{"id":36662,"date":"2013-04-19T18:24:09","date_gmt":"2013-04-19T16:24:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=36662"},"modified":"2013-04-19T18:24:09","modified_gmt":"2013-04-19T16:24:09","slug":"xi-b-70-11-haftung-eines-kommanditisten-bindung-an-tatsaechliche-feststellungen-verletzung-des-rechtlichen-gehoers-durch-ueberraschungsentscheidung-umfang-des-rechts-auf-akteneinsicht-grundsaetzlich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-70-11-haftung-eines-kommanditisten-bindung-an-tatsaechliche-feststellungen-verletzung-des-rechtlichen-gehoers-durch-ueberraschungsentscheidung-umfang-des-rechts-auf-akteneinsicht-grundsaetzlich-2\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;70\/11 &#8211; Haftung eines Kommanditisten; Bindung an tats&auml;chliche Feststellungen; Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs durch &Uuml;berraschungsentscheidung; Umfang des Rechts auf Akteneinsicht; grunds&auml;tzliche Bedeutung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.12.2012, XI B 70\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Haftung eines Kommanditisten; Bindung an tats&auml;chliche Feststellungen; Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs durch &Uuml;berraschungsentscheidung; Umfang des Rechts auf Akteneinsicht; grunds&auml;tzliche Bedeutung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der als &#8230; t&auml;tige Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) war Kommanditist der Z-KG mit Sitz in &#8230;, f&uuml;r deren Umsatzsteuerschulden und steuerliche Nebenleistungen er vom Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit einem auf &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) gest&uuml;tzten Haftungsbescheid vom &#8230; in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR in Anspruch genommen worden ist. Die Kommanditanteile hat der Kl&auml;ger je zur H&auml;lfte treuh&auml;nderisch f&uuml;r die Treugeber Y und U gehalten, die ebenfalls durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen worden sind. Die Z-KG wurde sp&auml;ter umfirmiert in A-KG. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Pers&ouml;nlich haftende Gesellschafterin der Z-KG war die Z-GmbH, diese vertreten durch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin R. Die Z-GmbH wurde sp&auml;ter ebenfalls umfirmiert in A-GmbH. Mit vom Kl&auml;ger sowie Y&nbsp;und U gefassten Beschluss vom &#8230; 2001 wurde das Kommanditkapital der Z-KG von &#8230;&nbsp;DM (=&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR) um &#8230;&nbsp;EUR auf &#8230;&nbsp;EUR erh&ouml;ht. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Steuerr&uuml;ckst&auml;nde der A-KG beruhten auf folgendem Sachverhalt: Am 15.&nbsp;Dezember 2000 reichte die Z-KG ihre von R unterzeichnete Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 1999 beim FA ein, wobei R auf Veranlassung der faktischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Y und U der Z-KG handelte. In der Umsatzsteuererkl&auml;rung erkl&auml;rte die Z-KG keine Ums&auml;tze, aber Vorsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR aus auf den &#8230; 1999, den &#8230; 1999 und den &#8230; 1999 datierten Rechnungen, die eine AG (sp&auml;ter umbenannt in D-AG) an die Z-KG gerichtet hatte, und die von der Z-KG beglichen worden sind. Nach den Feststellungen des Landgerichts &#8230; in den Strafurteilen gegen U und Y waren die Umsatzsteuer ausweisenden Rechnungen erst im Jahr 2000 erstellt und auf das Jahr 1999 r&uuml;ckdatiert worden. Die in den Rechnungen angegebenen Lieferungen von Lizenzen und von Hardware f&uuml;r Computerarbeitspl&auml;tze waren nach den in diesen Strafurteilen getroffenen Feststellungen nicht erbracht worden. Das FA &auml;nderte daher am 15.&nbsp;Juni 2005 den Umsatzsteuerbescheid der A-KG f&uuml;r 1999, indem es die Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 auf &#8230;&nbsp;EUR festsetzte und die bereits erstattete Vorsteuer in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR samt Nachzahlungszinsen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zur&uuml;ckforderte. Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wurde von der A-KG zur&uuml;ckgenommen. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Haftungsinanspruchnahme des Kl&auml;gers begr&uuml;ndete das FA im Wesentlichen damit, dass der Kl&auml;ger mit einer Hafteinlage von &#8230;&nbsp;EUR in das Handelsregister eingetragen worden sei. Er habe seine Kommanditeinlage aber zumindest in H&ouml;he der Steuerschulden von &#8230;&nbsp;EUR nicht geleistet. Im Zeitpunkt des Beschlusses &uuml;ber die Kapitalerh&ouml;hung am &#8230; 2001 habe die Z-KG weder &uuml;ber eine entsprechende Kapitaleinlage noch &uuml;ber sonstige Verm&ouml;genswerte, z.B. Verrechnungs- oder Darlehenskonten des Kommanditisten, verf&uuml;gt, aus denen die Kapitaleinlage h&auml;tte erbracht werden k&ouml;nnen. Die vom Kl&auml;ger f&uuml;r die A-KG auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 erstellte Bilanz enthalte u.a. Bilanzierungsfehler zur erbrachten Kapitaleinlage. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage gegen den Haftungsbescheid vom &#8230; hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen wendet sich der Kl&auml;ger mit seiner Nichtzulassungsbeschwerde, die er auf s&auml;mtliche in &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) genannten Zulassungsgr&uuml;nde st&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Nichtzulassungsbeschwerde als unzul&auml;ssig zu verwerfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen. Die Revision ist weder wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) noch zur Fortbildung des Rechts oder zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 FGO) zuzulassen. Auch ein Verfahrensmangel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) &#8211;soweit er den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entsprechend dargelegt worden ist&#8211; liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eine Rechtsfrage hat grunds&auml;tzliche Bedeutung, wenn ihre Beantwortung durch den Bundesfinanzhof (BFH) aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit und\/oder Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;B&nbsp;144\/09, BFH\/NV 2011, 863). Es muss sich um eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Frage handeln, die im Revisionsverfahren gekl&auml;rt werden kann. Daran fehlt es &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; im hier zu entscheidenden Beschwerdefall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat die Frage aufgeworfen, &quot;ob eine R&uuml;ckforderung des Vorsteuerbetrages auch dann zul&auml;ssig ist, wenn die fraglichen Umsatzsteuern vom Leistungserbringer an die Finanzverwaltung abgef&uuml;hrt wurden und nicht mehr zur&uuml;ckgefordert werden k&ouml;nnen&quot;, d.h., &quot;ob die Finanzverwaltung, auch dann, wenn der Einbehalt von abgef&uuml;hrter Umsatzsteuer &#8211;&nbsp;etwa aufgrund Insolvenz des Leistungserbringers&nbsp;&#8211; endg&uuml;ltig feststeht, im Wege der Vorsteuerkorrektur und Haftung letztlich die zweifache Entrichtung von zu Unrecht ausgewiesener Umsatzsteuer geltend machen darf&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Frage ist indes im Streitfall nicht kl&auml;rungsf&auml;hig, weil sie einen Sachverhalt voraussetzt, der sich in den tats&auml;chlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils nicht wiederfindet. Fragen, die sich nur stellen k&ouml;nnten, wenn man von einem anderen als dem vom FG festgestellten Sachverhalt ausgeht, k&ouml;nnen im Revisionsverfahren nicht gekl&auml;rt werden, weil der BFH grunds&auml;tzlich an die in dem angefochtenen Urteil getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen gebunden ist (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO; vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;April 2005 IX&nbsp;B&nbsp;189\/04, BFH\/NV 2005, 1363; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den tatrichterlichen Feststellungen des angefochtenen Urteils kann kein hinreichender Anhalt daf&uuml;r entnommen werden, dass der Einbehalt der von der Rechnungsausstellerin abgef&uuml;hrten Umsatzsteuer &quot;endg&uuml;ltig feststeht&quot;. Nach dem weiteren Vorbringen des Kl&auml;gers habe das FG den abstrakten Rechtssatz aufgestellt, dass die Korrektur des Vorsteuerabzugs beim Leistungsempf&auml;nger auch dann Anwendung findet, wenn die fraglichen Umsatzsteuerbetr&auml;ge durch den Leistungserbringer entrichtet wurden, eine R&uuml;ckforderung zwischen den Parteien aufgrund der Insolvenz der Rechnungsausstellerin ausgeschlossen ist und die abgef&uuml;hrten Umsatzsteuerbetr&auml;ge bei der Finanzverwaltung verbleiben. Der Vorentscheidung sind solche tats&auml;chlichen Feststellungen und Rechtsaussagen dagegen nicht zu entnehmen. Zum einen sind die Entscheidungsgr&uuml;nde des FG nicht dahin zu verstehen, dass eine R&uuml;ckforderung durch die AG im Streitfall ausgeschlossen ist und der abgef&uuml;hrte Umsatzsteuerbetrag endg&uuml;ltig bei der Finanzverwaltung verbleibt. Zum anderen hat das FG nicht festgestellt, dass sich die AG seit dem Jahr &#8230; in Insolvenz befindet. Das FG hat lediglich streitfallbezogen ausgef&uuml;hrt, dass der Kl&auml;ger die fehlende M&ouml;glichkeit der Durchsetzung der Anspr&uuml;che der A-KG gegen&uuml;ber der AG weder substantiiert dargelegt noch nachgewiesen hat. Ferner ist das FG zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kl&auml;ger nicht dargelegt hat, dass bis zum Erlass der letzten Verwaltungsentscheidung des FA eine Rechnungsberichtigung durch die Rechnungsausstellerin erfolgt ist. Eine hinreichende Darlegung erfolgte auch nicht im Beschwerdeverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus vorstehenden Gr&uuml;nden kommt es hier auf die &#8211;vom Kl&auml;ger geschilderten&#8211; in den Urteilen des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 C-35\/05 &#8211;Reemtsma Cigarettenfabriken&#8211; (Slg.&nbsp;2007, I-2425, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2007, 343) und vom 18.&nbsp;Juni 2009 C-566\/07 &#8211;Stadeco&#8211; (Slg. 2009, I-5295, UR 2009, 647) enthaltenen Rechtsausf&uuml;hrungen nicht an. Das FG hat in seinem Urteil keine hinreichenden Tatsachen festgestellt, wonach die Erstattung der Umsatzsteuer unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zwar kann sich &#8211;wie der Kl&auml;ger zu Recht ausf&uuml;hrt&#8211; eine grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache im Sinne des Revisionsrechts auch aus der Notwendigkeit einer Vorlage an den EuGH ergeben (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 1.&nbsp;April 2008&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;2680\/07, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht-Rechtsprechung-Report &#8211;NVwZ-RR&#8211; 2008, 611, Rz&nbsp;27). Dies scheidet &#8211;wie im Streitfall&#8211; aber aus, wenn der Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit einer Vorlagepflicht nach Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union nicht hinreichend substantiiert darlegt (vgl. BVerfG-Beschluss in NVwZ-RR 2008, 611, Rz&nbsp;28), weil er &#8211;wie oben ausf&uuml;hrlich dargetan&#8211; von einem anderen als dem vom FG festgestellten Sachverhalt ausgeht. Das FG hat insbesondere nicht festgestellt, ob sich die AG seit dem Jahr &#8230; in Insolvenz befindet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) ist nicht notwendig. Da es sich bei dem Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung um einen speziellen Tatbestand der Grundsatzrevision handelt, muss der Beschwerdef&uuml;hrer darlegen, dass eine konkrete abstrakte Rechtsfrage im Interesse der Allgemeinheit kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im konkreten Streitfall kl&auml;rungsf&auml;hig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 16.&nbsp;November 2009 I&nbsp;B&nbsp;58\/09, BFH\/NV 2010, 905, unter II.1.). Daran fehlt es hier.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger sieht die Erforderlichkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts in den beiden Fragen, ob ein (Treuhand-) Kommanditist i.S. der &sect;&sect;&nbsp;161 Abs.&nbsp;1, 164, 171 Abs.&nbsp;1, 172 Abs.&nbsp;4 HGB einer KG bzw. einer GmbH &#038; Co. KG als Haftungsschuldner i.S. des &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 AO f&uuml;r eine von der KG aus Eingangsrechnungen nicht berechtigt gezogene Vorsteuer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) hafte, obwohl die in den Rechnungen von der Rechnungsausstellerin ausgewiesene Umsatzsteuer tats&auml;chlich abgef&uuml;hrt worden sei, und ob eine solche Haftungsinanspruchnahme ermessensgerecht sei, wenn als Haftungsschuldner insbesondere auch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin (&sect;&nbsp;35 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung) der Komplement&auml;rgesellschaft der GmbH &#038; Co. KG und somit eine origin&auml;r nach den &sect;&sect;&nbsp;34, 69 AO verantwortliche und haftende Person zur Verf&uuml;gung gestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die erste Frage ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Es ist &#8211;entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers&#8211; bereits h&ouml;chstrichterlich gekl&auml;rt, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Kommanditist f&uuml;r die Steuerschulden der KG nach &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 AO und &sect;&sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;1 und 172 Abs.&nbsp;4 HGB zur Haftung herangezogen werden kann. So hat der BFH in seinem Urteil vom 24.&nbsp;Juni 1986 VII&nbsp;R&nbsp;193\/82 (BFHE 147, 200, BStBl II 1986, 872) entschieden, dass der Kommanditist f&uuml;r die R&uuml;ckzahlungsschuld der KG wegen zu Unrecht an diese ausbezahlte Vorsteuern bis zur H&ouml;he seiner nicht geleisteten Einlage haftet (vgl. auch BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Februar 2004 VII&nbsp;B&nbsp;224\/03, BFH\/NV 2004, 1060, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von diesen Grunds&auml;tzen ist das FG ausgegangen und hat die auf &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 AO i.V.m. &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;1 HGB beruhende Haftungsinanspruchnahme des Kl&auml;gers als rechtm&auml;&szlig;ig angesehen, da er die im Handelsregister eingetragene Hafteinlage zumindest in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nicht erbracht habe. Aufgrund der am 15.&nbsp;Juni 2005 erfolgten &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r das Jahr 1999 liegt als Prim&auml;ranspruch der Haftung ein Erstattungsanspruch des FA nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO gegen die A-KG auf R&uuml;ckzahlung zu Unrecht ausbezahlter Vorsteuer&uuml;bersch&uuml;sse zugrunde (vgl. BFH-Urteil in BFHE 147, 200, BStBl II 1986, 872, unter 3.; Senatsurteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 XI&nbsp;R&nbsp;6\/10, BFHE 237, 296, Der Betrieb 2012, 2026, unter II.1. und 2.). Die Umst&auml;nde des Streitfalls entsprechen damit im Wesentlichen der von dem BFH-Urteil in BFHE 147, 200, BStBl II 1986, 872 entschiedenen Fallkonstellation.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch soweit der Kl&auml;ger vortr&auml;gt, die Haftungsinanspruchnahme w&uuml;rde zu einer ungerechtfertigten Bereicherung der Finanzbeh&ouml;rden f&uuml;hren, begr&uuml;ndet dies nicht die Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit der Rechtsfrage. Die Belastungsneutralit&auml;t der Umsatzsteuer wird dadurch gew&auml;hrleistet, dass bei dem Rechnungsaussteller die Berichtigung der Steuerfestsetzung erfolgen kann (vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2001 V&nbsp;R&nbsp;61\/97, BFHE 194, 517, BStBl II 2004, 373; BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;April 2002 V&nbsp;B&nbsp;73\/01, BFHE 198, 71, BStBl II 2004, 343). Das FG kam f&uuml;r den Streitfall zu dem Ergebnis, dass der Rechnungsausstellerin jedenfalls bis zur Korrektur des Steuerausweises in ihren Rechnungen &#8211;die der Kl&auml;ger nicht dargelegt hat&#8211; kein Erstattungsanspruch f&uuml;r die Umsatzsteuer zusteht, weil sie nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 UStG a.F. bzw. &sect;&nbsp;14c UStG f&uuml;r die ausgewiesene Umsatzsteuer haftet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Frage nach der Ber&uuml;cksichtigung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin R im Rahmen der zu treffenden Ermessensentscheidung bei der Auswahl zwischen mehreren potenziellen Haftungsschuldnern entzieht sich einer allgemeing&uuml;ltigen Kl&auml;rung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage ist bereits nicht kl&auml;rungsf&auml;hig, weil im Streitfall f&uuml;r die rechtliche Beurteilung, ob das Auswahlermessen rechtm&auml;&szlig;ig ausge&uuml;bt worden ist, die besonderen Umst&auml;nde des Einzelfalls &#8211;wie z.B. R als &quot;gutgl&auml;ubige Strohfrau&quot; der faktischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Y und U, kein Nachweis eines schuldhaften Handelns der R, R als Befehlsempf&auml;ngerin von Y und U&#8211; zu ber&uuml;cksichtigen sind. Das FA hat in der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;September 2008 das Auswahlermessen unter Darstellung konkreter einzelfall- und personenbezogener Erw&auml;gungen dahingehend ausge&uuml;bt, dass es R nicht in Haftung nimmt. Es hat diese Ermessenserw&auml;gungen w&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens mit Schriftsatz vom 20.&nbsp;April 2010 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;102 Satz&nbsp;2 FGO &#8211;in vom FG gebilligter Weise (s. Urteil, Seite 19)&#8211; erg&auml;nzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Entscheidung des BFH ist ferner auch nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Divergenz des Urteils des FG zu dem Urteil des FG D&uuml;sseldorf vom 5.&nbsp;Februar 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2823\/09&nbsp;U (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2010, 935) ist weder hinreichend dargelegt worden, noch liegt die ger&uuml;gte Abweichung tats&auml;chlich vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Darlegung einer Divergenz muss der Beschwerdef&uuml;hrer tragende und abstrakte Rechtss&auml;tze aus dem angefochtenen FG-Urteil einerseits und aus der behaupteten Divergenzentscheidung andererseits herausarbeiten und einander gegen&uuml;berstellen, um so eine Abweichung zu verdeutlichen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;Mai 2006 V&nbsp;B&nbsp;159\/05, BFH\/NV 2006, 1892, und vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2007 V&nbsp;B&nbsp;136\/05, BFH\/NV 2007, 1719). Dabei ist insbesondere auszuf&uuml;hren, dass es sich im Streitfall um einen vergleichbaren Sachverhalt und um eine identische Rechtsfrage handelt (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17.&nbsp;Januar 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;172\/05, BFH\/NV 2006, 799; vom 1.&nbsp;Dezember 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;2\/06, BFH\/NV 2007, 450; vom 11.&nbsp;Mai 2012 V&nbsp;B&nbsp;106\/11, BFH\/NV 2012, 1339).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es fehlt schon an der Herausarbeitung zweier einander widersprechender tragender Rechtss&auml;tze. Der Kl&auml;ger hat zwar aus dem Urteil des FG D&uuml;sseldorf in EFG 2010, 935, unter I.6. die Rechtsausf&uuml;hrungen entnommen, dass eine Korrektur der Vorsteuer auch dann nicht in Betracht komme, wenn dem Rechnungsempf&auml;nger die Erstattung der Umsatzsteuer unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert sei. Dies stellt in der Entscheidung des FG D&uuml;sseldorf aber keinen tragenden Rechtssatz dar. Denn zum einen beschreibt es lediglich die M&ouml;glichkeit einer abweichenden rechtlichen Beurteilung (&quot;Etwas anderes <em>kann<\/em> dann gelten &#8230;&quot;). Zum anderen hat es das FG D&uuml;sseldorf &#8211;weil auch die &uuml;brigen Voraussetzungen eines Erstattungsanspruchs fraglich waren&#8211; gerade dahingestellt bleiben lassen, ob die grunds&auml;tzlich m&ouml;gliche Erstattung der Umsatzsteuer auf dem Zivilrechtsweg bereits dann unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert sei, wenn der Rechnungsempf&auml;nger es aus nicht mehr nachvollziehbaren Gr&uuml;nden unterlasse, zeitnah vom Rechnungsaussteller die R&uuml;ckzahlung des zu Unrecht ausgewiesenen Betrages zu fordern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus ist der aus dem Urteil der Vorinstanz vom Kl&auml;ger abgeleitete Rechtssatz, dass die Korrektur des Vorsteuerabzugs beim Leistungsempf&auml;nger auch dann Anwendung finde, wenn die fraglichen Umsatzsteuerbetr&auml;ge durch den Leistungserbringer entrichtet worden seien, eine R&uuml;ckforderung zwischen den Parteien aufgrund Insolvenz des Rechnungsausstellers ausgeschlossen sei und zudem die abgef&uuml;hrten Umsatzsteuerbetr&auml;ge bei der Finanzverwaltung verblieben, solange eine zivilrechtliche Klagem&ouml;glichkeit gegen den Rechnungsaussteller bestehe, dort nicht enthalten. Der Vorentscheidung sind solche tats&auml;chlichen Feststellungen und Rechtsaussagen nicht zu entnehmen. Auf die Ausf&uuml;hrungen unter II.1.b wird insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger hat auch keinen schwerwiegenden Rechtsfehler aufgezeigt, der eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO geboten erscheinen l&auml;sst. Ein Fehler bei der Rechtsanwendung kann nur ausnahmsweise nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zur Zulassung der Revision f&uuml;hren, wenn es sich um einen schwerwiegenden Rechtsanwendungsfehler handelt, der geeignet ist, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu besch&auml;digen. Ein derartiger Fehler liegt jedoch nur dann vor, wenn die angefochtene FG-Entscheidung objektiv willk&uuml;rlich oder zumindest greifbar gesetzwidrig ist (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;B&nbsp;176\/08, BFH\/NV 2010, 1455; vom 18.&nbsp;November 2010 XI&nbsp;B&nbsp;28\/10, BFH\/NV 2011, 204, Rz&nbsp;11; vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2011 X&nbsp;B&nbsp;151\/10, BFH\/NV 2011, 1165, Rz&nbsp;14; vom 10.&nbsp;Januar 2012 XI&nbsp;B&nbsp;80\/11, BFH\/NV 2012, 815, Rz&nbsp;18 f.). Einen solchen qualifizierten Rechtsanwendungsfehler des FG hat der Kl&auml;ger nicht dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die von der Beschwerde ger&uuml;gten Verfahrensfehler i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO liegen &#8211;soweit sie den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz 3 FGO entsprechend dargelegt worden sind&#8211; ebenfalls nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs (vgl. Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) ergibt sich &#8211;entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers&#8211; nicht unter dem Gesichtspunkt einer &Uuml;berraschungsentscheidung. Eine solche ist gegeben, wenn das FG seine Entscheidung auf einen bis dahin nicht er&ouml;rterten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der auch ein kundiger Prozessbeteiligter nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht rechnen musste (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;Januar 2008 X&nbsp;B&nbsp;179\/06, BFH\/NV 2008, 608; vom 18.&nbsp;September 2009 IV&nbsp;B&nbsp;140\/08, BFH\/NV 2010, 220, unter b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben die Frage, ob das FA das ihm obliegende Auswahlermessen zutreffend ausge&uuml;bt hat, schrifts&auml;tzlich kontrovers er&ouml;rtert. Die Abweisung der Klage als unbegr&uuml;ndet, u.a. wegen pflichtgem&auml;&szlig;er Aus&uuml;bung des Auswahlermessens, erfolgte daher f&uuml;r den Kl&auml;ger nicht &uuml;berraschend. Eine abweichende rechtliche Beurteilung folgt auch nicht aus dem Umstand, dass der Berichterstatter im Ladungsschreiben vom 7.&nbsp;April 2010 zum &#8211;sp&auml;ter nicht durchgef&uuml;hrten&#8211; Termin zur Er&ouml;rterung der Sach- und Rechtslage die Aus&uuml;bung des Auswahlermessens &quot;vorbehaltlich der Senatsentscheidung nach derzeitigem Erkenntnisstand&quot; als fehlerhaft beurteilt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierbei handelt es sich um die Rechts&auml;u&szlig;erung nur eines Mitglieds des zur Entscheidung berufenen Spruchk&ouml;rpers &#8211;hier des Senats&#8211;. Aus einer solchen, regelm&auml;&szlig;ig nur vorl&auml;ufigen Rechts&auml;u&szlig;erung eines Senatsmitglieds kann indes nicht gefolgert werden, dass die Rechtsfrage eindeutig gekl&auml;rt ist und der Senat von der Rechtsauffassung nicht abweichen bzw. sie anders beurteilen k&ouml;nnte (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2010, 220, unter b). Dies musste sich dem Kl&auml;ger im &Uuml;brigen auch deshalb aufdr&auml;ngen, weil der Berichterstatter &#8211;anders als in dem vom Kl&auml;ger genannten Fall des BFH-Urteils vom 11.&nbsp;November 2008 IX&nbsp;R&nbsp;14\/07 (BFHE 223, 308, BStBl II 2009, 309)&#8211; seine Ansicht unter den Vorbehalt der Senatsentscheidung stellte und er zudem einschr&auml;nkend auf den seinerzeitigen Erkenntnisstand verwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der von dem Kl&auml;ger ger&uuml;gte Verfahrensmangel der Verletzung des Anspruchs auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs durch Verweigerung der Akteneinsicht (&sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;1 FGO.) liegt nicht vor. Denn der Geh&ouml;rsanspruch begr&uuml;ndet lediglich das Recht der Beteiligten, in die dem Gericht vorliegenden Gerichtsakten einschlie&szlig;lich der beigezogenen Akten Einsicht zu nehmen. Kein Anspruch besteht auf Einsichtnahme in Akten, die dem Gericht von der Finanzbeh&ouml;rde nicht zur Verf&uuml;gung gestellt worden sind und folglich nicht vorliegen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 16.&nbsp;August 1999 VII&nbsp;B&nbsp;131\/99, BFH\/NV 2000, 78; vom 22.&nbsp;Mai 2002 VI&nbsp;B&nbsp;2\/02, BFH\/NV 2002, 1168; vom 16.&nbsp;Juli 2012 IX&nbsp;B&nbsp;67\/12, BFH\/NV 2012, 1637, Rz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag vom 12.&nbsp;Februar 2009 auf Gew&auml;hrung von Akteneinsicht bezog sich lediglich auf die Strafakten von Y und U, die aber vom FG nicht beigezogen waren. Daher konnte das FG keine Einsicht in diese Strafakten gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG sei von Amts wegen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO verpflichtet gewesen, den Sachverhalt weiter aufzukl&auml;ren, rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision wegen einer Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht, da die R&uuml;ge nicht den formellen Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Sachaufkl&auml;rungspflicht dazu dient, die Spruchreife der Klage herbeizuf&uuml;hren, hat das FG nur das aufzukl&auml;ren, was aus seiner materiell-rechtlichen Sicht entscheidungserheblich ist (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 28.&nbsp;Juni 2011 IX&nbsp;B&nbsp;11\/11, BFH\/NV 2011, 1891; vom 5.&nbsp;August 2011 III&nbsp;B&nbsp;144\/10, BFH\/NV 2011, 1915, Leitsatz 2, Rz&nbsp;8; vom 18.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;99\/11, BFH\/NV 2012, 1818, Rz&nbsp;6). Um einen Sachaufkl&auml;rungsmangel hinreichend darzulegen, h&auml;tte der von einem Prozessbevollm&auml;chtigten vertretene Kl&auml;ger vortragen m&uuml;ssen, welche konkreten Tatsachen das FG h&auml;tte aufkl&auml;ren und welche genau bezeichneten Beweise es von Amts wegen h&auml;tte erheben m&uuml;ssen, warum er nicht von sich aus entsprechende Beweisantr&auml;ge gestellt hat und warum sich die Beweiserhebung dem FG auch ohne besonderen Antrag als erforderlich h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen und inwieweit die als unterlassen ger&uuml;gte Beweisaufnahme &#8211;auf der Grundlage der materiell-rechtlichen Auffassung des FG&#8211; zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;Januar 2010 III&nbsp;B&nbsp;50\/09, BFH\/NV 2010, 919; in BFH\/NV 2012, 1818, Rz&nbsp;6). Diese Anforderungen erf&uuml;llt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sachaufkl&auml;rungsr&uuml;ge ist auch nicht geeignet, Beweisantr&auml;ge oder Fragen zu ersetzen, die ein fachkundig vertretener Beteiligter selbst in zumutbarer Weise in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beim FG h&auml;tte stellen k&ouml;nnen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 18.&nbsp;April 2012 I&nbsp;B&nbsp;123\/11, BFH\/NV 2012, 1299, Leitsatz&nbsp;2; in BFH\/NV&nbsp;2012, 1818, Rz&nbsp;7). Ein umsichtiger Prozessvertreter muss vielmehr stets gew&auml;rtigen, dass das Gericht die Beweismittel abweichend w&uuml;rdigt und ist deshalb gehalten, vorsorglich alle von ihm f&uuml;r zweckm&auml;&szlig;ig erachteten Beweisantr&auml;ge zu stellen und ihre Ablehnung gegebenenfalls rechtzeitig zu r&uuml;gen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2012, 1299, Rz&nbsp;19; in BFH\/NV&nbsp;2012, 1818, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat weder dargelegt, noch ist es aus dem Sitzungsprotokoll des FG ersichtlich, dass er in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG Beweisantr&auml;ge gestellt oder das &Uuml;bergehen seiner Beweisantr&auml;ge ger&uuml;gt hat. Er hat auch nicht dargetan, weshalb ihm die Erhebung einer solchen R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Soweit sich die Ausf&uuml;hrungen des Kl&auml;gers in seiner Beschwerdebegr&uuml;ndung gegen die materielle Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung richten, wird damit keiner der in &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO abschlie&szlig;end aufgef&uuml;hrten Zulassungsgr&uuml;nde dargetan, sondern nur, dass das FG nach Auffassung des Kl&auml;gers falsch entschieden habe. Die R&uuml;ge fehlerhafter Rechtsanwendung vermag die Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO grunds&auml;tzlich nicht zu begr&uuml;nden (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6.&nbsp;November 2008 XI&nbsp;B&nbsp;172\/07, BFH\/NV 2009, 617; vom 1.&nbsp;April 2011 XI&nbsp;B&nbsp;75\/10, BFH\/NV 2011, 1372, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung des Beschlusses sieht der Senat ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.12.2012, XI B 70\/11 Haftung eines Kommanditisten; Bindung an tats&auml;chliche Feststellungen; Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs durch &Uuml;berraschungsentscheidung; Umfang des Rechts auf Akteneinsicht; grunds&auml;tzliche Bedeutung Tatbestand 1&nbsp; I. Der als &#8230; t&auml;tige Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) war Kommanditist der Z-KG mit Sitz in &#8230;, f&uuml;r deren Umsatzsteuerschulden und steuerliche Nebenleistungen er vom Beklagten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-70-11-haftung-eines-kommanditisten-bindung-an-tatsaechliche-feststellungen-verletzung-des-rechtlichen-gehoers-durch-ueberraschungsentscheidung-umfang-des-rechts-auf-akteneinsicht-grundsaetzlich-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;70\/11 &#8211; Haftung eines Kommanditisten; Bindung an tats&auml;chliche Feststellungen; Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs durch &Uuml;berraschungsentscheidung; Umfang des Rechts auf Akteneinsicht; grunds&auml;tzliche Bedeutung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-36662","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36662\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}