{"id":18490,"date":"2012-12-18T15:24:31","date_gmt":"2012-12-18T13:24:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18490"},"modified":"2012-12-18T15:24:31","modified_gmt":"2012-12-18T13:24:31","slug":"iv-b-144-07-richterliche-hinweispflicht-bei-fachkundig-vertretenen-beteiligten-unterbliebene-verlesung-des-protokolls-eines-eroerterungstermins-als-verfahrensmangel-erledigung-der-hauptsache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-144-07-richterliche-hinweispflicht-bei-fachkundig-vertretenen-beteiligten-unterbliebene-verlesung-des-protokolls-eines-eroerterungstermins-als-verfahrensmangel-erledigung-der-hauptsache\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;144\/07 &#8211; Richterliche Hinweispflicht bei fachkundig vertretenen Beteiligten &#8211; unterbliebene Verlesung des Protokolls eines Er&ouml;rterungstermins als Verfahrensmangel &#8211; Erledigung der Hauptsache"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.9.2008, IV B 144\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Richterliche Hinweispflicht bei fachkundig vertretenen Beteiligten &#8211; unterbliebene Verlesung des Protokolls eines Er&ouml;rterungstermins als Verfahrensmangel &#8211; Erledigung der Hauptsache<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unter Hintanstellung erheblicher Bedenken gegen ihre Zul&auml;ssigkeit jedenfalls nicht begr&uuml;ndet. Weder hat die Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung (dazu unter 1.) noch hat die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (dazu unter 2.) oder einen Verfahrensmangel dargelegt (dazu unter 3.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Rechtssache hat keine grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Rechtsfrage hat grunds&auml;tzliche Bedeutung, wenn ihre Beantwortung durch den BFH aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt. Dabei soll es sich um eine aus rechtssystematischen Gr&uuml;nden bedeutsame Frage handeln, die kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im zu erwartenden Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein muss (vgl. u.a. Senatsbeschluss vom 2. Dezember 2005 IV B 62\/04, BFH\/NV 2006, 543, unter 1. der Gr&uuml;nde; Gr&auml;ber\/ Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 23, m.w.N.). Allgemeines Interesse an der Kl&auml;rung einer Rechtsfrage besteht, wenn sie sich nicht ohne Weiteres aus dem Gesetz beantworten l&auml;sst, wenn sie nicht bereits durch die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung hinreichend gekl&auml;rt ist oder wenn neue Gesichtspunkte zu Unsicherheiten in ihrer Beantwortung f&uuml;hren und eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den BFH erforderlich machen (vgl. Senatsbeschluss vom 27. Januar 2004 IV B 135\/01, BFH\/NV 2004, 783; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 28).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Kl&auml;gerin h&auml;lt folgende Rechtsfragen f&uuml;r kl&auml;rungsbed&uuml;rftig:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;(1) Hat der Vorsitzende gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 2 FGO darauf hinzuwirken, dass die Beteiligten bei Abgabe einer Erledigungserkl&auml;rung wissen oder wissen k&ouml;nnen, was f&uuml;r Sachverhaltskomplexe sie f&uuml;r erledigt erkl&auml;ren, besonders, wenn diese &uuml;ber l&auml;ngere Zeit nicht mehr Gegenstand der Er&ouml;rterung waren, selbst wenn ein sachkundiger Prozessbevollm&auml;chtigter die Erledigungserkl&auml;rung abgibt?      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Ist bei einem Versto&szlig; gegen die Hinweispflicht des Gerichts gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 2 FGO &uuml;ber den konkreten Umfang der Erledigungserkl&auml;rung der Rechtsstreit fortzusetzen, da sich das Gericht schon gem&auml;&szlig; den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben (venire contra factum proprium) nicht darauf berufen kann, dass der Kl&auml;gervertreter die Hauptsache eindeutig f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt habe?      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (3) Wenn Streit &uuml;ber die Erledigungserkl&auml;rung besteht, ist dann die der Verpflichtung des FA folgende Erledigungserkl&auml;rung, die in einer Sitzung vor dem FG abgegeben wurde, als Teilerledigungserkl&auml;rung &uuml;ber die unstreitig erzielte Einigung zu werten und das Verfahren fortzuf&uuml;hren, weil den Vorsitzenden eine Klarstellungspflicht bei der Protokollierung trifft, dies wenigstens bei streitigen Sachverhalten, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit nicht mehr angesprochen worden waren?&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Die Rechtsfragen haben keine grunds&auml;tzliche Bedeutung. Soweit es nicht bereits an der Kl&auml;rungsf&auml;higkeit im vorliegenden Rechtsstreit fehlt, sind sie nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Die Frage zu (1) ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es ist h&ouml;chstrichterlich gekl&auml;rt, dass die richterliche Hinweispflicht in erster Linie zur Gew&auml;hrleistung eines fairen Verfahrens, zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r und zur Vermeidung von &Uuml;berraschungsentscheidungen Schutz und Hilfestellung f&uuml;r den Beteiligten geben soll, ohne dass dessen Eigenverantwortlichkeit dadurch eingeschr&auml;nkt oder beseitigt wird; die Rechtsverwirklichung soll grunds&auml;tzlich nicht an der Unkenntnis, Unerfahrenheit oder Unbeholfenheit des Rechtssuchenden scheitern (BFH-Beschluss vom 10. Januar 2007 I B 91\/06, BFH\/NV 2007, 934, unter II.1. der Gr&uuml;nde). Daher sind individuelle, von Fall zu Fall zu bestimmende Ma&szlig;st&auml;be an die Beachtung der Hinweispflicht anzulegen, die entscheidend von der Rechtskunde der Beteiligten abh&auml;ngen, im Wesentlichen also davon, ob diese fachkundig vertreten sind (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 4. November 2003 VII B 171\/03, BFH\/NV 2004, 357; vom 28. Januar 2004 VII B 82\/03, BFH\/NV 2004, 800, und vom 26. April 2005 VII B 10\/05, BFH\/NV 2005, 1362).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Hinweispflichten entfallen zwar auch bei fachkundig vertretenen Beteiligten nicht von vornherein (BFH-Urteil vom 19. Oktober 1993 VIII R 61\/92, BFH\/NV 1994, 790, m.w.N.). Jedoch stellt das Unterlassen eines solchen Hinweises bei steuerlich beratenen und durch einen fach- und sachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten vertretenen Beteiligten regelm&auml;&szlig;ig keine Verletzung der Pflichten aus &sect; 76 Abs. 2 FGO dar, es sei denn, es w&uuml;rden besondere Umst&auml;nde, die eine Ausnahme von dieser Regel erforderten, dargelegt (BFH-Beschl&uuml;sse vom 18. April 2005 IV B 90\/03, BFH\/NV 2005, 1817; vom 19. M&auml;rz 2001 VII B 231\/00, BFH\/NV 2001, 1012; vom 4. September 2002 II B 107\/01, BFH\/NV 2003, 182, jeweils m.w.N., und vom 28. November 2003 III B 7\/03, BFH\/NV 2004, 645).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es ist daher nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, dass ein durch einen fach- und sachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten vertretener Beteiligter bei Abgabe einer Erledigungserkl&auml;rung selbst wissen muss, welche Sachverhaltskomplexe er f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt. Eines richterlichen Hinweises gem&auml;&szlig; &sect; 76 Abs. 2 FGO bedarf es nicht, sofern nicht erkennbar ein Versehen vorliegt (vgl. BFH-Beschluss vom 4. Juni 2003 X B 16\/02, BFH\/NV 2003, 1212, unter II.1.b aa der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Frage zu (2), ob bei einem Versto&szlig; gegen die Hinweispflicht des Gerichts zum Umfang der Erledigungserkl&auml;rung der Rechtsstreit fortzusetzen ist, ist weder kl&auml;rungsbed&uuml;rftig noch kl&auml;rungsf&auml;hig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gekl&auml;rt ist, dass das Verfahren fortzusetzen ist, wenn nach einer Kostenentscheidung wegen Erledigung der Hauptsache (&sect; 138 Abs. 1 FGO) Streit dar&uuml;ber entsteht, ob &uuml;bereinstimmende Erledigungserkl&auml;rungen vorgelegen haben. Kommt das FG dann zu dem Ergebnis, dass von beiden Beteiligten wirksame Erledigungserkl&auml;rungen abgegeben wurden, stellt es durch Urteil fest, dass die Hauptsache erledigt ist (BFH-Beschluss vom 15. April 1999 VII B 179\/98, BFH\/NV 1999, 1471, unter 2. der Gr&uuml;nde; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 138 Rz 24).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                So ist das FG im Streitfall verfahren. Das FA hatte im Er&ouml;rterungstermin am 25. Januar 2007 den Erlass von &Auml;nderungsbescheiden zugesagt. Der Vertreter der Kl&auml;gerin hatte sich damit einverstanden erkl&auml;rt und sein Klagebegehren im &Uuml;brigen zur&uuml;ckgezogen. Daraufhin hatten die Beteiligten den Rechtsstreit in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt und sich &uuml;ber die Verteilung der Kosten verst&auml;ndigt. Mit Beschluss vom 26. Januar 2007 hatte das FG &uuml;ber die Kosten entschieden. Nachdem die Kl&auml;gerin wegen eines vergessenen Streitpunktes Einw&auml;nde gegen die Erledigung erhoben hatte, hat das FG &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit den vorstehenden Grunds&auml;tzen&#8211; das Verfahren fortgef&uuml;hrt und durch das angefochtene Urteil festgestellt, dass der Rechtsstreit in der Hauptsache erledigt ist. Eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage stellt sich daher in diesem Zusammenhang nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen liegt ein Versto&szlig; gegen die Hinweispflicht nach &sect; 76 Abs. 2 FGO &#8211;wie sich aus den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen unter 1.c aa ergibt&#8211; nicht vor, so dass es auch an der Kl&auml;rungsf&auml;higkeit der Rechtsfrage fehlt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Der Frage zu (3) mangelt es an Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit und Kl&auml;rungsf&auml;higkeit. Soweit es um die Auslegung der Erledigungserkl&auml;rung geht, fehlt es an der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit; nicht kl&auml;rungsf&auml;hig ist, ob ein Versto&szlig; gegen Hinweispflichten des Gerichts zu einem anderen Ergebnis f&uuml;hren k&ouml;nnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Bestimmung des Streitgegenstandes f&auml;llt in die Verantwortung des Kl&auml;gers, wie aus der Dispositionsmaxime folgt (vgl. &sect; 65 Abs. 1 Satz 1 FGO; &sect; 96 Abs. 1 Satz 2 FGO). Wurde die Hauptsache &uuml;bereinstimmend f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt, ist das Gericht deshalb daran gebunden (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 1. April 2004 VIII R 55\/03, BFH\/NV 2004, 1392; BFH-Beschluss vom 15. Februar 1968 V B 46\/67, BFHE 91, 514, BStBl II 1968, 413; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 138 Rz 11, m.w.N.). Gekl&auml;rt ist au&szlig;erdem, dass es bei der Auslegung von Prozesserkl&auml;rungen auf den objektiven Erkl&auml;rungswert aus Empf&auml;ngersicht ankommt (u.a. BFH-Beschluss vom 28. November 1997 I B 84\/97, BFH\/NV 1998, 712; Gr&auml;ber\/von Groll, a.a.O., Vor &sect; 33 Rz 14, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Vorliegend haben die Beteiligten eindeutig und unmissverst&auml;ndlich den Rechtsstreit in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass es sich lediglich um eine Teilerledigungserkl&auml;rung handeln k&ouml;nnte, lagen nicht vor. Daran &auml;ndert sich auch dann nichts, wenn die Kl&auml;gerin bei Abgabe der Erledigungserkl&auml;rung einen &uuml;ber l&auml;ngere Zeit nicht mehr angesprochenen Streitpunkt nicht bedacht hat. Eine Hinweispflicht des FG gegen&uuml;ber der durch einen fach- und sachkundigen Prozessbevollm&auml;chtigten vertretenen Kl&auml;gerin ergibt sich daraus &#8211;jedenfalls sofern es sich nicht um ein erkennbares Versehen handelt&#8211; nicht (siehe oben unter 1.c aa). Die Kl&auml;gerin beruft sich daher zu Unrecht auf den vom BFH mit Urteil vom 6. Juli 2005 XI R 15\/04 (BFHE 210, 4, BStBl II 2005, 644) entschiedenen Fall einer Klager&uuml;cknahme, die auf einem unzutreffenden Hinweis des Gerichts beruhte und deshalb unwirksam war; damit ist der Streitfall nicht vergleichbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Revision ist auch nicht zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zuzulassen (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Bei der Rechtsfortbildungsrevision handelt es sich um einen speziellen Tatbestand der Grundsatzrevision. In den F&auml;llen, in denen eine Entscheidung des Revisionsgerichts der Rechtsfortbildung dient, liegt deshalb regelm&auml;&szlig;ig auch eine Frage von grunds&auml;tzlicher Bedeutung vor. Die Anforderungen an die Darlegung dieses Zulassungsgrundes stimmen daher insoweit mit denen, die an die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache zu stellen sind, &uuml;berein (Senatsbeschluss vom 7. September 2006 IV B 13\/05, BFH\/NV 2007, 27; vgl. Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 38). Diese Anforderungen sind im Streitfall aus den unter 1. dargelegten Gr&uuml;nden nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert die Zulassung der Revision ebenfalls nicht. Die von der Kl&auml;gerin geltend gemachte greifbare Gesetzwidrigkeit der Entscheidung des FG l&auml;sst sich den vorgetragenen Gr&uuml;nden nicht entnehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Zu greifbarer Gesetzwidrigkeit f&uuml;hrende materielle Rechtsfehler k&ouml;nnen die Zulassung der Revision er&ouml;ffnen, wenn sie von erheblichem Gewicht und geeignet sind, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu besch&auml;digen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 16. Juli 2002 V B 152\/01, BFH\/NV 2002, 1600, und vom 20. Januar 2003 III B 63\/02, BFH\/NV 2003, 644). Davon ist auszugehen, wenn die Entscheidung des FG objektiv willk&uuml;rlich erscheint oder auf sachfremden Erw&auml;gungen beruht und unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar ist (Senatsbeschluss vom 13. Oktober 2003 IV B 85\/02, BFHE 203, 404, BStBl II 2004, 25).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Anders als die Kl&auml;gerin meint, musste das FG jedoch auf eine Vers&auml;umung der Hinweispflichten nicht eingehen. Denn es hat &#8211;wie dargelegt&#8211; seine Hinweispflichten nicht verletzt. Es kommt in diesem Zusammenhang auch nicht darauf an, ob die Kl&auml;gerin wegen des von ihr bei der Erledigungserkl&auml;rung nicht ber&uuml;cksichtigten Streitpunktes mehrere Jahre zuvor die Aussetzung der Vollziehung beantragt hatte. Ma&szlig;geblich sind die Erkl&auml;rungen im vorliegenden Verfahren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Darlegung der Kl&auml;gerin lassen sich auch keine tats&auml;chlichen Feststellungen entnehmen, die das FG noch h&auml;tte treffen m&uuml;ssen. Es hat &#8211;entgegen der Darstellung der Kl&auml;gerin&#8211; in der angefochtenen Entscheidung Feststellungen zum Vorbringen der Kl&auml;gerin zu diesem Streitpunkt getroffen. Denn es hat festgestellt, dass die Kl&auml;gerin dazu zuletzt am 27. Mai 2005 vorgetragen hatte; der Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin habe nach der Erledigungserkl&auml;rung am 21. M&auml;rz 2007 telefonisch mitgeteilt, der Streitpunkt sei im Laufe des Verfahrens &quot;aus den Augen verloren&quot; worden. Es ist weder dargelegt noch erkennbar, dass weitere Feststellungen erforderlich gewesen w&auml;ren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kl&auml;gerin hat keinen Verfahrensmangel dargelegt, der zur Zulassung der Revision f&uuml;hren k&ouml;nnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO ist die Revision zuzulassen, wenn ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird und vorliegt, auf dem die Entscheidung beruhen kann. Nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO m&uuml;ssen die Voraussetzungen des Zulassungsgrundes dargelegt werden. Das erfordert eine konkrete und schl&uuml;ssige Bezeichnung der Tatsachen, die den behaupteten Verfahrensmangel ergeben (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 26).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, das Protokoll des Er&ouml;rterungstermins sei nicht verlesen worden (&sect; 94 FGO i.V.m. &sect; 162 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;), hat sie damit einen Verfahrensmangel schon deshalb nicht dargelegt, weil sie selbst nicht behauptet, dass die abgegebene Erkl&auml;rung unzutreffend wiedergegeben worden sei; sie macht lediglich geltend, diese sei nicht wirksam bzw. anders auszulegen. Es kann deshalb offenbleiben, ob dem Protokoll die Beweiskraft einer &ouml;ffentlichen Urkunde fehlt, weil das FG die Erledigungserkl&auml;rungen nicht gem&auml;&szlig; &sect; 94 FGO, &sect; 162 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. &sect; 160 Abs. 3 Nr. 8 ZPO verlesen hat, und ob die Kl&auml;gerin gegebenenfalls auf ihr R&uuml;gerecht verzichtet hat, wof&uuml;r der Vermerk &quot;laut diktiert und genehmigt&quot; spricht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Einen Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) hat die Kl&auml;gerin ebenfalls nicht dargelegt. In dem unterlassenen Hinweis auf den in der Vergangenheit geltend gemachten, bei der Erledigungserkl&auml;rung nicht ausdr&uuml;cklich ber&uuml;cksichtigten Streitpunkt liegt kein Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht; entgegen der wiederholten Behauptung der Kl&auml;gerin war das FG zu einem solchen Hinweis auch nicht verpflichtet (siehe oben unter 1.c aa).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Ebenso wenig hat die Kl&auml;gerin eine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zwar kann sich aus &sect; 76 Abs. 2 FGO und aus dem Recht der Beteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art. 103 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO) eine Verpflichtung des FG ergeben, den Beteiligten Hinweise zu geben. Eine Verletzung des Rechts auf Geh&ouml;r kann vorliegen, wenn das Gericht einen bisher nicht er&ouml;rterten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt zur Grundlage seiner Entscheidung macht, mit dem auch ein gewissenhafter und kundiger Beteiligter nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens und unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Rechtsauffassungen nicht hat rechnen m&uuml;ssen (Senatsbeschluss vom 18. August 2006 IV B 101\/05, BFH\/NV 2007, 202, unter II.2.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Vorliegend ging es jedoch um einen von der Kl&auml;gerin fr&uuml;her selbst vorgebrachten Streitpunkt; das Gericht war insoweit auch unter dem Gesichtspunkt der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs nicht zu einem Hinweis verpflichtet. Ebenso wenig konnte die Kl&auml;gerin im Hinblick auf die von ihr abgegebenen Erkl&auml;rungen und nach dem zun&auml;chst ergangenen Kostenbeschluss &uuml;berrascht sein, dass das FG den Rechtsstreit in der Hauptsache als erledigt angesehen hat. Im &Uuml;brigen hat das FG &#8211;entgegen der Darstellung der Kl&auml;gerin&#8211; das Verfahren nach Abgabe der Erledigungserkl&auml;rungen fortgesetzt; es hat am 18. Oktober 2007 eine m&uuml;ndliche Verhandlung durchgef&uuml;hrt und daran anschlie&szlig;end durch Urteil festgestellt, dass die Hauptsache erledigt war. Eine dar&uuml;ber hinausgehende Fortsetzung des Verfahrens kam &#8211;entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin&#8211; angesichts der Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.9.2008, IV B 144\/07 Richterliche Hinweispflicht bei fachkundig vertretenen Beteiligten &#8211; unterbliebene Verlesung des Protokolls eines Er&ouml;rterungstermins als Verfahrensmangel &#8211; Erledigung der Hauptsache Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unter Hintanstellung erheblicher Bedenken gegen ihre Zul&auml;ssigkeit jedenfalls nicht begr&uuml;ndet. 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