{"id":18560,"date":"2012-12-11T17:28:38","date_gmt":"2012-12-11T15:28:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=18560"},"modified":"2012-12-11T17:28:38","modified_gmt":"2012-12-11T15:28:38","slug":"vii-b-61-08-widerruf-der-bestellung-als-steuerberater-wegen-vermoegensverfalls-entlastungsbeweis-einwendungen-gegen-die-richtigkeit-des-im-fg-urteil-festgestellten-tatbestandes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-61-08-widerruf-der-bestellung-als-steuerberater-wegen-vermoegensverfalls-entlastungsbeweis-einwendungen-gegen-die-richtigkeit-des-im-fg-urteil-festgestellten-tatbestandes\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;61\/08 &#8211; Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Entlastungsbeweis &#8211; Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestandes"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2008, VII B 61\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Entlastungsbeweis &#8211; Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestandes<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) gegen den Widerruf seiner Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls (&sect; 46 Abs. 2 Nr. 4 des Steuerberatungsgesetzes &#8211;StBerG&#8211;) durch den Bescheid der Beklagten und Beschwerdegegnerin (Steuerberaterkammer) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Das FG hat die Voraussetzungen f&uuml;r den Widerruf der Bestellung als Steuerberater als gegeben angesehen, da der Kl&auml;ger wegen Abgabe der eidesstattlichen Versicherung in das Schuldnerverzeichnis eingetragen worden sei und er die daraus folgende Vermutung des Verm&ouml;gensverfalls nicht widerlegt habe. Nach den erkennbaren Umst&auml;nden sei der Kl&auml;ger au&szlig;er Stande, seine finanziellen Verh&auml;ltnisse in absehbarer Zeit zu ordnen. Ein aktuelles Verm&ouml;gensverzeichnis, eine Gegen&uuml;berstellung seiner monatlichen Einnahmen und Ausgaben sowie einen Tilgungsplan f&uuml;r die offenen Verbindlichkeiten habe er trotz Aufforderung nicht vorgelegt. Der Kl&auml;ger habe auch nicht den Nachweis erbracht, dass in seinem Fall ausnahmsweise eine Gef&auml;hrdung der Interessen der Auftraggeber durch den Verm&ouml;gensverfall ausgeschlossen sei. Vielmehr sei insoweit zu seinen Lasten zu ber&uuml;cksichtigen, dass er erhebliche Steuerschulden in H&ouml;he von ca. &#8230; EUR habe und in der Vergangenheit Lohnsteuer und Umsatzsteuer nicht an das Finanzamt abgef&uuml;hrt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen richtet sich die Nichtzulassungsbeschwerde des Kl&auml;gers, welche er auf die Zulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache sowie des Verfahrensmangels (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 und 3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) st&uuml;tzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg, weil die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde z.T. nicht schl&uuml;ssig dargelegt sind, wie es &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO verlangt, jedenfalls aber nicht vorliegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO ist einer Rechtsfrage beizumessen, wenn ihre Beantwortung in dem angestrebten Revisionsverfahren aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit und\/oder Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt. Dabei muss es sich um eine Frage handeln, die kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im konkreten Streitfall auch kl&auml;rungsf&auml;hig ist (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29. April 2002 IV B 29\/01, BFHE 198, 316, BStBl II 2002, 581, m.w.N.). Das Vorliegen dieser Zulassungsvoraussetzungen muss der Beschwerdef&uuml;hrer innerhalb der Begr&uuml;ndungsfrist schl&uuml;ssig und substantiiert darlegen (&sect; 116 Abs. 3 Satz 1 und 3 FGO). Dazu ist es erforderlich, dass der Beschwerdef&uuml;hrer eine konkrete Rechtsfrage formuliert und substantiiert auf ihre Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit, ihre &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung sowie darauf eingeht, weshalb von der Beantwortung der Rechtsfrage die Entscheidung &uuml;ber die Rechtssache abh&auml;ngt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 14. Juni 1995 II B 5\/95, BFH\/NV 1996, 141, m.w.N.; vom 14. M&auml;rz 2000 V B 23\/00, BFH\/NV 2000, 1148; Senatsbeschluss vom 22. Oktober 2002 VII B 178\/02, BFH\/NV 2003, 214).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Diesen Anforderungen wird die Beschwerde nicht gerecht, da sie nicht einmal eine konkrete Rechtsfrage bezeichnet, geschweige denn Ausf&uuml;hrungen zu ihrer Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit macht. Mit der Behauptung der Beschwerde, dass das angefochtene Urteil gegen die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) versto&szlig;e, wird die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache nicht dargelegt. Eine Abweichung von h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung k&ouml;nnte die Zulassung der Revision allein zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO) rechtfertigen, was allerdings die Gegen&uuml;berstellung tragender und abstrakter Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus der behaupteten Divergenzentscheidung andererseits erfordert h&auml;tte, woran es im Streitfall fehlt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Im &Uuml;brigen trifft es nicht zu, dass das FG-Urteil, soweit es um den sog. Entlastungsbeweis geht, von der Rechtsprechung des BGH abweicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die im Zusammenhang mit dem sog. Entlastungsbeweis stehenden Rechtsfragen sind gekl&auml;rt. Bei einem Verm&ouml;gensverfall des Steuerberaters sieht &sect; 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG den Widerruf der Bestellung zwingend vor, es sei denn, die Interessen der Auftraggeber sind dadurch nicht gef&auml;hrdet. Das Gesetz geht damit beim Vorliegen des Verm&ouml;gensverfalls des Steuerberaters grunds&auml;tzlich davon aus, dass dadurch die Interessen seiner Auftraggeber gef&auml;hrdet sind und gestattet nur in Ausnahmef&auml;llen (&quot;es sei denn&quot;) ein Absehen von dem gebotenen Widerruf der Bestellung; aus diesem Regel-Ausnahme-Verh&auml;ltnis folgt zugleich, dass die Darlegungs- und Feststellungslast f&uuml;r diesen gesetzlichen Ausnahmetatbestand dem betroffenen Steuerberater obliegt (Senatsurteil vom 22. September 1992 VII R 43\/92, BFHE 169, 286, BStBl II 1993, 203; Senatsbeschluss vom 8. Februar 2000 VII B 245\/99, BFH\/NV 2000, 992). Erforderlich ist ein substantiierter und glaubhafter Vortrag, aufgrund dessen mit hinreichender Gewissheit die grunds&auml;tzlich beim Verm&ouml;gensverfall zu unterstellende Gefahr ausgeschlossen werden kann, dass der Steuerberater seine Berufspflichten unter dem Druck seiner desolaten Verm&ouml;genslage verletzen wird (Senatsurteil vom 6. Juni 2000 VII R 68\/99, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2000, 741; Senatsbeschluss vom 4. M&auml;rz 2004 VII R 21\/02, BFHE 204, 563, BStBl II 2004, 1016). Die Beantwortung der Frage, ob dieser Entlastungsbeweis gelungen ist, erfordert eine dem Tatrichter vorbehaltene zusammenfassende Beurteilung der komplexen Verh&auml;ltnisse des Einzelfalls, bei der eine Reihe gesetzlich nicht abschlie&szlig;end festgelegter Kriterien zu ber&uuml;cksichtigen ist, die je nach dem Einzelfall in unterschiedlicher Gewichtung f&uuml;r oder gegen die M&ouml;glichkeit einer Gef&auml;hrdung von Auftraggeberinteressen sprechen k&ouml;nnen; diese Tatsachenw&uuml;rdigung kann revisionsrechtlich nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob das FG von zutreffenden rechtlichen Ma&szlig;st&auml;ben ausgegangen, seine Entscheidung insoweit nachvollziehbar begr&uuml;ndet und nicht durch Denkfehler oder die Verletzung von Erfahrungss&auml;tzen beeinflusst ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, Senatsurteile in BFHE 169, 286, BStBl II 1993, 203, und in HFR 2000, 741; Senatsbeschl&uuml;sse vom 28. August 2003 VII B 79\/02, BFH\/NV 2004, 90, und in BFHE 204, 563, BStBl II 2004, 1016).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dies entspricht der Rechtsprechung des BGH hinsichtlich des von einem in Verm&ouml;gensverfall geratenen Rechtsanwalt nach &sect; 14 Abs. 2 Nr. 7 der Bundesrechtsanwaltsordnung zu f&uuml;hrenden sog. Entlastungsbeweises. Auch der BGH beurteilt die Frage, ob der Entlastungsbeweis gef&uuml;hrt ist, aufgrund einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde (vgl. BGH-Beschl&uuml;sse vom 18. Oktober 2004 AnwZ (B) 43\/03, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2005, 511; vom 25. Juni 2007 AnwZ (B) 101\/05, NJW 2007, 2924). Wenn daher der BGH in einem zu entscheidenden Einzelfall eines Rechtsanwalts im Rahmen der Gesamtw&uuml;rdigung bestimmte einzelne Umst&auml;nde zu dessen Gunsten ber&uuml;cksichtigt, so stellt es keine Abweichung von dieser Entscheidung dar, wenn in einem anderen Fall diesen Umst&auml;nden bei der Gesamtw&uuml;rdigung ein geringeres Gewicht beigemessen wird und andere Umst&auml;nde in den Vordergrund r&uuml;cken.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall greift die Beschwerde einzelne Gesichtspunkte aus dem BGH-Beschluss in NJW 2007, 2924 heraus, welche der BGH zu Gunsten des betroffenen Rechtsanwalts gew&uuml;rdigt hat und meint, dass diese auch auf den Kl&auml;ger zutr&auml;fen. Dabei l&auml;sst sie unber&uuml;cksichtigt, dass das FG &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit der Rechtsprechung des beschlie&szlig;enden Senats&#8211; andere Umst&auml;nde in die Gesamtw&uuml;rdigung einbezogen und zu Lasten des Kl&auml;gers gew&uuml;rdigt hat, die in dem vom BGH entschiedenen Fall keine Rolle spielten, n&auml;mlich die H&ouml;he der Steuerschulden des Kl&auml;gers, die seinen Handlungsrahmen gegen&uuml;ber der Finanzverwaltung einschr&auml;nken, sowie die Nichtabf&uuml;hrung von Lohnsteuer und Umsatzsteuer in der Vergangenheit, welche ein Indiz f&uuml;r Unzuverl&auml;ssigkeit in eigenen Angelegenheiten ist. Au&szlig;erdem l&auml;sst die Beschwerde unber&uuml;cksichtigt, dass andere Einzelumst&auml;nde, die der BGH in seiner Rechtsprechung als f&uuml;r den Entlastungsbeweis sprechend angesehen hat, im Fall des Kl&auml;gers nach den Feststellungen des FG gerade nicht vorliegen, n&auml;mlich eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e der Soziet&auml;t, welche ausreichende M&ouml;glichkeiten der &Uuml;berwachung des angestellten Anwalts durch andere Soziet&auml;tsmitglieder bietet, sowie sein Bem&uuml;hen, seine finanziellen Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vom FG vorgenommene Gesamtw&uuml;rdigung ist nachvollziehbar begr&uuml;ndet, frei von Denkfehlern und gibt daher zu rechtlichen Beanstandungen keinen Anlass. Die Beschwerde setzt ihr lediglich ihre eigene W&uuml;rdigung entgegen, ohne Rechtsfehler oder Fragen grunds&auml;tzlicher Bedeutung aufzuzeigen. Liegt aber der Verm&ouml;gensverfall vor und ist der Entlastungsbeweis nicht erbracht, so ist der Widerruf der Bestellung als Steuerberater die vom Gesetz geforderte Folge und &#8211;anders als die Beschwerde meint&#8211; keine &quot;leichtfertige, v&ouml;llig &uuml;berzogene&quot; Ma&szlig;nahme. Die von der Beschwerde angesprochene M&ouml;glichkeit, nur Auflagen zu verh&auml;ngen oder eine Pr&uuml;fung der Mandatsverh&auml;ltnisse durchzuf&uuml;hren, besteht nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Aufkl&auml;rung des Sachverhalts betreffende Verfahrensfehler zeigt die Beschwerde nicht auf, indem sie lediglich behauptet, dass die vom FG behaupteten Steuerschulden &quot;nicht der Realit&auml;t&quot; entspr&auml;chen. Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestandes sind nicht als Verfahrensmangel im Nichtzulassungsbeschwerde-Verfahren zu r&uuml;gen, sondern m&uuml;ssen gegebenenfalls zum Gegenstand eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung (&sect; 108 FGO) gemacht werden (BFH-Beschluss vom 7. Mai 1999 IX B 20\/99, BFH\/NV 1999, 1369). Im &Uuml;brigen kann der Kl&auml;ger dem FG keine mangelhafte Sachverhaltsaufkl&auml;rung vorwerfen, da er trotz Aufforderung durch das FG weder ein aktuelles Verm&ouml;gensverzeichnis noch eine Einnahmen-\/ Ausgabenaufstellung vorgelegt hat und damit seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2008, VII B 61\/08 Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Entlastungsbeweis &#8211; Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestandes Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Das Finanzgericht (FG) hat die Klage des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) gegen den Widerruf seiner Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls (&sect; 46 Abs. 2 Nr. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-61-08-widerruf-der-bestellung-als-steuerberater-wegen-vermoegensverfalls-entlastungsbeweis-einwendungen-gegen-die-richtigkeit-des-im-fg-urteil-festgestellten-tatbestandes\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;61\/08 &#8211; Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Verm&ouml;gensverfalls &#8211; Entlastungsbeweis &#8211; Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestandes<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18560\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}