{"id":18174,"date":"2012-12-10T16:38:22","date_gmt":"2012-12-10T14:38:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18174"},"modified":"2012-12-10T16:38:22","modified_gmt":"2012-12-10T14:38:22","slug":"viii-b-224-06-voraussetzungen-einer-ansparruecklage-bei-praxisgruendung-oder-praxiserweiterung-klaerung-von-fragen-zur-konkretisierung-der-investitionen-im-revisionsverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-224-06-voraussetzungen-einer-ansparruecklage-bei-praxisgruendung-oder-praxiserweiterung-klaerung-von-fragen-zur-konkretisierung-der-investitionen-im-revisionsverfahren\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;224\/06 &#8211; Voraussetzungen einer Ansparr&uuml;cklage bei Praxisgr&uuml;ndung oder Praxiserweiterung &#8211; Kl&auml;rung von Fragen zur Konkretisierung der Investitionen im Revisionsverfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.2.2008, VIII B 224\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Voraussetzungen einer Ansparr&uuml;cklage bei Praxisgr&uuml;ndung oder Praxiserweiterung &#8211; Kl&auml;rung von Fragen zur Konkretisierung der Investitionen im Revisionsverfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Dem Rechtsstreit liegt die Frage zugrunde, ob die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) zum Ende des Streitjahres 2002 eine Ansparr&uuml;cklage nach &sect; 7g des Einkommensteuergesetzes (EStG) bilden durften wegen beabsichtigter Investitionen der Kl&auml;gerin f&uuml;r eine gyn&auml;kologische Einzelpraxis. Dass der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die R&uuml;cklage nicht anerkannte, f&uuml;hrte zugleich zur Versagung der Eigenheimzulage f&uuml;r die Streitjahre (2002 und 2003) wegen &Uuml;berschreitens der nach &sect; 5 des Eigenheimzulagengesetzes (EigZulG) hierf&uuml;r ma&szlig;geblichen Einkunftsgrenze. Im &Uuml;brigen sieht der Senat von der Wiedergabe des Tatbestandes ab (&sect; 116 Abs. 5 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Nichtzulassungsbeschwerde hat keinen Erfolg. Der Senat kann insoweit offenlassen, ob ihre Begr&uuml;ndung den Anforderungen an die Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden i.S. von &sect; 115 Abs. 2 i.V.m. &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gen&uuml;gt, denn jedenfalls ist die Beschwerde unbegr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der Streitfall hat keine grunds&auml;tzliche Bedeutung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Kl&auml;ger messen der Frage grunds&auml;tzliche Bedeutung zu, ob es bei einer wesentlichen Erweiterung eines bereits bestehenden Betriebs f&uuml;r die Bildung einer R&uuml;cklage nach &sect; 7g EStG notwendig ist, dass wesentliche Betriebsgrundlagen bereits verbindlich bestellt sind. Diese Frage ist bereits h&ouml;chstrichterlich gekl&auml;rt. In dem Urteil vom 17. November 2004 X R 38\/02 (BFH\/NV 2005, 846, 848 unter II.4.b aa der Entscheidungsgr&uuml;nde) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die f&uuml;r eine Betriebser&ouml;ffnung geltenden strengeren Anforderungen an die Konkretisierung der ins Auge gefassten Investitionen, n&auml;mlich deren verbindliche Bestellung, ebenso bei einer wesentlichen Erweiterung eines bereits bestehenden Betriebs Anwendung finden (s. auch schon das BFH-Urteil vom 19. September 2002 X R 51\/00, BFHE 200, 343, BStBl II 2004, 184). Das Finanzgericht (FG) konnte deshalb in seiner Entscheidung offenlassen, ob die geplante Einzelpraxis nur als Erweiterung eines bereits zuvor bestehenden, in fremden R&auml;umen ausge&uuml;bten freiberuflichen Betriebs (Praxisvertretung) oder doch als Unternehmensneugr&uuml;ndung zu beurteilen sei. Gr&uuml;nde f&uuml;r das Erfordernis einer erneuten Entscheidung des BFH zur Investitionskonkretisierung bei wesentlicher Betriebserweiterung sind mit dem Verweis auf abweichende Rechtsmeinungen in der Literatur nicht hinreichend dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die von den Kl&auml;gern aufgeworfene Frage, ob zur Bestimmung einer wesentlichen Erweiterung eines bereits bestehenden Betriebs allein auf die H&ouml;he der voraussichtlichen Investitionen abgestellt werden k&ouml;nne, ist im vorliegenden Rechtsstreit weder kl&auml;rungsbed&uuml;rftig noch kl&auml;rungsf&auml;hig. Die Kl&auml;ger selbst sind ersichtlich anderer Auffassung, aber auch das FG hat seine Entscheidung nicht auf eine solche Annahme gegr&uuml;ndet. Vielmehr hat es in diesem Punkt im Wesentlichen auf die gegen&uuml;ber der zuvor ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit erforderliche Umsatzsteigerung (Einnahmenerwirtschaftung) abgestellt unter Ber&uuml;cksichtigung einer auch im &Uuml;brigen erweiterten s&auml;chlichen und personellen Ausstattung und damit verbundener laufender Kosten. Die Folgerung des FG, dass hierin eine wesentliche Betriebserweiterung &#8211;wenn nicht sogar eine Neugr&uuml;ndung&#8211; liege, ist schl&uuml;ssig und sachgerecht. Dass gerade der Streitfall dar&uuml;ber hinaus eine Kl&auml;rung im Sinne einer weitergehenden Definition der Kriterien f&uuml;r eine wesentliche Betriebserweiterung gebieten w&uuml;rde, ist nicht ersichtlich. Zudem h&auml;tten bei Annahme einer Betriebsfortf&uuml;hrung die tats&auml;chlichen Umst&auml;nde des vorliegenden Falles zur schl&uuml;ssigen Darlegung grunds&auml;tzlicher Bedeutung eine Auseinandersetzung mit der Frage geboten, warum die Er&ouml;ffnung der Einzelpraxis nicht gleichzeitig die Errichtung einer (neuen) Betriebsst&auml;tte sein sollte. Die Kl&auml;ger selbst haben die Er&ouml;ffnung einer neuen Betriebsst&auml;tte als Beispiel einer wesentlichen Betriebserweiterung angef&uuml;hrt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Im &Uuml;brigen wird die grunds&auml;tzliche Bedeutung nicht dadurch schl&uuml;ssig dargetan, dass die materielle Richtigkeit der Entscheidung des FG in Frage gestellt wird. Falsche materielle Rechtsanwendung im Einzelfall f&uuml;hrt grunds&auml;tzlich nicht zur Zulassung der Revision (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 22. Januar 2007 VIII B 161\/05, BFH\/NV 2007, 889; vom 28. April 2003 VIII B 260\/02, BFH\/NV 2003, 1336; vom 23. Juni 2003 IX B 119\/02, BFH\/NV 2003, 1289). Auch die Frage, wie der Kreis der notwendigen Betriebsgrundlagen im Einzelfall zu ziehen ist, ist nicht von grunds&auml;tzlicher Bedeutung, sondern Gegenstand der durch die jeweiligen Gesamtumst&auml;nde des Einzelfalls bestimmten konkreten Sachverhaltsfeststellung und Tatsachenw&uuml;rdigung des FG, die f&uuml;r das Revisionsgericht grunds&auml;tzlich bindend ist (vgl. &sect; 118 Abs. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Ob die Konkretisierung des Investitionsvorhabens in F&auml;llen der Betriebser&ouml;ffnung oder der wesentlichen Betriebserweiterung die Bestellung&nbsp;&nbsp;&nbsp;s&auml;mtlicher&nbsp;&nbsp;wesentlicher Betriebsgrundlagen erfordert und welche Gegenst&auml;nde ggf. hierbei zu ber&uuml;cksichtigen sind, ist im Streitfall nicht kl&auml;rungsf&auml;hig, weil es auf diese Frage nicht ankommt. Ergebnis der Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung durch das FG war, dass die Kl&auml;gerin in den Streitjahren lediglich einen Behandlungsstuhl verbindlich bestellt hatte, dass sich jedoch die dieser Bestellung zugrunde liegende Planung einer Praxisgemeinschaft noch im Jahre 2002 zerschlagen hatte, w&auml;hrend der Plan einer Einzelpraxis in demselben Jahr keine Konkretisierung erfahren hat. Damit geht das FG davon aus, dass es in Bezug auf die Einzelpraxis &uuml;berhaupt keine verbindliche Bestellung gab. Dies wird durch die nicht ausdr&uuml;cklich in die Entscheidungsgr&uuml;nde aufgenommene, aber protokollkundige Aussage der Kl&auml;gerin best&auml;tigt, wonach sie den Stuhl wieder abbestellt hat, &quot;weil aus der Praxisgemeinschaft nichts geworden ist&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Zulassungsgrund des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;1. Alternative FGO (zur Fortbildung des Rechts) greift nicht durch, da die Kl&auml;ger insoweit keine anderen Gr&uuml;nde anf&uuml;hren als die, aus denen sie eine grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache herleiten wollen (s. dazu unter II.1. der Gr&uuml;nde dieses Beschlusses).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Auch der Zulassungsgrund des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO (Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung) ist nicht zu bejahen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Kl&auml;ger r&uuml;gen eine Divergenz der Vorentscheidung zu dem Senatsbeschluss vom 26. Juli 2005 VIII B 134\/04 (BFH\/NV 2005, 2186), der zur wesentlichen Betriebsgrundlage im Anwendungsbereich des &sect; 7g EStG ergangen ist. F&uuml;r die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits ist die Bestimmung der wesentlichen Betriebsgrundlagen aber nicht entscheidungserheblich, da wesentliche Betriebsgrundlagen jedenfalls nicht verbindlich bestellt waren (s. unter II.1.d der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der ebenfalls unter &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO zu fassende und von den Kl&auml;gern geltend gemachte Zulassungsgrund der objektiven Willk&uuml;rlichkeit der Vorentscheidung ist nicht festzustellen. Dazu w&auml;re vielmehr eine krasse Verkennung der objektiven Rechtslage erforderlich, wenn also der Richterspruch unter keinem denkbaren Aspekt rechtlich vertretbar w&auml;re (s. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 68, m.w.N.). Die von den Kl&auml;gern in diesem Zusammenhang angef&uuml;hrten Gesichtspunkte betreffen entweder die Auslegung von Rechtsbegriffen durch das FG bzw. die Tatsachenw&uuml;rdigung und lassen s&auml;mtlich keine objektiv willk&uuml;rliche Rechtsanwendung erkennen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Es ist auch nicht ersichtlich, dass dem FG ein Verfahrensmangel unterlaufen ist, auf dem seine Entscheidung beruhen kann (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Kl&auml;ger machen geltend, das FG habe entgegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO das Gesamtergebnis des Verfahrens nicht ausreichend gew&uuml;rdigt, indem es ohne Begr&uuml;ndung alle Wirtschaftsg&uuml;ter, f&uuml;r die die Kl&auml;gerin eine R&uuml;cklage gebildet habe, als wesentliche Betriebsgrundlage ansehe, ohne dazu tats&auml;chliche Feststellungen getroffen zu haben. Mit diesem Vorbringen wird kein Verfahrensmangel i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO bezeichnet (s. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 81). Weder hat das FG insoweit einen Beweisantrag &uuml;bergangen noch ist dargelegt, welche weiteren Ma&szlig;nahmen der Sachverhaltsaufkl&auml;rung von Amts wegen sich dem Gericht h&auml;tten aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Die Kl&auml;ger haben auch nicht dargelegt und es ist auch nicht anderweitig offensichtlich, dass &#8211;angesichts mangelnder Konkretisierung der in Aussicht genommenen Investitionen&#8211; weitere Sachverhaltsaufkl&auml;rung zur betrieblichen Notwendigkeit der Anschaffung bestimmter Wirtschaftsg&uuml;ter eine andere Entscheidung h&auml;tte herbeif&uuml;hren k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dass insofern das rechtliche Geh&ouml;r der Kl&auml;ger verletzt worden sein soll, haben diese nicht konkretisiert. Grunds&auml;tzlich ist davon auszugehen, dass das FG das von ihm entgegengenommene Vorbringen der Beteiligten auch zur Kenntnis genommen und bei seiner Entscheidung in Erw&auml;gung gezogen hat (s. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 119 Rz 10a, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;ger zur mangelnden Sachverhaltsfeststellung einer Haushaltszugeh&ouml;rigkeit der Kinder der Kl&auml;ger k&ouml;nnen einen Verfahrensmangel nicht schl&uuml;ssig begr&uuml;nden. Bei der Pr&uuml;fung, ob ein Verfahrensfehler vorliegt, ist der materiell-rechtliche Standpunkt des FG zugrunde zu legen (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 79, m.w.N.). Ausgehend von diesem Standpunkt, wonach die Bildung einer Ansparr&uuml;cklage g&auml;nzlich zu versagen war, kam es f&uuml;r die Eigenheimzulage nicht auf die Haushaltszugeh&ouml;rigkeit der Kinder an, wie unter II.3. der Gr&uuml;nde der Vorentscheidung im Einzelnen begr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.2.2008, VIII B 224\/06 Voraussetzungen einer Ansparr&uuml;cklage bei Praxisgr&uuml;ndung oder Praxiserweiterung &#8211; Kl&auml;rung von Fragen zur Konkretisierung der Investitionen im Revisionsverfahren Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Dem Rechtsstreit liegt die Frage zugrunde, ob die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) zum Ende des Streitjahres 2002 eine Ansparr&uuml;cklage nach &sect; 7g des Einkommensteuergesetzes (EStG) bilden durften &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-224-06-voraussetzungen-einer-ansparruecklage-bei-praxisgruendung-oder-praxiserweiterung-klaerung-von-fragen-zur-konkretisierung-der-investitionen-im-revisionsverfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;224\/06 &#8211; Voraussetzungen einer Ansparr&uuml;cklage bei Praxisgr&uuml;ndung oder Praxiserweiterung &#8211; Kl&auml;rung von Fragen zur Konkretisierung der Investitionen im Revisionsverfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18174\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}