{"id":36648,"date":"2013-04-19T18:23:21","date_gmt":"2013-04-19T16:23:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=36648"},"modified":"2020-09-14T12:52:17","modified_gmt":"2020-09-14T10:52:17","slug":"ii-r-23-11-kraftfahrzeugsteuerliche-einordnung-eines-am-general-usa-hummer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-23-11-kraftfahrzeugsteuerliche-einordnung-eines-am-general-usa-hummer\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;23\/11 &#8211; Kraftfahrzeugsteuerliche Einordnung eines &quot;AM General (USA) Hummer&quot;"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.12.2012, II R 23\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Kraftfahrzeugsteuerliche Einordnung eines &#8222;AM General (USA) Hummer&#8220;<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) ist seit dem Jahr 2004 Halter eines Fahrzeugs vom Typ &#8222;AM\u00a0General\u00a0(USA)\u00a0Hummer&#8220;. Das durch einen Dieselmotor angetriebene Fahrzeug ist verkehrsrechtlich als &#8222;<a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/LKW-Steuerrechner.html\">LKW<\/a> geschlossener Kasten\u201d zugelassen und hat eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 125\u00a0km\/h. Sein Leergewicht betr\u00e4gt 3050\u00a0kg, das zul\u00e4ssige Gesamtgewicht 4676\u00a0kg und die Nutz- oder Aufliegelast 990\u00a0kg. Die Bodenfl\u00e4che der F\u00fchrerkabine betr\u00e4gt 4\u00a0qm und die offene Ladefl\u00e4che einschlie\u00dflich der auf die Radk\u00e4sten entfallenden Fl\u00e4che 2,37\u00a0qm. Das Fahrzeug verf\u00fcgt nach dem dauerhaften Ausbau einer der beiden R\u00fccksitze im Februar 2006 \u00fcber drei Sitzpl\u00e4tze einschlie\u00dflich des F\u00fchrersitzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beurteilte das Fahrzeug als PKW und setzte gegen den Kl\u00e4ger mit Bescheid vom 27.\u00a0Juni 2005 die Kraftfahrzeugsteuer gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a08 Nr.\u00a01 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in der im Jahr 2005 geltenden Fassung (KraftStG) f\u00fcr den Zeitraum 1.\u00a0Mai 2005 bis 31.\u00a0Mai 2005 auf 197\u00a0EUR und f\u00fcr die Zeit ab dem 1.\u00a0Juni 2005 auf j\u00e4hrlich 2.329\u00a0EUR fest. Hierbei legte das FA den Emissionsschl\u00fcssel 15 zu Grunde. Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) stellte f\u00fcr seine Beurteilung des Fahrzeugs als PKW ma\u00dfgebend darauf ab, dass der Laderaum des Fahrzeugs nicht mehr als die H\u00e4lfte der gesamten Nutzfl\u00e4che des Fahrzeugs ausmache. Dabei sei auf der Grundlage einer unwiderlegbaren Vermutung anzunehmen, dass die Fl\u00e4che der F\u00fchrerkabine insgesamt f\u00fcr Zwecke der Personenbef\u00f6rderung genutzt werde und objektiv nicht zur Bef\u00f6rderung von G\u00fctern geeignet sei. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1361 ver\u00f6ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r\u00fcgt der Kl\u00e4ger die Verletzung des \u00a7\u00a08 Nr.\u00a02 KraftStG. Entgegen der Auffassung des FG sei sein Fahrzeug bei der gebotenen Gesamtbetrachtung aller objektiven Merkmale (Herstellerkonzeption, Emissionseinstufung, Auslegung von Fahrgestell und Karosserie, Nutzlast, Motorisierung, Anzahl der Sitzpl\u00e4tze und \u00e4u\u00dferes Erscheinungsbild) ein LKW. Zu ber\u00fccksichtigen sei auch, dass das Fahrzeug nicht mit einem PKW-F\u00fchrerschein gef\u00fchrt werden d\u00fcrfe und der Fahrgastraum zur Bef\u00f6rderung von Lasten vorgesehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragt, die Vorentscheidung sowie den Kraftfahrzeugsteuerbescheid vom 27.\u00a0Juni 2005 in Gestalt der Ein-spruchsentscheidung des FA vom 8.\u00a0M\u00e4rz 2006 aufzuheben und sein Fahrzeug als LKW zu besteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: bold;\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr\u00fcndet und war daher zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Einordnung des Fahrzeugs als PKW, der der emissionsbezogenen Hubraumbesteuerung gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a08 Nr.\u00a01 KraftStG unterliegt, ist zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. F\u00fcr die Einordnung eines Fahrzeugs als PKW oder LKW ist ma\u00dfgeblich, ob das Fahrzeug f\u00fcr die Personen- oder Lastenbef\u00f6rderung geeignet und bestimmt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Das KraftStG enth\u00e4lt keine ausdr\u00fcckliche Definition des PKW und verweist in \u00a7\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 lediglich auf die &#8222;jeweils geltenden verkehrsrechtlichen Vorschriften, wenn nichts anderes bestimmt ist&#8220;. Die verkehrsrechtlichen Vorschriften enthalten keine ausdr\u00fccklichen Bestimmungen des Begriffs des PKW oder des LKW. Weder aus der Richtlinie\u00a02001\/116\/EG der Kommission vom 20.\u00a0Dezember 2001 zur Anpassung der Richtlinie 70\/156\/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten \u00fcber die Betriebserlaubnis f\u00fcr Kfz und Kraftfahrzeuganh\u00e4nger an den technischen Fortschritt noch aus anderen verkehrsrechtlichen Vorschriften ergeben sich entsprechende Begriffsbestimmungen (Entscheidungen des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 1.\u00a0Oktober 2008 II\u00a0R\u00a063\/07, BFHE 222, 100, BStBl II 2009, 20; vom 23.\u00a0Februar 2007 IX\u00a0B\u00a0222\/06, BFH\/NV 2007, 1351; vom 21.\u00a0August 2006 VII\u00a0B\u00a0333\/05, BFHE 213, 281, BStBl II 2006, 721, und vom 28.\u00a0November 2006 VII\u00a0R\u00a011\/06, BFHE 215, 568, BStBl II 2007, 338, jeweils m.w.N.). Vielmehr liegt der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung ein eigenst\u00e4ndiger kraftfahrzeugsteuerrechtlicher PKW-Begriff zugrunde. Danach ist ein PKW ein Fahrzeug mit vier oder mehr R\u00e4dern, das nach seiner Bauart und Einrichtung zur Personenbef\u00f6rderung (zun\u00e4chst h\u00f6chstens sieben, heute h\u00f6chstens neun Personen einschlie\u00dflich Fahrer) geeignet und bestimmt ist (BFH-Urteile vom 24.\u00a0Februar 2010 II\u00a0R\u00a06\/08, BFHE 228, 437, BStBl II 2010, 994; vom 29.\u00a0August 2012 II\u00a0R\u00a07\/11, BFH\/NV 2013, 165, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Unterscheidung zwischen PKW und LKW ist nach der objektiven Beschaffenheit des Fahrzeugs vorzunehmen. Als f\u00fcr die Einstufung bedeutsame Merkmale sind von der Rechtsprechung z.B. die Zahl der Sitzpl\u00e4tze, die verkehrsrechtlich zul\u00e4ssige Zuladung, die Gr\u00f6\u00dfe der Ladefl\u00e4che, die Ausstattung mit Sitzbefestigungspunkten und Sicherheitsgurten, die Verblechung der Seitenfenster, die Beschaffenheit der Karosserie und des Fahrgestells, die Motorisierung und die Gestaltung der Karosserie, das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild und bei Serienfahrzeugen die Konzeption des Herstellers anerkannt worden (BFH-Urteile in BFHE 228, 437, BStBl II 2010, 994, und in BFH\/NV 2013, 165, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Der Eignung und Bestimmung zur Personenbef\u00f6rderung steht es grunds\u00e4tzlich nicht entgegen, dass Fahrzeuge neben der Bef\u00f6rderung von Personen auch dem Transport von Gep\u00e4ck oder anderer G\u00fcter im privaten oder gewerblichen Bereich dienen oder zu dienen bestimmt sind. Denn es war Bestandteil des Regelungsplans des historischen Gesetzgebers, unter bestimmten Voraussetzungen auch solche Kfz als PKW zu bezeichnen, die nach ihrer Bauart und Einrichtung geeignet und bestimmt sind, nicht nur Personen (einschlie\u00dflich ihres \u00fcblichen Gep\u00e4cks) zu bef\u00f6rdern, sondern auch einem weiteren Hauptzweck zu dienen (BFH-Urteile vom 22.\u00a0Juni 1983 II\u00a0R\u00a064\/82, BFHE 138, 493, BStBl II 1983, 747, und in BFHE 228, 437, BStBl II 2010, 994).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Nach der Aufhebung des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a06a der Stra\u00dfenverkehrszulassungsordnung gilt auch f\u00fcr Kfz mit einem zul\u00e4ssigen Gesamtgewicht von \u00fcber 2,8\u00a0t der von der Rechtsprechung entwickelte Grundsatz, dass anhand von Bauart und Einrichtung des Fahrzeugs zu beurteilen ist, ob ein LKW oder ein PKW vorliegt. Hierzu muss das Tatsachengericht unter Ber\u00fccksichtigung aller Merkmale die objektive Beschaffenheit des jeweiligen Fahrzeugs bewerten. Kein Merkmal kann dabei als alleinentscheidend angesehen werden; dies schlie\u00dft nicht aus, dass einzelne Merkmale ein besonderes Gewicht haben und eine Zuordnung als PKW oder LKW nahelegen k\u00f6nnen (BFH-Entscheidungen in BFHE 213, 281, BStBl II 2006, 721, und in BFH\/NV 2013, 165).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>e) Bei Pickup-Fahrzeugen kommt nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung neben den anderen technischen Merkmalen der Gr\u00f6\u00dfe der Ladefl\u00e4che eine besondere, wenn auch nicht allein ausschlaggebende Bedeutung zu. Die Gr\u00f6\u00dfe der Ladefl\u00e4che l\u00e4sst n\u00e4mlich den Schluss zu, ob die M\u00f6glichkeit einer Nutzung des Fahrzeugs zur Lastenbef\u00f6rderung gegen\u00fcber seiner Eignung zur Personenbef\u00f6rderung Vorrang hat. Im Interesse praktikabler Zuordnungsma\u00dfst\u00e4be und der um der Rechtssicherheit willen geforderten Vorhersehbarkeit kraftfahrzeugsteuerrechtlicher Zuordnungen ist typisierend davon auszugehen, dass Fahrzeuge nicht vorwiegend der Lastenbef\u00f6rderung zu dienen geeignet und bestimmt und deswegen als PKW einzustufen sind, wenn ihre Ladefl\u00e4che oder ihr Laderaum nicht mehr als die H\u00e4lfte der gesamten Nutzfl\u00e4che ausmacht (BFH-Entscheidungen vom 1.\u00a0August 2000 VII\u00a0R\u00a026\/99, BFHE 194, 257, BStBl II 2001, 72; vom 10.\u00a0Februar 2010 II\u00a0B\u00a096\/09, BFH\/NV 2010, 952, und in BFH\/NV 2013, 165, m.w.N.). Insbesondere k\u00f6nnen auch Fahrzeuge, mit denen neben Personen sperrige G\u00fcter oder Materialien bef\u00f6rdert werden sollen, welche sich nicht zum Transport in einem geschlossenen Laderaum eignen, PKW sein, wenn die G\u00fcterbef\u00f6rderung nicht der vorwiegende Zweck ist. Das Vorhandensein einer offenen Ladefl\u00e4che ist f\u00fcr sich genommen kein ausreichender Anhaltspunkt daf\u00fcr, ein Fahrzeug dem Typus LKW zuzuordnen. Eine andere Beurteilung ist nur veranlasst, wenn weitere Merkmale hinzutreten (z.B. eine besonders hohe Zuladung, eine eindeutig f\u00fcr die Personenbef\u00f6rderung unzureichende Federung oder Motorisierung, das Fehlen jeder Komfortausstattung oder dergleichen) und diese in ihrer Gesamtheit nach tatrichterlicher W\u00fcrdigung eine Einordnung als LKW verlangen (BFH-Urteil vom 8.\u00a0Februar 2001 VII\u00a0R\u00a073\/00, BFHE 194, 264, BStBl II 2001, 368).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall hat das FG im Ergebnis zutreffend angenommen, dass es sich bei dem Fahrzeug des Kl\u00e4gers um einen PKW handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Das FG konnte bei seiner Entscheidung ma\u00dfgeblich darauf abstellen, dass die Ladefl\u00e4che des Fahrzeugs von 2,37\u00a0qm deutlich weniger als die H\u00e4lfte der gesamten Nutzfl\u00e4che des Fahrzeugs von 6,37\u00a0qm ausmacht. An die dem zugrunde liegende Tatsachenw\u00fcrdigung ist der Senat nach \u00a7\u00a0118 Abs.\u00a02 FGO gebunden; sie l\u00e4sst keinen Versto\u00df gegen Denkgesetze oder Erfahrungss\u00e4tze erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Zutreffend hat das FG die Fl\u00e4che der F\u00fchrerkabine von 4\u00a0qm nicht der Ladefl\u00e4che zugeordnet, sondern insgesamt als eine dem Personentransport dienende Fl\u00e4che beurteilt. Entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers kann die durch Umklappen des R\u00fccksitzes entstehende Fl\u00e4che nicht der Ladefl\u00e4che zugerechnet werden. F\u00fcr die Zuordnung eines Fahrzeugs zum Typ des PKW oder LKW kommt es auf die Eignung und Bestimmung des Fahrzeugs, nicht jedoch auf dessen tats\u00e4chliche Verwendung an (BFH-Urteile vom 9.\u00a0April 2008 II\u00a0R\u00a062\/07, BFHE 221, 252, BStBl II 2008, 691; vom 5.\u00a0Mai 1998 VII\u00a0R\u00a0104\/97, BFHE 185, 515, BStBl II 1998, 489). Zudem wird das Erscheinungsbild eines Kfz durch die M\u00f6glichkeit, die R\u00fccksitzbank umzuklappen, nicht entscheidend gepr\u00e4gt (BFH-Urteil in BFHE 221, 252, BStBl II 2008, 691). An dieser Beurteilung \u00e4ndert sich auch nichts, sofern &#8211;was den tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG nicht eindeutig zu entnehmen ist&#8211; das Fahrzeug des Kl\u00e4gers keine feste Trennwand zwischen F\u00fchrerkabine und Ladefl\u00e4che aufweisen sollte. Entscheidend ist allein, dass f\u00fcr die F\u00fchrerkabine auch bei fehlender Trennwand schon aufgrund der aufgerichteten R\u00fccksitze bei objektiver Betrachtung die Funktion des Personentransports bestimmend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aus den vorstehenden Gr\u00fcnden ist es daher auch nicht zu beanstanden, dass das FG die in der Fahrerkabine vorhandenen untergeordneten &#8222;Funktionsfl\u00e4chen&#8220; &#8211;insbesondere diejenigen \u00fcber dem Kardantunnel&#8211; nicht als Ladefl\u00e4che qualifiziert hat. Zwar \u00fcberschreitet die Gr\u00f6\u00dfe dieser Funktionsfl\u00e4chen das f\u00fcr PKW \u00fcbliche Ma\u00df; diese Fl\u00e4chen bestimmen den Innenraum des Fahrzeugs jedoch nicht in einer Weise, dass sie vorwiegend zur Lastenbef\u00f6rderung geeignet und bestimmt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) In die Berechnung der Ladefl\u00e4che war die Fl\u00e4che die auf den vom Kl\u00e4ger im Februar 2006 ausgebauten weiteren R\u00fccksitz entf\u00e4llt, nicht einzubeziehen. Zwar ist nach den tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG ein dauerhafter Ausbau dieses R\u00fccksitzes erfolgt. F\u00fcr die Umr\u00fcstung und Umwidmung eines Fahrzeugs in einen LKW ist jedoch zus\u00e4tzlich erforderlich, dass neben dem Ausbau des Sitzes auch die Sitzbefestigungspunkte und Gurt-halterungen auf Dauer unbrauchbar gemacht werden (BFH-Be-schluss vom 26.\u00a0Oktober 2006 VII\u00a0B\u00a0120\/06, BFH\/NV 2007, 503, m.w.N.); die Durchf\u00fchrung derartiger Umbauma\u00dfnahmen hat das FG nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Schlie\u00dflich hat das FG zutreffend offengelassen, ob die auf die Radk\u00e4sten entfallende Fl\u00e4che der Ladefl\u00e4che zugeordnet werden kann. Derartige Fl\u00e4chen sind regelm\u00e4\u00dfig in die Ladefl\u00e4che einzubeziehen, soweit sie aufgrund ihres Abstandes zum oberen Rand der Ladekante und bei gegebener Belastbarkeit noch als Ladefl\u00e4che genutzt werden k\u00f6nnen (BFH-Urteil in BFH\/NV 2013, 165). Insoweit bedurfte es f\u00fcr den Streitfall keiner entsprechenden tats\u00e4chlichen Feststellungen des FG, weil die festgestellte Ladefl\u00e4che von 2,37\u00a0qm die auf die Radk\u00e4sten entfallende Fl\u00e4che mit einschlie\u00dft; eine K\u00fcrzung der Ladefl\u00e4che um die auf die Radk\u00e4sten entfallende Fl\u00e4che w\u00fcrde daher zu einem weiteren \u00dcberwiegen des der Personenbef\u00f6rderung dienenden Fl\u00e4chenanteils f\u00fchren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die Vorentscheidung erweist sich im Ergebnis auch deshalb als zutreffend, weil das Fahrzeug aufgrund des Verh\u00e4ltnisses seiner Gesamtlast zur Nutzlast vorwiegend zur Personenbef\u00f6rderung geeignet und bestimmt ist. Die vom FG festgestellte Nutz- und Aufliegelast des Fahrzeugs von 990\u00a0kg betr\u00e4gt weniger als ein Viertel seines zul\u00e4ssigen Gesamtgewichts; dieses Verh\u00e4ltnis zwischen Nutzlast und zul\u00e4ssigem Gesamtgewicht liegt in einem f\u00fcr PKW typischen Bereich und indiziert keine \u00fcberwiegende Verwendung zu Zwecken des G\u00fctertransports. Auch die Motorisierung des Fahrzeugs und seine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 125\u00a0km\/h stehen der Einordnung als PKW nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist, dass das Fahrzeug nach dem Vorbringen des Kl\u00e4gers nicht mit einem PKW-F\u00fchrerschein im Verkehr auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen gef\u00fchrt werden darf. Bei dem Recht der Fahrerlaubnis und der Einteilung der Fahrerlaubnisklassen handelt es sich um verkehrsrechtliche Vorschriften, die &#8211;wie unter II.1.a dargelegt&#8211; f\u00fcr die kraftfahrzeugsteuerrechtliche Abgrenzung zwischen PKW und LKW ohne Bedeutung ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Zutreffend hat das FG den angefochtenen Steuerbescheid auch hinsichtlich des zugrunde gelegten Steuersatzes gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0f KraftStG als rechtm\u00e4\u00dfig beurteilt. Dieser Steuersatz ist auf PKW mit Hubkolbenmotor anzuwenden, wenn sie durch Selbstz\u00fcndungsmotoren angetrieben werden und nicht die Voraussetzungen f\u00fcr die Anwendung der Steuers\u00e4tze nach \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0a bis e KraftStG erf\u00fcllen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des angefochtenen Bescheids steht nicht entgegen, dass dieser entsprechend den Angaben im Fahrzeugschein den Emissionsschl\u00fcssel 15 angibt. Es ist rechtlich unerheblich, ob &#8211;wie der Kl\u00e4ger geltend macht&#8211; dieser Emissionsschl\u00fcssel unzutreffend und eine Pr\u00fcfung des Abgasverhaltens seines Fahrzeugs nach den f\u00fcr PKW geltenden Vorschriften bislang nicht durchgef\u00fchrt worden ist. Bei PKW &#8211;wie hier&#8211; sind gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a02 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 KraftStG u.a. f\u00fcr die Beurteilung der Schadstoff- und Kohlendioxidemissionen sowie f\u00fcr die Beurteilung als schadstoffarm die Feststellungen der Zulassungsbeh\u00f6rden verbindlich. Fehlen derartige Feststellungen oder lassen diese keine Zuordnung zu den f\u00fcr den Steuersatz ma\u00dfgebenden Merkmalen gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0a bis e KraftStG zu, k\u00f6nnen ausschlie\u00dflich die sich aus \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 Buchst.\u00a0f KraftStG ergebenden Steuers\u00e4tze angewendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.12.2012, II R 23\/11 Kraftfahrzeugsteuerliche Einordnung eines &#8222;AM General (USA) Hummer&#8220; Tatbestand 1 I. Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) ist seit dem Jahr 2004 Halter eines Fahrzeugs vom Typ &#8222;AM\u00a0General\u00a0(USA)\u00a0Hummer&#8220;. Das durch einen Dieselmotor angetriebene Fahrzeug ist verkehrsrechtlich als &#8222;LKW geschlossener Kasten\u201d zugelassen und hat eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 125\u00a0km\/h. Sein Leergewicht betr\u00e4gt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-23-11-kraftfahrzeugsteuerliche-einordnung-eines-am-general-usa-hummer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;23\/11 &#8211; Kraftfahrzeugsteuerliche Einordnung eines &quot;AM General (USA) Hummer&quot;<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[86],"class_list":["post-36648","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online","tag-kraftfahrzeugsteuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36648"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36648\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}