{"id":35183,"date":"2013-04-11T09:59:49","date_gmt":"2013-04-11T07:59:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=35183"},"modified":"2013-04-11T09:59:49","modified_gmt":"2013-04-11T07:59:49","slug":"vii-b-44-12-energiesteuerbefreiung-der-gewerblichen-schifffahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-44-12-energiesteuerbefreiung-der-gewerblichen-schifffahrt\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;44\/12 &#8211; Energiesteuerbefreiung der gewerblichen Schifffahrt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.1.2013, VII B 44\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Energiesteuerbefreiung der gewerblichen Schifffahrt<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) wendet sich gegen die Festsetzung von Energiesteuer f&uuml;r Treibstoff, der f&uuml;r Schiffsfahrten verwendet worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das betreffende Schiff, ein historisches Segelschiff, ist Eigentum eines gemeinn&uuml;tzigen Vereins, dessen Zweck der Erhalt des Schiffes ist. Die Kl&auml;gerin ist gegr&uuml;ndet worden, um die gemeinn&uuml;tzige T&auml;tigkeit des Vereins gegen&uuml;ber einer werbenden T&auml;tigkeit, n&auml;mlich der Veranstaltung von Schiffsfahrten, abzugrenzen. Ausweislich des Handelsregisters ist ihr Unternehmensgegenstand die Organisation und Durchf&uuml;hrung von Reisen mit Segelschiffen sowie die F&ouml;rderung des vorgenannten Vereins. Zwischen der Kl&auml;gerin und dem Verein besteht ein Vertrag &uuml;ber die entgeltliche Nutzung des eingangs genannten Schiffes, welches der Kl&auml;gerin vom Verein jeweils mit Schiffsf&uuml;hrer und Stammbesatzung zur Verf&uuml;gung gestellt wird; diese besteht aus unentgeltlich t&auml;tigen Vereinsmitgliedern, aber auch Nichtmitgliedern, von denen einige von der Kl&auml;gerin eine Verg&uuml;tung erhalten haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Schiff finden einmal im Jahr eine vierw&ouml;chige Ausbildungsreise f&uuml;r Praktikanten im &#8230;, ferner Ausbildungsfahrten mit Studenten statt. Diese werden nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) anscheinend unentgeltlich durchgef&uuml;hrt. Dar&uuml;ber hinaus werden mit dem Schiff aber auch G&auml;stefahrten veranstaltet, aus deren Einnahmen der Verein unter anderem die Unterhaltung des Schiffes und die Ausbildungsfahrten finanziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) hat mit Steuerbescheid vom 13.&nbsp;Juli 2009 gegen die Kl&auml;gerin Energiesteuer in H&ouml;he von &#8230; EUR festgesetzt, weil seiner Ansicht nach die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nicht gewerblicher Art ist und diese deshalb nicht in den Genuss der Steuerbefreiung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Energiesteuergesetzes (EnergieStG) kommen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen diesen Bescheid erhobene Klage hat das FG im Wesentlichen mit der Begr&uuml;ndung abgewiesen, die Kl&auml;gerin handele nicht gewerbsm&auml;&szlig;ig, weil sie nicht auf eigenes Risiko und in eigener Verantwortung t&auml;tig sei. Vielmehr seien die T&auml;tigkeits- und Verantwortungsbereiche der Kl&auml;gerin von denen des Vereins nicht hinreichend klar abgegrenzt worden. Im &Uuml;brigen sei aber auch die T&auml;tigkeit des Vereins nicht gewerbsm&auml;&szlig;ig; dass auch er Fahrten gegen Entgelt anbiete, reiche schon vor dem Hintergrund seiner Gemeinn&uuml;tzigkeit nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn aber, so das FG, die von der Kl&auml;gerin betriebene Schifffahrt gewerblich w&auml;re, sei dieser die steuerfreie Verwendung von Energieerzeugnissen nicht erlaubt, weil das Schiff angesichts der in kurzen zeitlichen Abst&auml;nden wechselnden Verantwortlichkeit f&uuml;r die einzelnen Fahrten nicht ausschlie&szlig;lich zu steuerfreien Zwecken eingesetzt werde (Hinweis auf &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;7 der Energiesteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EnergieStV&#8211;). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Nichtzulassung der Revision in diesem Urteil richtet sich die Beschwerde der Kl&auml;gerin, die im Wesentlichen vortr&auml;gt, nur eine ausschlie&szlig;lich private Nutzung eines Schiffes zu Vergn&uuml;gungszwecken werde von der Steuerbefreiung nicht erfasst. Sachverhalte, die sich &#8211;wie im Streitfall&#8211; in einer &quot;Grauzone&quot; bewegten, unterfielen hingegen dem Befreiungstatbestand. Das ergebe sich auch aus dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 1.&nbsp;April 2004 C-389\/02 &#8211;Deutsche See-Bestattungs-Genossenschaft&#8211; (Slg.&nbsp;2004, I-3537), wonach der Befreiungstatbestand dort erf&uuml;llt sei, wo die Dienstleistung des Schiffes gegen Entgelt erfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA ist der Beschwerde entgegengetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) ist &#8211;selbst wenn man von M&auml;ngeln der nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO erforderlichen Darlegung eines Revisionszulassungsgrundes nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO absieht&#8211; unbegr&uuml;ndet. Die Revision ist nicht zuzulassen, weil ein Revisionszulassungsgrund nicht vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtssache hat insbesondere nicht, wie die Kl&auml;gerin m&ouml;glicherweise annimmt, grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO und gibt auch keinen Anlass, i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO das Energiesteuerrecht fortzubilden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Was i.S. des Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 2003\/96\/EG (Energiesteuer-Richtlinie) des Rates vom 27.&nbsp;Oktober 2003 zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union Nr.&nbsp;L 283\/51) unter einer &quot;privaten, nicht gewerblichen&quot; Nutzung zu verstehen ist, hat der EuGH im Urteil vom 1.&nbsp;Dezember 2011 C-79\/10 &#8211;Systeme Helmholz GmbH&#8211; (Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2012, 20) erl&auml;utert. Dessen Erw&auml;gungen beziehen sich zwar auf die in Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b Energiesteuer-Richtlinie geregelte Steuerbefreiung bei der Nutzung eines Luftfahrzeugs, k&ouml;nnen jedoch auf Wasserfahrzeuge &uuml;bertragen werden (vgl. dazu schon Beschluss des Senats vom 30.&nbsp;Mai 2012 VII&nbsp;B&nbsp;15\/11, ZfZ 2012, 244). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Beschwerdevorbringen ist nicht nachvollziehbar zu entnehmen, inwieweit insofern weiterer rechtsgrunds&auml;tzlicher Kl&auml;rungsbedarf bestehen soll. Die Entscheidung des Streitfalls erfordert vielmehr im Wesentlichen eine rechtliche W&uuml;rdigung der Besonderheiten desselben anhand der vom EuGH in der vorgenannten Entscheidung formulierten Rechtss&auml;tze, aufgrund welcher das FG zu dem Ergebnis gelangt ist, dass die Kl&auml;gerin (und auch der Verein) keine gewerbliche Schifffahrt betreibe (was &uuml;brigens naheliegend erscheint, da durch den Betrieb des Schiffes offenbar kein Gewinn, sondern nur ein an den Verein abzuf&uuml;hrender Beitrag zu den Kosten des Unterhalts eines historischen Schiffes als gemeinn&uuml;tzige Aufgabe erwirtschaftet werden soll). Selbst wenn aber die vom FG aufgrund einer &quot;Zusammenschau&quot; der im Streitfall gegebenen tats&auml;chlichen Umst&auml;nde gezogene rechtliche Schlussfolgerung angreifbar sein sollte, erg&auml;be sich daraus kein Grund f&uuml;r die Zulassung einer Revision, weil es sich lediglich um eine Frage der richtigen Entscheidung des Einzelfalls handelt, deren Beantwortung nicht im Interesse der Allgemeinheit an der richtigen und einheitlichen Auslegung oder der Fortentwicklung des Rechts liegt. Deshalb kommt auch eine Zulassung der Revision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 FGO nicht in Betracht. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Worin der von der Beschwerde ger&uuml;gte Verfahrensmangel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) liegen k&ouml;nnte, ist von vornherein nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn man aber von alledem abs&auml;he, k&ouml;nnte die Revision in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO (statt aller: Beschluss des Senats vom 28.&nbsp;November 2008 VII&nbsp;B&nbsp;59\/08, BFH\/NV 2009, 806) nicht zugelassen werden, weil im Hinblick auf die richtige Auslegung und Anwendung der Steuerbefreiungsvorschrift f&uuml;r die Schifffahrt schon deshalb nicht die Erwartung einer weiteren Kl&auml;rung in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren bestehen kann, weil &#8211;worauf bereits das FG mit Recht hingewiesen hat&#8211; der Steuerbefreiung jedenfalls &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;7 EnergieStV entgegenst&uuml;nde, wonach die Verwendung von steuerfreien Energieerzeugnissen in Wasserfahrzeugen nur dann erlaubt ist, wenn diese ausschlie&szlig;lich zu steuerfreien Zwecken nach &sect;&nbsp;27 EnergieStG eingesetzt werden. Davon kann nach den Feststellungen des FG im Streitfall offenkundig keine Rede sein, weil das von der Kl&auml;gerin f&uuml;r die von ihr veranstalteten Fahrten genutzte Schiff auch &#8211;und offenbar &uuml;berwiegend&#8211; den gemeinn&uuml;tzigen Zwecken des Vereins dient. Die in eben genannter Vorschrift enthaltene Beschr&auml;nkung der Steuerbefreiung f&uuml;r die Schifffahrt ist auch nicht etwa des Unionsrechts wegen zu beanstanden, weil die Energiesteuer-Richtlinie in Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 den Mitgliedstaaten ausdr&uuml;cklich vorbeh&auml;lt, zur Sicherstellung einer korrekten und einfachen Anwendung der Steuerbefreiungsvorschriften Voraussetzungen festzulegen, unter denen diese angewandt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 21.1.2013, VII B 44\/12 Energiesteuerbefreiung der gewerblichen Schifffahrt Tatbestand 1&nbsp; I. 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