{"id":30552,"date":"2013-03-10T10:20:08","date_gmt":"2013-03-10T08:20:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=30552"},"modified":"2013-03-10T10:20:08","modified_gmt":"2013-03-10T08:20:08","slug":"viii-r-19-09-verspaetungszuschlag-fuer-feststellungserklaerung-einer-gbr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-19-09-verspaetungszuschlag-fuer-feststellungserklaerung-einer-gbr\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;19\/09 &#8211; Versp&auml;tungszuschlag f&uuml;r Feststellungserkl&auml;rung einer GbR"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2012, VIII R 19\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Versp&auml;tungszuschlag f&uuml;r Feststellungserkl&auml;rung einer GbR<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist die Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Versp&auml;tungszuschlags gegen eine Gesellschafterin einer Personengesellschaft wegen der versp&auml;teten Abgabe einer Feststellungserkl&auml;rung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist Steuerberaterin. Sie war Gesellschafterin der K-GbR. F&uuml;r diese Gesellschaft war sie im Jahr 2004 sowie im Streitjahr 2005 alleinige Empfangsbevollm&auml;chtigte. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellungerkl&auml;rung der K-GbR f&uuml;r 2004 wurde erst nach Festsetzung eines Zwangsgeldes und vier Monate nach Ablauf der Abgabefrist beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereicht. Die K-GbR wurde im Feststellungsbescheid 2004 darauf hingewiesen, dass sie bei k&uuml;nftigen Verst&ouml;&szlig;en gegen die Abgabefrist mit der Festsetzung von Versp&auml;tungszuschl&auml;gen rechnen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frist zur Abgabe der Erkl&auml;rung &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung f&uuml;r das Streitjahr 2005 verl&auml;ngerte das FA antragsgem&auml;&szlig; bis zum 31.&nbsp;Januar 2007. Nach Ablauf der Abgabefrist drohte das FA zun&auml;chst ein Zwangsgeld an und setzte dieses sp&auml;ter auch fest. Am 3.&nbsp;Juli 2007 ging die Feststellungserkl&auml;rung der K-GbR f&uuml;r 2005 beim FA ein. Daraufhin stellte das FA den Vollzug des Zwangsgeldes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;335 der Abgabenordnung (AO) ein. F&uuml;r das Jahr 2005 wurde erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; ein Gesamtgewinn in H&ouml;he von 160.054,36&nbsp;EUR f&uuml;r die K-GbR festgestellt. Davon entfielen auf die Kl&auml;gerin 91.552,18&nbsp;EUR. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA setzte am 27.&nbsp;Juli 2007 einen Versp&auml;tungszuschlag gegen die Kl&auml;gerin wegen der versp&auml;teten Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung der K-GbR f&uuml;r 2005 in H&ouml;he von 1.000&nbsp;EUR fest. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin legte gegen die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erkundigte sich im Januar 2008 &#8211;vor Erlass der Einspruchsentscheidung&#8211; beim Wohnsitzfinanzamt der Kl&auml;gerin telefonisch, ob die Veranlagung der Kl&auml;gerin bereits durchgef&uuml;hrt worden sei. Dies wurde verneint. Es wurde weiter mitgeteilt, dass die Kl&auml;gerin in der Einkommensteuererkl&auml;rung nur positive Eink&uuml;nfte erkl&auml;rt habe. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;Januar 2008 wurde der Einspruch der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Zur H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags f&uuml;hrte das FA insbesondere aus, dass es zur Ermittlung des maximalen Versp&auml;tungszuschlags die steuerlichen Auswirkungen der (gesamten) getroffenen Feststellungen pauschal mit 35&nbsp;% gesch&auml;tzt habe. Dies entspreche einer steuerlichen Auswirkung von ca. 56.000&nbsp;EUR. Der sogenannte Grundversp&auml;tungszuschlag berechne sich nach den einschl&auml;gigen Anweisungen bei einer steuerlichen Auswirkung von &uuml;ber 50.000&nbsp;EUR in der Weise, dass je angefangenen Kalendermonat der Versp&auml;tung 250&nbsp;EUR anzusetzen seien. Dieser belaufe sich damit bei sechs Monaten auf 1.500&nbsp;EUR. Er sei im Streitfall jedoch nicht zur Anwendung gekommen. Zuschl&auml;ge f&uuml;r gezogene Vorteile oder das Verschulden der Kl&auml;gerin seien nicht in die Ermittlung der H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags eingeflossen. Die H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags betrage damit nur 1,79&nbsp;% der festgesetzten Steuer bzw. der gesch&auml;tzten steuerlichen Auswirkung von 56.000&nbsp;EUR. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im M&auml;rz 2008 durchgef&uuml;hrte Einkommensteuerveranlagung der Kl&auml;gerin f&uuml;hrte wegen hoher Vorauszahlungen zu einer Erstattung in H&ouml;he von ca. 2.400&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die anschlie&szlig;ende Klage wurde durch das Finanzgericht (FG) aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 1267 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden abgewiesen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat entschieden, dass die Entscheidung des FA, den Versp&auml;tungszuschlag auf 1.000&nbsp;EUR festzusetzen, ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zu Recht habe das FA die steuerlichen Auswirkungen auf 35&nbsp;% der festgestellten Eink&uuml;nfte gesch&auml;tzt. Das FG geht weiter davon aus, dass sich die Sch&auml;tzungsbefugnis des FA aus &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;4 AO nicht nur auf den genannten &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO beziehe, sondern dar&uuml;ber hinaus auch den Vorteil aus der versp&auml;teten Abgabe (&sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO) umfasse. Die weiteren in &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO aufgez&auml;hlten Kriterien habe das FA ebenfalls s&auml;mtlich und in nicht zu beanstandender Weise in die Gesamtentscheidung einbezogen. Insbesondere der Umstand, dass das FA von den ermittelten 1.500&nbsp;EUR zu den letztlich festgesetzten 1.000&nbsp;EUR einen Abschlag in H&ouml;he von 500&nbsp;EUR vorgenommen habe, trage den verbleibenden Unklarheiten Rechnung. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin sei die Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags auch in F&auml;llen von Erstattungen m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung des &sect;&nbsp;152 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist der Auffassung, dass eine Sch&auml;tzungsbefugnis des FA nur hinsichtlich der steuerlichen Auswirkung der festgestellten Eink&uuml;nfte bestehe. Sie habe keinen Vorteil aus der versp&auml;teten Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung gezogen. Der Wortlaut des Gesetzes stehe der vom FG vorgenommenen Auslegung entgegen. Dar&uuml;ber hinaus sei das FG nicht befugt, Ausnahmevorschriften erweiternd auszulegen. Daher habe das FA den konkreten Vorteil f&uuml;r die Kl&auml;gerin ermitteln und somit das Fehlen eines solchen in der Ermessensentscheidung ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen. F&uuml;r den Fall, dass noch nicht feststehe, ob oder in welcher H&ouml;he ein solcher Vorteil gezogen worden sei, h&auml;tte das FA zuwarten m&uuml;ssen. Zumindest habe das FA die Pflicht gehabt, seine Ermessenserw&auml;gungen im Hinblick auf die nachtr&auml;glichen Erkenntnisse &uuml;ber das Fehlen eines Vorteils bei der Kl&auml;gerin w&auml;hrend des Klageverfahrens zu erg&auml;nzen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/><\/br>das Urteil des Hessischen FG vom 28.&nbsp;August 2008&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;408\/08, die Einspruchsentscheidung des FA vom 16.&nbsp;Januar 2008 sowie den Bescheid des FA vom 27.&nbsp;Juli 2007 &uuml;ber die Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu Recht hat das FG entschieden, dass die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags gegen die Kl&auml;gerin nicht ermessensfehlerhaft war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;1 AO kann gegen denjenigen, der seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung nicht oder nicht fristgem&auml;&szlig; nachkommt, ein Versp&auml;tungszuschlag festgesetzt werden (Satz&nbsp;1). Von einer solchen Festsetzung ist abzusehen, wenn die Vers&auml;umnis entschuldbar erscheint (Satz&nbsp;2). Das Verschulden eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erf&uuml;llungsgehilfen steht dem eigenen Verschulden gleich (Satz&nbsp;3). Sind diese Voraussetzungen erf&uuml;llt, was von den Gerichten uneingeschr&auml;nkt nachpr&uuml;fbar ist (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;Juni 1997 X&nbsp;R&nbsp;14\/95, BFHE 183, 21, BStBl II 1997, 642; vom 14.&nbsp;Juni 2000 X&nbsp;R&nbsp;56\/98, BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60), hat die zust&auml;ndige Finanzbeh&ouml;rde nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen zu entscheiden, ob sie einen Versp&auml;tungszuschlag festsetzt (sog. Entschlie&szlig;ungsermessen) und wie hoch sie ihn unter Beachtung der gesetzlichen Grenzen des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 AO festsetzt (sog. Auswahlermessen). Der Ermessensteil der Entscheidung unterliegt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;102 FGO nur der eingeschr&auml;nkten gerichtlichen Nachpr&uuml;fung (BFH-Urteile in BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60; vom 19.&nbsp;Juni 2001 X&nbsp;R&nbsp;83\/98, BFHE 195, 558, BStBl II 2001, 618). Bei Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r gesondert festzustellende Besteuerungsgrundlagen gelten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;4 AO die Abs&auml;tze&nbsp;1 bis 3 mit der Ma&szlig;gabe, dass bei der Anwendung des Absatzes&nbsp;2 Satz&nbsp;1 die steuerlichen Auswirkungen zu sch&auml;tzen sind. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die ermessensgerechte Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags setzt die Erkl&auml;rungspflicht der ausgew&auml;hlten Person voraus. Erkl&auml;rungspflichtig ist im Fall der einheitlichen und gesonderten Feststellung jeder Feststellungsbeteiligte, dem Anteile an den einkommensteuerpflichtigen Eink&uuml;nften zuzurechnen sind (&sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO). Dies gilt auch f&uuml;r die Partner einer freiberuflichen Soziet&auml;t (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Mai 1987 IV&nbsp;R&nbsp;124\/83, BFH\/NV 1988, 760). Au&szlig;erdem sind s&auml;mtliche in &sect;&nbsp;34 AO genannten Personen, wie gesetzliche Vertreter oder Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, erkl&auml;rungspflichtig (&sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 AO). Ergeben sich f&uuml;r die Finanzbeh&ouml;rde mehrere potenzielle Erkl&auml;rungspflichtige, liegt es im Ermessen der Finanzbeh&ouml;rde, an welche Person sie sich wendet. Fordert das Finanzamt eine in &sect;&nbsp;34 AO genannte Person zur Abgabe einer Feststellungserkl&auml;rung auf, ist die Auswahl in der Regel ermessensfehlerfrei (Kunz in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;181 Rz&nbsp;13). Entsprechendes gilt f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Ermessens bei der Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags. Das Auswahlermessen ist daher bei der Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags gegen eine in &sect;&nbsp;34 AO genannte Person genauso fehlerfrei ausge&uuml;bt wie im Sonderfall der Inanspruchnahme des Empfangsbevollm&auml;chtigten i.S. des &sect;&nbsp;183 AO (BFH-Beschluss in BFH\/NV 1988, 760). Das FA kann bei diesen Personen grunds&auml;tzlich davon ausgehen, dass sie die rechtliche oder tats&auml;chliche M&ouml;glichkeit haben, das zuk&uuml;nftige Erkl&auml;rungsabgabeverhalten positiv zu beeinflussen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) In welcher H&ouml;he das FA einen Versp&auml;tungszuschlag festsetzt, steht ebenfalls in seinem Ermessen. Allerdings hat das FA zum einen den vorgegebenen betragsm&auml;&szlig;igen Rahmen des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO zu beachten und zum anderen m&uuml;ssen sich die Einzelkriterien des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO in der Ermessensentscheidung wiederfinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein Versp&auml;tungszuschlag darf h&ouml;chstens 10&nbsp;% der festgesetzten Steuer oder max. 25.000&nbsp;EUR betragen. Im Falle von Erkl&auml;rungen f&uuml;r gesondert festzustellende Besteuerungsgrundlagen sind die steuerlichen Auswirkungen zu sch&auml;tzen (&sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;4 AO). Zu Recht gehen die Beteiligten davon aus, dass zur Sch&auml;tzung der steuerlichen Auswirkungen die von der Rechtsprechung entwickelten Richtwerte f&uuml;r die Streitwertbemessung bei gesonderten Feststellungen herangezogen werden k&ouml;nnen (Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;152 AO Rz&nbsp;44; Pahlke\/Koenig\/C&ouml;ster, Abgabenordnung, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;152 Rz&nbsp;82). Nach diesen ist regelm&auml;&szlig;ig, sofern keine anderen Anhaltspunkte vorliegen, von einer steuerlichen Auswirkung in H&ouml;he von 25&nbsp;% der festgestellten Eink&uuml;nfte auszugehen (BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Oktober 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;177\/05, BFHE 214, 208, BStBl II 2007, 54). Der Ansatz eines h&ouml;heren oder niedrigeren Prozentsatzes kommt jedoch in Betracht, wenn ohne besondere Ermittlungen erkennbar ist, dass der Pauschalsatz von 25&nbsp;% den tats&auml;chlichen einkommensteuerlichen Auswirkungen nicht gerecht wird (BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;November 2005 VIII&nbsp;E&nbsp;5\/05, BFH\/NV 2006, 576). Bei Gewinnanteilen von mehr als 15.000&nbsp;DM ist von dem Regelsatz regelm&auml;&szlig;ig nach oben abzuweichen (BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;September 1999 IV&nbsp;E&nbsp;3\/99, BFH\/NV 2000, 334); denn bei hohen festgestellten Gewinnen ist typisierend von einer h&ouml;heren durchschnittlichen Einkommensteuerbelastung auszugehen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;September 2005 IV&nbsp;E&nbsp;5\/05, BFH\/NV 2006, 315, 50&nbsp;% f&uuml;r einen Gewinn in H&ouml;he von 466.968&nbsp;DM; in BFH\/NV 2006, 576, 50&nbsp;% f&uuml;r streitige &Auml;nderungen in H&ouml;he von 336.000&nbsp;DM sowie in H&ouml;he von 295.000&nbsp;DM).&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die ermessensfehlerfreie Festsetzung eines Versp&auml;tungszuschlags setzt grunds&auml;tzlich voraus, dass das FA alle in &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO ausdr&uuml;cklich und abschlie&szlig;end genannten Kriterien beachtet und gegeneinander abw&auml;gt (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Juni 2000 X&nbsp;R&nbsp;56\/98, BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60). Diese Beurteilungsmerkmale sind auch grunds&auml;tzlich gleichwertig (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;April 1989 I&nbsp;R&nbsp;10\/85, BFHE 157, 14, BStBl II 1989, 693). Die Gewichtung der einzelnen Kriterien steht jedoch im pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessen der Finanzbeh&ouml;rde. Daher kann im konkreten Fall ein Merkmal st&auml;rker als ein anderes hervortreten oder schlie&szlig;lich auch ganz ohne Auswirkung auf die Bemessung bleiben (BFH-Urteil in BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60). Deshalb ist es m&ouml;glich, dass es je nach der Besonderheit des konkreten Sachverhalts nicht entscheidend darauf ankommt, ob und in welcher H&ouml;he der Steuerpflichtige letztlich einen Zinsvorteil erzielt hat. Denn die Bemessung des Zuschlags ist nicht durch das Ma&szlig; des gezogenen Vorteils begrenzt (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;April 1987 IV&nbsp;R&nbsp;8\/85, BFH\/NV 1989, 1, 2; vom 31.&nbsp;Juli 1987 VI&nbsp;R&nbsp;193\/85, BFH\/NV 1988, 282, und vom 29.&nbsp;September 1989 III&nbsp;R&nbsp;159\/86, BFH\/NV 1990, 615, 616). So kann bei erheblicher Frist&uuml;berschreitung oder schwerwiegendem Verschulden auch dann ein Versp&auml;tungszuschlag gerechtfertigt sein, wenn die Steuerfestsetzung zu keiner Nachzahlung, sondern zu einer Erstattung gef&uuml;hrt hat (BFH-Urteil in BFHE 157, 14, BStBl II 1989, 693).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zu Recht die Festsetzung des Versp&auml;tungszuschlags gegen die Kl&auml;gerin als ermessensfehlerfrei beurteilt. Die Inanspruchnahme der Kl&auml;gerin war als Gesellschafterin, die zugleich Empfangsbevollm&auml;chtigte der Gesellschaft war, ermessensfehlerfrei. Auch die H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags ist nicht zu beanstanden. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der vom FA angewendete Ermessensrahmen des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ist rechtm&auml;&szlig;ig. Es hat die steuerlichen Auswirkungen des festgestellten Gewinns zutreffend pauschal anhand der Richtwerte f&uuml;r die Streitwertbemessung gesch&auml;tzt. Bei einem festgestellten Gewinn in H&ouml;he von 160.000&nbsp;EUR und einer zweigliedrigen Gesellschaft begegnet die Annahme, dass sich die steuerlichen Auswirkungen auf rund 56.000&nbsp;EUR belaufen, keinen Bedenken. Der dabei zugrunde gelegte Prozentsatz von 35 lag zwar &uuml;ber dem Regelsatz von 25&nbsp;%. Dies war jedoch in Anbetracht der absoluten H&ouml;he der jeweiligen Gewinnanteile der Gesellschafter (68.502&nbsp;EUR sowie 91.552&nbsp;EUR) angemessen und lag unter dem m&ouml;glichen H&ouml;chstsatz von 40&nbsp;% (zu den H&ouml;chsts&auml;tzen: BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Oktober 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;177\/05, BFHE 214, 208, BStBl II 2007, 54). Bei einer steuerlichen Auswirkung von 56.000&nbsp;EUR h&auml;tte der rechnerische H&ouml;chstwert gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO folglich 5.600&nbsp;EUR betragen. Tats&auml;chlich wurde der Versp&auml;tungszuschlag vom FA auf 1.000&nbsp;EUR festgesetzt. Dies entspricht rund 1,8&nbsp;% der gesch&auml;tzten steuerlichen Auswirkung. Insofern ist ein Ermessensfehlgebrauch im Hinblick auf die absolute H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags nicht erkennbar (vgl. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Mai 1987 IV&nbsp;R&nbsp;134\/83, BFHE 150, 300, BStBl II 1987, 764; vom 21.&nbsp;Mai 1987 IV&nbsp;R&nbsp;124\/83, BFH\/NV 1988, 760, jeweils f&uuml;r die pauschale Ermittlung der Versp&auml;tungszuschlagsh&ouml;he in H&ouml;he von 1&nbsp;% der steuerlichen Auswirkung). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Entscheidung des FA, den Versp&auml;tungszuschlag auf 1.000&nbsp;EUR festzusetzen, ist auch im Hinblick auf die Ermessenskriterien des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO nicht ermessensfehlerhaft. Dabei kann der Senat die vom FG aufgeworfene Frage, ob die Sch&auml;tzungsbefugnis des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;4 AO sich auch auf den gezogenen Vorteil im Rahmen des &sect;&nbsp;152 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO bezieht, offenlassen. Denn das FA hat bei der Bemessung der H&ouml;he des Versp&auml;tungszuschlags tats&auml;chlich im Ergebnis keinen wirtschaftlichen Vorteil der Kl&auml;gerin ber&uuml;cksichtigt. Das FA f&uuml;hrt in seiner Einspruchsentscheidung aus, dass ein &quot;Zuschlag&quot; f&uuml;r einen Zinsvorteil nicht angesetzt wurde. Insofern ist das FA nicht von einem wirtschaftlichen Vorteil f&uuml;r die Kl&auml;gerin ausgegangen. Das Verschulden der Kl&auml;gerin hat das FA hingegen in seine Ermessensentscheidung zu Recht einbezogen. Denn es entspricht der Zielsetzung des &sect;&nbsp;152 AO, repressiv wie pr&auml;ventiv zu wirken und im Falle fortgesetzten Vers&auml;umnisses vor allem dem Verschulden eine gewichtige Bedeutung beizumessen (BFH-Urteil in BFHE 192, 213, BStBl II 2001, 60). Aufgrund der erheblichen Dauer der Frist&uuml;berschreitung von f&uuml;nf Monaten nach Ablauf der bereits verl&auml;ngerten Abgabefrist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 157, 14, BStBl II 1989, 693 f&uuml;r zwei Monate) sowie der wiederholten versp&auml;teten Erkl&auml;rungsabgabe durch die Kl&auml;gerin, wiederum erst nach Androhung und Festsetzung eines Zwangsgeldes, ist die Bemessung des Versp&auml;tungszuschlags in der festgesetzten H&ouml;he auch ohne die Ber&uuml;cksichtigung von tats&auml;chlichen wirtschaftlichen Vorteilen nicht ermessensfehlerhaft. Ob man das Ermessen auch in anderer Weise h&auml;tte aus&uuml;ben k&ouml;nnen, war vom Senat aufgrund der ihm von &sect;&nbsp;102 FGO gezogenen Grenzen nicht zu entscheiden. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2012, VIII R 19\/09 Versp&auml;tungszuschlag f&uuml;r Feststellungserkl&auml;rung einer GbR Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist die Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Versp&auml;tungszuschlags gegen eine Gesellschafterin einer Personengesellschaft wegen der versp&auml;teten Abgabe einer Feststellungserkl&auml;rung. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist Steuerberaterin. Sie war Gesellschafterin der K-GbR. F&uuml;r diese Gesellschaft war sie im Jahr 2004 sowie im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-19-09-verspaetungszuschlag-fuer-feststellungserklaerung-einer-gbr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;19\/09 &#8211; Versp&auml;tungszuschlag f&uuml;r Feststellungserkl&auml;rung einer GbR<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-30552","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30552\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}