{"id":35189,"date":"2013-04-11T09:54:40","date_gmt":"2013-04-11T07:54:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=35189"},"modified":"2013-04-11T09:54:40","modified_gmt":"2013-04-11T07:54:40","slug":"i-b-181-12-keine-beiladung-im-verfahren-der-nichtzulassungsbeschwerde-bei-offensichtlicher-unzulaessigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-b-181-12-keine-beiladung-im-verfahren-der-nichtzulassungsbeschwerde-bei-offensichtlicher-unzulaessigkeit\/","title":{"rendered":"I&nbsp;B&nbsp;181\/12 &#8211; Keine Beiladung im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde bei offensichtlicher Unzul&auml;ssigkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.1.2013, I B 181\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Beiladung im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde bei offensichtlicher Unzul&auml;ssigkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) haben im Streitjahr (2006) jeweils einzeln mit S einen gleichlautenden Vertrag &uuml;ber die Errichtung einer atypisch stillen Gesellschaft abgeschlossen und entsprechende Geldmittel in dessen in Spanien betriebenes Einzelunternehmen eingelegt. Im Zuge dieser Beteiligungen haben die Kl&auml;ger in ihren jeweiligen Sonderbetriebsverm&ouml;gen sog. Ansparabschreibungen nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung (EStG 2002) gebildet. In ihren Einkommensteuererkl&auml;rungen machten sie dementsprechend negative Eink&uuml;nfte aus Beteiligung an einer ausl&auml;ndischen Personengesellschaft geltend, die im Wege des sog. negativen Progressionsvorbehalts nach &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 bei der Steuersatzermittlung zu ber&uuml;cksichtigen seien. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig;, nachdem er von den Wohnsitzfinanz&auml;mtern der Kl&auml;ger die entsprechenden Mitteilungen &uuml;ber die Beteiligung an ausl&auml;ndischen Personenvereinigungen erhalten hatte, einen negativen Gewinnfeststellungsbescheid im Wege der einheitlichen und gesonderten Feststellung nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2a der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r alle an der atypisch stillen Gesellschaft beteiligten Personen. Darin stellte er die nach dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Spanischen Staat zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverk&uuml;rzung bei den Steuern vom Einkommen und Verm&ouml;gen vom 5.&nbsp;Dezember 1966 (BGBl II 1968, 9, BStBl I 1968, 297) steuerfreien Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb mit 0&nbsp;EUR fest, da die materiell-rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung einer Ansparabschreibung seiner Ansicht nach nicht vorlagen. Die hiergegen eingelegten Einspr&uuml;che blieben ebenso wie die Klage erfolglos. Im finanzgerichtlichen Verfahren wurden weitere 59 Gesellschafter, die einen gleichlautenden Vertrag mit S abgeschlossen hatten, zum Verfahren beigeladen. Das Finanzgericht (FG) schloss sich im Wesentlichen der Auffassung des FA an. Die Revision wurde vom FG nicht zugelassen. Hiergegen wenden sich die Kl&auml;ger mit ihrer Beschwerde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. 1. Die Beschwerde ist als unzul&auml;ssig zu verwerfen. Denn die Kl&auml;ger haben keinen der Revisionsgr&uuml;nde i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in einer den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Weise dargelegt (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO ist die Revision gegen ein finanzgerichtliches Urteil zuzulassen, wenn die Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung hat (Nr.&nbsp;1), wenn die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung oder die Fortbildung des Rechts eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) erfordert (Nr.&nbsp;2) oder wenn das Urteil auf einem geltend gemachten und vorliegenden Verfahrensmangel beruhen kann (Nr.&nbsp;3). Wird auf einen dieser Gr&uuml;nde eine Nichtzulassungsbeschwerde gest&uuml;tzt, so muss der betreffende Grund in der Beschwerdebegr&uuml;ndung dargelegt werden (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO). Wird kein Zulassungsgrund dargelegt, so ist die Nichtzulassungsbeschwerde unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;ger in der Beschwerde im Wesentlichen ausf&uuml;hren, dass die Entscheidung des FG sich nicht auf &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 AO st&uuml;tzen lasse, machen sie lediglich eine fehlerhafte Rechtsanwendung im Einzelfall geltend. Einw&auml;nde gegen die Richtigkeit des angefochtenen Urteils k&ouml;nnen jedoch nur im Rahmen einer Revisionsbegr&uuml;ndung relevant sein. Das prozessuale Rechtsinstitut der Nichtzulassungsbeschwerde dient nicht dazu, allgemein die Richtigkeit finanzgerichtlicher Urteile zu gew&auml;hrleisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Ausf&uuml;hrungen in diesem Punkt kann auch nicht entnommen werden, dass die Rechtssache von grunds&auml;tzlicher Bedeutung w&auml;re. Um die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache entsprechend den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO darzulegen, muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung schl&uuml;ssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen dargetan werden, weshalb die f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall auch kl&auml;rbar ist. Dazu muss dargelegt werden, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Juni 2008 VII&nbsp;B&nbsp;61\/08, BFH\/NV 2008, 1708; vom 5.&nbsp;Dezember 2007 X&nbsp;B&nbsp;4\/07, BFH\/NV 2008, 587; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;32, m.w.N.). <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Anforderungen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung offensichtlich nicht. Dem Vortrag der Kl&auml;ger mag man noch die abstrakte Rechtsfrage entnehmen k&ouml;nnen, ob die Eink&uuml;nfte inl&auml;ndischer Steuerpflichtiger gesondert und einheitlich festzustellen sind, wenn jeweils unabh&auml;ngig voneinander mit einem spanischen Unternehmen atypisch stille Gesellschaftsvertr&auml;ge abgeschlossen worden sind. Im Weiteren fehlt aber jegliche Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen sowie ein konkreter und substantiierter Vortrag, aus welchen Gr&uuml;nden im Einzelnen die f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage inhaltlich kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist (BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2007 VI&nbsp;B&nbsp;92\/06, BFH\/NV 2007, 1172, unter I. der Gr&uuml;nde; Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;34, m.w.N.). Im Ergebnis wird lediglich vorgetragen, dass die Frage soweit ersichtlich noch nicht entschieden sei. Dies gen&uuml;gt den Anforderungen an die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;34, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;ger eine Abweichung von Urteilen des BFH r&uuml;gen, ist der Zulassungsgrund der Sicherung der einheitlichen Rechtsprechung den Ausf&uuml;hrungen der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht schl&uuml;ssig zu entnehmen. Eine die Rechtseinheit gef&auml;hrdende Abweichung im Sinne des Zulassungsgrundes nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO liegt nur vor, wenn das FG bei gleichem oder vergleichbarem festgestellten Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als ein oberstes Bundesgericht oder ein anderes FG. Das FG muss seiner Entscheidung einen abstrakten Rechtssatz zugrunde gelegt haben, der mit den tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen in der Divergenzentscheidung nicht &uuml;bereinstimmt (BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;August 2007 III&nbsp;B&nbsp;48\/07, BFH\/NV 2008, 76; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;54, m.w.N.). Den Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;ger sind bereits keine abstrakten Rechtss&auml;tze zu entnehmen, die den jeweiligen Entscheidungen zugrunde gelegen haben. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat h&auml;lt eine Beteiligung der im Klageverfahren Beigeladenen am Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde im Streitfall nicht f&uuml;r erforderlich. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;1 FGO ist Beteiligter des Revisionsverfahrens, wer am Klageverfahren beteiligt war. Mithin wird der im Klageverfahren Beigeladene auch dann Beteiligter des Revisionsverfahrens, wenn er nicht selbst Revision eingelegt hat. Diese Vorschrift ist nach Auffassung des IX.&nbsp;Senats des BFH (BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Juli 2004 IX&nbsp;B&nbsp;27\/04, BFHE 206, 330, BStBl II 2004, 895) im Verfahren &uuml;ber die Nichtzulassungsbeschwerde entsprechend anzuwenden. Die entsprechende Anwendung von &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;1 FGO wird insbesondere darauf gest&uuml;tzt, dass ein zu Gunsten des Beigeladenen wirkendes finanzgerichtliches Urteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO aufgehoben werden k&ouml;nnte, ohne dass er sich zuvor h&auml;tte &auml;u&szlig;ern und die aus seiner Sicht f&uuml;r den Bestand des Urteils sprechenden Argumente vortragen k&ouml;nnen. In der Literatur wird unter Bezugnahme auf diese Begr&uuml;ndung vertreten, dass im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde eine entsprechende Anwendung des &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;1 FGO nur geboten ist, wenn eine Aufhebung des angefochtenen Urteils aufgrund eines Verfahrensmangels nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO erwogen wird (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;122 Rz&nbsp;3). Ist dagegen lediglich &uuml;ber die Zulassungsgr&uuml;nde nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nrn.&nbsp;1 und 2 FGO zu entscheiden oder die Nichtzulassungsbeschwerde unzul&auml;ssig, sei ein schutzw&uuml;rdiges Interesse des Beigeladenen auf Beteiligung am Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde nicht ersichtlich. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat kann dahinstehen lassen, ob er dieser Auffassung folgt. Jedenfalls f&uuml;r den Fall einer offensichtlich unzul&auml;ssigen Nichtzulassungsbeschwerde ist es angezeigt, &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;1 FGO im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde nicht entsprechend zur Anwendung zu bringen. Es entspricht der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, dass von einer notwendigen Beiladung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO abgesehen werden kann, wenn die Klage offensichtlich unzul&auml;ssig ist (z.B. BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Juni 2005 IV&nbsp;B&nbsp;247\/03, BFH\/NV 2005, 1747, m.w.N.). Denn die Rechtsposition des Beigeladenen kann in diesem Fall unter keinen Umst&auml;nden ber&uuml;hrt sein (Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;60 Rz&nbsp;32). Dieser Rechtsgedanke ist auf das Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde zu &uuml;bertragen. Der Beigeladene des Klageverfahrens, der ein Interesse am Bestand des finanzgerichtlichen Urteils hat und deshalb selbst keine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt hatte, ist durch die Verwerfung einer offensichtlich unzul&auml;ssigen Nichtzulassungsbeschwerde nicht in seiner Rechtsposition ber&uuml;hrt. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) So verh&auml;lt es sich im Streitfall. Der Nichtzulassungsbeschwerde sind keine substantiellen und konkreten Angaben dar&uuml;ber zu entnehmen, weshalb eine Entscheidung des BFH &uuml;ber eine bestimmte Rechtsfrage aus Gr&uuml;nden der Rechtsklarheit, der Rechtsfortbildung oder der Einheitlichkeit der Rechtsprechung im allgemeinen Interesse liegen soll. Die Beschwerde ist offensichtlich unzul&auml;ssig und die Rechtsposition der im Klageverfahren Beigeladenen von daher durch die Verwerfung des Rechtsmittels unter keinen Umst&auml;nden ber&uuml;hrt. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der erkennende Senat sieht sich insoweit nicht im Widerspruch zur Rechtsprechung des IV.&nbsp;Senats des BFH. Dieser hat mit Beschluss vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;B&nbsp;76\/05 (BFHE 216, 507, BStBl II 2007, 466) entschieden, dass der Beigeladene im Verfahren &uuml;ber die Nichtzulassungsbeschwerde eines anderen Verfahrensbeteiligten grunds&auml;tzlich in der Weise zu beteiligen ist, dass er &uuml;ber Beginn und Stand des Verfahrens laufend informiert wird. Der IV.&nbsp;Senat hat in dem Beschluss jedoch nicht dazu Stellung genommen, ob dies auch im Fall einer offensichtlich unzul&auml;ssigen Nichtzulassungsbeschwerde gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.1.2013, I B 181\/12 Keine Beiladung im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde bei offensichtlicher Unzul&auml;ssigkeit Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) haben im Streitjahr (2006) jeweils einzeln mit S einen gleichlautenden Vertrag &uuml;ber die Errichtung einer atypisch stillen Gesellschaft abgeschlossen und entsprechende Geldmittel in dessen in Spanien betriebenes Einzelunternehmen eingelegt. 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