{"id":36965,"date":"2013-04-21T10:29:24","date_gmt":"2013-04-21T08:29:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=36965"},"modified":"2018-01-02T16:07:59","modified_gmt":"2018-01-02T14:07:59","slug":"negative-auslandische-einkunfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/negative-auslandische-einkunfte\/","title":{"rendered":"Ausl\u00e4ndische Verluste bzw. negative ausl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte"},"content":{"rendered":"<h2>Einschr\u00e4nkung des Verlustausgleichs und -abzugs nach \u00a7 2a Abs. 1 und 2 EStG<\/h2>\n<p>Die Einschr\u00e4nkung des Verlustausgleichs und -abzugs nach \u00a7 2a Abs. 1 und 2 EStG\u00a0<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">gilt f\u00fcr folgende ausl\u00e4ndische Verluste bzw. negative ausl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte:\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus einer im Ausland belegenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebsst\u00e4tte (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1\u00a0Nr. 1 EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus einer im Ausland belegenen gewerblichen Betriebsst\u00e4tte, die nicht aktiv t\u00e4tig i.S. von \u00a7 2a\u00a0Abs. 2 EStG ist (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus Teilwertabschreibungen auf Anteile an ausl\u00e4ndischen K\u00f6rperschaften, die zu einem Betriebsverm\u00f6gen\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">geh\u00f6ren (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Buchst. a EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der Ver\u00e4u\u00dferung oder Entnahme von Anteilen an ausl\u00e4ndischen K\u00f6rperschaften, die zu\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">einem Betriebsverm\u00f6gen geh\u00f6ren, einschl. der Gewinnminderungen aus der Aufl\u00f6sung oder\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Kapitalherabsetzung der ausl\u00e4ndischen K\u00f6rperschaft (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Buchst. b EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Beteiligungen i.S. des \u00a7 17 EStG an ausl\u00e4ndischen Kapitalgesellschaften\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">(\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 4 EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus einer Beteiligung als stiller Gesellschafter an einem Handelsgewerbe oder aus partiarischen\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Darlehen, wenn der Schuldner Wohnsitz, Sitz oder Gesch\u00e4ftsleitung im Ausland hat\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">(\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 5 EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der Vermietung und Verpachtung von im Ausland belegenem unbeweglichen Verm\u00f6gen\u00a0oder Sachinbegriffen (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 6 Buchst. a EStG),\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der entgeltlichen \u00dcberlassung von Schiffen, sofern der \u00dcberlassende nicht nachweist, <\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">dass diese ausschlie\u00dflich oder fast ausschlie\u00dflich im Inland eingesetzt worden sind, es sei\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">denn, es handelt sich um Handelsschiffe, die\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">von einem Vercharterer ausger\u00fcstet \u00fcberlassen, oder\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">an im Inland ans\u00e4ssige Ausr\u00fcster i.S. des \u00a7 510 Abs. 1 HGB \u00fcberlassen, oder\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">insgesamt nur vor\u00fcbergehend an im Ausland ans\u00e4ssige Ausr\u00fcster i.S. des \u00a7<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">\u00a0510 Abs. 1 HGB \u00fcberlassen worden sind (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 6 Buchst. b EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus Teilwertabschreibungen oder aus der \u00dcbertragung (= Ver\u00e4u\u00dferung oder Entnahme) eines z<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">u einem Betriebsverm\u00f6gen geh\u00f6renden Wirtschaftsguts i.S. der \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 6\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Buchst. a und b EStG (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 6 Buchst. c EStG),\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus Teilwertabschreibungen sowie aus der Ver\u00e4u\u00dferung oder Entnahme von Anteilen an inl\u00e4ndischen\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">K\u00f6rperschaften, die zu einem Betriebsverm\u00f6gen geh\u00f6ren, soweit diese Gewinnminderungen\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">auf einen sch\u00e4dlichen Tatbestand i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 6 EStG zur\u00fcckzuf\u00fchren\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">sind (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 Buchst. a EStG),<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der Aufl\u00f6sung oder Kapitalherabsetzung von inl\u00e4ndischen K\u00f6rperschaften, soweit die Verluste\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">auf einen sch\u00e4dlichen Tatbestand i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 6 EStG zur\u00fcckzuf\u00fchren\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">sind (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 Buchst. b EStG),\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Beteiligungen i.S. des \u00a7 17 EStG an inl\u00e4ndischen Kapitalgesellschaften,\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">soweit die Verluste auf einen sch\u00e4dlichen Tatbestand i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 1\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">bis 6 EStG zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 Buchst. c EStG).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Zu beachten ist, dass die Bestimmung des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 6 Buchst. b EStG erst auf Verluste\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">aus der entgeltlichen \u00dcberlassung von Schiffen anzuwenden ist, die aufgrund eines nach dem\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">31.12.1999 rechtswirksam abgeschlossenen obligatorischen Vertrags oder gleichstehenden\u00a0Rechtsakts erzielt wurden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Einkunftsart i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 EStG<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Welche Einkunftsart i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 EStG vorliegt, bestimmt sich nur nach den im Ausland\u00a0<\/span>gegebenen Merkmalen (sog. <em>isolierende Betrachtungsweise<\/em>). Die Umqualifizierung von Eink\u00fcnften\u00a0nach dem Subsidiarit\u00e4tsprinzip (z.B. \u00a7 20 Abs. 3 EStG) wegen im Inland vorliegender Merkmale\u00a0hat f\u00fcr die Frage der Einkunftsart nach \u00a7 2a Abs. 1 EStG keine Auswirkungen.<\/p>\n<p>Beispiel:<br \/>\nGeh\u00f6rt eine stille Beteiligung an einem ausl\u00e4ndischen Handelsgewerbe zum Betriebsverm\u00f6gen\u00a0eines inl\u00e4ndischen Gewerbebetriebs, ist die Zugeh\u00f6rigkeit zum inl\u00e4ndischen Betriebsverm\u00f6gen\u00a0f\u00fcr die Frage der Einkunftsart nach \u00a7 2a Abs. 1 EStG au\u00dfer Acht zu lassen; Verluste\u00a0aus der stillen Beteiligung fallen daher unter \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 5 EStG.\u00a0F\u00fcr die Zuordnung von Wirtschaftsg\u00fctern zu einer ausl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte gelten die allgemeinen\u00a0Regelungen. Geh\u00f6rt z.B. ein verlustbringendes Mietwohngrundst\u00fcck zum Betriebsverm\u00f6gen\u00a0einer aktiven gewerblichen ausl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte (z.B. wegen Vermietung an Arbeitnehmer),\u00a0ist der Verlust im Rahmen des Betriebsst\u00e4ttenergebnisses zu ber\u00fccksichtigen. Hierbei ist\u00a0zu pr\u00fcfen, ob die Eink\u00fcnfte der Betriebsst\u00e4tte noch fast ausschlie\u00dflich aus einer aktiven T\u00e4tigkeit\u00a0stammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Eink\u00fcnfte der jeweils selben Art<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Eink\u00fcnfte der jeweils selben Art sind grunds\u00e4tzlich alle unter einer Nummer aufgef\u00fchrten Tatbest\u00e4nde,\u00a0<\/span>f\u00fcr die die Anwendung dieser Nummer nicht nach \u00a7 2a Abs. 2 EStG ausgeschlossen ist.\u00a0Dies gilt auch bei Nummern, die in Buchstaben aufgegliedert sind. Die Nummern 3 und 4 sind dabei\u00a0zusammenzufassen (&gt; R 5 Abs. 1 EStR 2003).<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Beispiel:<\/span><br \/>\nDer Stpfl. nimmt eine Teilwertabschreibung auf seine Beteiligung an der schweizerischen XAG\u00a0vor, die ein Hotel betreibt. Er erzielt im selben Veranlagungszeitraum einen Gewinn aus\u00a0der Ver\u00e4u\u00dferung seiner Beteiligung i.S.d. \u00a7 17 EStG an der schweizerischen Y-AG, die Waffen\u00a0herstellt.\u00a0=&gt; Es liegen ausgleichsf\u00e4hige Eink\u00fcnfte nach \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Buchst. a und b EStG\u00a0oder nach \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Buchst. a und Nr. 4 EStG vor, je nachdem, ob die Beteiligung\u00a0an der Y-AG im Betriebs- oder Privatverm\u00f6gen gehalten wird.\u00a0Zu den Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 Buchst. a bis c EStG &gt; Tz 1.6.<br \/>\nBei zusammenveranlagten Ehegatten k\u00f6nnen negative Eink\u00fcnfte nach \u00a7 2a Abs. 1 EStG des einen\u00a0Ehegatten mit positiven Eink\u00fcnften des anderen Ehegatten der jeweils selben Art und aus\u00a0demselben Staat ausgeglichen werden (&gt; R 5 Abs. 8 EStR 2003).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Eink\u00fcnfteermittlung<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Die negativen Eink\u00fcnfte sind nach deutschem Steuerrecht zu ermitteln. Dabei sind alle Betriebsausgaben\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">oder Werbungskosten zu ber\u00fccksichtigen, die mit den im Ausland erzielten Einnahmen\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">im wirtschaftlichen Zusammenhang stehen (&gt; H 5 (Eink\u00fcnfteermittlung) EStH 2003).\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>Begriff &#8222;Staat&#8220;<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Es ist auf das Staatsgebiet nach V\u00f6lkerrecht abzustellen, auch wenn Teile des Staatsgebietes\u00a0<\/span>eine eigene Finanz- oder Steuerhoheit haben sollten (z.B. Britische Kanalinseln, Hongkong). Beim\u00a0Zerfall eines Staates, wie z.B. der Sowjetunion oder Jugoslawiens, ist f\u00fcr die sp\u00e4tere Verrechnung\u00a0mit positiven Eink\u00fcnften darauf abzustellen, in welchem Staatsgebiet der fr\u00fchere Verlust aus heutiger\u00a0Sicht entstanden w\u00e4re. Dies bedeutet, dass z.B. verbliebene negative Eink\u00fcnfte aus der ehemaligen\u00a0Sowjetunion, die im Gebiet der heutigen Ukraine angefallen sind, mit entsprechenden\u00a0positiven Eink\u00fcnften aus der Ukraine verrechnet werden k\u00f6nnen, nicht jedoch mit solchen aus\u00a0Russland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Eink\u00fcnfte aus gewerblichen Betriebsst\u00e4tten<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Der Begriff der Betriebsst\u00e4tte bestimmt sich nur nach \u00a7 12 AO. F\u00fcr jede <a href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/Betriebsstaetten-Ausland.html\" target=\"_blank\">ausl\u00e4ndische Betriebsst\u00e4tte\u00a0<\/a><\/span>ist gesondert zu pr\u00fcfen, ob sie ggf. eine aktive T\u00e4tigkeit i.S. des \u00a7 2a Abs. 2 EStG aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Aktivit\u00e4tsklausel<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Bei Verlusten aus einer ausl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte ist ein uneingeschr\u00e4nkter Verlustausgleich\u00a0<\/span>m\u00f6glich, wenn der Stpfl. nachweist, dass die Betriebsst\u00e4tte eine aktive T\u00e4tigkeit nach \u00a7 2a Abs. 2\u00a0EStG aus\u00fcbt.\u00a0Ebenso sind Verluste\/ Gewinnminderungen aus einer Beteiligung i.S. von \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 3\u00a0und 4 EStG voll ausgleichs- bzw. abzugsf\u00e4hig, wenn der Stpfl. nachweist, dass die ausl\u00e4ndische \u00a0K\u00f6rperschaft entweder seit der Gr\u00fcndung oder w\u00e4hrend der letzten 5 Jahre vor und im Veranlagungszeitraum\u00a0aktiv t\u00e4tig war (&gt; \u00a7 2a Abs. 2 S. 2 EStG).\u00a0Eine ausl\u00e4ndische gewerbliche Betriebsst\u00e4tte \/ ausl\u00e4ndische K\u00f6rperschaft ist aktiv t\u00e4tig, wenn sie\u00a0ausschlie\u00dflich oder fast ausschlie\u00dflich folgende T\u00e4tigkeiten zum Gegenstand hat:\u00a0\u0001\u0002<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">die Herstellung und Lieferung von Waren,<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">&#8211; au\u00dfer Waffen;\u00a0\u0002 die Gewinnung von Bodensch\u00e4tzen;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">die Bewirkung gewerblicher Leistungen,<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">&#8211; au\u00dfer die Errichtung und der Betrieb von Anlagen, die dem Fremdenverkehr dienen,\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">&#8211; au\u00dfer die Vermietung und Verpachtung von Wirtschaftsg\u00fctern einschl. der \u00dcberlassung\u00a0von Rechten, Pl\u00e4nen, Mustern, Verfahren, Erfahrungen und Kenntnissen;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">das Halten von Beteiligungen von mindestens 25 % an einer ausl\u00e4ndischen Kapitalgesellschaft,\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">die ihrerseits ausschlie\u00dflich oder fast ausschlie\u00dflich die vorgenannten T\u00e4tigkeiten zum<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Gegenstand hat, sowie eine damit zusammenh\u00e4ngende Finanzierung.\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Ob eine gewerbliche Betriebsst\u00e4tte ausschlie\u00dflich oder fast ausschlie\u00dflich eine aktive T\u00e4tigkeit i.S.\u00a0des \u00a7 2a Abs. 2 EStG zum Gegenstand hat, ist f\u00fcr jedes Wirtschaftsjahr gesondert zu pr\u00fcfen.\u00a0Ma\u00dfgebend ist hierf\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Bruttoertr\u00e4ge. Unter Bruttoertr\u00e4gen sind die Solleinnahmen\u00a0ohne durchlaufende Posten und ohne eine evtl. gesondert ausgewiesene USt zu verstehen.\u00a0Sie sind aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Betriebsst\u00e4tte abzuleiten. Wird der Gewinn\u00a0nach \u00a7 4 Abs. 3 EStG (\u00dcberschuss der Betriebseinnahmen \u00fcber die Betriebsausgaben) ermittelt,\u00a0ist auf die Isteinnahmen abzustellen (&gt; Abschn. 76 Abs. 8 KStR 1995).<\/span><\/p>\n<p>Die Bruttoertr\u00e4ge stammen ausschlie\u00dflich oder fast ausschlie\u00dflich aus aktiver T\u00e4tigkeit, wenn die\u00a0passiven Bruttoertr\u00e4ge 10 % der gesamten Bruttoertr\u00e4ge nicht \u00fcbersteigen. Im Einzelnen vgl. die\u00a0Ausf\u00fchrungen in Abschn. 76 Abs. 9 S. 1 und 2 KStR 1995, die sinngem\u00e4\u00df angewendet werden.\u00a0Bei Verlusten zu Beginn oder am Ende einer T\u00e4tigkeit ist auf den funktionalen Zusammenhang abzustellen.\u00a0Zu den aktiven Eink\u00fcnften nach \u00a7 2a Abs. 2 EStG geh\u00f6rt auch ein Ver\u00e4u\u00dferungs- oder Aufgabeverlust.\u00a0F\u00fcr die Frage, ob eine aktive oder passive Betriebsst\u00e4tte ver\u00e4u\u00dfert oder aufgegeben wurde,\u00a0ist auf die Verh\u00e4ltnisse im Wirtschaftsjahr der Ver\u00e4u\u00dferung bzw. der Aufgabe unter Einbeziehung\u00a0des diesem vorangehenden Wirtschaftsjahres abzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Saldierung von Betriebsst\u00e4ttenergebnissen<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Negative Eink\u00fcnfte aus einer nicht aktiven gewerblichen Betriebsst\u00e4tte d\u00fcrfen nicht mit positiven\u00a0<\/span>Eink\u00fcnften aus einer aktiven gewerblichen Betriebsst\u00e4tte ausgeglichen werden. Eine Verlustverrechnung\u00a0ist auch bei derselben Betriebsst\u00e4tte nicht m\u00f6glich, wenn sich innerhalb von zwei Veranlagungszeitr\u00e4umen\u00a0das Verh\u00e4ltnis von nicht aktiver zu aktiver T\u00e4tigkeit ge\u00e4ndert hat. Dies gilt\u00a0dann nicht, wenn die Betriebsst\u00e4tte ohne Ver\u00e4nderung ihrer T\u00e4tigkeit aufgrund einer gesetzlichen\u00a0\u00c4nderung (hier: Holdingfunktion als aktive T\u00e4tigkeit nach dem St\u00c4ndG 1992) nunmehr als aktive\u00a0Betriebsst\u00e4tte zu qualifizieren ist. In diesem Fall ist der Stpfl so zu stellen, als ob die Aktivit\u00e4tsklausel\u00a0nicht ge\u00e4ndert worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Eink\u00fcnfte aus Beteiligungen an K\u00f6rperschaften mit Auslandsbezug<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Negative Eink\u00fcnfte nach \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 EStG, die mittelbar auf einen bei der inl\u00e4ndischen\u00a0<\/span>K\u00f6rperschaft verwirklichten Tatbestand der Nr. 1 bis 6 zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, d\u00fcrfen beim Anteilseigner\u00a0mit positiven Eink\u00fcnften der Nr. 7 ausgeglichen werden, wenn die Eink\u00fcnfte auf Tatbest\u00e4nde\u00a0derselben Nr. oder im Fall der Nr. 3 und 4 dieser beiden Nrn. zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (&gt; R 5\u00a0Abs. 1 S. 3 EStR 2003).\u00a0Ein Ausgleich von Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 7 EStG ist auch mit Eink\u00fcnften im Sinne\u00a0der jeweiligen Nummer zul\u00e4ssig, auf deren Tatbest\u00e4nde die Eink\u00fcnfte i.S. der Nummer 7 zur\u00fcckzuf\u00fchren\u00a0sind (Beispiele &gt; H 5 EStH 2003).\u00a0Erzielt die inl\u00e4ndische K\u00f6rperschaft, an der die Beteiligung besteht, gemischte Eink\u00fcnfte (z.B. aus\u00a0einem inl\u00e4ndischen Gewerbebetrieb und einem ausl\u00e4ndischen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb),\u00a0ist festzustellen, ob und in welcher H\u00f6he negative Eink\u00fcnfte i.S. des \u00a7 2a Abs. 1 S. 1 Nr. 1\u00a0bis 6 EStG im Gesamtergebnis enthalten sind (hier: Verluste aus der ausl\u00e4ndischen Land- und\u00a0Forstwirtschaft).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Gesonderte Feststellung der verbleibenden Verluste<\/h2>\n<p>Die am Schluss eines Veranlagungszeitraums verbleibenden negativen Eink\u00fcnfte sind unter sinngem\u00e4\u00dfer\u00a0Anwendung des \u00a7 10d Abs. 4 EStG gesondert festzustellen. Hierf\u00fcr ist der Vordruck ESt\u00a02E\/3E zu verwenden (&gt; Anlage 8 ). Dies gilt auch f\u00fcr Zwecke des negativen Progressionsvorbehalts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit \/ Vereinbarkeit mit EGV<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Der BFH hat die Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit des \u00a7 2a Abs. 1 EStG &#8211; auch hinsichtlich des negativen\u00a0<\/span>Progressionsvorbehalts &#8211; in mehreren Urteilen (&gt; z.B. BFH 17.10.1990, BStBl 1991 II S. 136 und\u00a026.03.1991, BStBl II S. 704) best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Nachversteuerung nach \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 und Abs. 4 EStG<\/h1>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Soweit bis VZ 1998 f\u00fcr einen Staat der Verlustabzug nach \u00a7 2 AIG bzw. nach \u00a7 2a Abs. 3 EStG\u00a0<\/span>auf Antrag gew\u00e4hrt wurde, ist bis einschl. VZ 2008 immer dann eine Nachversteuerung durchzuf\u00fchren, wenn insgesamt positive gewerbliche Betriebsst\u00e4tteneink\u00fcnfte aus diesem Staat anfallen\u00a0(&gt; \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 EStG) oder eine Betriebsst\u00e4tte in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, \u00fcbertragen\u00a0oder aufgegeben wird (&gt; \u00a7 2a Abs. 4 EStG), &gt; auch Tz 5.2 des Leitfadens.\u00a0Unerheblich ist hierbei, ob die Betriebsst\u00e4tteneink\u00fcnfte aus aktiver oder nicht aktiver T\u00e4tigkeit\u00a0stammen.<\/p>\n<p>Zum Begriff &#8222;Staat&#8220; &gt; s.o.. Im Unterschied zu \u00a7 2a Abs. 1 EStG ist bei \u00a7 2a Abs. 3 EStG auch\u00a0f\u00fcr Zwecke der Nachversteuerung au\u00dferdem der territoriale Geltungsbereich des jeweiligen DBA\u00a0zu beachten, der nicht das gesamte Staatsgebiet umfassen muss (z.B. gilt das DBA Gro\u00dfbritannien\u00a0nicht f\u00fcr die Britischen Kanalinseln und die Britischen Jungferninseln, das DBA China nicht\u00a0f\u00fcr Hongkong, Taiwan und Macau und das DBA D\u00e4nemark nicht f\u00fcr die F\u00e4r\u00f6er Inseln und Gr\u00f6nland).\u00a0Zu beachten ist, dass die Nachversteuerung unter den Bedingungen der erweiterten Fassung des\u00a0\u00a7 52 Abs. 3 S. 3 und S. 5 EStG nur auf Verluste anzuwenden ist, die bis einschl. VZ 1998 nach\u00a0\u00a7 2a Abs. 3 EStG abgezogen wurden. Soweit der Verlustabzug nach \u00a7 2 AIG erfolgte, ist die\u00a0Nachversteuerung entsprechend den Bedingungen des \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 EStG a.F. durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Hinzurechnungsbetrag ist in der Anlage AUS 2003 zu Kz 19\/29.66 einzutragen. Nur der Betrag,\u00a0der nicht zur Nachversteuerung herangezogen wird, ist dem Progressionsvorbehalt zu unterwerfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Nachversteuerung gem. \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 EStG i.V.m. \u00a7 52 Abs. 3 S. 3 EStG<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">F\u00fcr die Berechnung des Hinzurechnungsbetrages nach \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 EStG sind nach dem\u00a0DBA befreite positive Eink\u00fcnfte aus aktiven und ggf. nicht aktiven gewerblichen Betriebsst\u00e4tten in\u00a0demselben ausl\u00e4ndischen Staat zu ber\u00fccksichtigen.\u00a0Gewinne aus nicht aktiven Betriebsst\u00e4tten f\u00fchren zur Hinzurechnung, wenn ein DBA keine Aktivit\u00e4tsklausel\u00a0(&gt; Anlage 7 ) enth\u00e4lt.\u00a0<\/span>Enth\u00e4lt ein DBA eine Aktivit\u00e4tsklausel und ist diese nicht erf\u00fcllt, so f\u00fchrt der Gewinn aus der Betriebsst\u00e4tte\u00a0nicht zur Hinzurechnung, weil er ohnehin der deutschen Besteuerung unterliegt.\u00a0<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">In Ver\u00e4u\u00dferungsf\u00e4llen ist bei der Hinzurechnung weder der Freibetrag nach \u00a7 16 Abs. 4 EStG\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">noch der erm\u00e4\u00dfigte Steuersatz nach \u00a7 34 EStG zu gew\u00e4hren (&gt; BFH 16.11.1989, BStBl 1990 II S.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">204 m.w.N.)<\/span><\/p>\n<p>Zu den Besonderheiten der Nachversteuerung im Verh\u00e4ltnis zu \u00d6sterreich ab VZ 1994 &gt; Nr. 24\u00a0Schlussprotokoll DBA \u00d6sterreich 2000 &gt; ESt-Kartei OFD M\u00fcnchen\/N\u00fcrnberg Anhang DBA \u00d6sterreich<br \/>\nKarte 9.1.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Nachversteuerung gem. \u00a7 2a Abs. 4 EStG i.V.m. \u00a7 52 Abs. 3 S. 5 EStG<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Eine Nachversteuerung kommt nach \u00a7 52 Abs. 3 S. 5 EStG f\u00fcr VZ 1999 bis 2008 dann in Betracht,\u00a0<\/span>wenn die ausl\u00e4ndische Betriebsst\u00e4tte\u00a0\u0001\u0002 in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt oder\u00a0\u0001\u0002 entgeltlich oder unentgeltlich \u00fcbertragen oder\u00a0\u0001\u0002 aufgegeben wird, jedoch die urspr\u00fcnglich von der Betriebsst\u00e4tte ausge\u00fcbte Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit\u00a0ganz oder teilweise von einer Gesellschaft, an der der inl\u00e4ndische Steuerpflichtige zu mindestens\u00a010 v.H. unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, oder von einer ihm nahe stehenden Person\u00a0i.S. des \u00a7 1 Abs. 2 AStG i.d.F. vom 20.12.1996 (BStBl I S. 1523) fortgef\u00fchrt wird.\u00a0Als Umwandlung ist nicht nur eine Einbringung der ausl\u00e4ndischen Betriebsst\u00e4tte in eine Kapitalgesellschaft\u00a0gegen Gew\u00e4hrung von Gesellschaftsrechten i.S. des UmwG und des UmwStG zu verstehen,\u00a0sondern jede Form des \u201eAufgehens\u201c der Betriebsst\u00e4tte in eine Kapitalgesellschaft (&gt; R 5\u00a0Abs. 6 EStR 2003).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Gesonderte und einheitliche Feststellung bei mehreren Beteiligten<\/h2>\n<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Liegen positive Eink\u00fcnfte i.S. von \u00a7 2a Abs. 3 S. 3 und Abs. 4 EStG vor, die ggf. zur Nachversteuerung\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">f\u00fchren, m\u00fcssen sie gesondert und einheitlich festgestellt werden, wenn an den Eink\u00fcnften\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">mehrere Steuerpflichtige beteiligt sind, z.B. wenn an einer ausl\u00e4ndischen Mitunternehmerschaft\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">mehrere unbeschr\u00e4nkt steuerpflichtige Personen beteiligt sind (\u00a7 180 Abs. 5 Nr. 1 AO) oder eine\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">inl\u00e4ndische Mitunternehmerschaft, an der mehr als ein inl\u00e4ndischer Gesellschafter beteiligt ist,\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">ausl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte erzielt.<\/span><\/p>\n<p>Im Rahmen der Feststellung sind die tats\u00e4chlichen und rechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr die\u00a0Nachversteuerung festzustellen &gt; Anlage FE-AUS 2 2003 Zeile 19. Dagegen ist \u00fcber die endg\u00fcltige\u00a0H\u00f6he der Nachversteuerung nur bei der Einkommensteuerveranlagung des Mitunternehmers\u00a0zu entscheiden (&gt; H 5 (Betriebsst\u00e4ttenverluste bei DBA) EStH 2003).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Gesonderte Feststellung des verbleibenden Betrages<\/h2>\n<p>Ab VZ 1996 ist der am Schluss eines Veranlagungszeitraums der Hinzurechnung unterliegende\u00a0und noch nicht hinzugerechnete (verbleibende) Betrag gesondert festzustellen. Dies gilt auch f\u00fcr\u00a0Verlustabz\u00fcge nach dem AIG, die noch nicht hinzugerechnet wurden. Hierf\u00fcr ist der Vordruck ESt\u00a0<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">2E\/3E &#8211; Seite 2 &#8211; zu verwenden (&gt; Anlage 8 ), &gt; Vfg. OFD M\u00fcnchen 24.11.1997, S 2118a &#8211; 44 St\u00a0<\/span>425 bzw. Vfg. OFD N\u00fcrnberg 20.01.1997, S 2118a \u2013 5\/St 31\u00a03 Gesamtrechtsnachfolge\u00a0Die nach \u00a7 2a Abs. 1 EStG nicht ausgeglichenen oder nicht verrechneten negativen Eink\u00fcnfte\u00a0sowie der nach \u00a7 2a Abs. 3 EStG abgezogene und noch nicht hinzugerechnete Betrag gehen im\u00a0Erbfall auf den Erben \u00fcber (&gt; R 5 Abs. 4 EStR 2003).<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einschr\u00e4nkung des Verlustausgleichs und -abzugs nach \u00a7 2a Abs. 1 und 2 EStG Die Einschr\u00e4nkung des Verlustausgleichs und -abzugs nach \u00a7 2a Abs. 1 und 2 EStG\u00a0gilt f\u00fcr folgende ausl\u00e4ndische Verluste bzw. negative ausl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte:\u00a0 aus einer im Ausland belegenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebsst\u00e4tte (\u00a7 2a Abs. 1 S. 1\u00a0Nr. 1 EStG), aus einer im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/negative-auslandische-einkunfte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ausl\u00e4ndische Verluste bzw. negative ausl\u00e4ndische Eink\u00fcnfte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,5],"tags":[2368,2367,926,217,30],"class_list":["post-36965","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer","category-einkommensteuer","tag--2a","tag-auslandische-verluste","tag-negative-auslandische-einkunfte","tag-verlustabzug","tag-verlustausgleich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36965"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36965\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}