{"id":30523,"date":"2013-03-10T10:29:20","date_gmt":"2013-03-10T08:29:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=30523"},"modified":"2013-03-10T10:29:20","modified_gmt":"2013-03-10T08:29:20","slug":"xi-r-3-10-erzeugung-von-strom-und-waerme-durch-blockheizkraftwerk-im-selbst-genutzten-einfamilienhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-3-10-erzeugung-von-strom-und-waerme-durch-blockheizkraftwerk-im-selbst-genutzten-einfamilienhaus\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;3\/10 &#8211; Erzeugung von Strom und W&auml;rme durch Blockheizkraftwerk im selbst genutzten Einfamilienhaus"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2012, XI R 3\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Erzeugung von Strom und W&auml;rme durch Blockheizkraftwerk im selbst genutzten Einfamilienhaus<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Erzeugt der Betreiber eines Blockheizkraftwerks in einem Einfamilienhaus neben W&auml;rme auch Strom, den er teilweise, regelm&auml;&szlig;ig und nicht nur gelegentlich gegen Entgelt in das allgemeine Stromnetz einspeist, ist er umsatzsteuerrechtlich Unternehmer.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Hat der Betreiber den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Blockheizkraftwerks geltend gemacht, liegt in der Verwendung von Strom und W&auml;rme f&uuml;r den Eigenbedarf eine der Umsatzbesteuerung unterliegende Entnahme. Dies gilt nicht f&uuml;r die aus technischen Gr&uuml;nden nicht zur Heizung nutzbare Abw&auml;rme.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Bemessungsgrundlage der Entnahme von Strom und W&auml;rme f&uuml;r den Eigenbedarf sind die f&uuml;r die Strom- und W&auml;rmeerzeugung mit dem Blockheizkraftwerk angefallenen sog. Selbstkosten nur dann, soweit ein Einkaufspreis f&uuml;r Strom und W&auml;rme nicht zu ermitteln ist. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betreibt seit 2002 in dem von ihr und ihrer Familie bewohnten Haus ein sog. Blockheizkraftwerk. Die Anlage produziert unter Verbrennung von Erdgas gleichzeitig Strom und W&auml;rme (sog. Kraft-W&auml;rme-Kopplung). Dabei wird mit einem Verbrennungsmotor zun&auml;chst mechanische Energie erzeugt und diese dann durch einen Generator in Strom umgewandelt. Die anfallende Abw&auml;rme des Generators und des Motors wird unmittelbar vor Ort zum Heizen des Geb&auml;udes und f&uuml;r die Warmwasserbereitung in dem Geb&auml;ude verwendet. Der selbst erzeugte Strom wird in der Regel insoweit in das &ouml;ffentliche Netz eingespeist, als er nicht in dem Geb&auml;ude verbraucht wird (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18.&nbsp;Dezember 2008 V&nbsp;R&nbsp;80\/07, BFHE 225, 163, BStBl II 2011, 292).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Erwerb der Anlage hatte die Kl&auml;gerin den vollen Vorsteuerabzug erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr 2006 betrug die produzierte Stromenergie 26&nbsp;118&nbsp;kWh. Davon wurden 7&nbsp;835&nbsp;kWh f&uuml;r den privaten Bereich verwendet und der Rest in das &ouml;ffentliche Netz eingespeist. Als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Verwendung von Strom und W&auml;rme f&uuml;r den Eigenbedarf setzte die Kl&auml;gerin einen Betrag von &#8230;&nbsp;EUR an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;hrte bei der Kl&auml;gerin eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung durch. Dabei wurde Einigkeit dahingehend erzielt, dass sich die gesamte W&auml;rmeerzeugung im Streitjahr auf den doppelten Betrag der gemessenen Stromerzeugung in H&ouml;he von 26&nbsp;118&nbsp;kWh, also auf 52&nbsp;236&nbsp;kWh belaufen habe, sodass insgesamt von einer produzierten Strom- und W&auml;rmeenergie von 78&nbsp;354&nbsp;kWh (=&nbsp;100&nbsp;%) auszugehen sei. Der Pr&uuml;fer nahm an, die gesamte erzeugte W&auml;rme sei f&uuml;r den au&szlig;erunternehmerischen Bereich verwendet worden. Zusammen mit der privat verbrauchten Strommenge betrage die dem nichtunternehmerischen Bereich zuzurechnende Energie insgesamt (7&nbsp;835&nbsp;kWh + 52&nbsp;236&nbsp;kWh&nbsp;=) 60&nbsp;071&nbsp;kWh, also 76,67&nbsp;% der insgesamt erzeugten Energie. Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) seien insoweit die Selbstkosten anzusetzen, die im Streitfall 10&nbsp;% der Anschaffungs-\/Herstellungskosten sowie der laufenden vorsteuerbelasteten Kosten ausmachten. Hieraus ermittele sich eine Bemessungsgrundlage von &#8230;&nbsp;EUR. Das FA setzte diesen Betrag in dem Umsatzsteuerbescheid vom 26.&nbsp;Juni 2008 an. Der Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nur in geringem Umfang statt. Die Entscheidung ist abgedruckt in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2010, 1386.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Kl&auml;gerin das Blockheizkraftwerk vollst&auml;ndig ihrem Unternehmen zugeordnet habe, sei die Abgabe von Strom und W&auml;rme an den privaten Bereich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt. F&uuml;r deren Bemessungsgrundlage seien gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG die vom FA &#8211;in unstreitiger H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR&#8211; ermittelten Selbstkosten heranzuziehen, weil es f&uuml;r die Kl&auml;gerin keinen von ihr zu zahlenden Einkaufspreis f&uuml;r Strom oder W&auml;rme gebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Ber&uuml;cksichtigung der nicht zur Beheizung des Hauses geeigneten Abw&auml;rme sei jedoch ein Abschlag vorzunehmen. Im Ergebnis sch&auml;tzte das FG den Anteil der unentgeltlichen Wertabgabe auf 70&nbsp;% der gesamten produzierten Energiemenge und gelangte damit zu einer gegen&uuml;ber dem Ansatz des FA um &#8230;&nbsp;EUR verminderten Bemessungsgrundlage von &#8230;&nbsp;EUR und einer Herabsetzung der Umsatzsteuer um &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer vom Senat zugelassenen Revision macht die Kl&auml;gerin geltend, als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die selbst genutzte Energie bestehend aus Strom und W&auml;rme sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG der Einkaufspreis f&uuml;r gleiche oder gleichartige Gegenst&auml;nde anzusetzen. Die Ermittlung der Bemessungsgrundlage nach den Selbstkosten erfolge nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG erst dann, wenn ein Einkaufspreis nicht ermittelt werden k&ouml;nne. Nach Abschn.&nbsp;155 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Umsatzsteuer-Richtlinien (UStR) entspreche der Einkaufspreis dem Wiederbeschaffungspreis. Dieser Wiederbeschaffungspreis sei sowohl f&uuml;r den selbst verbrauchten Strom bei Elektrizit&auml;tsversorgern wie auch f&uuml;r die selbst verbrauchte W&auml;rme bei Fernw&auml;rmeversorgern unschwer durch entsprechende Anfragen festzustellen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/><\/br>die Vorentscheidung aufzuheben und die Umsatzsteuer in der Weise festzusetzen, dass die Bemessungsgrundlage der unentgeltlichen Wertabgabe nach den jeweiligen Einkaufspreisen ermittelt werde. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt im Streitfall den Ansatz der Selbstkosten f&uuml;r zwingend geboten, weil die Kl&auml;gerin Strom und W&auml;rme nicht eingekauft, sondern selbst hergestellt habe. Stattdessen in derartigen Herstellungsf&auml;llen allgemein auf dem Energiemarkt angebotene Preise anzusetzen, widerspreche dem Sinn und Zweck der Besteuerung der unentgeltlichen Wertabgabe. Diese solle den vom sich selbst versorgenden Unternehmer vorgenommenen Vorsteuerabzug in der Weise neutralisieren, dass dieser hinsichtlich der entnommenen Gegenst&auml;nde wie ein nicht zum Vorsteuerabzug berechtigter Privatkonsument behandelt werde. Setze man f&uuml;r die Kl&auml;gerin die am freien Markt von leistungsf&auml;higeren Unternehmern angebotenen g&uuml;nstigeren Preise an, f&uuml;hre dies nicht zu der bezweckten Korrektur des urspr&uuml;nglichen Vorsteuerabzugs, vielmehr verbleibe ihr aus dem bereits gew&auml;hrten (relativ h&ouml;heren) Vorsteuerabzug ein gleichheitswidriger Vorteil. Die Argumentation der Kl&auml;gerin f&uuml;hre zudem dazu, dass der Tatbestand der Selbstkosten in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ins Leere laufe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem l&auml;gen keine Einkaufspreise f&uuml;r ausschlie&szlig;lich mit Blockheizkraftwerken erzeugten Strom und W&auml;rme vor, weil diese am Markt nicht angeboten w&uuml;rden. Die g&uuml;nstigeren Marktpreise basierten auf der Herstellung von Energie mit konventionellen Kraftwerken, die umsatzsteuerrechtlich nicht mit der von der Kl&auml;gerin mit dem Blockheizkraftwerk erzeugten Energie vergleichbar i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG sei. Die Produktion von Energie durch den Betreiber eines Blockheizkraftwerks mittels Kraft-W&auml;rme-Kopplung sei zudem deshalb nicht mit der Energieerzeugung durch ein Versorgungsunternehmen vergleichbar, weil sie nur auf Grund der hohen Subventionierung wirtschaftlich m&ouml;glich sei. Im &Uuml;brigen sei die Ermittlung von Einkaufspreisen mit einer Vielzahl kl&auml;rungsbed&uuml;rftiger Fragen verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat als Bemessungsgrundlage der Entnahme von Strom und W&auml;rme f&uuml;r den Eigenbedarf der Kl&auml;gerin zu Unrecht &#8211;ohne die vorrangige Pr&uuml;fung, ob ein Einkaufspreis f&uuml;r Strom und W&auml;rme zu ermitteln ist&#8211; die f&uuml;r die Strom- und W&auml;rmeerzeugung mit dem Blockheizkraftwerk angefallenen sog. Selbstkosten angesetzt. Die Sache ist nicht spruchreif, weil weitere Feststellungen zu treffen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Entnahme eines Gegenstands durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen f&uuml;r Zwecke, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen, wird nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt, sofern &#8211;wie hier&#8211; der Gegenstand oder seine Bestandteile zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;2 UStG). Eine Entnahme liegt nach&nbsp;&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1&nbsp;UStG auch dann vor, wenn der Unternehmer einen Gegenstand f&uuml;r eigene nichtunternehmerische Zwecke entnimmt und somit keinem Abnehmer &#8211;wie von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 UStG vorausgesetzt&#8211; Verf&uuml;gungsmacht verschafft wird (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Mai 2008 XI&nbsp;R&nbsp;60\/07, BFHE 221, 512, BStBl II 2008, 721).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat die Kl&auml;gerin stillschweigend und in &Uuml;bereinstimmung mit den Beteiligten zu Recht als Unternehmerin angesehen. Sie ist dadurch, dass sie den in ihrem Blockheizkraftwerk erzeugten Strom gegen Verg&uuml;tung an ein Stromversorgungsunternehmen geliefert hat, als Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG t&auml;tig geworden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 225, 163, BStBl II 2011, 292, unter II.2.). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin konnte das Blockheizkraftwerk vollst&auml;ndig ihrem Unternehmen zuordnen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 225, 163, BStBl II 2011, 292, unter II.3.; vom 19.&nbsp;Juli 2011 XI&nbsp;R&nbsp;21\/10, BFHE 235, 14, BStBl II 2012, 434, unter II.2.a&nbsp;cc), auch wenn sie von Anbeginn eine zum Teil private Strom- und W&auml;rmenutzung beabsichtigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht hat das FG ferner angenommen, dass sich die Verwendung der 7&nbsp;835&nbsp;kWh Strom f&uuml;r den privaten Bereich sowie die Nutzung der produzierten W&auml;rme f&uuml;r die Heizung des Hauses als Entnahmen von Gegenst&auml;nden darstellen, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichzustellen sind. Elektrizit&auml;t und W&auml;rme gelten als Gegenst&auml;nde im Sinne des Umsatzsteuerrechts (Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit bei der (Elektrizit&auml;ts- oder W&auml;rme-)Energiegewinnung aus technischen Gr&uuml;nden nicht zur Heizung nutzbare Abw&auml;rme angefallen ist, sind diese Energiemengen &#8211;wie das FG bereits zutreffend erkannt hat&#8211; nicht unter &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG zu fassen, weil insoweit keine (willentliche) Entnahme aus dem Unternehmen f&uuml;r Zwecke, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen, gegeben ist (vgl. dazu BFH-Urteil vom 3.&nbsp;November 1983 V&nbsp;R&nbsp;4-5\/73, BFHE 140, 115, BStBl II 1984, 169).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Dem FG kann aber nicht gefolgt werden, soweit es bei der Bemessung des Umsatzes der Lieferungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b UStG von den Selbstkosten der Kl&auml;gerin ausgegangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1&nbsp;UStG wird der Umsatz bei Lieferungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b UStG &#8211;also auch bei Entnahmen von Gegenst&auml;nden aus dem Unternehmen f&uuml;r eigene nichtunternehmerische Zwecke des Unternehmers&#8211; nach dem Einkaufspreis zuz&uuml;glich der Nebenkosten f&uuml;r den Gegenstand oder f&uuml;r einen gleichartigen Gegenstand oder mangels eines Einkaufspreises nach den Selbstkosten, jeweils zum Zeitpunkt des Umsatzes, bemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1&nbsp;UStG (&quot;mangels eines Einkaufspreises&quot;) sind die Selbstkosten nur dann anzusetzen, wenn ein Einkaufspreis f&uuml;r den (entnommenen) Gegenstand oder f&uuml;r einen gleichartigen Gegenstand nicht zu ermitteln ist (vgl. Lippross, Umsatzsteuer, 23.&nbsp;Aufl., S.&nbsp;821; Probst in Hartmann\/Metzenmacher, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;344; Abschn.&nbsp;155 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStR; Abschn.&nbsp;10.6. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211;; a.A. Slapio in Birkenfeld, Umsatzsteuer-Handbuch, &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;101). Ma&szlig;gebend ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG mithin prim&auml;r der Einkaufspreis; die Selbstkosten sind nur subsidi&auml;r anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dies entspricht entgegen der Auffassung des FA auch dem Sinn der Besteuerung der unentgeltlichen Wertgabe durch Entnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Grunds&auml;tzlich soll der Unternehmer, der einen Gegenstand aus seinem Unternehmen f&uuml;r Zwecke entnimmt, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG), mit der Umsatzsteuer belastet werden, die im Zeitpunkt des Verbrauchs tats&auml;chlich auf einem derartigen Gegenstand oder einem gleichartigen Gegenstand anhand der aktuellen Marktsituation lastet (vgl. Widmann in Pl&uuml;ckebaum\/Malitzky\/Widmann, Umsatzsteuergesetz, Kommentar, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;501\/8, 501\/12; Wagner in S&ouml;lch\/ Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;339). Die Bemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG kn&uuml;pft an den jeweiligen Gegenstand und dessen aktuelle Bewertung an. Der sich selbst versorgende Unternehmer wird damit systemgerecht nicht wie ein Verk&auml;ufer, sondern wie ein sich fremd versorgender K&auml;ufer &#8211;allerdings auf der Handelsstufe des Unternehmers&#8211; behandelt, der den (je nach Marktsituation niedrigeren oder h&ouml;heren) aktuellen Preis bezahlen w&uuml;rde bzw. m&uuml;sste (vgl. Lippross, a.a.O., S.&nbsp;821; s.a. Tehler in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;398, 398.5, und Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;347). Dieser &#8211;fiktive (Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;338, 340)&#8211; Einkaufspreis entspricht in der Regel dem Wiederbeschaffungspreis zum Zeitpunkt der Entnahme (vgl. Widmann in Pl&uuml;ckebaum\/Malitzky\/Widmann, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;501\/10; Widmann, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2007, 13; Abschn.&nbsp;155 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStR; Abschn.&nbsp;10.6. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStAE). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit sich das FA auf die Rz&nbsp;31&nbsp;ff. des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 14.&nbsp;September 2006 C-72\/05 &#8211;Wollny&#8211; (Slg. 2006, I-8297, BStBl II 2007, 32, UR 2006, 638) beruft, ergibt sich hieraus nichts anderes. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dessen Rz&nbsp;31 und dem dortigen Verweis auf Rz&nbsp;8 des EuGH-Urteils vom 27.&nbsp;Juni 1989 C-50\/88 &#8211;K&uuml;hne&#8211; (Slg. 1989, 1925, UR 1989, 373) folgt lediglich, dass Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG die Nichtbesteuerung eines zu privaten Zwecken verwendeten Betriebsgegenstands verhindern will, sie besagt aber nichts zu der im Fall der Entnahme eines Gegenstands nach Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG ma&szlig;geblichen Bemessungsgrundlage. Das gilt auch, soweit der EuGH in Rz&nbsp;32 seines Urteils &#8211;Wollny&#8211; (Slg. 2006, I-8297, BStBl II 2007, 32, UR 2006, 638) ausf&uuml;hrt, mit dieser Regelung (Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 Unterabs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG) solle die Gleichbehandlung des Steuerpflichtigen mit dem Endverbraucher gew&auml;hrleistet werden, indem verhindert werde, dass der Steuerpflichtige einen ungerechtfertigten Vorteil gegen&uuml;ber dem Endverbraucher genie&szlig;e, der einen Gegenstand kauft und daf&uuml;r Mehrwertsteuer entrichtet. Rz&nbsp;35 des EuGH-Urteils &#8211;Wollny&#8211; (Slg. 2006, I-8297, BStBl II 2007, 32, UR 2006, 638) bezieht sich auf die hier nicht einschl&auml;gige Regelung der Berichtigung eines Vorsteuerabzugs nach Art.&nbsp;20 der Richtlinie 77\/388\/EWG. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das vom FA ferner angef&uuml;hrte BFH-Urteil vom 12.&nbsp;August 2004 V&nbsp;R&nbsp;49\/02 (BFHE 207, 71, BStBl II 2004, 1090) betrifft einen anderen Sachverhalt und nicht die Frage der Bemessungsgrundlage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auch bei im eigenen Unternehmen hergestellten Gegenst&auml;nden ist nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG grunds&auml;tzlich der (fiktive) Einkaufspreis ma&szlig;gebend. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG differenziert &#8211;entsprechend etwa den Regelungen in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 UStG und in &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;6 UStG (&quot;Anschaffungs- oder Herstellungskosten&quot;)&#8211; nicht zwischen Anschaffungs- und Herstellungsvorg&auml;ngen. Ist der hergestellte Gegenstand dagegen eine Sonderanfertigung, f&uuml;r die kein Marktpreis ermittelt werden kann, oder l&auml;sst sich aus anderen Gr&uuml;nden kein solcher Einkaufspreis am Markt f&uuml;r einen gleichartigen Gegenstand ermitteln, kommt die Bemessungsgrundlage der Selbstkosten zur Anwendung (Lippross, a.a.O., S.&nbsp;821; Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;351&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daf&uuml;r, dass stets die Selbstkosten anzusetzen sind, wenn der Unternehmer Gegenst&auml;nde entnimmt, die im Unternehmen selbst hergestellt wurden (so Slapio, a.a.O., &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;101; vgl. auch Tehler in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;402; Widmann in Pl&uuml;ckebaum\/Malitzky\/Widmann, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;501\/12), geben weder &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG noch der im Streitjahr 2006 geltende Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG (jetzt Art.&nbsp;74 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union Nr.&nbsp;L&nbsp;347\/1&#8211;) etwas her. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG ist in den F&auml;llen des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG, in denen die Entnahme eines Gegenstands durch einen Steuerpflichtigen aus seinem Unternehmen f&uuml;r seinen privaten Bedarf einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt wird, die Besteuerungsgrundlage &quot;der Einkaufspreis f&uuml;r die Gegenst&auml;nde oder f&uuml;r gleichartige Gegenst&auml;nde oder mangels eines Einkaufspreises der Selbstkostenpreis, und zwar jeweils zu den Preisen, die im Zeitpunkt der Bewirkung dieser Ums&auml;tze festgestellt werden&quot;. Auch nach Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG ist demnach der Umsatz grunds&auml;tzlich nach den &#8211;aktuellen&#8211; Einkaufspreisen zu bemessen, die im Zeitpunkt der Bewirkung dieser Ums&auml;tze am Markt f&uuml;r gleiche oder gleichartige Gegenst&auml;nde festzustellen sind. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Da die Kl&auml;gerin die entnommenen Gegenst&auml;nde &#8211;die im eigenen Blockheizkraftwerk erzeugte Elektrizit&auml;t und W&auml;rme&#8211; nicht eingekauft hatte, gibt es f&uuml;r <em>diese konkreten Gegenst&auml;nde<\/em> zwar keine Einkaufspreise in dem Sinne, dass sie <em>von der Kl&auml;gerin f&uuml;r diese bezahlt<\/em> worden w&auml;ren (in diesem Sinne auch Nieders&auml;chsisches FG, Urteil vom 27.&nbsp;September 2007&nbsp;&nbsp;16&nbsp;K&nbsp;12\/07, Haufe-Index 1849610). Darauf kommt es aber nicht an. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn wenn das Gesetz auf die zum Zeitpunkt des Umsatzes feststellbaren Einkaufspreise f&uuml;r gleiche oder gleichartige Gegenst&auml;nde abstellt, k&ouml;nnen dies naturgem&auml;&szlig; regelm&auml;&szlig;ig nicht die Preise sein, die f&uuml;r die entnommenen Gegenst&auml;nde bei deren Einkauf bezahlt worden sind (vgl. Tehler in Rei&szlig;\/Kraeusel\/ Langer, UStG &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;399). Dies w&auml;re allenfalls dann m&ouml;glich, wenn die angeschafften Gegenst&auml;nde unmittelbar nach ihrer Zuf&uuml;hrung zum Unternehmen wieder entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Entgegen der Ansicht des FA scheitert der Ansatz von Einkaufspreisen im Streitfall nicht daran, dass keine Einkaufspreise f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin produzierten Wirtschaftsg&uuml;ter Strom und W&auml;rme vorl&auml;gen, weil ausschlie&szlig;lich mit Blockheizkraftwerken produzierter Strom und produzierte W&auml;rme am Markt nicht angeboten w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn die im eigenen Blockheizkraftwerk erzeugte (in kWh gemessene) W&auml;rme und Elektrizit&auml;t ist in physikalischer und technischer Hinsicht gleicher Art wie die in anderen Kraftwerken erzeugte W&auml;rme und Elektrizit&auml;t. In welchem Produktionsprozess sie geschaffen wurden, ist bei vertretbaren G&uuml;tern grunds&auml;tzlich unerheblich. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ist ausreichend, dass ein Einkaufspreis &quot;f&uuml;r einen gleichartigen&quot; Gegenstand ermittelt werden kann; schon dann besteht der dargelegte Vorrang vor einem Ansatz von Selbstkosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Die Sache ist nicht spruchreif. Die Vorentscheidung war daher aufzuheben und die Sache an das FG zur Nachholung der notwendigen Feststellungen zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nachdem das Haus der Kl&auml;gerin an das Elektrizit&auml;tsnetz angeschlossen war, konnte sie jederzeit Strom aus diesem Netz beziehen und die Eigenproduktion unterlassen. Es war danach grunds&auml;tzlich m&ouml;glich, zum Zeitpunkt des Umsatzes &#8211;hier der Entnahme&#8211; den Einkaufspreis f&uuml;r gleichartigen, von dem Vertrags-Energieversorgungsunternehmen der Kl&auml;gerin erzeugten Strom zu ermitteln. Das FG wird die notwendigen Feststellungen nachholen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin zur Beheizung des Hauses genutzten W&auml;rme d&uuml;rfte es hingegen bereits an &quot;gleichartigen Gegenst&auml;nden&quot; fehlen, f&uuml;r die Einkaufspreise ermittelbar w&auml;ren. Feststellungen hierzu hat das FG indes nicht getroffen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin im Klageverfahren hierzu vorgetragen hat, die unentgeltliche Wertabgabe k&ouml;nne gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG bspw. anhand der Preise bemessen werden, f&uuml;r die die Stadtwerke M&uuml;nster Fernw&auml;rme anb&ouml;ten, k&ouml;nnte das allenfalls dann in Betracht kommen, wenn sie an deren Fernw&auml;rmenetz bereits angeschlossen war. Denn von einem Fernw&auml;rmeversorger produzierte und angebotene Fernw&auml;rme kann nur dann als &quot;gleichartiger Gegenstand&quot; im Sinne der Vorschrift angesehen werden, wenn sie f&uuml;r den jeweiligen Verbraucher (hier die Kl&auml;gerin) zum Zeitpunkt des Umsatzes grunds&auml;tzlich ebenso erreichbar und einsetzbar ist wie die selbst erzeugte W&auml;rme. Nur dann kann die Kl&auml;gerin im Zeitpunkt des Bedarfs die selbst erzeugte W&auml;rme durch eine gleichartige, einzukaufende ersetzen und den Einkaufspreis ermitteln, den sie einem fremden Anbieter f&uuml;r den Gegenstand &quot;W&auml;rme&quot; zu diesem Zeitpunkt h&auml;tte bezahlen m&uuml;ssen (vgl. Widmann in Pl&uuml;ckebaum\/Malitzky\/Widmann, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;501\/10). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine Bemessung des Umsatzes nach den Einkaufspreisen anderer Energietr&auml;ger wie Heiz&ouml;l, Gas oder Elektrizit&auml;t d&uuml;rfte schon deshalb ausscheiden, weil eine W&auml;rmeerzeugung auf deren Basis weitere aufw&auml;ndige Investitionen voraussetzen w&uuml;rde. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Besteuerung der selbst genutzten W&auml;rme steht auch nicht entgegen, dass, wie die Kl&auml;gerin im Klageverfahren vor dem FG vorgetragen hat, das Hauptinteresse am Betreiben des Blockheizkraftwerks in der Stromerzeugung bestehe und die dabei entstehende W&auml;rme lediglich ein Abfallprodukt sei. Soweit sie die erzeugte W&auml;rme aus ihrem Unternehmen zur Heizung des Hauses und damit f&uuml;r Zwecke entnimmt, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen, wird dies gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG vom Gesetz einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt, deren Bemessungsgrundlage sich aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat weicht nicht von dem BFH-Urteil vom 10.&nbsp;M&auml;rz 1994 V&nbsp;R&nbsp;91\/91 (BFH\/NV 1995, 451) ab, das zu der anders lautenden Fassung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG 1980 ergangen ist, nach der die Entnahme von Gegenst&auml;nden aus einem Betrieb mit dem Teilwert oder dem gemeinen Wert der Gegenst&auml;nde anzusetzen war. Zwar hat der BFH in dieser Entscheidung ausgef&uuml;hrt, die Entnahme von Wasser durch eine Stadt aus ihrem Wasserwerk sei ein umsatzsteuerpflichtiger Eigenverbrauch, der nach den Selbstkosten (Selbstkostenpreis i.S. von Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG) zu bemessen sei. Aus der Entscheidung ergibt sich aber nichts daf&uuml;r, dass die Stadt das ben&ouml;tigte Wasser von einem anderen Anbieter als dem eigenen st&auml;dtischen Wasserwerk h&auml;tte beziehen k&ouml;nnen. Der BFH ging dementsprechend davon aus, dass sich der Umsatz nur nach den Selbstkosten bemessen lasse. Die Kl&auml;gerin hatte im Streitfall dagegen die M&ouml;glichkeit, die Elektrizit&auml;t von einem anderen Versorger zu beziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2012, XI R 3\/10 Erzeugung von Strom und W&auml;rme durch Blockheizkraftwerk im selbst genutzten Einfamilienhaus Leits&auml;tze 1. Erzeugt der Betreiber eines Blockheizkraftwerks in einem Einfamilienhaus neben W&auml;rme auch Strom, den er teilweise, regelm&auml;&szlig;ig und nicht nur gelegentlich gegen Entgelt in das allgemeine Stromnetz einspeist, ist er umsatzsteuerrechtlich Unternehmer.&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2. 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