{"id":39991,"date":"2001-12-11T12:15:03","date_gmt":"2001-12-11T10:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=39991"},"modified":"2013-05-16T18:19:40","modified_gmt":"2013-05-16T16:19:40","slug":"bfh-urteil-vom-11-12-2001-viii-r-23_01-bstbl-2004-ii-s-474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/bfh-urteil-vom-11-12-2001-viii-r-23_01-bstbl-2004-ii-s-474\/","title":{"rendered":"BFH-Urteil vom 11.12.2001 (VIII R     23\/01) BStBl. 2004 II S. 474"},"content":{"rendered":"<p><strong>BFH-Urteil vom 11.12.2001 (VIII R 23\/01) BStBl. 2004 II S. 474<\/strong><\/p>\n<p>1. Auch der Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft erf\u00fcllte den Begriff des Verm\u00f6gens\u00fcbergangs i.S. von \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999\/2000\/2002).<\/p>\n<p>2. Die Ver\u00e4u\u00dferung oder Aufgabe von Mitunternehmeranteilen an der &#8211; durch formwechselnde Umwandlung einer Kapitalgesellschaft entstandenen &#8211; Personengesellschaft untersteht auch dann \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 (i.d.F. des Jahressteuergesetzes 1997), wenn die Anteile an der Kapitalgesellschaft zum Privatverm\u00f6gen ihrer Gesellschafter geh\u00f6rt haben und die ver\u00e4u\u00dferten (oder aufgegebenen) Mitunternehmeranteile unentgeltlich erworben worden sind (hier: aufgrund Erbfalls).<\/p>\n<p>3. Zur Ausklammerung der Teile des Ver\u00e4u\u00dferungsgewinns (oder Aufgabegewinns), die auf Mitunternehmeranteile im Gesamthandsverm\u00f6gen der Personengesellschaft entfallen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>UmwStG 1995 \u00a7 18 Abs. 4 S\u00e4tze 1 und 2.<\/p>\n<p>Vorinstanz: FG K\u00f6ln (EFG 2001, 1086)<\/p>\n<p align=\"center\">Sachverhalt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die X-GmbH, deren Stammkapital &#8230; Mio. DM betrug und an der AX als Alleingesellschafter beteiligt war, wurde durch Handelsregistereintrag vom Juli 1996 in die X-KG &#8211; die Kl\u00e4gerin und Revisionskl\u00e4gerin (Kl\u00e4gerin) &#8211; formwechselnd umgewandelt (\u00a7\u00a7 1 Abs. 1 Nr. 4, 191 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2, 226 ff. des Umwandlungsgesetzes &#8211; UmwG 1995 -, vom 28. Oktober 1994, BGBl I 1994, 3210). Komplement\u00e4rin der X-KG war &#8211; zun\u00e4chst ohne Kapitalanteil &#8211; die V-GmbH, alleiniger Kommanditist AX, der im Juli 1996 starb und von seiner Frau &#8211; BX &#8211; beerbt wurde.<\/p>\n<p>Die Beteiligungsverh\u00e4ltnisse an der X-KG wurden anschlie\u00dfend in drei Schritten ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Schritt 1 :<\/p>\n<p>Nachdem BX im Dezember 1997 den Gesch\u00e4ftsanteil an der V-GmbH (Nennwert: 100.000 DM) erworben hatte, wurde deren Stammkapital auf 200.000 DM erh\u00f6ht; zugleich verpflichtete sich BX, die auch die neue Stammeinlage \u00fcbernahm, 10 v.H. ihres Kommanditanteils unter Ansatz des Teilwerts nach \u00a7 20 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 1995) vom 28. Oktober 1994 (BGBl I 1994, 3267) in die V-GmbH einzubringen (Sachkapitalerh\u00f6hung). Der hierbei erzielte Einbringungsgewinn wurde nach den Erl\u00e4uterungen zum Gewerbesteuer-Messbescheid 1997 vom 16. September 1999 &#8211; dazu nachfolgend &#8211; in H\u00f6he von &#8230; DM ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Schritt 2:<\/p>\n<p>Am 26. M\u00e4rz 1998 beschloss die U-GmbH, an der BX gleichfalls als Alleingesellschafterin beteiligt war, ihr Stammkapital von 50.000 DM auf 2 Mio. DM zu erh\u00f6hen. Auch die hierdurch neu gebildete Stammeinlage (1,950 Mio. DM) wurde von BX \u00fcbernommen und die vereinbarte Sacheinlage dadurch erbracht, dass BX 8\/9 des ihr nach Schritt 1 verbliebenen Kommanditanteils (8\/9 aus 90 v.H. = 80 v.H.) sowie 8\/9 ihrer Alleinbeteiligung an der V-GmbH (Nennbetrag: 8\/9 aus 200.000 DM = ca. 177.800 DM) an die U-GmbH zu Buchwerten (\u00a7 20 UmwStG 1995) abtrat. Demgem\u00e4\u00df waren an der X-KG am 26. M\u00e4rz 1998 die V-GmbH und BX zu jeweils 10 v.H. sowie die U-GmbH zu 80 v.H. beteiligt. Die Anteile an der V-GmbH entfielen zu ca. 11,1 v.H. (1\/9) auf BX sowie zu ca. 88,9 v.H. auf die U-GmbH.<\/p>\n<p>Schritt 3:<\/p>\n<p>Nachdem BX am 27. M\u00e4rz 1998 ihre 100 %-ige Beteiligung an der U-GmbH der X-Stiftung schenkweise \u00fcbertragen hatte, verkauften BX und die U-GmbH sowohl ihre Kommanditanteile an der X-KG (zusammen: 90 v.H.) sowie ihre Gesch\u00e4ftsanteile an der V-GmbH am 28. M\u00e4rz 1998 an die T-KG zum Kaufpreis von &#8230; Mio. DM mit der Folge eines Ver\u00e4u\u00dferungsgewinns, der in dem Gewerbesteuer-Messbescheid 1998 vom 14. April 2000 &#8211; s. dazu nachfolgend &#8211; mit &#8230; DM angesetzt wurde.<\/p>\n<p>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211; FA -) vertrat in den gegen\u00fcber der Kl\u00e4gerin ergangenen Bescheiden vom 28. Juli 1998 betreffend die Festsetzung der Gewerbesteuermessbetr\u00e4ge f\u00fcr Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen 1997 und 1998 (vgl. \u00a7 19 Abs. 3 Satz 3 des Gewerbesteuergesetzes &#8211; GewStG -) die Auffassung, dass der Einbringungsgewinn (Schritt 1: 1997) und der Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn (Schritt 3: 1998) nach \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 in der f\u00fcr die Streitjahre (1997 und 1998) geltenden Fassung der Gewerbesteuer unterl\u00e4gen; dem stehe nicht entgegen, dass die X-KG durch Formwechsel aus der X-GmbH entstanden sei.<\/p>\n<p>Mit Zustimmung des FA hat die Kl\u00e4gerin hiergegen Sprungklage erhoben &#8211; im Folgenden: Klage(-verfahren) 1 &#8211; .<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Klageverfahrens setzte das FA am 22. Juli 1999 unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung den Gewerbesteuermessbetrag 1997 fest und \u00e4nderte zugleich den Messbetrag betreffend die Vorauszahlungen 1998. Da hierbei die Einbringungs- und Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne (versehentlich) nicht ber\u00fccksichtigt wurden, stellte die Kl\u00e4gerin am 10. August 1999 nicht nur den Antrag, die Bescheide vom 22. Juli 1999 zum Gegenstand des Klageverfahrens zu machen (\u00a7 68 der Finanzgerichtsordnung &#8211; FGO &#8211; in der Fassung vor In-Kraft-Treten des Zweiten Gesetzes zur \u00c4nderung der Finanzgerichtsordnung und anderer Gesetze &#8211; 2.FGO\u00c4ndG &#8211; vom 19. Dezember 2000, BGBl I 2000, 1757 &#8211; FGO a.F. -), sondern beantragte dar\u00fcber hinaus, den Rechtsstreit in der Hauptsache f\u00fcr erledigt zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Am 16. und 20. September 1999 erlie\u00df das FA unter Ansatz der Einbringungs- und Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne bez\u00fcgl. des Gewerbesteuermessbetrags 1997 sowie bez\u00fcgl. der Vorauszahlungen f\u00fcr den Erhebungszeitraum 1998 (weitere) \u00c4nderungsbescheide. Obgleich diese Bescheide einen Hinweis nach \u00a7 68 FGO (a.F.) enthalten, vertrat die Kl\u00e4gerin die Ansicht, eine \u00c4nderung des Klagegegenstandes sei nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung ausgeschlossen, da aufgrund der Verwaltungsakte vom 22. Juli 1999 die Beschwer der Kl\u00e4gerin weggefallen und die Klage unzul\u00e4ssig geworden sei. Daraufhin erkl\u00e4rte auch das FA die Hauptsache f\u00fcr erledigt. \u00dcber die Kosten des Klageverfahrens 1 hat das Finanzgericht (FG) durch Beschluss entschieden.<\/p>\n<p>Gegen die \u00c4nderungsbescheide vom 16. und 20. September 1999 hat die Kl\u00e4gerin &#8211; wiederum mit Zustimmung des FA &#8211; Sprungklage erhoben. W\u00e4hrend dieses Klageverfahrens &#8211; Klage 2 &#8211; hat das FA den Gewerbesteuermessbetrag 1998 mit Bescheid vom 14. April 2000 festgesetzt. Dieser wurde nach \u00a7 68 FGO a.F. Gegenstand des Verfahrens. Die Klage blieb ohne Erfolg (vgl. Ver\u00f6ffentlichung in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211; EFG &#8211; 2001, 1086). Hiergegen wendet sich die Revision der Kl\u00e4gerin.<\/p>\n<p>Sie beantragt sinngem\u00e4\u00df, das Urteil der Vorinstanz sowie die Gewerbesteuer-Messbescheide 1997 und 1998 aufzuheben und die Gewerbesteuermessbetr\u00e4ge 1997 und 1998 ohne den Einbringungs- und ohne den Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn festzusetzen.<\/p>\n<p>Das FA beantragt, die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p>Die Revision ist begr\u00fcndet. Das Urteil der Vorinstanz ist aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur\u00fcckzuverweisen (\u00a7 126 Abs. 3 Nr. 2 FGO).<\/p>\n<p align=\"center\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Zutreffend ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass die gegen die Bescheide vom 16. und 20. September 1999 gerichtete Sprungklage 2 zul\u00e4ssig und hier\u00fcber sachlich zu entscheiden war.<\/p>\n<p>1. Der Senat kann offen lassen, ob sich die Zul\u00e4ssigkeit dieser Klage daraus ergibt, dass in den Gewerbesteuer-Messbescheiden vom 22. Juli 1999 die umstrittenen Einbringungs- und Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne nicht ber\u00fccksichtigt wurden und sich deshalb &#8211; so die Ansicht der Kl\u00e4gerin &#8211; das Klageverfahren 1 in der Hauptsache erledigt habe (vgl. dazu Gr\u00e4ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., \u00a7 138 Rz. 9; zur Unzul\u00e4ssigkeit eines \u00c4nderungsantrags gem\u00e4\u00df \u00a7 68 FGO a.F. nach materieller Erledigung der Hauptsache vgl. Senatsurteil vom 28. Oktober 1999 VIII R 7\/97, BFH\/NV 2000, 564, a.E.). Hierzu bedarf es bereits deshalb keiner Stellungnahme, weil auch dann, wenn &#8211; entgegen der Auffassung der Kl\u00e4gerin &#8211; bez\u00fcgl. der Messbescheide vom 16. und 20. September 1999 die Voraussetzungen des \u00a7 68 FGO a.F. gegeben gewesen w\u00e4ren, es nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung in ihrem Belieben gestanden h\u00e4tte, von einem Antrag nach \u00a7 68 Satz 2 FGO a.F. abzusehen und die Bescheide mit dem Einspruch oder &#8211; wie vorliegend &#8211; mit der Sprungklage 2 anzufechten (Beschl\u00fcsse des Bundesfinanzhofs &#8211; BFH &#8211; vom 25. Oktober 1972 GrS 1\/72, BFHE 108, 1, BStBl II 1973, 231; vom 11. Februar 1994 III B 127\/93, BFHE 173, 14, BStBl II 1994, 658; zur Anh\u00e4ngigkeit mehrerer Klageverfahren bei dem n\u00e4mlichen Spruchk\u00f6rper vgl. BFH-Beschluss vom 17. August 1995 XI B 124\/94, BFH\/NV 1996, 220; zur Sprungklage s. auch BFH-Beschluss vom 24. M\u00e4rz 1983 V B 60\/82, juris).<\/p>\n<p>2. Einer Sachentscheidung \u00fcber Klage 2 steht nicht entgegen, dass die Beteiligten bez\u00fcgl. des Klageverfahrens 1 die Hauptsache \u00fcbereinstimmend f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt haben. Mit dieser prozessualen Bewirkungshandlung war zwar nicht nur die Beendigung des Rechtsstreits, sondern des Weiteren auch verbunden, dass die Bescheide vom 22. Juli 1999, die entsprechend dem Antrag der Kl\u00e4gerin gem\u00e4\u00df \u00a7 68 FGO a.F. zum Gegenstand des Klageverfahrens 1 wurden (vgl. &#8211; auch zum Verh\u00e4ltnis der Gewerbesteuer-Messbescheide f\u00fcr Zwecke der Vorauszahlungen sowie der Gewerbesteuerfestsetzung &#8211; Senatsurteil vom 9. September 1986 VIII R 198\/84, BFHE 147, 463, BStBl II 1987, 28), nicht mehr angefochten werden konnten (BFH-Urteil vom 22. Mai 1984 VIII R 60\/79, BFHE 141, 211, BStBl II 1984, 697, zu Abschn. II. 1. e der Gr\u00fcnde). Da jedoch weder die Erledigungserkl\u00e4rungen noch der Kostenbeschluss gem\u00e4\u00df \u00a7 138 FGO mit R\u00fccksicht auf die Hauptsache materielle Rechtskraft i.S. von \u00a7 110 FGO entfalten (Tipke\/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, \u00a7 138 FGO Tz. 32; Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211; BGH &#8211; vom 28. Mai 1991 IX ZR 181\/90, Neue Juristische Wochenschrift &#8211; NJW &#8211; 1991, 2280; Lange, Steuer und Wirtschaft &#8211; StuW &#8211; 1996, 137, 141; zur materiellen Rechtskraft bei gerichtlichen Entscheidungen vgl. BFH-Urteil vom 7. Februar 1990 I R 145\/87, BFHE 161, 387, BStBl II 1990, 1032: betr. \u00a7 164 der Abgabenordnung &#8211; AO 1977 -) und beide Messbescheide (vom 22. Juli 1999) unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung standen (vgl. betr. den Vorauszahlungsbescheid 1998 auch \u00a7\u00a7 184 Abs. 1 Satz 3, 164 Abs. 1 Satz 2 AO 1977), war das FA nicht gehindert, die mit der Sprungklage 2 angefochtenen \u00c4nderungsbescheide vom 16. und 20. September 1999 (sowie vom 14. April 2000) zu erlassen und die streitigen Einbringungs- und Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne anzusetzen. Ob und unter welchen Voraussetzungen das FA bei Erlass eines solchen, im Anschluss an die Erledigung der Hauptsache ergangenen Bescheids nach Treu und Glauben Beschr\u00e4nkungen unterliegen k\u00f6nnte (vgl. f\u00fcr den Fall der erneuten Klage Lange, StuW 1996, 137, 141; ablehnend BFH-Urteil vom 10. Juli 1980 IV R 11\/78, BFHE 131, 267, BStBl II 1981, 5), bedarf im Streitfall keiner Entscheidung, da sp\u00e4testens mit Bekanntgabe der Messbescheide vom 16. und 20. September 1999 und damit auch zu dem Zeitpunkt, zu dem das FA die Hauptsache bez\u00fcgl. des Klageverfahrens 1 f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt hatte, f\u00fcr die Kl\u00e4gerin kein Zweifel dar\u00fcber bestehen konnte, dass das FA an seiner Rechtsauffassung festhalten werde.<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Das FG hat im Ergebnis zu Recht angenommen, dass sowohl der Gewinn aus der Einbringung (Schritt 1) als auch der Gewinn aus der Ver\u00e4u\u00dferung der restlichen Beteiligung an der X-KG durch BX sowie die U-GmbH (Schritte 2 und 3) der Gewerbesteuer unterfallen. Aufgrund der tats\u00e4chlichen Feststellungen der Vorinstanz kann der Senat jedoch weder beurteilen, ob nicht nur der im Jahre 1998 erzielte (&#8222;Ver\u00e4u\u00dferungs-&#8222;)Gewinn (Schritte 2 und 3), sondern auch der f\u00fcr den Erhebungszeitraum 1997 angesetzte Einbringungsgewinn (Schritt 1) \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 untersteht. Zudem erlaubt das vorinstanzliche Urteil keine abschlie\u00dfende Beurteilung, ob das FA den nach \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 zu ber\u00fccksichtigenden Gewinn zutreffend ermittelt hat. Beides wird vom FG im zweiten Rechtsgang zu kl\u00e4ren sein.<\/p>\n<p>Wird eine Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft umgewandelt und innerhalb von 5 Jahren nach dem Verm\u00f6gens\u00fcbergang der Betrieb der Personengesellschaft aufgegeben oder ver\u00e4u\u00dfert, so unterliegt der Aufgabe- oder Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn nach \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (i.d.F. des Gesetzes vom 28. Oktober 1994, BGBl I 1994, 3267) der Gewerbesteuer. Durch das Jahressteuergesetz 1997 (JStG 1997) vom 20. Dezember 1996 (BGBl I 1996, 2049) wurde \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 um einen Satz 2 erg\u00e4nzt, nach dem mit Wirkung ab 1. Januar 1997 (vgl. \u00a7 27 Abs. 2a UmwStG i.d.F. des JStG 1997; jetzt \u00a7 27 Abs. 4 a UmwStG) Entsprechendes f\u00fcr den Fall gilt, dass ein Teilbetrieb oder ein Anteil an der Personengesellschaft aufgegeben oder ver\u00e4u\u00dfert wird. Durch das Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 (StEntlG 1999\/2000\/2002) vom 24. M\u00e4rz 1999 (BGBl I 1999, 402) wurde in \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 der Begriff des Verm\u00f6gens\u00fcbergangs durch denjenigen der Umwandlung ersetzt.<\/p>\n<p>Im Streitfall sind die Voraussetzungen des Satzes 1 (Verm\u00f6gens\u00fcbergang) und &#8211; jedenfalls bez\u00fcgl. der Umwandlungsschritte 2 und 3 &#8211; auch diejenigen des Satzes 2 (Ver\u00e4u\u00dferung und Aufgabe von Personengesellschaftsanteilen) erf\u00fcllt. Abweichend vom Revisionsvortrag der Kl\u00e4gerin verst\u00f6\u00dft dieses Auslegungsergebnis nicht gegen das sog. R\u00fcckwirkungsverbot.<\/p>\n<p>1. Formwechsel als Verm\u00f6gens\u00fcbergang i.S. von \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor StEntlG 1999\/2000\/2002)<\/p>\n<p>Der erkennende Senat teilt im Ergebnis die Ansicht der Vorinstanz, dass die formwechselnde Umwandlung einer Kapital- in eine Personengesellschaft als Verm\u00f6gens\u00fcbergang i.S. von \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 in der f\u00fcr die Streitjahre geltenden Fassung zu qualifizieren ist (gl.A. Dehmer, Umwandlungsgesetz und Umwandlungssteuergesetz, Kommentar, 2. Aufl. 1996, \u00a7 18 UmwStG Rz. 37; Streck\/Posdziech, GmbH-Rundschau &#8211; GmbHR &#8211; 1995, 357, 365; Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 144; vgl. auch Wochinger\/D\u00f6tsch, Der Betrieb &#8211; DB &#8211; Beil. 14\/1994, 31). Soweit hiergegen eingewandt wird, dass \u00a7 18 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 den Formwechsel neben dem Verm\u00f6gens\u00fcbergang anspreche, \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999\/2000\/2002) hingegen nur den Verm\u00f6gens\u00fcbergang &#8211; an dem es im Falle einer formwechselnden Umwandlung fehle &#8211; ausdr\u00fccklich geregelt habe (vgl. Benkert\/ Menner in Haritz\/Benkert, Umwandlungssteuergesetz, 2. Aufl., \u00a7 18 Rz. 44; Haritz\/Slabon, GmbHR 1998, 1159; Wienands, GmbHR 1999, 462, 465; Rose, DB 2001, 1635; Patt, Finanz-Rundschau &#8211; FR &#8211; 2000, 1115, 1117; Engl, Gesellschaftsrecht, Rechnungslegung, Steuerrecht, Festschrift f\u00fcr W. M\u00fcller, 2001, 279, 291; Wienands\/Schneider, GmbHR 2001, 1081), kann sich der erkennende Senat diesen Bedenken nicht anschlie\u00dfen. Sie verkennen insbesondere den systematischen Zusammenhang der angesprochenen Normen.<\/p>\n<p>a) Mit R\u00fccksicht auf den Geltungsbereich des zweiten bis siebten Teils des UmwStG 1995, die nach \u00a7 1 Abs. 1 i.V.m. Abs. 5 UmwStG 1995 u.a. die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft erfassen, benennt \u00a7 1 Abs. 2 bis 4 UmwStG 1995 unter R\u00fcckgriff auf das UmwG 1995 die verschiedenen Arten der Umwandlung (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 19. Mai 1998 I R 7\/98, BFHE 186, 234, BStBl II 1998, 642). Das UmwStG 1995 \u00fcbernimmt damit im Grundsatz zugleich die handelsrechtliche Unterscheidung danach, ob die Umwandlung &#8211; wie im Falle einer Verschmelzung, Aufspaltung oder Abspaltung &#8211; mit dem \u00dcbergang des Verm\u00f6gens auf einen anderen Rechtstr\u00e4ger verbunden ist (vgl. \u00a7 1 Abs. 2 und 4 UmwStG 1995, \u00a7\u00a7 20, 131 UmwG 1995) oder ob sie aufgrund eines Formwechsels und somit nach der Intention des Gesetzgebers unter Wahrung der wirtschaftlichen und rechtlichen Identit\u00e4t des Rechtstr\u00e4gers vollzogen wird (\u00a7 1 Abs. 3 UmwStG 1995, \u00a7\u00a7 190, 202 UmwG 1995; dazu BTDrucks 12\/6699, S. 135 f.; zur Grunderwerbsteuer vgl. BFH-Beschluss vom 4. Dezember 1996 II B 116\/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661; zu \u00a7 21 UmwStG vgl. BFH-Beschluss vom 5. Mai 1998 I B 24\/98, BFHE 185, 497, BStBl II 2000, 430; krit. mit R\u00fccksicht auf den \u00dcbergang in das Gesamthandsverm\u00f6gen der Personengesellschaft Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 3, \u00a7 190 UmwG Rz. 27: blo\u00dfe Fiktion).<\/p>\n<p>aa) Diese Differenzierung wird erkennbar in den Regelungen des zweiten und des vierten Teils des UmwStG 1995 mit der Ma\u00dfgabe aufgegriffen, dass die unmittelbar nur f\u00fcr die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft auf eine Personengesellschaft aufgrund eines (zivilrechtlichen) Verm\u00f6gens\u00fcbergangs (Verschmelzung) geltenden Vorschriften der \u00a7\u00a7 3 bis 8 und \u00a7 10 UmwStG 1995 entsprechend f\u00fcr den Fall der formwechselnden Umwandlung der Kapitalgesellschaft anzuwenden sind (\u00a7 14 Satz 1 UmwStG 1995). Hintergrund dieser Gesetzestechnik ist die Erw\u00e4gung, dass die handelsrechtliche Vorstellung einer die Identit\u00e4t des Rechtstr\u00e4gers wahrenden (formwechselnden) Umwandlung der Systematik des K\u00f6rperschaftsteuer- und Einkommensteuergesetzes widerstreitet, nach der die K\u00f6rperschaft als selbst\u00e4ndiges Steuersubjekt mit ihrem Einkommen der K\u00f6rperschaftsteuer unterliegt, die Gesellschafter der Personengesellschaft hingegen mit ihrem Gewinnanteil der Einkommensteuer unterworfen sind (vgl. hierzu &#8211; sowie zu den n\u00e4mlichen Erw\u00e4gungen im Rahmen von \u00a7 25 UmwStG 1995 &#8211; Gesetzesbegr\u00fcndung BTDrucks 12\/6885, S. 15, 26; Beschluss des FG M\u00fcnchen vom 5. Oktober 2000 7 V 3797\/00, EFG 2001, 32). Der Rechtsfolgenverweis in \u00a7 14 Satz 1 UmwStG 1995 auf die f\u00fcr die Verschmelzung geltenden Bestimmungen der \u00a7\u00a7 3 bis 8, 10 UmwStG 1995 zielt demgem\u00e4\u00df darauf, auch beim Formwechsel einer Kapitalgesellschaft &#8211; entgegen der zivilrechtlichen Wertung &#8211; (jedenfalls) f\u00fcr Zwecke der Einkommensbesteuerung einen Verm\u00f6gens\u00fcbergang zu fingieren (Schaumburg\/R\u00f6dder, Umwandlungsgesetz-Umwandlungssteuergesetz, Kommentar, \u00a7 14 UmwStG Rz. 11; zur gesetzlichen Fiktion vgl. Schneider, Gesetzgebung, 1991, 222). Hieran ankn\u00fcpfend sehen \u00a7 14 S\u00e4tze 2 und 3 UmwStG vor, dass &#8211; wiederum abweichend vom Handelsrecht (vgl. Widmann\/ Mayer, a.a.O., Bd. 2, \u00a7 24 UmwG Rz. 196 ff., 482, m.w.N.) &#8211; die Kapitalgesellschaft eine \u00dcbertragungsbilanz und die Personengesellschaft eine Er\u00f6ffnungsbilanz aufzustellen hat (dazu Senatsurteil vom 20. Juni 2000 VIII R 5\/99, BFHE 191, 571, BStBl II 2001, 35).<\/p>\n<p>bb) Die beschriebene Verweistechnik ist vom Gesetzgeber auch in \u00a7 18 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 aufgegriffen worden.<\/p>\n<p>Auch diese Vorschrift rekurriert bez\u00fcgl. ihres Anwendungsbereichs (Tatbestand) auf das Handelsrecht nach Ma\u00dfgabe dessen, ob die Umwandlung der Kapitalgesellschaft mit einem Verm\u00f6gens\u00fcbergang einhergeht (z.B. Verschmelzung) oder ob sie durch das Prinzip der rechtlichen Kontinuit\u00e4t des Rechtstr\u00e4gers beherrscht wird (Formwechsel), und durchbricht im Hinblick auf ihre Rechtsfolgen die handelsrechtliche Wertung, indem sie &#8211; wie die Bezugnahme auf \u00a7 14 UmwStG 1995 i.V.m. \u00a7\u00a7 3 ff. UmwStG 1995 zeigt &#8211; den Formwechsel f\u00fcr Zwecke der Ermittlung des Gewerbeertrags den f\u00fcr die Umwandlung aufgrund eines Verm\u00f6gens\u00fcbergangs geltenden Regeln unterstellt. Hieraus ergibt sich aber nicht nur, dass beispielsweise die Sonderbestimmungen in \u00a7 18 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 UmwStG 1995 betreffend die Nichtber\u00fccksichtigung von Fehlbetr\u00e4gen nach \u00a7 10a GewStG sowie eines \u00dcbernahmegewinns (\u00a7 4 UmwStG 1995) auch bei der formwechselnden Umwandlung einer Kapitalgesellschaft zum Zuge kommen, obgleich zivilrechtlich der Formwechsel weder auf einen Verm\u00f6gens\u00fcbergang i.S. von \u00a7 4 UmwStG 1995 gerichtet ist noch das handelsrechtliche Identit\u00e4tsprinzip mit der Vorstellung einer \u00fcbernehmenden Personengesellschaft i.S. von \u00a7 18 Abs. 1 Satz 2 UmwStG 1995 vereinbar ist (vgl. zu \u00a7 18 Abs. 1 Satz 2 Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 36, 144; zu \u00a7 18 Abs. 2 bei Formwechsel vgl. Senatsurteil in BFHE 191, 571, BStBl II 2001, 35). Nichts anderes gilt vielmehr f\u00fcr \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999\/2000\/2002); auch f\u00fcr den Tatbestand dieser Vorschrift ist demgem\u00e4\u00df die mit dem Rechtsfolgenverweis des \u00a7 18 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 verbundene gewerbesteuerrechtliche Fiktion eines Verm\u00f6gens\u00fcbergangs zu beachten.<\/p>\n<p>b) Best\u00e4tigung findet dieses Auslegungsergebnis sowohl in der Entstehungsgeschichte des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 als auch in Sinn und Zweck der Vorschrift.<\/p>\n<p>aa) \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 geht zur\u00fcck auf \u00a7 24 Abs. 2 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 1969) vom 14. August 1969 (BGBl I 1969, 1163) sowie \u00a7 25 Abs. 2 und 3 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 1977) vom 6. September 1976 (BGBl I 1976, 2641). Beide UmwStG sahen zwar f\u00fcr die Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft unterschiedliche Regelungen nicht nur bez\u00fcglich der Einkommensteuer und K\u00f6rperschaftsteuer, sondern auch bez\u00fcgl. der Gewerbesteuer vor. So fiel &#8211; von vorliegend nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen &#8211; nach dem UmwStG 1969 kein \u00dcbertragungsgewinn an (\u00a7\u00a7 4, 11 Abs. 2 und 3 UmwStG 1969), der \u00dcbernahmegewinn des Gesellschafters war einkommen- und k\u00f6rperschaftsteuerlich tarifbeg\u00fcnstigt (\u00a7 8 Abs. 4 und 6 UmwStG 1969) und gewerbesteuerrechtlich nur zu einem Drittel zu erfassen sowie &#8211; soweit er Anteile im Privatverm\u00f6gen betraf &#8211; au\u00dfer Ansatz zu lassen (\u00a7 11 Abs. 3 UmwStG 1969). Nach dem UmwStG 1977, das in \u00a7 18 Abs. 2 f\u00fcr den \u00dcbernahmegewinn eine \u00a7 11 Abs. 3 UmwStG 1969 entsprechende Bestimmung enthielt (vgl. zur K\u00fcrzung nach \u00a7 9 Nr. 2a GewStG FG Baden-W\u00fcrttemberg, Urteil vom 12. August 1999 14 K 296\/96 EFG 2000, 185, Rev. beim BFH anh\u00e4ngig unter Az. XI R 48\/99; krit. Gosch, Die steuerliche Betriebspr\u00fcfung &#8211; StBp &#8211; 2000, 157), war der auf der Basis der Teilwerte zu ermittelnde \u00dcbertragungsgewinn zwar nur von K\u00f6rperschaftsteuer befreit (\u00a7\u00a7 3, 4 UmwStG 1977; vgl. hierzu BFH-Urteil vom 28. Februar 1990 I R 92\/86, BFHE 160, 262, BStBl II 1990, 699), jedoch konnte die hierauf entfallende Gewerbesteuer gestundet werden (\u00a7 18 Abs. 1 und 4 UmwStG 1977). Trotz dieser Unterschiede sahen \u00a7 24 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 UmwStG 1969 und \u00a7 25 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 UmwStG 1997 auch mit R\u00fccksicht auf die genannten Milderungen der Gewerbesteuerbelastung der Umwandlung vor, dass diese dann r\u00fcckwirkend entfallen, wenn die \u00dcbernehmerin den auf sie \u00fcbergegangenen Betrieb innerhalb von f\u00fcnf Jahren nach dem Umwandlungsstichtag (bzw. steuerlichen \u00dcbertragungsstichtag) ohne triftigen Grund ver\u00e4u\u00dfert oder aufgibt. Unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien (BTDrucks V\/4245) hat der I. Senat des BFH \u00a7 24 UmwStG 1969 als spezielle Vorschrift zur Verhinderung missbr\u00e4uchlicher Gestaltungen beschrieben (BFH-Urteil vom 13. Dezember 1989 I R 118\/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474; zur n\u00e4mlichen Zielsetzung des \u00a7 25 UmwStG 1977 vgl. BTDrucks 7\/4803, S. 31 f.).<\/p>\n<p>bb) Hieran kn\u00fcpft \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 erkennbar an (vgl. Begr\u00fcndung des Gesetzentwurfs BTDrucks 12\/6885, S. 24 f. und 26). Ungeachtet dessen, dass die Vorschrift &#8211; abweichend von den Vorg\u00e4ngerregelungen der UmwStG 1969 und 1977 (vgl. aber auch \u00a7 26 Abs. 1 UmwStG 1995) &#8211; tatbestandlich auf das (einschr\u00e4nkende) Merkmal des triftigen Grundes (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 19. Dezember 1984 I R 275\/81, BFHE 143, 241, BStBl II 1985, 342; Schreiben des Bundesministers der Finanzen &#8211; BMF &#8211; vom 15. April 1986 IV B 7 -S 1978- 3\/86, BStBl I 1986, 164 Rz. 40; zum UmwStG 1995 s. Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 223) verzichtet und nicht den r\u00fcckwirkenden Wegfall der gewerbesteuerlichen Erleichterungen (dazu BFH-Urteil vom 6. M\u00e4rz 1985 I R 119\/82, BFHE 143, 444, BStBl II 1985, 541) anordnet, sondern den Aufl\u00f6sungs- oder Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn selbst der Gewerbesteuer unterwirft (Orth, DB 2001, 1108; Patt, FR 2000, 1115), steht die Regelung zweifelsfrei im Zusammenhang damit, dass einerseits der Gesetzgeber mit dem UmwStG 1995 das Ziel einer m\u00f6glichst steuerneutralen Umwandlung der K\u00f6rperschaft (Kapitalgesellschaft) in eine Personengesellschaft verfolgte (BTDrucks 12\/6885, S. 14) und hierbei durch das Recht zur Buchwertfortf\u00fchrung (\u00a7\u00a7 3, 4) sowie die Freistellung des \u00dcbernahmegewinns (\u00a7 18 Abs. 2 i.V.m. \u00a7 4 Abs. 4, \u00a7 5 Abs. 2) von jeglicher gewerbesteuerlicher Belastung der Umwandlung absah, andererseits jedoch den Grundsatz unber\u00fchrt lie\u00df, nach dem Gewinne aus Betriebsver\u00e4u\u00dferung oder -aufgabe zwar bei der Kapitalgesellschaft (vgl. \u00a7 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG; BFH-Urteil vom 5. September 2001 I R 27\/01, BFH\/NV 2002, 129), nicht jedoch bei der Personengesellschaft der Gewerbesteuer unterliegen (st\u00e4ndige Rechtsprechung; BFH-Entscheidungen in BFHE 160, 262, BStBl II 1990, 699; vom 2. April 1997 X R 6\/95, BFHE 183, 208, BStBl II 1998, 25; zur Ver\u00e4u\u00dferung von Mitunternehmeranteilen vgl. BFH-Urteil vom 27. M\u00e4rz 1996 I R 89\/95, BFHE 181, 499, BStBl II 1997, 224). Hierauf aufbauend will \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 &#8211; strukturell gleich den entsprechenden Bestimmungen der UmwStG 1969 und 1977 &#8211; als spezialgesetzlicher Ausnahmetatbestand &#8211; d.h. innerhalb seiner tatbestandlichen, also auch zeitlichen Grenzen &#8211; verhindern, dass die Gewerbesteuerpflicht der Kapitalgesellschaft dadurch unterlaufen wird, dass der Betrieb erst nach vollzogener Umwandlung von der Personengesellschaft ver\u00e4u\u00dfert oder aufgegeben wird und der hierbei erzielte Gewinn entsprechend den dargelegten allgemeinen Grunds\u00e4tzen nicht mehr der Gewerbesteuer unterfiele (Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 138; Haritz\/Benkert, a.a.O., \u00a7 18 Rz. 40; Orth, DB 2001, 1108; BMF vom 25. M\u00e4rz 1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 18.03; vgl. auch Begr\u00fcndung zum JStG 1997 BTDrucks 13\/5952 S. 53).<\/p>\n<p>cc) Anhaltspunkte daf\u00fcr, in Abkehr von der allgemeinen Systematik des \u00a7 18 UmwStG 1995 die formwechselnde Umwandlung der Kapitalgesellschaft aus dem Anwendungsbereich des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999\/2000\/2002) auszuklammern, vermag der erkennende Senat auch unter Ber\u00fccksichtigung des Revisionsvortrags nicht zu erkennen. Vielmehr entspricht es der allgemeinen Zielsetzung dieser Vorschrift sowie der insoweit n\u00e4mlichen Ausgangslage, den Formwechsel gleich der Verschmelzung (Auf- und Abspaltung; vgl. \u00a7\u00a7 18 Abs. 1 Satz 1, 16 UmwStG 1995) in die Rechtsfolgen des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 einzubeziehen (Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 144).<\/p>\n<p>dd) Der erkennende Senat folgt somit nicht der Ansicht der Kl\u00e4gerin, der \u00c4nderung des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 durch das StEntlG 1999\/2000\/2002 komme mit R\u00fccksicht auf die Beurteilung der formwechselnden Umwandlung konstitutive Bedeutung zu. Damit entf\u00e4llt zugleich auch die Frage danach, ob die Gesetzes\u00e4nderung R\u00fcckwirkung entfaltet.<\/p>\n<p>2. Umstrukturierungsschritte 2 und 3 (Gewerbesteuer-Messbescheid 1998)<\/p>\n<p>Die Vorinstanz hat bez\u00fcglich der Einbringung von 8\/9 der BX an der X-KG sowie V-GmbH zustehenden Beteiligungen in die U-GmbH (Schritt 2 am 26. M\u00e4rz 1998) sowie der anschlie\u00dfenden Ver\u00e4u\u00dferung von 90 v.H. der Anteile an der X-KG sowie 100 v.H. der Anteile an der V-GmbH durch BX sowie die U-GmbH (Schritt 3 am 27. M\u00e4rz 1998) angenommen, dass die Einbringung (Schritt 2) den Tatbestand des \u00a7 20 UmwStG 1995 mit der Folge des Rechts zur Buchwertfortf\u00fchrung erf\u00fclle und die Ver\u00e4u\u00dferung der eingebrachten Anteile durch die U-GmbH mit einem nach \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 zu erfassenden Gewinn verbunden gewesen sei.<\/p>\n<p>a) Dem ist im Ausgangspunkt nicht zuzustimmen. Aufgrund des offenkundigen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs beider Umstrukturierungsschritte (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 6. Dezember 2000 VIII R 21\/00, BFHE 194, 97, BFH\/NV 2001, 548, m.w.N.) ist vielmehr davon auszugehen, dass BX den ihr am 26. M\u00e4rz 1998 zustehenden Mitunternehmeranteil &#8211; bestehend aus einer Beteiligung von 90 v.H. an der X-KG sowie einem 100 %-igen Anteil an der V-GmbH (Komplement\u00e4rin) sowie ggf. weiterem Sonderbetriebsverm\u00f6gen (vgl. nachfolgend Abschn. II. 3. a der Gr\u00fcnde) &#8211; insgesamt aufgegeben und damit in eigener Person nicht nur den Tatbestand des \u00a7 16 des Einkommensteuergesetzes (EStG), sondern auch denjenigen des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 verwirklicht hat.<\/p>\n<p>b) Der Anwendbarkeit dieser Bestimmung steht nicht entgegen, dass nach dem Vortrag der Kl\u00e4gerin die Ver\u00e4u\u00dferung der zum Privatverm\u00f6gen von AX geh\u00f6renden Anteile an der X-GmbH keine Gewerbesteuer ausgel\u00f6st h\u00e4tte und deshalb &#8211; mangels Missbrauchsabsicht &#8211; im Hinblick auf die Ver\u00e4u\u00dferung (oder Aufgabe) des Mitunternehmeranteils an der X-KG eine teleologische Reduktion des \u00a7 18 Abs. 4 (Satz 2) UmwStG 1995 geboten sei. Der Einwand l\u00e4sst au\u00dfer Acht, dass der Wortlaut der Vorschrift mit R\u00fccksicht auf die gewerbesteuerliche Erfassung der Gewinne aus der Ver\u00e4u\u00dferung oder Aufgabe der Mitunternehmeranteile an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft eindeutig ist (zum Wegfall des Erfordernisses der Ver\u00e4u\u00dferung &#8222;ohne triftigen Grund&#8220; s. bereits oben Abschn. II. 1. b der Gr\u00fcnde sowie Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 223) und die Ansicht der Kl\u00e4gerin zur Folge h\u00e4tte, dass die insoweit unmissverst\u00e4ndlichen Intentionen des Gesetzgebers weitgehend unterlaufen w\u00fcrden. Wie aus den Gesetzesmaterialien zum JStG 1997 ersichtlich (BTDrucks 13\/5952, S. 53), wollte der Gesetzgeber mit der Einf\u00fcgung des Satzes 2 in \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 auf das BFH-Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 reagieren. Nach dieser Entscheidung war in der Ver\u00e4u\u00dferung eines Mitunternehmeranteils an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft keine Ver\u00e4u\u00dferung des &#8222;\u00fcbergegangenen Betriebs&#8220; i.S. von \u00a7 25 Abs. 2 UmwStG 1977 &#8211; der Vorg\u00e4ngervorschrift zu \u00a7 18 Abs. 4 (Satz 1) UmwStG 1995 (vgl. hierzu oben Abschn. II. 1. b der Gr\u00fcnde) &#8211; zu sehen; das Urteil lie\u00df allerdings offen, ob dann eine andere Beurteilung geboten sein k\u00f6nnte, wenn s\u00e4mtliche Mitunternehmeranteile innerhalb der 5-Jahres-Frist ver\u00e4u\u00dfert w\u00fcrden. Von diesem Ausnahmesachverhalt abgesehen, bestand somit auch im Regelungsgef\u00fcge des \u00a7 18 Abs. 4 (Satz 1) UmwStG 1995 nach Ansicht des Gesetzgebers eine &#8222;Besteuerungsl\u00fccke&#8220; (BTDrucks 13\/5952, S. 53), da &#8211; wie vom FA zu Recht ausgef\u00fchrt &#8211; im Falle der Ver\u00e4u\u00dferung (oder Aufgabe) der Mitunternehmeranteile an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft der Erwerber die hierbei aufgedeckten stillen Reserven in einer Erg\u00e4nzungsbilanz auszuweisen h\u00e4tte und diese somit der Gewerbesteuer endg\u00fcltig entzogen w\u00e4ren (vgl. zur Ermittlung des Gewerbeertrags aufgrund der Gesamtbilanz der Mitunternehmerschaft BFH-Entscheidungen vom 6. Oktober 1987 VIII R 138\/84, BFH\/NV 1988, 638; vom 3. Mai 1993 GrS 3\/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, 623). Gemessen an diesem Gesetzeszweck kann eine Auslegung gegen den (unmissverst\u00e4ndlichen) Wortlaut des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 auch nicht auf den Hinweis gest\u00fctzt werden, dass eine Ver\u00e4u\u00dferung der Kapitalgesellschaftsanteile vor der formwechselnden Umwandlung mit keiner Gewerbesteuerbelastung verbunden gewesen w\u00e4re. Dies lie\u00dfe unber\u00fccksichtigt, dass eine solche Umstrukturierung &#8211; abweichend von den dargelegten Rechtsfolgen betreffend die Ver\u00e4u\u00dferung der Mitunternehmeranteile an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft &#8211; den Wertansatz der Wirtschaftsg\u00fcter im Verm\u00f6gen der Kapitalgesellschaft (hier: X-GmbH) nicht beeinflusst und damit auch deren Gewerbesteuerpflicht im Falle einer Liquidation nicht ber\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>c) Zutreffend hat das FG weiterhin angenommen, dass die Steuerbarkeit des Ver\u00e4u\u00dferungs- oder (wie vorliegend) des Aufgabegewinns nach \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 nicht dadurch ausgeschlossen wird, dass BX den Mitunternehmeranteil an der X-KG aufgrund des Erbfalls nach AX und damit unentgeltlich erworben hat.<\/p>\n<p>aa) Der Senat schlie\u00dft sich insoweit der ganz herrschenden Meinung im Schrifttum an (Benkert\/Menner in Haritz\/Benkert, a.a.O., \u00a7 18 Rz. 58; Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 188 f.; Dehmer, a.a.O., \u00a7 18 UmwStG Rz. 41; H\u00f6rger, Deutsches Steuerrecht &#8211; DStR 1995, 905, 912; a.A. Siebert, DStR 2000, 758, 760). Handelt es sich &#8211; wie vorliegend &#8211; um einen in vollem Umfang unentgeltlichen Erwerb, so gibt weder der Wortlaut des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 Anlass f\u00fcr eine einschr\u00e4nkende Auslegung dergestalt, innerhalb des 5-Jahres-Zeitraums nur die Ver\u00e4u\u00dferung des Personengesellschaftsanteils durch den an der (formwechselnden) Umwandlung beteiligten Gesellschafter zu erfassen, noch entspr\u00e4che ein solches Verst\u00e4ndnis dem dargelegten Zweck der Vorschrift, die gewerbesteuerrechtliche Verstrickung des Verm\u00f6gens der umgewandelten Kapitalgesellschaft f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum zu sichern (zum Anschaffungs- und Ver\u00e4u\u00dferungsbegriff bei unentgeltlicher \u00dcbertragung vgl. allgemein BFH-Urteil vom 14. Juli 1993 X R 74-75\/90, BFHE 172, 200, BStBl II 1994, 15). Angesichts dieses Regelungsziels ist der Vorinstanz ferner darin zuzustimmen, dass dem Ansatz des Aufgabegewinns gem\u00e4\u00df \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 auch nicht die Rechtsprechung des BFH entgegensteht, nach der der Verlustabzug gem\u00e4\u00df \u00a7 10a GewStG im Falle eines unentgeltlichen \u00dcbergangs des Mitunternehmeranteils (partieller Unternehmerwechsel) quotal untergeht (dazu BFH-Beschluss in BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616, zu Abschn. C. III. 9; Urteil vom 15. M\u00e4rz 2000 VIII R 51\/98, BFHE 191, 385, BStBl II 2000, 316, betreffend Erbfall).<\/p>\n<p>bb) Die Beurteilung teilentgeltlicher Ver\u00e4u\u00dferungen der Anteile an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft (dazu Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 190) kann im Streitfall ebenso offen bleiben wie die von der Vorinstanz er\u00f6rterte Frage, ob in F\u00e4llen der Buchwerteinbringung der Mitunternehmeranteile (hier: X-KG) in eine Kapitalgesellschaft (hier: U-GmbH) nach \u00a7 20 UmwStG 1995 die anschlie\u00dfende Ver\u00e4u\u00dferung der Personengesellschaftsanteile durch die aufnehmende Kapitalgesellschaft nach Ma\u00dfgabe der weiteren (zeitlichen) Voraussetzungen des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 der Gewerbesteuer unterfiele (zum Streitstand vgl. Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 194 ff.). Hierzu ist im anh\u00e4ngigen Verfahren deshalb nicht Stellung zu nehmen, weil &#8211; wie ausgef\u00fchrt (vgl. Abschn. II. 2. a der Gr\u00fcnde) &#8211; BX mit den Umwandlungsschritten 2 und 3 nicht den Tatbestand des \u00a7 20 UmwStG 1995, sondern &#8211; in eigener Person &#8211; denjenigen der Aufgabe ihres gesamten (90 %-igen) Mitunternehmeranteils verwirklicht hat.<\/p>\n<p>d) Dem FG ist mit R\u00fccksicht auf die Rechtsfolge des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 zwar grunds\u00e4tzlich darin zuzustimmen, dass der Gewerbeertrag der Kl\u00e4gerin um den im Zuge der Umwandlungsschritte 2 und 3 tats\u00e4chlich erzielten Aufgabegewinn zu erh\u00f6hen ist. Da die Vorinstanz jedoch keine Feststellungen zur Zusammensetzung des Verm\u00f6gens der X-GmbH sowie der X-KG getroffen hat, kann der erkennende Senat die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des angefochtenen Gewerbesteuer-Messbescheids 1998 nicht abschlie\u00dfend \u00fcberpr\u00fcfen. Dies wird im zweiten Rechtsgang nachzuholen sein.<\/p>\n<p>aa) Zu Recht hat das FG davon abgesehen, Feststellungen dazu zu treffen, ob und in welchem Umfang in diesen Gewinn auch nach dem Umwandlungsstichtag entstandene stille Reserven eingegangen sind (ebenso D\u00f6tsch, Umwandlungssteuerrecht, 4. Aufl., 1998, Rz. 728; Dehmer, a.a.O., \u00a7 18 UmwStG Rz. 40; Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 224, m.w.N.). Soweit hierzu im Schrifttum teilweise die Auffassung vertreten wird, es sei &#8211; im Wege einer teleologischen Reduktion &#8211; auf die Verh\u00e4ltnisse zum Umwandlungsstichtag abzustellen (so z.B. Schaumburg, FR 1995, 211, 217; Benkert\/Menner in Haritz\/Benkert, a.a.O., \u00a7 18 Rz. 49, m.w.N.; Lauermann\/Sprenger, GmbHR 2001, 601, 602, m.w.N.), steht dem nicht nur der &#8211; auch insoweit &#8211; eindeutige Gesetzeswortlaut entgegen. Diese Ansicht verkennt vor allem, dass der Gesetzgeber bei der Verwirklichung seines Anliegens, Missbr\u00e4uchen im Hinblick auf die Vermeidung der gewerbesteuerrechtlichen Liquidationsbesteuerung im Zusammenhang mit der Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in ein Personenunternehmen zu begegnen, nicht auf ein Regelungskonzept i.S. der \u00a7\u00a7 24 Abs. 2 UmwStG 1969 und 25 Abs. 2 UmwStG 1977 beschr\u00e4nkt ist, denen zufolge die zun\u00e4chst gew\u00e4hrte Steuerverg\u00fcnstigung bei Eintritt des Missbrauchstatbestands r\u00fcckwirkend entf\u00e4llt und damit der (nachtr\u00e4glich) auf den Umwandlungszeitpunkt zu ermittelnde Liquidationsgewinn der Gewerbesteuer unterliegt (s. vorstehend Abschn. II. 1. b, bb der Gr\u00fcnde). Vielmehr kann der Gesetzgeber &#8211; nicht zuletzt aus Gr\u00fcnden der Praktikabilit\u00e4t &#8211; sich auch von der Vorstellung einer \u00fcber die Umwandlung hinausreichenden, also einer fortdauernden gewerbesteuerrechtlichen Verstrickung des Verm\u00f6gens der umgewandelten Kapitalgesellschaft leiten lassen und demgem\u00e4\u00df &#8211; wie in \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 vorgesehen &#8211; auf den Ver\u00e4u\u00dferungs- oder Aufgabegewinn zugreifen, den entweder die Personengesellschaft oder die Mitunternehmer innerhalb der zur Bestimmung des Missbrauchs vorgesehenen Frist erzielen.<\/p>\n<p>bb) Ob- und ggf. unter welchen Voraussetzungen &#8211; hieraus weiterhin abzuleiten ist, dass der Ver\u00e4u\u00dferungs- oder Aufgabegewinn i.S. von \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 auch diejenigen stillen Reserven der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft erfasst, die nicht auf das \u00fcbergegangene Verm\u00f6gen der (umgewandelten) Kapitalgesellschaft zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, bedarf im anh\u00e4ngigen Verfahren keiner Entscheidung (vgl. hierzu bejahend Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 227; verneinend Haritz\/Benkert, a.a.O., \u00a7 18 Rz. 49, bei einem schon zuvor vorhandenen Teilbetrieb). Auch ist nicht darauf einzugehen, ob die Gewerbesteuerfreiheit der \u00fcbertragenden Kapitalgesellschaft (z.B. nach \u00a7 3 Nr. 6 GewStG) den Tatbestand des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 zu beeinflussen vermag (vgl. hierzu Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 161 f.).<\/p>\n<p>cc) Gleichwohl bestand im Streitfall Anlass, der Frage nach der Zusammensetzung des Verm\u00f6gens der X-GmbH sowie der X-KG nachzugehen. Wie aus dem von der Vorinstanz in Bezug genommenen Kauf- und Abtretungsvertrag vom 28. M\u00e4rz 1998 (betr. Umstrukturierungsschritt 3) ersichtlich, umfasste das Gesamthandsverm\u00f6gen der X-KG auch Personengesellschaftsanteile. Sollten diese Unterbeteiligungen &#8211; was naheliegend erscheint &#8211; bereits der umgewandelten X-GmbH zugestanden haben, so w\u00e4re der hierauf entfallende Aufgabegewinnanteil nicht den Rechtsfolgen des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 zu unterwerfen.<\/p>\n<p>Tragend hierf\u00fcr ist zum einen, dass der Begriff der Aufgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung eines Anteils an &#8222;der Personengesellschaft&#8220; &#8211; wie die Verwendung des bestimmten Artikels sowie die Entstehungsgeschichte der Vorschrift, d.h. die Bezugnahme auf das BFH-Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 sowie dessen &#8222;Korrektur&#8220; (s. oben Abschn. II. 2. b der Gr\u00fcnde), zweifelsfrei belegen &#8211; lediglich Gewinne aus der Verf\u00fcgung \u00fcber die Beteiligung an der \u00fcbernehmenden Personengesellschaft (hier: X-KG), nicht hingegen &#8211; in Durchbrechung allgemeiner Grunds\u00e4tze (hierzu BFH-Urteil vom 25. Mai 1962 I 78\/61 S, BFHE 75, 467, BStBl III 1962, 438) &#8211; die Ver\u00e4u\u00dferung der Unterbeteiligung durch die X-KG (Oberpersonengesellschaft) erfasst (vgl. Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 178 f., m.w.N.; a.A. van Lishaut, Umwandlungssteuerrecht, 2. Aufl., S. 60). Da des Weiteren Gewinne aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Mitunternehmeranteilen durch eine Kapitalgesellschaft (hier: X-GmbH) nicht zum Gewerbeertrag zu rechnen sind (vgl. allgemein sowie zu einbringungsgeborenen Anteilen BFH-Urteil in BFHE 181, 499, BStBl II 1997, 224; zum \u00dcbertragungsgewinn nach \u00a7\u00a7 3, 18 Abs. 1 UmwStG 1977 siehe BFH-Urteil in BFHE 160, 262, BStBl II 1990, 699) und im Streitfall zudem die Anteile an der Kapitalgesellschaft nicht zum Betriebsverm\u00f6gen ihres Gesellschafters (AX) geh\u00f6rten, besteht unter dieser Voraussetzung auch dann, wenn die Kapitalgesellschaft in eine (Ober-)Personengesellschaft umgewandelt und im Anschluss hieran die Anteile an dieser Gesellschaft nach \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 aufgegeben oder ver\u00e4u\u00dfert werden, kein rechtfertigender Grund daf\u00fcr, die hierbei realisierten Gewinnanteile &#8211; soweit sie auf die Unterbeteiligungen entfallen &#8211; gewerbesteuerlich zu belasten (ebenso Patt, FR 2000, 1121). Eine solche Rechtsfolge w\u00e4re weder durch Gesichtspunkte der Missbrauchsvermeidung noch durch den vorstehend dargelegten Gedanken der fortdauernden gewerbesteuerrechtlichen Verstrickung des Verm\u00f6gens der umgewandelten Kapitalgesellschaft getragen noch k\u00f6nnte sie durch die Gewerbesteuerpflicht der Gesellschafter der Kapitalgesellschaft legitimiert werden. Der somit gebotenen einschr\u00e4nkenden Auslegung des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 (teleologische Reduktion) l\u00e4sst sich auch nicht entgegenhalten, dass hierdurch das mit der Vorschrift offenkundig verbundene Praktikabilit\u00e4tsanliegen preisgegeben werde. Denn wenn es im Falle der Liquidation der Kapitalgesellschaft geboten ist, die auf die mitunternehmerischen Beteiligungen entfallenden Gewinnanteile zum Zwecke der Ermittlung der Gewerbesteuer zu sondern (hierzu BFH-Urteil in BFHE 160, 262, BStBl II 1990, 699), muss &#8211; jedenfalls dann, wenn die Anteile an der umgewandelten Kapitalgesellschaft Privatverm\u00f6gen waren &#8211; Gleiches f\u00fcr die auf eine gewerbesteuerrechtliche Nachwirkung zielende Bestimmung des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 gelten. Demgem\u00e4\u00df wird das FG im zweiten Rechtsgang den Sachverhalt unter Ber\u00fccksichtigung der vorstehenden Rechtss\u00e4tze zu ermitteln und ggf. den den (Unter-)Personengesellschaftsanteilen der X-KG zuzuordnenden Aufgabegewinnanteil im Wege der Sch\u00e4tzung zu bestimmen haben.<\/p>\n<p>e) Soweit somit &#8211; auch nach Abschluss des zweiten Rechtsgangs &#8211; der angefochtene Gewerbesteuer-Messbescheid 1998 zu best\u00e4tigen sein wird, verst\u00f6\u00dft dies &#8211; abweichend von der Ansicht der Kl\u00e4gerin &#8211; nicht gegen den rechtsstaatlichen Grundsatz des Vertrauensschutzes (zu den Ansichten der Literatur vgl. Benkert\/ Menner in Haritz\/Benkert, a.a.O., \u00a7 18 Rz. 44; zur Grundrechtsf\u00e4higkeit von Personengesellschaften mit R\u00fccksicht auf Belastungen des Gesamthandsverm\u00f6gens vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211; BVerfG &#8211; vom 12. Oktober 1976 1 BvR 197\/73, BVerfGE 42, 374, 383 f.).<\/p>\n<p>aa) Der erkennende Senat folgt insoweit der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des BVerfG, nach der zwischen der R\u00fcckbewirkung von Rechtsfolgen (echter R\u00fcckwirkung) und der tatbestandlichen R\u00fcckankn\u00fcpfung (unechte R\u00fcckwirkung) zu unterscheiden ist (vgl. BFH-Urteile vom 11. Februar 1998 I R 81\/97, BFHE 185, 393, BStBl II 1998, 485 betr. \u00a7 8 Abs. 4 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes &#8211; KStG -; vom 29. Mai 2001 VIII R 43\/00, Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst &#8211; DStRE &#8211; 2001, 1294, BFH\/NV 2002, 14 betr. \u00a7 2a EStG; vom 16. Mai 2001 I R 102\/00, BFHE 195, 344, BStBl II 2001, 710, betr. \u00a7 20 Abs. 2 EStG). Von Letzterem ist im Streitfall auszugehen, da die Rechtsfolgen des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 nicht f\u00fcr einen Zeitraum vor Verk\u00fcndung des JStG 1997 (27. Dezember 1996), sondern erstmals f\u00fcr nach dem 31. Dezember 1996 verwirklichte Ver\u00e4u\u00dferungs- und Aufgabevorg\u00e4nge eintreten sollen und die Vorschrift hierbei &#8211; im Streitfall bez\u00fcgl. des Formwechsels der X-GmbH &#8211; teilweise an Gegebenheiten vor dem Zeitpunkt der Gesetzesverk\u00fcndung ankn\u00fcpft (vgl. BVerfG-Beschluss vom 14. Mai 1986 2 BvL 2\/83, BStBl II 1986, 628, 641).<\/p>\n<p>bb) Zwar werden die Betroffenen auch in einem solchen Fall nach dem Rechtsstaatsprinzip sowie nach den von ihm ins Werk gesetzten Grundrechten vor der Entt\u00e4uschung schutzw\u00fcrdigen Vertrauens bewahrt. Da es aber dem Gesetzgeber grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich sein muss, auch im Wege tatbestandlicher R\u00fcckankn\u00fcpfungen auf ver\u00e4nderte soziale Gegebenheiten mit einer ge\u00e4nderten Normsetzung zu reagieren oder durch eine solche \u00c4nderung erst bestimmte soziale Gegebenheiten in einem bestimmten Sinne zu beeinflussen, ist er von Verfassungs wegen grunds\u00e4tzlich nicht gehindert, f\u00fcr die Zukunft die steuerlichen Folgen eines (teilweise) in der Vergangenheit liegenden Verhaltens zu versch\u00e4rfen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn entweder das Handeln des Gesetzgebers jeglichen sachlichen Grundes entbehrt und darum i.S. des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) willk\u00fcrlich ist oder wenn die &#8211; von sachlichen Gr\u00fcnden getragene &#8211; Neuregelung ausnahmsweise hinter ein \u00fcberwiegendes schutzw\u00fcrdiges Vertrauen der Betroffenen zur\u00fccktreten muss (BVerfG-Beschluss in BStBl II 1986, 628, 645).<\/p>\n<p>cc) Der Senat vermag einen solchen Ausnahmetatbestand mit R\u00fccksicht auf die Neuregelung des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 nicht zu erkennen. Zum einen deshalb nicht, weil das allgemeine Interesse am Fortbestand einer f\u00fcr den Betroffenen g\u00fcnstigen Rechtslage &#8211; f\u00fcr sich betrachtet &#8211; nicht geeignet ist, ein schutzw\u00fcrdiges Vertrauen im vorbezeichneten Sinne zu begr\u00fcnden (hierzu BVerfG-Beschluss in BStBl II 1986, 628, 645; BFH-Urteil in BFHE 185, 393, BStBl II 1998, 485). Zum andern hat der Gesetzgeber mit der im Streitfall entscheidungserheblichen Erg\u00e4nzung des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 nicht willk\u00fcrlich gehandelt, sondern &#8211; wie zu Abschn. II. 1. b, aa) der Gr\u00fcnde dargelegt &#8211; die auf die Verhinderung missbr\u00e4uchlicher Gestaltungen gerichtete Zielsetzung dieser Vorschrift folgerichtig erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>dd) Der erkennende Senat braucht deshalb nicht dazu Stellung zu nehmen, ob ein schutzw\u00fcrdiges Vertrauen der Kl\u00e4gerin (bzw. ihrer Gesellschafter) nicht bereits mit R\u00fccksicht darauf von vornherein zu verneinen ist, dass BX in Vollzug der Umstrukturierungsschritte 1 bis 3 ihren gesamten Mitunternehmeranteil (100 v.H.) ver\u00e4u\u00dfert (bzw. aufgegeben) hat und der I. Senat des BFH in seinem Urteil in BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474 es ausdr\u00fccklich offen lie\u00df, ob in einem solchen Fall nicht eine Betriebsver\u00e4u\u00dferung i.S. der \u00a7 25 Abs. 2 UmwStG 1997 und \u00a7 24 Abs. 2 UmwStG 1969 &#8211; der Vorg\u00e4ngerregelung des \u00a7 18 Abs. 4 (Satz 1) UmwStG 1995 &#8211; vorliege (bejahend Widmann\/Mayer, a.a.O., Bd. 5, \u00a7 18 UmwStG Rz. 249, m.w.N., unter Hinweis auf \u00a7 26 UmwStG Rz. 10).<\/p>\n<p>ee) Der Senat kann ferner offen lassen, ob er den Erw\u00e4gungen des BFH-Beschlusses vom 5. M\u00e4rz 2001 IX B 90\/00 (BFHE 95, 205, BStBl II 2001, 405) zu \u00a7 23 EStG folgen k\u00f6nnte. Er hat hierzu in seinem Urteil in DStRE 2001, 1294, BFH\/NV 2002, 14 ausgef\u00fchrt, dass die Erg\u00e4nzung des \u00a7 2a EStG durch das Steuer\u00e4nderungsgesetz 1992 vom 25. Februar 1992 (BStBl I 1992, 146) betr. die Einbeziehung von Eink\u00fcnften nach \u00a7 17 EStG der Beseitigung einer sachlich nicht zu rechtfertigenden Ungleichbehandlung gedient habe und deshalb nicht mit der Verl\u00e4ngerung der (&#8222;Spekulations&#8220;-)Fristen des \u00a7 23 EStG durch das StEntlG 1999\/2000\/ 2002 und dem m\u00f6glicherweise erh\u00f6hten Vertrauensschutz bez\u00fcglich derjenigen Wirtschaftsg\u00fcter (Grundst\u00fccke), die nach der zuvor geltenden Rechtslage bereits durch Fristablauf &#8222;entstrickt&#8220; waren, vergleichbar sei. Nichts anderes gilt bez\u00fcglich der Erg\u00e4nzung des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 durch das JStG 1997 und der damit verbundenen Absicht des Gesetzgebers, L\u00fccken dieser Missbrauchsregelung durch die Gleichbehandlung der denkbaren Verf\u00fcgungsebenen (Gesamthandsverm\u00f6gen; Personengesellschaftsanteil) zu schlie\u00dfen. Der Senat verweist auch insoweit auf die Ausf\u00fchrungen zu Abschn. II. 1. b, aa der Gr\u00fcnde dieses Urteils.<\/p>\n<p>3. Umstrukturierungsschritt 1 (Gewerbesteuer-Messbescheid 1997)<\/p>\n<p>Auch mit R\u00fccksicht auf die Abtretung des 10 %-igen KG-Anteils an die V-GmbH (Sacheinlage gegen Gew\u00e4hrung von Gesellschaftsrechten) im Dezember 1997 (Schritt 1) ist die Vorinstanz &#8211; wiederum im Einklang mit der Rechtsauffassung der Beteiligten &#8211; davon ausgegangen, dass BX einen Teil ihres Mitunternehmeranteils an der X-KG i.S. von \u00a7 20 UmwStG 1995 eingebracht und damit &#8211; infolge des Teilwertansatzes durch die V-GmbH &#8211; zugleich den Tatbestand des \u00a7 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG 1995 (Ver\u00e4u\u00dferung eines Anteils an der Personengesellschaft) erf\u00fcllt habe.<\/p>\n<p>a) Dem ist lediglich insofern beizupflichten, als der R\u00fcckbehalt der Beteiligung an der V-GmbH (Komplement\u00e4rin der X-KG) &#8211; obgleich die Anteilsrechte zum notwendigen Sonderbetriebsverm\u00f6gen von BX geh\u00f6rten &#8211; der Annahme eines Einbringungs-, d.h. Ver\u00e4u\u00dferungsvorgangs i.S. von \u00a7 20 UmwStG 1995 nicht entgegenst\u00fcnde (Senatsurteil vom 24. Oktober 2000 VIII R 25\/98, BFHE 193, 367, BStBl II 2001, 321; BMF in BStBl I 1998, 268, Tz. 20.11). Das FG hat jedoch keine Feststellungen dazu getroffen, ob der Mitunternehmeranteil von BX &#8211; \u00fcber ihre Beteiligung an der Komplement\u00e4rin (V-GmbH) hinaus &#8211; weitere Wirtschaftsg\u00fcter umfasste, die gleichfalls zum Sonderbetriebsverm\u00f6gen geh\u00f6rten und nicht in das zivilrechtliche Eigentum der V-GmbH \u00fcberf\u00fchrt wurden. Auch insoweit h\u00e4tte die Vorinstanz den Sachverhalt \u00fcberpr\u00fcfen m\u00fcssen, da nach dem notariellen Vertrag vom 26. M\u00e4rz 1998 (betr. Umwandlungsschritt 2: Sacheinlage in die U-GmbH) die Vermutung nahe liegt, dass das dort erw\u00e4hnte Grundst\u00fcck S-Stra\u00dfe bereits im Dezember 1997 im Eigentums von BX stand und als wesentliches Wirtschaftsgut ihres Sonderbetriebsverm\u00f6gen an die X-KG \u00fcberlassen worden ist. Sollte sich diese Vermutung im zweiten Rechtsgang als richtig erweisen, so w\u00e4re &#8211; aufgrund des R\u00fcckbehalts dieses Grundst\u00fccks &#8211; nicht nur der Tatbestand des \u00a7 20 UmwStG 1995 ausgeschlossen gewesen (hierzu BFH-Urteil vom 16. Februar 1996 I R 183\/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342; zur Selbst\u00e4ndigkeit der Ermittlung des Gewerbeertrags vgl. Senats-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 68\/98, BFHE 192, 100, BStBl II 2001, 359), sondern &#8211; bei isolierter Betrachtung des Umwandlungsschritts 1 &#8211; zudem ein laufender Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn angefallen, der bereits nach allgemeinen Grunds\u00e4tzen der Gewerbesteuer unterl\u00e4ge (BFH-Urteil vom 24. August 2000 IV R 51\/98, BFHE 192, 534, BFH\/NV 2001, 1554). Dies wiederum w\u00e4re mit der weiteren Folge verbunden, dass es bez\u00fcglich der Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns (Schritt 1) eines R\u00fcckgriffs auf \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 nicht bed\u00fcrfte, da diese Vorschrift &#8211; als sondergesetzliche Ausnahmeregelung &#8211; auf die gewerbesteuerrechtliche Erfassung solcher Gewinne zielt, die &#8211; wie ausgef\u00fchrt &#8211; nach allgemeinen Grunds\u00e4tzen nicht der Gewerbesteuer unterstehen (hierzu Abschn. II. 2.; vgl. auch BMF in BStBl I 1998, 268, Tz. 18.09).<\/p>\n<p>b) Nach den Feststellungen des finanzgerichtlichen Urteils kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Sacheinlage des Personengesellschaftsanteils an der X-KG in die V-GmbH (Schritt 1 im Dezember 1997) in einem engen sachlichen Zusammenhang zu den Umstrukturierungsschritten 2 und 3 (M\u00e4rz 1998; s.o.) stand (zur zeitraumbezogenen Betrachtung vgl. BFH-Urteil vom 6. September 2000 IV R 18\/99, BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229). Sollte sich im zweiten Rechtsgang ergeben, dass auch der Umstrukturierungsschritt 1 Teil des einheitlichen &#8222;Ver\u00e4u\u00dferungsplans&#8220; war, so w\u00e4re der hierbei erzielte Gewinn in den Vorgang der Aufgabe des Mitunternehmeranteils (vgl. vorstehend Abschn. II. 2. der Gr\u00fcnde) einzubeziehen und den Rechtsfolgen des \u00a7 18 Abs. 4 UmwStG 1995 zu unterstellen. Hierzu geh\u00f6rt &#8211; wie zu Abschn. II. 2. d. cc der Gr\u00fcnde dargelegt &#8211; auch die Ausklammerung des Teils des Aufgabegewinns, der auf die Mitunternehmeranteile im Verm\u00f6gen der formwechselnd umgewandelten X-GmbH entfiel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH-Urteil vom 11.12.2001 (VIII R 23\/01) BStBl. 2004 II S. 474 1. Auch der Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft erf\u00fcllte den Begriff des Verm\u00f6gens\u00fcbergangs i.S. von \u00a7 18 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 (i.d.F. vor In-Kraft-Treten des StEntlG 1999\/2000\/2002). 2. 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