{"id":18358,"date":"2012-12-18T15:24:23","date_gmt":"2012-12-18T13:24:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18358"},"modified":"2012-12-18T15:24:23","modified_gmt":"2012-12-18T13:24:23","slug":"xi-b-188-07-prozessfaehigkeit-einer-gmbh-rechtliches-gehoer-beschwerde-gegen-eine-kostenentscheidung-unzulaessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-188-07-prozessfaehigkeit-einer-gmbh-rechtliches-gehoer-beschwerde-gegen-eine-kostenentscheidung-unzulaessig\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;188\/07 &#8211; Prozessf&auml;higkeit einer GmbH &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung unzul&auml;ssig"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.9.2008, XI B 188\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Prozessf&auml;higkeit einer GmbH &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung unzul&auml;ssig<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerden haben keinen Erfolg. 1. Die Beschwerde der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin zu 1. (Kl&auml;gerin) ist zwar nicht wegen fehlender Prozessf&auml;higkeit unzul&auml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin verf&uuml;gte nach den den Senat bindenden und nicht mit zul&auml;ssigen R&uuml;gen angegriffenen tats&auml;chlichen Feststellungen des Finanzgerichts (FG) seit der Amtsniederlegung ihres Notgesch&auml;ftsf&uuml;hrers im August 2006 zun&auml;chst &uuml;ber keinen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer mehr. Dies f&uuml;hrte zu der vom FG angenommenen Prozessunf&auml;higkeit der Kl&auml;gerin nach &sect; 58 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) i.V.m. &sect; 35 Abs. 1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung. Die Kl&auml;gerin hat aber zwischenzeitlich w&auml;hrend des Beschwerdeverfahrens ihre Prozessf&auml;higkeit wiedererlangt. Denn sie hat auf ein entsprechendes Berichterstatterschreiben mitgeteilt und nachgewiesen, dass der Beschwerdef&uuml;hrer zu 2. am &#8230; Dezember 2007 als ihr neuer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ins Handelsregister eingetragen wurde. Dieser hat durch sein Auftreten f&uuml;r die Kl&auml;gerin die Prozessf&uuml;hrung im Beschwerdeverfahren genehmigt (vgl. Gr&auml;ber\/ Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 62 Rz 76, 81, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Beschwerde der Kl&auml;gerin hat aber keinen Erfolg, weil keiner der von ihr geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde i.S. von &sect; 115 Abs. 2 FGO vorliegt bzw. in hinreichender Form dargelegt wurde (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Soweit die Kl&auml;gerin vortr&auml;gt, das FG habe zu Unrecht ihre Prozessunf&auml;higkeit bejaht, macht sie sinngem&auml;&szlig; geltend, das FG habe einen Verfahrensfehler i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO begangen. Denn das Vorliegen der Prozessf&auml;higkeit ist eine Sachentscheidungsvoraussetzung, deren fehlerhafte Beurteilung durch das FG als Verfahrensmangel gilt (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 78, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der von der Kl&auml;gerin behauptete Verfahrensfehler liegt aber nicht vor, weil das FG zu Recht ihre Prozessunf&auml;higkeit angenommen hat. Denn bei der Klageerhebung und zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der m&uuml;ndlichen Verhandlung (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16. Mai 2002 VII B 29\/01, BFH\/NV 2002, 1321, m.w.N.) verf&uuml;gte die Kl&auml;gerin nach den den Senat bindenden und nicht mit zul&auml;ssigen R&uuml;gen angegriffenen Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) &uuml;ber keinen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer mehr. Dies f&uuml;hrte zur Prozessunf&auml;higkeit der Kl&auml;gerin (vgl. BFH-Beschluss vom 26. M&auml;rz 1991 VIII R 2\/88, BFH\/NV 1992, 177).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Rechtssache hat auch keine grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin f&uuml;hrt insoweit unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 7. Dezember 2006 IX ZB 257\/05 (Deutsches Steuerrecht 2007, 450) in dem fr&uuml;heren Insolvenzverfahren &uuml;ber ihr Verm&ouml;gen aus, die Rechtsfrage der Wirksamkeit der Vertretung einer GmbH sei vom BFH erneut zu kl&auml;ren. Dies ist jedoch nicht der Fall. Denn durch die Rechtsprechung des BFH ist bereits gekl&auml;rt, unter welchen Voraussetzungen eine GmbH ordnungsgem&auml;&szlig; vertreten ist (vgl. Beschluss in BFH\/NV 1992, 177, sowie Spindler in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 58 FGO Rz 67, jeweils m.w.N.). Da diese Rechtsprechung im &Uuml;brigen mit den Rechtsausf&uuml;hrungen des BGH in dem von der Kl&auml;gerin zitierten Beschluss in Einklang steht, besteht auch kein weiterer Kl&auml;rungsbedarf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Zulassung der Revision ist auch nicht wegen der von der Kl&auml;gerin ger&uuml;gten Verfahrensm&auml;ngel i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO geboten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Das FG hat insbesondere nicht das rechtliche Geh&ouml;r der Kl&auml;gerin verletzt (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs verlangt von dem erkennenden Gericht vornehmlich, dass es die Beteiligten &uuml;ber den Verfahrensstoff informiert, ihnen Gelegenheit zur &Auml;u&szlig;erung gibt, ihre Ausf&uuml;hrungen sowie Antr&auml;ge zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung in Erw&auml;gung zieht (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 4. August 2004&nbsp;&nbsp;1 BvR 1557\/01, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2005, 81).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit die Kl&auml;gerin in diesem Zusammenhang ausf&uuml;hrt, das FG habe die Zul&auml;ssigkeitsfrage der wirksamen Erteilung einer Prozessvollmacht nicht angesprochen, ist ihr Vortrag unzutreffend. Denn nach den den Senat bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, die im &Uuml;brigen auch der Aktenlage entsprechen, hat die zust&auml;ndige Berichterstatterin w&auml;hrend des Klageverfahrens bereits in einem Schreiben vom &#8230; M&auml;rz 2007 &#8211;und damit deutlich vor dem Verhandlungstermin vom &#8230; M&auml;rz 2007&#8211; die Frage aufgeworfen, ob eine wirksame Prozessvollmacht vorliegt. Somit bestand f&uuml;r die Kl&auml;gerin ausreichend Gelegenheit, den eigenen Standpunkt darzulegen, so dass schon aus diesem Grund eine Geh&ouml;rsverletzung ausscheidet (vgl. Gr&auml;ber\/ von Groll, a.a.O., &sect; 96 Rz 29, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da die Kl&auml;gerin keinen Anspruch auf eine umfassende Er&ouml;rterung der Rechtslage hat (vgl. Gr&auml;ber\/von Groll, a.a.O., &sect; 96 Rz 32, m.w.N.), vermag ihr Hinweis auf die fehlende ausf&uuml;hrlichere Diskussion der Zul&auml;ssigkeitsfragen und ihr Vorbringen, dass andere ihres Erachtens entscheidungserhebliche Sach- und Rechtsfragen nicht ausreichend zur Sprache gekommen seien, keine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs zu begr&uuml;nden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Hinsichtlich der R&uuml;ge der Verletzung der dem FG von Amts wegen obliegenden Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO entspricht die Beschwerde schon nicht den in &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO genannten Darlegungsanforderungen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r eine zul&auml;ssige R&uuml;ge der Verletzung der dem FG obliegenden Sachaufkl&auml;rungspflicht als Verfahrensfehler i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO w&auml;ren Ausf&uuml;hrungen dazu erforderlich gewesen, welche Tatsachen das FG h&auml;tte aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufkl&auml;rung voraussichtlich ergeben h&auml;tten, inwiefern eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen und aus welchen Gr&uuml;nden sich dem FG unter Ber&uuml;cksichtigung seines Rechtsstandpunkts die Notwendigkeit einer weiteren Aufkl&auml;rung des Sachverhalts h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 28. Juli 2004 IX B 136\/03, BFH\/NV 2005, 43, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin bringt hierzu vor, das FG habe trotz ihres Hinweises auf eine Kommentierung die Prozessf&uuml;hrungsbefugnis eines Mehrheitsgesellschafters nicht untersucht und sei deshalb zu einem unzutreffenden Ergebnis gelangt. Es fehlt in diesem Zusammenhang aber jeglicher Vortrag, welche Tatsache das FG in diesem Zusammenhang h&auml;tte aufkl&auml;ren sollen, zumal das FG in seinem Urteil festgestellt hat, dass der Beschwerdef&uuml;hrer zu 4. Mehrheitsgesellschafter der Kl&auml;gerin war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Soweit die Kl&auml;gerin mit ihren R&uuml;gen beanstandet, dass das FG sich nicht mit der F&auml;lligkeit der Umsatzsteuer 1999 auseinandergesetzt hat, vermag dieses Vorbringen die Zulassung der Revision nicht zu rechtfertigen. Denn das FG hat im Streitfall zu Recht ein Prozessurteil erlassen, so dass die Beurteilung der materiellen Rechtslage von vornherein nicht Gegenstand seiner Entscheidung war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die im eigenen Namen erhobenen Beschwerden der Beschwerdef&uuml;hrer zu 2., 3. und 4. (Beschwerdef&uuml;hrer) wegen der Kostenentscheidung zu ihren Lasten im Urteil des FG sind unzul&auml;ssig. Denn nach &sect; 128 Abs. 4 Satz 1 FGO ist die Beschwerde in Streitigkeiten &uuml;ber die Kosten nicht gegeben. &sect; 128 Abs. 4 Satz 2 FGO, wonach dies nicht f&uuml;r die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gilt, hat nur in den F&auml;llen Bedeutung, in denen das FG &uuml;ber eine Klage gegen die Auferlegung von Kosten durch Urteil entschieden und die Revision nicht zugelassen hat (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 128 Rz 12).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.9.2008, XI B 188\/07 Prozessf&auml;higkeit einer GmbH &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung unzul&auml;ssig Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerden haben keinen Erfolg. 1. Die Beschwerde der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin zu 1. (Kl&auml;gerin) ist zwar nicht wegen fehlender Prozessf&auml;higkeit unzul&auml;ssig. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin verf&uuml;gte nach den den Senat bindenden und nicht &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-188-07-prozessfaehigkeit-einer-gmbh-rechtliches-gehoer-beschwerde-gegen-eine-kostenentscheidung-unzulaessig\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;188\/07 &#8211; Prozessf&auml;higkeit einer GmbH &#8211; Rechtliches Geh&ouml;r &#8211; Beschwerde gegen eine Kostenentscheidung unzul&auml;ssig<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}