{"id":30588,"date":"2013-03-10T10:12:26","date_gmt":"2013-03-10T08:12:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=30588"},"modified":"2013-03-10T10:12:26","modified_gmt":"2013-03-10T08:12:26","slug":"iv-r-32-10-abgrenzung-von-gewerbebetrieb-und-privater-vermoegensverwaltung-bei-vermoegensanlage-in-auf-dem-zweitmarkt-erworbene-lebensversicherungen-abgrenzung-zum-echten-factoring-bzw-unechten-factor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-32-10-abgrenzung-von-gewerbebetrieb-und-privater-vermoegensverwaltung-bei-vermoegensanlage-in-auf-dem-zweitmarkt-erworbene-lebensversicherungen-abgrenzung-zum-echten-factoring-bzw-unechten-factor\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;32\/10 &#8211; Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung bei Verm&ouml;gensanlage in auf dem Zweitmarkt erworbene Lebensversicherungen &#8211; Abgrenzung zum echten Factoring bzw. unechten Factoring"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.10.2012, IV R 32\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung bei Verm&ouml;gensanlage in auf dem Zweitmarkt erworbene Lebensversicherungen &#8211; Abgrenzung zum echten Factoring bzw. unechten Factoring<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Erwirbt eine Anlagegesellschaft auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt &quot;gebrauchte&quot; Lebensversicherungen, um die Versicherungssummen bei F&auml;lligkeit einzuziehen, ergibt sich ein ausreichendes Indiz f&uuml;r die Qualifikation der T&auml;tigkeit als Gewerbebetrieb weder allein aus dem Anlagevolumen oder dem Umfang der get&auml;tigten Rechtsgesch&auml;fte noch aus der Einschaltung eines Vermittlers.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine im Streitjahr (2004) in der Rechtsform einer GmbH &#038; Co. KG gegr&uuml;ndete Anlagegesellschaft. Sie wird als geschlossener Fonds gef&uuml;hrt. Pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin ist die von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ausgeschlossene &quot;X-GmbH&quot;. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Kommanditistin ist die &quot;Y-GmbH&quot;, die ihrerseits die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Verwaltung der Kl&auml;gerin durch Vertrag auf eine weitere Gesellschaft &#8211;die Z-GmbH&#8211; &uuml;bertragen hat. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Verwertung von Lebensversicherungspolicen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An der Kl&auml;gerin beteiligten sich bis Mitte 2005 ca. 7&nbsp;500&nbsp;Kapitalanleger entweder als unmittelbare Kommanditisten oder als mittelbare Treuhandkommanditisten. Das gezeichnete Kommanditkapital belief sich auf rund &#8230;&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Mit diesen Mitteln erwarb die Kl&auml;gerin auf dem Zweitverwertungsmarkt f&uuml;r US-amerikanische Lebensversicherungen das wirtschaftliche Eigentum an insgesamt 208&nbsp;Lebensversicherungsvertr&auml;gen, wobei nur drei dieser Vertr&auml;ge mit der deutschen Risikolebensversicherung, die &uuml;brigen mit der deutschen gemischten (Kapital-)Lebensversicherung vergleichbar sind. Die (Rest-)Vertragslaufzeiten der erworbenen Lebensversicherungen beliefen sich zum Erwerbszeitpunkt auf drei bis 13&nbsp;Jahre. Die Versicherungssumme eines einzelnen Versicherungsvertrags betrug mindestens 100.000&nbsp;USD und durfte grunds&auml;tzlich 5&nbsp;Mio.&nbsp;USD nicht &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Erwerb der Lebensversicherungen erfolgte &uuml;ber die US-amerikanische &quot;A&nbsp;Corporation&quot; (Settlement-Gesellschaft), die der Kl&auml;gerin den Zugang zum Zweitverwertungsmarkt f&uuml;r sog. &quot;gebrauchte&quot; Lebensversicherungen in den USA vermittelte. Auf diesem Markt k&ouml;nnen Versicherungsnehmer ihre Lebensversicherungen zum Kauf anbieten, wenn sie diese weder fortf&uuml;hren noch k&uuml;ndigen wollen. Vor dem Erwerb der Lebensversicherungen pr&uuml;fte die Settlement-Gesellschaft die Vertr&auml;ge entsprechend den Anlagekriterien der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Erwerb ver&auml;u&szlig;erte und &uuml;bertrug die Settlement-Gesellschaft die erworbenen Lebensversicherungen an den US-amerikanischen &quot;B&nbsp;Trust&quot; (Trust), der die Lebensversicherungen nach Zahlung des Kaufpreises durch die Kl&auml;gerin f&uuml;r diese in einem treuhand&auml;hnlichen Verh&auml;ltnis hielt und sie von seinem Verm&ouml;gen separierte. Die Verwaltung (u.a. Abwicklung der laufenden Pr&auml;mienzahlungen, Geltendmachung der Anspr&uuml;che gegen die jeweiligen Versicherungsgesellschaften auf Auszahlung der Versicherungssummen sowie deren Einziehung) der dem Trust zugeordneten (&quot;gebrauchten&quot;) Lebensversicherungen &uuml;bernahm die Settlement-Gesellschaft. Die Kl&auml;gerin leistet die Versicherungspr&auml;mien und erh&auml;lt bei Eintritt des Versicherungsfalls die Versicherungssumme ausgezahlt. Ein Weiterverkauf der von ihr (wirtschaftlich) erworbenen Versicherungsvertr&auml;ge ist grunds&auml;tzlich nicht vorgesehen und k&auml;me allenfalls bei Liquidation der Kl&auml;gerin vor Eintritt des jeweiligen Versicherungsfalls in Betracht. Fremdkapital wurde nur in sehr geringem Umfang eingesetzt. Der Erwerb weiterer Lebensversicherungen aus den vereinnahmten Versicherungssummen ist nicht vorgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah hingegen die Bet&auml;tigung der Kl&auml;gerin als gewerblich an und erlie&szlig; f&uuml;r das Streitjahr am 3.&nbsp;M&auml;rz 2006 entsprechende Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen, den Gewerbesteuermessbetrag sowie die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes. Mit ihren dagegen gerichteten Einspr&uuml;chen machte die Kl&auml;gerin geltend, sie sei verm&ouml;gensverwaltend t&auml;tig geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren gab das Finanzgericht (FG) der Klage aus den in den Entscheidungen der Finanzgerichte 2010, 1883 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden statt. Es folgte der Auffassung der Kl&auml;gerin, dass deren gesch&auml;ftliche Aktivit&auml;ten nicht als gewerblich anzusehen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 des Gewerbesteuergesetzes &#8211;GewStG&#8211;, &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es vertritt unter sinngem&auml;&szlig;em Hinweis auf die inhaltsgleichen Rundverf&uuml;gungen der Oberfinanzdirektion (OFD) Frankfurt am Main vom 24.&nbsp;Februar 2006 S&nbsp;2240&nbsp;A&nbsp;&#8211;&nbsp;32&nbsp;&#8211;&nbsp;St&nbsp;II&nbsp;2.02 (Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2006, 1458) und der OFD Hannover vom 9.&nbsp;Juni 2004 S&nbsp;2240-346-StH&nbsp;241, S&nbsp;2240-176-StO&nbsp;221 (juris) die Auffassung, dass die Kl&auml;gerin durch ihre T&auml;tigkeit gewerbliche Eink&uuml;nfte erziele. Die Gewerblichkeit werde durch die &Uuml;bernahme eines unternehmerischen Risikos, die Einschaltung einer Settlement-Gesellschaft, die H&ouml;he des Fondskapitals sowie den Umfang der von dem Fonds get&auml;tigten Gesch&auml;fte indiziert. Das unternehmerische Risiko der Kl&auml;gerin folge aus dem Umstand, dass diese im Fall des Vertragsablaufs vor Tod eines Versicherungsnehmers erhebliche Verluste zu tragen h&auml;tte. Die Settlement-Gesellschaft erbringe Dienstleistungen (z.B. professionelle Bewertung der Versicherungsvertr&auml;ge) f&uuml;r Rechnung und auf das Risiko der Kl&auml;gerin. Diese sei auf die Kenntnisse, Erfahrungen und Serviceleistungen der Settlement-Gesellschaft angewiesen, weshalb sie sich deren gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Organisation zurechnen lassen m&uuml;sse. Auch sei der Handel mit &quot;gebrauchten&quot; Lebensversicherungen im Jahr der T&auml;tigkeitsaufnahme ein neues Marktsegment gewesen, weshalb die Kl&auml;gerin in weit h&ouml;herem Ma&szlig;e von externem Sachverstand abh&auml;ngig gewesen sei als der gew&ouml;hnliche verm&ouml;gensverwaltende Privatinvestor. Die H&ouml;he des Investitionsvolumens sei Indiz f&uuml;r eine gewerbliche T&auml;tigkeit, weil erst durch die H&ouml;he des eingesetzten Kapitals eine Risikostreuung erfolgen k&ouml;nne. Auch sei das Anlagemodell der Kl&auml;gerin ohne einen hohen Mitteleinsatz nicht denkbar. Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin sei zudem mit der T&auml;tigkeit eines Factors vergleichbar, dessen T&auml;tigkeit unstreitig als gewerblich zu qualifizieren sei. In beiden F&auml;llen w&uuml;rden liquide Mittel zum Forderungserwerb unter dem Nennwert eingesetzt, die erworbene Forderung verwaltet und deren Einzug &quot;betrieben&quot;. Auch bediene sich die Kl&auml;gerin eines Marktes (Zweitverwertungsmarkt in den USA), den sie genau beobachten m&uuml;sse, um erfolgreich zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/><\/br>die Revision als unzul&auml;ssig zu verwerfen, hilfsweise als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionsbegr&uuml;ndung entspreche schon nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen an die Darlegung einer Rechtsverletzung und versto&szlig;e deshalb gegen &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Zudem sei die Revision unbegr&uuml;ndet. Weder der Vergleich mit dem Factoring noch die Einschaltung der Settlement-Gesellschaft begr&uuml;nde die Gewerblichkeit der Kl&auml;gerin. Insbesondere sei nicht ersichtlich, weshalb sich die Kl&auml;gerin m&ouml;glicherweise gewerbliche Leistungen der Settlement-Gesellschaft zurechnen lassen m&uuml;sse. F&uuml;r eine Zurechnung fehle es bereits an einer Rechtsgrundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Revision ist zul&auml;ssig. Zwar gen&uuml;gt &#8211;worauf die Kl&auml;gerin zutreffend hingewiesen hat&#8211; eine Bezugnahme auf das erstinstanzliche Vorbringen des Revisionskl&auml;gers regelm&auml;&szlig;ig nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 FGO (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25.&nbsp;August 2009 I&nbsp;R&nbsp;88, 89\/07, BFHE 226, 296, m.w.N.). Die Revisionsbegr&uuml;ndung l&auml;sst indes hinreichend deutlich erkennen, dass das FA das angefochtene Urteil als mit materiellem Bundesrecht nicht vereinbar ansieht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA betrachtet die vom FG getroffene Abgrenzung der Einkunftsarten als rechtsfehlerhaft, weil die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als gewerblich anzusehen sei. Dabei st&uuml;tzt es seine Rechtsansicht auf einen Vergleich der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin mit dem (unechten) Factoring sowie auf Ausf&uuml;hrungen zur Settlement-Gesellschaft und zum Kapitalanlagevolumen. Damit hat sich das FA mit den tragenden Gr&uuml;nden der finanzgerichtlichen Entscheidung auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb es diese f&uuml;r unrichtig h&auml;lt. F&uuml;r das Revisionsgericht ist auch ohne Zitieren einer gesetzlichen Bestimmung ersichtlich, an welchen Ma&szlig;st&auml;ben das angefochtene Urteil gemessen werden soll (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;November 2007 X&nbsp;R&nbsp;24\/06, BFH\/NV 2008, 774).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist jedoch unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit das Verfahren den Gewinnfeststellungsbescheid 2004 vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2006 betrifft, ist lediglich dar&uuml;ber zu entscheiden, ob das FA die streitbefangenen Eink&uuml;nfte zu Recht als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb qualifiziert hat. Hingegen ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, ob das FA unter der Annahme, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommen worden sei, die Eink&uuml;nfte der H&ouml;he nach (hier negative Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR) zutreffend festgestellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Gewinnfeststellungsbescheid kann eine Vielzahl selbst&auml;ndiger und damit auch selbst&auml;ndig anfechtbarer Feststellungen enthalten, die eigenst&auml;ndig in Bestandskraft erwachsen k&ouml;nnen. Solche selbst&auml;ndige Regelungen (Feststellungen) sind u.a. die Qualifikation der Eink&uuml;nfte sowie die H&ouml;he des Gesamtgewinns oder Verlustes und dessen Verteilung auf die Mitunternehmer (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Juli 2011 IV&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFHE 234, 226, BStBl II 2011, 878, unter B.II.1.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.; zur Qualifikation der Eink&uuml;nfte auch BFH-Urteil vom 1.&nbsp;Juli 2010 IV&nbsp;R&nbsp;34\/07, BFH\/NV 2010, 2246, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin, die f&uuml;r das Streitjahr negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen erkl&auml;rt hat, hat sich mit ihrer Klage ausschlie&szlig;lich gegen die Qualifikation ihrer Eink&uuml;nfte als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb gewandt. Gegenstand der Klage, soweit sie den angegriffenen Gewinnfeststellungsbescheid betrifft, ist somit allein die diesbez&uuml;gliche Feststellung. Die &uuml;brigen Feststellungen des angefochtenen Feststellungsbescheids sind in Bestandskraft erwachsen; daran &auml;ndert nichts, dass dieser Bescheid unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) ergangen ist. Der Senat hat deshalb im vorliegenden Verfahren nicht dar&uuml;ber zu befinden, ob die Eink&uuml;nfte der vermeintlichen Mitunternehmerschaft der H&ouml;he nach zutreffend festgestellt worden sind und ob das FA anl&auml;sslich dieser Feststellung zu Recht von einer Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht ausgegangen ist. Dies schlie&szlig;t indes nicht aus, dass andere f&uuml;r das Streitjahr getroffene Feststellungen &#8211;au&szlig;erhalb des vorliegenden Klageverfahrens&#8211; unter den Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2, 176, 181 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO oder einer sonstigen &Auml;nderungsnorm innerhalb der Festsetzungsfrist in rechtlicher und tats&auml;chlicher Hinsicht &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnten (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 2010, 2246, und vom 9.&nbsp;Februar 2011 IV&nbsp;R&nbsp;15\/08, BFHE 233, 290, BStBl II 2011, 764).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FA hat die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin zu Unrecht als Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb qualifiziert. Die Kl&auml;gerin unterliegt demnach auch nicht der Gewerbesteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird, der Gewerbesteuer. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des EStG zu verstehen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG). Eine Personengesellschaft erzielt &#8211;insoweit als Steuerrechtssubjekt bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte (z.B. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 2011 IV&nbsp;R&nbsp;8\/10, BFHE 233, 226, BStBl II 2011, 709, m.w.N.)&#8211; gewerbliche Eink&uuml;nfte, wenn die Gesellschafter in ihrer Verbundenheit als Personengesellschaft ein gewerbliches Unternehmen (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 EStG) betreiben (BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 2246, m.w.N.). Des Weiteren gilt als Gewerbebetrieb in vollem Umfang die mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht unternommene T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft, die keine gewerbliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG aus&uuml;bt und bei der ausschlie&szlig;lich eine oder mehrere Kapitalgesellschaften pers&ouml;nlich haftende Gesellschafter sind und nur diese oder Personen, die nicht Gesellschafter sind, zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung befugt sind (gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft, &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin ist keine gewerblich gepr&auml;gte Personengesellschaft. Die Komplement&auml;rin der Kl&auml;gerin ist von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung gesellschaftsvertraglich ausgeschlossen. Diese wird stattdessen von einer als Kommanditistin beteiligten GmbH wahrgenommen. Eine gewerbliche Pr&auml;gung der Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG scheidet daher aus. F&uuml;r die Qualifikation der wirtschaftlichen Aktivit&auml;t der Kl&auml;gerin als Gewerbebetrieb sowie f&uuml;r eine Gewerbesteuerpflicht kommt es somit ausschlie&szlig;lich darauf an, ob die Kl&auml;gerin origin&auml;r gewerblich t&auml;tig war (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch ein gewerbliches Unternehmen i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 EStG liegt im Streitfall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG ist Gewerbebetrieb eine selbst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird, sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Gewerbebetriebs ist nach der Rechtsprechung des BFH im &Uuml;brigen, dass die Bet&auml;tigung den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.&nbsp;Juni 1984 GrS&nbsp;4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.III.3.b&nbsp;aa&nbsp;(1) der Gr&uuml;nde; seitdem st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2007 IV&nbsp;R&nbsp;17\/05, BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768, unter II.2. der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hinsichtlich der Abgrenzung des Gewerbebetriebs von privater Verm&ouml;gensverwaltung werden f&uuml;r den Erwerb &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen auf dem US-amerikanischen Sekund&auml;rmarkt durch Anlagegesellschaften von der Finanzverwaltung und jedenfalls in Teilen der Literatur unterschiedliche Auffassungen vertreten. Nach der Verwaltungsauffassung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 22.&nbsp;September 2005 IV&nbsp;B&nbsp;2&nbsp;-S&nbsp;2240-&nbsp;55\/05, nicht ver&ouml;ffentlicht; Verf&uuml;gungen der OFD Frankfurt am Main vom 28.&nbsp;Mai 2004 S&nbsp;2240&nbsp;A&nbsp;&#8211;&nbsp;32&nbsp;&#8211; St&nbsp;II&nbsp;2.02, DStR 2004, 1386, ge&auml;ndert durch Verf&uuml;gung in DStR 2006, 1458; Verf&uuml;gung der OFD Hannover vom 9.&nbsp;Juni 2004 S&nbsp;2240-346-StH&nbsp;241, S&nbsp;2240-176-StO&nbsp;221, juris) ist ein derartiger Erwerb ertragsteuerlich als gewerbliche T&auml;tigkeit zu qualifizieren, w&auml;hrend im Schrifttum weitgehend von einer verm&ouml;gensverwaltenden T&auml;tigkeit ausgegangen wird (vgl. Biagosch\/ Greiner, DStR 2004, 1365&nbsp;ff.; Fleischer\/Karten, Betriebs-Berater 2004, 1143; Lohr, Der Betrieb 2004, 2334, 2335; Bader\/ Weidinger, Neue Wirtschafts-Briefe Fach&nbsp;3, 12947&nbsp;ff. &#8211;Heft&nbsp;30\/2004&#8211;; Meyer-Scharenberg, DStR 2006, 1437; Hensell\/ Reibis, DStR 2008, 87, 90; Hartrott, Finanz-Rundschau 2008, 1095, 1101&nbsp;ff.; B&ouml;hm, Besteuerung von auf dem Zweitmarkt erworbenen deutschen Lebensversicherungen, 87, 105&nbsp;ff.; offengelassen: Bl&uuml;mich\/Bode, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;154; Buge in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;15 EStG Rz&nbsp;1170; Schmidt\/Wacker, EStG, 31.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;92).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach Ma&szlig;gabe der den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG und unter Ber&uuml;cksichtigung der in h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung entwickelten Rechtsgrunds&auml;tze zur Abgrenzung einer gewerblichen von einer verm&ouml;gensverwaltenden T&auml;tigkeit ist im Streitfall die W&uuml;rdigung des FG, dass die Bet&auml;tigung der Kl&auml;gerin den Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten habe, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zur Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung hat der BFH u.a. die nachfolgend ausgef&uuml;hrten Rechtsgrunds&auml;tze entwickelt, die f&uuml;r am Zweitmarkt erworbene Lebensversicherungen um wirtschaftsgutspezifische Gesichtspunkte zu erg&auml;nzen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb wird &uuml;berschritten, wenn nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung der Verm&ouml;genswerte im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten entscheidend in den Vordergrund tritt (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 10.&nbsp;Dezember 2001 GrS&nbsp;1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.III.1. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Der Kernbereich der Verm&ouml;gensverwaltung wird in &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;3 AO durch Bezugnahme auf Regelbeispiele (verzinsliche Anlage von Kapitalverm&ouml;gen und die Vermietung oder Verpachtung von unbeweglichem Verm&ouml;gen) abgegrenzt. Dadurch wird &quot;die Verm&ouml;gensverwaltung&quot; gleichwohl nicht abschlie&szlig;end definiert. Sie wird in der Rechtsprechung des BFH letztlich negativ danach bestimmt, &quot;ob die T&auml;tigkeit dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsauffassung einen Gewerbebetrieb ausmacht&quot; (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juli 2001 X&nbsp;R&nbsp;55\/97, BFHE 195, 402, BStBl II 2001, 809, unter II.2.d der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Bei der Abgrenzung zwischen Gewerbebetrieb und Verm&ouml;gensverwaltung ist somit auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung abzustellen. In Zweifelsf&auml;llen ist die gerichtsbekannte und nicht beweisbed&uuml;rftige Auffassung dar&uuml;ber ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit, soll sie in den gewerblichen Bereich fallen, dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C.II. der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Es entspricht langj&auml;hriger und gefestigter Rechtsprechungstradition, das &quot;Bild des Gewerbebetriebs&quot; durch Orientierung an unmittelbar der Lebenswirklichkeit entlehnten Berufsbildern zu konturieren. Zu diesen geh&ouml;ren die &#8211;selbst&auml;ndig und nachhaltig ausge&uuml;bten&#8211; T&auml;tigkeiten der Produzenten, der Dienstleister und der H&auml;ndler (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2005 X&nbsp;R&nbsp;39\/03, BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.1.b der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das &quot;Bild des Handels&quot; ist durch die Ausnutzung substantieller Werte durch Umschichtung von Verm&ouml;genswerten gekennzeichnet; es unterscheidet sich von der &quot;Verm&ouml;gensumschichtung im Rahmen privater Verm&ouml;gensverwaltung&quot; durch den marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten (z.B. BFH-Urteil in BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768, unter II.2.b der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Ob Ver&auml;u&szlig;erungen noch der Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen sind, l&auml;sst sich nicht f&uuml;r alle Wirtschaftsg&uuml;ter nach einheitlichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen. Vielmehr sind die jeweiligen artspezifischen Besonderheiten zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil in BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768, unter II.2.a der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das &quot;Bild des gewerblichen Dienstleisters&quot; ist durch ein T&auml;tigwerden f&uuml;r Andere, vor allem ein T&auml;tigwerden f&uuml;r fremde Rechnung gepr&auml;gt (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;Oktober 1998 XI&nbsp;R&nbsp;80\/97, BFHE 187, 287, BStBl II 1999, 448, unter II.2.b der Gr&uuml;nde; vom 20.&nbsp;Dezember 2000 X&nbsp;R&nbsp;1\/97, BFHE 194, 198, BStBl II 2001, 706, unter II.3.f der Gr&uuml;nde). Umgekehrt deutet ein T&auml;tigwerden ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eigene Rechnung im Regelfall darauf hin, dass der Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten wird (BFH-Urteil in BFH\/NV 2008, 774, unter II.2.e&nbsp;bb der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Im Zusammenhang mit der gewerblichen Dienstleistung hat das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal der Verm&ouml;gensverwaltung in Gestalt einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (vgl. &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;3 AO) keine rechtliche Bedeutung. Gewerblicher Dienstleister kann auch sein, wer keinerlei &quot;Fr&uuml;chte aus Substanzwerten zieht&quot; (BFH-Urteil in BFHE 194, 198, BStBl II 2001, 706, unter II.2.e&nbsp;aa der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Nach den vorgenannten Ma&szlig;st&auml;ben gehen der Erwerb und das Halten &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen sowie der Einzug der Versicherungssumme im Regelfall nicht &uuml;ber den Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung hinaus, wenn diese Vorg&auml;nge den Beginn und das Ende einer in erster Linie auf Fruchtziehung gerichteten T&auml;tigkeit darstellen. Insoweit verh&auml;lt es sich nicht anders als bei Erwerb und Ver&auml;u&szlig;erung beweglicher Sachen im Rahmen der Vermietung einzelner beweglicher Gegenst&auml;nde; stellen diese Vorg&auml;nge den Beginn und das Ende einer in erster Linie auf Fruchtziehung gerichteten T&auml;tigkeit dar, so kann eine gewerbliche Vermietungst&auml;tigkeit &#8211;ausnahmsweise&#8211; erst in Betracht gezogen werden, wenn im Einzelfall besondere Umst&auml;nde hinzutreten, die der Vermietungsleistung insgesamt das Gepr&auml;ge einer selbst&auml;ndigen, nachhaltigen, von Gewinnstreben getragenen Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr geben, hinter der die eigentliche Gebrauchs&uuml;berlassung des Gegenstandes in den Hintergrund tritt (BFH-Urteil in BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768, unter II.2.c der Gr&uuml;nde). Zwischen Erwerb und Verwertung einer &quot;gebrauchten&quot; Lebensversicherung ist die T&auml;tigkeit des Erwerbers regelm&auml;&szlig;ig in gleicher Weise auf Fruchtziehung ausgelegt wie die des urspr&uuml;nglichen Versicherungsnehmers. Eine gewerbliche T&auml;tigkeit des Erwerbers kommt daher auch hier nur in Betracht, wenn sich dieser &quot;wie ein H&auml;ndler&quot; oder &quot;Dienstleister&quot; verh&auml;lt; auch hier ist das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse entscheidend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(d) Die gesetzlichen Regelungen &uuml;ber die Besteuerung der Leistungen aus Lebensversicherungen und der Gewinne aus ihrer Ver&auml;u&szlig;erung sprechen gleichfalls daf&uuml;r, dass der Zweiterwerb einer Lebensversicherung und die zeitlich sp&auml;tere (m&ouml;glicherweise gewinnbringende) Einziehung der Versicherungsleistung allein noch keine gewerbliche T&auml;tigkeit begr&uuml;nden. Denn bis einschlie&szlig;lich des Veranlagungszeitraums 2008 waren derartige Ver&auml;u&szlig;erungsvorg&auml;nge allenfalls als privates Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;2, 23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG steuerbar. Dies verdeutlicht die Grundentscheidung des Gesetzgebers, derartige Vorg&auml;nge grunds&auml;tzlich dem privaten Bereich zuzuordnen. Die gleiche Grundentscheidung kommt in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;6 EStG i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14.&nbsp;August 2007 (BGBl I 2007, 1912, BStBl I 2007, 630) zum Ausdruck. Denn diese Norm qualifiziert Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anspr&uuml;chen auf eine Versicherungsleistung i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dies vorausgesetzt, hat das FG im Streitfall rechtsfehlerfrei entschieden, dass die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin den Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten hat. Das FG hat seine Beurteilung &#8211;unter gleichzeitiger Ablehnung der nach Ansicht des FA vermeintlich f&uuml;r die Gewerblichkeit sprechenden Kriterien&#8211; ma&szlig;geblich darauf gest&uuml;tzt, dass die Kl&auml;gerin keinen Handel mit erworbenen Versicherungsanspr&uuml;chen betreibt. Diese W&uuml;rdigung des FG l&auml;sst keine Rechtsfehler, insbesondere keine Verst&ouml;&szlig;e gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Erwerb, das Halten sowie der Einzug der Versicherungsleistungen &quot;gebrauchter&quot; Lebensversicherungen gehen (auch) im Streitfall nicht &uuml;ber den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung hinaus. Bei der gebotenen wirtschaftsgutspezifischen Betrachtung entspricht die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht dem Bild, das nach der Verkehrsauffassung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist. Insbesondere ist die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht mit den vorgenannten Berufsbildern, die dem Bild des Gewerbebetriebs entsprechen, vergleichbar. Auf der Grundlage der mit Verfahrensr&uuml;gen nicht angegriffenen und damit das Revisionsgericht bindenden Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) sind keine Umst&auml;nde erkennbar, nach denen die Kl&auml;gerin einen gewerblichen Handel mit den erworbenen Lebensversicherungen betrieben oder gewerbliche Dienstleistungen erbracht h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Handelbare Lebensversicherungen k&ouml;nnen zwar grunds&auml;tzlich Gegenstand h&auml;ndlertypischen Umschlags sein. Ein h&auml;ndlertypischer marktm&auml;&szlig;iger Umschlag der im Streitfall erworbenen Lebensversicherungen findet jedoch &#8211;zumindest planm&auml;&szlig;ig&#8211; nicht statt. Denn die Kl&auml;gerin erwirbt die (&quot;gebrauchten&quot;) Versicherungsanspr&uuml;che, um diese im Zeitpunkt des Versicherungsfalls einzuziehen. Dies entspricht nicht dem Bild des &quot;Handels&quot;, weil es bereits an einer f&uuml;r den Handel typischen &quot;Ver&auml;u&szlig;erung&quot; der erworbenen Ware fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem steht nicht entgegen, dass nach dem Urteil des BFH vom 13.&nbsp;Dezember 1961 VI&nbsp;133\/60&nbsp;U (BFHE 74, 331, BStBl III 1962, 127) die Einziehung einer Forderung zum Nennwert den Ver&auml;u&szlig;erungstatbestand i.S. des &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 EStG erf&uuml;llt. Ob daran festzuhalten ist (ausdr&uuml;cklich offengelassen im BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 2006 IX&nbsp;R&nbsp;7\/04, BFHE 215, 193, BStBl II 2007, 258, unter II.2.b der Gr&uuml;nde, mit Nachweisen zum Diskussionsstand), braucht im Streitfall nicht entschieden zu werden. Denn der Ver&auml;u&szlig;erungstatbestand des &sect;&nbsp;23 EStG orientiert sich nicht an dem Bild, das nach der Verkehrsauffassung einen Gewerbebetrieb ausmacht, insbesondere nicht an unmittelbar der Lebenswirklichkeit entlehnten Berufsbildern. Folglich kann jene Rechtsprechung auch nicht zur Begr&uuml;ndung eines h&auml;ndlertypischen Verhaltens der Kl&auml;gerin herangezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu keiner anderen Beurteilung f&uuml;hrt auch, dass die Kl&auml;gerin nach dem Gesellschaftsvertrag befugt ist, erworbene Lebensversicherungen weiter zu ver&auml;u&szlig;ern. Im Streitjahr fanden solche Ver&auml;u&szlig;erungen nicht statt. Nach den Feststellungen des FG ist die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin auch nicht auf Ver&auml;u&szlig;erungen ausgerichtet. Die gesellschaftsvertragliche Befugnis zur Weiterver&auml;u&szlig;erung ist vielmehr als Ausnahmeregelung f&uuml;r den Fall zu verstehen, dass die Kl&auml;gerin vor Eintritt des Versicherungsfalls aufgel&ouml;st und liquidiert wird. Damit fehlt es aber an der Planm&auml;&szlig;igkeit eines marktm&auml;&szlig;igen Umschlags. Insgesamt ist die Teilnahme der Kl&auml;gerin am Marktgeschehen demnach auf die Abnahme gehandelter Ware in Form von Lebensversicherungen beschr&auml;nkt. Nicht festgestellt oder sonst ersichtlich ist dagegen, dass die Kl&auml;gerin als Anbieterin am Markt auftritt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin liegt auch keine gewerbliche Dienstleistung zu Grunde. F&uuml;r eine Dienstleistungst&auml;tigkeit fehlt es bereits an einem T&auml;tigwerden f&uuml;r Andere, denn hierzu z&auml;hlen nicht die an der Kl&auml;gerin beteiligten Kommanditisten bzw. Treuhandkommanditisten. Zudem erfolgen die Weiterzahlung der Versicherungsbeitr&auml;ge sowie das Einziehen der Versicherungssummen im Zeitpunkt des Versicherungsfalls ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eigene Rechnung. Schlie&szlig;lich wird das Fehlen eines T&auml;tigwerdens f&uuml;r fremde Rechnung auch durch den Gesellschaftszweck unterstrichen. Danach sind T&auml;tigkeiten nach &sect;&nbsp;34c der Gewerbeordnung, Bankgesch&auml;fte sowie Finanzdienstleistungen im Sinne des deutschen Kreditwesengesetzes ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Schlie&szlig;lich f&uuml;hrt auch der Vergleich mit dem Berufsbild eines Factors im Streitfall nicht zu einer gewerblichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beim Factoring-Gesch&auml;ft wird regelm&auml;&szlig;ig ein Rahmenvertrag zwischen dem Factor und dem sog. Anschlusskunden als l&auml;ngerfristiges Schuldverh&auml;ltnis geschlossen. Dabei verpflichtet sich der Anschlusskunde, Forderungen eines bestimmten Gesch&auml;fts dem Factor anzudienen, w&auml;hrend sich der Factor verpflichtet, die vom Factoringvertrag erfassten Forderungen zu erwerben, was sodann durch die jeweils konkreten Andienungsvertr&auml;ge geschieht. Zivilrechtlich wird zwischen echtem und unechtem Factoring unterschieden. Beide Ausgestaltungen haben den Finanzierungsaspekt als gemeinsamen Nenner, also die Liquidierung der Au&szlig;enst&auml;nde des Anschlusskunden (von&nbsp;Westphalen in R&ouml;hricht\/von&nbsp;Westphalen, Handelsgesetzbuch, 3.&nbsp;Aufl., Besondere Handelsvertr&auml;ge, Factoring Rz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aa) Beim echten Factoring erwirbt der Factor die Forderungen seines Anschlusskunden endg&uuml;ltig (Forderungskauf i.S. der &sect;&sect;&nbsp;433, 453 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) und tr&auml;gt demzufolge das Risiko des Forderungsausfalls, w&auml;hrend der Anschlusskunde den Kaufpreis, den der Factor f&uuml;r die Forderung bezahlt, endg&uuml;ltig behalten darf (endg&uuml;ltige Finanzierung der Forderung). Wegen der &Uuml;bernahme der Delkredere-Funktion durch den Factor treten beim echten Factoring etwaige Dienstleistungsfunktionen gegen&uuml;ber dem Anschlusskunden regelm&auml;&szlig;ig in den Hintergrund. Der Forderungseinzug geschieht auf eigene Rechnung und im eigenen Interesse des Factors. Beim echten Factoring betreibt der Factor folglich keinen Handel mit Forderungen, und auch Dienstleistungen gegen&uuml;ber Dritten werden grunds&auml;tzlich nicht erbracht. Ob seine T&auml;tigkeit zu Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb f&uuml;hrt, ist daher nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsanschauung zu beurteilen. Hieraus lassen sich jedoch keine allgemeinen Vergleichsma&szlig;st&auml;be entwickeln, die auch im Streitfall zur Anwendung kommen k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bb) Auch beim unechten Factoring &uuml;bernimmt der Factor die Forderung seines Anschlusskunden gegen Verg&uuml;tung und wird zum Einzug im eigenen Namen erm&auml;chtigt. Wird die Forderung uneinbringlich, muss jedoch der Anschlusskunde die vorschussweise erhaltene Verg&uuml;tung zur&uuml;ckbezahlen. Das Risiko des Forderungsausfalls verbleibt demnach beim Anschlusskunden, weshalb es sich wirtschaftlich um eine vorl&auml;ufige Finanzierung der erworbenen Forderung handelt (von&nbsp;Westphalen in R&ouml;hricht\/ von&nbsp;Westphalen, a.a.O., Besondere Handelsvertr&auml;ge, Factoring Rz&nbsp;13). Da der Factor keine Delkredere-Funktion &uuml;bernimmt, treten regelm&auml;&szlig;ig Dienstleistungspflichten der Factors (z.B. Buchhaltung, Inkasso und Mahnwesen) in den Vordergrund. Der Forderungseinzug geschieht wirtschaftlich f&uuml;r fremde Rechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach ist die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin mit der eines unechten Factors nicht vergleichbar. Denn das Ausfallrisiko geht mit dem Versicherungsanspruch endg&uuml;ltig auf die Kl&auml;gerin &uuml;ber. Die beim unechten Factoring typischerweise in den Vordergrund tretenden Dienstleistungspflichten sind mit der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(d) Der W&uuml;rdigung der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als Verm&ouml;gensverwaltung steht schlie&szlig;lich nicht entgegen, dass sich die Fruchtziehung nicht in einem laufenden (wiederkehrenden) Ertrag (Zinsen oder Dividenden) charakterisiert, sondern in der Differenz zwischen der vereinnahmten Versicherungssumme und dem geleisteten Kaufpreis. Denn die Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Ertragserwartung in der Anspruchsrealisierung liegt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 194, 198, BStBl II 2001, 706, unter II.2.b der Gr&uuml;nde; vom 30.&nbsp;Juli 2003 X&nbsp;R&nbsp;7\/99, BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II.2.c der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(aa) Das im Streitfall entwickelte Anlagevolumen (Fondskapital) ist kein ausschlaggebendes Indiz f&uuml;r eine gewerbliche Bet&auml;tigung der Kl&auml;gerin. Der Einsatz umfangreicher finanzieller Mittel kommt bei Kapitalanlagen sowohl in der betrieblichen als auch in der privaten Sph&auml;re vor. Dabei ist kein Rechts- oder Erfahrungssatz ersichtlich, dass mit steigendem Kapitaleinsatz (zwingend) ein &Uuml;bergang zur gewerblichen Bet&auml;tigung einhergeht. Die &quot;H&ouml;he des Anlagevolumens&quot; ist schon wegen ihrer Unbestimmtheit kein geeignetes Abgrenzungskriterium. Ohne Bedeutung f&uuml;r den Streitfall ist daher auch der Umfang der von der Kl&auml;gerin get&auml;tigten Rechtsgesch&auml;fte (vgl. BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II.3.a&nbsp;cc der Gr&uuml;nde). Etwas anderes l&auml;sst sich auch nicht dem BFH-Beschluss vom 4.&nbsp;Juli 2002 IV&nbsp;B&nbsp;44\/02 (BFH\/NV 2002, 1559, unter 1.b&nbsp;cc der Gr&uuml;nde) und dem BFH-Urteil in BFHE 218, 183, BStBl II 2007, 768 (unter II.2.f der Gr&uuml;nde) entnehmen. Soweit der erkennende Senat in jenen Entscheidungen auf eine quantitative Gr&ouml;&szlig;e (&quot;gro&szlig;e Anzahl&quot;) abgestellt hat, bezog sich dies auf die W&uuml;rdigung des Umfangs von Verk&auml;ufen zur Erzielung eines Totalgewinns. Verk&auml;ufe der von ihr erworbenen Wirtschaftsg&uuml;ter, deren Zahl den h&auml;ndlertypischen marktm&auml;&szlig;igen Umschlag von Sachwerten indizieren k&ouml;nnte, hat die Kl&auml;gerin indes nicht get&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(bb) Das FG hat dem Umstand, dass die Kl&auml;gerin eine Settlement-Gesellschaft eingeschaltet hat, zu Recht keine entscheidende Bedeutung beigemessen. Denn allein die Nutzung fremder (Markt-)Kenntnisse, Erfahrungen und Expertise sowie die Inanspruchnahme fremder Dienste (z.B. Bewertung der auf dem Markt angebotenen Lebensversicherungsvertr&auml;ge, Vermittlung der Vertr&auml;ge, Feststellung des Eintritts des Versicherungsfalls, Einziehung der Versicherungssumme f&uuml;r die Kl&auml;gerin) begr&uuml;nden noch kein hinreichendes Indiz f&uuml;r einen Gewerbebetrieb (vgl. auch BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;April 2006 X&nbsp;B&nbsp;209\/05, BFH\/NV 2006, 1461, unter 3. der Gr&uuml;nde); dies gilt selbst dann, wenn Dienstleistungen in erheblichem Umfang in Anspruch genommen werden. In Ermangelung einer Rechtsgrundlage ist die T&auml;tigkeit der Settlement-Gesellschaft auch nicht der Kl&auml;gerin mit der Folge zuzurechnen, dass eine m&ouml;glicherweise gewerbliche T&auml;tigkeit oder gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Organisation jener Gesellschaft auf die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin abf&auml;rbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(cc) Auch der Hinweis darauf, dass sich eine Anlagegesellschaft wie die Kl&auml;gerin eines Marktes bediene (Zweitverwertungsmarkt in den USA), den sie f&uuml;r ihren wirtschaftlichen Erfolg genau beobachten m&uuml;sse, zeigt keinen Umstand auf, der die Gewerblichkeit der T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin begr&uuml;nden k&ouml;nnte. Unabh&auml;ngig davon, ob eine genaue Marktbeobachtung beim Zweiterwerb von Lebensversicherungen f&uuml;r einen wirtschaftlichen Erfolg &uuml;berhaupt erforderlich ist, wenn diese &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht weiterver&auml;u&szlig;ert werden (vgl. Meyer-Scharenberg, DStR 2006, 1437, 1443), ist die Marktbeobachtung sowohl im betrieblichen als auch im privaten Bereich dazu bestimmt, wirtschaftliche Tendenzen zu erkennen und ggf. darauf zu reagieren. Deshalb bildet auch eine etwa erforderliche Marktbeobachtung allein kein hinreichendes Indiz f&uuml;r das Vorliegen einer gewerblichen T&auml;tigkeit. Zudem wurde nach dem Vortrag des FA die Marktbeobachtung im Streitfall weitestgehend durch die Settlement-Gesellschaft und nicht durch die Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(dd) Schlie&szlig;lich ist dem FG darin beizupflichten, dass die &Uuml;bernahme eines &quot;unternehmerischen Risikos&quot;, verstanden als wirtschaftliche Teilhabe am Erfolg oder Misserfolg einer Investition, ebenfalls kein f&uuml;r die Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung geeignetes Kriterium bildet. Es kann offenbleiben, ob die Kl&auml;gerin durch ihre wirtschaftliche T&auml;tigkeit, insbesondere aufgrund ihrer Anlagestrategie, einen wirtschaftlichen Totalverlust erleiden k&ouml;nnte. Jedenfalls kann ein derartiges Risiko sowohl in der betrieblichen als auch in der privaten Sph&auml;re auftreten (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408 &#8211; Verluste aus dem Handel mit Wertpapieren waren dort der privaten Verm&ouml;genssph&auml;re zuzuordnen). Es beeinflusst daher nicht die hier zu beurteilende Qualifikation der Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin als Personengesellschaft. Ob den Kommanditisten der Kl&auml;gerin eine gesellschaftsrechtliche oder eine dieser wirtschaftlich vergleichbare Teilnahme am Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens, also ein Mitunternehmerrisiko (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2012 IV&nbsp;R&nbsp;40\/09, BFH\/NV 2012, 1440), vermittelt wird, ist vorliegend nicht von Bedeutung; im &Uuml;brigen setzte dies eine gewerblich t&auml;tige Personengesellschaft voraus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) &Uuml;berschreitet im Streitfall die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin schon nicht die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung, braucht nicht entschieden zu werden, ob bzw. welche der in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG genannten Merkmale durch die Bet&auml;tigung der Kl&auml;gerin erf&uuml;llt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.10.2012, IV R 32\/10 Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung bei Verm&ouml;gensanlage in auf dem Zweitmarkt erworbene Lebensversicherungen &#8211; Abgrenzung zum echten Factoring bzw. unechten Factoring Leits&auml;tze Erwirbt eine Anlagegesellschaft auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt &quot;gebrauchte&quot; Lebensversicherungen, um die Versicherungssummen bei F&auml;lligkeit einzuziehen, ergibt sich ein ausreichendes Indiz f&uuml;r die Qualifikation der T&auml;tigkeit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-32-10-abgrenzung-von-gewerbebetrieb-und-privater-vermoegensverwaltung-bei-vermoegensanlage-in-auf-dem-zweitmarkt-erworbene-lebensversicherungen-abgrenzung-zum-echten-factoring-bzw-unechten-factor\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;32\/10 &#8211; Abgrenzung von Gewerbebetrieb und privater Verm&ouml;gensverwaltung bei Verm&ouml;gensanlage in auf dem Zweitmarkt erworbene Lebensversicherungen &#8211; Abgrenzung zum echten Factoring bzw. unechten Factoring<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-30588","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30588"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30588\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}