{"id":33934,"date":"2013-03-26T12:57:58","date_gmt":"2013-03-26T10:57:58","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=33934"},"modified":"2013-03-26T12:57:59","modified_gmt":"2013-03-26T10:57:59","slug":"xi-r-38-10-veraeusserung-eines-erbbaurechts-mit-aufstehendem-verpachtetem-rehabilitationszentrum-als-nicht-umsatzsteuerbare-geschaeftsveraeusserung-richtigstellung-der-kostenentscheidung-des-fg-nachtr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-38-10-veraeusserung-eines-erbbaurechts-mit-aufstehendem-verpachtetem-rehabilitationszentrum-als-nicht-umsatzsteuerbare-geschaeftsveraeusserung-richtigstellung-der-kostenentscheidung-des-fg-nachtr\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;38\/10 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachtetem Rehabilitationszentrum als nicht umsatzsteuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Richtigstellung der Kostenentscheidung des FG &#8211; Nachtr&auml;gliche Beschr&auml;nkung des Klageantrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.12.2012, XI R 38\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachtetem Rehabilitationszentrum als nicht umsatzsteuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Richtigstellung der Kostenentscheidung des FG &#8211; Nachtr&auml;gliche Beschr&auml;nkung des Klageantrags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachteten Rehabilitationszentrum unter Fortf&uuml;hrung des Pachtvertrags durch den Erwerber stellt eine nicht der Umsatzsteuer unterliegende Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen dar.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Es kommt f&uuml;r die Annahme eines &quot;in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrte[n] Betrieb[s]&quot; i.S. des &sect; 1 Abs. 1a UStG bei richtlinienkonformer Auslegung nicht darauf an, ob bei dem Ver&auml;u&szlig;erer f&uuml;r das &uuml;bertragene Erbbaurecht mit verpachtetem Geb&auml;ude vor der Ver&auml;u&szlig;erung eine eigenst&auml;ndige betriebliche Organisation vorlag.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Entgegen Abschn. 1.5. Abs. 6 Satz 2 UStAE ist dabei auch nicht ma&szlig;geblich, ob &quot;der ver&auml;u&szlig;erte Teil des Unternehmens einen f&uuml;r sich lebensf&auml;higen Organismus gebildet hat, der unabh&auml;ngig von den anderen Gesch&auml;ften des Unternehmens nach Art eines selbst&auml;ndigen Unternehmens betrieben worden ist und nach au&szlig;en hin ein selbst&auml;ndiges, in sich abgeschlossenes Wirtschaftsgebilde gewesen ist&quot;.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Eine unrichtige Entscheidung des FG &uuml;ber die Verfahrenskosten ist vom BFH im Revisionsverfahren von Amts wegen unabh&auml;ngig vom Ausgang des Verfahrens gem&auml;&szlig; &sect; 143 Abs. 1 FGO zu berichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachteten Rehabilitationszentrum (Reha-Zentrum) im Streitjahr 1998 eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen darstellt, so dass keine &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse i.S. des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 und 4 des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (UStG) vorliegt und der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu Unrecht eine Vorsteuerkorrektur vorgenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) ist seit dem 1.&nbsp;August 2001 Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen der &#8230;&nbsp;AG (AG) in &#8230; Gegenstand des Unternehmens waren &#8230;, die dem Betrieb von Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens dienen, insbesondere Seniorenzentren und Kliniken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Jahren 1993 und 1994 errichtete der &#8230; e.V. auf dem Erbbaugrundst&uuml;ck &#8230;stra&szlig;e in A ein Reha-Zentrum unter Inanspruchnahme von Vorsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM. Nach der Fertigstellung im Jahr 1994 optierte der Verein zur Umsatzsteuer und vermietete das Reha-Zentrum steuerpflichtig an die &#8230;&nbsp;GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Wirkung vom 1.&nbsp;Januar 1997 erwarb die AG von dem Verein das Erbbaurecht mit aufstehendem Reha-Zentrum mit der Verpflichtung, den Mietvertrag mit der &#8230; GmbH zu &uuml;bernehmen. Dieser Vorgang wurde von dem f&uuml;r den Verein zust&auml;ndigen Finanzamt als nicht umsatzsteuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 14.&nbsp;Mai 1998 ver&auml;u&szlig;erte die AG das Erbbaurecht an dem Grundst&uuml;ck in A nebst aufstehendem Reha-Zentrum an die &#8230; KG (A-KG) ohne Umsatzsteuerausweis. Mit gleicher notarieller Urkunde erwarb die A-KG von der Stadt A das Eigentum an dem Erbbaugrundst&uuml;ck. Im Rahmen des Kaufvertrags schlossen die A-KG und die &#8230; GmbH einen Mietvertrag &uuml;ber 22,5&nbsp;Jahre ab. Die A-KG hat die Verpachtung im Wesentlichen fortgef&uuml;hrt. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung war das FA der Ansicht, dass u.a. wegen der steuerfreien Ver&auml;u&szlig;erung durch Vertrag vom 14.&nbsp;Mai 1998 eine Vorsteuerkorrektur nach &sect;&nbsp;15a UStG vorzunehmen sei, auf die im Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 vom 2.&nbsp;Oktober 2000 ein Betrag von &#8230;&nbsp;DM (=&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR) entfiel.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 16.&nbsp;Dezember 2003 beantragte der Kl&auml;ger, den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) zu &auml;ndern und die Umsatzsteuer um den im Bescheid festgesetzten Vorsteuerkorrekturbetrag f&uuml;r die steuerfreie Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks nebst Reha-Zentrum von der AG an die A-KG durch den Vertrag vom 14.&nbsp;Mai 1998 nach &sect;&nbsp;15a UStG in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM (= &#8230;&nbsp;EUR) zu reduzieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Antrag wurde mit Bescheid vom 2.&nbsp;April 2004 abgelehnt. Der Einspruch war erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Es f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung im Wesentlichen aus, das FA habe im Streitfall zu Unrecht die Voraussetzungen einer Vorsteuerberichtigung nach &sect;&nbsp;15a UStG bejaht. Bei Grundst&uuml;cksgesch&auml;ften f&uuml;hre die &Uuml;bertragung eines vermieteten oder verpachteten Grundst&uuml;cks zu einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG, da durch den mit Grundst&uuml;ckserwerb verbundenen Eintritt in den Miet- oder Pachtvertrag ein Vermietungs- oder Verpachtungsunternehmen &uuml;bernommen werde. Beim Verkauf eines von mehreren vermieteten Grundst&uuml;cken k&ouml;nne deshalb eine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bzw. Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung vorliegen, denn ein in die Mietvertr&auml;ge eintretender Unternehmer k&ouml;nne die unternehmerische T&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich ohne nennenswerte finanzielle Aufwendungen fortf&uuml;hren. Besondere Einrichtungen einer betrieblichen Organisation seien daf&uuml;r nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter Ber&uuml;cksichtigung der Regelung in Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211; (&quot;Verm&ouml;gen oder Teilverm&ouml;gen&quot;) sei im Streitfall davon auszugehen, dass die A-KG von der AG als Verk&auml;uferin zumindest ein Teilverm&ouml;gen i.S. von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG erworben habe. Es komme nicht darauf an, ob das streitige Grundst&uuml;ck nebst Reha-Zentrum von der AG vor der Ver&auml;u&szlig;erung organisatorisch getrennt behandelt worden sei. Entscheidend sei vielmehr der Umstand, dass es getrennt fortgef&uuml;hrt werden konnte, was unstreitig geschehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2011, 193 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA st&uuml;tzt seine Revision auf die Verletzung materiellen Rechts. Das Urteil des FG versto&szlig;e gegen &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1, 6a UStG i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG, da eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG nicht vorliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG setze voraus, dass das &uuml;bertragene Unternehmensverm&ouml;gen als hinreichendes Ganzes die Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit erm&ouml;gliche, und dass die vor und nach der &Uuml;bertragung ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten &uuml;bereinstimmen oder sich hinreichend &auml;hneln. Entgegen der Ansicht des FG seien dies aber nicht die einzigen Voraussetzungen. Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG erfordere vielmehr auch, dass das ver&auml;u&szlig;erte Unternehmensverm&ouml;gen im Unternehmen des Ver&auml;u&szlig;erers einen gesondert gegliederten Betrieb darstelle. Erst wenn feststehe, dass es sich um einen gesondert gef&uuml;hrten Betrieb handele, sei zu pr&uuml;fen, ob das &uuml;bertragene Verm&ouml;gen die Fortsetzung einer bisher durch den Ver&auml;u&szlig;erer ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit erm&ouml;gliche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Unternehmensteil sei dann ein gesondert gegliederter Betrieb, wenn er wirtschaftlich selbst&auml;ndig und f&uuml;r sich lebensf&auml;hig sei. Wirtschaftliche Selbst&auml;ndigkeit erfordere, dass der ver&auml;u&szlig;erte Unternehmensteil einen f&uuml;r sich lebensf&auml;higen Organismus bilde, der unabh&auml;ngig von den anderen Gesch&auml;ften des Unternehmens nach Art eines selbst&auml;ndigen Unternehmens betrieben werde und nach au&szlig;en hin ein selbst&auml;ndiges, in sich abgeschlossenes Wirtschaftsgebilde bilde. Ob dies der Fall sei, sei anhand des Gesamtbilds der Verh&auml;ltnisse beim Ver&auml;u&szlig;erer zu beurteilen. Wie ein selbst&auml;ndiges Unternehmen werde ein Unternehmensteil aber nur dann betrieben, wenn es &uuml;ber eine entsprechende eigenst&auml;ndige Organisation verf&uuml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die wirtschaftliche und damit auch organisatorische Selbst&auml;ndigkeit zur Zeit der Ver&auml;u&szlig;erung des Unternehmensteils Voraussetzung f&uuml;r einen gesondert gef&uuml;hrten Betrieb i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG sei, ergebe sich zum einen aus dem Wortlaut von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 UStG (&quot;gesondert gef&uuml;hrter Betrieb&quot;) und zum anderen aus dem Gesetzeszweck, Unternehmensnachfolgen und Unternehmensumstrukturierungen zu erleichtern, nicht aber die &Uuml;bertragung einzelner Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde oder sonstige Leistungen von der Umsatzsteuer zu befreien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erfordernis einer organisatorischen Selbst&auml;ndigkeit stehe auch im Einklang mit europarechtlichen Vorgaben. Der Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) habe klargestellt, dass die blo&szlig;e &Uuml;bertragung einzelner Gegenst&auml;nde wie der Verkauf eines Warenbestandes von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht erfasst sei, sondern dass es sich stets um die &Uuml;bertragung eines Gesch&auml;ftsbetriebs oder eines selbst&auml;ndigen Unternehmensteils handeln m&uuml;sse. Auch der EuGH gehe somit davon aus, dass der &uuml;bertragene Unternehmensteil schon im Zeitpunkt der &Uuml;bertragung &uuml;ber ein gewisses Ma&szlig; an Selbst&auml;ndigkeit verf&uuml;gen m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erbbaurecht habe sich beim Ver&auml;u&szlig;erer in keiner Weise verselbst&auml;ndigt, sondern sei Teil seines Umlaufverm&ouml;gens gewesen. Es m&uuml;sse daher so behandelt werden, als handele es sich um die &Uuml;bertragung von Gegenst&auml;nden, vergleichbar derjenigen eines &quot;Warenlagers&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Gesch&auml;ft, das die AG im Hinblick auf das Grundst&uuml;ck zur Zeit dessen &Uuml;bertragung betrieben habe, habe sich auf die Vermietung und Verpachtung beschr&auml;nkt. Bei der Beurteilung der Frage, ob ein gesondert gef&uuml;hrter Betrieb &uuml;bertragen worden sei, komme es daher allein darauf an, ob die Ver&auml;u&szlig;erung des Rechts an dem Grundst&uuml;ck als &Uuml;bertragung eines Teilbetriebs zu werten sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich sei die Kostenentscheidung des FG nicht zutreffend. In seiner Klageschrift habe der Kl&auml;ger beantragt, das FA dazu zu verurteilen, den Umsatzsteuerbescheid vom 2. Oktober 2000 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Vorsteuerkorrektur in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht und der Betrag von &#8230;&nbsp;DM zuz&uuml;glich Zinsen an den Kl&auml;ger ausgezahlt werde. Auf den Hinweis des FG vom 29.&nbsp;Juli 2009 habe der Kl&auml;ger mit Schriftsatz vom 9.&nbsp;September 2009 den Klageantrag auf &#8230;&nbsp;DM beschr&auml;nkt. Diese Beschr&auml;nkung sei eine Teilr&uuml;cknahme der Klage, die in der Kostenentscheidung des FG nicht ber&uuml;cksichtigt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er teilt die in der Vorentscheidung zum Ausdruck gekommene Auffassung. Zutreffend habe das FG entschieden, dass es nicht darauf ankomme, ob das streitige Grundst&uuml;ck nebst Reha-Zentrum bei der Verk&auml;uferin organisatorisch getrennt behandelt worden sei. Unbeschadet dessen sei im Streitfall auch die Voraussetzung erf&uuml;llt, dass das ver&auml;u&szlig;erte Verm&ouml;gen im Unternehmen des Ver&auml;u&szlig;erers einen gesondert gegliederten Betrieb dargestellt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zutreffend die Voraussetzungen einer Vorsteuerberichtigung nach &sect;&nbsp;15a UStG verneint. Es liegt eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Ver&auml;u&szlig;erung des Erbbaurechts an dem Grundst&uuml;ck &#8230;stra&szlig;e nebst aufstehendem Reha-Zentrum als Umsatz im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG nicht der Umsatzsteuer unterliegt, so dass der Berichtigungszeitraum gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;6a Satz&nbsp;1 UStG nicht unterbrochen wird und deshalb die Voraussetzungen einer Vorsteuerkorrektur nicht vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &Auml;ndern sich bei einem Grundst&uuml;ck einschlie&szlig;lich seiner wesentlichen Bestandteile oder bei Berechtigungen, f&uuml;r die die Vorschriften des b&uuml;rgerlichen Rechts &uuml;ber Grundst&uuml;cke gelten, die Verh&auml;ltnisse, die im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung f&uuml;r den Vorsteuerabzug ma&szlig;gebend waren, innerhalb von zehn Jahren seit dem Beginn der Verwendung, so ist f&uuml;r jedes Kalenderjahr der &Auml;nderung ein Ausgleich durch eine Berichtigung des Abzugs der auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten entfallenden Vorsteuerbetr&auml;ge vorzunehmen (&sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse liegt auch vor, wenn das noch verwendungsf&auml;hige Wirtschaftsgut vor Ablauf des ma&szlig;geblichen Berichtigungszeitraums ver&auml;u&szlig;ert oder zum Eigenverbrauch entnommen wird und dieser Umsatz f&uuml;r den Vorsteuerabzug anders zu beurteilen ist als die Verwendung im ersten Kalenderjahr (&sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 UStG). Die Berichtigung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 UStG ist so vorzunehmen, als w&auml;re das Wirtschaftsgut in der Zeit von der Ver&auml;u&szlig;erung oder Entnahme bis zum Ablauf des ma&szlig;geblichen Berichtigungszeitraums unter entsprechend ge&auml;nderten Verh&auml;ltnissen weiterhin f&uuml;r das Unternehmen verwendet worden (&sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;6 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG l&ouml;st allerdings keine Vorsteuerberichtigung aus, weil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;6a Satz&nbsp;1 UStG der f&uuml;r das Wirtschaftsgut ma&szlig;gebliche Berichtigungszeitraum nicht unterbrochen wird. Vielmehr f&uuml;hrt der Erwerber den bisherigen Berichtigungszeitraum fort (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;November 2007 V&nbsp;R&nbsp;5\/06, BFHE 219, 442, BStBl II 2008, 448; vom 30.&nbsp;April 2009 V&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 226, 138, BStBl II 2009, 863).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 UStG unterliegen die Ums&auml;tze im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer f&uuml;r dessen Unternehmen nicht der Umsatzsteuer. Die Vorschrift setzt voraus, dass ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich &uuml;bereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 UStG). Der erwerbende Unternehmer tritt an die Stelle des Ver&auml;u&szlig;erers (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;3 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG setzt nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Art.&nbsp;19 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211;) in nationales Recht um (vgl. BTDrucks 12\/5630, 84; BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Oktober 1998 V&nbsp;R&nbsp;69\/97, BFHE 187, 93, BStBl II 1999, 41, unter II.2.a&nbsp;aa; vom 4.&nbsp;Juli 2002 V&nbsp;R&nbsp;10\/01, BFHE 199, 66, BStBl II 2004, 662). Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten die &Uuml;bertragung des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens, die entgeltlich oder unentgeltlich oder durch Einbringung in eine Gesellschaft erfolgt, so behandeln, als ob keine Lieferung von Gegenst&auml;nden vorliegt, und den Beg&uuml;nstigten der &Uuml;bertragung als Rechtsnachfolger des &Uuml;bertragenden ansehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat bei der Umsetzung von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG indes nicht den Wortlaut der Richtlinie (&quot;&Uuml;bertragung des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens&quot;) &uuml;bernommen, sondern in Anlehnung an &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 UStG a.F. den Gegenstand der &Uuml;bertragung mit &quot;Unternehmen&quot; oder &quot;ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen&quot; umschrieben, weil er davon ausging, dass die Begriffe &quot;inhaltlich dem &Uuml;bergang des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens nach Artikel 5 Abs.&nbsp;8 der 6. EG-Richtlinie&quot; entsprechen (vgl. BTDrucks 12\/5630, 84). Zudem wird der Vorgang der &quot;&Uuml;bertragung&quot; in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz 2 UStG mit den Begriffen &quot;&Uuml;bereignung&quot; oder &quot;Einbringung&quot; beschrieben (vgl. Lippross, Umsatzsteuer, 23. Aufl., S. 365).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG ist aber zur vollst&auml;ndigen Umsetzung des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG richtlinienkonform auszulegen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 199, 66, BStBl II 2004, 662; vom 28.&nbsp;November 2002 V&nbsp;R&nbsp;3\/01, BFHE 200, 160, BStBl II 2004, 665; vom 18.&nbsp;Januar 2005 V&nbsp;R&nbsp;53\/02, BFHE 208, 491, BStBl II 2007, 730).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG bezweckt nach der Rechtsprechung des EuGH, die &Uuml;bertragung von Unternehmen oder Unternehmensteilen zu erleichtern und zu vereinfachen (EuGH-Urteile vom 27.&nbsp;November 2003 C-497\/01 &#8211;Zita Modes&#8211;, Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;39; vom 10.&nbsp;November 2011 C-444\/10 &#8211;Schriever&#8211;, BStBl II 2012, 848, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2011, 937, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2011, 2196, Rz&nbsp;23) und erfasst dementsprechend die &Uuml;bertragung von Gesch&auml;ftsbetrieben und von selbst&auml;ndigen Unternehmensteilen, die als Zusammenfassung materieller und immaterieller Bestandteile ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil bilden, mit dem eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortgef&uuml;hrt werden kann (EuGH-Urteile in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;40; in BStBl II 2012, 848, UR 2011, 937, DStR 2011, 2196, Rz&nbsp;25; BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Januar 2012 XI&nbsp;R&nbsp;27\/08, BFHE 235, 571, BStBl II 2012, 842).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Erwerber muss dabei beabsichtigen, den &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsbetrieb oder Unternehmensteil zu betreiben. Nicht beg&uuml;nstigt ist die sofortige Abwicklung der &uuml;bernommenen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit (EuGH-Urteil in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;44; BFH-Urteile in BFHE 226, 138, BStBl II 2009, 863; in BFHE 235, 571, BStBl II 2012, 842).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Begriff des Teilverm&ouml;gens bezieht sich nicht auf einen oder mehrere lose Bestandteile eines Unternehmens, sondern auf eine Kombination von ihnen, die zur Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit ausreicht, auch wenn diese T&auml;tigkeit nur Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Unternehmens ist, von dem sie abgespalten wurde (Schlussantr&auml;ge des Generalanwalts Jacobs vom 26.&nbsp;September 2002 &#8211;Zita Modes&#8211;, Slg. 2003, I-14393, Rz&nbsp;36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung ist es f&uuml;r die Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung entscheidend, ob das &uuml;bertragene Unternehmensverm&ouml;gen als hinreichendes Ganzes die Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit erm&ouml;glicht (BFH-Urteil in BFHE 235, 571, BStBl II 2012, 842), und ob die vor und nach der &Uuml;bertragung ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten &uuml;bereinstimmen oder sich hinreichend &auml;hneln (BFH-Urteile in BFHE 200, 160, BStBl II 2004, 665, unter II.1.c, und vom 23.&nbsp;August 2007 V&nbsp;R&nbsp;14\/05, BFHE 219, 229, BStBl II 2008, 165, unter II.1.b; vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 235, 571, BStBl II 2012, 842).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei Grundst&uuml;cksgesch&auml;ften f&uuml;hrt die &Uuml;bertragung eines vermieteten oder verpachteten Grundst&uuml;cks zu einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG, da durch den mit Grundst&uuml;ckserwerb verbundenen Eintritt in den Miet- oder Pachtvertrag ein Vermietungs- oder Verpachtungsunternehmen &uuml;bernommen wird (vgl. BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;April 2004 V&nbsp;B&nbsp;112\/03, BFHE 205, 511, BStBl II 2004, 802; BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Juli 2005 V&nbsp;R&nbsp;78\/03, BFHE 211, 63, BStBl II 2005, 849, sowie in BFHE 226, 138, BStBl II 2009, 863; vgl. Bunjes\/Robisch, UStG, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;122).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So hat der BFH bereits mit Beschluss vom 1.&nbsp;April 2004 (BFHE 205, 511, BStBl 2004, 802, der den Beschluss des FG M&uuml;nchen vom 28.&nbsp;April 2003&nbsp;&nbsp;14&nbsp;V&nbsp;5377\/02, EFG 2003, 1344 best&auml;tigte) es als nicht ernstlich zweifelhaft beurteilt, dass die &Uuml;bertragung von vier verpachteten\/vermieteten Ladenlokalen &#8211;die nur ein Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Grundbesitzes waren&#8211; unter Fortf&uuml;hrung der Pacht-\/Mietvertr&auml;ge durch den Erwerber eine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entsprechendes gilt, wenn ein verpachtetes oder vermietetes Grundst&uuml;ck nicht &uuml;bertragen wird, sondern (lediglich) das Erbbaurecht an diesem Grundst&uuml;ck &uuml;bergeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erbbaurecht ist eine Berechtigung, f&uuml;r die die Vorschriften des b&uuml;rgerlichen Rechts &uuml;ber Grundst&uuml;cke gelten (Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;15a Rz&nbsp;214; Palandt\/ Ellenberger, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 71.&nbsp;Aufl., &Uuml;berblick&nbsp;3 vor &sect;&nbsp;90 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;; vgl. auch BFH-Urteile vom 20.&nbsp;April 1988 X&nbsp;R&nbsp;4\/80, BFHE 153, 243, BStBl II 1988, 744; vom 6.&nbsp;November 2008 IV&nbsp;R&nbsp;79\/06, BFH\/NV 2009, 730, bez&uuml;glich Nutzungs&uuml;berlassung i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber das Erbbaurecht (ErbbauRG) finden auf das Erbbaurecht die sich auf Grundst&uuml;cke beziehenden Vorschriften mit Ausnahme der &sect;&sect;&nbsp;925, 927, 928 BGB sowie die Vorschriften &uuml;ber Anspr&uuml;che aus dem Eigentum entsprechende Anwendung, soweit sich nicht aus dem ErbbauRG etwas anderes ergibt. Das Erbbaurecht als grundst&uuml;cksgleiches Recht unterliegt hinsichtlich des Vorsteuerabzugs dem zehnj&auml;hrigen Berichtigungszeitraum. Das Geb&auml;ude des Reha-Zentrums ist wesentlicher Bestandteil des Erbbaurechts (vgl. Wagner in S&ouml;lch\/ Ringleb, a.a.O., &sect;&nbsp;15a Rz&nbsp;214).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat nach diesen Grunds&auml;tzen zu Recht die Anwendung von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der &Uuml;bertragung des Erbbaurechts mit dem verpachteten Reha-Zentrum handelt es sich im Streitfall um Teilverm&ouml;gen i.S. des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG und in richtlinienkonformer Auslegung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG um einen in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrten Betrieb im Sinne dieser Vorschrift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die f&uuml;r eine Teilverm&ouml;gensver&auml;u&szlig;erung erforderliche Sachgesamtheit ergibt sich bei der &Uuml;bertragung eines Erbbaurechts mit verpachtetem Reha-Zentrum als eines von mehreren verpachteten Objekten der AG aus der Zusammenfassung von Erbbaurecht und Pachtvertrag, ohne dass es dabei darauf ankommt, ob bei der ver&auml;u&szlig;ernden AG f&uuml;r das &uuml;bertragene Erbbaurecht mit verpachtetem Geb&auml;ude vor der Ver&auml;u&szlig;erung eine eigenst&auml;ndige betriebliche Organisation vorlag (vgl. W&auml;ger, UR 2004, 24, 26; Robisch, Umsatzsteuer- und Verkehrsteuer-Recht 2001, 279, 280; Lippross, a.a.O., S. 368; Verf&uuml;gung der Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; M&uuml;nchen vom 1.&nbsp;August 2000 S&nbsp;7100b&nbsp;&#8211;&nbsp;3\/St&nbsp;433, UR 2001, 174, 175; Verf&uuml;gungen der OFD Karlsruhe vom 31.&nbsp;August 1999 S&nbsp;7100&nbsp;b, UR 2000, 89; vom 3.&nbsp;August 2009 USt-Kartei&nbsp;S&nbsp;7100b&nbsp;&#8211;&nbsp;Karte&nbsp;1, UR 2009, 908, und vom 28.&nbsp;Februar 2012, USt-Kartei BW &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG S&nbsp;7100&nbsp;b Karte&nbsp;1; vgl. auch BFH-Beschluss in BFHE 205, 511, BStBl II 2004, 802; Husmann in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;1113).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG und die Rechtsprechung des EuGH stellen nicht auf die organisatorischen Verh&auml;ltnisse beim Ver&auml;u&szlig;erer ab, sondern darauf, ob ein Teilverm&ouml;gen &uuml;bertragen wird, das vom Erwerber als selbst&auml;ndiges Unternehmen fortgef&uuml;hrt werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;August 2012 XI&nbsp;R&nbsp;10\/12, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, DStR 2013, 250, Rz&nbsp;27&nbsp;f.; gl.A. Lippross, a.a.O., S.&nbsp;368).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit st&uuml;tzt sich das FA ohne Erfolg darauf, dass der EuGH die &quot;&Uuml;bertragung eines Teilverm&ouml;gens&quot; i.S. von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 Satz 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG als die &Uuml;bertragung eines &quot;selbst&auml;ndigen&quot; Unternehmensteils definiert hat (vgl. EuGH-Urteil in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;40). Denn der Begriff &quot;selbst&auml;ndiger Unternehmensteil&quot; wird nachfolgend vom EuGH dahingehend umschrieben, dass es sich (wie bei der &Uuml;bertragung eines Gesamtverm&ouml;gens) um &quot;materielle und gegebenenfalls immaterielle Bestandteile&quot; handeln m&uuml;sse, &quot;die zusammen genommen &#8230; einen Unternehmensteil bilden, mit dem eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortgef&uuml;hrt werden kann&quot; (vgl. EuGH-Urteil in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;40). Eine dar&uuml;ber hinausgehende Bedeutung kommt der Verwendung des Begriffs &quot;selbst&auml;ndig&quot; durch den EuGH nicht zu. Der Definition des EuGH ist insbesondere nicht zu entnehmen, dass bereits im Unternehmen, das eine &Uuml;bertragung vornimmt, ein (organisatorisch) selbst&auml;ndiger Unternehmensteil bestanden haben m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daher kommt es &#8211;entgegen der Ansicht des FA&#8211; auch nicht darauf an, ob den Bilanzen des ver&auml;u&szlig;ernden Unternehmens eine organisatorische Selbst&auml;ndigkeit entnommen werden kann, oder ob die Ergebnisse der einzelnen Unternehmenst&auml;tigkeiten bilanzm&auml;&szlig;ig im Gesamtergebnis &quot;untergegangen&quot; seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unerheblich ist zudem, dass nicht das Grundst&uuml;ck, sondern das Erbbaurecht ver&auml;u&szlig;ert worden ist, da es &#8211;wie dargelegt&#8211; ein grundst&uuml;cksgleiches Recht ist (vgl. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 ErbbauRG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die A-KG hat ferner die Verpachtung im Wesentlichen fortgef&uuml;hrt. Das Erbbaurecht bildete zusammen mit dem Pachtvertrag die wesentlichen Grundlagen des von der A-KG &uuml;bernommenen Teils des Vermietungsunternehmens der AG und erm&ouml;glichte es deshalb der A-KG, die wirtschaftliche T&auml;tigkeit der AG fortzuf&uuml;hren (vgl. &sect;&nbsp;581 Abs.&nbsp;2, &sect;&sect;&nbsp;566, 578 BGB, und BFH-Beschluss in BFHE 205, 511, BStBl II 2004, 802). Entgegen der Ansicht des FA stellt dies &#8211;unabh&auml;ngig davon, dass das FG nicht festgestellt hat, dass das Erbbaurecht als Teil des Umlaufverm&ouml;gens ausgewiesen war&#8211; einen wesentlichen Unterschied zu dem nicht ausreichenden blo&szlig;en Verkauf eines Warenlagers dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Fall des EuGH-Urteils in der Rechtssache C-408\/98 &#8211;Abbey National&#8211; wurde sogar bei der blo&szlig;en &Uuml;bertragung der Rechte aus Pacht- und Mietvertr&auml;gen bei einem von mehreren Objekten die &Uuml;bertragung eines Teilverm&ouml;gens i.S. von Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG angenommen (Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2001 C-408\/98 &#8211;Abbey National&#8211;, Slg. 2001, I-1361, BFH\/NV Beilage 2001, 48; W&auml;ger, UR 2004, 24, 26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aus der Entstehungsgeschichte des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG, den Urteilen des EuGH in den Rechtssachen &#8211;Abbey National&#8211; (Slg. 2001, I-1361, BFH\/NV Beilage 2001, 48), &#8211;Zita Modes&#8211; (Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;32 bis 35) und &#8211;Schriever&#8211; (BStBl II 2012, 848, UR 2011, 937, DStR 2011, 2196, Rz&nbsp;22) sowie dem geschilderten Vereinfachungszweck des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG folgt, dass die Heranziehung des einkommensteuerrechtlichen Teilbetriebsbegriffs aus &sect;&nbsp;16 EStG &#8211;mit einer nach den Verh&auml;ltnissen des Ver&auml;u&szlig;erers zu beurteilenden gewissen Selbst&auml;ndigkeit&#8211; aufgrund der autonom gemeinschaftsrechtlich vorzunehmenden Abgrenzung der beg&uuml;nstigten Teilverm&ouml;gens&uuml;bertragung in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG zur steuerbaren &Uuml;bertragung einzelner Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde nicht in Betracht kommt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 199, 66, BStBl II 2004, 662; in BFHE 200, 160, BStBl II 2004, 665; in DStR 2013, 250, Rz&nbsp;29; W&auml;ger, UR 2004, 24, 26; Meyer in Offerhaus\/S&ouml;hn\/ Lange, &sect;&nbsp;1 UStG Rz&nbsp;378).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus dem vorstehend genannten Grund kann zur Auslegung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG auch nicht auf die Auslegungsgrunds&auml;tze zu &sect;&nbsp;75 Abs.&nbsp;1 AO, wo die Formulierung deckungsgleich &quot;ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen&quot; lautet, zur&uuml;ckgegriffen werden (BFH-Urteil in BFHE 208, 491, BStBl II 2007, 730, unter II.2.a; Lippross, a.a.O., S.&nbsp;367).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Abschn.&nbsp;1.5. Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses, der f&uuml;r das Vorliegen der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG verlangt, &quot;dass der ver&auml;u&szlig;erte Teil des Unternehmens einen f&uuml;r sich lebensf&auml;higen Organismus gebildet hat, der unabh&auml;ngig von den anderen Gesch&auml;ften des Unternehmens nach Art eines selbst&auml;ndigen Unternehmens betrieben worden ist und nach au&szlig;en hin ein selbst&auml;ndiges, in sich abgeschlossenes Wirtschaftsgebilde gewesen ist&quot;, entspricht nicht dem Wortlaut und Zweck des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 der Richtlinie 77\/388\/EWG bzw. Art.&nbsp;19 MwStSystRL und der genannten Rechtsprechung des EuGH und ist daher &uuml;berholt, soweit er die organisatorischen Verh&auml;ltnisse beim Ver&auml;u&szlig;erer sowie eine &auml;u&szlig;ere Erkennbarkeit f&uuml;r ma&szlig;gebend erachtet (gl.A. Dengler\/Elbert, UR 2011, 214&nbsp;f.; Kurzenberger, Die Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen, 2012, 227). Die Beurteilung, ob eine Teilverm&ouml;gens&uuml;bertragung gegeben ist, hat vielmehr anhand der unter II.2. und 3. dargestellten Kriterien zu erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Mitgliedstaat, der von der Befugnis nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG Gebrauch macht &#8211;wie die Bundesrepublik Deutschland durch &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG&#8211;, muss den Grundsatz der Nicht-Lieferung auf jede &Uuml;bertragung eines Gesamt- oder Teilverm&ouml;gens anwenden und kann die Anwendung nicht auf bestimmte F&auml;lle solcher &Uuml;bertragungen beschr&auml;nken, sofern &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Umst&auml;nde des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht vorliegen (vgl. EuGH-Urteil in Slg. 2003, I-14393, BFH\/NV Beilage 2004, 128, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da das FG mithin zu Recht im Streitfall die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG bejaht hat und deshalb die vom FA vorgenommene Vorsteuerkorrektur gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;6a Satz&nbsp;1 UStG ausscheidet, bleibt die Revision des FA in der Hauptsache ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings ist die Entscheidung des FG &uuml;ber die Verfahrenskosten unrichtig und deshalb unabh&auml;ngig vom Ausgang des Revisionsverfahrens von Amts wegen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 FGO zu berichtigen (vgl. BFH-Entscheidungen vom 23.&nbsp;Juni 1966 IV&nbsp;424\/62, BFHE 86, 561, BStBl III 1966, 594; vom 22.&nbsp;M&auml;rz 1972 II&nbsp;B&nbsp;14\/71, BFHE 105, 95, BStBl II 1972, 493; vom 13.&nbsp;September 1989 I&nbsp;R&nbsp;76\/84, juris; vom 27.&nbsp;September 2012 III&nbsp;R&nbsp;70\/11, BFH\/NV 2013, 128).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit der Kl&auml;ger in der Klageschrift beantragt hat, die Vorsteuerkorrektur in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, und nach dem richterlichen Hinweis den Klageantrag mit Schriftsatz vom 9.&nbsp;September 2009 auf &#8230;&nbsp;DM beschr&auml;nkt hat, ist eine Kostenverteilung nach Zeitabschnitten vorzunehmen. Die Kosten des finanzgerichtlichen Verfahrens bis zum 9.&nbsp;September 2009 hat der Kl&auml;ger zu 8\/100 und das FA zu 92\/100 zu tragen. Die Kosten des finanzgerichtlichen Verfahrens ab dem 9.&nbsp;September 2009 tr&auml;gt das FA, da der Klage mit dem reduzierten Antrag vollumf&auml;nglich stattgegeben worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es bestehen keine rechtlichen Bedenken gegen die Zul&auml;ssigkeit der Beschr&auml;nkung des Klageantrags. Ebenso wie der Steuerpflichtige den Steuerbescheid wegen eines Teilbetrags der festgesetzten Steuer anfechten kann, ist es ihm auch m&ouml;glich, seinen Klageantrag nachtr&auml;glich zu beschr&auml;nken. Dies stellt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;264 Nr.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung, &sect;&nbsp;155 FGO keine Klage&auml;nderung dar (vgl. Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;67 Rz&nbsp;7; Schallmoser in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;67 FGO Rz&nbsp;39, m.w.N.). Ebenso wenig liegt &#8211;entgegen der Ansicht des FA&#8211; eine Teilr&uuml;cknahme der Klage vor, da sich die Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers nicht auf einen zum Erlass eines Teilurteils geeigneten Teil des Streitgegenstands bezog (vgl. Schallmoser in HHSp, &sect;&nbsp;67 FGO Rz&nbsp;40).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kosten des Revisionsverfahrens sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO dem FA aufzuerlegen, da die von ihm eingelegte Revision in der Hauptsache ohne Erfolg geblieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.12.2012, XI R 38\/10 Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachtetem Rehabilitationszentrum als nicht umsatzsteuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Richtigstellung der Kostenentscheidung des FG &#8211; Nachtr&auml;gliche Beschr&auml;nkung des Klageantrags Leits&auml;tze 1. Die Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachteten Rehabilitationszentrum unter Fortf&uuml;hrung des Pachtvertrags durch den Erwerber stellt eine nicht der Umsatzsteuer unterliegende Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-38-10-veraeusserung-eines-erbbaurechts-mit-aufstehendem-verpachtetem-rehabilitationszentrum-als-nicht-umsatzsteuerbare-geschaeftsveraeusserung-richtigstellung-der-kostenentscheidung-des-fg-nachtr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;38\/10 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erung eines Erbbaurechts mit aufstehendem, verpachtetem Rehabilitationszentrum als nicht umsatzsteuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Richtigstellung der Kostenentscheidung des FG &#8211; Nachtr&auml;gliche Beschr&auml;nkung des Klageantrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-33934","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33934\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}