{"id":22657,"date":"2013-01-07T13:48:57","date_gmt":"2013-01-07T11:48:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=22657"},"modified":"2013-01-07T13:48:57","modified_gmt":"2013-01-07T11:48:57","slug":"x-b-25-11-kostentragung-nach-ruecknahme-der-nzb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-25-11-kostentragung-nach-ruecknahme-der-nzb\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;25\/11 &#8211; Kostentragung nach R&uuml;cknahme der NZB"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 3.8.2012, X B 25\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Kostentragung nach R&uuml;cknahme der NZB<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) hatte beim Finanzgericht (FG) Klage gegen nach einer Betriebspr&uuml;fung ergangene Bescheide erhoben. Im Rahmen des Verfahrens zeigte RA X an, den Kl&auml;ger zu vertreten. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 25.&nbsp;November 2010 erschien f&uuml;r den Kl&auml;ger lediglich RA X. Der Kl&auml;ger hatte mitgeteilt, er sei erkrankt und erscheine nicht. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage ab. RA X legte namens des Kl&auml;gers am 8.&nbsp;Februar 2011 Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ein und begr&uuml;ndete diese am 9.&nbsp;M&auml;rz 2011. Einen am 10.&nbsp;M&auml;rz 2011 unter Beif&uuml;gung einer von diesem unterzeichneten Erkl&auml;rung &uuml;ber die pers&ouml;nlichen und wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse des Kl&auml;gers gestellten Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe (PKH) hat der Senat durch Beschluss vom 17.&nbsp;August 2011 zur&uuml;ckgewiesen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem noch offenen Beschwerdeverfahren erkl&auml;rte der Kl&auml;ger am 7.&nbsp;Juni 2012, er habe RA X keine Vollmacht erteilt, so dass die Nichtzulassungsbeschwerde formell unzul&auml;ssig sei. Kosten seien RA X in Rechnung zu stellen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf entsprechende Hinweise des Senatsvorsitzenden reichte RA X eine undatierte Vollmacht zur Akte, die unter Angabe des Aktenzeichens zur Vertretung vor dem FG erm&auml;chtigte. Er erl&auml;uterte ferner, er habe den Kl&auml;ger &uuml;ber den Gang des Verfahrens einschlie&szlig;lich der geringen Erfolgsaussichten der Beschwerde informiert. RA X nahm schlie&szlig;lich die Beschwerde zur&uuml;ck. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger seinerseits erkl&auml;rte, er wisse nicht, wie das Verfahren beim FG ausgegangen sei. Er glaube, sein Sohn sei mit dessen RA X dort gewesen. Nachdem er per Post ein Formular f&uuml;r einen PKH-Antrag von RA X erhalten habe und damit nichts habe anfangen k&ouml;nnen, habe er diesen erstmals aufgesucht. RA X habe ihm erkl&auml;rt, sein Sohn sei in die Revision gegangen. Der Kl&auml;ger m&uuml;sse den Antrag ausf&uuml;llen, da er mittlerweile in Rente sei. Es gebe keine Erfolgschance. Danach w&uuml;rde RA X ihn (den Kl&auml;ger) in die Insolvenz f&uuml;hren, wenn er die Kosten nicht begleichen k&ouml;nne. RA X sei nicht sein Rechtsanwalt. Die Vollmacht habe er nicht unterschrieben, sondern es sei die Unterschrift seines Sohnes. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er, der Kl&auml;ger, habe von den ganzen Geschehen und Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen keine Ahnung. Der Rechtsstreit m&ouml;ge aufgehoben werden, die Kosten seien RA X in Rechnung zu stellen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Das Beschwerdeverfahrens ist entsprechend &sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) einzustellen. Die Beschwerde ist wirksam zur&uuml;ckgenommen. Das gilt ungeachtet der Frage, ob RA X &uuml;ber eine wirksame Vollmacht f&uuml;r das Beschwerdeverfahren verf&uuml;gte. Der vollmachtlose Vertreter kann das in dieser Weise unzul&auml;ssig erhobene Rechtsmittel wieder zur&uuml;cknehmen (vgl. Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;Mai 1996 X&nbsp;R&nbsp;126\/95, BFH\/NV 1996, 845). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Es besteht kein Anlass, entgegen &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO die Kosten des Verfahrens RA X aufzuerlegen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In F&auml;llen vollmachtloser Vertretung sind die Kosten grunds&auml;tzlich dem Vertreter aufzuerlegen, wenn und weil dieser die erfolglose Prozessf&uuml;hrung veranlasst hat. Das gilt allerdings dann nicht, wenn im Einzelfall anzunehmen ist, dass der Vertreter im Auftrag oder mit Genehmigung des Vertretenen gehandelt hat. Die ordnungsgem&auml;&szlig;e schriftliche Vollmacht ist hinsichtlich der Kosten kein Ausschlusskriterium (vgl. Entscheidungen des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10.&nbsp;November 1966 V&nbsp;R&nbsp;46\/66, BFHE 87, 1, BStBl III 1967, 5; vom 4.&nbsp;Juli 1988 V&nbsp;B&nbsp;51\/88, BFH\/NV 1990, 180; vom 22.&nbsp;September 1994 VIII&nbsp;R&nbsp;45\/94, BFH\/NV 1995, 426; vom 21.&nbsp;Oktober 1994 III&nbsp;R&nbsp;239\/94, BFH\/NV 1995, 1086; vom 30.&nbsp;Mai 1996 V&nbsp;B&nbsp;80\/95, BFH\/NV 1996, 846; in BFH\/NV 1996, 845; vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2001 IX&nbsp;R&nbsp;71\/98, BFH\/NV 2001, 1273; Spindler in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;62 FGO Rz&nbsp;191; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;62 FGO Rz&nbsp;67). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die von RA X vorgelegte Vollmacht weist die wirksame Erteilung der Vollmacht nicht in einer &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO gen&uuml;genden Weise nach, weil sie lediglich f&uuml;r die Vertretung vor dem FG ausgestellt ist (vgl. dazu BFH-Beschluss in BFHE 87, 1, BStBl III 1967, 5). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat ist jedoch davon &uuml;berzeugt, dass der Kl&auml;ger die Prozessf&uuml;hrung durch RA X jedenfalls nachtr&auml;glich genehmigt hat. Die Ausf&uuml;hrungen des Kl&auml;gers zu der Frage, wer wann in seinem Namen, aber ohne Vollmacht welche Prozesshandlungen get&auml;tigt haben soll, sind widerspr&uuml;chlich und unglaubhaft. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger tr&auml;gt sinngem&auml;&szlig; vor, er habe erstmals im Zusammenhang mit der &Uuml;bersendung der PKH-Unterlagen von dem T&auml;tigwerden von RA X erfahren und kenne (bis heute) nicht den Ausgang des FG-Verfahrens. Wenn der Kl&auml;ger tats&auml;chlich bereits zum damaligen Zeitpunkt RA X nicht bevollm&auml;chtigt h&auml;tte, w&auml;re es unverst&auml;ndlich, wenn er sich bis zum heutigen Zeitpunkt &#8211;weit mehr als ein Jahr nach der m&uuml;ndlichen Verhandlung&#8211; nicht bei dem FG nach dem Stand des Verfahrens oder dem Ausgang der m&uuml;ndlichen Verhandlung erkundigt h&auml;tte. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund hat der Senat bereits grunds&auml;tzliche Zweifel am Wahrheitsgehalt der (sinngem&auml;&szlig;en) Auskunft des Kl&auml;gers, er habe von nichts gewusst. Das gilt vor allem, wenn der Kl&auml;ger au&szlig;erdem behauptet, er habe von den ganzen Geschehen und Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen keine Ahnung, nachdem er selbst vor dem FG umfangreich zur Sach- und Rechtslage vorgetragen hatte. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unabh&auml;ngig davon, ob er RA X vorab Vollmacht zur Einlegung der Beschwerde erteilt hat, hat der Kl&auml;ger aber jedenfalls im Zusammenhang mit der Fertigung des PKH-Antrages die Prozessf&uuml;hrung genehmigt. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist nicht nachvollziehbar, dass RA X ihm erkl&auml;rt haben soll, sein Sohn sei in die Revision gegangen, er, der Kl&auml;ger, m&uuml;sse das Formular ausf&uuml;llen, ihm aber gleichzeitig nicht bewusst geworden sein soll, dass dies der Durchf&uuml;hrung eines Beschwerdeverfahrens in seinem Namen diene. Zun&auml;chst ist festzustellen, dass der Kl&auml;ger, wenn er tats&auml;chlich von der Zusendung des PKH-Formulars &uuml;berrascht gewesen sein soll, sp&auml;testens bei diesem Gespr&auml;ch erfahren hat, wie das Verfahren vor dem FG ausgegangen ist. Insbesondere musste ihm bewusst werden, dass in seinem Namen &#8211;und nicht im Namen seines Sohnes&#8211; ein Beschwerdeverfahren gef&uuml;hrt wird, und zwar selbst dann, wenn er mit den Abl&auml;ufen eines gerichtlichen Verfahrens nicht vertraut gewesen sein sollte, was der Senat nicht zu beurteilen vermag. Es w&auml;re vollkommen unverst&auml;ndlich, warum ein Nichtbeteiligter f&uuml;r einen Prozess Erkl&auml;rungen abgeben sollte, der ihn nichts angeht. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte der Kl&auml;ger in diesem Gespr&auml;ch oder aus diesem Gespr&auml;ch heraus die Vorstellung gehabt haben, sein Sohn f&uuml;hre einen Prozess, h&auml;tte es daher keinen Anlass gegeben, das PKH-Formular auszuf&uuml;llen und mit pers&ouml;nlichen Unterlagen (namentlich einen Bescheid der Deutschen Rentenversicherung sowie einen Kontoauszug des Kl&auml;gers und seiner Ehefrau) zu versehen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte der Kl&auml;ger hingegen erst in diesem Gespr&auml;ch erfahren haben, dass RA X &#8211;etwa auf Betreiben seines Sohnes&#8211; Beschwerde wegen der Nichtzulassung der Revision eingelegt hat, so h&auml;tte er gleichzeitig die M&ouml;glichkeit gehabt, zu jenem Zeitpunkt die R&uuml;cknahme der Beschwerde anzuweisen bzw. gegen&uuml;ber dem BFH zu erkl&auml;ren, dass er die Beschwerde nicht veranlasst habe. Das gilt insbesondere, wenn RA X ihm tats&auml;chlich erkl&auml;rt hat, es gebe keine Erfolgschance. Tat der Kl&auml;ger das nicht, hat er die Prozessf&uuml;hrung genehmigt und tr&auml;gt folglich die Kosten des erfolglosen Rechtsmittelverfahrens. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 3.8.2012, X B 25\/11 Kostentragung nach R&uuml;cknahme der NZB Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) hatte beim Finanzgericht (FG) Klage gegen nach einer Betriebspr&uuml;fung ergangene Bescheide erhoben. Im Rahmen des Verfahrens zeigte RA X an, den Kl&auml;ger zu vertreten. 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