeit mit der steuerrechtlichen Behandlung bei Arbeitnehmer-Kommanditisten &#8211; Divergenz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.3.2008, VIII B 133\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden bei kumulativer Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; Steuerfreiheit von Arbeitgeberbeitr&auml;gen f&uuml;r freie Mitarbeiter &#8211; keine Vergleichbarkeit mit der steuerrechtlichen Behandlung bei Arbeitnehmer-Kommanditisten &#8211; Divergenz<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und durch Beschluss zu verwerfen (&sect; 132 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nach &sect; 115 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 2. Alternative FGO nicht entsprechend den gesetzlichen Anforderungen dargetan (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache verlangt substantiierte Ausf&uuml;hrungen insbesondere zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch kl&auml;rbar ist und deren Beurteilung von der Kl&auml;rung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtslage abh&auml;ngig ist. Hierzu muss sich die Beschwerde insbesondere mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), den &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum sowie mit den ggf. ver&ouml;ffentlichten Verwaltungsmeinungen auseinandersetzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ist &uuml;ber die Rechtsfrage bereits entschieden worden, so ist zus&auml;tzlich darzulegen, weshalb eine erneute Entscheidung des BFH f&uuml;r erforderlich gehalten wird. Eine weitere bzw. erneute Kl&auml;rung der Rechtsfrage kann z.B. geboten sein, wenn gegen die bisherige Rechtsprechung gewichtige Einwendungen erhoben worden sind, mit denen sich der BFH bislang noch nicht auseinandergesetzt hat. Dar&uuml;ber hinaus ist auch auf die Bedeutung der Kl&auml;rung der konkreten Rechtsfrage f&uuml;r die Allgemeinheit einzugehen. Allein das Fehlen einer Entscheidung des BFH zu der konkreten Fallgestaltung begr&uuml;ndet weder einen Kl&auml;rungsbedarf noch erst recht das erforderliche Allgemeininteresse.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ebenso fehlt es an einer grunds&auml;tzlichen Bedeutung bei einer lediglich einzelfallbezogenen Beurteilung eines Streitfalles (BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. August 2007 VIII B 36\/06, BFH\/NV 2007, 2293; vom 27. M&auml;rz 2007 VIII B 152\/05, BFH\/NV 2007, 1335, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Das FA macht sinngem&auml;&szlig; eine grunds&auml;tzliche Bedeutung hinsichtlich der Rechtsfrage geltend, ob eine sozialversicherungsrechtliche Einordnung als Arbeitnehmer unmittelbare Rechtswirkung im Sinne einer sog. Tatbestandswirkung auch f&uuml;r das Besteuerungsverfahren entfalten k&ouml;nne mit der Folge, dass von dritter Seite f&uuml;r einen steuerrechtlich als Selbst&auml;ndigen i.S. von &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu beurteilenden Steuerpflichtigen gezahlte Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung analog &sect; 3 Nr. 62 EStG als steuerfrei zu behandeln und bei dem Steuerpflichtigen auch nicht als Betriebseinnahmen zu erfassen seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Indes hat das Finanzgericht (FG) das angefochtene Urteil auf zwei, seine Entscheidung eigenst&auml;ndig tragende Gr&uuml;nde gest&uuml;tzt, n&auml;mlich zum einen darauf, dass die &#8230;-Anstalt f&uuml;r den Kl&auml;ger und Beschwerdegegner (Kl&auml;ger) als sog. festen freien Mitarbeiter in Erf&uuml;llung einer eigenen, ihr unmittelbar auferlegten &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtung die vorgenannten Leistungen an den Sozialversicherungstr&auml;ger erbracht habe, so dass es sich nach den Ma&szlig;st&auml;ben des BFH-Urteils vom 6. Juni 2002 VI R 178\/97 (BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34) nicht um Arbeitslohn gehandelt habe. Zum anderen w&auml;re, sofern es an der erforderlichen gesetzlichen Verpflichtung gefehlt h&auml;tte, jedenfalls &sect; 3 Nr. 62 EStG wegen der Besonderheiten des Streitfalles und aus gleichheitsrechtlichen Gr&uuml;nden entsprechend anzuwenden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ist ein Urteil auf mehrere Gr&uuml;nde gest&uuml;tzt worden, so muss hinsichtlich jeder, das Urteil allein tragenden Begr&uuml;ndung mindestens ein Zulassungsgrund i.S. des &sect; 115 Abs. 2 FGO substantiiert dargetan werden und tats&auml;chlich auch vorliegen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 18. April 2006 VIII B 141\/05, BFH\/NV 2006, 1465; vom 27. M&auml;rz 2007 VIII B 25\/06, juris, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA wendet sich indes ausschlie&szlig;lich gegen die Argumentation des FG zur zweiten Begr&uuml;ndung, ohne indes insoweit allerdings einen weiteren Kl&auml;rungsbedarf hinreichend herauszuarbeiten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat n&auml;mlich genau die vom VI. Senat des BFH im Urteil in BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34 dargelegten Rechtsgrunds&auml;tze seiner zweiten Begr&uuml;ndung zugrunde gelegt, insbesondere hinsichtlich der von der Finanzverwaltung zu respektierenden sog. Tatbestandwirkung, sofern die Behandlung durch den Sozialversicherungstr&auml;ger nicht offensichtlich rechtswidrig sei, was das FG im Streitfall verneint hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Rechtsauffassung des VI. Senats des BFH hinsichtlich der Behandlung gesetzlich geschuldeter Arbeitgeberanteile hat sich im &Uuml;brigen ausdr&uuml;cklich auch der IX. Senat des BFH im Urteil vom 27. Juni 2006 IX R 77\/01 (BFH\/NV 2006, 2242) angeschlossen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sollte das FG rechtsfehlerhaft im Rahmen seiner Erstbegr&uuml;ndung eine hinreichende gesetzliche Verpflichtung i.S. des &sect; 3 Nr. 62 EStG angenommen haben, so handelte es sich allenfalls um einen schlichten Subsumtionsfehler, der grunds&auml;tzlich nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hrt (vgl. BFH-Beschluss vom 17. Januar 2006 VIII B 172\/05, BFH\/NV 2006, 799, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit das FA hinsichtlich der zweiten Begr&uuml;ndung des FG Einwendungen aus der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH zur Behandlung des Arbeitnehmer-Kommanditisten heranzieht, &uuml;bersieht es dabei, dass bereits der Gro&szlig;e Senat des BFH im Beschluss vom 19. Oktober 1970 GrS 1\/70 (BFHE 101, 62, BStBl II 1971, 177) eine abweichende steuerrechtliche Behandlung allein aus der ausdr&uuml;cklichen gesetzlichen Regelung in &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG abgeleitet hat (vgl. grundlegend dazu erneut BFH-Urteil vom 30. August 2007 IV R 14\/06, BStBl II 2007, 942, m.umf.N., und zugleich in Abgrenzung zum Urteil des BFH in BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34; ferner Urteil des Bundessozialgerichts vom 24. Januar 2007 B 12 KR 31\/06 R, BFH\/NV 2008, Beilage 1, 82 zu der insoweit gerechtfertigten unterschiedlichen steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Arbeitgeberbeitr&auml;gen bei Arbeitnehmer-Kommanditisten).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine entsprechende Umqualifizierungsnorm f&uuml;r derartige Sozialversicherungsbeitr&auml;ge ist im Einkommensteuerrecht hingegen f&uuml;r die Einkunftsart gem&auml;&szlig; &sect; 18 EStG nicht vorhanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Divergenz      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Divergenzr&uuml;ge i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO geh&ouml;rt u.a. eine hinreichend genaue Bezeichnung der vermeintlichen Divergenzentscheidung sowie die Gegen&uuml;berstellung tragender, abstrakter Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus der behaupteten Divergenzentscheidung andererseits, um eine Abweichung erkennbar zu machen. Des Weiteren ist insbesondere auszuf&uuml;hren, dass es sich im Streitfall um einen vergleichbaren Sachverhalt und um eine identische Rechtsfrage handelt (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2006, 799, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Indes reichen weder eine Divergenz in der W&uuml;rdigung von Tatsachen noch die angeblich fehlerhafte Anwendung von Rechtsprechungsgrunds&auml;tzen auf die Besonderheiten des Einzelfalles noch schlichte Subsumtionsfehler des FG aus. Erforderlich ist vielmehr die Darlegung der Nicht&uuml;bereinstimmung im Grunds&auml;tzlichen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. Februar 2005 X B 185\/03, BFH\/NV 2005, 1060; vom 25. September 2002 IX B 14\/02, BFH\/NV 2003, 191).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Diesen Anforderungen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung ebenfalls nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA benennt als vermeintliche Divergenzentscheidung das Urteil des BFH vom 8. April 1992 XI R 37\/88 (BFHE 167, 522, BStBl II 1992, 812).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese Entscheidung betrifft indes ebenfalls die vorstehend er&ouml;rterte Rechtsfrage der steuerrechtlichen Behandlung von Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung f&uuml;r den mitarbeitenden Kommanditisten als T&auml;tigkeitsverg&uuml;tung i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG und behandelt damit offensichtlich einen sowohl in tats&auml;chlicher als auch in rechtlicher Hinsicht nicht mit dem Streitfall vergleichbaren Sachverhalt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.3.2008, VIII B 133\/07 Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden bei kumulativer Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; Steuerfreiheit von Arbeitgeberbeitr&auml;gen f&uuml;r freie Mitarbeiter &#8211; keine Vergleichbarkeit mit der steuerrechtlichen Behandlung bei Arbeitnehmer-Kommanditisten &#8211; Divergenz Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und durch Beschluss zu verwerfen (&sect; 132 FGO). 2&nbsp; Der Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hat &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-133-07-darlegung-von-zulassungsgruenden-bei-kumulativer-urteilsbegruendung-steuerfreiheit-von-arbeitgeberbeitraegen-fuer-freie-mitarbeiter-keine-vergleichbarkeit-mit-der-steuerrechtlichen-behan\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;133\/07 &#8211; Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden bei kumulativer Urteilsbegr&uuml;ndung &#8211; Steuerfreiheit von Arbeitgeberbeitr&auml;gen f&uuml;r freie Mitarbeiter &#8211; keine Vergleichbarkeit mit der steuerrechtlichen Behandlung bei Arbeitnehmer-Kommanditisten &#8211; Divergenz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18041","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18041\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}