{"id":30534,"date":"2013-03-10T10:38:47","date_gmt":"2013-03-10T08:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=30534"},"modified":"2013-03-10T10:38:47","modified_gmt":"2013-03-10T08:38:47","slug":"x-b-104-12-zusammenwirken-von-einkommensteuer-und-gewerbesteuer-keine-beschraenkung-der-gesamtsteuerbelastung-auf-einen-halbteilungsgrundsatz-unbeachtlichkeit-einer-in-der-beschwerdebegruendung-enthal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-104-12-zusammenwirken-von-einkommensteuer-und-gewerbesteuer-keine-beschraenkung-der-gesamtsteuerbelastung-auf-einen-halbteilungsgrundsatz-unbeachtlichkeit-einer-in-der-beschwerdebegruendung-enthal\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;104\/12 &#8211; Zusammenwirken von Einkommensteuer und Gewerbesteuer: Keine Beschr&auml;nkung der Gesamtsteuerbelastung auf einen &quot;Halbteilungsgrundsatz&quot; &#8211; Unbeachtlichkeit einer in der Beschwerdebegr&uuml;ndung enthaltenen Bezugnahme auf die Klagebegr&uuml;ndung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.12.2012, X B 104\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Zusammenwirken von Einkommensteuer und Gewerbesteuer: Keine Beschr&auml;nkung der Gesamtsteuerbelastung auf einen &quot;Halbteilungsgrundsatz&quot; &#8211; Unbeachtlichkeit einer in der Beschwerdebegr&uuml;ndung enthaltenen Bezugnahme auf die Klagebegr&uuml;ndung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) erzielte im Streitjahr 1988 aus einem Einzelunternehmen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Der Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r 1988 war im Hinblick auf das seinerzeit noch beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) anh&auml;ngige Verfassungsbeschwerdeverfahren 2&nbsp;BvR&nbsp;2194\/99 f&uuml;r teilweise vorl&auml;ufig hinsichtlich der Anwendung des Halbteilungsgrundsatzes erkl&auml;rt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das BVerfG die Verfassungsbeschwerde mit Beschluss vom 18.&nbsp;Januar 2006&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;2194\/99 (BVerfGE 115, 97) zur&uuml;ckgewiesen hatte, hob der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit dem angefochtenen Gewerbesteuermessbescheid vom 4.&nbsp;Juli 2006 den Vorl&auml;ufigkeitsvermerk auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Klageverfahren hat die Kl&auml;gerin vorgetragen, die Gesamtbelastung aus Einkommensteuer 1988, Gewerbesteuer 1988 (f&uuml;r sie und ihren Ehemann), Kirchensteuer 1987 (gezahlt im Jahr 1988) und Verm&ouml;gensteuer auf den 1.&nbsp;Januar 1988 liege bei 60,28&nbsp;% des um die Gewerbesteuer erh&ouml;hten zu versteuernden Einkommens. Hinzu k&auml;men Spenden, Versicherungsbeitr&auml;ge, Kinderfreibetr&auml;ge, Grundsteuer, Grunderwerbsteuer, Beitr&auml;ge zur Kammer und Berufsgenossenschaft, Rundfunkgeb&uuml;hren, Mineral&ouml;lsteuer, Umsatzsteuer und weitere staatliche Zwangsabgaben. Sie hat vor dem Finanzgericht (FG) beantragt, die Gewerbesteuer und die &#8211;in diesem Verfahren nicht angefochtene&#8211; Verm&ouml;gensteuer in H&ouml;he von 115.058&nbsp;DM &quot;zur&uuml;ckzuzahlen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage abgewiesen. Zur Begr&uuml;ndung hat es hinsichtlich der kumulierten Belastungswirkung aus Einkommen- und Gewerbesteuer auf den BVerfG-Beschluss in BVerfGE 115, 97 verwiesen. Zudem k&ouml;nne eine vermeintlich verfassungswidrige &Uuml;berbelastung nicht in einem Verfahren gegen den Gewerbesteuermessbescheid, sondern allenfalls durch Anfechtung des Gewerbesteuerbescheids, aus dem sich erst die tats&auml;chliche Steuerbelastung ergebe, ger&uuml;gt werden (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 IV&nbsp;B&nbsp;91\/04, BFHE 209, 128, BStBl II 2005, 647, unter 2.b). Hinsichtlich der Belastungswirkung aus Einkommen- und Verm&ouml;gensteuer hat das FG auf den Ausspruch im BVerfG-Beschluss vom 22.&nbsp;Juni 1995&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;37\/91 (BVerfGE 93, 121, unter C.III.3.) Bezug genommen, wonach das bisherige Recht bis zum 31.&nbsp;Dezember 1996 &#8211;und damit auch im Streitjahr 1988&#8211; weiter anwendbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde begehrt die Kl&auml;gerin die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung, zur Rechtsfortbildung und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt die Beschwerde f&uuml;r unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 und 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO) entsprechenden Weise dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Dies gilt zun&auml;chst f&uuml;r den Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung einer Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Darlegung der Voraussetzungen dieses Zulassungsgrundes setzt voraus, dass die Beschwerdebegr&uuml;ndung konkrete Rechtsfragen bezeichnet und auf deren Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit und Kl&auml;rungsf&auml;higkeit im angestrebten Revisionsverfahren sowie auf deren &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung eingeht (BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;November 2010 VII&nbsp;B&nbsp;12\/10, BFH\/NV 2011, 406, unter II.1., m.w.N.). Dabei erfordert die schl&uuml;ssige Darlegung der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit ein konkretes und substantiiertes Eingehen darauf, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Rechtsfrage umstritten ist (Senatsbeschl&uuml;sse vom 5.&nbsp;Mai 2011 X&nbsp;B&nbsp;149\/10, BFH\/NV 2011, 1348, unter II.1.b, und vom 18.&nbsp;Mai 2011 X&nbsp;B&nbsp;124\/10, BFH\/NV 2011, 1838, unter II.1.b&nbsp;aa, beide m.w.N.). Hat der BFH bereits fr&uuml;her &uuml;ber die Rechtsfrage entschieden, muss dargelegt werden, welche neuen Gesichtspunkte zu der aufgezeigten Rechtsfrage vorgebracht werden, so dass eine erneute Entscheidung des BFH &uuml;ber diese Frage im Interesse der Rechtseinheit oder Rechtsfortbildung erforderlich ist (BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Dezember 2010 IV&nbsp;B&nbsp;46\/09, BFH\/NV 2011, 634, unter 2.). Gleiches gilt f&uuml;r den Fall, dass zu der Rechtsfrage bereits eine Entscheidung des BVerfG vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Beschwerdebegr&uuml;ndung ersch&ouml;pft sich weitgehend in dem Vorbringen, der BVerfG-Beschluss in BVerfGE 115, 97 sei &quot;nicht einschl&auml;gig&quot;, weil die Gesamtsteuerbelastung im dortigen Verfahren unter 50&nbsp;% gelegen habe. Abgesehen davon, dass allein in der Behauptung, eine bestimmte Entscheidung sei nicht einschl&auml;gig, noch keine Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache liegt, sch&ouml;pft die Kl&auml;gerin den rechtlichen Gehalt der bezeichneten Entscheidung des BVerfG nicht aus. Denn das Gericht hat ausdr&uuml;cklich ausgef&uuml;hrt (unter C.II.2.c der Gr&uuml;nde), dass eine verfassungsrechtliche Obergrenze zumutbarer Steuerbelastung selbst dann nicht erreicht w&auml;re, wenn man f&uuml;r die Berechnung der H&ouml;he der Steuerbelastung das Vorbringen des dortigen Beschwerdef&uuml;hrers zugrunde legen w&uuml;rde. Dieser hatte aber eine Gesamtsteuerbelastung von 57,58&nbsp;% bzw. 59,95&nbsp;% ermittelt (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 115, 97, unter B.I.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die &#8211;von der Vorinstanz herangezogene&#8211; Rechtsprechung des BFH, wonach eine verfassungswidrige &Uuml;berbelastung allein im Verfahren gegen den Gewerbesteuerbescheid, nicht aber durch Anfechtung des Gewerbesteuermessbescheids ger&uuml;gt werden kann (BFH-Beschluss in BFHE 209, 128, BStBl II 2005, 647, unter 2.b), geht die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht ein. Dies w&auml;re indes zur Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung erforderlich gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch mit der blo&szlig;en Behauptung, der Hinweis des FG auf die Weitergeltungsanordnung hinsichtlich der Verm&ouml;gensteuer (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 93, 121) sei &quot;nicht richtig&quot;, wird kein Zulassungsgrund dargelegt. Erg&auml;nzend weist der Senat darauf hin, dass die Verm&ouml;gensteuer nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist, in dem nur ein Gewerbesteuermessbescheid angefochten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die in der Beschwerdebegr&uuml;ndung enthaltene Bezugnahme auf die Klagebegr&uuml;ndung ist vorliegend schon deshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 FGO unbeachtlich, weil die Klagebegr&uuml;ndung durch die nicht postulationsf&auml;hige Kl&auml;gerin pers&ouml;nlich erstellt worden ist, und nicht erkennbar ist, dass der erst im Beschwerdeverfahren aufgetretene Prozessbevollm&auml;chtigte den Streitstoff des Klageverfahrens selbst durchgearbeitet h&auml;tte (vgl. zu diesem Erfordernis BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Juni 2005 III&nbsp;B&nbsp;176\/04, BFH\/NV 2005, 2018).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei dem Zulassungsgrund der Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) handelt es sich um einen speziellen Unterfall des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache. F&uuml;r seine Darlegung gelten daher regelm&auml;&szlig;ig die an eine auf &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO gest&uuml;tzte Beschwerdebegr&uuml;ndung zu stellenden Anforderungen (st&auml;ndige Rechtsprechung; vgl. aus j&uuml;ngerer Zeit nur BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;B&nbsp;100\/10, BFH\/NV 2011, 574, unter 2.). Da das Vorbringen der Kl&auml;gerin insoweit &uuml;ber ihren Vortrag zur grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache nicht hinausgeht, kann eine Zulassung im Streitfall auch nicht auf das Erfordernis einer Rechtsfortbildung gest&uuml;tzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Weshalb eine Revisionszulassung zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) erforderlich sein k&ouml;nnte, wird aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht einmal andeutungsweise erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.12.2012, X B 104\/12 Zusammenwirken von Einkommensteuer und Gewerbesteuer: Keine Beschr&auml;nkung der Gesamtsteuerbelastung auf einen &quot;Halbteilungsgrundsatz&quot; &#8211; Unbeachtlichkeit einer in der Beschwerdebegr&uuml;ndung enthaltenen Bezugnahme auf die Klagebegr&uuml;ndung Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) erzielte im Streitjahr 1988 aus einem Einzelunternehmen Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Der Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r 1988 war im Hinblick &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-104-12-zusammenwirken-von-einkommensteuer-und-gewerbesteuer-keine-beschraenkung-der-gesamtsteuerbelastung-auf-einen-halbteilungsgrundsatz-unbeachtlichkeit-einer-in-der-beschwerdebegruendung-enthal\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;104\/12 &#8211; Zusammenwirken von Einkommensteuer und Gewerbesteuer: Keine Beschr&auml;nkung der Gesamtsteuerbelastung auf einen &quot;Halbteilungsgrundsatz&quot; &#8211; Unbeachtlichkeit einer in der Beschwerdebegr&uuml;ndung enthaltenen Bezugnahme auf die Klagebegr&uuml;ndung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-30534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30534"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30534\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}