{"id":3344,"date":"2012-08-31T00:00:00","date_gmt":"2012-08-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=3344"},"modified":"2020-02-06T16:40:27","modified_gmt":"2020-02-06T14:40:27","slug":"bundesfinanzhof-beschluss-vom-31-8-2012-ii-b-912-masgeblichkeit-der-grundbesitzwerte-in-den-fallen-des-%c2%a7-8-abs-2-grestg-auch-bei-vorhandensein-einer-gegenleistung-nicht-verfassungswidrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bundesfinanzhof-beschluss-vom-31-8-2012-ii-b-912-masgeblichkeit-der-grundbesitzwerte-in-den-fallen-des-%c2%a7-8-abs-2-grestg-auch-bei-vorhandensein-einer-gegenleistung-nicht-verfassungswidrig\/","title":{"rendered":"BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.8.2012, II B 9\/12  Ma\u00dfgeblichkeit der Grundbesitzwerte in den F\u00e4llen des \u00a7 8 Abs. 2 GrEStG auch bei Vorhandensein einer Gegenleistung nicht verfassungswidrig"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.8.2012, II B 9\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Ma\u00dfgeblichkeit der Grundbesitzwerte in den F\u00e4llen des \u00a7 8 Abs. 2 GrEStG auch bei Vorhandensein einer Gegenleistung nicht verfassungswidrig<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Der von der Kl\u00e4gerin und Beschwerdef\u00fchrerin (Kl\u00e4gerin) aufgeworfenen Frage, ob \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) deshalb verfassungswidrig ist, weil nach dieser Vorschrift die Steuer u.a. bei Einbringungen sowie bei anderen Erwerbsvorg\u00e4ngen auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage stets nach den Grundbesitzwerten i.S. des \u00a7\u00a0138 Abs.\u00a02 bis 4 des Bewertungsgesetzes (BewG) zu bemessen ist, ohne dass der Steuerpflichtige die M\u00f6glichkeit hat, eine niedrigere Gegenleistung nachzuweisen, kommt keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zu. Die Frage bedarf keiner Kl\u00e4rung in einem Revisionsverfahren. Sie ist unter Ber\u00fccksichtigung der bisherigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) eindeutig dahingehend zu beantworten, dass die Vorschrift nicht aus dem von der Kl\u00e4gerin angef\u00fchrten Grund verfassungswidrig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach der Ansicht des BFH ist \u00a7\u00a011 GrEStG in der im Jahr 2001 geltenden Fassung mit Art.\u00a03 Abs.\u00a01 des Grundgesetzes (GG) allerdings insoweit unvereinbar, als er die Beteiligten an Erwerbsvorg\u00e4ngen i.S. des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 GrEStG, f\u00fcr die die Steuerbemessungsgrundlage nach \u00a7\u00a0138 Abs.\u00a02 und 3 BewG in der im Jahr 2001 geltenden Fassung zu ermitteln ist, mit einheitlichen Steuers\u00e4tzen belastet (BFH-Beschl\u00fcsse vom 2.\u00a0M\u00e4rz 2011 II\u00a0R\u00a023\/10, BFHE 232, 358, BStBl II 2011, 932, und II\u00a0R\u00a064\/08, BFH\/NV 2011, 1009). Die angefochtene Feststellung der Besteuerungsgrundlagen wurde insoweit f\u00fcr vorl\u00e4ufig erkl\u00e4rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der BFH hat aber die Vorlage ausdr\u00fccklich nicht auch auf die Frage gest\u00fctzt, ob \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 GrEStG zudem deshalb verfassungswidrig ist, weil die Vorschrift bei den in ihr genannten Fallgruppen auch dann anwendbar ist, wenn eine Gegenleistung vorliegt. Er hat vielmehr ausgef\u00fchrt, \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a03 GrEStG sei insoweit mit Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG vereinbar, als nach dieser Vorschrift in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a02a und Abs.\u00a03 GrEStG anstelle der Regel-Bemessungsgrundlage des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a01 GrEStG (Gegenleistung) eine Ersatz-Bemessungsgrundlage anzuwenden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte er aus, bei einer Anteilsvereinigung (\u00a7\u00a01 Abs.\u00a03 Nr.\u00a01 und 2 GrEStG) betreffe eine etwaige Gegenleistung nur die zuletzt hinzu erworbenen Anteile, so dass eine auf das ganze Grundst\u00fcck bezogene Gegenleistung weder ersichtlich sei noch den wirtschaftlichen Gegebenheiten entspr\u00e4che. Aufgrund der f\u00fcr die verfassungsrechtliche Beurteilung ma\u00dfgeblichen generalisierenden Sicht des Gesetzgebers sei es unsch\u00e4dlich, dass die Vorschrift auch dann anzuwenden sei, wenn der Steuertatbestand des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a03 GrEStG durch die Begr\u00fcndung eines Anspruchs auf \u00dcbertragung des einzigen Gesch\u00e4ftsanteils einer grundbesitzenden Kapitalgesellschaft (\u00a7\u00a01 Abs.\u00a03 Nr.\u00a03 GrEStG) verwirklicht werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Anwendung des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a03 GrEStG in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a02a GrEStG sei aus Gr\u00fcnden der Steuervereinfachung ebenfalls sachlich gerechtfertigt. Nach der fr\u00fcheren Rechtslage habe sich die Bemessungsgrundlage in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a02a GrEStG aus dem auf Grundst\u00fccke im Verm\u00f6gen der Personengesellschaft entfallenden Teil der Gegenleistung ergeben. Die Ermittlung dieser Bemessungsgrundlage habe in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten bereitet, die die nunmehr geltende Regelung vermeide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Entsprechendes gilt auch f\u00fcr die in \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 GrEStG geregelten Fallgruppen. Die Vorschrift ist abgesehen von der in den BFH-Beschl\u00fcssen in BFHE 232, 358, BStBl II 2011, 932 und in BFH\/NV 2011, 1009 aufgeworfenen Fragestellung ebenfalls verfassungsgem\u00e4\u00df, weil sie die Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Steuer deutlich vereinfacht. Es ist lediglich erforderlich, die Grundbesitzwerte der betroffenen Grundst\u00fccke festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>W\u00e4re demgegen\u00fcber die in einem Gesellschaftsanteil bestehende Gegenleistung als Bemessungsgrundlage der Steuer heranzuziehen, w\u00e4re die h\u00e4ufig schwierige Bewertung des Unternehmens des Erwerbers erforderlich. In den F\u00e4llen, in denen sich &#8211;wie auch im Streitfall&#8211; ein in \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 GrEStG genannter Vorgang nicht nur auf Grundst\u00fccke bezieht, sondern auch auf Gegenst\u00e4nde, die nicht unter den Grundst\u00fccksbegriff des \u00a7\u00a02 GrEStG fallen, m\u00fcsste zudem das Gesamtentgelt, das auch die vom Erwerber \u00fcbernommenen Schulden umfasst (BFH-Urteil vom 29.\u00a0Januar 1992 II\u00a0R\u00a036\/89, BFHE 167, 186, BStBl II 1992, 418; Sack in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 14.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a09 Rz\u00a0536), im Verh\u00e4ltnis des Wertes der Grundst\u00fccke und der \u00fcbrigen Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde, deren \u00dcbertragung nicht der Grunderwerbsteuer unterliegt, aufgeteilt werden. Diese Aufteilung w\u00e4re wie nach der fr\u00fcheren Rechtslage nach der sog. Boruttau&#8217;schen Formel vorzunehmen, wonach das Gesamtentgelt mit dem gemeinen Wert der Grundst\u00fccke zu vervielfachen und durch die Summe des gemeinen Werts der sonstigen Gegenst\u00e4nde und des gemeinen Werts der Grundst\u00fccke zu teilen ist (BFH-Urteil in BFHE 167, 186, BStBl II 1992, 418). Der f\u00fcr diese Bewertungen erforderliche, unter Umst\u00e4nden sehr hohe Aufwand entf\u00e4llt aufgrund der Bemessung der Steuer nach den Grundbesitzwerten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die von der Kl\u00e4gerin als erforderlich und zutreffend angesehene Unternehmensbewertung nach dem <a title=\"Stuttgarter Verfahren\" href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/Stuttgarter-Verfahren.html\">Stuttgarter Verfahren<\/a> f\u00fchrt im \u00dcbrigen nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) nicht zu verfassungsgem\u00e4\u00dfen Ergebnissen (BVerfG-Beschluss vom 7.\u00a0November 2006\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a010\/02, BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192, unter C.II.3.). Sie kann daher entgegen der Ansicht der Kl\u00e4gerin nicht ihrerseits als Begr\u00fcndung daf\u00fcr herangezogen werden, dass die Bemessung der Grunderwerbsteuer nach den Grundbesitzwerten verfassungswidrig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Die von der Kl\u00e4gerin angef\u00fchrten Literaturstellen verleihen der Rechtssache ebenfalls keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Die verfassungsrechtlichen Bedenken von Viskorf in Boruttau (a.a.O., 17.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a08 Rz\u00a016) beziehen sich auf die Anwendung der Bewertungsvorschriften der \u00a7\u00a7\u00a0138\u00a0ff. BewG, nicht aber darauf, dass in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 GrEStG die Steuer stets nach den Grundbesitzwerten und nicht auf Antrag des Steuerpflichtigen nach der (niedrigeren) Gegenleistung bemessen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Auch die Ausf\u00fchrungen von Rutem\u00f6ller (in Deutsche Steuer-Zeitung 2010, 637, 640\u00a0f.) verleihen der Rechtssache keine grunds\u00e4tzliche Bedeutung. Er ist der Ansicht, dass die Grundbesitzwerte h\u00e4ufig weit unter dem gemeinen Wert l\u00e4gen und sich daraus eine Ungleichbehandlung gegen\u00fcber dem Ansatz der regelm\u00e4\u00dfig dem gemeinen Wert entsprechenden Gegenleistung ergebe. Die Frage, ob die Heranziehung der Bewertungsvorschriften in \u00a7\u00a0138 Abs.\u00a02 und 3 BewG als solche verfassungsgem\u00e4\u00df ist, ist indes bereits Gegenstand der Vorlagebeschl\u00fcsse in BFHE 232, 358, BStBl II 2011, 932 und in BFH\/NV 2011, 1009. Insoweit werden die berechtigten Interessen der Kl\u00e4gerin durch die Vorl\u00e4ufigkeit der angefochtenen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen gewahrt. Im \u00dcbrigen konnte Rutem\u00f6ller die Darlegungen in diesen Entscheidungen, wonach bei einer verfassungsgem\u00e4\u00dfen Grundbesitzbewertung die Bemessung der Grunderwerbsteuer nach den Grundbesitzwerten statt nach einer etwa vorhandenen Gegenleistung jedenfalls in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a08 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a03 GrEStG verfassungsgem\u00e4\u00df ist, noch nicht ber\u00fccksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.8.2012, II B 9\/12 Ma\u00dfgeblichkeit der Grundbesitzwerte in den F\u00e4llen des \u00a7 8 Abs. 2 GrEStG auch bei Vorhandensein einer Gegenleistung nicht verfassungswidrig Gr\u00fcnde 1 Die Beschwerde ist unbegr\u00fcndet. 2 1. 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