{"id":18545,"date":"2012-12-11T17:28:35","date_gmt":"2012-12-11T15:28:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18545"},"modified":"2012-12-11T17:28:35","modified_gmt":"2012-12-11T15:28:35","slug":"vi-b-62-07-berechtigtes-feststellungsinteresse-isd-par-100-abs-1-satz-4-fgo-vorwurf-der-steuerhinterziehung-im-verwaltungsakt-sachaufklaerungspflicht-des-fg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-62-07-berechtigtes-feststellungsinteresse-isd-par-100-abs-1-satz-4-fgo-vorwurf-der-steuerhinterziehung-im-verwaltungsakt-sachaufklaerungspflicht-des-fg\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;62\/07 &#8211; Berechtigtes Feststellungsinteresse i.S.d. &sect; 100 Abs. 1 Satz 4 FGO &#8211; Vorwurf der Steuerhinterziehung im Verwaltungsakt &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2008, VI B 62\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Berechtigtes Feststellungsinteresse i.S.d. &sect; 100 Abs. 1 Satz 4 FGO &#8211; Vorwurf der Steuerhinterziehung im Verwaltungsakt &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 1. Selbst wenn die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) mit ihrer R&uuml;ge, das Finanzgericht (FG) habe zu Unrecht ein berechtigtes Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit der angefochtenen Einkommensteuerbescheide 1999 bis 2001 vom 2. April 2003 verneint, einen Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) geltend gemacht haben sollten (Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15. Mai 2002 I S 13\/01, BFH\/NV 2002, 1317; vom 15. Dezember 2004 X B 56\/04, BFH\/NV 2005, 714; Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 100 Rz 64; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 80), liegt dieser im Streitfall nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) &sect; 100 Abs. 1 Satz 4 FGO macht die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Verwaltungsakts davon abh&auml;ngig, dass der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an einer solchen Feststellung hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Berechtigtes Interesse&quot; i.S. des &sect; 100 Abs. 1 Satz 4 FGO ist jedes konkrete, vern&uuml;nftigerweise anzuerkennende Interesse rechtlicher, tats&auml;chlicher oder wirtschaftlicher Art (BFH-Urteil vom 9. November 1994 XI R 33\/93, BFH\/NV 1995, 621). Dieses kann sich zum einen daraus ergeben, dass die Feststellung der Rechtswidrigkeit die Voraussetzung f&uuml;r den Eintritt einer vom Kl&auml;ger erstrebten weiteren Rechtsfolge ist (BFH-Urteile vom 12. Januar 1995 IV R 83\/92, BFHE 177, 4, BStBl II 1995, 488; in BFH\/NV 1995, 621). Zum anderen kann es daraus abzuleiten sein, dass ein konkreter Anlass f&uuml;r die Annahme besteht, das Finanzamt werde die vom Kl&auml;ger f&uuml;r rechtswidrig erachtete Ma&szlig;nahme in absehbarer Zukunft wiederholen (BFH-Urteile vom 29. April 1980 VII K 5\/77, BFHE 130, 568, BStBl II 1980, 593; vom 28. Juni 2000 X R 24\/95, BFHE 192, 32, BStBl II 2000, 514; vom 20. April 2004 VIII R 88\/00, BFH\/NV 2004, 1103). Schlie&szlig;lich kann es unter dem Gesichtspunkt der Rehabilitierung (BFH-Entscheidungen in BFH\/NV 2002, 1317; vom 27. Januar 2004 VII R 54\/02, BFH\/NV 2004, 797; vom 27. Juli 1994 II R 109\/91, BFH\/NV 1995, 322; Gr&auml;ber\/von Groll, a.a.O., &sect; 100 Rz 61) sowie deshalb bestehen, weil die begehrte Feststellung voraussichtlich in einem beabsichtigten und nicht v&ouml;llig aussichtslosen Schadensersatzprozess erheblich sein wird (vgl. dazu BFH-Urteil vom 18. Mai 1976 VII R 108\/73, BFHE 119, 26, BStBl II 1976, 566; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2002, 1317).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach diesen Grunds&auml;tzen kommt vorliegend auch nach Auffassung der Kl&auml;ger eine Zul&auml;ssigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage vorrangig nur unter dem Gesichtspunkt einer Rehabilitierung in Betracht. Das FG hat jedoch insoweit ein anerkennenswertes ideelles Interesse (vgl. dazu ausf&uuml;hrlich BFH-Urteil in BFH\/NV 2004, 797) mit ausf&uuml;hrlichen und zutreffenden Gr&uuml;nden verneint.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Unter dem Aspekt des schutzw&uuml;rdigen Rehabilitierungsinteresses kann ein berechtigtes Feststellungsinteresse u.a. vorliegen, wenn der erledigte Verwaltungsakt den Vorwurf der Steuerhinterziehung beinhaltet (BFH-Entscheidungen in BFH\/NV 2005, 714; in BFH\/NV 2002, 1317; vom 20. September 2000 VII B 33\/00, BFH\/NV 2001, 458; in BFH\/NV 1995, 322). Davon kann jedoch vorliegend nicht ausgegangen werden. Das FG hat im Einzelnen dargelegt, dass die angefochtenen Bescheide nicht den Vorwurf der Steuerhinterziehung enthielten. Dem schlie&szlig;t sich der Senat an. Im &Uuml;brigen ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, dass die rechtm&auml;&szlig;ige steuerliche Erfassung der &quot;verdeckten&quot; Gehaltszahlungen ohnehin nicht den Vorwurf einer Steuerhinterziehung voraussetzte. Der Anwendung des &sect; 169 Abs. 2 Satz 2 der Abgabenordnung bedurfte es nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) F&uuml;r die Frage, ob sich aus den Bescheiden, die Gegenstand der Anfechtungsklage waren, der Vorwurf der Steuerhinterziehung herleiten lie&szlig;, ist der von den Kl&auml;gern genannte zeitliche Zusammenhang zwischen dem Erlass der Bescheide und der Einleitung des gegen den Kl&auml;ger gerichteten Strafverfahrens nicht von Bedeutung. Dieser Umstand mag zwar verdeutlichen, dass die Steuerfahndungsstelle des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt) von einem strafw&uuml;rdigen Verhalten des Kl&auml;gers ausging. Daraus allein kann jedoch entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger nicht geschlossen werden, dass auch den Einkommensteuerbescheiden ein solcher Vorwurf zugrunde lag.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Auch ansonsten ist nicht erkennbar, dass der Kl&auml;ger durch die urspr&uuml;nglichen Einkommensteuerbescheide diskriminiert, also pers&ouml;nlich herabgesetzt wurde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG habe gegen das Gebot der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und die Verpflichtung zur Aufkl&auml;rung des Sachverhalts versto&szlig;en, greift nicht durch.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2, &sect; 119 Nr. 3 FGO) verpflichtet das Gericht, die Ausf&uuml;hrungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erw&auml;gung zu ziehen (vgl. statt aller Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 8. Juli 1997&nbsp;&nbsp;1 BvR 1621\/94, BVerfGE 96, 205, 216, Neue Juristische Wochenschrift 1997, 2310). Er bedeutet jedoch nicht, dass sich das Gericht mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgr&uuml;nden detailliert befassen muss. Daher liegt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r nur vor, wenn sich aus den besonderen Umst&auml;nden des Einzelfalls deutlich ergibt, dass das FG Vorbringen entweder &uuml;berhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erw&auml;gung gezogen hat (BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. M&auml;rz 2006 X B 151\/05, BFH\/NV 2006, 1138; vom 14. Mai 2007 III B 191\/05, BFH\/NV 2007, 1505).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daf&uuml;r geben die Urteilsgr&uuml;nde keine Anhaltspunkte. Das FG hat die wesentlichen Punkte des die Regressanspr&uuml;che des Vereins betreffenden kl&auml;gerischen Vorbringens zum wirtschaftlichen Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit der ge&auml;nderten Bescheide im Tatbestand wiedergegeben. Es hat auch in den Entscheidungsgr&uuml;nden zu den Regressanspr&uuml;chen des Vereins Stellung genommen (vgl. Bl. 13 des Urteils).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Soweit das FG den Sachverhalt von Amts wegen erforscht, hat es diesen unter Aussch&ouml;pfung aller verf&uuml;gbaren Beweismittel bis zur Grenze des Zumutbaren so vollst&auml;ndig wie m&ouml;glich aufzukl&auml;ren (BFH-Urteil vom 29. November 2006 VI R 70\/05, BFH\/NV 2007, 732, m.w.N.). Aufkl&auml;rungsma&szlig;nahmen muss das Gericht jedoch nur dann ergreifen, wenn ein Anlass besteht, der sich aus den beigezogenen Akten, dem Beteiligtenvorbringen oder sonstigen Umst&auml;nden ergeben kann (BFH-Beschluss vom 3. August 2005 I B 9\/05, BFH\/NV 2005, 2227).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat nicht gegen seine Verpflichtung zur Sachaufkl&auml;rung versto&szlig;en.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall bestand f&uuml;r das FG schon deshalb kein Anlass zu der von den Kl&auml;gern angef&uuml;hrten Aufkl&auml;rungsma&szlig;nahme, Akteneinsicht beim Landgericht &#8230; betreffend das Verfahren &#8230; zu nehmen, weil es f&uuml;r das Gericht auf die Frage, ob der Verein auch nach &Auml;nderung der angefochtenen Einkommensteuerbescheide weiterhin Regressanspr&uuml;che geltend macht, nicht entscheidend ankam. Nach Auffassung des FG macht insbesondere die &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide bereits hinreichend deutlich, dass die streitigen Zahlungen dem Kl&auml;ger nicht zuzurechnen waren. Der ausdr&uuml;cklichen Feststellung der Rechtswidrigkeit der angefochtenen Bescheide bedarf es deshalb auch im Hinblick auf das genannte Verfahren vor dem Landgericht nicht mehr.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der geltend gemachte Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung wurde nicht in einer den Voraussetzungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gen&uuml;genden Art und Weise schl&uuml;ssig dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine erfolgreiche Berufung auf den Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung erfordert die substantiierte Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich kl&auml;rbar ist. Es ist auszuf&uuml;hren, dass die Beurteilung der aufgeworfenen Rechtsfrage von der Kl&auml;rung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtslage abh&auml;ngig ist. Dazu hat sich die Beschwerde insbesondere mit der Rechtsprechung des BFH und &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum auseinanderzusetzen (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 32).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diesen Anforderungen einer substantiierten Darlegung gen&uuml;gt die Beschwerdeschrift nicht. Die Kl&auml;ger haben zwar eine Rechtsfrage formuliert, im &Uuml;brigen aber die inhaltlichen Anforderungen an die Begr&uuml;ndung nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2008, VI B 62\/07 Berechtigtes Feststellungsinteresse i.S.d. &sect; 100 Abs. 1 Satz 4 FGO &#8211; Vorwurf der Steuerhinterziehung im Verwaltungsakt &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 1. 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