{"id":18525,"date":"2012-12-18T15:24:30","date_gmt":"2012-12-18T13:24:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18525"},"modified":"2012-12-18T15:24:30","modified_gmt":"2012-12-18T13:24:30","slug":"v-r-23-06-geschaeftsveraeusserung-im-ganzen-fortfuehrung-des-unternehmens-erforderlich-vorsteuerberichtigung-veraeusserung-eines-vermieteten-grundstuecks-an-den-mieter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-23-06-geschaeftsveraeusserung-im-ganzen-fortfuehrung-des-unternehmens-erforderlich-vorsteuerberichtigung-veraeusserung-eines-vermieteten-grundstuecks-an-den-mieter\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;23\/06 &#8211; Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen: Fortf&uuml;hrung des Unternehmens erforderlich &#8211; Vorsteuerberichtigung &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines vermieteten Grundst&uuml;cks an den Mieter"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.9.2008, V R 23\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen: Fortf&uuml;hrung des Unternehmens erforderlich &#8211; Vorsteuerberichtigung &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines vermieteten Grundst&uuml;cks an den Mieter<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Frage, ob eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen i.S. des &sect; 1 Abs. 1a des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG 1999) vorliegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts, die im Jahr 1992 gegr&uuml;ndet wurde. Zweck der Gesellschaft waren die Bebauung, die Vermietung und die Verwaltung von Grundbesitz. Nach dem Gesellschaftsvertrag bestand das Gesellschaftsverm&ouml;gen aus einem konkret bezeichneten, noch zu erwerbenden Grundst&uuml;ck in O. Dieses Grundst&uuml;ck wurde nach dem Erwerb mit einem B&uuml;ro- und Lagergeb&auml;ude bebaut und zun&auml;chst unter Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung an die H-GmbH vermietet, die es f&uuml;r einen Elektro- und Sanit&auml;rgro&szlig;handel nutzte. Nutzungsbeginn war der 1. November 1993. Im Zusammenhang mit der Errichtung des Betriebsgeb&auml;udes machte die Kl&auml;gerin Vorsteuern geltend, die der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in H&ouml;he von 415 055,35 DM anerkannte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) zufolge meldete die H-GmbH im April 1997 Insolvenz an. In der Folge wurde am 28. April 1998 &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin die Zwangsverwaltung angeordnet. Es gelang, f&uuml;r das Grundst&uuml;ck einen neuen Mieter, eine Stiftung, zu finden, die in dem Geb&auml;ude Wohn- und Werkst&auml;tten f&uuml;r Behinderte unterh&auml;lt. Die Zwangsverwaltung wurde am 15. M&auml;rz 2002 aufgehoben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit notariell beurkundeten Kaufvertrag vom 14. August 2001 ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck steuerfrei an die Stiftung; zum 30. November 2001 erfolgte die &Uuml;bergabe und endete die Vermietung. Die Stiftung wurde am 23. Juli 2002 als Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks in das Grundbuch eingetragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da die Kl&auml;gerin keine Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2001 (Streitjahr) abgab, sch&auml;tzte das FA mit Bescheid vom 28. Mai 2002 die Besteuerungsgrundlagen und nahm eine Vorsteuerberichtigung nach &sect; 15a UStG 1999 in H&ouml;he von 117 559 DM vor. Im Einspruchsverfahren erlangte das FA Kenntnis von den in 2001 vereinnahmten Mieteinnahmen in H&ouml;he von 4 000 DM und vom Zeitpunkt des Endes der Vermietung. Es nahm eine ge&auml;nderte Berechnung des Vorsteuerberichtigungsbetrages vor, indem es f&uuml;r 2001 nur noch 1\/12 des Jahresbetrages, f&uuml;r 2002 den gesamten Jahresbetrag und f&uuml;r 2003 10\/12 des Jahresbetrages ansetzte. Der Berichtigungsbetrag minderte sich so auf 79 552,26 DM. Im &Uuml;brigen blieb der Einspruch ohne Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG wies die Klage mit seinem in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; (EFG) 2006, 1295 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG im Wesentlichen aus, das FA habe im Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2001 zu Recht einen Berichtigungsbetrag nach &sect; 15a UStG 1999 in H&ouml;he von 79 552,26 DM angesetzt, weil keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen vorgelegen habe. Die Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen setze u.a. voraus, dass das Unternehmen als solches erhalten bleibe und von dem erwerbenden Unternehmer ggf. in ver&auml;nderter Form fortgef&uuml;hrt werde bzw. im Falle der Einbringung in einem schon bestehenden Unternehmen aufgehe. Diese Voraussetzung sei vorliegend nicht erf&uuml;llt, denn im Streitfall bestehe die Besonderheit, dass das Vermietungsunternehmen durch die &Uuml;bertragung des Gesch&auml;ftsgrundst&uuml;cks auf den bisherigen Mieter untergegangen sei. Vermietungsums&auml;tze seien nach der &Uuml;bertragung mit dem Grundst&uuml;ck nicht mehr erzielt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts geltend (&sect; 1 Abs. 1a UStG 1999). Zur Begr&uuml;ndung tr&auml;gt sie vor, im Streitfall scheide eine Vorsteuerberichtigung gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 6a UStG 1999 aus. Das FG habe rechtsfehlerhaft die Voraussetzungen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung verneint. Entgegen der Auffassung des FG komme es nicht darauf an, dass mit dem Grundst&uuml;ck keine Vermietungsums&auml;tze mehr erzielt worden seien. F&uuml;r die Annahme einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung reiche es aus, dass die Unternehmensfortf&uuml;hrung tats&auml;chlich erfolgen k&ouml;nne; es sei nicht erforderlich, dass sie auch tats&auml;chlich erfolgt sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wenn das FG darauf abstelle, dass bei Vermietungsunternehmen neben dem Betriebsgrundst&uuml;ck auch die Mietvertr&auml;ge zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen geh&ouml;rten und dementsprechend mit &uuml;bergehen m&uuml;ssten, stelle dies eine fehlerhafte Gesetzesauslegung dar. Das ergebe sich schon daraus, dass die Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung kein lebendes Unternehmen voraussetze. Au&szlig;erdem reiche es aus, dass der Erwerber das Unternehmen &#8211;auch in anderer Art und Weise&#8211; ohne nennenswerte finanzielle Aufwendungen fortf&uuml;hren k&ouml;nne.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In F&auml;llen wie dem vorliegenden sei eine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung schon dann anzunehmen, wenn dem Erwerber, ohne dass er an dem Grundst&uuml;ck bzw. den darauf befindlichen Geb&auml;uden nennenswerte Investitionen vornehmen m&uuml;sse, die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit der weiteren Vermietung verbleibe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen habe der Erwerber das Grundst&uuml;ck auch nach der &Uuml;bertragung unternehmerisch genutzt. Das reiche aus, weil das Tatbestandsmerkmal &quot;f&uuml;r dessen Unternehmen&quot; nur bedeute, dass die Ver&auml;u&szlig;erung f&uuml;r das Unternehmen des Erwerbers bewirkt sein m&uuml;sse.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine andere Beurteilung sei auch nicht mit Art. 5 Abs. 8 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG &#8211;Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage&#8211; (Richtlinie 77\/388\/EWG) in Einklang zu bringen. Diese Regelung erfordere n&auml;mlich gerade nicht, dass der Erwerber vor der &Uuml;bertragung eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit derselben Art ausge&uuml;bt haben m&uuml;sse wie der &Uuml;bertragende.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, das Urteil des FG aufzuheben, den Umsatzsteuerbescheid 2001 vom 28. Mai 2002 in Form der Einspruchsentscheidung vom 20. Oktober 2003 abzu&auml;ndern und die Umsatzsteuer um 40 674,42 EUR herabzusetzen bzw. das Verfahren auszusetzen und dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) folgende Frage vorzulegen:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Widerspricht es Art. 5 Abs. 8 der Richtlinie 77\/388\/EWG, den Erwerb bzw. die Einbringung eines Vermietungsunternehmens in das Unternehmen des bisherigen Mieters nicht als Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen nach &sect; 1 Abs. 1a UStG zu behandeln, wenn das Vermietungsunternehmen lediglich aus einer Immobilie = Gesamtverm&ouml;gen besteht und (dadurch) mit der &Uuml;bertragung\/Einbringung der zwischen Ver&auml;u&szlig;erer und Erwerber bestehende Mietvertrag aufgrund von Konfusion erlischt?&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Sie war deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FG ist zu Recht vom Vorliegen der Voraussetzungen einer Vorsteuerberichtigung nach &sect; 15a Abs. 1 UStG 1999 ausgegangen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &Auml;ndern sich bei einem Grundst&uuml;ck (einschlie&szlig;lich seiner wesentlichen Bestandteile) die Verh&auml;ltnisse, die im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung ma&szlig;gebend waren, innerhalb von zehn Jahren seit dem Beginn der Verwendung, so ist gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 UStG 1999 in der f&uuml;r das Streitjahr 2001 geltenden Fassung (UStG 1999 n.F.) f&uuml;r jedes Kalenderjahr der &Auml;nderung ein Ausgleich durch eine Berichtigung der auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entfallenden Vorsteuerbetr&auml;ge vorzunehmen. Eine &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse liegt gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 4 UStG 1999 n.F. auch vor, wenn das noch verwendungsf&auml;hige Wirtschaftsgut vor Ablauf des ma&szlig;geblichen Berichtigungszeitraums ver&auml;u&szlig;ert wird und dieser Umsatz f&uuml;r den Vorsteuerabzug anders zu beurteilen ist als die Verwendung im ersten Jahr. In diesem Fall ist die Berichtigung gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 6 UStG 1999 n.F. so vorzunehmen, als w&auml;re das Wirtschaftsgut in der Zeit von der Ver&auml;u&szlig;erung bis zum Ablauf des ma&szlig;geblichen Berichtigungszeitraumes unter entsprechend ge&auml;nderten Verh&auml;ltnissen weiterhin f&uuml;r das Unternehmen verwendet worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Voraussetzungen einer Berichtigung nach &sect; 15a Abs. 1, 4 und 6 UStG 1999 n.F. liegen vor. Zwischen den Beteiligten besteht Einvernehmen dar&uuml;ber, dass die Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck zun&auml;chst zur Ausf&uuml;hrung steuerpflichtiger Vermietungsums&auml;tze verwendet hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks ist als ein unter das Grunderwerbsteuergesetz fallender Umsatz gem&auml;&szlig; &sect; 4 Nr. 9 Buchst. a UStG 1999 demgegen&uuml;ber steuerfrei erfolgt und daher i.S. des &sect; 15a Abs. 4 Satz 1 UStG 1999 anders zu beurteilen als die Verwendung im ersten Kalenderjahr.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Allerdings l&ouml;st eine Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect; 1 Abs. 1a UStG 1999 keine Vorsteuerberichtigung aus, weil gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 6a UStG 1999 n.F. der ma&szlig;gebliche Berichtigungszeitraum nicht unterbrochen wird. Vielmehr f&uuml;hrt der Erwerber den bisherigen Berichtigungszeitraum fort (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. November 2007 V R 5\/06, BFHE 219, 442, BStBl II 2008, 448).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei dem Verkauf des Grundst&uuml;cks an die Stiftung hat es sich aber nicht um eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung gehandelt. Nach &sect; 1 Abs. 1a UStG 1999 unterliegen Ums&auml;tze im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer f&uuml;r dessen Unternehmen nicht der Umsatzsteuer. Die Vorschrift setzt voraus, dass ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich &uuml;bereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) &sect; 1 Abs. 1a UStG 1999 dient der Umsetzung von Art. 5 Abs. 8 und Art. 6 Abs. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG in nationales Recht und ist richtlinienkonform auszulegen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 18. Januar 2005 V R 53\/02, BFHE 208, 491, BStBl II 2007, 730).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Art. 5 Abs. 8 der Richtlinie 77\/388\/EWG lautet:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Die Mitgliedstaaten k&ouml;nnen die &Uuml;bertragung des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens, die entgeltlich oder unentgeltlich oder durch Einbringung in eine Gesellschaft erfolgt, so behandeln, als ob keine Lieferung von Gegenst&auml;nden vorliegt, und den Beg&uuml;nstigten der &Uuml;bertragung als Rechtsnachfolger des &Uuml;bertragenden ansehen. Die Mitgliedstaaten treffen gegebenenfalls die erforderlichen Ma&szlig;nahmen, um Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;r den Fall zu vermeiden, dass der Beg&uuml;nstigte nicht voll steuerpflichtig ist.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gem&auml;&szlig; Art. 6 Abs. 5 gilt Art. 5 Abs. 8 der Richtlinie 77\/388\/EWG &quot;unter den gleichen Voraussetzungen f&uuml;r Dienstleistungen&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die in diesen Bestimmungen verwendeten Begriffe sind nach der Rechtsprechung des EuGH autonome Begriffe des Gemeinschaftsrechts, die eine in den Mitgliedstaaten unterschiedliche Anwendung des Mehrwertsteuersystems verhindern sollen (Urteil vom 27. November 2003 C-497\/01, Zita Modes, Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128 Randnr. 32). Dabei bezweckt Art. 5 Abs. 8 der Richtlinie 77\/388\/EWG, die &Uuml;bertragung von Unternehmen oder Unternehmensteilen zu erleichtern und zu vereinfachen. Im Hinblick auf diesen Zweck erfasst Art. 5 Abs. 8 der Richtlinie 77\/388\/EWG die &Uuml;bertragung der Gesch&auml;ftsbetriebe und der selbst&auml;ndigen Unternehmensteile, die jeweils materielle und immaterielle Bestandteile umfassen, die zusammengenommen ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil bilden, mit dem eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortgef&uuml;hrt werden kann (EuGH-Urteil Zita Modes in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128 Randnrn. 39 f.). Der Erwerber muss dar&uuml;ber hinaus die Absicht haben, den &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsbetrieb oder Unternehmensteil zu betreiben. Nicht beg&uuml;nstigt ist die sofortige Abwicklung der &uuml;bernommenen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit (EuGH-Urteil Zita Modes in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128 Randnr. 44).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Hiermit &uuml;bereinstimmend ist es nach der Rechtsprechung des Senats ma&szlig;geblich, ob das &uuml;bertragene Verm&ouml;gen die Fortsetzung einer bisher durch den Ver&auml;u&szlig;erer ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit erm&ouml;glicht. Dabei ist im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung die Art der &uuml;bertragenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde und der Grad der &Uuml;bereinstimmung oder &Auml;hnlichkeit zwischen den vor und nach der &Uuml;bertragung ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Urteile vom 11. Oktober 2007 V R 57\/06, BFHE 219, 284, BStBl II 2008, 447; vom 28. November 2002 V R 3\/01, BFHE 200, 160, BStBl II 2004, 665).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Vorliegend fehlt es an dem f&uuml;r eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen erforderlichen hinreichenden Grad der &Uuml;bereinstimmung und &Auml;hnlichkeit zwischen den vor und nach der &Uuml;bertragung ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung kann auch bei &Uuml;bereignung nur eines Gegenstandes erf&uuml;llt sein, wenn dieser Gegenstand die unternehmerische T&auml;tigkeit ausmacht (BFH-Urteil vom 18. November 1999 V R 13\/99, BFHE 190, 251, BStBl II 2000, 153). Insbesondere liegt bei der Ver&auml;u&szlig;erung verpachteter oder vermieteter Immobilien unter Fortf&uuml;hrung der Pacht- oder Mietvertr&auml;ge durch den Erwerber eine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect; 1 Abs. 1a UStG vor (BFH-Urteile in BFHE 219, 442, BStBl II 2008, 448; vom 24. Februar 2005 V R 45\/02, BFHE 210, 146, BStBl II 2007, 61; in BFHE 208, 491, BStBl II 2007, 730; BFH-Beschluss vom 1. April 2004 V B 112\/03, BFHE 205, 111, BStBl II 2004, 802).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) Diese Voraussetzungen sind aber im Streitfall nicht gegeben. Mit dem erworbenen Grundst&uuml;ck konnte die Erwerberin die wirtschaftliche T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht &quot;fortf&uuml;hren&quot;. Die Vermietungst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin ging mit der Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks nicht auf sie &uuml;ber, weil sie die bisher durch die Kl&auml;gerin ausge&uuml;bte unternehmerische (Vermietungs-)T&auml;tigkeit mit dem bestehenden Mietvertrag, dessen Partei sie auf Mieterseite selbst war, nicht fortf&uuml;hren konnte (vgl. BFH-Urteil in BFHE 208, 491, BStBl II 2007, 730). Denn die Erwerberin hat das Grundst&uuml;ck &#8211;wie zuvor als Mieterin&#8211; nunmehr als Eigent&uuml;merin selbst genutzt, nicht aber vermietet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Zwar setzt &sect; 1 Abs. 1a UStG 1999 nicht voraus, dass der Erwerber das Unternehmen unver&auml;ndert fortf&uuml;hrt. Der vom EuGH bei der Auslegung betonte Vereinfachungszweck greift vielmehr auch dann ein, wenn der Erwerber den von ihm erworbenen Gesch&auml;ftsbetrieb aus z.B. betriebswirtschaftlichen oder kaufm&auml;nnischen Gr&uuml;nden in seinem Zuschnitt &auml;ndert oder modernisiert (Senatsurteil vom 23. August 2007 V R 14\/05, BFHE 219, 229, BStBl II 2008, 165). Die Nutzung eines zu Eigentum erworbenen Grundst&uuml;ckes im Rahmen des eigenen Unternehmens als Wohn- und Werkst&auml;ttengeb&auml;ude f&uuml;r Behinderte ist aber keine blo&szlig;e &Auml;nderung des Zuschnitts oder Modernisierung eines bisherigen Vermietungsunternehmens, sondern etwas vollst&auml;ndig anderes. Darin ist nicht mehr das Betreiben des &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsbetriebs oder Unternehmensteils zu sehen. Eine derartige Verwendung f&uuml;hrt deshalb zur sofortigen Abwicklung der &uuml;bernommenen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit und kann nicht als Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen beurteilt werden (vgl. EuGH-Urteil Zita Modes in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128 Randnrn. 44, 46).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (3) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin erf&uuml;llt allein die Ver&auml;u&szlig;erung eines unternehmerisch genutzten Gegenstandes, der auch nach der Ver&auml;u&szlig;erung vom Erwerber f&uuml;r Zwecke seines Unternehmens verwendet wird, nicht die Voraussetzungen der &quot;&Uuml;bertragung des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens&quot;. Im Urteil Zita Modes in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128 Randnr. 44) betont der EuGH, dass die Regelungen der Richtlinie 77\/388\/EWG nur die &Uuml;bertragung eines Gesch&auml;ftsbetriebes oder eines selbst&auml;ndigen Unternehmensteiles materielle und ggf. immaterielle Bestandteile umfassen, die zusammengenommen ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil bilden, mit dem eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortgef&uuml;hrt werden kann, und schlie&szlig;t ausdr&uuml;cklich die blo&szlig;e &Uuml;bertragung von Gegenst&auml;nden aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Senat ist nicht verpflichtet, die von der Kl&auml;gerin beantragte Vorabentscheidung durch den EuGH nach Art. 234 Abs. 3 des Vertrages zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft herbeizuf&uuml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gemeinschaftsrechtliche Zweifel an der Beantwortung der von der Kl&auml;gerin gestellten Frage bestehen nicht. Die Frage kann anhand der vorliegenden Rechtsprechung des EuGH zweifelsfrei verneint werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 4.9.2008, V R 23\/06 Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen: Fortf&uuml;hrung des Unternehmens erforderlich &#8211; Vorsteuerberichtigung &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines vermieteten Grundst&uuml;cks an den Mieter Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Frage, ob eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen i.S. des &sect; 1 Abs. 1a des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG 1999) vorliegt. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-23-06-geschaeftsveraeusserung-im-ganzen-fortfuehrung-des-unternehmens-erforderlich-vorsteuerberichtigung-veraeusserung-eines-vermieteten-grundstuecks-an-den-mieter\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;23\/06 &#8211; Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen: Fortf&uuml;hrung des Unternehmens erforderlich &#8211; Vorsteuerberichtigung &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines vermieteten Grundst&uuml;cks an den Mieter<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18525\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}