{"id":18221,"date":"2012-12-10T16:38:14","date_gmt":"2012-12-10T14:38:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18221"},"modified":"2012-12-10T16:38:14","modified_gmt":"2012-12-10T14:38:14","slug":"x-b-179-06-ruege-mangelnder-sachaufklaerung-ueberraschungsentscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-179-06-ruege-mangelnder-sachaufklaerung-ueberraschungsentscheidung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;179\/06 &#8211; R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung &#8211; &Uuml;berraschungsentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.1.2008, X B 179\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung &#8211; &Uuml;berraschungsentscheidung<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die fachkundig vertretenen Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) haben die von ihnen geltend gemachten Revisionszulassungsgr&uuml;nde nicht in der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) gebotenen Art und Weise dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das Finanzgericht (FG) h&auml;tte den Sachverhalt durch Einholung eines Sachverst&auml;ndigengutachtens weiter aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, ist unbeachtlich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Wird eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG in Form eines Versto&szlig;es gegen den Grundsatz der unmittelbaren Beweisaufnahme geltend gemacht, geh&ouml;rt zur ordnungsgem&auml;&szlig;en Bezeichnung des Verfahrensmangels auch der Vortrag, dass die Nichterhebung der angebotenen Beweise in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ger&uuml;gt wurde oder weshalb diese R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 8. Oktober 2003 VII B 51\/03, BFH\/NV 2004, 217). Da der im finanzgerichtlichen Verfahren geltende Untersuchungsgrundsatz nach &sect; 76 Abs. 1 FGO einschlie&szlig;lich des Prinzips der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme eine Verfahrensvorschrift ist, auf deren Einhaltung ein Beteiligter &#8211;ausdr&uuml;cklich oder durch Unterlassen einer R&uuml;ge&#8211; verzichten kann (&sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 295 der Zivilprozessordnung), hat die unterlassene rechtzeitige R&uuml;ge den endg&uuml;ltigen R&uuml;geverlust zur Folge.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger haben weder substantiiert dargelegt noch ist aus dem Sitzungsprotokoll des FG ersichtlich, dass sie in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG Beweisantr&auml;ge zu Protokoll erkl&auml;rt und die unterlassene Beweisaufnahme ger&uuml;gt haben. Ausweislich des Sitzungsprotokolls sind au&szlig;er den Sachantr&auml;gen keine weiteren Antr&auml;ge &#8211;also auch keine Beweisantr&auml;ge&#8211; gestellt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Soweit die Kl&auml;ger mit der R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung geltend machen, das FG h&auml;tte auch unabh&auml;ngig von einem entsprechenden Beweisantrag von Amts wegen (&sect; 76 Abs. 1 FGO) eine Beweisaufnahme durchf&uuml;hren m&uuml;ssen, w&auml;ren f&uuml;r eine schl&uuml;ssige Verfahrensr&uuml;ge u.a. Ausf&uuml;hrungen dazu erforderlich gewesen, aus welchen Gr&uuml;nden sich dem FG unter Ber&uuml;cksichtigung seines Rechtsstandpunktes die Notwendigkeit einer weiteren Aufkl&auml;rung des Sachverhalts h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 28. Juli 2004 IX B 136\/03, BFH\/NV 2005, 43, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Vortrag der Kl&auml;ger gen&uuml;gt diesen Anforderungen nicht. Vielmehr wird aus ihrem Vortrag deutlich, dass aus der ma&szlig;geblichen Sicht des FG kein Gutachten dar&uuml;ber eingeholt werden musste, ob eine Excel-Datei im Nachhinein r&uuml;ckdatiert werden kann. Das FG hat seine Entscheidung, dass die Kl&auml;ger ihre Investitionsabsicht zum 31. Dezember 2003 anhand der eingereichten Unterlagen nicht nachweisen konnten, n&auml;mlich nicht auf eine m&ouml;gliche R&uuml;ckdatierung des R&uuml;cklagenverzeichnisses, sondern darauf gest&uuml;tzt, dass dieses jedenfalls am 14. M&auml;rz 2006 ge&auml;ndert worden sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Kl&auml;ger r&uuml;gen weiter, das angefochtene Urteil beruhe auf der Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r. Ausweislich des Protokolls &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung habe das Gericht nicht darauf hingewiesen, der zeitliche Ablauf deute darauf hin, dass die Kl&auml;ger erst durch das Schreiben des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) auf die notwendige Aufl&ouml;sung der im Jahr 1999 gebildeten R&uuml;cklage nach &sect; 7g des Einkommensteuergesetzes (EStG) aufmerksam geworden seien und diese Aufl&ouml;sung sowie die sich hieraus ergebende Verzinsung durch die erneute Bildung einer Ansparr&uuml;cklage h&auml;tten ausgleichen wollen. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung habe sich das Gericht auch nicht dahingehend ge&auml;u&szlig;ert, das R&uuml;cklagenverzeichnis sei nicht schl&uuml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des BFH liegt eine &Uuml;berraschungsentscheidung und damit ein Versto&szlig; gegen Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes vor, wenn das Gericht seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht er&ouml;rterten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt gest&uuml;tzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gegeben hat, mit der alle oder einzelne Beteiligte nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht rechnen mussten (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 119 Rz 10, m.w.N.). Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verlangt jedoch nicht, dass das Gericht die ma&szlig;geblichen rechtlichen Gesichtspunkte mit den Beteiligten umfassend er&ouml;rtert. Das Gericht ist grunds&auml;tzlich weder zu einem Rechtsgespr&auml;ch noch zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung verpflichtet (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 119 Rz 10a, m.w.N.). Auch wenn die Rechtslage umstritten oder problematisch ist, muss daher ein Verfahrensbeteiligter grunds&auml;tzlich alle vertretbaren rechtlichen Gesichtspunkte von sich aus in Betracht ziehen und seinen Vortrag darauf einrichten (BVerfG-Beschluss vom 13. Oktober 1994&nbsp;&nbsp;2 BvR 126\/94, Deutsches Verwaltungsblatt 1995, 34). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r liegt erst dann vor, wenn das Gericht ohne vorherigen Hinweis Anforderungen an den Sachvortrag stellt oder auf einen rechtlichen Gesichtspunkt abstellt, mit dem auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter &#8211;selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielfalt vertretbarer Rechtsauffassungen&#8211; nicht zu rechnen brauchte, so dass dies im Ergebnis der Verhinderung eines Vortrags gleichkommt (BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 15. Januar 1999&nbsp;&nbsp;1 BvR 1274\/92, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1999, 3326; vom 12. Juni 2003&nbsp;&nbsp;1 BvR 2285\/02, NJW 2003, 2524, jeweils m.w.N. der Rechtsprechung).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Es kann dahingestellt bleiben, ob &#8211;bei Anwendung der unter 2. a dargestellten Grunds&auml;tze&#8211; das FG-Urteil den Anspruch der Kl&auml;ger auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt, obwohl bereits das FA die Bildung einer R&uuml;cklage nach &sect; 7g EStG mit der Begr&uuml;ndung verweigert hatte, die voraussichtlichen Investitionen seien innerhalb des Investitionszeitraums von zwei Jahren nicht hinreichend konkretisiert und buchm&auml;&szlig;ig in der Gewinnermittlung nachgewiesen worden. Die R&uuml;ge einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs ist nur dann ordnungsgem&auml;&szlig; vorgebracht, wenn der Beschwerdef&uuml;hrer darlegt, was er vorgetragen h&auml;tte, wenn sein Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nicht verletzt worden w&auml;re und dass bei Ber&uuml;cksichtigung dieses zus&auml;tzlichen Vortrags eine andere Entscheidung des FG in der Sache m&ouml;glich gewesen w&auml;re (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 119 Rz 14, m.w.N. aus der Rechtsprechung des BFH). Daran haben es die Kl&auml;ger fehlen lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Auch die weitere R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG habe trotz ihres Hinweises auf die vom FA nicht vorgelegten Akten der Au&szlig;enpr&uuml;fung diese nicht beigezogen, kann nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es kann dahingestellt bleiben, ob &#8211;das FA verneint in der Beschwerdeerwiderung diese Frage&#8211; die steuerlich erheblichen Sachverhalte der Kl&auml;ger im Streitjahr 2001 im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung gepr&uuml;ft worden sind. Die Kl&auml;ger haben jedenfalls die Verletzung der in &sect; 76 Abs. 1 FGO geregelten Pflicht des FG zur Sachverhaltsermittlung von Amts wegen nicht schl&uuml;ssig ger&uuml;gt. In der Beschwerdebegr&uuml;ndung fehlen substantiierte Angaben u.a. dar&uuml;ber, inwiefern die Vorlage der Akten der Au&szlig;enpr&uuml;fung auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen und inwiefern das angefochtene Urteil auf dem Verfahrensmangel beruht, es also ohne den Verfahrensmangel anders ausgefallen w&auml;re (vgl. dazu Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 49).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Ebenso wenig haben die Kl&auml;ger schl&uuml;ssig dargelegt, dass eine Entscheidung des BFH zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich sei (vgl. &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Zur schl&uuml;ssigen Darlegung einer Abweichungsr&uuml;ge muss der Beschwerdef&uuml;hrer u.a. tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus den behaupteten (genau &#8211;mit Datum sowie Aktenzeichen und\/oder Fundstelle&#8211; bezeichneten) Divergenzentscheidungen andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so eine Abweichung zu verdeutlichen (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 12. Juli 2002 XI B 152\/01, BFH\/NV 2002, 1484; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 41 und 42, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Daran fehlt es im Streitfall, weil die Kl&auml;ger keinen bestimmten abstrakten und tragenden Rechtssatz aus der von ihnen erw&auml;hnten BFH-Entscheidung aufgezeigt haben, der von dem von ihnen herausgestellten Rechtssatz des angefochtenen FG-Urteils abweichen soll. Im &Uuml;brigen hat auch der Steuerpflichtige in dem der Entscheidung vom 6. M&auml;rz 2003 IV R 23\/01 (BFHE 202, 250, BStBl II 2004, 187) zugrunde liegenden Streitfall den Gewinn &#8211;anders als die Kl&auml;ger in der Beschwerdebegr&uuml;ndung vorgetragen haben&#8211; nach &sect; 4 Abs. 3 EStG ermittelt. Zudem ist den Kl&auml;gern nach &Uuml;berzeugung des FG der Nachweis, dass sie das R&uuml;cklagenverzeichnis am Ende des Wirtschafsjahres erstellt hatten, gerade nicht gelungen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Im Kern ersch&ouml;pft sich die Beschwerdebegr&uuml;ndung der Kl&auml;ger &#8211;nach Art einer Revisionsbegr&uuml;ndung&#8211; in Ausf&uuml;hrungen dar&uuml;ber, dass und warum das FG den Streitfall unrichtig entschieden habe. Fehler bei der Auslegung und Anwendung des materiellen Rechts im konkreten Einzelfall rechtfertigen jedoch f&uuml;r sich gesehen grunds&auml;tzlich nicht die Zulassung der Revision (vgl. z.B. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 24, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn das angefochtene Urteil derart schwerwiegende Fehler bei der Auslegung revisiblen Rechts aufweist, dass die Entscheidung des FG objektiv willk&uuml;rlich erscheint oder auf sachfremden Erw&auml;gungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar ist (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 30. August 2001 IV B 79, 80\/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837; ferner Lange, Deutsche Steuer-Zeitung 2002, 782, 784).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dass das angefochtene Urteil derart gravierende M&auml;ngel enthalte, haben die Kl&auml;ger weder ausdr&uuml;cklich behauptet noch konkludent &#8211;in schl&uuml;ssiger Form&#8211; vorgetragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.1.2008, X B 179\/06 R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung &#8211; &Uuml;berraschungsentscheidung Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die fachkundig vertretenen Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) haben die von ihnen geltend gemachten Revisionszulassungsgr&uuml;nde nicht in der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-179-06-ruege-mangelnder-sachaufklaerung-ueberraschungsentscheidung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;179\/06 &#8211; R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung &#8211; &Uuml;berraschungsentscheidung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18221","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18221"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18221\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}