{"id":18125,"date":"2012-12-10T16:33:49","date_gmt":"2012-12-10T14:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18125"},"modified":"2012-12-10T16:33:49","modified_gmt":"2012-12-10T14:33:49","slug":"vii-b-88-07-mineraloelsteuer-zur-einordnung-eines-unternehmens-in-die-klassifikation-der-wirtschaftszweige-hier-betrieb-einer-restmuellverbrennungsanlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-88-07-mineraloelsteuer-zur-einordnung-eines-unternehmens-in-die-klassifikation-der-wirtschaftszweige-hier-betrieb-einer-restmuellverbrennungsanlage\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;88\/07 &#8211; Mineral&ouml;lsteuer: Zur Einordnung eines Unternehmens in die Klassifikation der Wirtschaftszweige (hier: Betrieb einer Restm&uuml;llverbrennungsanlage)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.1.2008, VII B 88\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Mineral&ouml;lsteuer: Zur Einordnung eines Unternehmens in die Klassifikation der Wirtschaftszweige (hier: Betrieb einer Restm&uuml;llverbrennungsanlage)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) betreibt eine Restm&uuml;llverbrennungsanlage, in der in vier Kesseln Haus- und Sperrm&uuml;ll sowie Reste aus der Gewerbe- und Baustellenabfallsortierung verbrannt werden. Der den Kesseln zugef&uuml;hrte Restm&uuml;ll wird bei Temperaturen zwischen 1000 und 1200 Grad Celsius zu Asche verbrannt. Die bei der Verbrennung des M&uuml;lls entstehenden Rauchgase nutzt die Kl&auml;gerin zur Erzeugung von Dampf, mit dem sie eine Kondensations-Entnahmeturbine antreibt. Einen Teil des Dampfes speist die Kl&auml;gerin in das Netz eines Energieversorgers (X-AG) ein, ein anderer Teil dient zur Steigerung des Wirkungsgrades der Anlage. Von dem in der Turbine erzeugten Strom entnimmt die Kl&auml;gerin etwa 25 % zum Eigenverbrauch, nahezu die gesamte Restmenge speist sie in das Netz der X-AG ein. Zwischen der X-AG und der Kl&auml;gerin besteht seit 1997 ein Energielieferungs-Sondervertrag, in dem sich die Kl&auml;gerin dazu verpflichtet hat, die ihren Eigenverbrauch &uuml;bersteigende Energiemenge als Strom und Dampf in das Netz der X-AG einzuspeisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Rahmen einer bei ihr durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung beantragte die Kl&auml;gerin im August 2000 die Verg&uuml;tung von Mineral&ouml;lsteuer nach &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Buchst. a des Mineral&ouml;lsteuergesetzes 1993 (Min&ouml;StG 1993) f&uuml;r das in der Restm&uuml;llverbrennungsanlage seit dem 1. April 1999 verwendete und erm&auml;&szlig;igt versteuert bezogene Erdgas. Dies lehnte das Hauptzollamt X, dessen Zust&auml;ndigkeit inzwischen auf den Beklagten und Beschwerdegegner (Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) &uuml;bergegangen ist, mit der Begr&uuml;ndung ab, dass das Unternehmen der Kl&auml;gerin nicht dem Produzierenden Gewerbe zuzuordnen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, dass das Unternehmen der Kl&auml;gerin nicht als solches des Produzierenden Gewerbes i.S. von &sect; 2 Nr. 3 des Stromsteuergesetzes (StromStG) &#8211;insbesondere nicht als Unternehmen der Elektrizit&auml;ts-, Gas-, Fernw&auml;rme- oder Wasserversorgungswirtschaft&#8211; angesehen werden k&ouml;nne. Neben der Energieerzeugung erbringe die Kl&auml;gerin mit der thermischen Abfallbeseitigung schwerpunktm&auml;&szlig;ig eine Dienstleistung i.S. des Abschnitts O der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1993 (WZ 1993), die von der Unterklasse 90.00.5 erfasst werde, so dass das HZA die Verg&uuml;tung zu Recht abgelehnt habe. Eine Zuordnung des Unternehmens zu dieser Unterklasse k&ouml;nne auch im Hinblick auf die energiepolitische Zielsetzung des StromStG nicht als offensichtlich unzutreffend angesehen werden. Den Bestimmungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-\/AbfG) komme im Rahmen der verbrauchsteuerrechtlich vorzunehmenden Einordnung keine ausschlaggebende Bedeutung zu.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die von der Kl&auml;gerin im Verwaltungsverfahren getroffene Wahl, den Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit nach der Anzahl der von ihr in der M&uuml;llverbrennungsanlage besch&auml;ftigten Personen zu bestimmen, sei offensichtlich nicht geeignet, den Schwerpunkt der Bet&auml;tigung zu bestimmen, weshalb die Wahl unbeachtlich sei. Auch die im Klageverfahren erstmals getroffene Wahl, den Schwerpunkt der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit nach dem gr&ouml;&szlig;ten Anteil der Wertsch&ouml;pfung zu bestimmen, erweise sich als offensichtlich ungeeignet. Den vorgelegten Berechnungen sei zu entnehmen, dass die Kl&auml;gerin den weitaus gr&ouml;&szlig;ten Anteil der Erl&ouml;se nicht aus der Energieerzeugung, sondern aus dem Entsorgungsgesch&auml;ft erzielt habe. Im &Uuml;brigen habe die Kl&auml;gerin die Absetzungen f&uuml;r Abnutzung ausschlie&szlig;lich dem Entsorgungsbereich zugerechnet. Dies f&uuml;hre hinsichtlich der Bestimmung der Wertsch&ouml;pfungsanteile zu unzutreffenden Ergebnissen. Schlie&szlig;lich lasse sich der Schwerpunkt der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit auch nicht anhand des im Einspruchsverfahren vorgelegten Schreibens des Landesamtes f&uuml;r Datenverarbeitung und Statistik bestimmen. Entsprechendes gelte hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin im Klageverfahren vorgelegten Konsenserkl&auml;rung zwischen dem Ministerium f&uuml;r Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie den Betreibergesellschaften der M&uuml;llverbrennungsanlagen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Beschwerde begehrt die Kl&auml;gerin die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) und wegen des Vorliegens von Verfahrensm&auml;ngeln (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sei die Rechtsfrage, ob die Einordnung eines Unternehmens in die WZ 1993 in Zweifelsf&auml;llen allein vom zust&auml;ndigen Hauptzollamt vorgenommen werden d&uuml;rfe oder ob das Statistische Landesamt die Zuordnung vorzunehmen habe. Das erstinstanzliche Urteil weiche zudem von der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. M&auml;rz 2002 III R 44\/97 (BFHE 198, 169, BStBl II 2002, 545) ab, nach der die Finanzbeh&ouml;rden an die vom Statistischen Landesamt vorgenommene Einstufung eines Unternehmens als solches des Produzierenden Gewerbes nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige gebunden seien. Das FG habe diese Bindungswirkung verkannt und einer eigenen Zuordnungsentscheidung den Vorzug gegeben. Auch stelle sich in diesem Zusammenhang die Frage, welche Wirkung der vom Statistischen Bundesamt erteilten schriftlichen Auskunft vom 1. Juni 2005 beizumessen sei. Eine weitere Abweichung ergebe sich gegen&uuml;ber dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 11. Februar 2004 VIII ZR 236\/02 (Wertpapiermitteilungen &#8211;WM&#8211; 2004, 2256). Mit dieser Entscheidung habe der BGH eine M&uuml;llverbrennungsanlage, die mit der von der Kl&auml;gerin betriebenen Anlage vergleichbar sei, der Energieversorgungswirtschaft zugeordnet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Unter Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) habe es das FG unterlassen, eine Unterscheidung zwischen Beseitigungsanlage und Verwertungseinrichtung vorzunehmen. Zudem sei der Inhalt der Akten unzureichend gew&uuml;rdigt worden. Das FG habe einen Pr&uuml;fbericht unber&uuml;cksichtigt gelassen, in dem ein vom HZA eingesetzter Au&szlig;enpr&uuml;fer die nach dem Personaleinsatz beurteilte Energieerzeugung als den Schwerpunkt der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit bezeichnet habe. Soweit die von der Kl&auml;gerin vorgelegten Berechnungen vom FG als offensichtlich unzutreffend eingestuft worden seien, liege eine den Geh&ouml;rsanspruch verletzende &Uuml;berraschungsentscheidung vor. Schlie&szlig;lich habe es das FG verfahrensfehlerhaft abgelehnt, bei der Beurteilung der kl&auml;gerischen T&auml;tigkeit die Definitionen des KrW-\/AbfG bei der Einstufung nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige zu ber&uuml;cksichtigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das HZA ist der Beschwerde entgegengetreten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde liegen entweder nicht vor, oder sie sind nicht in der erforderlichen Weise (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO) dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der von der Kl&auml;gerin aufgeworfenen Rechtsfrage, ob die Einordnung eines Unternehmens in die Klassifikation der Wirtschaftszweige selbst in Zweifelsf&auml;llen allein vom zust&auml;ndigen Hauptzollamt vorgenommen werden darf, kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu. Nach &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Buchst. a Min&ouml;StG 1993 kann Unternehmen des Produzierenden Gewerbes i.S. von &sect; 2 Nr. 3 StromStG auf Antrag eine Steuerentlastung f&uuml;r das von ihnen zu beg&uuml;nstigten Zwecken verwendete Erdgas gew&auml;hrt werden. Der Steuerpflichtige hat die beabsichtigte Inanspruchnahme der Steuerbeg&uuml;nstigung dem zust&auml;ndigen Hauptzollamt schriftlich anzuzeigen und die Entlastung in seiner Steueranmeldung selbst zu berechnen (&sect; 47 der Mineral&ouml;lsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung). &Uuml;ber die Gew&auml;hrung der Beg&uuml;nstigung entscheidet das Hauptzollamt in eigener Zust&auml;ndigkeit; dabei ist es nach den mineral&ouml;lsteuerrechtlichen Vorschriften nicht verpflichtet, die Einstufung des Betriebes in die Klassifikation der Wirtschaftszweige in Abstimmung mit den Statistikbeh&ouml;rden vorzunehmen. Dies gilt selbst in den F&auml;llen, in denen sich die T&auml;tigkeit des Antragstellers einer eindeutigen und daher ohne Schwierigkeiten vorzunehmenden Klassifizierung entzieht, so dass Unsicherheiten hinsichtlich der zutreffenden Einordnung in die Klassifikation der Wirtschaftszweige bestehen und gegebenenfalls auch verbleiben. Selbst in diesen F&auml;llen liegt die Entscheidungskompetenz bei den Hauptzoll&auml;mtern, denn ein formalisiertes Konsultationsverfahren hat der Gesetzgeber bewusst nicht vorgesehen. Dies schlie&szlig;t jedoch nicht aus, dass das Hauptzollamt das zust&auml;ndige Landesamt f&uuml;r Statistik in Einzelf&auml;llen um Auskunft ersucht oder um Erl&auml;uterungen der Vorgaben der Klassifikation der Wirtschaftszweige bittet. Die von der Kl&auml;gerin angenommene Pflicht besteht hierzu jedoch nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die von der Kl&auml;gerin behaupteten Divergenzen liegen nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG hat in seiner Urteilsbegr&uuml;ndung keinen von der BFH-Entscheidung in BFHE 198, 169, BStBl II 2002, 545, abweichenden Rechtssatz aufgestellt. Vielmehr hat es das von der Kl&auml;gerin vorgelegte Schreiben des Landesamtes f&uuml;r Datenverarbeitung und Statistik vom April 2005 dahingehend gew&uuml;rdigt, dass aus ihm eine Einstufung nach dem Schwerpunkt der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht hervorgeht. In der von der Kl&auml;gerin angef&uuml;hrten BFH-Entscheidung zum Investitionszulagengesetz hat der BFH eine Bindungswirkung der Verwaltungsentscheidung des Statistischen Landesamtes nur unter der Voraussetzung angenommen, dass die Statistikbeh&ouml;rde eine Zuordnung des Unternehmens nach derjenigen Hauptt&auml;tigkeit vornimmt, die den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag zur Wertsch&ouml;pfung leistet. Nur in diesem Fall haben die Finanzbeh&ouml;rden eine Einordnung des Statistischen Landesamtes zu &uuml;bernehmen. Da eine Divergenz bereits aus diesem Grund nicht vorliegt, kann es der Senat uner&ouml;rtert lassen, ob sich die zur Investitionszulage ergangenen BFH-Entscheidungen ohne weiteres auf die Energiebesteuerung &uuml;bertragen lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Auch die behauptete Abweichung des erstinstanzlichen Urteils von der Rechtsprechung des BGH zum Begriff des Energieversorgungsunternehmens i.S. von &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 des &#8211;inzwischen au&szlig;er Kraft getretenen&#8211; Kraft-W&auml;rme-Kopplungsgesetzes (KWKG) liegt nicht vor. In seinem Urteil in WM 2004, 2256, hat sich der BGH insbesondere mit der Verg&uuml;tungsberechtigung eines M&uuml;llkraftwerksbetreibers nach &sect; 2 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 KWKG befasst. Da das M&uuml;llkraftwerk kein Netz f&uuml;r die allgemeine Versorgung von Letztverbrauchern mit Energie betrieb, sondern den in der Kraft-W&auml;rme-Kopplungs-Anlage erzeugten Strom in ein fremdes Netz einspeiste, urteilte der BGH, dass das Unternehmen nicht als Energieversorgungsunternehmen i.S. von &sect; 2 Abs. 1 KWKG eingestuft werden k&ouml;nne. So liegt es im Streitfall. Auch die Kl&auml;gerin unterh&auml;lt kein eigenes Netz zur Versorgung der Allgemeinheit mit Strom. Die Ausf&uuml;hrungen des BGH sprechen eher daf&uuml;r, die von der Kl&auml;gerin betriebene Anlage nicht als Energieversorgungsunternehmen anzusehen. Davon unabh&auml;ngig ist die Frage zu beantworten, ob einem Betreiber einer M&uuml;llverbrennungsanlage f&uuml;r den in seiner Kraft-W&auml;rme-Kopplungs-Anlage erzeugten Strom eine Stromeinspeisungsverg&uuml;tung nach dem KWKG zustehen kann, auch wenn die Anlage selbst nicht als Energieversorgungsunternehmen i.S. des &sect; 2 Abs. 3 des Gesetzes &uuml;ber die Elektrizit&auml;ts- und Gasversorgung einzustufen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Soweit die Kl&auml;gerin auf die vermeintliche Aktenwidrigkeit des gew&uuml;rdigten Sachverhalts verweist und einen Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht r&uuml;gt, sind die behaupteten Verfahrensm&auml;ngel nicht in der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO erforderlichen Weise dargelegt. Die schl&uuml;ssige R&uuml;ge eines Verfahrensmangels wegen Nichtber&uuml;cksichtigung des Inhalts der Akten &#8211;und damit eines Versto&szlig;es gegen &sect; 96 Abs. 1 FGO&#8211; erfordert es, unter genauer Angabe der jeweiligen Schriftst&uuml;cke und Seitenzahlen sich aus den Akten ergebende wesentliche Tatumst&auml;nde zu benennen, die das FG nicht ber&uuml;cksichtigt hat, und darzulegen, dass die Entscheidung unter Zugrundelegung der materiell-rechtlichen Auffassung des FG auf der Nichtber&uuml;cksichtigung dieser Aktenteile beruhen kann (BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. Oktober 2005 II B 9\/04, BFH\/NV 2006, 24, und vom 7. April 2005 V B 39\/04, BFH\/NV 2005, 1585, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diesen Anforderungen wird die Beschwerde nicht gerecht. Dem Vorbringen der Kl&auml;gerin ist n&auml;mlich nicht zu entnehmen, dass das FG den vom Au&szlig;enpr&uuml;fer verfassten Pr&uuml;fbericht nicht zur Kenntnis genommen hat. Vielmehr richtet sich die Beschwerde gegen die vermeintlich unzutreffende W&uuml;rdigung des Inhalts des Pr&uuml;fberichts und damit gegen die vom FG vorgenommene Beweisw&uuml;rdigung. Die Beweisw&uuml;rdigung ist jedoch dem materiellen Recht zuzuordnen und kann einen Verfahrensmangel nicht begr&uuml;nden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Mit der nicht n&auml;her substantiierten Behauptung, dem FG fehle eine besondere Sachkunde, wird nicht schl&uuml;ssig dargelegt, dass sich dem FG gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 1 FGO eine weitere Beweisaufnahme, z.B. durch Vernehmung eines sachverst&auml;ndigen Zeugen, von Amts wegen h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Aber auch das verfahrensfehlerhafte &Uuml;bergehen von Beweisantr&auml;gen vermag die Beschwerde nicht in der gebotenen Weise (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO) zu belegen. Zur ordnungsgem&auml;&szlig;en Darlegung des Verfahrensfehlers mangelhafter Sachaufkl&auml;rung geh&ouml;rt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung auch der Vortrag, dass die Nichterhebung weiterer (angebotener) Beweise in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ger&uuml;gt wurde oder weshalb diese R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (vgl. BFH-Urteil vom 20. April 1989 IV R 299\/83, BFHE 157, 106, BStBl II 1989, 727, und Senatsbeschluss vom 16. Dezember 2003 VII B 10\/03, BFH\/NV 2004, 529). Da der im finanzgerichtlichen Verfahren geltende Untersuchungsgrundsatz eine Verfahrensvorschrift ist, auf deren Einhaltung ein Beteiligter ausdr&uuml;cklich oder durch Unterlassen einer R&uuml;ge verzichten kann (&sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 295 der Zivilprozessordnung) hat die Unterlassung der rechtzeitigen R&uuml;ge den endg&uuml;ltigen R&uuml;geverlust &#8211;z.B. auch zur Begr&uuml;ndung einer Nichtzulassungsbeschwerde&#8211; zur Folge. Das &Uuml;bergehen eines Beweisantrages oder einer unvollst&auml;ndigen Zeugeneinvernahme kann deshalb im Rahmen der Nichtzulassungsbeschwerde nicht mehr mit der Verfahrensr&uuml;ge angegriffen werden, wenn der in der ma&szlig;geblichen Verhandlung selbst anwesende oder fachkundig vertretene Beteiligte, dem die Nichtbefolgung eines Beweisantrages oder die mangelhafte Sachaufkl&auml;rung erkennbar war, den Verfahrensversto&szlig; nicht ger&uuml;gt und damit auf die Wahrnehmung seiner Rechte verzichtet hat (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Dezember 1999 VII B 183\/99, BFH\/NV 2000, 597).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Weder der Beschwerde noch dem Sitzungsprotokoll ist zu entnehmen, dass die Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung das &Uuml;bergehen eines Beweisantrages ger&uuml;gt hat oder weshalb ihr eine solche R&uuml;ge nicht m&ouml;glich gewesen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Entgegen dem Vorbringen der Kl&auml;gerin stellt sich das erstinstanzliche Urteil nicht als geh&ouml;rsverletzende &Uuml;berraschungsentscheidung dar (&sect; 96 Abs. 2 FGO; Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes). Aus der schriftlichen Aufforderung des FG zur gesch&auml;ftsbereichsbezogenen Aufschl&uuml;sselung der Wertsch&ouml;pfungsanteile war die Bedeutung dieser Angaben f&uuml;r die Entscheidungsfindung des FG durchaus ersichtlich. Deshalb war f&uuml;r die Kl&auml;gerin ohne weiteres erkennbar, dass das FG den vorgelegten Berechnungen eine streitentscheidende Bedeutung beimessen w&uuml;rde. Durch die Vorlage der erbetenen &Uuml;bersichten hat sich die Kl&auml;gerin das ihr zustehende rechtliche Geh&ouml;r auch verschafft. Entgegen ihrer Auffassung war das FG jedoch nicht verpflichtet, die Auswertung der Berechnungen zusammen mit der Kl&auml;gerin vorzunehmen und ihr die eigene Einsch&auml;tzung mitzuteilen. Denn im Rahmen der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs ist das Gericht nicht gehalten, den Beteiligten seine m&ouml;gliche Wertung von vorgelegten Unterlagen anzudeuten (BFH-Entscheidungen vom 8. April 2005 IV B 105\/03, BFH\/NV 2005, 1355; vom 28. Februar 1989 VIII R 303\/84, BFHE 157, 51, BStBl II 1989, 711, und vom 21. April 1995 VIII B 133\/94, BFH\/NV 1995, 954). Zudem liegt eine &Uuml;berraschungsentscheidung nicht schon dann vor, wenn das Gericht in seiner Entscheidung Gesichtspunkte als ma&szlig;geblich herausstellt, die bisher nicht im Vordergrund standen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. Soweit die Kl&auml;gerin eine Verletzung der dem FG obliegenden Sachaufkl&auml;rungspflicht damit begr&uuml;ndet, dass das FG zur Auslegung der in der Klassifikation der Wirtschaftszweige verwendeten Begriffe nicht die Definitionen des KrW-\/AbfG herangezogen hat, wird mit diesem Vorbringen ebenfalls kein Verfahrensmangel dargelegt. Vielmehr wendet sich die Kl&auml;gerin gegen die materiell-rechtliche W&uuml;rdigung des FG, das unter Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH eine Ber&uuml;cksichtigung der in den &sect; 4 Abs. 1 Nr. 2 und &sect; 6 Abs. 1 Satz 1 KrW-\/AbfG enthaltenen Regelungen und Definitionen zwar erwogen, jedoch abgelehnt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Anders als die Kl&auml;gerin meint, stellt die Nichtber&uuml;cksichtigung von nationalen Rechtsvorschriften, deren Anwendung die Kl&auml;gerin f&uuml;r entscheidungserheblich h&auml;lt, kein &Uuml;bergehen eines Beweisantrages dar. Es liegt auf der Hand, dass deutsche Rechtsnormen nicht unter Beweis gestellt zu werden brauchen, um ihre zutreffende Anwendung durch das FG zu erwirken. Nach dem allgemeinen Grundsatz &quot;iura novit curia&quot; ist davon auszugehen, dass das Gesetz dem Gericht bekannt ist (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1966 I R 6\/66, BFHE 87, 465, BStBl III 1967, 216).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.1.2008, VII B 88\/07 Mineral&ouml;lsteuer: Zur Einordnung eines Unternehmens in die Klassifikation der Wirtschaftszweige (hier: Betrieb einer Restm&uuml;llverbrennungsanlage) Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) betreibt eine Restm&uuml;llverbrennungsanlage, in der in vier Kesseln Haus- und Sperrm&uuml;ll sowie Reste aus der Gewerbe- und Baustellenabfallsortierung verbrannt werden. Der den Kesseln zugef&uuml;hrte Restm&uuml;ll &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-88-07-mineraloelsteuer-zur-einordnung-eines-unternehmens-in-die-klassifikation-der-wirtschaftszweige-hier-betrieb-einer-restmuellverbrennungsanlage\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;88\/07 &#8211; Mineral&ouml;lsteuer: Zur Einordnung eines Unternehmens in die Klassifikation der Wirtschaftszweige (hier: Betrieb einer Restm&uuml;llverbrennungsanlage)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18125\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}