{"id":18101,"date":"2012-12-11T16:38:42","date_gmt":"2012-12-11T14:38:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18101"},"modified":"2012-12-11T16:38:42","modified_gmt":"2012-12-11T14:38:42","slug":"v-b-29-07-nichtzulassungsbeschwerde-geltendmachung-von-verfahrensmaengeln-sachliche-und-oertliche-zustaendigkeit-des-fg-und-des-fa-verstoss-gegen-den-geschaeftsverteilungsplan-heranziehung-der-ehrenam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-29-07-nichtzulassungsbeschwerde-geltendmachung-von-verfahrensmaengeln-sachliche-und-oertliche-zustaendigkeit-des-fg-und-des-fa-verstoss-gegen-den-geschaeftsverteilungsplan-heranziehung-der-ehrenam\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;29\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Geltendmachung von Verfahrensm&auml;ngeln, sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG und des FA, Versto&szlig; gegen den Gesch&auml;ftsverteilungsplan, Heranziehung der ehrenamtlichen Richter, Aufkl&auml;rungsr&uuml;ge, Aussetzung des Verfahrens, Einwendungen gegen die Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit des Urteilstatbestandes"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.5.2008, V B 29\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: Geltendmachung von Verfahrensm&auml;ngeln, sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG und des FA, Versto&szlig; gegen den Gesch&auml;ftsverteilungsplan, Heranziehung der ehrenamtlichen Richter, Aufkl&auml;rungsr&uuml;ge, Aussetzung des Verfahrens, Einwendungen gegen die Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit des Urteilstatbestandes<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, hatte ihren gesellschaftsvertraglich bestimmten Sitz seit Februar 1992 in X bei Y und seit Juni 1999 in G. Mit diesem Sitz war sie seit 18. Oktober 1999 im Handelsregister des Amtsgerichts L eingetragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Beschwerdegegner (das f&uuml;r G zust&auml;ndige Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr (1997) &uuml;bereinstimmend mit der von der Kl&auml;gerin im Einspruchsverfahren nachgereichten Umsatzsteuererkl&auml;rung durch Bescheid vom 9. August 2000 auf 81 001 DM fest. Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage nahm die Kl&auml;gerin wieder zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragte im Jahr 2001 beim FA, die Umsatzsteuer f&uuml;r 1997 auf 0 DM herabzusetzen, weil sich ihre Gesch&auml;ftsleitung von Anfang an in Frankreich befunden habe. Zust&auml;ndig sei das Finanzamt B. Diesen Antrag lehnte das FA ab und wies den Einspruch durch Einspruchsentscheidung vom 11. M&auml;rz 2002 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der im April 2002 erhobenen, gegen das FA gerichteten Klage wandte sich die Kl&auml;gerin zun&auml;chst gegen die Ablehnung der &Auml;nderung der Umsatzsteuerfestsetzung. Sie bestellte w&auml;hrend des gerichtlichen Verfahrens ihren Prozessbevollm&auml;chtigten, einen Rechtsanwalt, und stellte zahlreiche Beweisantr&auml;ge. Sie beantragte zuletzt, festzustellen, dass nicht das FA, sondern das Finanzamt B sachlich und &ouml;rtlich zust&auml;ndig sei, ferner dass der Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1997 vom 9. August 2000 nichtig sei, da er von einem unzust&auml;ndigen Finanzamt erlassen worden sei, und dass die Rechtsstreitigkeiten &uuml;ber die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Bescheids ausgesetzt werden, bis &uuml;ber die sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des Finanzamts rechtskr&auml;ftig entschieden sei. Hilfsweise beantragte die Kl&auml;gerin, das FA zu verpflichten, &uuml;ber den &Auml;nderungsantrag neu zu entscheiden, weiter hilfsweise, das FA zu verpflichten, den Umsatzsteuerbescheid entsprechend den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen zu korrigieren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit der Begr&uuml;ndung ab, sie sei hinsichtlich des Antrags, die Zust&auml;ndigkeit des Finanzamts B statt derjenigen des FA festzustellen, unzul&auml;ssig. &Uuml;ber die Zust&auml;ndigkeit k&ouml;nne nur inzident im Rahmen eines Anfechtungs- oder Leistungsbegehrens entschieden werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen sei die Klage unbegr&uuml;ndet. Der Umsatzsteuerbescheid vom 9. August 2000 sei nicht nichtig. Die Zust&auml;ndigkeit des FA f&uuml;r seinen Erlass folge zum einen aus &sect; 24 der Abgabenordnung (AO), weil sich eine aus anderen Bestimmungen ergebende Zust&auml;ndigkeit wegen tats&auml;chlicher Unklarheiten nicht feststellen lasse, und zum anderen aus dem Rechtsgedanken des &sect; 26 AO, weil die etwaigen, die Zust&auml;ndigkeit &auml;ndernden Umst&auml;nde nicht zweifelsfrei bekannt geworden seien. Zudem k&ouml;nne die Aufhebung des Bescheids gem&auml;&szlig; &sect; 127 AO nicht wegen einer Verletzung der Vorschriften &uuml;ber die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit verlangt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA habe die &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids zu Recht abgelehnt. Die Kl&auml;gerin schulde die von ihr in zwei Rechnungen im Jahr 1997 gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer in H&ouml;he von insgesamt 131 282,07 DM nach &sect; 14 Abs. 2 oder 3 des Umsatzsteuergesetzes 1993, und zwar unabh&auml;ngig vom Ort ihrer Ans&auml;ssigkeit und der von ihr ausgef&uuml;hrten sonstigen Leistungen. Die nach Ber&uuml;cksichtigung der abzuziehenden Vorsteuerbetr&auml;ge von 5 142,96 DM verbleibende Umsatzsteuer sei h&ouml;her als die vom FA festgesetzte. Die von der Kl&auml;gerin angebotenen Beweise f&uuml;r ihre Ans&auml;ssigkeit in Frankreich seien wegen fehlender Entscheidungserheblichkeit nicht zu erheben. Eine Aussetzung des Verfahrens und die Wiederer&ouml;ffnung der m&uuml;ndlichen Verhandlung seien nicht geboten gewesen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin st&uuml;tzt ihre Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision auf grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache, die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung sowie auf Verfahrensm&auml;ngel.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Der in der Beschwerdebegr&uuml;ndung erfolgten Anregung, das vorliegende Verfahren mit anderen beim BFH anh&auml;ngigen Verfahren zu verbinden, wird nicht entsprochen. Soweit die anderen Verfahren nicht bereits durch Verwerfung oder Zur&uuml;ckweisung der Beschwerden erledigt und beim V. Senat anh&auml;ngig sind, w&auml;re eine Verbindung zwar in entsprechender Anwendung des &sect; 73 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zul&auml;ssig, aber im Hinblick auf den Umfang der Beschwerdebegr&uuml;ndungen nicht sachgerecht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                III. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Soweit die Kl&auml;gerin das Vorliegen von Revisionszulassungsgr&uuml;nden i.S. des &sect; 115 Abs. 2 FGO den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO entsprechend dargelegt hat, rechtfertigen die vorgebrachten Gr&uuml;nde nicht die Zulassung der Revision.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                A. Verfahrensm&auml;ngel      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Revision ist nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird und vorliegt, auf dem die Entscheidung beruhen kann. Wird die Nichtzulassungsbeschwerde auf einen solchen Mangel gest&uuml;tzt, so bedarf es hierf&uuml;r eines Vortrags der Tatsachen, die den Mangel schl&uuml;ssig ergeben. Au&szlig;erdem muss dargelegt werden, dass die angefochtene Entscheidung &#8211;ausgehend von der insoweit ma&szlig;gebenden, gegebenenfalls auch unrichtigen materiell-rechtlichen Auffassung des FG&#8211; auf dem geltend gemachten Verfahrensmangel beruhen kann, sie also ohne den Verfahrensmangel m&ouml;glicherweise anders ausgefallen w&auml;re (BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Januar 2005 II B 27\/04, BFH\/NV 2005, 913; vom 25. August 2006 VIII B 13\/06, BFH\/NV 2006, 2122; vom 6. November 2007 VIII B 25\/07, BFH\/NV 2008, 241, und vom 29. November 2007 VIII B 58\/07, BFH\/NV 2008, 399, st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Kl&auml;gerin macht zwar geltend, nicht das FG, sondern das FG &#8230; sei f&uuml;r die Entscheidung zust&auml;ndig gewesen, hat aber Tatsachen, die insoweit auf einen zu ber&uuml;cksichtigenden Verfahrensmangel schlie&szlig;en lassen, nicht schl&uuml;ssig vorgetragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 70 Satz 1 FGO i.V.m. &sect; 17a Abs. 5 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) pr&uuml;ft der BFH bei der Entscheidung &uuml;ber eine Revision oder eine Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision gegen ein finanzgerichtliches Urteil nicht, ob das FG sachlich und &ouml;rtlich zust&auml;ndig war. Dies gilt anders als bei einer erst im Urteil erfolgenden Entscheidung &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit des Rechtswegs auch dann, wenn ein Beteiligter im finanzgerichtlichen Verfahren die Unzust&auml;ndigkeit des FG ger&uuml;gt hatte und das FG entgegen &sect; 70 Satz 1 FGO i.V.m. &sect; 17a Abs. 3 Satz 2 GVG nicht vorab durch Beschluss &uuml;ber die Zust&auml;ndigkeit entschieden hat (zur Anfechtbarkeit der Entscheidung &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit des Rechtswegs im Urteil statt durch anfechtbaren Beschluss vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Februar 1993 III ZR 9\/92, BGHZ 121, 367). Ein derartiger Beschluss &uuml;ber die Zust&auml;ndigkeit des FG er&ouml;ffnet n&auml;mlich ebenfalls nicht die &Uuml;berpr&uuml;fung durch den BFH. Er ist &#8211;anders als ein Beschluss, mit dem die Zul&auml;ssigkeit des Rechtswegs bejaht wird (&sect; 17a Abs. 4 Satz 3 ff. GVG)&#8211; nach &sect; 70 Satz 2 FGO unanfechtbar und unterliegt daher nach &sect; 124 Abs. 2 FGO auch nicht der Beurteilung der Revision.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Ob die Bejahung der sachlichen und &ouml;rtlichen Zust&auml;ndigkeit des FG durch das finanzgerichtliche Urteil ausnahmsweise dann einen auf entsprechende R&uuml;ge eines Verfahrensbeteiligten im Beschwerdeverfahren wegen Nichtzulassung der Revision oder im Revisionsverfahren zu ber&uuml;cksichtigenden Verfahrensmangel darstellt, wenn sie offensichtlich unhaltbar und unter Ber&uuml;cksichtigung rechtsstaatlicher Grunds&auml;tze nicht mehr verst&auml;ndlich ist und sich deshalb in einer nicht mehr hinnehmbaren, willk&uuml;rlichen Weise von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) entfernt (zu einem Verweisungsbeschluss vgl. BFH-Beschluss vom 20. Dezember 2004 VI S 7\/03, BFHE 209, 1, BStBl II 2005, 573), kann im Streitfall offen bleiben. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat die Kl&auml;gerin n&auml;mlich nicht schl&uuml;ssig dargetan.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) &Ouml;rtlich zust&auml;ndig ist nach &sect; 38 Abs. 1 FGO das FG, in dessen Bezirk die Beh&ouml;rde, gegen welche die Klage gerichtet ist, ihren Sitz hat. Die durch die Erhebung der Klage gegen eine bestimmte Beh&ouml;rde begr&uuml;ndete &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG wird nach &sect; 70 Satz 1 FGO i.V.m. &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 GVG grunds&auml;tzlich durch eine nach Rechtsh&auml;ngigkeit eintretende Ver&auml;nderung der die Zust&auml;ndigkeit begr&uuml;ndenden Umst&auml;nde nicht ber&uuml;hrt. Durch diesen Kontinuit&auml;tsgrundsatz (Grundsatz der sog. perpetuatio fori) soll aus Gr&uuml;nden der Prozess&ouml;konomie und vor allem auch im Interesse der Beteiligten an der Vermeidung von Verz&ouml;gerungen und Verteuerungen des Prozesses verhindert werden, dass bei jeder Ver&auml;nderung eines die Zust&auml;ndigkeit begr&uuml;ndenden Umstands ein neues Gericht mit dem Rechtsstreit befasst wird. Hat ein Kl&auml;ger bei einem nach der prozessrechtlichen Ordnung zust&auml;ndigen Gericht Klage erhoben, ist demnach in aller Regel jeder weitere Zust&auml;ndigkeitsstreit ausgeschlossen (BFH-Beschluss in BFHE 209, 1, BStBl II 2005, 573).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kontinuit&auml;tsgrundsatz gilt auch dann, wenn w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens die Zust&auml;ndigkeit der beklagten Beh&ouml;rde aufgrund eines Organisationsakts auf eine andere Beh&ouml;rde &uuml;bergeht, die ihren Sitz nicht in dem Bezirk des FG hat, und diese andere Beh&ouml;rde an Stelle des bisherigen Beklagten in den anh&auml;ngigen Rechtsstreit eintritt. In einem solchen Fall bleibt die durch die Klageerhebung begr&uuml;ndete &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG unber&uuml;hrt (BFH-Urteil vom 25. Januar 2005 I R 87\/04, BFHE 209, 9, BStBl II 2005, 575; BFH-Beschluss in BFHE 209, 1, BStBl II 2005, 573). Organisationsakte in diesem Sinne sind gesetzliche oder durch die Verwaltung getroffene Ma&szlig;nahmen, durch die der bisherige Zust&auml;ndigkeitsbereich der urspr&uuml;nglich beklagten Beh&ouml;rde ge&auml;ndert wird (BFH-Urteil vom 16. Oktober 2002 I R 17\/01, BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kontinuit&auml;tsgrundsatz ist allerdings dann nicht anwendbar, wenn es zu einem Wechsel des Beklagten dadurch kommt, dass eine andere als die urspr&uuml;nglich beklagte Beh&ouml;rde einen &Auml;nderungsbescheid erl&auml;sst und dieser gem&auml;&szlig; &sect; 68 FGO zum Gegenstand des Klageverfahrens wird (BFH-Beschluss vom 9. November 2004 V S 21\/04, BFHE 207, 511, BStBl II 2005, 101). Gleiches gilt auch im Fall einer zul&auml;ssigen Klage&auml;nderung (BFH-Urteil in BFHE 209, 9, BStBl II 2005, 575).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Das FG war danach aufgrund der Erhebung der Klage gegen das zu seinem Bezirk geh&ouml;rende FA zun&auml;chst &ouml;rtlich zust&auml;ndig. Aus dem Vortrag der Kl&auml;gerin l&auml;sst sich nicht entnehmen, dass sich an der Zust&auml;ndigkeit w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens etwas ge&auml;ndert habe. Die Kl&auml;gerin bringt nicht vor, dass das Finanzamt B, das nach ihrer Ansicht &ouml;rtlich zust&auml;ndig sein soll, einen &Auml;nderungsbescheid zur Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr erlassen habe oder dass ein Beklagtenwechsel durch eine von ihr erkl&auml;rte, zul&auml;ssige Klage&auml;nderung (&sect; 67 Abs. 1 FGO) eingetreten sei. Sie vertritt vielmehr die Auffassung, dass es zu einem Beklagtenwechsel kraft Gesetzes und nicht durch eine entsprechende Prozesserkl&auml;rung gekommen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Kl&auml;gerin hat auch nicht schl&uuml;ssig dargelegt, dass dem FG ein &#8211;gegebenenfalls zu ber&uuml;cksichtigender&#8211; Verfahrensmangel durch den geltend gemachten Versto&szlig; gegen den f&uuml;r ihn geltenden Gesch&auml;ftsverteilungsplan unterlaufen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Ein Versto&szlig; gegen den gerichtlichen Gesch&auml;ftsverteilungsplan f&uuml;hrt nur dann zu einem Verfahrensfehler i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 und &sect; 119 Nr. 1 FGO, wenn er sich zugleich als Verletzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) darstellt. Dies ist nur bei willk&uuml;rlichen Verst&ouml;&szlig;en gegen Verfahrensvorschriften der Fall. Eine Besetzungsr&uuml;ge hat deshalb nur dann Erfolg, wenn das erkennende Gericht seine Zust&auml;ndigkeit aufgrund schlechthin unvertretbarer, mithin sachfremder und damit willk&uuml;rlicher Erw&auml;gungen angenommen hat. Von Willk&uuml;r kann nur dann die Rede sein, wenn die Entscheidung sich so weit von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt hat, dass sie nicht mehr zu rechtfertigen ist (BFH-Beschluss vom 12. September 2005 VII B 1\/05, BFH\/NV 2006, 146, m.w.N.; vgl. auch oben 1.b).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Dass diese Voraussetzungen f&uuml;r einen Verfassungsversto&szlig; im Streitfall erf&uuml;llt seien, hat die Kl&auml;gerin nicht schl&uuml;ssig vorgetragen. Der erkennende Senat des FG war nach dem von der Kl&auml;gerin wiedergegebenen Gesch&auml;ftsverteilungsplan des FG u.a. f&uuml;r das FA zust&auml;ndig, gegen das die Kl&auml;gerin ihre Klage (zun&auml;chst) gerichtet hat. Anhaltspunkte f&uuml;r eine &Auml;nderung der Zust&auml;ndigkeit sind weder vorgetragen noch erkennbar. Willk&uuml;r liegt jedenfalls nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kl&auml;gerin hat eine fehlerhafte Besetzung des erkennenden Senats des FG mit ehrenamtlichen Richtern nicht schl&uuml;ssig dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das Pr&auml;sidium des FG bestimmt nach &sect; 4 FGO i.V.m. &sect; 21e Abs. 1 Satz 1 GVG die Besetzung der Spruchk&ouml;rper. Es bestimmt vor Beginn des Gesch&auml;ftsjahres durch Aufstellung einer Liste die Reihenfolge, in der die ehrenamtlichen Richter heranzuziehen sind. F&uuml;r jeden Senat ist eine Liste aufzustellen, die mindestens zw&ouml;lf Namen enthalten muss (&sect; 27 Abs. 1 FGO). F&uuml;r die Heranziehung von Vertretern bei unvorhergesehener Verhinderung kann eine Hilfsliste ehrenamtlicher Richter aufgestellt werden, die am Gerichtssitz oder in seiner N&auml;he wohnen (&sect; 27 Abs. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei der Bestimmung, in welcher Reihenfolge die ehrenamtlichen Richter heranzuziehen sind, handelt das Pr&auml;sidium nach seinem Ermessen. Es kann bestimmen, dass die Heranziehung nach dem Alphabet der Namen der ehrenamtlichen Richter oder nach den fortlaufenden Nummern der Liste erfolgt (Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts &#8211;BVerwG&#8211; vom 27. Mai 1999&nbsp;&nbsp;3 B 24\/99, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht Rechtsprechungsreport &#8211;NVwZ-RR&#8211; 2000, 474; die Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 4. August 1999&nbsp;&nbsp;1 BvR 1250\/99, nicht ver&ouml;ffentlicht), und auf die Abfolge der Sitzungstage oder &#8211;nach der wohl &uuml;berwiegenden &Uuml;bung&#8211; auf die zeitliche Folge der Ladungen abstellen (BFH-Urteile vom 6. November 1980 IV R 181\/79, BFHE 132, 377, BStBl II 1981, 400, und vom 23. April 1996 VIII R 70\/93, BFH\/NV 1997, 31; BVerwG-Urteil vom 25. April 1991&nbsp;&nbsp;7 C 11\/90, BVerwGE 88, 159). Eine mit dem Anspruch der Beteiligten auf eine Entscheidung durch den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) unvereinbare Manipulationsm&ouml;glichkeit der Richterbank durch den Senatsvorsitzenden liegt darin entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin nicht (BVerwG-Beschluss in NVwZ-RR 2000, 474). Soweit das Pr&auml;sidium keine Bestimmungen trifft, ist erg&auml;nzend die am FG gewachsene &Uuml;bung ma&szlig;gebend (BFH-Urteile in BFHE 132, 377, BStBl II 1981, 400, und in BFH\/NV 1997, 31; BFH-Beschluss vom 6. April 1999 XI R 17\/97, BFH\/NV 1999, 1243).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Unterlaufen bei der Heranziehung der ehrenamtlichen Richter Fehler, f&uuml;hren diese nur dann zu einem im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wegen Nichtzulassung der Revision oder im Revisionsverfahren zu beachtenden Verfahrensmangel, wenn sich der Gesetzesversto&szlig; zugleich als Verletzung des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG darstellt. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Entscheidung &uuml;ber die Heranziehung bestimmter ehrenamtlicher Richter von willk&uuml;rlichen Erw&auml;gungen bestimmt ist. Von Willk&uuml;r kann dabei nur die Rede sein, wenn die Entscheidung sich so weit von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt hat, dass sie nicht mehr zu rechtfertigen ist (BFH-Beschluss vom 20. April 2001 IV R 32\/00, BFHE 194, 346, BStBl II 2001, 651, m.w.N.; vgl. auch oben 1.b und 2.a).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Will ein Beschwerdef&uuml;hrer einen solchen willk&uuml;rlichen Gesetzesversto&szlig; bei der Heranziehung der ehrenamtlichen Richter r&uuml;gen, muss er entsprechende konkrete Tatsachen vortragen. Kennt er die tats&auml;chlichen Grundlagen der Heranziehung insoweit nicht, vermutet er aber einen Verfahrensfehler, muss er sich Aufkl&auml;rung zu schaffen suchen und gegebenenfalls eigene Ermittlungen anstellen, etwa Ausk&uuml;nfte des FG einholen und Einsicht in die Unterlagen &uuml;ber die Heranziehung der ehrenamtlichen Richter und in die Gesch&auml;ftsverteilung beim FG nehmen (BFH-Urteile in BFHE 132, 377, BStBl II 1981, 400, und in BFH\/NV 1997, 31; BFH-Beschluss vom 10. April 1995 VIII R 69\/94, BFH\/NV 1995, 912).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Kl&auml;gerin hat keine Tatsachen vorgetragen, aus denen sich hinsichtlich der Heranziehung der ehrenamtlichen Richter zu der Vorentscheidung ein zu ber&uuml;cksichtigender Verfahrensmangel ergibt. Sie ist nicht konkret auf die beim FG vom Pr&auml;sidium getroffenen Regelungen und die etwaige gewachsene &Uuml;bung bez&uuml;glich der Heranziehung der ehrenamtlichen Richter eingegangen und hat auch keine Ausf&uuml;hrungen zur Bestimmung der bei der Entscheidung &uuml;ber die Streitsache mitwirkenden ehrenamtlichen Richter gemacht. Ihr Vortrag entspricht daher auch insoweit nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Soweit die Kl&auml;gerin r&uuml;gt, nicht das FA, sondern das Finanzamt B sei prozessf&uuml;hrungsbefugt gewesen, fehlt es ebenfalls an einem schl&uuml;ssigen Vortrag.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei der nach &sect; 63 Abs. 1 FGO zu beurteilenden Prozessf&uuml;hrungsbefugnis handelt es sich zwar um eine Sachurteilsvoraussetzung, deren fehlerhafte Beurteilung einen Verfahrensmangel darstellt (BFH-Beschl&uuml;sse vom 15. M&auml;rz 2002 VII B 120\/01, BFH\/NV 2002, 943; vom 27. August 2007 IV B 98\/06, BFH\/NV 2007, 2322, und vom 11. Oktober 2007 V B 68\/07, BFH\/NV 2008, 343). Ein solcher Verfahrensmangel ergibt sich aber nicht aus dem Vorbringen der Kl&auml;gerin.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Klage ist &#8211;von den in &sect; 63 Abs. 2 und 3 FGO geregelten Sonderf&auml;llen abgesehen&#8211; gem&auml;&szlig; &sect; 63 Abs. 1 FGO gegen die Beh&ouml;rde zu richten, die den urspr&uuml;nglichen Verwaltungsakt erlassen (Nr. 1 der Vorschrift) oder die den beantragten Verwaltungsakt oder die andere Leistung unterlassen oder abgelehnt hat (Nr. 2 der Vorschrift) oder der gegen&uuml;ber die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverh&auml;ltnisses oder der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts begehrt wird (Nr. 3 der Vorschrift). Bei Anfechtung eines &Auml;nderungsbescheids ist das Finanzamt zu verklagen, das den &Auml;nderungsbescheid erlassen hat (BFH-Urteil vom 17. April 1969 V R 5\/66, BFHE 96, 89, BStBl II 1969, 593; Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 63 Rz 9; Schallmoser in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 63 FGO Rz 21; Tipke in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 63 FGO Rz 2; St&ouml;cker in Beermann\/Gosch, &sect; 63 FGO Rz 14). Ist vor Erlass der Einspruchsentscheidung eine andere als die urspr&uuml;nglich zust&auml;ndige Beh&ouml;rde f&uuml;r den Steuerfall &ouml;rtlich zust&auml;ndig geworden, so ist die Klage nach &sect; 63 Abs. 2 Nr. 1 FGO gegen die Beh&ouml;rde, welche die Einspruchsentscheidung erlassen hat, zu richten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese Vorschriften sind zwingend. Die Bestimmung des richtigen Beklagten unterliegt nicht der Disposition der Beteiligten (BFH-Urteil vom 23. M&auml;rz 2005 III R 20\/03, BFHE 209, 29, BStBl II 2006, 432; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2002, 943).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Richtet sich die Klage nicht gegen die nach &sect; 63 FGO zu verklagende Beh&ouml;rde, f&uuml;hrt dies entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin nicht dazu, dass das FG die beklagte Beh&ouml;rde durch die passivlegitimierte zu ersetzen hat, sondern zur Abweisung der Klage als unzul&auml;ssig (BFH-Urteil vom 26. Februar 1980 VII R 60\/78, BFHE 130, 12, BStBl II 1980, 331; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2007, 2322).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r die Passivlegitimation (Prozessf&uuml;hrungsbefugnis des Beklagten) ist nicht entscheidend, ob die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde gehandelt hat. Dies ist vielmehr eine Frage der Begr&uuml;ndetheit der Klage (BFH-Beschluss vom 28. Januar 2002 VII B 83\/01, BFH\/NV 2002, 934). Die prozessual zu beurteilende Passivlegitimation ist von der materiell-rechtlich zu beurteilenden Sachlegitimation (sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit) zu unterscheiden (BFH-Urteil in BFHE 130, 12, BStBl II 1980, 331).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der Beklagte wechselt w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens kraft Gesetzes, wenn in diesem Zeitraum entweder aufgrund eines Organisationsakts die Zust&auml;ndigkeit der beklagten Beh&ouml;rde auf eine andere &uuml;bergeht oder eine andere Beh&ouml;rde einen &Auml;nderungsbescheid erl&auml;sst, der nach &sect; 68 FGO Gegenstand des Verfahrens wird (vgl. oben 1.b aa). Zu einem Wechsel des Beklagten kann es auch durch eine zul&auml;ssige Klage&auml;nderung kommen. Eine &Auml;nderung der beh&ouml;rdlichen Zust&auml;ndigkeit durch Vorg&auml;nge im Bereich des Kl&auml;gers wie etwa eine Verlegung des Wohnsitzes oder Sitzes bleibt hingegen ohne Einfluss auf die Passivlegitimation nach &sect; 63 FGO (BFH-Urteil in BFHE 96, 89, BStBl II 1969, 593; BFH-Beschluss vom 25. November 1986 VIII R 200\/82, BFH\/NV 1987, 281).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Kl&auml;gerin hat danach zu Recht die Verpflichtungsklage gegen das FA erhoben, das die begehrte &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids vom 9. August 2000 abgelehnt und die Einspruchsentscheidung vom 11. M&auml;rz 2002 erlassen hatte. Hinsichtlich des Antrags, die Nichtigkeit des Bescheids vom 9. August 2000 festzustellen, war ebenfalls das FA als diejenige Finanzbeh&ouml;rde, die den Bescheid erlassen hatte, passivlegitimiert (BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. M&auml;rz 2000 II B 48\/99, BFH\/NV 2000, 1112, und vom 10. M&auml;rz 2000 II B 103\/99, BFH\/NV 2000, 1116). Das FA war auch f&uuml;r die &uuml;brigen von der Kl&auml;gerin zuletzt gestellten Klageantr&auml;ge passivlegitimiert. Bei der Frage nach dem zust&auml;ndigen Finanzamt handelt es sich lediglich um ein Element bei der Beurteilung der streitgegenst&auml;ndlichen Verwaltungsakte (vgl. auch unten 5.). Der Antrag, das Verfahren hinsichtlich bestimmter Hilfsantr&auml;ge auszusetzen, stand in untrennbarem Zusammenhang mit den &uuml;brigen Antr&auml;gen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aus dem Vorbringen der Kl&auml;gerin geht nicht hervor, dass die Passivlegitimation w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens vom FA auf das Finanzamt B &uuml;bergegangen sei (vgl. den in einem Parallelverfahren der Kl&auml;gerin ergangenen BFH-Beschluss vom 18. Oktober 2007 I B 56\/07, BFH\/NV 2008, 575). Die Kl&auml;gerin tr&auml;gt nicht vor, dass das Finanzamt B in diesem Zeitraum ihr gegen&uuml;ber einen ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr erlassen habe oder dass es aufgrund einer von ihr vorgenommenen zul&auml;ssigen Klage&auml;nderung zu einem Beklagtenwechsel gekommen sei (vgl. oben 1.b bb).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beruft sich f&uuml;r ihre Ansicht, die Zust&auml;ndigkeit sei w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens auf das Finanzamt B &uuml;bergegangen, auch nicht auf einen w&auml;hrend dieses Zeitraums oder zumindest nach Erlass der Einspruchsentscheidung vom 11. M&auml;rz 2002 ergangenen Organisationsakt. Das von ihr angef&uuml;hrte Gesetz zur Eind&auml;mmung illegaler Bet&auml;tigung im Baugewerbe vom 30. August 2001 (BGBl I 2001, 2267) und das von ihr ebenfalls zitierte Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 29. Oktober 2001 (BStBl I 2001, 764) sind bereits zuvor in Kraft getreten und k&ouml;nnen daher anders als ein w&auml;hrend des gerichtlichen Verfahrens ergangener Organisationsakt schon aus zeitlichen Gr&uuml;nden in diesem Zeitraum (im Klageverfahren) nicht zu einem &Uuml;bergang der Passivlegitimation vom FA auf das Finanzamt B gef&uuml;hrt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch das Beschwerdeverfahren richtet sich danach &#8211;entgegen der von der Kl&auml;gerin vertretenen Ansicht&#8211; (Schriftsatz vom 10. Oktober 2007) zu Recht gegen das FA.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Ein Verfahrensmangel liegt nicht darin, dass das FG die Klage hinsichtlich des Antrags der Kl&auml;gerin, festzustellen, dass nicht das FA, sondern das Finanzamt B zust&auml;ndig sei, als unzul&auml;ssig abgewiesen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH stellt es einen Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO dar, wenn &uuml;ber eine zul&auml;ssige Klage nicht zur Sache, sondern durch Prozessurteil entschieden wird. In einem solchen Fall wird zugleich der Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt (BFH-Beschl&uuml;sse vom 8. Juni 2004 XI B 46\/02, BFH\/NV 2004, 1417; vom 16. April 2007 VII B 98\/04, BFH\/NV 2007, 1345, und in BFH\/NV 2007, 2322).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Das FG hat die Klage hinsichtlich des o.g. Feststellungsantrags zu Recht als unzul&auml;ssig angesehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Gem&auml;&szlig; &sect; 41 Abs. 1 FGO kann durch Klage die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverh&auml;ltnisses oder der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts begehrt werden, wenn der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an der baldigen Feststellung hat. Die Feststellung kann nach &sect; 41 Abs. 2 Satz 1 FGO nicht begehrt werden, soweit der Kl&auml;ger seine Rechte durch Gestaltungs- oder Leistungsklage verfolgen kann oder h&auml;tte verfolgen k&ouml;nnen. Dies gilt nicht, wenn die Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts begehrt wird (&sect; 41 Abs. 2 Satz 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Rechtsverh&auml;ltnis i.S. des &sect; 41 Abs. 1 FGO ist jede aus einem konkreten Sachverhalt resultierende, durch Rechtsnormen geordnete rechtliche Beziehung zwischen Personen oder zwischen Personen und Sachen. F&uuml;r ein berechtigtes Interesse im Sinne dieser Vorschrift gen&uuml;gt jedes konkrete, vern&uuml;nftigerweise anzuerkennende schutzw&uuml;rdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, sofern die begehrte Feststellung geeignet ist, in einem der genannten Bereiche zu einer Verbesserung der Position des Kl&auml;gers zu f&uuml;hren, wobei dies vom Rechtsschutzsuchenden substantiiert darzulegen ist. Ferner kann ein Feststellungsinteresse unabh&auml;ngig von einer solchen Verbesserung der Position des Kl&auml;gers in F&auml;llen tiefgreifender Grundrechtseingriffe in Betracht gezogen werden (BFH-Urteil vom 29. Juli 2003 VII R 39, 43\/02, BFHE 202, 412, BStBl II 2003, 828, unter 2.b, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Klage ist hinsichtlich des o.g. Feststellungsantrags unzul&auml;ssig. Der Zul&auml;ssigkeit steht die in &sect; 41 Abs. 2 Satz 1 FGO angeordnete Subsidiarit&auml;t der Feststellungsklage entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin h&auml;tte bereits in dem Klageverfahren gegen den Umsatzsteuerbescheid vom 9. August 2000 einwenden k&ouml;nnen, dass das FA f&uuml;r dessen Erlass nicht zust&auml;ndig gewesen sei (vgl. BFH-Urteil vom 2. Februar 1972 I R 181\/70, BFHE 104, 303, BStBl II 1972, 353). Sie konnte einen entsprechenden Einwand auch bez&uuml;glich der Ablehnung der &Auml;nderung dieses Bescheids und der dazu ergangenen Einspruchsentscheidung des FA erheben. Auch hinsichtlich k&uuml;nftiger Steuerbescheide des FA hat die dann m&ouml;gliche Anfechtungsklage Vorrang vor einer Feststellungsklage (vgl. BFH-Beschluss vom 4. Juli 2007 IV B 43\/06, BFH\/NV 2007, 2127).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit die Kl&auml;gerin die Aufhebung von Steuerbescheiden wegen fehlender &ouml;rtlicher Zust&auml;ndigkeit des FA nach &sect; 127 AO nicht beanspruchen kann, weil keine andere Entscheidung in der Sache h&auml;tte getroffen werden k&ouml;nnen, begr&uuml;ndet dies kein berechtigtes Interesse an der Feststellung, welches Finanzamt &ouml;rtlich zust&auml;ndig ist. &sect; 127 AO dient der Prozess&ouml;konomie. Der Vorschrift liegt die Erw&auml;gung zugrunde, dass der Steuerpflichtige allein durch die Verletzung der Vorschriften &uuml;ber die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit oder die sonst in &sect; 127 AO genannten Punkte nicht beschwert ist, wenn sich die Entscheidung als sachlich richtig erweist (BFH-Urteil vom 13. Dezember 2001 III R 13\/00, BFHE 197, 12, BStBl II 2002, 406). Die in &sect; 127 AO vorgesehene Anfechtungsbeschr&auml;nkung kann nicht dadurch umgangen werden, dass bez&uuml;glich der Fragen, deren unzutreffende Behandlung nicht zur Aufhebung des Bescheids f&uuml;hrt, eine Feststellungsklage erhoben wird. Eine solche Feststellungsklage w&uuml;rde dem Sinn und Zweck des &sect; 127 AO, Verfahrensverz&ouml;gerungen zu verhindern, widersprechen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dem Vorbringen der Kl&auml;gerin l&auml;sst sich zudem nicht entnehmen, inwiefern sie sich von einer Feststellung der Zust&auml;ndigkeit des Finanzamts B eine Verbesserung ihrer Position in rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Hinsicht erwartet. Selbst wenn sie mit dem Feststellungsantrag auf mittelbare Vorteile in materiell-rechtlicher Hinsicht abzielen sollte, begr&uuml;ndet dies kein berechtigtes Interesse an einer gesonderten Entscheidung &uuml;ber das zust&auml;ndige Finanzamt durch ein Feststellungsurteil. Materiell-rechtliche Fragen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen auf dem daf&uuml;r gesetzlich vorgesehenen Weg durch Anfechtungs- oder Verpflichtungsklage (&sect; 40 Abs. 1 FGO) sowie ggf. durch Klage auf Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts (&sect; 41 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 FGO) gekl&auml;rt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. Die R&uuml;ge der Kl&auml;gerin, das FG habe ihre Beweisantr&auml;ge zu Unrecht abgelehnt, hat keinen Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die R&uuml;ge ist zul&auml;ssig. Ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil selbst, dass und weshalb das FG einen Beweis nicht erhoben hat, so gen&uuml;gt zur Bezeichnung des Verfahrensfehlers die schlichte R&uuml;ge der Nichterhebung des Beweises (BFH-Beschl&uuml;sse vom 1. September 2006 VIII B 81\/05, BFH\/NV 2006, 2297; vom 19. Januar 2007 IV B 51\/05, BFH\/NV 2007, 1089, und in BFH\/NV 2008, 241). Hinzukommen muss allerdings die weitere Auseinandersetzung mit dem Ablehnungsgrund des Gerichts (so BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 241).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese Voraussetzungen sind im Streitfall erf&uuml;llt. Das FG hat in seinem Urteil die Ablehnung der Beweisantr&auml;ge der Kl&auml;gerin begr&uuml;ndet. Die Kl&auml;gerin hat sich mit dem Ablehnungsgrund in ihrer Beschwerdebegr&uuml;ndung auseinandergesetzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die R&uuml;ge ist jedoch nicht begr&uuml;ndet; denn das FG brauchte den von der Kl&auml;gerin gestellten Beweisantr&auml;gen nicht zu entsprechen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Auf die Erhebung eines von einem Beteiligten beantragten Beweises darf das FG im Regelfall nur dann verzichten, wenn es die Richtigkeit der durch das Beweismittel zu beweisenden Tatsache zugunsten der betreffenden Partei unterstellt, das Beweismittel nicht erreichbar oder die zu beweisende Tatsache nach der materiell-rechtlichen Auffassung des FG nicht rechtserheblich ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 3. Januar 2006 IX B 56\/05, BFH\/NV 2006, 954, und vom 10. Oktober 2007 X B 45\/07, BFH\/NV 2008, 96). Die Unrichtigkeit dieser materiell-rechtlichen Auffassung des FG kann nicht mit der Verfahrensr&uuml;ge nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO geltend gemacht werden (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2006, 954). Kein Verfahrensmangel liegt deshalb vor, wenn das FG einen Beweis nicht erhebt, auf den es lediglich nach der materiell-rechtlichen Ansicht eines Beteiligten ankommt, nicht aber derjenigen des FG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Diese Voraussetzungen f&uuml;r die Ablehnung von Beweisantr&auml;gen waren erf&uuml;llt. Nach der materiell-rechtlichen Auffassung des FG war die Klage auch f&uuml;r den Fall abzuweisen, dass die Gesch&auml;ftsleitung der Kl&auml;gerin, wie von ihr behauptet und unter Beweis gestellt, bereits im Streitjahr und auch in der Zeit danach ihren Sitz in Frankreich hatte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der BFH hat bereits durch Beschluss vom 19. Oktober 2007 V B 66, 67\/07 (juris) entschieden, dass das FG nicht verpflichtet war, das von der Kl&auml;gerin beantragte selbst&auml;ndige Beweisverfahren durchzuf&uuml;hren. Das FG musste daher das Klageverfahren auch nicht bis zum Abschluss eines selbst&auml;ndigen Beweisverfahrens aussetzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                7. Die Kl&auml;gerin hat nicht schl&uuml;ssig dargelegt, dass das FG gegen seine Verpflichtung zur Erteilung von Hinweisen nach &sect; 76 Abs. 2 FGO und dadurch zugleich gegen ihren Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 GG, &sect; 96 Abs. 2 FGO) versto&szlig;en habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Der richterliche Hinweis nach &sect; 76 Abs. 2 FGO soll in erster Linie zur Gew&auml;hrleistung eines fairen Verfahrens, zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r und zur Vermeidung von &Uuml;berraschungsentscheidungen Schutz und Hilfestellung f&uuml;r die Beteiligten geben, ohne dass indes deren Eigenverantwortlichkeit dadurch eingeschr&auml;nkt oder beseitigt wird. Inhalt und Umfang der aus &sect; 76 Abs. 2 FGO folgenden Hinweispflichten sind von der Sach- und Rechtslage des einzelnen Falles, von der Mitwirkung der Beteiligten und von deren individuellen M&ouml;glichkeiten abh&auml;ngig (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 241). Bei Beteiligten, die im finanzgerichtlichen Verfahren durch einen fach- und sachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten, wie etwa einen Rechtsanwalt, vertreten werden, stellt das Unterlassen richterlicher Hinweise regelm&auml;&szlig;ig keine Verletzung der Pflichten aus &sect; 76 Abs. 2 FGO dar, es sei denn, es w&uuml;rden besondere Umst&auml;nde, die eine Ausnahme von dieser Regel erforderten, dargelegt (BFH-Beschluss vom 31. Juli 2007 V B 98\/06, BFHE 217, 94, BStBl II 2008, 35).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Insbesondere liegt auch keine Art. 103 Abs. 1 GG verletzende &Uuml;berraschungsentscheidung vor, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; die entscheidungserheblichen Rechtsfragen bereits im Verwaltungsverfahren oder gerichtlichen Verfahren er&ouml;rtert worden waren (BFH-Beschl&uuml;sse vom 12. September 2007 X B 18\/03, BFH\/NV 2008, 102; vom 2. Oktober 2007 IX B 24\/07, BFH\/NV 2008, 92; vom 20. November 2007 VII B 340\/06, BFH\/NV 2008, 581; vom 18. Dezember 2007 XI B 178\/06, BFH\/NV 2008, 562, und vom 25. Januar 2008 X B 179\/06, BFH\/NV 2008, 608).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Kl&auml;gerin hat schon nicht substantiiert dargelegt, aus welchen Gr&uuml;nden das Gericht zu Hinweisen verpflichtet gewesen sein soll, obwohl sie im finanzgerichtlichen Verfahren durch einen Rechtsanwalt als Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten war, insbesondere dass und gegebenenfalls inwiefern das FG seine Entscheidung auf rechtliche oder tats&auml;chliche Gesichtspunkte gest&uuml;tzt habe, mit denen nach dem bisherigen Verfahren nicht zu rechnen gewesen sei. Sie hat auch nicht konkret ausgef&uuml;hrt, welche Hinweise das FG nach ihrer Ansicht h&auml;tte geben m&uuml;ssen und welche bisher nicht er&ouml;rterten, entscheidungserheblichen Gesichtspunkte sie nach entsprechenden Hinweisen vorgetragen h&auml;tte (zu den entsprechenden Begr&uuml;ndungsanforderungen vgl. BFH-Beschluss vom 10. Oktober 2007 IV B 130, 131\/06, BFH\/NV 2008, 233).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                8. Die Kl&auml;gerin hat ebenfalls nicht schl&uuml;ssig ger&uuml;gt, dass das FG verfahrensfehlerhaft gehandelt habe, weil es die Entscheidung &uuml;ber die Hilfsantr&auml;ge nicht bis zur rechtskr&auml;ftigen Entscheidung &uuml;ber den Hauptantrag ausgesetzt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Wird als Verfahrensmangel ger&uuml;gt, das FG h&auml;tte das Klageverfahren nach &sect; 74 FGO aussetzen m&uuml;ssen, so erfordert dies u.a. wie bei anderen Verfahrensm&auml;ngeln auch die genaue Angabe von Tatsachen, aus denen sich nach Auffassung des Beschwerdef&uuml;hrers der Verfahrensversto&szlig; ergibt. Da es sich bei der Vorschrift des &sect; 74 FGO um eine Ermessensvorschrift handelt, muss der Beschwerdef&uuml;hrer schl&uuml;ssig dartun, weshalb das dem FG einger&auml;umte Ermessen im Streitfall auf Null reduziert gewesen sein soll und die Aussetzung des Verfahrens mithin aufgrund der besonderen Umst&auml;nde des Falles die einzige richtige Entscheidung gewesen w&auml;re (BFH-Beschluss vom 23. M&auml;rz 2006 V B 55\/05, BFH\/NV 2006, 1483). Zudem muss er vortragen, inwiefern die von ihm begehrte Aussetzung des Verfahrens den materiellen Inhalt der Vorentscheidung h&auml;tte beeinflussen k&ouml;nnen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 102, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Kl&auml;gerin hat dazu mit ihrer Beschwerde nichts Konkretes vorgetragen. Im &Uuml;brigen setzt eine Aussetzung nach &sect; 74 FGO grunds&auml;tzlich voraus, dass der Rechtsstreit, dessen Entscheidung vorgreiflich ist, bei einem anderen Gericht, zumindest aber bei einem anderen Spruchk&ouml;rper desselben Gerichts anh&auml;ngig ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. August 1995 XI B 123, 125\/94, BFH\/NV 1996, 219, und vom 10. Oktober 2002 VI B 269\/01, BFH\/NV 2003, 77). Dies hat die Kl&auml;gerin nicht ber&uuml;cksichtigt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                9. Die Kl&auml;gerin hat ferner nicht schl&uuml;ssig dargelegt, aus welchen Gr&uuml;nden das FG zu einer Wiederer&ouml;ffnung der m&uuml;ndlichen Verhandlung (&sect; 93 Abs. 3 Satz 2 FGO) verpflichtet gewesen sein soll und welche in tats&auml;chlicher oder rechtlicher Hinsicht entscheidungserheblichen Gesichtspunkte sie in einer wiederer&ouml;ffneten m&uuml;ndlichen Verhandlung vorgetragen h&auml;tte. Nach der Zustellung des Urteils war die Wiederer&ouml;ffnung der m&uuml;ndlichen Verhandlung nach &sect; 93 Abs. 3 Satz 2 FGO ohnehin nicht mehr zul&auml;ssig (BFH-Beschluss vom 25. Oktober 2000 VII B 198\/00, BFH\/NV 2001, 471).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                10. Soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, das FG sei zu Unrecht ihrer Beurteilung der Sach- und Rechtslage nicht gefolgt, macht sie keinen Verfahrensmangel, insbesondere keinen Versto&szlig; gegen ihren Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r, sondern einen materiellen Fehler geltend. Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verpflichtet das Gericht nur dazu, die Ausf&uuml;hrungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erw&auml;gung zu ziehen, nicht aber auch dazu, der Beurteilung der Sach- und Rechtslage durch einen Beteiligten zu folgen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 11. November 2005 II B 11\/05, BFH\/NV 2006, 254; vom 26. November 2007 VIII B 121\/07, BFH\/NV 2008, 397, und in BFHE 217, 94, BStBl II 2008, 35).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                11. Soweit Einwendungen gegen die Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit des dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Tatbestandes geltend gemacht werden, waren diese ausschlie&szlig;lich in dem eigenst&auml;ndigen Verfahren zur Berichtigung des Tatbestandes gem&auml;&szlig; &sect; 108 FGO, das nur vom Instanzgericht durchgef&uuml;hrt werden kann, zu pr&uuml;fen und zu entscheiden (BFH-Beschl&uuml;sse vom 8. April 2003 VII B 331\/02, BFH\/NV 2003, 1196; vom 29. Juli 2003 V B 211\/01, BFH\/NV 2004, 57; vom 29. September 2003 IX B 64\/03, BFH\/NV 2004, 10; vom 27. Mai 2005 VII B 38\/04, BFH\/NV 2005, 1496, und vom 24. April 2007 VIII B 249\/05, BFH\/NV 2007, 1465).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                12. Der ger&uuml;gte Verfahrensmangel einer &uuml;berlangen Verfahrensdauer ist ebenfalls nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Es fehlt schon an Ausf&uuml;hrungen, inwieweit das FG-Urteil anders ausgefallen w&auml;re, wenn das FG zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt entschieden h&auml;tte (zu den Begr&uuml;ndungsanforderungen insoweit vgl. BFH-Beschluss vom 26. September 2007 VII B 75\/07, BFH\/NV 2008, 126).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B. Grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache, Fortbildung des Rechts      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerdebegr&uuml;ndung entspricht insoweit nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) oder der Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO) verlangt substantiierte Ausf&uuml;hrungen zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich kl&auml;rbar und deren Beurteilung zweifelhaft oder umstritten ist. Hierzu muss sich der Beschwerdef&uuml;hrer insbesondere mit der Rechtsprechung des BFH und den &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum auseinandersetzen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Juli 2007 V B 66\/06, BFH\/NV 2007, 2067; vom 14. September 2007 VIII B 20\/07, BFH\/NV 2008, 25; in BFH\/NV 2008, 399, und vom 30. Januar 2008 V B 57\/07, BFH\/NV 2008, 611). Zudem sind Ausf&uuml;hrungen erforderlich, aus denen sich ergibt, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Rechtsfrage zweifelhaft und umstritten ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 30. August 2001 IV B 79, 80\/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837; vom 9. Mai 2007 X B 162\/06, BFH\/NV 2007, 1501; vom 14. August 2007 X B 147\/06, BFH\/NV 2007, 2073; vom 21. August 2007 X B 32\/07, BFH\/NV 2007, 2279; vom 6. November 2007 X B 209\/07, BFH\/NV 2008, 243; vom 22. Januar 2008 X B 185\/07, BFH\/NV 2008, 603, und in BFH\/NV 2008, 611).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Derartige Ausf&uuml;hrungen fehlen im Streitfall. Die Kl&auml;gerin hat sich insbesondere auch nicht mit der oben unter A. angef&uuml;hrten Rechtsprechung des BFH zu den von ihr herausgestellten Verfahrensfragen auseinandergesetzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                C. Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin hat nicht substantiiert dargelegt, dass ein zur Zulassung der Revision wegen Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO) f&uuml;hrender Grund vorliege.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Kl&auml;gerin hat nicht schl&uuml;ssig dargetan, dass die Revision wegen Divergenz zuzulassen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Begehrt der Beschwerdef&uuml;hrer eine Zulassung der Revision wegen Divergenz zu Entscheidungen des BFH oder anderer Gerichte, so muss er tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so eine Abweichung erkennbar zu machen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 2. November 2007 VII S 20\/07 (PKH), BFH\/NV 2008, 331; vom 19. November 2007 VIII B 70\/07, BFH\/NV 2008, 380, und in BFH\/NV 2008, 603).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die danach zur Darlegung einer Divergenz erforderlichen Ausf&uuml;hrungen enth&auml;lt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht. Es fehlt an der Gegen&uuml;berstellung von einander abweichender tragender, abstrakter Rechtss&auml;tze aus der Vorentscheidung einerseits und angeblichen Divergenzentscheidungen andererseits.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Kl&auml;gerin hat auch nicht schl&uuml;ssig dargelegt, dass ein zur Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO f&uuml;hrender sog. qualifizierter Rechtsanwendungsfehler vorliege.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Ein solcher Rechtsanwendungsfehler ist gegeben, wenn er von erheblichem Gewicht und deshalb geeignet ist, das Vertrauen der Allgemeinheit in die Rechtsprechung zu besch&auml;digen. Dies ist nur bei offensichtlichen materiellen oder formellen Rechtsanwendungsfehlern des FG im Sinne einer willk&uuml;rlichen oder zumindest greifbar gesetzwidrigen Entscheidung der Fall. Eine blo&szlig;e Fehlerhaftigkeit der Vorentscheidung gen&uuml;gt nicht f&uuml;r die Zulassung der Revision (BFH-Beschl&uuml;sse vom 13. Oktober 2003 IV B 85\/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25; vom 7. Juli 2004 VII B 344\/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896, und vom 25. Januar 2008 X B 90\/07, BFH\/NV 2008, 610).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der Beschwerdebegr&uuml;ndung l&auml;sst sich nicht substantiiert entnehmen, dass dem FG ein solcher schwer wiegender Rechtsanwendungsfehler unterlaufen sei. Der Senat verweist hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Fragen des gerichtlichen Verfahrens auf die Ausf&uuml;hrungen oben A. und beschr&auml;nkt sich im &Uuml;brigen gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 5 Satz 2 FGO auf folgende Hinweise:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Soweit es um die von der Kl&auml;gerin geltend gemachte Nichtigkeit des Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r das Streitjahr und insbesondere die Zust&auml;ndigkeit des FA f&uuml;r dessen Erlass sowie um die Ablehnung des &Auml;nderungsantrags geht, hat sich die Kl&auml;gerin nicht konkret unter Ber&uuml;cksichtigung der vom FG herangezogenen Vorschriften mit der Rechtslage auseinandergesetzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vom FG u.a. als ma&szlig;geblich angesehene Vorschrift des &sect; 26 Satz 1 AO setzt voraus, dass eine der betroffenen Finanzbeh&ouml;rden von der &Auml;nderung der die Zust&auml;ndigkeit begr&uuml;ndenden Umst&auml;nde tats&auml;chlich erf&auml;hrt. Ein Kennenk&ouml;nnen oder Kennenm&uuml;ssen gen&uuml;gt f&uuml;r einen Zust&auml;ndigkeitswechsel nach &sect; 26 Satz 1 AO nicht. Die die Zust&auml;ndigkeit &auml;ndernden Umst&auml;nde m&uuml;ssen daher aus der Sicht der betroffenen Finanz&auml;mter zweifelsfrei feststehen (BFH-Urteil vom 25. Januar 1989 X R 158\/87, BFHE 156, 18, BStBl II 1989, 483; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 343).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die im Streitjahr (1997) in der Fassung der Verordnung vom 22. Mai 1996 (BGBl I 1996, 700) geltende Verordnung &uuml;ber die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Umsatzsteuer im Ausland ans&auml;ssiger Unternehmer vom 21. Februar 1995 (BGBl I 1995, 225) betrifft entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin nicht die sachliche, sondern die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit der Finanz&auml;mter. Dies ergibt sich zum einen aus dem Wortlaut der amtlichen &Uuml;berschrift und der Einleitung des &sect; 1 Abs. 1 der Verordnung und zum anderen aus deren Erm&auml;chtigungsgrundlage, n&auml;mlich des &sect; 21 Abs. 1 Satz 3 AO, der durch Art. 26 Nr. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 1993 (BGBl I 1993, 2310) eingef&uuml;gt worden ist. Nach dieser &#8211;sp&auml;ter durch die Gesetze vom 30. August 2001 (BGBl I 2001, 2267), vom 20. Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3794) und vom 16. Mai 2003 (BGBl I 2003, 660) ge&auml;nderten&#8211; Vorschrift der AO konnte das BMF zur Sicherung der Besteuerung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates f&uuml;r Unternehmen, die von einem nicht zum Geltungsbereich der AO geh&ouml;renden Ort aus betrieben werden, &quot;die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit&quot; einem Finanzamt f&uuml;r den Geltungsbereich der AO &uuml;bertragen. Dass sich &sect; 21 AO nicht auf die in &sect; 16 AO geregelte sachliche Zust&auml;ndigkeit, sondern auf die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit bezieht, folgt auch aus &sect; 17 AO. Nach dieser Bestimmung richtet sich die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit, soweit nichts anderes bestimmt ist, &quot;nach den folgenden Vorschriften&quot;. Der von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrte &sect; 17 Abs. 2 Satz 3 des Gesetzes &uuml;ber die Finanzverwaltung betrifft eine den zust&auml;ndigen Landesregierungen erteilte Verordnungserm&auml;chtigung und ist im vorliegenden Fall nicht einschl&auml;gig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Gegen die Offensichtlichkeit der geltend gemachten Fehler spricht im &Uuml;brigen auch der gro&szlig;e Umfang der zu ihrer Darlegung gemachten Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;gerin.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.5.2008, V B 29\/07 Nichtzulassungsbeschwerde: Geltendmachung von Verfahrensm&auml;ngeln, sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG und des FA, Versto&szlig; gegen den Gesch&auml;ftsverteilungsplan, Heranziehung der ehrenamtlichen Richter, Aufkl&auml;rungsr&uuml;ge, Aussetzung des Verfahrens, Einwendungen gegen die Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit des Urteilstatbestandes Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, hatte ihren gesellschaftsvertraglich bestimmten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-29-07-nichtzulassungsbeschwerde-geltendmachung-von-verfahrensmaengeln-sachliche-und-oertliche-zustaendigkeit-des-fg-und-des-fa-verstoss-gegen-den-geschaeftsverteilungsplan-heranziehung-der-ehrenam\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;29\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Geltendmachung von Verfahrensm&auml;ngeln, sachliche und &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit des FG und des FA, Versto&szlig; gegen den Gesch&auml;ftsverteilungsplan, Heranziehung der ehrenamtlichen Richter, Aufkl&auml;rungsr&uuml;ge, Aussetzung des Verfahrens, Einwendungen gegen die Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit des Urteilstatbestandes<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18101","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18101\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}