{"id":18143,"date":"2012-12-11T15:29:03","date_gmt":"2012-12-11T13:29:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18143"},"modified":"2012-12-11T15:29:03","modified_gmt":"2012-12-11T13:29:03","slug":"v-b-159-07-konkretisierung-von-beweisantraegen-keine-verboeserung-bei-nichtberuecksichtigung-einzelner-besteuerungsmerkmale-innerhalb-eines-vom-fa-festgesetzten-steuerbetrages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-159-07-konkretisierung-von-beweisantraegen-keine-verboeserung-bei-nichtberuecksichtigung-einzelner-besteuerungsmerkmale-innerhalb-eines-vom-fa-festgesetzten-steuerbetrages\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;159\/07 &#8211; Konkretisierung von Beweisantr&auml;gen &#8211; keine Verb&ouml;serung bei Nichtber&uuml;cksichtigung einzelner Besteuerungsmerkmale innerhalb eines vom FA festgesetzten Steuerbetrages"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.4.2008, V B 159\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Konkretisierung von Beweisantr&auml;gen &#8211; keine Verb&ouml;serung bei Nichtber&uuml;cksichtigung einzelner Besteuerungsmerkmale innerhalb eines vom FA festgesetzten Steuerbetrages<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine Immobilien-Vertriebs-GmbH i.L., hatte f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 keine Umsatzsteuererkl&auml;rungen abgegeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aufgrund der Feststellungen einer am 22. Mai 2000 begonnenen Au&szlig;enpr&uuml;fung der Steuerfahndung (Bericht vom 1. Oktober 2000) sowie gest&uuml;tzt auf die Angaben in einem Schreiben des Nachtragsliquidators der Kl&auml;gerin vom 7. Juni 2000 an das Amtsgericht B samt Anlagen sowie auf die Umsatzsteuererkl&auml;rungen der Kl&auml;gerin vom 15. Juni 2000 setzte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit Bescheiden vom 20. Februar 2001 die Umsatzsteuer f&uuml;r 1993 auf 4 172 DM und die Umsatzsteuer f&uuml;r 1994 auf .\/. 836 DM fest. Dabei legte das FA der Steuerberechnung Lieferungen und Leistungen zu 15 % in H&ouml;he von 373 204 DM (Steuer hierauf 55 980,60 DM) f&uuml;r 1993 und in H&ouml;he von 317 559 DM (Steuer hierauf 47 633,85 DM) f&uuml;r 1994 sowie Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von 51 808,13 DM f&uuml;r 1993 und in H&ouml;he von 48 469,47 DM f&uuml;r 1994 zugrunde. Gegen diese Bescheide legte die Kl&auml;gerin ohne Begr&uuml;ndung Einspr&uuml;che ein, die mit Einspruchsentscheidung vom 8. Januar 2004 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen wurden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Begr&uuml;ndung ihrer daraufhin erhobenen Klage trug die Kl&auml;gerin u.a. vor, ihr Nachtragsliquidator habe die Umsatzsteuererkl&auml;rungen aufgrund der nach Beschlagnahme verschiedener Unterlagen durch die Steuerfahndung noch vorhandenen Bankunterlagen erstellt. Bei nochmaliger &Uuml;berarbeitung und Besprechung habe sich herausgestellt, dass die Zahlungseing&auml;nge nicht auf Lieferungen und sonstigen Leistungen beruhten, sondern dass es sich dabei &quot;um Einlagen der Gesellschafter bzw. von nahestehenden Personen bzw. um Zahlungen der Schwestergesellschaft&quot; gehandelt habe. Hierzu beantragte die Kl&auml;gerin mit Schriftsatz vom 30. April 2007, Frau K und Herrn H als Zeugen sowie ihren Nachtragsliquidator als Partei zu vernehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) beantragte die Kl&auml;gerin ausweislich der dar&uuml;ber gefertigten Niederschrift vor der Stellung des Klageantrags (Festsetzung der Umsatzsteuer f&uuml;r 1993 auf .\/. 51 803,13 DM und der Umsatzsteuer f&uuml;r 1994 auf 48 469,47 DM), &quot;die Herren H. und K. sowie Frau K. als Zeugen zu vernehmen&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG wies die Klage &#8211;ohne Beweisaufnahme&#8211; als unbegr&uuml;ndet ab. Es f&uuml;hrte u.a. aus, die Klage betreffend das Streitjahr 1994 sei unbegr&uuml;ndet, weil der Kl&auml;gerin der begehrte &#8211;und in dem angefochtenen Bescheid anerkannte&#8211; Vorsteuerabzug in H&ouml;he von 48 469,47 DM nicht zustehe. Denn sie habe trotz Aufforderung mit Ausschlussfrist gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) die Vorsteuerbetr&auml;ge nicht anhand von Eingangsrechnungen nachgewiesen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage betreffend das Streitjahr 1993 sei ebenfalls unbegr&uuml;ndet. Das FA habe der Besteuerung zu Recht Ums&auml;tze von 373 204 DM zugrunde gelegt. Bei den Zahlungen in dieser H&ouml;he handele es sich um Entgelte f&uuml;r steuerbare und steuerpflichtige Ums&auml;tze, wie sich aus der Anlage zum Schreiben des sp&auml;teren Nachtragsliquidators der Kl&auml;gerin vom 7. Juni 2000 an das Amtsgericht B ergebe. Ein Vorsteuerabzug stehe der Kl&auml;gerin wegen Nichtvorlage von Eingangsrechnungen nicht zu.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den unsubstantiierten Beweisantr&auml;gen der Kl&auml;gerin habe das Gericht nicht nachgehen m&uuml;ssen. Auch die Steuerunterlagen der Firmen X und Y, die die Kl&auml;gerin zum Beleg des Hintergrundes der Zahlungseing&auml;nge beantragt hatte, seien nicht beizuziehen gewesen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gegen dieses Urteil wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer auf Verfahrensm&auml;ngel gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO gest&uuml;tzten Nichtzulassungsbeschwerde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II Die Nichtzulassungsbeschwerde der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet. Die von ihr geltend gemachten Verfahrensm&auml;ngel liegen nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die R&uuml;ge der Kl&auml;gerin, das FG sei seiner Pflicht zur Aufkl&auml;rung des Sachverhalts (&sect; 76 FGO) dadurch nicht ausreichend nachgekommen, dass es die von ihr &#8211;der Kl&auml;gerin&#8211; genannten Zeugen nicht geh&ouml;rt habe, geht fehl.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass das FG einem Beweisantrag nur dann nachkommen muss, wenn dieser substantiiert ist (vgl. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 13. August 2002 VII B 267\/01, BFH\/NV 2003, 63; vom 17. M&auml;rz 2003 VII B 269\/02, BFH\/NV 2003, 825; vom 2. M&auml;rz 2006 XI B 79\/05, BFH\/NV 2006, 1132). Das setzt voraus, dass das Beweisthema und das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme in Bezug auf einzelne konkrete Tatsachen genau angegeben wurden (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 21. November 2002 VII B 58\/02, BFH\/NV 2003, 485; vom 12. Dezember 2007 I B 134\/07, BFH\/NV 2008, 736).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Vor diesem Hintergrund hat das FG im Streitfall zu Recht die von der Kl&auml;gerin beantragte Beweisaufnahme unterlassen. Der in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gestellte Beweisantrag, die Herren H und K sowie Frau K als Zeugen zu vernehmen, reicht insoweit nicht aus, weil damit kein Beweisthema bezeichnet wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aber auch wenn man insoweit auf den mit Schriftsatz vom 30. April 2007 von der Kl&auml;gerin gestellten Beweisantrag abstellt, ist dieser nicht hinreichend bestimmt genug. Dass es sich bei den als steuerpflichtig erkl&auml;rten Lieferungen und Leistungen &quot;um Einlagen&quot; gehandelt habe, ist keine im Bereich des Tats&auml;chlichen liegende Frage, sondern eine rechtliche Wertung. Zudem ist die weitere Behauptung, es handle sich um Einlagen &quot;der Gesellschafter bzw. von nahestehenden Personen bzw. um Zahlungen der Schwestergesellschaft&quot; v&ouml;llig unbestimmt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Ebenfalls ohne Erfolg r&uuml;gt die Kl&auml;gerin, das FG h&auml;tte die Steuerunterlagen der Firmen X und Y beiziehen m&uuml;ssen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat hierzu ausgef&uuml;hrt, es habe im Streitfall zur Beiziehung der genannten Akten keinen Anlass gesehen, weil die Kl&auml;gerin nicht hinreichend deutlich gemacht habe, wie sie hieraus den Hintergrund der Zahlungseing&auml;nge h&auml;tte ermitteln wollen, da sie ebenfalls schrifts&auml;tzlich vorgetragen habe, nach ihrer Kenntnis gebe es hinsichtlich des Nachweises der Zahlungen nur m&uuml;ndliche Absprachen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese Begr&uuml;ndung steht im Einklang mit der vom FG dazu angegebenen Rechtsprechung (BFH-Beschluss vom 1. September 2006 VIII B 81\/05, BFH\/NV 2006, 2297, m.w.N.) und entspricht dem Akteninhalt. Sie ist deshalb nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Das FG hat entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin ferner nicht dadurch gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 2 FGO versto&szlig;en, indem es entschieden hat, die vom FA im angefochtenen Bescheid ber&uuml;cksichtigten Vorsteuerbetr&auml;ge seien nicht abziehbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da Streitgegenstand im finanzgerichtlichen Verfahren nicht das einzelne Besteuerungsmerkmal, sondern die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des die Steuer festsetzenden Steuerbescheides ist, hindert das Verbot der Verb&ouml;serung (&sect; 96 Abs. 1 Satz 2 FGO) das Gericht nicht, innerhalb des vom FA festgesetzten Steuerbetrages einzelne Besteuerungsgrundlagen &#8211;wie hier die abziehbaren Vorsteuerbetr&auml;ge&#8211; in tats&auml;chlicher oder rechtlicher Hinsicht f&uuml;r den Steuerpflichtigen wie f&uuml;r das FA g&uuml;nstiger oder ung&uuml;nstiger zu beurteilen, als dies in dem angefochtenen Steuerbescheid geschehen ist, und dies in den Gr&uuml;nden seiner Entscheidung darzulegen (vgl. BFH-Urteil vom 27. Januar 1971 I R 169\/69, BFHE 101, 498, BStBl II 1971, 424, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Schlie&szlig;lich liegt der von der Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang ger&uuml;gte Versto&szlig; gegen &sect; 96 Abs. 2 FGO nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Entgegen ihrem Vorbringen konnte sie von der &quot;Diskussion des Vorsteuerabzugs in der m&uuml;ndlichen Verhandlung&quot; nicht &quot;v&ouml;llig unvorbereitet&quot; getroffen sein, da die Kl&auml;gerin bereits durch die Anordnung des FG gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO vom 29. M&auml;rz 2007 aufgefordert war, u.a. die f&uuml;r 1993 und 1994 geltend gemachten Vorsteuerbetr&auml;ge anhand von Eingangsrechnungen nachzuweisen und zu belegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.4.2008, V B 159\/07 Konkretisierung von Beweisantr&auml;gen &#8211; keine Verb&ouml;serung bei Nichtber&uuml;cksichtigung einzelner Besteuerungsmerkmale innerhalb eines vom FA festgesetzten Steuerbetrages Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine Immobilien-Vertriebs-GmbH i.L., hatte f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 keine Umsatzsteuererkl&auml;rungen abgegeben. 2&nbsp; Aufgrund der Feststellungen einer am 22. Mai 2000 begonnenen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-159-07-konkretisierung-von-beweisantraegen-keine-verboeserung-bei-nichtberuecksichtigung-einzelner-besteuerungsmerkmale-innerhalb-eines-vom-fa-festgesetzten-steuerbetrages\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;B&nbsp;159\/07 &#8211; Konkretisierung von Beweisantr&auml;gen &#8211; keine Verb&ouml;serung bei Nichtber&uuml;cksichtigung einzelner Besteuerungsmerkmale innerhalb eines vom FA festgesetzten Steuerbetrages<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18143\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}